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32 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bombastisches Kino par excellence!
Das mit Abstand genialste Kriegsdrama der letzten Jahre. Hatte das Glück den Film bereits auf der Berlinale sehen zu können und war restlos begeistert. Da kann sich Hollywood eine dicke Scheibe von abschneiden, denn an die technische Brillanz, die emotionale Kraft und erzeugte Spannung werden sie nicht heranreichen (ersteres nur mit einem für Hollywood...
Veröffentlicht am 23. Mai 2012 von Sebi

versus
17 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Dünne Story, viel Blut und noch mehr historische Schnitzer
Bildgewaltiger Kriegsfilm, professionell inszeniert, jedoch strotzt er vor historischen Ungenauigkeiten und aus dem Zusammenhang gerissenen Versatzstücken. Technisch gut gemacht, Story eher dünn und historisch unterste Schublade...

Das fängt schon im Vorspann an, wenn es aus dem Off heißt, dass 1945 (sic!) an den Stränden der Normandie...
Veröffentlicht am 25. Februar 2013 von Amazon Customer


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32 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bombastisches Kino par excellence!, 23. Mai 2012
Rezension bezieht sich auf: Prisoners of War [Blu-ray] (Blu-ray)
Das mit Abstand genialste Kriegsdrama der letzten Jahre. Hatte das Glück den Film bereits auf der Berlinale sehen zu können und war restlos begeistert. Da kann sich Hollywood eine dicke Scheibe von abschneiden, denn an die technische Brillanz, die emotionale Kraft und erzeugte Spannung werden sie nicht heranreichen (ersteres nur mit einem für Hollywood typischerweise 10-mal so hohen Budget, beeindruckend, was man hier mit knapp 30 Millionen auf die Beine gestellt hat). Würde den Film auf eine Stufe Stellen mit Brotherhood (Taegukgi hwinalrimyeo), der übrigens vom gleichen Regisseur gedreht wurde und seinerzeit schon die Referenz im Genre bildete. Holt euch die Scheibe, ihr werdet es nicht bereuen
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Großes Kino mit kleinem Budget, 19. Juni 2012
Rezension bezieht sich auf: Prisoners of War [Blu-ray] (Blu-ray)
Ich habe den Film gesehen und war tief beeindruckt, wie schon bei Brotherhood! Es müssen nicht immer Hollywoodproduktionen sein, wie beide Filme beweisen. Ja ja, da wird wieder mal von vielen der Wahrheitsgehalt bezweifelt, aber wenn man keine Geschichte einbauen würde, hätte man einen Dokumentarfilm über den Zweiten Weltkrieg. Wer will so was sehen, davon gibt's doch nun wirklich genug! PoW ist eben ein Film mit einer Geschichte. Die Aktionszenen (die für den Einen oder Anderen etwas übertrieben wirken, aber hat jemand heute selbst solche schrecklichen Erlebnisse erfahren müssen und weiß genau was so abgehen kann??) sind für's Budget einfach genauso gut wie bei Hollywoodstreifen, der Ton ist ebenfalls Top. Mir persönlich hat die Geschichte eigentlich gut gefallen, ob ein Fünkchen Wahrheit mit dabei war ist eigentlich egal.
Also wem Brotherhood gefallen hat oder solche Streifen wie Der Soldat James Ryan, der sollte sich PoW ruhig anschauen!
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ohauuuuu Mann.........., 9. Dezember 2013
Rezension bezieht sich auf: Prisoners of War (DVD)
… ich kann mich nicht erinnern, dass mir ein Film dermaßen an die Nieren gegangen ist als wie dieser hier. Wie schafft man es nur so viel Ungerechtigkeit in nur einen Film zu stopfen? Das ganze Unrecht, dass weltweit geschehen ist und immer noch geschieht scheint sich hier auf 2 Stunden zu komprimieren.

Kann mich echt nicht entscheiden was ich tu soll. Dem werten Herrn Regisseur dafür danken oder ihm in Gedanken den Hosenboden stramm ziehen? Beides wäre angebracht obwohl es auch seltsam aussehen würde. Wenn ich ihm die Kehrseite bleue und mich gleichzeitig bei ihm bedanke.

