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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das schwierige dritte Album?, 5. Mai 2012
Rezension bezieht sich auf: The Weight of Oceans (Audio CD)
Das dritte Album ist oft bedeutener als das erste, so sagen viele. Entscheidet, ob es sich um ein Onehitwonder handelt, oder ob die Band auch auf Dauer Potenzial hat, sich verändert, neue kreative Einflüsse zulässt und sich nicht dem Mainstream hingibt.

Eines gleich vorweg, In Mourning haben auch mit ihrem dritten Album ein wahres Meisterwerk rausgehauen.
Wie gewohnt gibt es melodischen Death Metal, mit vereinzelnten doomigen Einlagen und Songs mit Überlänge. Man könnte sie auch als "progressive" Death Metal bezeichnen, denn obwohl die Songs im Kern sehr konventionell sind und man nie von irgendwelchen total verrückten Ideen überrascht wird wandert auch The Weight of Oceans abseits der typischen Gothenburg-Pfade und kommt mit vielen dynamischen und mit Ideen gespickten Songs daher.

Bands die für einen Vergleich herhalten könnten sind u.A. Ikuinen Kaamos, Be'lakor oder auch Amorphis.

Im Gegensatz zum Vorgänger Monolith hat man die experimentellen Elemente ein wenig zurückgeschraubt, ist ein wenig eingängiger geworden, aber keinesfalls schlechter.
Selbst A Vow To Conquer the Ocean, welches wegen seiner eher leichten Zugänglichkeit als Single herausgebracht wurde, hat in der Mitte echt fiese Riffs die so gar nicht zum schmissigen Refrain passen wollen. Oder doch? Denn am Ende fügt sich alles wunderbar zusammen, wie auch in allen anderen Songs und wie auch schon auf beiden Alben zuvor.
Mit Celestial Tear gibt es sogar einen komplett Härte-freien Song, der nicht ganz mit den anderen Tracks mithalten kann, sich aber trotzdem nicht verstecken braucht.

Ich persönlich finde, dass das Album in den letzten drei Songs ein wenig an Power verliert, doch auch The Drowning Sun und Voyage of a Wavering Mind sind sehr gute Songs. Es ist nur sehr schwer das hohe Niveau der ersten Hälfte zu halten.

Vor allem lyrisch hat dieses Album auch einiges zu bieten. Stilistisch erinnert die Texte durchaus an Opeths Still Life und My Arms, Your Hearse. Nicht zuletzt, weil in allen drei Alben das unvermeidliche "Bad End" nur darauf wartet endlich in Erscheinung treten zu dürfen.

Mit Colossus wird das Ozeanungeheuer eingeführt, in A Vow to Conquer the Ocean , wer hätte es gedacht, macht sich ein Jungspund auf eben jenes zu jagen. Obwohl er den ersten Kampf mit dem Ungetüm überlebt (From a Tidal Sleep) und in "Convergence" nochmal Mut sammelt, die Grundstimmung wird ab Isle of Solace deutlich düsterer.

Ob der Held in dieser Geschichter am Ende getötet wird oder als Gestrandeter seinen Tod findet wird nicht deutlich, doch sein Versagen ist ohne Zweifel.

"A lonesome voyager at the end of the road
Star guider left an omega in spirit, in mind
A lost vow of an ocean that could not be conquered
Hope died the day the sun fell down"
(The Drowning Sun)

"Misguided unredeemer, mortal seeker of truth
Cold and endless ocean, undefeated is this giant
Star guider, a pathfinder cast into oblivion"
(Voyage of a Wavering Mind)

Fazit:
The Weight of Oceans ist von vorne bis hinten ein gelungenes Album, dass auch durch seine interessante und schön geschriebene Geschichte begeistern kann.
Durch seinen Spagat zwischen konventionellem Melodic Death Metal und etwas progressiveren Einflüssen ist dieses Album für nahezu jeden Metalfan empfehlenswert.

Anspieltips:
Colossus, A Vow To Conquer The Ocean, From A Tidal Sleep, Celestial Tear, Convergence.
Ja, das waren tatsächlich die ersten 5 Songs. ;-)
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4.0 von 5 Sternen Gut anhörbar..., 5. Mai 2013
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Rezension bezieht sich auf: The Weight Of Oceans (MP3-Download)
allerdings gefallen mir die beiden Vorgänger "Shrouded Divine" und "Monolith" noch ein Stück besser. Hier zündet nicht jeder Song.

Trotzdem eine tolle Platte der Schweden!
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine Perle des Ozeans!, 5. Mai 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Weight of Oceans (Audio CD)
Ich schreibe keine ausführliche Rezension, das hat mein Vorredner schon sehr überzeugend gemacht, dem ich in allen Belangen zustimme. Ich höre In Mourning jetzt seit über zwei Jahren und fand die beiden vorangegangen Alben auch schon sehr geil, wobei ich das Debüt "Shrouded Divine" dem Zweitwerk "Monolith" vorziehen würde. Aber wir reden ja hier über das neue Album und empfehle jedem der Metal hört dem sehr gelungenem Werk "The Weight of Oceans" mal sein Gehör zu schenken. Einfach große Klasse!!!
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The Weight of Oceans
The Weight of Oceans von In Mourning (Audio CD - 2012)
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