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Kundenrezensionen

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am 31. Dezember 2012
Der LG BP420 war das Ergebnis meiner Suche nach einem günstigen aber guten 3D Blu-Ray-Player. Verwendet wird er an einem 46 Zoll Samsung ES8090.

Die Einrichtung ist kinderleicht. Stecker in die Steckdose, HDMI-Kabel in den TV und ggf. LAN-Kabel anschließen. Zu Beginn wird empfohlen die Firmware auf den aktuellen Stand zu bringen. Dazu muss das LAN-Kabel natürlich angeschlossen sein. Folgt man der Beschreibung zum Update, ist dieses in weniger als 5 Minuten aufgespielt. Alle die kein LAN-Kabel in der Nähe haben, können ja das Update weglassen oder kurzzeitig mit dem Player dem Kabel entgegen kommen. ;-)

Nach dem Einlegen der Disc ist diese schnell abspielbereit. Der Player lädt also sehr zügig. Dabei wird er auch mal kurzzeitig etwas lauter. Im normalen Betrieb ist er hingegen sehr leise und somit nicht wahrnehmbar.

Die Fernbedienung ist sehr übersichtlich gestaltet und liegt nicht zuletzt dank einer ergonomischen "Einrundung" sehr gut in der Hand. Allerdings vermisse ich teilweise einen spürbaren Druckpunkt bei den Tasten.

An der Bildqualität kann ich nichts aussetzen. Brilliante Bilder, prächtige Farben...ich denke hier kommt es ohnehin mehr auf das Material (Blu-Rays, DVDs) und dem Fernseher an. Am Player scheitert es beim BP420 sicher nicht.

Das Abspielen von externen Quellen wie USB-Sticks oder Festplatten funktioniert ebenfalls problemlos. Dabei werden auch mkv-Dateien wiedergegeben.

Die SMART-Funktionen (LG Apps) waren und sind für mich nebensächlich. Dennoch habe ich mal kurz reingesehen und das gefunden, was prinzipiell alle Anbieter haben. Eine Auswahl an Spielen, News-Apps, Videoportale etc. Da ich solche Funktionen bereits am TV habe und dort via WLAN, habe ich auf das dauerhafte Verlegen eines LAN-Kabels verzichtet.

FAZIT
Sehr guter 3D-Blu-Ray-Player mit einfacher Bedienbarkeit, niedriger Geräuschentwicklung, guter Bildqualität, ordentlicher Ausstattung und als Bonbon Online Funktionen. Dazu ein überragendes Preis-/Leistungsverhältnis.

-> 5 Sterne

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33 Kommentare| 415 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 4. Juli 2012
Nachdem mein Blu-ray Player der ersten Generation in die Jahre gekommen ist und ich dieses aktuelle Modell für 95 Eur schnappen konnte, habe ich zugeschlagen und wurde nicht enttäuscht.
Ich muss vorweg sagen, dass ich solch einen Player nicht benötige, um damit zu '"surfen"' oder Funktionen erwarte, welche bei weitem über das Abspielen von BR, DVD, DivX, MP3 hinaus gehen, also für Otto-Normalverbraucher. Für Internetfunktionen nutze ich Laptop / PC mit Tastatur, weil diese Geräte m.E. dafür geeigneter sind. Ich kann mir gar nicht vorstellen, so etwas mit einem Blu Ray Player machen zu wollen, wo ich z.B. mittels Fernbedienung umständlich irgendwelche Adressen usw. tippen muss, die ich mit anderem Equipment per Mausklick haben kann'...

Aus folgendem Grund bekommt das Gerät von mir 5 Sterne für Preis-Leistung:
Der Anschluss und die Konfiguration ist kinderleicht. Bei LAN-Verbindung (Fritzbox) lässt sich direkt nach dem Anschluss problemlos auf die neue Firmware updaten. Man muss eigentlich nur auf "weiter" klicken ...kein Installations-Hänkemänke ...
Bislang hat das Teil alles an Scheiben geschluckt und spielt auch meine älteren DivX problemlos ab. Über die Lautstärke während des Einlesens und Abspielens kann ich mich nicht beschweren. Auch die Geschwindigkeit erscheint mir absolut OK. Das Bild erscheint mir (über Plasma und Beamer) nahezu perfekt, was natürlich auch abhängig von der Qualität des Mediums / Equipments ist. Das gilt natürlich auch für den Sound.
Der Klang (auch von MP3 vom USB ' Stick, Festplatte bzw. CD) überzeugt mich für den Preis absolut.

Das Menü ist m.E. sehr übersichtlich und anwenderfreundlich aufgebaut. Man findet sich schnell zurecht. Das gilt insbesondere auch für Inhaltsverzeichnisse bei MP3 usw. Bei längeren Titeln wird MP3 in Laufschrift angezeigt und nicht "abgeschnitten".

Für mich ein wichtiges Kauf-Kriterium (siehe ggf. Bild oben...) :
Die Fernbedienung ist nicht so mickrig, wie es oftmals bei Billig-Geräten der Fall ist (ich messe hier beim LG ca. 21x5x2,5cm / gefällt mir selbst besser wie die vom Technisat-Recorder...). Sie liegt sehr gut in der Hand, wirkt nicht überladen und die z.T. farbigen Knöpfe sind so sinnvoll angeordnet, dass man den Player gut und ohne Lupe steuern kann (große Zahlen / Zeichen). Echt cool, dass die wichtigsten Tasten höher / schräger angeordnet sind (=Gehäuse bedingt). Dazu auf der unteren Seite eine "Mulde", wo der Zeigefinger gut rein passt... So kann man auch im Dunklen sicher navigieren.
Kompliment! Da hat sich jemand (im preisgünstigen Segment) echt Gedanken gemacht ...

Auch bei größerer Entfernung zum Gerät gibt`s keine (Funk-)Probleme. Haptik und Technik für mich sehr positiv.
Abgesehen davon habe ich nichts an der Optik des Gerätes selbst auszusetzen, was ja Geschmackssache ist
(Front schwarz, glänzend / spiegelnd - sieht m.E. nicht "billig" aus...).

Hinsichtlich der Netzwerk-/ Internetfunktionen habe ich mal ein wenig rum "geklickt" (Youtube etc.) und bin überrascht, was die aktuelle Technik für um 100 EUR aktuell alles so bringt. Die vorhandenen Apps erscheinen mir weitestgehend uninteressant, weil meist eine Registrierung verlangt wird.
Eine nette "Zugabe" welche ich wohl nicht nutzen werde.

Ich kann diesen Player für 'Normalverbraucher / Nichtsurfer' auf jeden Fall empfehlen und sehe bislang nur 1 Punkt, den man aus meiner Sicht ergänzen könnte: Es wäre wünschenswert, wenn man den Player (wie ich das kenne...) im laufenden Betrieb ausschalten kann und nach Wiedereinschalten wird der Film bzw. der Sound exakt von entsprechender Stelle weiter abgespielt, wo man zuvor unterbrochen hat. Derartiges Feature erscheint mir für einen BR-Player sinnvoller, als diverse andere Funktionen, welche schon eher in Richtung "Internet" gehen.
Dennoch stimmt das Gesamtpaket und darum würde ich mir diesen 3-D Player zum Preis von um 100 EUR (Stand 07/12) gegenwärtig sofort wieder kaufen.