Der Film ist wie ein schwerer, schrecklicher Verkehrsunfall. Es graust einem vor das was man da zu sehen bekommt aber kann den Blick nicht davon abwenden.

Sehr gut inszeniert und in Szene gesetzt, die Schauspieler überzeugen gleich so was von, besser geht es glaub nicht mehr. Die gehen in ihren Rollen komplett auf und sind mit allem was sie haben und geben können bei der Sache mit dabei.

Blutig, schaurig, grauslig, tragisch, bewegend....es macht einen wütend zu sehen was da passiert.

Die Filmmusik einfach nur gut. Die Gangart perfekt. Es fängt an wie ein Sportlerdrama und mutiert zur schrecklich realen Kriegsdokumentation als Film verkleidet.

Die Story verkommt eigentlich zur Nebensache, irgendwie. Diese Bildgewalt erschlägt alles regelrecht. Dem Regisseur hätte glaub auch die Grundlage „FETTFREI KOCHEN“ als Handlungsfaden ausgereicht und er hätte mir trotzdem das Grausen beigebracht.

Hab schon einige Kriegs-Filme gesehen aber der hier schlägt sie alle!

Genialer Schachzug, die zwei Hauptfiguren des Filmes sind in ihren Charaktereigenschaften wie Tag und Nacht. Unterschiedlicher geht es nicht mehr. Der Regisseur schafft es wirklich so allet möglich aus einem raus zu kitzeln Hab wirklich fast schon gebetet, dass diese elende kleine Mist-Sa...ndale endlich dran glauben soll.

Man weiß als Zuschauer nie was passieren wird.

Neuer zufälliger Kameraschwenk = neue Grausamkeiten!

Als Beispiel, eines von vielen die Schlägerei im Gefangenenlager. Sie ist vorbei und ich atme auf. Kameraschwenk und die nächste Grausamkeit, wie sie dafür belohnt werden wird dargereicht. Der Regisseur schafft es immer wieder eins drauf zu setzen. Es kommt wie ein Blitzeinschlag und trifft unerwartet genau da wo`s weh tut!

Die Koreaner haben echt die Arschkarte voll gezogen. Erst unter der japanischen Knute, die verheizen sie. Dann in der roten Armee, die verheizen sie ebenso. Dann in der der deutschen Armee und..

Der Film ist schrecklich real. Krieg ist grausam, die Menschen, die darin verwickelt sind auch. Dieser Film ist einfach schrecklich.....real. Dramatik pur. Der Regisseur hat hier wirklich ein einmaliges Kunststück vollbracht. Ein geniales Meisterwerk von einem Film, der den Zuschauer begeistert aber gleichzeitig ist er froh, wenn der Film aus ist und er es endlich überstanden hat.

Dieser Film hat soviel Tiefgang, dass sich eine U-Boot-Flotte darin verirren könnte. Ab einem bestimmten Punkt wird er fast handzahm und die Grausamkeiten des Krieges scheinen vorbei zu sein. Der Moment ist gut, nein perfekt gewählt. Denn die Leidensfähigkeit des Zuschauers hat der Regisseur bis zum Maximum ausgelotet, mehr geht wirklich nicht mehr. Verschnaufpause ist angesagt und bitte nötig. Es scheint fast so als seien die Ideen ausgegangen, bereits alles passiert und alle Möglichkeiten sind bereits ausgeschöpft und verbraucht. Weil den Akteuren alles Schlechte was ihnen nur überhaupt nur passieren konnte bereits an den Hacken klebte. Es keimt Hoffnung auf, dann kommt es aber sofort wieder ganz Dicke. Das Ende ist unerwartet und passend zum Film....grausam und schön zugleich!

„Der Regisseur hätte doch....“ wird sich wohl so mancher fragen? Ja, er hätte schoooon aber er hat nicht. Er blieb seiner Linie bis zum Schluss treu ohne einen Deut davon abzuweichen wie sein Held (?) im Film. Ein versöhnliches Ende, dass den Zuschauer (der keiner mehr ist) gnädig stimmt hätte nicht gepasst. Was vorher ein Zuschauer gewesen ist mutiert im Laufe des Filmes zu einem entsetzen, zweifelnden, fragenden Etwas. Am Ende dieses genialen Werkes kam ich zu dem Entschluss, dass der Regisseur immer noch nicht durch mit mir ist. Der setzt noch ein obendrauf. Hab mich wirklich gefragt welche Botschaft (en) er mir übermitteln möchte?

