Kundenrezensionen


54 Rezensionen
5 Sterne:
 (47)
4 Sterne:
 (3)
3 Sterne:
 (3)
2 Sterne:    (0)
1 Sterne:
 (1)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


356 von 378 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Perfekter Vollformat-Allrounder
Ich hatte das Glück, die Mark III über einen Fachhändler vorab zu kriegen und sie drei Wochen lang in Skandinavien gründlich zu testen. Nach Tausenden von Fotos kann ich die Kamera aus der Praxis gut beurteilen. Mein Profil: erfahrener Amateur (mit manueller Analogfotografie "aufgewachsen"), Schwerpunkte Naturfotografie, Landschaft, aber gerne auch...
Veröffentlicht am 1. Juli 2012 von Nachtpfauenauge

versus
89 von 144 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Wieder zurück zu 5D Mark II
Nachdem ich schon 2 Jahre ein höchstzufriedener 5D Mark II - Benutzer war, ließ ich mich von der ganzen Euphorie um die neue IIIer anstecken und probierte sie 3 Wochen ausgiebig. Was jetzt die Nutzer der neuen IIIer nicht gerne hören werden, jedoch nicht nur von mir, sondern auch in einigen Tests festgestellt wurde, zeichnet die IIer feine Details im...
Vor 20 Monaten von Roy Bär veröffentlicht


‹ Zurück | 1 26 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

356 von 378 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Perfekter Vollformat-Allrounder, 1. Juli 2012
Von 
Nachtpfauenauge (Mainhattan) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Canon EOS 5D Mark III SLR-Digitalkamera (22 Megapixel, CMOS-Sensor, 8,1 cm (3,2 Zoll) Display, DIGIC 5+ Prozessor) Gehäuse schwarz (Camera)
Ich hatte das Glück, die Mark III über einen Fachhändler vorab zu kriegen und sie drei Wochen lang in Skandinavien gründlich zu testen. Nach Tausenden von Fotos kann ich die Kamera aus der Praxis gut beurteilen. Mein Profil: erfahrener Amateur (mit manueller Analogfotografie "aufgewachsen"), Schwerpunkte Naturfotografie, Landschaft, aber gerne auch Straßenfotografie, Stadt, Nachtaufnahmen, Portrait; Videografie nur ein bisschen nebenbei.

In Skandinavien standen Natur und Landschaft im Vordergrund, klar, darunter aber auch knallharte Autofokustests mit anfliegenden Vögeln. Papageientaucher zum Beispiel sind ziemlich klein und schnell (80 km/h). Die Anforderungen sind beim "BIF (bird in flight)" meist höher als in der Sportfotografie, weil viele Vögel weichere Konturen und verwaschenere Kontraste bieten als Sportler in farbenfrohen Trikots oder Rennwagen. Als Vergleichsgehäuse hatte ich meine altbewährte 7D im Gepäck (wegen des Vergrößerungsfaktors bei v.a. bei Makro- und Telefotografie), daneben eine Mitreisende mit einer umfangreichen Ausrüstung von Nikon (D300, noch ohne "S"). Objektive: Ich hatte an meiner 5D3 vom 18 mm Weitwinkel von Zeiss bis zum 500 mm Tele eine ganze Palette an Objektiven im Einsatz, dank Hanteltraining vor dem Trip konnte ich auch Handschüsse mit dem 500er machen.

Gleich zum Fazit: Die 5D3 ist ein großartiger Vollformat-Allrounder. In der Bildqualität schlägt sie die 5D2 allerdings nur knapp (siehe auch Fußnote vom 3.12.2012). Die Auflösung ist vergleichbar, das Rauschverhalten etwas besser (aber nicht um Welten). Den größten Fortschritt in der Bildqualität bietet die 5D3 in der meist erstaunlich naturgetreuen Farbwiedergabe, man kann sich in vielen Situationen schlicht auf den automatischen Weißabgleich verlassen. Super: der große LCD-Bildschirm, der die Farben auch sehr gut darstellt. Entscheidend im Vergleich zur 5DII ist das komplett überarbeitete Autofokussystem. Mit dem richtigen Objektiv funktioniert es praktisch noch um Dunkeln (Details siehe unten); es ist das zuverlässigste AF-System, mit dem ich bisher fotografiert habe - wesentlich besser als das schon gute der 7D, das aber bei schwachen Kontrasten schnell mal schwächelt. Zudem ist die 5DIII wunderbar schnell, im Vergleich zur 5DII hängt sie sozusagen am Gas (= Auslöser ;-) ). Das reicht von der Auslöseverzögerung bis zur schnelleren Bildfolge von 6 Bildern/s. Damit hat Canon das größte Manko der 5DII beseitigt.

Wer einen Allrounder braucht, der auch mal schnelle Objekte unter eher ungünstigen Lichtverhältnissen erfassen kann, besonders mit Tele, oder mit dem Makro im Wind schwankende Schmetterlinge oder Blüten aus der Hand fotografieren will, sollte den saftigen Aufpreis gegenüber der noch (Mitte 2012) erhältlichen 5DII nicht scheuen. Wer hauptsächlich eher "langsam" und viel manuell fotografiert, vor allem Landschaft, liegt mit der 5DII besser. Sie ist ein tolles Vollformat-Schnäppchen zum (grob) halben Preis geworden.

Da die 5DIII für Amateure schon eine heftige Investition darstellt, hier für Interessierte noch ein paar praktische Erfahrungen und Tipps im Detail. Eine Rezi für ein 3300-Euro-Gerät (Mitte 2012) darf ruhig etwas ausführlicher sein, finde ich.

- Autofokussystem. Die 5D3 hat das professionelle AF-System der neuen EOS 1D X bekommen (mit ein paar Abschlägen bei Tracking-Funktionen, genauer, der Fähigkeit, Gesichter zu verfolgen). Über drei Parameter bietet es in einfachen Worten die Möglichkeit, Objekte mit verschiedenem Verhalten zu verfolgen. Zum Beispiel kann es in der richtigen Einstellung anfliegende Vögel erfassen und verfolgen, ohne sich vom wechselnden Hintergrund zu sehr irritieren zu lassen. Das ist komplex und erfordert Einarbeitung, aber Canon ist in Sachen Ergonomie mal wieder vorbildlich: Das Menü der Kamera bietet für sechs verschiedene Fälle, die anhand der Sportfotografie erläutert werden, vorgefertigte Einstellungen. Damit kommt man schon gut durch, bei Bedarf kann man sie ganz einfach individuell beeinflussen. Canon hat das Menü so organisiert, dass es einen eigenen Reiter zu den AF-Funktionen bietet, während man bei der 7D die AF-Parameter unter den Individualfunktionen suchen muss. Sehr übersichtlich. In der Praxis ist das AF-System der 5DIII deutlich besser als das der 7D, meine Ausbeute an scharfen Bildern von bewegten Objekten ist deutlich gestiegen. Ganz schlecht sah die Nikon D300 (ohne S) im Vergleich aus (mit vergleichbaren Objektiven), aber fairerweise muss man betonen, dass diese Kamera 2007 auf den Markt kam.

- AF-System und Motive. Die 61 AF-Felder decken das Sucherbild sehr breit ab, was für die Komposition toll ist. Angesteuert werden sie wie bei der 7D entweder manuell einzeln (z. B. wenn man die Schärfeebene genau auf ein Auge setzen will) oder in verschiedenen Zonen zusammengefasst - oder vollautomatisch. 7D-Besitzern ist der kleine Knopf neben dem Auslöser schon vertraut, über den man diese Funktionen in Kombination mit dem AF-Knopf oben rechts auf der Gehäuserückseite umschaltet. Dieser "Affengriff" ist am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig, geht aber nach der ersten ausgedehnten Fototour schon im Schlaf. Die räumliche Ansteuerung der AF-Felder läuft wie bei allen gehobenen Modellen von Canon über den Joystick auf der Gehäuserückseite.

- AF-System und Objektive. Canon musste den neuen AF-Sensorchip ziemlich groß machen, um alle 61 AF-Felder mit Kreuz- und sogar diagonalen Kreuzsensoren unterzubringen. Das erforderte Kompromisse, und so haben die Ingenieure alle "Nice to have"-Sensoren außen auf dem Chip platziert, alle "Must have"-Funktionen eher innen. Der Nachteil: Nur lichtstarke Objektive, die eine Blendenöffnung von mindestens f = 2,8 bieten, können bei weit geöffneter Blende den großen AF-Sensor voll ausleuchten. Das gilt besonders für die diagonalen Kreuzsensoren, die auf um 45° geneigte Linien empfindlich sind, und die auf dem Chip ganz außen sitzen. Entsprechend fasst das Handbuch Canons Objektive in Gruppen A (= lichtstark genug für alle Funktionen) bis H (= nur innerer Bereich der AF-Felder mit wichtigsten Funktionen) zusammen. Das klingt zunächst abschreckend, aber in der Praxis funktioniert die Kamera auch bestens mit weniger lichtstarken Objektiven. Das System ist zudem logisch, denn je größer die Blendenöffnung ist, desto geringer ist die Schärfentiefe und desto präziser muss die Schärfenebene auf dem Sensor sitzen. Mir sind jedenfalls erstaunlich zuverlässig Handschüsse von anfliegenden Vögeln mit meinem uralten EF 500 mm f/4,5 gelungen, obwohl das nur ein Gruppe E-Objektiv ist. Das gilt übrigens auch für Canons klassisches Birder-Objektiv, das EF 400 mm f/5,6, das an der 5DIII so richtig Spaß macht. Der Hammer ist übrigens das Zusammenspiel mit dem EF 70-200/2,8 II bei schlechten Lichtverhältnissen.