Auf ein HDMI-Kabel verzichte ich angesichts der anderen vernünftigen Komponenten sehr gerne. Habe ich ohnehin selbst schon zu Hause. An Stelle hier evtl. irgendein "Billigkabel / Blender" bei zu legen (welches evtl. noch zu kurz ist...), ist es mir lieber, wenn der Gerätehersteller solche "Zugaben" einspart und statt dessen mehr Wert auf Qualität der Hard- /Software legt. Diesen Kundenwunsch sehe ich mit diesem Gerät verwirklicht...

Nachtrag 05/13:
Bislang keine Probleme mit dem Gerät. Hier nur noch eine Empfehlung für eine "passende" externe Festplatte, welche ich mir für den LG zugelegt habe: "Intenso Memory Station 6002560 1TB externe Festplatte". Der LG versorgt diese "passend" vor-formartierte Festplatte über den EINEN USB-Anschluss (wenngleich für die Stromversorgung der HD = 2xUSB vorgeschrieben wird...). Ich brauche also keinen zusätzlichen HUB oder so - kein Kabelgedöns. Aus meiner Sicht also eine unproblematische Top-Ergänzung zum BP 420. Wird ebenfalls von Amazon für einen m.E. guten Kurs angeboten...
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am 6. Januar 2013
Hallo zusammen. Ich hab den BP420 von LG im Vergleich zum Philips BDP5500/12 zu Hause gehabt und mich dann für den Alleskönner von LG entschieden.

Mir waren folgende Dinge wichtig:
- BluRay-Disk abspielen ohne störende Laufwerkgeräusche
- Schnelles Laden von Disk (egal ob CD, DVD oder BluRay)
- DLNA Support
- Formate wie .mkv, .avi, .mp3 etc. sowohl direkt am Gerät (DISK, USB) sowie über DLNA abspielen zu können
- Bitstream-Funktion für TrueHD und DTS-HD MA an meinen Verstärker

Zunächst mein Testsystem (Wohnzimmer):

Beamer: SANYO PLV-Z4000 (Full-HD, kein 3D)
Verstärker: DENON AVR-1911 (TrueHD und DTS-HD MA Support sowie Weitergabe vom 3D-Signal)
Server (DLNA): SYNOLOGY DS212+
Verbindung: BP420 bzw. BDP5500/12 -> HDMI (1m) -> AVR-1911 -> HDMI (10m) -> PLV-Z4000
Netzwerkgeschwindigkeit: 100 Mbit (alles verkabelt)

Testgeräte: LG BP420 vs. Philips BDP5500/12

Zunächst ein paar kurze Worte zum Verlierer Philips BDP5500/12:
Der Player ist sehr ansprechend von Design. Er hat vorne und hinten einen USB-Anschluss, einen SD-Karten Slot für BD-Live Inhalte als Zwischenspeicher und WLAN zusätzlich an Board.
Menü und Steuerung ist gut und Wiedergabe von Musik, DVDs, und die vorhanden APPs wie YouTube und Co sind alle wunderbar.
Laut Herstellerangaben soll der Player auch TrueHD und DTS-HD unterstützt. Von BluRay-Disk spielt er dies auch ohne weiteres ab. Der Verstärker zeigt TrueHD bzw. DTS-HD an. Leider wird dies nicht im Netzwerk (DLNA) unterstützt. Es kommt zwar Ton, aber dieser wird - obwohl Bitstream eingestellt wurde - nur Stereo am Verstärker ausgegeben. Bei normalen DTS oder AC3-Spuren hat er keine Probleme im Netzwerk.
Somit war der Philips BDP5500/12 für mich aus dem Rennen.

Jetzt aber zum guten LG BP420:
Der Junge kann, was der Philips verspricht, aber nicht umsetzt. Hier funktioniert TrueHD und DTS-HD auch über DLNA.
Hab bisher folgende Dinge damit testen können:
- BluRay/DVD/CD (nur 2D): Das Laufwerk ist im Betrieb sehr angenehm und laufruhig. Beim Öffnen und Schließen gibt er Geräusche von sich. Ist aber auch logisch und stört nicht.
- USB: Spielt soweit alles was ich ihm gegeben hab (MP3, KV, AVI, WMA, AVCHD, etc.). Egal ob USB-Stick oder HDD in FAT32 oder NTFS.
- DLNA: Schnelle Ladezeit und übersichtliches Menü. Spielt wie gesagt auch alles (inkl. Tonspur).

Noch kleine Hinweise:
Ich konnte die 3D Funktion leider nicht testen, da ich kein 3D Fernseher besitze. Brauch ich aber auch nicht.
BD-Live kann der Player auch. Er brauch aber (genau wie der BDP5500/12 von Philips) mind. 1GB Speicher via USB zum zwischenspeichern.
Die fehlende WLAN-Funktion stört mich nicht, da man damit nichts anfangen kann, wenn man mit DLNA Full-HD inkl. HD-Sound abspielen will (ca. 4-5mb/s je nach Bitrate wird mittels WLAN schon sehr schwer zu erreichen sein).
Außerdem kann man sich sonst auch den BP620 kaufen. Der hat das dann zusätzlich.
Die APPs von LG sind ganz nett und mal schauen was es noch so nettes im LG-APP-Store gibt ;-).

Ich hab zurzeit folgende Version auf dem BP420:
Firmware-Ver.: H12IM2N0370 - Date 2012.10.10
Software-Ver.: BD7.697.00 - Date 2012.11.21
2121 Kommentare| 242 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 24. August 2014
Die guten Bewertungen aus den Rezensionen sowie das Testurteil von Warentest waren ausschlaggebend für die Investition in diesen etwas "teureren" Player in der Einstiegsklasse für meine Eltern. Die Anforderungen an das Gerät sind einfach. DVDs und BluRays (auch 3D) abspielen. All den anderen Schnickschnack brauchen wir nicht.

Optisch macht das Gerät einen guten und auch recht edlen Eindruck im Regal. Die Fernbedienung ist ebenfalls sehr übersichtlich gehalten und liegt gut in der Hand.

Leider wurde ich bei der Wiedergabe von Bluray Medien sehr enttäuscht, denn hier scheiterte dieses Gerät mehrfach. Beim ansehen von Filmen hatten die Filme Aussetzer und ein Film brach mitten in der Hälfte einfach ab. Neustart und Vorspulen ergebnislos. Die BluRay war noch nie abgespielt worden, wo dieser Fehler auftrat.

Laut Softwareupdate befindet sich die Firmware auf dem neusten stand, also kann ich auch hier nicht nachbessern bzw. auf eine zeitnahe Verbesserung hoffen. Somit ging der Player zurück an Amazon.