● Egal wie gut ein Mensch ist, es gibt vom Schicksal keinen Überlebensbonus. Wenn dran bist, dann biste dran ohne Rücksicht auf Verluste oder Verdienste!
●Ein Mensch kann sich um 180Grad ändern, wenn er nur will und am Ende wird er auch noch dafür belohnt!
● Es bleibt immer der übrig, der es am wenigsten verdient hat. So nach dem Motto „die Guten müssen dran glauben und die.....!
● Die Natur kennt kein Recht oder Unrecht. Sie belohnt nicht, straft nicht und rächt sich nicht. Sie zieht ihren alten Stiefel, die altbekannte Gangart gnadenlos durch ohne Kompromisse.
● Der Natur wird immer nachgesagt sie sei grausam und hart. Der Mensch was er seinen Mitmenschen antut ist noch grausamer und härter. Denn die Natur macht alles was sie macht ohne Hintergedanken, der Mensch dagegen denkt nur an seinen Vorteil!

Die DVD besitzt ein Wendecover. Mir persönlich gefällt das alternative Cover viel besser!

Bild-und Tonqualität sind erste Sahne. Als Bonus gibt es ein paar Kommentare mit ein wenig Hintergrundinfos. Knapp und kurz gehalten.

Sprache liegt nur in deutsch und original vor.

►►► TONAUSWAHL: ◄◄◄

● Deutsch DD 5.1
● Koreanisch DD 5.1

►►►UNTERTITEL: ◄◄◄

● Deutsch
● Nederlands

►►► SPECIALS: ◄◄◄

● B-Roll ca 8 Minuten
● Interviews ca. 5 Minuten
● Original Trailer

Ein geniales Werk!!!
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17 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Dünne Story, viel Blut und noch mehr historische Schnitzer, 25. Februar 2013
Rezension bezieht sich auf: Prisoners of War (DVD)
Bildgewaltiger Kriegsfilm, professionell inszeniert, jedoch strotzt er vor historischen Ungenauigkeiten und aus dem Zusammenhang gerissenen Versatzstücken. Technisch gut gemacht, Story eher dünn und historisch unterste Schublade...

Das fängt schon im Vorspann an, wenn es aus dem Off heißt, dass 1945 (sic!) an den Stränden der Normandie ein Koreaner aufgegriffen wurde. 1944 wurden in der Tat Koreaner in deutschen Uniformen aufgegriffen, sogar an den Stränden der Normandie.

Auch das russische Kriegsgefangenenlager mit seinem immer rauchenden Krematorium vermutet man eher auf der anderen Seite der Ostfront. Interessant auch, dass sie von den Wächtern im tiefsten Winter informiert werden, dass Deutschland die UdSSR angegriffen hat (22. Juni 1941). Und über welches russische Hochgebirge schlagen sich die beiden Koreaner eigentlich zu den deutschen Linien durch?

Schön auch die chinesische Partisanin, die von den bösen Japanern mit einem Hammer verdroschen wird, dann aber mit dem Hauptdarsteller aus dem japanischen Camp flieht und mit einem Gewehr eine Polikarpow I-16 vom Himmel holt.

Die Dialoge sorgen derweil für unfreiwillige Komik, die Idee, sich in Cherbourg im Jahr 1944 auf ein Schiff mit dem Ziel Jamaika zu schmuggeln, wirkt für den in Geografie und Geschichte halbwegs bewanderten Betrachter etwas skurril.

Die Kenntnisse der Drehbuchschreiber und des Regieteams scheinen sich auf den Konsum von Saving Private Ryan und Spiele wie CoD und MoH (oder, der Zusammenprall der Russen und Japaner erinnert fatal daran, an Echtzeit-Perlen wie C&C etc.) zu beschränken. Und dass die Japaner schon 1938/1939 so verzweifelt waren, um sich in Selbstopfer-Einheiten dem Feind entgegen zu stellen, fällt mir an dieser Stelle auch etwas schwer vorstellbar.