- Bildqualität. Canon hat ja eine erstaunliche Wende vom jahrelangen Anführer des Pixelrennens zu nach heutigem Maßstab moderaten Pixelzahlen vollzogen und dafür von Manchen Prügel bekommen. Ich jedenfalls bin froh, dass die 5DIII mit ihren "nur" 22 Megapixeln im Vergleich zu Nikons neuem Pixelboliden D800 eher zurückhaltend ausgelegt ist. Die größeren Pixel vermeiden einige Nachteile, die ich von der 7D nur zu gut kenne. Deren Pixel etwa so groß wie die Pixel der Nikon D800. Ein unschöne Folge so kleiner Pixel ist eine ziemlich kleine förderliche Blende von um die f = 7,1. Bei größeren Blendenzahlen wird das Licht an den nadelkleinen Blendenöffnungen schon so stark gebeugt (eine unausweichliche Folge der Wellennatur des Lichts), dass die Bildpunkte des Motivs zu Scheibchen aufblühen, die größer als die Pixel sind. Spätestens ab f = 10 verliert die 7D deshalb sichtlich an Auflösung, auf der Pixelebene werden die Bilder deutlich verwaschener (bei Motiven mit feinen Strukturen). Nikons D800 dürfte ein ähnliches Verhalten zeigen, denn die Gesetze der Physik lassen sich nicht umgehen. LandschaftsfotografInnen bekommen bei sehr großen Blendenzahlen also nicht mehr die volle Auflösung des 36 MP-Sensors, aber unverändert riesenhafte Dateien. Bei den größeren Pixeln der 5D3 dagegen muss ich mir über Detailverluste durch Beugung kaum Gedanken machen. Die förderliche Blende liegt bei etwa f = 10, und mit f = 14 und mehr kann man noch guten Gewissens arbeiten.

Zudem sind Kameras mit kleinen Pixeln empfindlicher gegen Bewegungsunschärfen. Vor allem in der Telefotografie erfordert die 7D daher sehr schnelle Verschlusszeiten, wenn man z. B. kleine, hochaktiv vibrierende Singvögel ablichten will. Leider landet man dann schnell bei hohen ISO-Werten und damit im Rauschen. Die 5D3 ist da wesentlich gutmütiger.

- Bildrauschen. Aufsteiger von der 7D (und ähnlichen Modellen mit dem 18-Megapixel-APS-C-Sensor) erleben hier eine andere Welt. Die 5D3 macht bei ISO 6400 erheblich bessere Bilder als Canons aktuelle APS-C-DSLRs bei ISO 1600. Sagenhaft, ich habe sogar überzeugende Vogelportraits bei ISO 10000 hingekriegt, ohne dass die Federstrukturen im Rauschen komplett absaufen. Der Vergleich zur 5DII dagegen ist nicht so eindeutig (ich besitze sich nicht, habe aber ausführlich mit geliehenen Exemplaren herumgespielt). Das Rauschverhalten scheint etwas besser zu sein, allerdings geht auch das Rauschunterdrückungssystem der 5D3 recht aggressiv zu Werke. Bei Menschenportraits funktioniert das beeindruckend gut. Wenn es aber auf feine Details ankommt, empfehle ich, die Rauschunterdrückung komplett auszuschalten und die bei Canon recht angenehm analoge "Körnigkeit" des Rauschens zu akzeptieren. Zwei Beispiele dafür: Bei Tieren vermatschen dann Feder- oder Fellstrukturen nicht so schnell, bei Landschaften wirken Blätter und Felsstrukturen nicht so verwaschen oder gar künstlich plastikhaft. Der große Fortschritt der 5D3 liegt, wie gesagt, eher in der sehr natürlichen Farbwidergabe schon beim Standard-Weißabgleich ohne viel Schrauben an Parametern. Auch bei künstlichem Licht sind die Ergebnisse überraschend gut, wenn auch nicht perfekt. Interessant war hier übrigens der Vergleich mit der alten Nikon D300, die aus violetten Veilchen - allen Schrauberein am Farbmanagement zuwider - gnadenlos blaue Blümchen machte. Das zeigt, wie die Entwicklung in den vergangenen Jahren fortgeschritten ist, sicher auch bei Nikon.

Ein weiterer Pluspunkt der 5DIII ist der große 100-Prozent-Sucher mit einblendbarem Gitter, Wasserwaage usw. Die Bedienelemente und das Gehäuse sind gegenüber der 5DII stark verändert, 7D-BesitzerInnen fühlen sich dagegen schneller zuhause. Allerdings: Viele Tasten sind anders belegt, was mich beim Wechsel zwischen beiden Modellen gelegentlich etwas verwirrt.

Anstelle der klassischen Bildstil-Taste hat die 5DIII nun eine "Kreativaufnahme"-Taste, die gleich drei Funktionen öffnet. Neben dem klassischen "Bildstil" (Standard, Portrait, Landschaft usw.) bietet sie nun "Mehrfachbelichtung", was das kreative AnalogfotografInnenherz höher schlagen lässt, sowie die Möglichkeit, von der Kamera automatisch HDR-JPEGs produzieren zu lassen (mit recht variabel beeinflussbaren Einstellparametern). Bei unkritischen Motiven mit klar gezeichneten Konturen oder ganz weichen Verläufen funktioniert die HDR-Funktion recht brauchbar (aber am besten ein Stativ verwenden, damit sich die Einzelbilder nicht gegeneinander verschieben). Bei klassischen Waldwipfeln vor blauem Himmel kriegt man aber schnell unschön helle Ränder ("Halos") um die Wipfel, weil Bäume nun mal stark ausfasern. Da ist weiterhin Handarbeit am Rechner unumgänglich.

Klasse ist der Silent-Modus. Eigentlich ist die Kombination einer Spiegelmechanik mit einem digitalen Sensor ein Anachronismus, DSLR sind deshalb groß, indezent laut, und nur ab dem semiprofessionellen Level aufwärts sehe ich persönlich für sie noch ein paar Jahre Zukunft. Den Markt der Mini-DSLR mit unbrauchbaren optischen Suchern werden die Systemkameras mit elektronischen Suchern bald aufrollt haben, denke ich. Zumindest den Nachteil des lauten Spiegelschlags kann die 5D3 jedoch verblüffend gut ausschalten. Im - allerdings langsameren - Silentmodus ist sie so dezent leise, dass ich mich nicht mehr scheuen würde, sie auch während einer Messe in einer Kirche mal einzusetzen. Den Silent-Modus habe ich richtig lieben gelernt.

VIDEO
Für mich steht die klassische Fotografie im Vordergrund, daher nur ein kurzer Kommentar, denn das können richtige VideografInnen kompetenter beurteilen. Die Ausstattung ist nach meinem Eindruck seit der 5D2 erwachsener geworden. Canon scheint auch das Rolling-Shutter-Problem, das bei schnelleren Mitziehern und Schwenks zu unschönen Artefakten führt, bei der 5D3 deutlich besser im Griff zu haben. Auch Moiré-Effekte bei kleingemusterten Motiven (z. B. Kleidung oder weiter entfernte Ziegelwände) sind bei der 5D3 praktisch kein Thema mehr. Ein tolles Feature ist das auf berührungsempfindlich umschaltbare Daumenrad. Dann wischt man in der Vertiefung anstatt es zu drehen. So kann man bei sensiblen Videoaufnahmen in leisen Umgebungen z. B. den Aufnahmepegel beim Ton nachregeln, ohne dabei störende Knackergeräusche zu produzieren. Für anspruchsvolle VideografInnen lohnt sich das Upgraden von der 5D2 sicher.

Pluspunkte:
++ superbe Bildqualität
++ hohe Auflösung trotz moderater Pixelzahl
++ sehr natürliche Farbwidergabe
++ geringes Bildrauschen auch bei hohen ISO-Werte erweitert die Möglichkeiten der Available-Light-Fotografie fast schon in den Bereich von Nachtsichtgeräten (;-) )
++ topp Autofokussystem mit 61 konfigurierbaren AF-Feldern macht 5D nun zum Allrounder
++ AF-System funktioniert mit lichtstarken Objektiven praktisch im Dunkeln
++ wesentlich schnellere Reaktion als 5DII, geringere Auslöseverzögerung
++ für diese Vollformatklasse unterhalb der großen Profigehäuse sehr hohe Frequenz von 6 Bildern/s (mit guter Karte)
++ ausgereifte Videofunktion
++ Haptik, Verarbeitung, Ergonomie und Bedienbarkeit topp
+ wunderbarer Silent-Modus für dezentes Fotografieren
+ sehr guter, großer LCD-Bildschirm
+ 100-Prozent-Sucher
+ zusätzliches Kartenfach für SD-Karten (z. B. für JPEGs)
+ wer's mal braucht (ich eher nicht): nun wie bei Nikon auch kamerainterne RAW-Bearbeitung von Bildern möglich.

Neutral:
o Preis-Leistungs-Verhältnis angemessen angesichts des professionellen AF-Systems; wer aber sinkende Preise abwarten kann, sollte das tun
o das berühmte Lichtleck-Problem ist bei den aktuellen Modellreihen gelöst.

Minuspunkte:
- LCD-Schirm nicht schwenkbar
- kein Ausklappblitz für das gelegentliche Anblitzen, wenn man keinen Aufsteckblitz dabei hat
- volle AF-Funktionalität auch bei lichtschwachen Objektiven wäre noch besser
- keine Ausgabe unkomprimierter Videodaten (im Gegensatz zur Nikon D800), was allerdings auch gewaltige Computerleistung (Arbeitsspeicher, Speicherplatz) erfordert
- ein paar Kinderkrankheiten in der Software, z. B. können die meist noch beliegenden DPP-Versionen 3.11.10.XX RAW-Dateien nicht in voller Auflösung darstellen - also gleich nach Installation updaten. Das ist aber typisch für neue Modelle und erledigt sich mit diversen Firmware-Updates.

Fußnote (3.12.2012):
Es gibt einen immer wiederkehrenden Kritikpunkt zur Bildqualität der 5D III: sie neigt in der Standardeinstellung dazu, sehr feine Strukturen zu vermatschen und wachsartig erscheinen zu lassen. Besonders bei Landschaft oder feinen Fell- oder Federstrukturen fällt das unangenehm auf. Der Grund sind die Standardeinstellungen, die aggressiver ans Unterdrücken von Rauschen und Artefakten herangehen als bei der 5D II. Hier hatte Canon eindeutig professionelle Fotografen und -journalisten im Auge, denen die "Sauberkeit" von Hochzeits- oder Politikerfotos bei hohen ISO-Werten wichtiger ist als feinste Blattstrukturen in Landschaftsfotos. Ihre Fotos werden ja selten im DIN-A3-Format gedruckt, und die Webauflösung reicht allemal.