Wen es interessiert... Diese BluRays konnte ich nicht problemlos abspielen. Sie wurden bei der Wiedergabe immer wieder unterbrochen:
- Ich einfach unverbesserlich 2 (3D)
- Gravity (3D)

Bei dem Film "Terminator - Die Erlösung" (Frisch ausgepackt) wurde die Wiedergabe nach 60 Minuten einfach gestoppt. Mehrfache Versuche von Neustarts oder bei einem späteren Kapitel zu starten, schlugen fehl. Ich bekam nur ein schwarzes Bild.
Mangels 3D Funktion bei meinem Gerät bei mir konnte ich nur den Film "Terminator" testen. Hier klappte die Wiedergabe problemlos auf einem Gerät von Samsung.
1313 Kommentare| 41 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 7. Mai 2015
Ich habe heute den Player erhalten - wie immer von Amazon sehr schnell. Den BP 420 habe ich gekauft, weil sich mein 400,- € BluRay Player nicht ins Heimnetzwerk integrieren ließ. Ganz ehrlich - ich konnte mir nicht vorstellen, dass so ein "Billigteil" auch nur annähernd an die optische Leistung meines
derzeitigen Players heranreichen kann. Nach dem anschließen und einrichten des LG kam der Test mit "Casino Royal" als BluRay. -- Das Teil ist GUT,
richtig GUT. Ich war platt, was da auf dem Bildschirm zu sehen und aus den Lautsprechern zu hören war. Für das Geld einfach grandios! Was nützen mir zig Parameter, die ich bezüglich der Bildqualität verstellen kann, wenn das Bild, das der Player liefert von vorne herein gut ist?
Ich bin froh, nicht wieder unnötig Geld versenkt zu haben -des Prestiges willen! Also von mit eine klare Kaufempfehlung!!
P.S. Ich hatte auf eine Empfehlung hin den 420 dem 440 vorgezogen - wie ich glaube, war es die richtige Entscheidung.
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am 14. Dezember 2014
Für den Preis ein absolut guter BR-Player, mit einem Minuspunkt.

Irgend ein geistig völlig überanspruchter Hilfspraktikant bei LG hat einen Werbeaufkleber an der Front befestigt, den man mit überdurchschnittlicher Geduld und mühevoller Kleinarbeit entfernen muss oder ihn samt Laufwerksdeckel abreißt. Ich wünsche demjenigen wochenlangen Durchfall !!
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am 31. Dezember 2012
Diese Rezension vergleicht den LG BP420 mit dem Philips BDP7700. (Entsprechend ausführlich und bei beiden Artikeln zu finden).

Eigentlich sollte man dem Philips vielleicht den etwas "größeren" LG BP660 entgegensetzen, der BP420 wartet von vorneherein mit weniger Extras auf, allerdings habe ich den LG spontan vom Discounter um die Ecke für einen sehr guten Preis erstanden und das "Flaggschiff" von Philips zum Vergleich dazu bestellt. Zu dem großen Modell von LG kann ich nichts sagen, aber brauche ich nicht, das kleinere Modell nimmt es locker mit dem Philips auf. Der Preis des LG ist von zuletzt 89€ auf zurzeit 95€ gestiegen, fast schon zu Recht! Wenn man bedenkt, dass der Philips von zuletzt 135€ wieder auf aktuell ca. 153€ gestiegen ist. Absoluter Quatsch, da kein neues Firmware-Update kam, was die Probleme behebt.

Vorerst noch eine Sache. Mir war beim Blu-Ray-Player besonders wichtig, dass die Wiedergabe über das Netzwerk sehr gut funktioniert – Stichwort DLNA.
Außerdem möchte ich anmerken, dass ich Blu-Ray Anfänger bin, mich im Vorfeld viel durch Rezensionen gelesen habe und aufgrund der Tatsache, dass eigentlich bei jedem Hersteller und jedem Modell irgendwelche Unannehmlichkeiten zu finden sind, ich als Philips Sympathisant eben diese Marke bevorzugt habe und gleich mehrere Modelle in die engere Auswahl kamen (3380, 5500, 7700). Dank Amazon und der ganzen Rezensenten wurde ich aber auch auf den LG BP420 aufmerksam und als ich den im Angebot spontan mitnahm, sollte dieser sich gleich gegen einen starken Gegner, den Philips BDP7700, behaupten dürfen.
Die Philips Geräte weisen allesamt eine instabile Software auf, die das System ständig abstürzen lassen. Das wusste ich und habe es bewusst in Kauf genommen. Ich sage von vorneherein, dass ich voreingenommen an die Sache ging, ich war auf der Seite von Philips. Umso überraschender das Endergebnis: LG volle Punktzahl, Philips.. naja… nein!

Kurze Übersicht über die markanten Unterschiede auf den ersten Blick:
- Der Philips hat W-Lan integriert, der LG nicht. Eine Nachrüstung des LG soll zwar per WiFi-Dongle möglich sein, aber evtl. sollte man diesbezüglich einfach mal zum LG BP660 rüber gucken.
- Der Philips hat zwei USB-Eingänge, vorne und hinten. Der LG nur einen vorne.
- Optischen Audio-Ausgang haben beide, Digitalen Ausgang hat der LG nur zwei Koaxial Anschlüsse (Stereo), während der Philips alle hat (7.1 Sorround).
- Das Kabel des LG ist fest am Gerät verbunden, das des Philips wird am Gerät eingesteckt. Ist das wichtig? Eigentlich nicht, nur für den Philips, denn der stürzt andauernd ab. Wenn also die Steckdose schwer erreichbar ist, zieht man den Stecker am Gerät ab.
- Für die, die es genau nehmen: Der Stromverbrauch beim Philips soll im Betrieb 15 Watt sein, im Standby 0,25 Watt. Beim LG im Betrieb 12 Watt und im Standby 0,00 Watt. Der LG geht tatsächlich komplett aus, während beim Philips eine kleine rote Lampe leuchtet. Startbereit ist der LG dennoch etwas schneller.
- Ist zwar nur Geschmackssache aber was das Aussehen angeht ist der LG als einfacher Standard anzusehen, während der Philips schon eine Augenweide ist. Schönes Design, mit Touch-Tasten auf der Oberseite.

Der Test (Wer nur die entscheidenden Unterschiede lesen möchte, der möge runtercrollen und ab Punkt 9 lesen)

1 - Firmware-Update
Direkt zu Beginn habe ich bei beiden Playern ein Update per USB-Stick gemacht. Funktionierte bei beiden problemlos und sollte man wohl auch lieber machen, damit man gleich auf dem aktuellen Stand ist.

2 - Bild
Bei beiden sehr gut. Jemand der dabei stand meinte, der Philips sei besser. Ich sehe in der Qualität echt keinen Unterschied. Es ist einfach gewaltig. Als Blu-Ray Anfänger muss ich zugeben, fast schon zu gewaltig. Irgendwann ist auch mal gut mit der Detailaufnahme der Talgdrüsen im Gesicht der Schauspieler. Über eines war ich aber geschockt: So detailliert und scharf das Bild auch ist, so auffällig unscharf wird es auch bei schnellen Kamerafahrten und die Konturen verwackeln. Ist das so normal für Full-HD? Vielleicht bleib ich doch lieber bei DVD-Qualität? Vor allem habe ich mehrere Blu-Rays bei beiden Playern ausprobiert und beide machen das Bild an genau denselben Stellen auf genau dieselbe Art unscharf. Falls das mit Unschärfe und Verwackeln also nicht normal für Full HD ist, dann liegt es schon mal nicht an den Playern. (Getestet habe ich per 5-Sterne HDMI-Kabel an einem 5-Sterne TV (Samsung LED der D-Serie)). Ich tu mich da etwas schwer, eine Meinung darüber zu bilden, vertraue einfach mal allen anderen, die das Bild bei beiden Playern loben. Zum Glück benutze ich den Player aber letztlich ausschließlich an einem Beamer, wo die Unschärfe und das Verwackeln nicht auffallen. (Ein Glück, dass ich zwar zahlreiche Blu-Rays besitze, auf die extreme Schärfe aber gar nicht so scharf bin :-P)
Achja, da fällt mir ein: 3D. Tut mir echt leid, aber trotz meines 3D Fernsehers und nun des 3D Players habe ich kein Interesse an 3D und somit besitze ich auch keinen 3D Film. Leider keine Erfahrungswerte diesbezüglich =\

3 - Ton
Nichts zu sagen, nichts zu meckern, bzgl. der Qualität jedenfalls. Für Audio Liebhaber gibt es einen optischen Ausgang bei beiden. Wer per Koaxial eine Sorround Anlage anschließen möchte kann das nur beim Philips, der LG hat nur zwei Ausgänge für Stereo.