Amüsant dann auch die letzte Kampfszene am D-Day: die alliierte Landungsflotte erscheint am helllichten Tag. Während des abschließenden Kampfes haben die deutschen Soldaten nichts anderes zu tun, als außerhalb der schützenden Bunker, zwischen den einschlagenden Granaten der Schiffsartillerie, wie aufgeschreckte Hühner umher zu rennen, um sich von den aliierten Soldaten, die die Sanddünen mit Wurfankern à la Pointe du Hoc erklimmen, erschießen zu lassen. Alternativ ballern Sie wie die Bekloppten aus Karabiner 98k und mit leichter Flak auf hochfliegende B-17. Kein Wunder, dass die den Krieg verloren haben.

FAZIT: Zwei Sterne für die Technik und die schönen Animationen, die seichte Story und die schlechte historische Recherchearbeit verhindern eine bessere Bewertung. Die Gewaltdarstellung ist recht drastisch, allerdings oftmal mehr reiner Selbstzweck, als dass sie die Story wirklich voranbringt.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kurze Kritik, 16. Juli 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Prisoners of War [Blu-ray] (Blu-ray)
Ich will es kurz machen, denn es gibt bereits einige ausführliche Kritiken.
Der Film hat mich sehr beeindruckt und berührt. Er hat in meinen Augen keinen Schwachpunkt. Wer auf Kriegsgemetzel steht kommt auf seine kosten, sowie derjenige der die Entwicklungen der verschiedene Charaktere sehen möchte. Ich gebe zu es ist ein "Männerfilm", schnulzige Liebesgeschichten bleiben aus und dadurch hebt sich der Film wohltuend von der normalen Hollywood beeinflusste Masse ab. Die Kampfszenen zwar nicht so genau wie z.B. "der Soldat Ryan" aber für das Budget waren Sie erstaunlich gut. Der Film hat aber besser das "typische" in den verschiedene Schlachten gefangen als die meisten andere Kriegsfilme.

Cool ist es den Film in Orginalsprache zu schauen. Die Koreaner sprechen koreanisch, die Japaner Japanisch, die Chinesen chinesisch, die Russen russisch, die Deutschen deutsch.

Der Film erhält aber nicht die 5 Sterne wegen historischer Genauigkeit sondern weil die Geschichte verdammt gut erzählt wird.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klare Kaufempfehlung!, 15. Juli 2012
Von 
berti2 "meggie" (Aalen, Baden-Württemberg) - Alle meine Rezensionen ansehen
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Prisoners of War (DVD)
Am Anfang war ich etwas skeptisch, als ich die Beschreibung las. Ein japanischer Offizier und ein Koreaner stranden sozusagen in den Wirren des Krieges an den Stränden der Normandie, um die Invasion im Sommer 44 aufzuhalten. Japaner und Koreaner in Frankreich für Deutschland gegen Briten und Amerikaner. "Na, war hat sich denn sowas ausgedacht! Und morgen sind sie zum Tee bei Churcill eingeladen!" dachte ich. Jeder kann sich mal irren, der Film ist sagenhaft gemacht, bombastisch und realitätsnah. Sagenhaft gemacht, da aus einer einfachen Story der rote Faden für ein fast episches Werk gemacht wird.
Bombastisch, was Materialeinsatz, Orginaltreue und Massenszenen anbelangt. Die russischen Panzer in der Schlacht in der Mongolei sind wirklich gut gemachte BT-5 und BT-7 Nachbauten, die dt. Panzer III ebenfalls sehr realitätsnah. Die Ausrüstungsgegenstände, soweit ich es übersehen kann, sind klasse.
Realitätsnah, da erstens die Geschichte einen wahren Hintergrund haben soll, zweitens der bislang im Westen kaum gekannte russ.-japanische Grenzkonflikt 1938 gut dargestellt wird und es die Ostbataillone der deutschen Wehrmacht ja auch wirklich gegeben hat.
Die Grundstory ist einfach: Im japanisch besetzten Korea beginnnt die Rivalität zweier außergewöhnlich begabter Marathonläufer. Der Japaner gehört zur Oberschicht, sein Opa ist Offizier und entsprechend fällt sein Standesdünkel aus. Der Koraner ist Sohn des Hausmeisters und ist für die Drecksarbeit da. Koreaner dürfen natürlich nicht bessere Sportler sein, deswegen wird ein Sieg des Koreaners z.B. annulliert und er landet in der kaiserlich japanischen Armee.Und die will es in der Mongolei gegen die Rote Armee aufnehmen, was sich zum Desaster entwickelt.
Im Laufe der Konflikte der japanischen Expansion in der Mongolei und dem Zweiten Weltkrieg spitzt sich die Feindschaft zu, die jetzt nicht mehr auf der Aschenbahn ausgetragen wird. Aber irgendwann wandelt sich die Feindschaft in Akzeptanz und vielleicht wird auch Freundschaft daraus.
Mehr gibt es jetzt nicht mehr, sonst verrate ich ja alles. Nur so viel; ich habe die DVD am nächsten Tag nochmal angeschaut und habe den Film immer noch für ansehenswert gehalten. Für mich haben sich die 12,99 € gelohnt!
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5.0 von 5 Sternen Lieblingskriegsfilm, 12. Oktober 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Prisoners of War [Blu-ray] (Blu-ray)
Ich habe mir diesen Film ehrlich gesagt mit einer mittleren Erwartung bestellt, sprich, er ist nicht weltklasse aber bestimmt auch nicht schlecht. Er wird mir einfach als Unterhaltung dienen.