Die volle Detailauflösung der 5D III kriegt man aber recht einfach per RAW-Nachbearbeitung, und sie steht der Auflösung der 5D II keinesfalls nach. Mit Canons kostenlos mitgelieferten DPP-Software erreicht man das über zwei der drei Regler unter "Unschärfemaske", und zwar über "Feinheit" und "Schwelle". Diese beiden zieht man nach links (= feinere Details + niedrigere Schwelle der Detailzeichnung) und beobachtet dabei, wie sich das Bild verändert. Das Ergebnis ist das totale Aha-Erlebnis, plötzlich sind feinste Strukturen da. Allerdings muss man wie bei der 5D II dann auch mehr Bildrauschen als Preis akzeptieren (was ich fast immer bevorzuge).

In der Tat sollte Canon hier in einem zukünftigen Firmware Update die Möglichkeit einbauen, schon in der Kamera (per Bildstil-Menü o. ä.) maximale Feinheit bei geringer Schwelle als Standardeinstellungen für RAW-Dateien anwählen zu können. Die Rauschunterdrückung kann man ja auch in der Kamera runterdrehen und komplett ausschalten.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Erfahrungsbericht: 2 Jahre mit der 5D MK III, 13. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: Canon EOS 5D Mark III SLR-Digitalkamera (22 Megapixel, CMOS-Sensor, 8,1 cm (3,2 Zoll) Display, DIGIC 5+ Prozessor) Gehäuse schwarz (Camera)
Kurz zu mir: Ich fotografiere seit über 15 Jahren Digital. Seit dem Wechsel von der 40D zur 5D MKII ist Video immer wichtiger für mich geworden. Aktuell verwende ich parallel zur MK III eine Canon 650D und eine Legria HF10.

2 Jahre 5D MK III, eines der ersten Kameras in Europa bekommen und das zum damals stolzen Preis von 3499 Euro Body-Only.
Rückblickend betrachtet war das Update von der 5D MKII erst mit dem Firmware-Update 1.2.1 wirklich sinnvoll. Viele Features die die 5D MK III vom Vorgänger und kleinem Bruder unterscheidet... insbesondere der neue AF und seine Features sind zwar durchdacht und ausgereift, aber wie ich Finde, insbesondere die AF-Programme, nicht verlässlich genug. Es kommt hinzu, dass die wertvollsten Funktionen des AF nur in Verbindung mit entsprechenden Objektiven, einer Hand voll der nicht gerade günstigen und ausschließlich aktuellen Generation (typischerweise II) von Canon L Linse.

Ein Entgegenkommen seitens Canon ist, das der bisher nur bis Offenblende 5.6 verfügbare Autofokus jetzt auch bei langsameren Linsen etwa den Sigma 6.3er Tele/Reisezooms oder Linsen die in Verbindung mit Telekonvertern eine Offenblende kleiner 5.6 haben genutzt werden kann. LowLight/LowKey stösst der AF bei Offenblende 6.3 tatsächlich hier und da an seine Grenzen.

2 Jahre in dem die 5D MK III auch einige Schattenseiten gezeigt hat. Der Sensor ist sehr anfällig gegenüber Pixelfehler. Canon zeigt sich hier sehr wenig oder besser formuliert alles andere als kulant. Typischerweise erhält man schlicht ein Schreiben: Pixelfehler, das ist ihr Problem. Neben den Pixelfehlern ist der Sensor anfällig gegenüber Laserlicht, Laserlicht kann den Sensor irreparabel beschädigen. Für Fotos in Clubs und Konzerte ist dies *Problematisch*.

Wer dort Videos dreht hat allerdings noch ein anderes Problem. Maximaler Aufnahmepegel liegt bei etwa 92db, ein Limiter ist nicht vorgesehen und bei der Lautstärkeregelung bedeutet Position 1 "Tonaufnahme Aus". Es kann also passieren, dass man während einer Videoaufnahme aus Versehen die Tonaufnahme abstellt. (Ist mir mehr als 1x passiert.) Ein Limiter/Begrenzer existiert ebenfalls nicht, so das bei Aufnahmen mit hohen Dynamikumfang immer damit gerechnet werden muß, dass es zu Übersteuerungen kommt. Ergänzend muss man sagen, das für eine Fotokamera, die Soundqualität ansonsten gut bis sehr gut ist und die Steuerung, dank *Silent Control* über das berührungsempfindliche Einstelllrad sehr gut gelöst sind.

Der AF ist wirklich fantastisch. Im direkten Vergleich zur 650D, die auch unter schlechten Licht- und Kontrastverhältnissen seltene enttäuscht, ist eine Fokusfehler bei der der Verwendung von One-Shot-AF und eine schnellen Linse (meine wichtigste Linse ist das Canon 70-200 F/2.8 IS USM L II Glas ) praktisch ausgeschlossen.

STM wird von der 5D MK III nicht unterstützt. Aber ehrlich gesagt STM an der 650D hat mich enttäuscht und die meisten STM Linsen sind EF-S und damit am Vollformat nicht verwendbar. (Unter besten Lichtverhältnissen geht es halbwegs.) Automatisches fließendes Scharfziehen ist das meiner Meinung nach nicht. , Insgesamt für mich halb so wild, bei Videoaufzeichnung (auch mit der Legria HF 10) nutze ich grundsätzlich kein AF. Zwar ist es etwas gerade bei großer Offenblende (< F/4.0) oft schwer Zoomring und Fokusring parallel und sauber zu bedienen. Und ehrlich gesagt habe ich dafür auch noch keine Lösung 100% gefunden... Im Profibereich gibt es elektronische Lösungen oder den klassischen *Fokus-Operator* aber das ist etwas oversized. Ähnlich ist es im Makro- oder Lupenbereich. Autofokus ist hier unpraktikabel.

Hier ist es etwas enttäuschend, das die *Lupe* während der Videoaufnahme nicht zur Verfügung steht. Das Display ist zwar sehr hell recht groß und sehr hochauflösend, aber das Fokussieren ist dennoch ohne markante Punkte (... Augenreflexe etc....) besonders im Normal- und Weitwinkelbereich nicht einfach. Per USB-Kabel das Handy anschließen kann helfen würde ich bei Live-Aufnahmen aber genau so wenig wie Magic Lantern empfehlen (Alpha/Beta-Versionen sind tückisch!) Persönlich verwende ich unter Studiobedingungen einen 21" oder 27" 1080p Monitor am HDMI unterwegs kommt es drauf an... von günstigen Fieldmonitoren bin ich nicht überzeugt.

Gerade bei Lowlight/Lowkey/Available Light zeigt sich, das Fullframe nicht nur Vorteile bringt. Sicher der Sensor ist Rauschärmer Video-Aufnahmen mit ISO 2500 sind völlig in Ordnung. Jedoch erschwert hier die geringe Schärfentiefe das Fokussieren etwa gegenüber einer BlackMagic Pocket (12.48mm x 7.02mm - 3xCrop) so das man hier einen Kompromiss eingehen muss.

Ich selber filme immer ALL-I (intraframe) in der Bildqualität besteht zu IPB (interframe) keinerlei sichtbarer Qualitätsunterschied. Ich habe mit Kollegen einen Doppel-Blind-Test gemacht: Kein erkennbarer Unterschied. Aber: Zwar benötigen ALL-I mehr Speicherplatz die Verarbeitung in Videoschnittprogrammen geht dafür deutlich schneller, da jeder Frame ein I-Frame ist.

Fehlender Blitz?! Ehrlich gesagt ein Segen. Immer wieder ärgerte und ärgere ich mich bei der 20D, 40D, 650D über dem integrierten Blitz. Dieser ist bestenfalls als Aufhellblitz in Gegenlichtsituationen halbwegs brauchbar und nervt... Mich hat das Fehlen eines integrierten Blitze nie gestört. Ich hab einen Ringblitz (Drittanbieter) für Makro, sowie einen Speedlight EX420 und EX 580 fürs Studio diese funktionieren einwandfrei in Verbindung mit der 5D MK III. Insbesondere das arbeiten mit dem 580er ist aufgrund der Flexibilität (idealerweise in Verbindung mit einem Verländerungskapel) top. Mehr gibt es dazu eigentlich nicht zu sagen.

Der traditionelle Sucher hat ein 100% Bildabdeckung und die 5D MK III darf somit als *echte* Spiegelreflex-Kamera betrachtet werden. Der Sucher ist hell, klar, leicht zu reinigen bringt eine (eingeschränkte) Diopter-Einstellung (für Kurzsichtige wie mich) mit. Kann durch Zubehör bis -4 Dioptrien ergänzt werden. Es kann bei der Nutzung des Suchers, insbesondere in ungünstigen Positionen (z.B. Makro...) allerdings zum sichtbaren Parallaxenfehlern kommen. Gerade im Makrobereich (1:1) vermisst man gelegentlich schon mal einen Klapp-Monitor.

Wenn ich stationär arbeite, Studio, Makro, Video danke ich Gott und Canon für das Canon DR E6-Netzteil. Es ersetzt den Akku und so den Blick auf die Batterie-Anzeige.

Schau ich heute auf die letzten 2 Jahre zurück, muss ich sagen in den meisten Fällen hätte die 6D ein gleichwertiges Ergebnis geliefert. Doch diese war im May/Juni 2012 noch nicht verfügbar. Zwar ist die 6D kompakter und damit leider zwangsläufig Bediener-unfreundlicher aber wenn ich mich heute entscheiden müsste, würde ich wahrscheinlich die 1000 Euro günstigere 6D wählen, da auch der fehlende Moire-Filter mich auch bei der 5D MK II nie wirklich gestört hat.