4 - Lautstärke
Endlich mal ein Punkt, bei dem es einen klaren Unterschied gibt. Der Philips ist unhörbar. Der LG summt leise mit. Zum Philips gibt es also nichts weiter zu sagen, für Überempfindliche wohl das Richtige, aber der LG ist auch nicht laut oder sowas. Solange man nicht ausschließlich Stummfilme guckt, braucht man sich meines Erachtens keine Gedanken um die Lautstärke zu machen. Sie ist absolut moderat und ab einer Distanz von 2-3 m sowieso auch gar nicht mehr wahrnehmbar. Bei mir steht der sogar direkt in meiner Nähe und stört mich nicht weiter, aber Beamer Nutzer wissen, dass es lautlose Beamer eh nicht gibt und bei leisen Filmszenen immer ein Grundsurren mitläuft. Neben dem Beamer ist der LG eben auch nicht wahrnehmbar.
Achja, die Lautstärke kommt natürlich nur vom Disc-Laufwerk und so ist bei USB- oder Netzwerkwiedergabe der LG ebenfalls lautlos.

5 - Ladezeit
Bei beiden Playern nichts zu bemängeln und beide gleich schnell. Bei BR-Discs handelt es sich um Sekunden und die paar mehr Geräusche beim Einlesen sind absolut nicht laut oder schlimm oder sonst was. (Einige übertreiben das echt maßlos oder haben einfach ein defektes Gerät erwischt).

6 - USB-Wiedergabe
Beide Player hervorragend. Festplatten und Sticks (USB 2.0/3.0, Fat32 / NTFS) werden problemlos erkannt und jegliche Formate abgespielt. (Als ob ich alle getestet hätte. Sagen wir mal: die gängigen Formate). Viel gibt es dazu nicht zu sagen.

7 - Ethernet
Die Verbindung über die LAN-Buchse ist bei beiden.. ähm… ja was für ein Wort nehm ich denn jetzt?.. problemlos, funktioniert, alles Bestens… naja..
W-Lan hat ja nur der Philips zu bieten. Ich habe zu Beginn schon geschrieben, dass ich hier eigentlich zwei unterschiedliche Modellgrößen vergleiche, daher ist das Fehlen des W-Lan beim LG kein negativer Punkt, man muss vorher entscheiden, ob man das braucht und Entsprechendes kaufen. Man kann den LG zwar mit einem WiFi Dongle nachrüsten, aber an dieser Stelle vielleicht noch mal der Wink zum größeren Modell?! Ich persönlich brauche eben W-Lan nicht, ich bin für die feste und zuverlässige Verbindung per Kabel.
Die W-Lan Funktion des Philips habe ich aber natürlich getestet und kann nur Positives berichten, funktioniert tadellos. Empfängt sehr gut und auch das Streamen, sogar von Full-HD MKVs, schafft der noch. Super.

8 - Apps / Internet Content
Das ist ein Punkt, der mich nicht so sehr interessiert. Wenn ich den Blu-Ray-Player anschmeiße, dann aber immer mit dem entschiedenen Vorhaben, einen Film zu gucken. Ich habe das Ganze natürlich etwas angetestet und wie zu erwarten war, ist für mich alles mehr eine Spielerei, die ich viel effektiver und weniger nervenaufreibend am PC machen kann. Eventuell gibt es für Einige ernstzunehmende Sachen (maxdome?), oder für bestimmte Leute sogar Dinge von besonderem Interesse (z.B. ganze Stromberg Folgen), aber dafür muss man sich bitte selber informieren. Philips bietet mehr Apps, von denen sowieso das meiste nur ungenügend funktioniert, aber prinzipiell sind der LG und der Philips in ihrem App Angebot gleich, teilweise sogar absolut identisch. Vor allem aber sind diese ganzen Apps eines: nervig. Total unausgereift. Wer surft schon mit seinem Blu-Ray-Player im Internet oder auf Facebook? Testweise habe ich mal Google aufgerufen, ich konnte nicht mal was in das Suchfeld eintragen.
Einiges scheint aber ganz gut zu funktionieren, z.B. maxdome. Habe ich nur auf dem LG gefunden, aber nicht ausgiebig getestet, weil ich keinen Account habe. Vielleicht gibt es maxdome auch auf dem Philips, aber ich sehe es nur nicht, denn zwei der Apps sind bei mir defekt bzw. "leer"; über die Suche fand ich aber auch kein maxdome. Auch wenn die Bedienung der Apps total lahm, stockend und teilweise zum Ausrasten ist und nicht richtig funktioniert (beim Philips mehr als beim LG), ist der Philips überraschenderweise hier noch nie komplett abgestürzt. Bei einigen Videos hatte der LG auch mal einen Ausfall und reagierte nicht mehr, aber so extrem wie beim Philips war es auch nicht, man konnte das Gerät noch per Fernbedienung ausmachen und nach 10 Sekunden war es wieder startklar. Von einem Absturz kann man hier nicht reden, die Apps sind einfach bei beiden meiner Meinung nach eine total unnötige Sache und hätten ganz weggelassen werden können.
Bei der App "Cinetrailer" hatte LG das Nachsehen, weil bei den Trailern zwei Drittel des Bildschirms mit einer halbdurchsichtigen grauen Fläche bedeckt war. Ich dachte kurze Zeit an eine Art "Zensur". Doch beim Philips läuft das problemlos. Noch während meiner Testphase allerdings erschien schon ein weiteres Firmware-Update beim LG (auf das ich vom Gerät selber hingewiesen wurde und diesmal übrigens ganz praktisch und problemlos direkt über das Internetkabel machen ließ, statt über USB), und darauf war dann das Problem bei den Trailern auch behoben.

Bis jetzt scheinen sich die beiden ja nichts zu schenken, ich habe aber die gravierenden Unterschiede aufgespart und die alles entscheidenden Punkte kommen nun:

9 - (Fern)Bedienung
Ich werde mich gleich in Zusammenhang mit der Bedienung an sich noch unter "Software" auslassen, hier erst mal zur Fernbedienung. Ich war etwas enttäuscht, als ich den Philips auspackte und die Fernbedienung exakt die gleiche war, wie die meines 4-5 Jahre alten Philips DVD-Players. Natürlich angepasst an Blu-Ray mit entsprechenden Tasten aber sonst genau gleich. Was soll das denn Philips? Okay, die Fernbedienung ist nicht gerade hässlich, aber kann man noch gnadenloser sparen? Zugegeben, es hat sich der Druckpunkt der Pfeiltasten etwas gebessert, ich hasse diese Fernbedienung trotzdem.
Die Fernbedienung vom LG ist neben dem vom Philips von der Optik her zwar nur als Standard zu bezeichnen. (Bild sieht man hier bei Amazon). In natura ist die Fernbedienung aber sogar schöner, vor allem aber liegt sie viel besser in der Hand, fühlt sich viel besser an, drückt sich viel besser und ist perfekt aufgebaut.
Außerdem (gehört teilweise zu "Software") gibt es gewaltige Unterschiede bei der Kommunikation mit dem Gerät. Beim Philips katastrophal, reagiert nur wenn man richtig zielt und auch dann nicht flüssig (Liegt nicht an den Batterien, hab ich ausgetauscht). Beim LG ist es ein Traum, absolut flüssig, aus jeder Richtung, in jede Richtung, so muss das sein!