Heute dient mir der Film als mein Lieblingskriegsfilm. Dem Regisseur gelingt es gut das Leben zweier Jugendbekanntschaften während des japanischen Krieges mit China und Russland, aber auch während dem Zweiten Weltkrieg, zu schildern. Und zugleich wird ein unbekanntes Kapitel unserer Geschichte zur Schau gestellt.

Ich danke recht herzlich dafür!
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13 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gut gemeint ist nicht gut gemacht, 12. August 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Prisoners of War (DVD)
Besprechung zur DVD "Prisoners Of War" FSK 16

Anders als die 5-Sterne-Bewertungen gibt es mMn einige Einschränkungen beim Film, die bisher unbeachtet blieben. Die Handlung basiert (angeblich) auf wahren Ereignissen. Zumindest deshalb steigt die historischen Ansprüche an diesen Film, die leider nicht erfüllt werden.

Die ersten 20 Minuten (die Jugend- bzw. Läufer-Geschichten) sind für den Zuschauer der pure Horror. Nicht wegen der Handlung, sondern wegen des Bildschnitts. Es gibt kaum eine Einstellung, die länger dauert als 3 Sekunden, dazu wird alles sehr eng gefilmt (fast nur Nah- oder Großaufnahmen). Der Film hat damit am Anfang ein extrem hohes Tempo, was im völligen Widerspruch zur Handlung steht. So ist es dem Regisseur dann auch nicht möglich, im entscheidenden Moment (der Qualifikationslauf sowie die nachfolgenden Ausschreitungen) das Tempo zu erhöhen. Die ersten 20 Minuten rasen an einem vorbei, dass man Kopfschmerzen bekommt.

Die Schlachtszenen sind sehr effektvoll dargestellt, wobei auffällt, dass der Film auf verstümmelte Körper (abgerissene Gliedmaßen, aufgerissene Leiber - vgl. Eröffnungssequenz Saving Private Ryan) fast vollständig verzichtet. Dazu kann man geteilter Meinung sein. Leider ergeben sich dann in der Folge eine ganze Reihe von Logikfehlern und historischen Ungenauigkeiten, die das Attribut "nach wahren Ereignissen" stark relativieren.

Die Schlacht von Nomonhan war bei weitem nicht das Gemetzel, wie es im Film dargestellt wird.

Warum die Panzer der Roten Armee bei ihrem Angriff auf die Japaner ohne Infanterieunterstützung auf Nahkampfentfernung in die japanischen Linien fahren, statt ihre überlegene Feuerkraft aus der Distanz zu nutzen, bleibt unerklärlich (die Panzer sollen vermutlich T-26 darstellen. Die Laufwerke der Fahrzeuge im Film stammen aus US-Produktion - geschenkt!)