Neben der eigentlichen Kamera sollte man Bedenken, das mindestens 2500 Euro für Speicherkarten (min 2x32Gb), Objektiv, Batterien (original Canon min. 2), Blitz, Rucksack, Stativ (Tragfähigkeit 4 Kg) und Kopf und insbesondere Software anfallen. Drunter geht ehrlich gesagt kaum etwas.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


119 von 138 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein großer Wurf von Canon, 18. Juli 2012
Von 
K "KAROLUS" (NÖ) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Canon EOS 5D Mark III SLR-Digitalkamera (22 Megapixel, CMOS-Sensor, 8,1 cm (3,2 Zoll) Display, DIGIC 5+ Prozessor) Gehäuse schwarz (Camera)
Bin seit Jahren mit Leib und Seele Hobbyfotograf und "Canon-Fan" und werde dies wohl auch weiterhin bleiben.
Nach 3 Jahren intensiven Einsatz mit dem Hauptaugenmerk auf Portraits, Landschaft und ein wenig Makrofotografie mit der 5D MKII habe ich mir nun die "Neue" geholt.

Die Kamera ist nun seit 1 Monat bei mir im Einsatz und nach 4000 Klicks kann ich bis einen kleinen aber doch wichtigen Minuspunkt nur Positives berichten.
Den folgenden Vergleich habe ich mit der bereits verkauften 5D MKII gezogen:

Marikante POSITIVE Pluspunkte die ich nicht mehr missen möchte:

+ Sehr schneller 14 Bit DIGIC 5+ Prozessor

+ Der neue AF - revolutionär im Vergleich mit der "alten IIer")
Schneller, noch treffsicherer als beim Vorgänger
Die Möglichkeiten die 61 automatisch zur Verfügung stehender AF-Felder mit den 36 Kreuz- und 5 Doppelkreuzsensoren zu verbinden ist zwar nicht unendlich aber doch genug.
9 bzw. 15 Messfelder sind wählbarMessfelderweiterung um 4 bzw. 8 umliegende Punkte, separate Auswahl für Hochformat- und Querformataufnahmen.

+ Sechs verschiedene Voreinstellmöglichkeiten für die meisten anfallenden Möglichkeiten - Canon nennt dies "CASE". Alles fein säuberlich in 1 Menüreiter abgelegt. Eine Abänderung durch
den Nutzer ist selbstverständlich auch möglich und abspeicherbar. Für alle möglichen Sportaufnahmen.
1) Vielseitige Mehrzweckeinstellung (reicht für viele normale Einstellmöglichkeiten bei bewegten Motiven)
2) Motive weiterverfolgen - Hindernisse ignorieren (z.B. Greifvögel im Flug, Tennisspieler, Schwimmer, Schifahrer)
3) Motive sofort fokusieren wenn sie in die AF-Felder eintreten (Radrennen, alpiner Schilauf etc.)
4) Motive die schnell beschleunigen oder verzögern (Autorennen, Fußball, Ballsportarten)
5) Motive die sich sehr schnell bewegen (Eiskunstlauf, 100-Meter-Läufer)
6) Motive mit wechselnder Geschwindigkeitsänderungen (Gymnastik, Turnen)

Eine perfekte und leichtverständliche Darstellung in Bild und Schrift bietet der LEITFADEN für AF-Einstellung welchen Canon auf der Canonseite downloadbar ist
und die verschiedenen AF-Einstellmöglichkeiten sehr gut anhand von Fotos erklärt - sollte sich jeder mal in Ruhe ansehen bzw. herunterladen.
Da erfährt man jede Menge über das Potential der Kamera.
Einfach nur bei Google "EOS 5D Mark III Leitfaden AF-Einstellung" eingaben und es erscheint eine erstklassige und leicht verständliche PDF-Datei als Folder mit allen praktischen Möglichkeiten der AF-Einstellungen (Sensorbelegung) für welche Motive auch immer - alles perfekt beschrieben und bildlich dargestellt.

+ Bildqualität war schon bei der Vorgängerin in Highlight - hier ist es Canon gelungen nochmal eins draufzusetzen.
+ Custom-Funktionen mit 13 Individualfunktionen mit 47 Einstellmöglichkeiten
+ Isoeinstellmöglichkeiten von 50 - 102400 - brauchbar bis ISO 10000 (bei der MKII war bei 6400 Schluß mit Lustig)
+ LCD-Monitor 8,11cm Diagonale / 1.040.000 Bildpunkte / 7 Helligkeitsstufen - ein klare Verbesserung gegenüber dem Vorgänger
+ Verbesserter Videomodus aber leider wieder keine automatische Schärfenachführung
+ Mehrfachbelichtung und HDR-Funktion (High Dynamic Range) - nettes Feature ist aber mit jedem besseren Bearbeitungsprogramm auch leicht zu machen
+ 6 Bilder Serienaufnahmen - da geht jetzt auch ein bisschen Action.

Sehr gut und angenehm bedienbar ist die Möglichkeit der Wahlmethode des AF-Bereichs.
Wenn der Auslöseknopf bei der Motivfokusierung halb durchgedrückt ist kann man nachdem die AF-Messfeldtaste gedrückt und gehalten wurde mit dem Hauptwahlrad
bequeum zwischen den verschieden Modis hin- und herschalten.
* Spot-Mittleres AF-Feld (dieses Feld ist nach wie vor das beste, schnellste und punktgenauste AF-Feld)
* 5-Feld Mittleres + 4Felder (oben-unten-links-rechts)
* 9-Feld (3oben - 3mittig - 3 unten
* Mehrfeld- Blockmessung - es reagieren alle 61 AF-Felder je nach Fokus
Anstadt des Haupwahlrades kann man auch in den Individualeinstellungen die Taste M-Fn wählen - je nachdem wie man es angenehmer findet.

- Kleiner Wermutstropfen ist die Pufferspeicherung bei RAW-Aufnahmen - lt. Handbuch sollte die Kamera bei höchster RAW-Auflösung einen Pufferspeicher von 13 Bilder haben.
Die Kamera schafft bei mir jedoch nur 9-10 Aufnahmen mit meiner Speicherkarte (siehe nächste Zeile). Das ist für eine Cam in dieser Kategorie ein bisschen mager.
Ich verwende eine Transcend Ultimate 600x 32GB CompactFlash (CF) Speicherkarte (bis 90MB/s, Quad-Channel) wie auch an meiner anderen Kamera (EOS 1D Mark IV).
Die 1D Mark IV schafft 10 Bilder/Sek. und puffert bis zu 32 Bilder. Der etwas knapp bemessene Puffer bei der 5DMK3 ist jedoch (bisher) der einzige Minuspunkt der mir aufgefallen ist.
Bitte nicht falsch verstehen, die 5DMK3 ist ein wirkliches Sahneteil. Die 1DMKIV werde ich sowieso behalten, stand nie zur Debatte. Aber sollte doch der Ordnung halber erwähnt werden.
Die fast 3x so günstige 7D puffert mit 8 Aufnahmen/RAW 18 Aufnahmen. Mir ist schon klar das 22MP der IIIer auch mehr Pixelplatz als die 7er (Crop 1,6) oder meine 1er (Crop 1,3) benötigt.
Als kleinen Trick dabei den man anwenden kann ist, bei schnellen Reihenaufnahmen wo es auf die Pufferung ankommt in jedem Fall NUR AUF DIE CF-KARTE speichern zu lassen!!
Der CF-Slot ist der Hauptslot und dürfte auch der schnellere sein. Bei einer Speicherung auf beide Slots richtiget sich die Löschung des Puffers generell nach der langsameren Karte.
Zumindest konnte ich diese Erfahrung so machen. JPG-Aufnahmen kann man sehr gut auch über den PC anfertigen. In einer anderen Rezension hier ist ähnliches zu lesen.
Allerdings hat man bei dieser Variante keine Sicherheitskopie, falls die CF-Karte mal den Geist aufgeben sollte.......

Trotzdem hätte Canon bei einem Neuprodukt in dieser Preislage sich mehr auf die Hinterbeine stellen sollen/können und für eine flottere Entleerung des Pufferspeichers zu sorgen.
Die technische Durchführung wäre bei diesem Kamerapreis allemal drinnen gewesen.

Die Kamera ist eine klare Empfehlung mit überragender Bildqualität und ausgezeichnetem Rauschverhalten.
Den neue AF ist ein, nein DAS Sahnestück und für mich die größte, wichtigste und bahnbrechendste Neuheit an der Kamera.
Der Preis ist derzeit noch ein wenig happig - denke mal sie wird im Laufe des Jahres noch um 10 Prozent sinken.
Ebenso lechtzt die Kamera auch noch guten bis sehr guten Objektiven - am besten natürlich die der L-Serie.
Aber auch im Festbrennweitenbereich gibt es einige welche sich mit der Cam ausgezeichnetet vertragen - ich benütze sehr gerne das 35/2 - 50/1,4 - 85/1,8 die Objektive sind einerseits
preislich erschwinglich und andererseits in der Jackentasche verstaubar.
Sehr gute Ergebnisse konnte ich auch mit dem EF 17-40L f/4 - EF 24-105L f/4 - 70-200L f/2,8 USM II und dem Makro EF 100/2,8L IS II erzielen.