10 - Software / Menü / Benutzung
Hier kommen wir nun zu einem von zwei absoluten Knackpunkten des Ganzen. Zunächst mal, ich habe viel mehr über die Software zu berichten, als nur die Abstürze des Philips.

Ich weiß, die ständigen Abstürze der Philips Geräte sollte man von vorneherein kennen. Tat ich auch. Als Philips Sympathisant habe ich versucht mit der Idee an die Sache ranzugehen, dass der "perfekte" Player hin und wieder einfach abstürzen "MUSS". Und ich dachte: "Ich bin nicht so pingelig, ich kenne das 'langsame' Manövrieren durch das Menü schon von meinem alten DVD-Player, ich schaff das, hin und wieder Abstürze sind okay". Und wisst ihr was, ich werte die Abstürze tatsächlich nicht so extrem und ziehe dafür gerade mal einen Stern ab. Und das, obwohl die Abstürze teilweise dramatischer sind, als angenommen. Also wenn man beim Philips den Film mal laufen lässt, dann läuft es auch ohne Probleme. Die Abstürze kommen aber eben im Menü. (KEINE Abstürze hatte ich beim browsen auf der Festplatte und bei der Benutzung der für mich uninteressanten Apps). Man kann den Abstürzen einigermaßen entgegenwirken, indem man sich langsam und vorsichtig durchklickt. Langsamer und vorsichtiger, als es einem die Fernbedienung bzw. Software ohnehin schon aufzwingt. Ich habe eine Theorie: Philips hat es bewusst so programmiert, dass das Gerät Befehle nicht schnell hintereinander annimmt. Wieso? Weil es sonst eben andauernd abstürzt! Und dann heißt es Stecker ziehen. Die Abstürze sind teilweise rekonstruierbar, das geht mal gar nicht. Und teilweise muss man dafür gar nichts tun, man startet den Player und der hängt sich direkt zu Beginn selbst auf. Alles in Allem ist die Bedienung des Philips eine einzige Katastrophe.
Und beim LG? Hach LG, das ist einfach nur ein Traum. Naja, eigentlich ist es so, wie man es erwarten würde, wie es eigentlich sein muss. Aber im Vergleich zum Philips fällt es natürlich viel mehr ins Gewicht. Kurze Anekdote dazu: Ich habe beim Testen der Geräte über Tage hinweg ständiges An- und Abbauen nicht gescheut. Als ich nach längerer Benutzung des Philips dann wieder mal den LG angeschlossen hatte, habe ich mich beim Durchklicken im Menü selbst dabei erwischt, wie ich am Grinsen war! (Kein Schei'ß, ehrlich passiert. Ich finde, das sagt schon alles aus). Alles läuft flüssig und direkt. Der Player ist mir noch nie abgestürzt. Selbst wenn er mal abgestürzt zu sein schien oder sehr lange etwas lud, konnte ich ihn noch durch die "Return"-Taste zurückholen. Undenkbar beim Philips, wenn der mal etwas in Angriff genommen hat, dann lässt man den lieber mal machen, sonst ist der gleich wieder irritiert und es muss der Stecker gezogen werden.

Das Menü ist übrigens bei beiden sehr hübsch und aufgeräumt. Ich finde aber, dass die Software von LG viel durchdachter und ausgereifter ist und mehr bietet. Dazu einige Beispiele.

BSP 1. "PopUp-Menü"
Also jeder kennt doch auf der Fernbedienung die Tasten, mit denen man die Ton- und Untertitelspur direkt ändern kann. Beim Philips ganz herkömmlich: bei Klick wird geändert und eine dezente Schrift oben informiert darüber. Manche Blu-Rays haben aber z.B. mal über 20 Untertitel. Möchte man also einen Untertitel zurück, so müsste man über 20 Mal die Taste drücken um wieder dort anzukommen. Viel logischer ist da natürlich das PopUp-Menü zu benutzen, in dem man diverse Einstellungen direkt während des Films vornehmen kann, darunter eben auch (in Untermenüs!) Ton- und Untertitelspuren, die sich dann auch per Pfeiltasten "rückwärts" wechseln lassen.
Beim LG ist das wesentlich intelligenter gelöst. Bei Klick auf Tonspur- oder Untertiteltaste öffnet sich stets das PopUp-Fenster. Hört sich erst blöder an, aber das PopUp-Fenster beim LG ist viel besser als beim Philips, denn hier gibt es keine Untermenüs. Hier sind wichtige aktuelle Einstellungen untereinander gelistet und lassen sich per Pfeiltaste (Rechts,Links) eben sowohl vorwärts, als auch rückwärts ändern. Klickt man nun also auf Tonspur, öffnet sich das PopUp und der Tonspurbereich ist schon ausgewählt und änderbar. Klickt man Untertitel, sind Untertitel ausgewählt. Im Endeffekt viel sinnvoller, effizienter und auch schneller als beim Philips. (Wer hier Einwenden möchte "Wer ändert denn schon während des Films ständig Tonspur oder Untertitel?" – Antwort: Ich. Bzw. Leute, die Filme und Serien gerne z.B. auf Englisch gucken und zwischendurch nur bei Verständnisproblemen eben schnell umschalten wollen. Der schnelle Zugriff auf Tonspur und Untertitel ist keineswegs abwegig und für mich persönlich SEHR wichtig.) Öffnet man das PopUp-Fenster übrigens so mit der dafür vorgesehenen Taste, dann liegt die Auswahl auf der Zeitangabe im Format "aktuelle Zeit / Gesamtzeit". Hier kann man ebenfalls mit den Pfeiltasten in Minutenschritten die Zeit ändern und per OK direkt dorthin springen (hört sich echt unspektakulär an, aber wie ich finde ein sehr nützliches Feature!). Alternativ kann man die exakte Zeit mit dem Zahlenfeld eingeben. Beim Philips gibt es so eine Zeitsuche übrigens auch, im PopUp-Fenster durch viel mehr Klicks im Untermenü erreichbar, dort aber auch nur mit Zahleneingabe.

BSP 2. "Linearität von Listen beim Philips"
Diese Linearität, also dass man wie bei den Untertiteln nur in eine Richtung laufen kann, hat der Philips auch mal woanders. Das heißt, hat man z.B. eine Liste vor sich und weiß, dass die gesuchte Auswahl ganz am Ende ist, dann muss man sich beim Philips durchklicken. Beim LG wieder intelligenter, statt auf Weiter klickt man einfach einmal auf Zurück und ist direkt am Ende der Liste. So muss das sein!
Okay, die eigenen Menülisten beim Philips, bei denen diese "Linearität" herrscht, sind nicht so lang. Okay, z.B. bei einer USB-Festplatte mit ganz vielen Ordnern kann man tatsächlich auch wie beim LG an das Ende springen. Aber das Problem gipfelt im Netzwerk. Da haben sie es vergessen. Dort weist Philips wieder diese Linearität auf und wenn man lange Ordnerlisten im Netzwerk durchbrowsen möchte, heißt es klicken klicken klicken. In eine Richtung, nach unten! Nicht einmal einen Ansichtwechsel bietet Philips an, LG hat da eine Ansicht, bei der die Elemente im Raster liegen, so kann man gleich mehrere Ordner auf einmal überspringen. Perfekt.