Die beiden Hauptfiguren erfahren im sowjetischen Gefangenenlager von einer deutschen "Kriegserklärung" gegenüber der Sowjetunion - und dies im tiefsten Winter. Diese Kriegserklärung hat es nie gegeben, und der Angriff auf die Sowjetunion begann am 22. Juni 1941, also im Sommer. Kaum nachvollziehbar, dass es ein halbes Jahr gedauert haben soll, bis das Lager vom Angriff der Wehrmacht erfahren hat.

Das Gefecht der zwangsrekrutierten Japaner/Koreaner in Reihen der Roten Armee gegen die Wehrmacht ist eine direkte Kopie des ersten Gefechtes aus dem Film "Duell - Enemy At The Gates" von Jean-Jacques Annaud (2001). Wenn die Chronologie des Filmes beibehalten werden soll, müsste dieses Gefecht im Frühjahr 1942 (nach dem Winter 1941/42) stattgefunden haben. Die deutschen Truppen benutzen das MG42, das erst in der zweiten Jahreshälfte 1942 zum Einsatz kam.

Als die beiden Hauptfiguren sich auf den Weg machen, zu den deutschen Truppen überzulaufen, überqueren sie ein schneebedecktes Hochgebirge. Zwischen dem Ural und den Karpaten gibt es kein Hochgebirge, das zu überqueren wäre, um von sowjetischen Linien zu den deutschen Linien zu gelangen. Eine Überquerung des Kaukasus hätte eine Entfernung von den deutschen Truppen bedeutet. Mir ist nicht klar, über welche Berge die beiden gestiegen sind.

Die Abwehrkämpfe in der Normandie erinnern - logischerweise - an "Saving Private Ryan". Die Amerikaner bombardieren aus B-17 Bombern die deutschen Stellungen bzw. beschießen die deutschen Bunker mit schwerer Schiffsartillerie. Dafür, was da abgeworfen bzw. abgefeuert wird, sind die Einschläge lächerlich klein.

Die dramaturgische Entwicklung der Hauptfiguren ist, wie in einer anderen Rezension beschrieben, tatsächlich vorhersehbar. Koreaner und Japaner schlagen sich, versöhnen sich, befreunden sich. Und wandern dabei von einer Uniform in die nächste. Das hat einen Zug von Ironie, dem der Film leider nicht nachkommt (die Ironie wäre perfekt gewesen, wenn der überlebende Japaner als vermeintlicher Koreaner in einer US-amerikanischen Uniform nach Hause kommt - aber das hat sich das Drehbuch offenbar nicht getraut). Im Vergleich dazu ist die Entwicklung der Hauptfiguren in "Brotherhood" um Längen besser.

Was bleibt, sind enorm wuchtige Kampfszenen, teilweise überzogen, teilweise falsch, teilweise aus anderen Filmen "geklaut". Und es bleibt ein zwiespältiges Gefühl, dass deutlich mehr aus der Filmidee herauszuholen gewesen wär.

Deshalb nur 3 von 5 Sternen.
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5.0 von 5 Sternen Es muss nicht immer Hollywood sein!!, 7. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Prisoners of War [Blu-ray] (Blu-ray)
Wer einen guten Antikriegsfilm mit einer spannenden und tiefgründigen Story (und natürlich auch entsprechende Kampfszenen) sucht, ist mit dem Film sehr gut bedient!!
Das Japaner von den Deutschen am D-Day eingestezt wurden, hat mich neugierig gemacht, zumal die Geschichte auf einer wahren Begebenheit beruht und ich wurde mit dem Film keinesfalls enttäuscht!
Sehr guter Antikriegsfilm und auf jeden Fall weiterzuempfehlen!!
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4.0 von 5 Sternen Bewertung, 20. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Prisoners of War [Blu-ray] (Blu-ray)
Der Film ist gut und solide gemacht.
Detailgetreu und gut umgesetzt.
Kann man sich durchaus ansehen es kommt keine Langeweile auf.
Für Fans von Kriegsfilmen sehenswert
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Prisoners of War
Prisoners of War von Jang Dong-gun (DVD - 2012)
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