Sollte ich noch andere (gravierende) Erfahrung mit der Kamera machen, werde ich selbstverständlich diese Rezension hier revidieren bzw. updaten.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


168 von 198 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die 1 für Alles !, 11. September 2012
Rezension bezieht sich auf: Canon EOS 5D Mark III SLR-Digitalkamera (22 Megapixel, CMOS-Sensor, 8,1 cm (3,2 Zoll) Display, DIGIC 5+ Prozessor) Gehäuse schwarz (Camera)
die Canon 5D Mark 3 ist ein allrount Monster mit super Leistung und traumhaften ISO Rauschverhalten
aber auch mit kleinen aber feinen schwächen die nicht sein müssten...

hier die Pluspunkte die ich stichpunktartig halte damit es nicht zu lang wird ;)

+++ Allrount Talent !!!
+++ der neue Auto Fokus ist dem der 7D überlegen !!! Action ist nun kein Problem mehr und auch bei schwachem Licht trifft der Autofukus noch sein Ziel
+++ Voll formatsensor dadurch hast du viel bessere freistellungsmöglichkeiten und weniger rauschen ;)
+++ 100 Prozent Sucher alle andern Sucher erscheinen dir von da an klein zu sein hiermit siehst du endlich alles
+++ der neue silent-modus i love it ;) Kirsche, Museum, Hochzeit, Vorlesungen,Street fotografie sind nun besser machbar
+++ ISO rauschen auf dem besten Niveau was ich je gesehen habe !!! man kann iso 6400 der mark III mit iso 1600 bei APS-C Modellen vergleichen (gesehen und verglichen mit 500D, 550D, 60D, 7D von Canon)
++ Video alles manuell einstellbar + (neu) Ton Check im laufenden betrieb durch Kopfhörer Eingang und geräuschlose Pegel Veränderung durch touchpad im (leise-modus)
++ Bild gesammteindruck ein Traum
++ 3 creativ programme . deine favoriten einstellungen sind dort manuell belegbar und speicherbar ;) zb für sport ,studio, und super low ligt Situationen
++ Gitter im Sucher ein und ausblendbar sowie horizontal und vertikal wasserwage auch im display möglich
++ sie verwendet die alten Akkus der 60D bzw. der 7D
+ viele tasten sind individuell belegbar (dazu unten mehr)
+ grundsolide Haptik (Magnesium Gehäuse) plus Spritzwasser Abdichtung
+ man kann in dem ISO Menü eine min. Verschlusszeit einstellen von 1 Sek bis 1/250 für verwacklungsfrei Bilder aus der Hand im P und AV Modus
+ Kamera interne objektiv Korektur/Verbesserung (fokus feinjustage Aberrationkorektur Farbfehler Vignettierung)
+ Mehrfachbelichtung damit kannst du mehrere Bilder übereinander legen und zb aus 1 Objekt 2 zu machen
+ man kann einstellen das die Fokuspunkte verschwinden nach Scharfstellung im Sucher somit ist das gesamte Blickfeld freier von störenden kleinen Fokus-quadraten bei der Bild gestalltung
+ HDR Modus noch nicht perfekt aber schon gut zu haben so kann man gleich sehen wie am ende dein richtig bearbeitetes Bild zb bei Darkroom oder Photomatix aussehen könnte und ob sich eine 2 belichtungs- reihe lohnt
+ Serienbildgeschwindigkeit von 6 Bildern die Sekunde bei 13 rawZs in folge mit einer 32gb SD card class 10 und das alles bei 22 MP ! mit einer schnelleren CF speicherkarte UMD 7 wohl noch längere Bild folgen möglich ... (dazu unten mehr)

..............................................................................................................................................................................................................................................................................

Minuspunkte...

Genug der Lobes reden auf die 5D mark III denn davon gibt es im Netz massenhaft.
Es gibt nämlich auch Minuspunkte die er selten erwähnt werden warum auch immer ...
( je mehr Minuspunkte davor sind um so ärgerlicher finde ich es )

- kein eingebauter Blitz warum eigentlich ??? kann die Nikon D800 doch auch ??? (direkter Konkurrent)

- leider kann man die Spot Messung nicht auf den ausgewählten Autofokuspunkt legen. Er bleibt also immer in der Mitte schade das bleibt wohl der 1Dx vorbehalten ...

- warum gibt es kein Selbstauslöser mehr wie bei den 3 stelligen cams zb der 500 D mit mehrfach aufnahmen (zb 10 am Stück) ?

- - ein weiterer minus Punkt ist für mich der BULB Modus der nur mit Fernauslöser funktioniert. ohne ihn muss man solange gedrückt halten wie man die Langzeit Aufnahme machen will .das ist mehr als dämlich gelöst . eine Lösung wer doch gewesen das man manuell eine belichtungzeit einstellen kann (wie im TV Modus) bevor es losgeht dann 10 Sek Vorauslöser drücken und zack hast du verwacklungsfreie Bilder weil sie ja nach der ausgewählten zeit automatisch stoppt ohne Fernauslöser bist du hier angeschmiert. in meinen Augen ein Bedienfehler der nicht hätte sein müssen ...

- - mir fehlt der Augensensor der das Display automatisch ausschaltet wenn man durch den Sucher guckt wie bei der 550D.
Das dass auch bei größeren Modellen Sinn macht und technisch lösbar ist beweist Sony

- - der SD Speicher slot bringt dir max 13 raw Bilder in folge ohne jpeg ( auch bei einer super schnellen UHS (1 )card )
der CF-Slot hingegen bringt dir bis zu 35 raw Bilder in folge wenn du eine schnelle UMD 7 besitzt...(Lexar 1000x)( ausführliche Rezension ist draußen von mir)
das heist es wurden hier unterschiedlich schnelle Pufferspeicher eingebaut. Dieses Problem soll wohl auch nicht mit einem Update behoben werden können. Canon misst hier mit zweierlei maß was das soll ist mir ein Rätzel und passt irgentwie nicht ins Gesammtbild
bei schnellen Bild serien Z.B Sport oder Tiere in Action empfehle ich daher nur den Compact Flash Speicher zu nutzen und den SD cart slot komplet weg zu lassen. Wenn du beide Karten laufen lässt orentiert sich die cam an dem schlechteren SD-Slot und gibt dir nicht die volle Leistung die möglich wäre...

- - man kann zwar viele tasten individuell belegen aber keine taste bietet den selben Spielraum wie die Ablendtaste
die selben Funktionen die da vergeben werden können hätte ich mir auch für die Stern und AF taste gewünscht wieder einmal wird am Komfort gespart

- - und dann noch der exorbitante preis von 3299 dass sind mindestens 400 zu viel !
Nikon gibt sein 36 Megapixel Monster auch für 2899 raus und das ist Canons direkter Konkurrent in der Liga. Canon pusht sie zu hoch weil Canon es kann, aber viele vergleichsteste haben bewiesen das beide cams im großen und ganzen sich nicht viel nehmen. jede hat seine vor und Nachteile die d800 ist besser für Studio und Landschaft weil sie schärfer ist (36MP) .
Die 5d Mark III hat ihre vor-teile bei low ligt Fotografie, Action und Videos. warum also glatte 400 mehr ? eine Frechheit wie ich finde.
Im direkten Vergleich zur alten Version der 5D Mark 2 hat sich von der Bildqualität im Grunde auch fast nix verbessert außer die high ISO werte und die interne jpeg Verarbeitung. Die "alte" kostet jedoch momentan nur die Hälfte was preis Politik angeht hat Canon versagt !!!
Bei nikon bekommst du auch keine cam zum halben preis der d800 die im Grunde die selbe Abildungsleistung hat wie der 36 MP Gigant !

(ähnliches bahnt sich ja beim Nachfolger objektiv an das ef 24-70mm L 2,8 usm II , wo die Qualität zwar auch etwas besser sein soll als das alte 24-70mm L 2,8 usm. aber wohl nicht doppelt so gut wie ich bisher gelesen habe aber dennoch doppelt so teuer werden soll... naya)
( seit Oktober 2012 ist meine Rezension über diese objektiv da )

- - - Es ärgert mich total warum Canon den Multi-controller nicht seinen Namen nach multifunktional einsetzbar gemacht hat ??? oft genug kann ich ihn in Untermenüs auf einmal nicht mehr einsetzten ??? um zb im ISO Bereich schneller springen zu können. häufig muss ich dann auf die 2 Wahlräder zurückgreifen das ist unlogisch gemacht worden. das ist ein bedinfehler in der Hardware und wurde nicht zu ende nachgedacht !!! hoffe noch auf ein update das dieses Problem behebt...

- - - und dann habe ich noch ein Kelvin wert Problem bei wenig licht was bei raw aufnahmen egal sein dürfte aber für jpeg doch nervt. ich will nicht jedes Bild am PC nacharbeiten müssen was bei wenig licht aufgenommen wurde . im direkten Vergleich zu meiner 60D sind die Bilder der neuen 5Dmark III zu warm. Mein empfinden gleicht er dem der 60 D auf den niedrigen Kelvin werten als bei der neuen 5D Mark III diese cam wird umgetauscht

und jetzt das großer ABER dennoch behalten !!!
jetzt werden manche wohl verwundert fragen " ja warum das denn der meckert doch nur rum !?!"
Ja denn sie ist insgesamt halt echt ein Traum! das ist alles meckern auf hohem Niveau aber muss dennoch mal gesagt werden es nervt mich einfach bei so viel Geld auf einige dieser punkte verzichten zu müssen oder der gleichen (Bedienkomfort ,Blitz, u.s.w.)
Trotzdem gibt es insgesammt eine Kaufempfehlung von mir wer das geld hat bekommt ein gutes Gesammtpaket das kaum wünsche offen lässt

Fazit
die Vorteile dieser außergewöhnlichen cam lassen die Nachteile verschmerzen sie kombiniert die besten Eigenschaften der 7D und der 5D Mark II in sich. sie bietet sehr viel fürs geld aber nicht genug um den preis von 3299 zu rechtfertigen dafür fehlen mir unter anderem die besagten punkte. wer der Anfangspreis verhältnismäßiger ausgefallen zb wie der von nikons D800 würden mich einige dieser punkte gar nicht so stören . aber canon legt die latte höher an als nikon also will canon ja besser sein dafür fehlen jedoch die Kleinigkeiten wie ich oben beschrieben habe oder ein weiteres Premium Detail wie z.b. Wireless Unterstützung oder GPS wie bei der 6D .
Oder ein klapp Diplay wie bei der 60D. Also wird canon am Preis gemessen und der ist zu hoch von daher nur 4 Sterne

PS:. es gab da ja dieses "light leak" Phänomen bei der 5D Mark III. um alten Geräten mit dieser Kinderkrankheit aus dem weg zu gehen empfiehlt es sich beim kauf auf die Seriennummer zu achten. Geräte mit der Ziffer (1 oder 2) an 6ter stelle der Seriennummer sind betroffen das heißt *****1****** oder *****2****** Finger weg oder umtauschen oder bei Canon nachbessern lassen oder hinnehmen ;)

:::Nachtrag:::
Der Austausch hat sich gelohnt die neue 5D III hat nun kein Kelvin Problem mehr
jetzt wo es sie für deutlich unter 3000€ zu bekommen ist würde sie von mir 4,5 Sterne bekommen.
denn unter dieser summe kann das Preis-leistungsverhältnis dann wieder punkten

Bitte zögern Sie nicht, die Nützlichkeit der gesamten Rezension fair durch einen Klick auf den "Ja" oder "Nein" Button zu bewerten. Damit helfen Sie anderen Kunden, im durcheinader der Produktbewertungen den Überblick zu behalten.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


97 von 114 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Vollformat mit exzellentem Autofokus, 4. Juni 2012
Von 
A. Russy - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Canon EOS 5D Mark III SLR-Digitalkamera (22 Megapixel, CMOS-Sensor, 8,1 cm (3,2 Zoll) Display, DIGIC 5+ Prozessor) Gehäuse schwarz (Camera)
Seit Ende März dank Vorbestellung in Händen hatte ich ausreichend Gelegenheit, sie zu testen; einerseits im Vergleich zur 5D Mk2 als auch der 1D Mk4.