BSP 3. "Endlichkeit von Listen beim Philips im Netzwerk"
Jetzt kommt etwas Unglaubliches. Wieder ein Problem, das im Netzwerk auftritt. Da stöbert man mal im Netzwerk seine Festplatte durch und landet in einem Ordner, wo sehr viele Elemente (Unterordner) sind, klickt sich dann mühselig weiter (ans Ende springen geht ja nicht) und wenn man hoffentlich langsam genug gedrückt hat, sodass der Player auch ja nicht abstürzt, stellt man dann fest, dass irgendwas fehlt. Kurz mal nachgezählt, 105 Ordner. Mehr zu zeigen weigert sich der Philips einfach. Wat? Also dassessa.. dassisdoh… Hallo? Was soll man dazu sagen? Bullssshh! Ein KO-Kriterium für mich. Echt ma. Der LG zeigt sie alle, Punkt.

11 - Netzwerkstreaming / DLNA
Der zweite Knackpunkt, der mir wie erwähnt besonders wichtig war. Ich gucke so zu 20% Discs und zu 80% per USB und Netzwerk. Falls sich jemand fragt, wieso ich nicht einfach einen MediaPlayer gekauft habe, der quasi für den Zweck des Netzwerkstreamings konzipiert ist (WD Tv Live, D-Link Boxee Box… usw.). Zum einen haben diese Geräte kein Blu-Ray Laufwerk und ich will eben auch hin und wieder mal Discs einlegen können. Zum Anderen würde ich zwar sogar einen MediaPlayer als Zusatz zum Blu-Ray-Player in Erwägung ziehen, wenn der Blu-Ray-Player das Netzwerkstreaming nicht gescheit hinkriegen würde, aber das tut er nun offensichtlich doch. Somit ist ein MediaPlayer eben für mich unnötig.

Also die Idee: Ein Speicher (Festplatte) im Netzwerk, der vom PC gefüttert wird und von dem sich der Blu-Ray-Player "ernähren" kann.

Das Problem: Nur weil ein Gerät DLNA zertifiziert ist, ist man nicht gleich am Ziel. DLNA ist übrigens eine Vereinigung, die die Interoperabilität unterschiedlicher Geräte sicherstellen soll ([...] Die Geräte sollen also verbunden werden können und sich dann gegenseitig "erkennen" und miteinander funktionieren. Leider reicht die DLNA Zertifizierung des Players allein nicht aus, um eben über das Netzwerk auf einen Speicher (z.B. freigegebener Ordner auf Festplatte) zuzugreifen und Videos von dort abzuspielen (oder ich hab das zumindest nicht hingekriegt).
Es gibt unterschiedliche Lösungen. Eine davon (die gängigste?) wäre, wenn man einen Router besitzt, der einen DLNA-fähigen MedienServer integriert hat. Das heißt, dass dann der Router von einem Speicher im Netzwerk (oder gar einer per USB an den Router angeschlossenen Festplatte) die Videos auf den Blu-Ray-Player streamt. (Kostenpunkt ab 50€; für gute Geräte (Fritzboxen) teilweise bis zu 200€).
Eine andere komfortable aber mit Abstand teuerste Methode wäre ein NAS-Server. Das ist ein Gerät, das Festplatten im Netzwerk zur Verfügung stellt. Wird primär benutzt, um zentral Sicherungskopien von Computern im Netzwerk zu erstellen, streamt aber ebenfalls Videos auf den Player. (Kostenpunkt für ein gescheites System mindestens 200€).
Ich habe mich für die dritte Lösung entschieden: Ein MedienServer-Programm für den PC. Davon gibt es zahlreiche, nach einer kurzen Recherche landete ich beim "Wild Media Server", leider kostenpflichtig (15 $), die Testversion ist aber voll funktionsfähig. Klasse Programm, bietet allerlei Einstellungsmöglichkeiten. Programm installiert, Blu-Ray-Player erkannt, externe Festplatte als Archiv festgelegt, Server gestartet. Fertig. Mit dem Player kann nun direkt auf die externe Festplatte zugegriffen werden und alle Videos (auch Full-HD MKV) flüssig und ohne Probleme abgespielt werden. Sowohl der LG, als auch der Philips. Der Philips ist aber im Netzwerk besonders absturzgefährdet und hat die erwähnten Kritikpunkte, dass lange Listen nur in eine Richtung zu "scrollen" sind und dass die Anzahl der anzeigbaren Elemente auf 105 limitiert wird. Die Wiedergabe der Videos ist allerdings bei beiden Playern hervorragend und ob nun Full-HD MKVs oder AVIs, es wird alles flüssig abgespielt.
Das ist schon bemerkenswert, dass ein Video, das auf einer externen HDD liegt, durch das USB Kabel, mit Hilfe des PC über den Router, durch 40 m Netzwerkkabel, durch einen zweiten Router (Accesspoint) zum Blu-Ray-Player komplett auf der anderen Seite des Hauses gestreamt wird, "einfach so". Genial, dachte ich, die Lizenz für das Programm ist gekauft.
Dann kam die Ernüchterung. Externe Untertitel (.srt-/.sub-Dateien usw.) funktionieren nicht. Bei beiden Playern nicht! Da war ich dann bitter enttäuscht und habe tagelang versucht, das Problem zu lösen. Diese MediaServer-Programme können auch "Transcoding". Das heißt, sie übertragen die Videodatei nicht in ihrer Originalform, sondern kodieren sie, falls der Player die Datei selber so nicht abspielen kann, vorher in ein für den Player gängiges Format um. Das erfordert sehr viel Rechenleistung, die mein PC nicht bieten kann. Da aber beide Player von sich aus jedes Format abspielen, ist ein Transcoding nicht vonnöten. Weil aber Untertitel bei beiden nicht funktionierten, musste ich es mit dem Transcoding probieren und das klappte einfach gar nicht. Rückblickend bin ich froh, dass es diese Probleme gab, weil es mich davor bewahrt hat, unnötigerweise Geld für die Lizenz auszugeben. So habe ich andere MediaServer-Programme ausprobiert, der "Universal Media Server" zum Beispiel funktioniert genauso gut und ist sogar kostenlos. Das Untertitelproblem konnte aber auch dieses Programm nicht lösen.
Am Ende bin ich bei "Nero Media Home 4 Essentials" gelandet. Die Marke Nero sollte vielen ein Begriff sein. Das eigentliche Programm kostet ca. 40€, keine Ahnung was "Essentials" kostet, ist eine abgespeckte Version, die z.B. Transcoding nicht unterstützt (brauch ich ja eh nicht, wenn doch nur die Untertitel funktionieren würden). UND… Tadaaa, ja es funktioniert. 1A, genial! Das Programm ist im Vergleich zu den anderen total spartanisch und bietet keine tausend Einstellungen (die man ohne Transcoding bei den anderen eh alle nicht nutzt) aber es funktioniert eben tadellos! Und zwar mit dem LG, wie bin ich wohl auf das Programm gekommen? LG hat das Programm netterweise kostenlos mit ins Paket beigelegt! Also mal ehrlich, LG.. Respekt! Die ganze Zeit lag sie da, die Lösung.
Ich weiß nicht wieso, aber ich habe zuletzt den Philips nochmal ausgepackt, um zu gucken, ob das Programm mit dem auch klarkommt. Nach anfänglichen Schwierigkeiten lief das sogar auch, der Philips wird erkannt und Streaming klappt. Aber Untertitel wieder NICHT! Damit ist der Philips in Sachen Netzwerk (aller allerspätestens jetzt) durchgefallen. Zurück in die Schachtel!