Beim ersten Anfassen fühlt man eine etwas Armierung mit Gummiauflagen. Ich kann nicht sagen, dass diese soviel hochwertiger ist als die des Vorgängermodells, einzig die Speicherkartenklappe ist ein Fortschritt: dieser ist jetzt viel stabiler, jetzt quietscht nix mehr beim Angreifen.

Beim ersten Einschalten fällt sofort die Neugestaltung des Menüs aus, viele Seiten, farbenfroh, nicht wirklich kompliziert für einen Canonista.....

Unter Autofokus wird's dann wirklich interessant. Denn da hat sich am meisten getan.
61 Felder, davon runde 40 Kreuzsensoren. Eine gewaltige Weiterentwicklung gegenüber der Mk2.
Blickt man durch den Sucher, sieht man bei Drücken der AF- Auswahltaste die Felder, welche nicht zuletzt auch durch die größere Anzahl etwas weiter in die Ränder bzw. Ecken reichen.
(Also weitgehend Schluß mit dem Fokus and recompose", welches bei lichtstarken Optiken bei offener Blende doch nicht so genau war, abgesehen vom der verstrichenen Zeit bis zum Auslösen.....)
Erste Erfahrungen mit dem neuen Autofokus: egal welches Feld gewählt wird, die Anzahl der scharfen Fotos ist beeindruckend. Und erst die Schärfe....
Mein 70-200/2,8 IS II ist gut, das wusste ich, das 24-70/2,8 scheint sich gebessert zu haben.
Ob das am verbesserten AF liegt oder Objektiv und Kamera besser harmonieren, kann ich nicht sagen....
Die Geschwindigkeit des Scharfstellungsvorganges ist in etwa mit der 1D Mk4 vergleichbar, also schnell, sehr schnell.
Dies alles in One- Shot Modus.
Der Nachführungsmodus (AI), also die Berechnung eines bewegten Objektes in Bezug auf die Auslösung ist ebenfalls erheblich besser, bei einem Springturnier und zum Vergleich mitgenommener 1er kein Unterschied, subjektiv.
Und was alles anwählbar ist: alle Felder, einzelne, Grüppchen; diese alle mit einer- bei entsprechender Voreinstellung- Bewegung mit dem Knubbel verschiebbar, wie bei der 1D Mk4.
(Kritikpunkt: bei AI Servo ist das Feld leider schwarz, man siehts manchmal schlecht bis gar nicht; Canon überlegt ein Update, da gäbe es Probleme sonst mit der Belichtungsmessung, wenn es dauernd aktiv wäre; also abwarten.)

Die 6 Bilder/s sind für mich ebenfalls willkommen, die 4/s der Mk2 waren mir manchmal doch zu behäbig.
Damit nähern wir uns einer weiteren Verbesserung und der damit verbundenen Spaßbremse.
Die Kamera hat einen CF und einen SD- Slot. Wenn man was wichtiges fotografiert und dabei leicht paranoid auf beide Karten speichert, merkt man, dass die Mk3 das UHS-1 Protokoll für SD- Karten NICHT unterstützt.
Wenn also die Kamera RAW+ jpeg (egal welche Auflösung!) aufnimmt, sieht man rechts unten 7". Dann ist der Buffer voll. Schade.
Bei Einstellung nur" RAW wären es ca 13.
Heißt also, die Kamera ist schneller, aber auch der Buffer schneller voll....
Und warten nach einer Serie: ich fühle mich an die Zeiten der 300D erinnert.

edit 08.07.2012: um die Kamera zu schnelleren Bildfolgen zu bewegen: NICHT auf eine SD- Karte speichern, nicht alleine, auch nicht parallel.
Die Leerung des Buffers richtet sich dann nach der langsameren Karte.
Und nur RAW einstellen, die jpegs den Computer machen lassen.
Kartenempfehlung: alles mit 60MB/s (heißt woanders 400x) aufwärts, Speerspitze derzeit die Lexar 1000x.

Zum Sensor: ob jetzt Fortschritte bei den jpegs direkt aus der Kamera erziehlt worden in Form von weniger Rauschen bei hohen ISO, ist mir egal.
RAW: ja, sie sind etwas besser. War früher 6400 mein persönliches Limit in Sachen Qualität, so ist es jetzt 12800.
Bei niedrigen ISO fällt mir kein wirklicher Unterschied auf. Sind die Bilder tatsächlich einen Tick schärfer? Durch die paar Pixel mehr? Eher das bessere AF- System.

Abschliessend: die Mk2 wird durch den Nachfolger nicht schlechter. Wer sich Zeit nimmt (Landschaft, HDR etc) ist mit ihr sehr gut bedient.

Wer es ein bisschen flotter braucht bei leicht verbesserten Rauschwerten im höheren ISO Bereich (Hochzeit, Porträts, bissl Action geht auch) dem sei dieses Modell empfohlen.

Ob es den Mehrpreis rechtfertigt muß jeder für sich selbst entscheiden.
(für mich persönlich und als passionierter Fotograf von Menschen und Szenen, also Schnappschüsse: es ist wohltuend, den jetzt viel besseren Autofokus zu nutzen. 2 Personen, also ein Feld außen gewählt, und die Sache sitzt. Kein Zeitverlust mehr, man bleibt die ganze Zeit fokussiert. Bei der MkII waren es zu wenig Felder und die äußeren waren nicht immer zuverlässig.)

Aus meiner Sicht: eindeutige Empfehlung für eine exzellente Kamera mit Allroundqualität!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


16 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen 6 Sterne Kamera - Studiokamera wird auch zur Action- und Outdoorkamera, 19. Juni 2012
Von 
Dr. M. Handwerker - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Canon EOS 5D Mark III SLR-Digitalkamera (22 Megapixel, CMOS-Sensor, 8,1 cm (3,2 Zoll) Display, DIGIC 5+ Prozessor) Gehäuse schwarz (Camera)
Ich möchte hier meine Meinung als ambitionierter Hobbyforograf abgeben. Ich komme von einer Canon 5D Mark 2. Trotz der hervorragenden Bildqualität der Mark II habe ich mich immer etwas nach einem zusätzlichen Canon 7D Body für Natur- und Sportfotografie gesehnt. Die Symbiose aus beiden Kameras wäre perfekt gewesen bzw. ist jetzt Realität geworden.

Als erstes beim Handling fällt der gut platzierte Einschaltknopf links oben auf (wie bei der 7D). Das ist Geschmacksache. Ich finde das gut und praktisch. Der neue Monitor der Mark 3 ist eine Wucht. Er ist brilliant und knackscharf. Eine deutliche Verbesserung zur Mark 2. Gerade aufgenommene Fotos kommen noch farbechter bei der ersten Beurteilung rüber. Ähnlich wie bei meinem IMac Monitor 27''nur eben kleiner. Ich kann schon einmal mit der Schnelltaste an der Seite Bilder mit Sternen vorbewerten. Das macht mit dem Spitzenmonitor noch mehr Sinn.

Geschossen habe ich die Mehrzahl der Fotos mit einem Objektiv Canon 200mm f4. Der deutlich erweiterte Autofokus ist extrem schnell und sitzt dabei hervorragend präzise. Man kann sich, wie bei der 7D, auch selber Gruppen von Fokusfeldern im Kameramenü voreinstellen. Das mag bei Portraits oder sonstigen Studioaufnahmen nicht so ins Gewicht fallen. Bei Naturaufnahmen mit plötzlich auftauchenden Tieren oder Sportfotografie ist dies entscheidend, ob ein technisch hervorragendes Foto oder nur ein gutes Foto herauskommt. In diesen Aufnahmesituationen ist der deutlich schnellere Serienbildmodus, der nur wenig unter der anerkannt schnellen 7D liegt, ein weiterer entscheidender Schlüssel zum Erfolg. Es ist eben bei einer hohen Bildrate wahrscheinlicher, auch top Bilder genau im richtigen Moment zu erwischen, z.B. ein Tier im Sprung. Verbesserungen ergeben sich auch bei weitgehend schwarzen oder weißen Objekten, z.B. Katzen etc.. Eine einwandfreie Belichtung gelingt hier oft nur im manuellen Modus. Durch die neue Belichtungsmessung erscheint (wenn man nicht das Objekt weitgehend ins Bildfeld zoomt) eine ausgeglichenere, deutlich strukturreichere Belichtung solcher extremen Objekte. Wenn die Belichtungssituation draussen wechselt, kann man auch im Automatikmodus dann sehr detailreiche schwarze bzw. weiße Flächen ausgewogen belichtet fotografieren.