Übrigens gibt es wohl in Zusammenhang mit den externen Untertiteln beim Streamen im Netzwerk keine Garantie bei der Lösung mit dem NAS und auch keine mit dem Router. Insofern ist man für ca. 95€ mit dem LG quasi schon komplett ausgerüstet. Einziger Nachteil: Der PC/MediaServer muss währenddessen laufen.

- Fazit individuell für den Philips BDP 7700
Ich bin hin und hergerissen zwischen 2 und 3 Sternen. Ich glaube 3 Sterne Rezensionen sind die unbeliebtesten, weil sie nichts Halbes und nichts Ganzes sind. Es hängt aber immer davon ab, was für Ansprüche man stellt, ich könnte auch direkt alle Sterne abziehen, weil das Gerät im Endeffekt eher nutzlos für die Netzwerkwiedergabe ist, aber dann schreien gleich alle auf, die dieses Feature gar nicht nutzen. Daher (nur) 1 Stern Abzug dafür. Die Kritikpunkte sind sowieso größtenteils auf die Software zurückzuführen und sind daher theoretisch behebbar. (Nur) 1 fetter Stern Abzug für die instabile Software und die ständigen Abstürze. Aufgrund der schlechten Bedienbarkeit, der "Undurchdachtheit" und dem Unvermögen von Philips, trotz gravierender Probleme und erzürntem Feedback eine Lösung – nicht nur für dieses Produkt, sondern praktisch für alle Modellreihen – zu bieten, entscheide ich mich doch noch einen Stern abzuziehen.
Mit einer gescheiten Software wäre der Philips tatsächlich fast der perfekte Blu-Ray-Player. Super Design, super leise, super Bild. Aber das allein füllt nicht wieder Sterne auf, wenn man bedenkt, was auch für weniger Geld möglich ist. Falls irgendwann ein Firmware-Update kommt, das alle Probleme behebt, dann möge man mich darauf hinweisen und ich korrigiere meine Bewertung. Bis dahin kann ich den Player nicht empfehlen, oder nur dann, wenn man folgende Punkte alle mit JA beantworten kann:
- Ich möchte ein schönes Gerät, das auf meinem Regal auch was hermacht und für dessen Design ich bereit bin, extra Geld auszugeben.
- Mit das allerwichtigste ist, dass der Player absolut leise sein muss.
- Ich werde den Player nur gelegentlich nutzen, und dann auf ganz konservative Art: Blu-Ray Disc rein, fertig.
- Mit diesen ganzen MKVs und AVIs und der Netzwerksache habe ich nichts am Hut.

- Fazit individuell für den LG BP420
Wenn man auf W-Lan verzichten kann und nicht überempfindlich ist, wenn das Laufwerk leise und absolut moderat summt, und wenn man keine Sorroundanlage per Koaxial anschließen möchte, dann ist dieser Player kompromisslos die erste Wahl. Ist ein Allesfresser und spielt alles ab, ob über USB oder Netzwerk. Die Bedienung ist hervorragend, die Software durchdacht. Die Bildqualität ist 1A. Steht teureren Geräten im nichts nach, ganz im Gegenteil, sogar in vielerlei Hinsicht überlegener. Vor allem wenn man damit auch übers Netzwerk auf Videos zugreifen möchte, lässt der LG keine Wünsche offen. 5 Sterne - Volle Kaufempfehlung.

- Schlusssatz (aus persönlichem Bedürfnis heraus)
Bevor irgendjemand auf die irrwitzige Idee kommt, ich sei LG Mitarbeiter oder sowas: NEIN! Ich besaß bis heute nicht ein einziges Gerät von denen, dieser Player ist mein erster LG. Dabei ist das Haus voller Philips Geräte. Wenn beide Player gleich gut gewesen wären, dann hätte ich kein Problem gehabt, die 50-60€ mehr für den Philips auszugeben, weil ich wie gesagt Philips Sympathisant bin/war. Ich gebe auch gerne Geld aus für ein gutes Gefühl. Wie oft kommt es vor, dass man etwas kauft, und das einzig ungute Gefühl ist ein schlechtes Gewissen, weil man zu wenig Geld bezahlt hat? :-D Verrückt.
An dieser Stelle nochmal Danke an Amazon und seine Rezensenten, dass ihr mich auf den LG BP420 aufmerksam gemacht habt. Sonst hätte ich wie immer einfach auf Philips vertraut und damit alles falsch gemacht. Im Zeitalter des Internets und des einfachen Rückgaberechts kann ich jeden nur anhalten, nicht einfach nur auf ein Gerät zu beharren, sondern wenn man das nötige Geld vorstrecken kann, gleich mehrere zu bestellen und sich dann erst zu entscheiden.
Ich will nicht zynisch sein, aber vielleicht sollte sich Philips mehr auf die schön designten Haushaltsgeräte konzentrieren und die komplizierte Elektronik den anderen überlassen, z.B. LG! =) Wegen einem Fall Philips gleich komplett abzuschreiben, ist natürlich totaler Quatsch, aber LG, du hast einen neuen Freund gewonnen.
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am 26. Februar 2015
ich bin von Phillips auf LG gewechselt, da die Philipsgeräte Probleme mit der Fernbedienung haben. Nach gründlicher Recherche habe ich mich für dieses "Altmodel" BP 420 entschieden. Ausstattung wie Bedienung kann ja zu genüge Nachgelesen werden, daher gehe ich nicht näher drauf ein. FÜr mich waren eine schnelle und einfach Bedienung wichtig, sowie ein schlichtes - nicht aufdringliches- Design.

Das Alles erfüllt der Player tadellos, nach einem Jahr Nutzung kann ich nix negatives feststellen. Würde das Gerät jederzeit wieder kaufen.
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am 3. April 2016
Gemessen am bezahlten Preis kann ich für diesen Player eine definitive Kaufempfehlung aussprechen. Allerdings muss ich sagen, dass wir außer der Wiedergabefunktion von DVD's und BluRays auch kaum eine andere Funktion wirklich nutzen. Deshalb ist für uns ein Gerät in dieser Preiskategorie völlig ausreichend gewesen. Bildqualität ist sehr gut. Bedienung ist einfach Fernbedienung sehr übersichtlich und schön groß. Alles in allem eine klare Kaufempfehlung.
Bitte eines beachten, es ist kein Anschlusskabel dabei. Entsprechende Kabel müssen separat erworben werden.
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am 22. November 2013
Test der DLNA-Mediaplayer für 3D mkv's

Im folgenden möchte ich über meine Erfahrung mit dem "Aufrüsten" meines Wohnzimmer-Heimkinos berichten.
Nachdem ich mir einen neuen Beamer, mit 3D DLP, den sehr gut bewerteten BenQ W1070 zulegte und feststellte, dass mein 3 Jahre alter Laptop dem Abspielen von 3D-Inhalten nicht gewachsen ist (nur HDMI 1.3!)
war meine Überlegung, mir ein dafür konzipiertes Gerät zuzulegen -> Einen BlueRay-Player mit DLNA und 3D Unterstüzung.

Folgende Punkte waren mit dabei wichtig:
- Ethernet-Netzwerk / DLNA
- Koaxialer Audioausgang
- 3D Unterstützung (vor allem mkv's im SBS Format)
- Unterstüzung möglichst alle gängiger Formate zum schnellen abspielen über das Netzwerk
- USB Wiedergabe
- Preis bis max. 85€

Von mir getestete Geräte:
Toshiba BDX4400KE - Sony BDP-S4100 - Samsung BD-F5500/EN - Philips BDP3490/12 - LG BP325 - LG BP420

Die Geräte habe ich jeweils als Warehouse-Deal gekauft (da hab ich beim testen ein weniger schlechtes Gewissen ;-) )
Die Preise der Player lagen dabei jeweils zwischen 59 und 83 Euro.
Pro Hersteller gab ich je ein bis zwei Modellen eine Chance. Ich ging vollkommen unvoreingenommen an den Test.
Die erste Tätigkeit nach dem anschließen war immer ein Softwareupdate auf die aktuellste Version (November 2013)
PC-Seitig liegt Gigabit-LAN und USB 2.0 an - das Programm Serviio sorgt für DLNA Bereitstellung.
Zur Wiedergabe von Blueray-Disks kann ich nichts sagen, ich hatte zum Testzeitpunkt keine im Haushalt.

Erster Wehmutstropfen: Lautstärkewippen bzw. Tasten auf den Fernbedieungen durchweg ohne Funktion, schade - so braucht man doch immer min 2 FB
Zur Bild- und Tonqualität kann ich, bis auf den Sony-Player (ruckeln) und den Philips-Player (Dumpf-Sound), keinen besser oder schlechter stellen, da mir schlichtweg keine gravierenden Unterscheide aufgefallen sind.
Kein Player hat sich durch ein besonders erwähnenswertes Gerätedisplay hervorgetan.

LG BP420
**** von *****
- größter Player im Test. vergleichsweise sehr lang
- kein Koaxausgang, sondern nur optisch (Toslink) und Cinch
+ übersichtlich aufgeräumte, aber sehr große Fernbedienung
+ problemlose Wiedergabe aller 2D und 3D Filme
+ Smartphone/Tablet Fernbedienungs-App ganz brauchbar
+ übersichtliches und flüssiges Menü
+ einige brauchbare Apps, z.B. zattoo
+ viele Spulstufen, aber wenn man die dritte oder dadrüber auswählt, bricht die Wiedergabe oft ab.
+ einfache Möglichkeit, zur gewünschten Zeit zu springen -> bei manchen 3D mkvs braucht er aber manchmal auch mal über 1 Minute dafür

LG BP325
* von *****
+ sehr kompakt
- Der LAN Port ist scheinbar nicht für DLNA, sondern nur für Internetinhalte (youtube...), somit habe ich ihn nicht weiter getestet
- Wenige Optionen und Onlinedienste
- Da er in der selben Preisklasse spielt erlaube ich mir, ihn mit nur 1 * zu bewerten, da die Konkurenz da mehr zu bieten hat

Philips BDP3490/12
* von *****
- teuerste Preis - 83€
+ viele brauchbare Apps
+ Spulen: 2x / 4x (und bis zu 32x bei USB)
+ zusätzlich Stereo-Cinch-Ausgang und Koax-Video (hab ich nicht genutzt aber haben ist besser als brauchen ;-))
+ angenehm kompakte Fernbedienung mit großem Navigationsbereich, eine der besten im Test
- Auswahl der Tonspur beim Abspielen über DLNA nicht möglich, über USB hingegen schon
- Keinerlei Fortschrittanzeige oder Anzeige von aktueller Position/Gesamtvideolänge, auch nicht beim spulen bei DLNA, bei USB hingegen sehr gut gelöst - nicht akzeptabel!
- Bei der USB Wiedergabe werden einige Filme nur knapp 2 Miniten wiedergegeben. Sobald das "zweite Kapitel" beginnt, bleibt die Wiedergabe hängen. - nicht akzeptabel!
- Probleme bei manchen 3D Formaten über USB - nicht akzeptabel!
- Tonqualitätsprobleme (Einstellungsfrage? Gibt dafür aber nicht viele Einstellungen und auch nach dem zurücksetzen auf Werkseinstellungen klang es wie aus der Blechdose) - nicht akzeptabel!

Sony BDP-S4100
** von *****
+ anschaulich und schnelle Menübedienung
+ gute & schnelle Wiedergabe von 2D Inhalten (über DLNA)
+ einige Apps
- einige meiner alten .avi und -mpg Videos waren nicht abspielbar
- sein Alleinstellungsmerkmal, die 2D zu 3D Konvertierung lieferte ein "Oben-Unten-SBS-Bild" mit 2 vollen Bildern in der Mitte und je einem halben Bild ganz oben und unten.
Damit konnte mein Beamer nichts anfangen und somit konnte ich diese Option nie funktionierend nutzen
- Wiedergabe eines SBS Oben/Unten Videos erzeugte kein 3D-Bild, es wurde einfach oben und unten abgespielt
- Fernbedienung teils unübersichtlich
- 3D: Bild-Ruckler: pro Sekunde geschätzte 10x ein Versatz des Bildes um ca 2mm nach links/rechts, sehr unruhige Wiedergabe - nicht akzeptabel!
- 2x festfahren, nur Stecker ziehen half
- unpraktisches Design (angedeuteter Diamant), also leicht spitz zulaufende Oberfläche
- Viel schlimmer ist aber der Klavierlack ringsrum. Als Warehousedeal war dieser schon vollständig mit Oberflächenkratzern versehen. Um das zu vermeiden kann man ihn wohl nur mit Samthandschuhen in die Vitrine stellen.

Samsung BD-F5500/EN
** von *****
- Menü riesengroß, man fühlt sich erschlagen
- hochfrequentes fiepen (zeitweise)
- kein Spulen während der (DLNA) Wiedergabe möglich, per USB in 3 recht langsamen Stufen - nicht akzeptabel!
- außer youtube keine brauchbaren Apps
- spielte eine 3D mkv von getesteten 7 nicht ab (weder per USB noch per DLNA)
- Häufige Meldung "DLNA-Server nicht verfügbar" beim navigieren durch die Ordner, man wird zurück ins Hauptmenu geschmissen und darf dann nochmal anfangen - nicht akzeptabel!

-> letztenendes taugt nur der LG Player. Alle anderen Player haben für mich nicht hinnehmbare Macken. Hätte ich vor dem Test nicht gedacht.
Wie ich erfuhr gibt es auch den LG BP430. Technich dem BP420 fast gleich, jedoch mit Koaxialausgang statt optischem Toslink + Cinch.
Auch die Fernbedienung soll beim BP430 wohl kompakter geraten sein. Laut LG Vergleichseite ([...]) werden auch mehr Formate unterstützt - bislang hat aber auch der 420er alle gelesen.
Auch BD-Livesoll der 430er können und er ist 7cm schmaler.
Quasi die einzigen Punkte, die ich bemängelt habe sind im BP430 ausgemerzt.
Somit schickte ich letztenende alle aufgeführten Player zurück und bestellte mir den LG BP430.
Ob ich mit diesem auf Dauer glücklich sein werde, werde ich dann demnächst hier kommentieren oder editieren.
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