Auch in der Dämmerung brachte die sehr rauscharme Mark 3 signifikant rauschärmere Bilder bzw. waren deutlich höhere ISO-Werte bzw. kurze Belichtungszeiten möglich, die mit einer Mark 2 und mit der hier nicht mehr idealen 7D so einfach nicht zu erzielen sind.

Wer diese "Action" nicht braucht, ist auch mit der Mark 2 noch bestens bedient. In "ruhiger" Studioumgebung kann ich einen signif. Bildqualitätszuwachs nicht wirklich bestätigen. Auch die neue Ultraresolution Kamera des Konkurrenten Nikon ist wirklich etwas besonderes. Aber mit der schon sehr hohen Auflösung der Canon 5D Mark 3 hat man schon mehr als genug Auflösung und nicht den Nachteil, riesige Bilddateien speichern und natürlich rechnerintensiv verarbeiten zu müssen. Auch die Rauscharmut bei hohen ISO-Werten sinkt hier natürlich. Das ist physikalisch gar nicht anders möglich.

Zur Filmqualität möchte ich mich als Gelegenheitsfilmer nicht weiter äußern. Das können andere besser. Sehr praktisch ist jetzt eine rot markierte Direkttaste zum Filmen an der Rückseite des Bodys. Auch die Einpegelung des Tons im Menü der Mark III ist ein wichtiges, neues Feature.

Wer Action-, Tier- und Sportfotografie auf höchstem Niveau betreiben will, auch bei schlechten Lichtverhältnissen top Bilder schießen will, sollte die Canon 5D Mark III haben. Auch die Bedienung (Tastenbelegung, Raw-Konvertierung in der Kamera selbst etc.) ist auf höchstem Niveau. Es ist selbstredend, daß man nur mit Spitzenobjektiven diese Kamera ausreizen kann. Dazu zählen insbesondere die 200mm Tele von Canon. Leider kommen mit so einer Ausstattung schnell 5000-6000 Euro und mehr zusammen. Die hat gerade ein Amatuer oft nicht.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


40 von 51 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kaufen oder nicht kaufen, 28. Mai 2013
Von 
A. Vohl (Göttingen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Canon EOS 5D Mark III SLR-Digitalkamera (22 Megapixel, CMOS-Sensor, 8,1 cm (3,2 Zoll) Display, DIGIC 5+ Prozessor) Gehäuse schwarz (Camera)
Ich besitze als Amateur die Kamera seit einem Jahr und möchte in meiner Rezension nicht erneut meine persönliche Ansicht über einzelne Funktionen darlegen. Wenn Sie die Antwort auf die Frage suchen, ob Sie 3.000 € für diese Kamera ausgeben sollten, möchte ich einen Versuch wagen; also der Frage nachgehen, ob Sie zur Zielgruppe des EOS 5D Mark III gehören. Dabei wende ich mich nur an die Gruppe Hobbyfotografen, die mehrere tausend Euro in einen Body zu investieren bereit sind und grenze die Kamera nur nach „unten“ ab, da ich nie eine teurere Kamera ausprobiert habe. Wenn Sie alle folgenden Fragen mit „Ja“ beantworten können, kaufen Sie sich diese Kamera, falls nicht, bleibt die 5D Mark III eine tolle Kamera, unter Umständen haben Sie jedoch mehrere tausend Euro fehlinvestiert, da dann eine Kompaktkamera nur im Detail unterscheidbare Ergebnisse liefert.

Die Kamera unterscheidet sich in wichtigen Punkten von günstigeren.

Der Vollformatsensor:
Schärfentiefepotenzial, Auflösung, Rauschverhalten und Lichtstärke sind ein Traum.
Aber: Sie kaufen nur den Body. Für die Nutzung dieses Sensors brauchen Sie Optik, die (möglichst) bis in die Randbereiche scharf, hell, verzerrungsfrei, farbgenau und kontrastreich abbildet. Die maßvolle Auflösung des Sensors (also die Anzahl der über die Fläche verteilten Pixel) ist bei der 5D perfekt für die Available-Light-Fotografie angepasst. Diese macht nur Spaß mit lichtstarken Objektiven.
Sind Sie bereit,
• sich in die optische Physik einzuarbeiten, um die Objektivtechnik zu verstehen?
• ein Vielfaches des Preises dieses Kamerabodys für Objektive auszugeben?
• Nötige Korrekturen der in diesem Preissegment komplexen Optik an der Kamera und in der Software zu identifizieren und anzuwenden?
• Sich in einen Autofokus einzuarbeiten, der trotz (oder wegen) des allerhöchsten Niveaus ohne dieses Einarbeiten zu mehr Schärfeproblemen führt als bei einer Smartphone-Kamera, da die geringe Schärfentiefe und die Messfeldmöglichkeiten Wissen und Übung verlangen. Außerdem sollten Sie notieren, dass der geniale Autofokus nur mit den hochwertigsten und lichtstärkten Objektiven vollständig nutzbar ist.

Das Kamera-RAW:
Wenn Sie dieses Format deaktivieren, brauchen Sie diese Kamera nicht. Wenn Sie dieses Format aktivieren, lassen Sie sich allerding auf ein Abenteuer ein.
Sind Sie bereit,
• sich in die komplexe Thematik der Farbräume, Farbsysteme und Farbprofile einzuarbeiten?
• sich einen Softproof-fähigen Monitor (>1.000 €) anzuschaffen, mit dessen Hilfe Sie überhaupt erst den nativen Farbumfang der Kamera sehen können?
• Software zu erwerben und sich darin einzuarbeiten, um den Sinn des Formats (die verlustfreie Bearbeitung und die Darstellung im verwendeten Farbraum) nutzen zu können?
• Jedes Foto „anzufassen“, um wiederum das Potenzial des Formats und der Optik zu nutzen?
• Die entstehenden Datenmengen (RAW, JPGs in ggf. mehreren Varianten) zu verwalten, zu ordnen, zu archivieren (auf mindestens zwei Sicherungen)?

Verarbeitung:
Die Kamera ist witterungsgeschützt, aus einer Titanlegierung gefertigt und beinahe in jeder fotografisch sinnvollen Situation einsetzbar. Das sieht und fühlt man.
Sind Sie bereit,
• das Gewicht und die Größe überall dorthin zu tragen, wo es sich lohnt zu fotografieren? Das sind mit passender Optik schnell mehrere Kilo nur um den Hals, vom Koffer ganz zu schweigen. Sie sind in Ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkt, ziehen gierige Blicke auf sich. Trauen Sie sich mit 4.000 € am Trageriemen den Basar von Casablanca nach Motiven zu durchstreifen?
• auf einen ausklappbaren Blitz zu verzichten, um diese Robustheit zu ermöglichen? Und nachgehakt sollen Sie auch bereit sein, sich in die Blitzfotografie einzuarbeiten, vor allem das entfesselte Blitzen, da rote Augen und Schlagschatten nicht so recht zur restlichen Technik passen wollen. Entfesseltes Blitzen zieht aber einen Rattenschwanz nach, von der Synchronisation über komplexe Settings mit Lichtformern bis zu den reinen Kosten für externe Blitze, Softboxen und Transmitter.
• auf einen schwenkbaren Monitor verzichten? Das heißt jedoch, dass Sie bei bodennahen Perspektiven zusätzliche Monitortechnik und LiveView einsetzen müssen, wollen Sie das Bild vorher kontrollieren.

Der Filmmodus
Sie können mit der Kamera derartig professionell filmen, dass Sie das Ergebnis im Kino neben Hollywoodproduktionen zeigen könnten. Um inhaltlich und formal mehr zu bieten, als verwackelte Kinder in endlosen Einstellungen habe ich folgende Fragen:
Sind Sie auch bereit
• sich in Filmtheorie einzuarbeiten, ein Thema, das mindestens so komplex ist wie die Fotografie?
• bei Fragen zum Equipment sich auf ein Fass einzulassen, dessen Boden nochmal deutlich bodenloser ist, als in der Fotografie (Dolly, Kran, Beleuchtung, Objektivtechnik)?
• nochmal deutlich mehr Zeit in die Nachbearbeitung zu stecken, als im Fotobereich? Inklusive der Tatsache, dass professionelle Schnittsoftware teuer ist und die nötige Hardware ebenso?

Beantworten Sie alle Fragen mit ja, bekommen Sie eine geldwerte, durchdachte und in meinen Augen erstaunlich ehrliche Kamera in dem Sinn, dass Canon auch vermeintlich unpopuläre Entscheidungen getroffen hat (Blitz, Auflösung etc.), um eine geschlossene Zielgruppe anzupeilen.

Ich besitze die Kamera nun ein Jahr und traute mir die Rezension nicht eine Woche früher zu. Ich nutze den Filmmodus kaum, überblicke gerade so die Einstellungsmöglichkeiten und entdecke schneller neue Themen, als ich sie erschließen kann. Da ich mein Hobby finanziell und zeitlich vor dem Beruf und der Familie rechtfertigen muss, liegt die Kamera auch Wochen im Koffer und provoziert Fragen nach der Verhältnismäßigkeit.

Dennoch: Ich bereue den Kauf nicht, ich möchte auf nichts verzichten. Eine Kamera, die mich bei jeder Nutzung entspannt (Qualität) und fordert (Quantität).
Was fehlt mir? Eingebautes GPS, ein USB3-Anschluss und ein kamerainterner Funktransmitter für entfesseltes Blitzen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


26 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Knapp und kurz, einfach WOW!, 12. Juli 2012
Von 
audiofreak "audiofreak" (im Schwabenland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Canon EOS 5D Mark III SLR-Digitalkamera (22 Megapixel, CMOS-Sensor, 8,1 cm (3,2 Zoll) Display, DIGIC 5+ Prozessor) Gehäuse schwarz (Camera)
Ich habe inzwischen schon mehr als 6 digitale Canon Bodys der 5er und 1er Reihe hinter mir. Die letzten beiden waren die 1Ds Mark-2 und die 5D Mark-2.
Mit beiden Bodys war ich sehr zufrieden, also die Frage, warum mehr als 3000 EUR ausgeben für etwas Neues?

Auf der Canon Roadshow hatte ich dann die Kamera 5 Minuten in der Hand und da war es geschehen ... :-)
Meine Hauptanwendungsgebiete sind Musikkonzerte aller Musikrichtungen, im Innen- sowie Außenbereich. Die Canon 5D Mark-3 bietet hier einige neue Möglichkeiten.

+ mit 16.000 ISO zu fotografieren und auf den Fotos anschließend zu suche wo das Rauschen ist hat wirklich was für sich. Eine wahnsinniger ISO Umfang, was zu extremen Belichtungszeiten führt - wirklich super!

+ Der Silent Mode ... mag nicht jeder brauchen. Aber wer in einem Klassikkonzert, Kirche, Versammlungen, etc. etwas leiser fotografieren will, der wird hieran seinen reinste Freude haben. Klaro ein paar Bilder/Sekunde weniger - aber das nimmt man doch gerne in Kauf!

+ Der Autofokus, einfach traumhaft. Mit den vielen zuweisbaren Messfeldern und wählbaren Meßmethoden eine wirklich glücksbringende Bilderzeugungsmaschine.

+ die Habtik, die Handhabung noch besser als bei der 5D MK-2, kommt nicht ganz an die 1er Modelle ran - aber komplett ausreichend und auch wirklich super verabeitet.

+ die neue Anordnung einiger Bedienelemente ermöglicht nach der Eingewöhnung ein fast blindes agieren an der Kamera ohne wirklich hinzuschauen.

+++ Ergo: Die Erfolgsreihe des 5er Modelles wird fortgesetzt, eine Kamera für die Ewigkeit (nach jetzigem Standpunkt ... wer weiß was Canon in 3-4 Jahren noch alles rausbringt:-) und ein traumhaftes Arbeitsgerät. Habe zu keinem Zeitpunkt den Wechsel von der 1Ds Mark-2 und 5D Mark-2 auf die neue 5D Mark-3 bereut!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


13 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein klasse Arbeitstier, das vollkommen überzeugt., 1. November 2013
Rezension bezieht sich auf: Canon EOS 5D Mark III SLR-Digitalkamera (22 Megapixel, CMOS-Sensor, 8,1 cm (3,2 Zoll) Display, DIGIC 5+ Prozessor) Gehäuse schwarz (Camera)
Ich nutze die 5dM3 nun seit einem Jahr und bin sehr begeistert!
Es war absolut keine leichte Entscheidung, solch eine Menge Geld in ein Hobby
zu investieren um die Grenzen spür- und sichtbar zu erweitern.
Jahre fotografierte ich mit Canon im APS-C-Format, zuletzt mit der 60D.
Die 60D im Verbund mit dem 15-85mm, L-Objektiven und Festbrennweiten sind
auch schon eine gute Kombinationen.
Ich beherrschte meine 60d gut und war eigentlich zufrieden, aber AL-Fotografien
funktionierten nicht in der gewünschten Qualität und genügten somit nicht mehr meinen Ansprüchen.
Die 5dM3 mit Vollformat-Sensor spielt da definitiv in einer anderen Liga.
Weitest gehend nutze ich die gleichen Objektive wie zuvor, erhalte aber eine
deutlich bessere Bildqualität und kann bei Bedarf in hohe ISO-Regionen vorstoßen
und erhalte exzellente Ergebnisse, die jedes Mal richtig Spaß bereiten.
Grundsätzlich entspricht der gesamte Bildeindruck professionellen Ansprüchen.

Pro:
+ Bildqualität all umfänglich klasse.
+ Top Body Ergonomie, Verarbeitung und Abdichtungen.
+ Autofokus trifft sehr zuverlässig und schnell.
+ Klasse Haptik aller Bedienelemente.
+ Farbtreues und hochauflösendes Display.
+ 100% Sucher mit Gittereinblendung.
+ ISO-Rauscharmut
+ Serienbildgeschwindigkeit.
+ CF- und SD-Kartenslott (Backup)
+ Silentmodus

Contra:
- Preis.
- Garantiedauer.
- AF im Video- bzw. Liveview-Modus.
- Gewicht, aber Robustheit = Gewicht.

Neutral:
- Kein schwenkbares Display. Benötige ich nicht, da ich nicht im Liveview fotografiere und Schnappschüsse
in diesem Modus nicht wirklich realisierbar sind.
- Kein integrierter Blitz. (Ich glaube) Es gibt kein Profifoto mit integriertem Blitz, da durch entsprechende
Objektive das Blitzlicht abgeschattet wird. Einzig als Master wäre ein integrierter Blitz relevant.
- Der Body giert nach guten Objektiven, was früher oder später Folgekosten beschert wenn man am Ende das bekommt was man erwartet.

Alles in allem eine super Kamera, an der ich sicher die nächsten Jahre meine Freude haben werde.
Viel Gutes könnte ich noch berichten, aber ich denke jeder sammelt seine eigenen Erfahrungen und legt Wert auf andere Parameter in seinem "Fotografenalltag".
Ich hoffe ich konnte was Gutes mit meiner Rezension beitragen, da auch ich immer ein dankbarer Empfänger guter Rezensionen bin.
Wünsche allzeit gutes Licht.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


25 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Genial, 22. Mai 2013
Rezension bezieht sich auf: Canon EOS 5D Mark III SLR-Digitalkamera (22 Megapixel, CMOS-Sensor, 8,1 cm (3,2 Zoll) Display, DIGIC 5+ Prozessor) Gehäuse schwarz (Camera)
Ich habe die Kamera über einen anderen Anbieter bezogen. Dennoch möchte ich auch hier meinen Kommentar dazu abgeben ;)

Ich brauchte eine Weile. Soll es die EOS 6D, die MARK II (zum Schnäppchenpreis) oder die MARK III sein.
Beide 5er-Kameras sind SEHR ähnlich, die 6D ist auch gut. Alle unterscheiden sich in feinen Details und durch die Preisdifferenz von ca. 1000 Euro.
Ist dieser Aufpreis gerechtfertigt? Tut es die "Alte" oder die "Kleine"?

Ich habe mich für die MARK III entschieden und nutze sie nun seit knapp 4 Wochen in der professionellen Fashion-, Lifestyle-, City- und Action-Fotografie. Ich bin ABSOLUT begeistert.
Ich fotografiere seit 36 Jahren mit allen möglichen Systemen, aber Canon ist und bleibt das innovativste. Die Bedienung geschieht im Schlaf.
Irgendwie findet sich alles da, wo man es vermutet/sucht. Auch was das Menü betrifft.

Eine der wichtigsten Entscheidungskriterien für mich aber war der AF.
Ich hatte einst die EOS 3, die sich sogar per Blick fokussieren lies. Ich glaube sie hatte 45 Messfelder.
So viele Messfelder können rasch auch kontraproduktiv wirken. Daher ist es Pflicht, sich gründlich mit dem AF zu beschäftigen, da man sonst einen Porsche mit Anhänger fährt oder eben lauter verkorkste Bilder hat.

Wer Stillleben, also viel statische Motive fotografieren will, sollte die 1000 Euro lieber sparen, zur MARK II greifen (solange es sie noch gibt) und das gesparte Gelt in ein gutes Objektiv investieren.
Wer die Canon als "immer dabei" ansieht (trotz ihrer Größe und des Gewichts) sollte zur MARK III greifen. Sie ist wirklich der Hammer.

Ich bin nach so vielen Jahren müde vom Fotografieren. Durch sie habe ich wieder Lust und Inspiration bekommen.
In 3 Wochen habe ich die unterschiedlichsten Situationen und Lichtverhältnisse durchgespielt, bis hin zu Nachtaufnahmen aus freier Hand.
Das Verhältnis zwischen scharf bzw. verwertbarem Material zum Ausschuss ist unglaublich positiv. Die Kamera meistert wirklich fast jede Situation mit Bravour.

Natürlich haben Nachtaufnahmen ein Rauschen, aber eines, dass ich als Körnung vom Film her kenne. Bis 12.500 kann man locker arbeiten. Auch darüber geht es, je nach Motiv/Hintergrund noch weiter.
Sämtliche Objektive (ok, ich nutze auch nur Canon) stellen ad hoc scharf und harmonieren perfekt mit dem Body.

Wenn man die vielen AF Funktionen erst einmal gecheckt hat, macht es nicht nur Spaß, mit ihnen zu arbeiten, sondern sie sind ein echtes Creative-Tool. Sie inspirieren.
Natürlich dauert es eine Weile, bis man ein Gefühl für die Funktionen bekommen hat. Aber Übung macht ja bekanntlich den Meister. Ich finde die AF-Funktionen SUPER!!

Auch sonst ist die Kamera ihr Geld wert.
- Toller Body, der sich gut anfühlt.
- 100% helles Sucherbild (daran muss man sich gewöhnen, wenn man vorher mit 97% gearbeitet hat, das macht wirklich einen Unterschied).
- 2 Speicherkarten-Slots
- leise, das Klick-Geräusch ist super
- mit dem Speedlite 600 ist auch die Blitzfotografie auf ein unglaubliches Level gehoben worden, die Kombi ist gigantisch, tolle Ausleuchtung, Farben, Kontraste)

Die sonstigen technischen Details kann man ja nachlesen. Die Software nutze ich nicht, weil ich Lightroom verwende, daher kann ich zu ihr nichts sagen.

Während manche Foren kritisieren, dass es keinen eingebauten Blitz gibt (wer kauft sich so eine Kamera und nutzt dann bitte einen internen Blitz???) würde ich als einzigen Kritikpunkt ansehen, dass es kein schwenkbares Display gibt.
Dies würde die Kamera wirklich 110% perfekt machen. So ist sie "nur" 100% perfekt, was die heutigen Maßstäbe betrifft.

Daher spreche ich persönlich eine klare Kaufempfehlung aus. Die 5D MARK III ist wirklich jeden Cent wert.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


‹ Zurück | 1 26 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen