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TOP 1000 REZENSENTam 4. März 2012
Indigo Riviere steht als Lieutenant in der Rangordnung des SnowDancer-Rudels ganz oben. Da sie in ihrer Familie erlebt hat, wie zerstörerisch sich eine Beziehung zu einem rangniedrigeren Wolf entwickeln kann, hat Indigo sehr klare Vorstellungen von ihrem zukünftigen Partner. Als Drew Kincaid über die beruflichen Kontakte hinaus Interesse an ihr bekundet, wehrt sie sich mit all ihrer Vernunft, der Attraktion nachzugeben, da er rangmäßig unter ihr steht und zu jungenhaft und unbekümmert wirkt. Allerdings hat sie nicht mit Drews Ausdauer und Hartnäckigkeit gerechnet. Als Drew bei einer kritischen Rettungsmission vor mehreren Rudelmitgliedern Indigos Autorität und Urteilsvermögen in Frage stellt, sieht sie ihre schlimmsten Befürchtungen bestätigt...

Nach 2 Folgen, in denen die Gestaltwandler eher im Hintergrund vorkamen, gibt es endlich wieder eine Fortsetzung, bei der der SnowDancer-Clan im Mittelpunkt steht und auch Hawke, Brenna, Sienna und Judd eine Rolle spielen. Zwar gab es mit Mercys Geschichte bereits eine Geschichte mit zwei Gestaltwandlern, was aber dank vieler neuer Elemente der Handlung überhaupt keinen Abbruch tut.

Indigo verkörpert eine verantwortungsbewußte Persönlichkeit, die durch die schwere Krankheit ihrer Schwester lernen mußte, für andere da zu sein und ihre eigenen Bedürfnisse zurückzustellen, was es ihr schwermacht, spontane Entscheidungen zu treffen. Von der Vernunft her geht sie davon aus, daß es im Rudel bessere Alternativen gibt als einen jüngeren, weniger dominanten Wolf. Jedoch verbirgt Drew hinter einer Fassade aus lockerem Charme und Unbekümmertheit tiefere Gefühle und wunde Stellen; hinter seiner zur Schau getragenen Spontaneität steckt eine leidenschaftliche Fürsorge für die jüngsten und gefährdetsten Clanmitglieder, die er nicht spüren lassen will, wie sehr er sich um sie kümmert. Wie er aus seinen Fehlern lernt, Niederlagen wegsteckt und in einer hinreißenden Charme-Offensive um Indigo wirbt, ist glänzend in Szene gesetzt und macht Drew zu einer der attraktivsten Figuren der Serie.

Abgerundet wird die Handlung durch Szenen aus dem Rudel, die ihre Verbundenheit und Fürsorge untereinander zeigen, und die Weiterentwicklung der untergründigen Spannung zwischen Hawke und Sienna. Der Plot entwickelt sich weiter durch das zunehmende Auseinanderbrechen des Rates und Vorbereitungen auf einen Vernichtungsschlag gegen die Changelings, die zu strategischen Winkelzügen und Auseinandersetzungen führen, aber auch Spannung für die nächste Folge aufbauen und aufrechterhalten.

Insgesamt ist diese Folge rundum gelungen und hat 5 Sterne verdient. Man fragt sich, wie Singh nach dieser Folge noch eine Steigerung draufsetzen will - da die nächste Folge Hawkes Geschichte erzählt, kann man sich jetzt schon darauf freuen.
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TOP 1000 REZENSENTam 3. März 2012
Mit Indigo und Andrew sind diesmal zwei Gestaltwandler-Wölfe die Protagonisten in diesem leidenschaftlichen Liebesroman in Singhs Gestaltwandler-Serie. Diesmal bekommen wir einen ganz neuen Blick auf die Welt der Wölfe.

Andrew ist der Bruder von Brenna und Riley, die wir bereits aus Eisige Umarmung und Sengende Nähe kennen. Das Rudel ist sehr streng hierarchisch strukturiert. Andrew Kincaid ist der Fährtensucher der SnowDancer-Wölfe. Er spürt Angehörige seines Rudels auf, die ihrer animalischen Seite nachzugeben drohen. Er ist zwar nur dem Alpha -Hawke verantwortlich, steht aber außerhalb der Rudelhierarchie. Trotz dieser kritischen Aufgabe ist Drew wegen seines liebenswürdigen Wesens allseits - vor allem bei den Frauen des Rudels sehr beliebt. Obwohl dominant lässt er diese Seite seines Wesens nur selten an die Oberfläche kommen.

Drew ist seit langem in Indigo verliebt, Lieutenant des Rudelführers Hawke und hochrangiges Mitglied des Wolfsrudels, die er als seine Gefährtin gewinnen will. Das Indigo einige Jahre älter ist als er und im Rang scheinbar über ihm steht, sieht er nicht so eng. Genau das ist hier das Problem, denn die Verbindung einer hochrangigen dominanten Frau und eines etwas rangniedrigeren dominanten Mannes passt nicht ins Schema. Obwohl sie sich stark zu Drew hingezogen fühlt, will Indigo die vertraute Freundschaftsbeziehung nicht verändern und wehrt sich mit Händen und Füssen dagegen, als Drew beginnt, sie zu umwerben. Indigo ist ein gebranntes Kind, einerseits sehnt sie sich nach einem Gefährten, aber nachdem alle gleichrangigen Männer vergeben sind, findet sie sich schon fast damit ab, allein zu bleiben. Hinzu kommt, dass ihre dominante Schwester sich mit einem unterwürfigen Mann verbunden hat, der die sie mit seiner Gleichgültigkeit und Lieblosigkeit für ihre Dominanz bestraft. Indigo will auf keinen Fall das Gleiche durch machen.

Trotzdem läßt sie sich auf eine Beziehung mit Drew ein. Ihre Befürchtungen bewahrten sich, als Drew in einer Unfallsituation ihre Autorität vor dem Rudelführer Hawke in Frage stellt. Äußerlich gelassen, aber innerlich zutiefst gekränkt, setzt sie Drew den Stuhl vor die Tür und beendet die Beziehung. Schon bevor Hawke Drew die Leviten gelesen hat, ist ihm klar, dass er einen fast nicht wiedergutzumachenden Fehler gemacht hat. Er verstärkt seine Bemühungen, Indigo zurückzugewinnen und macht erneut den Fehler, Indigo zum Centrum des allgemeinen Rudelinteresses zu machen.

Der Rat der Medialen bricht auseinander. Sie beginnen mehr oder weniger offen, gegeneinander Partei zu ergreifen, neue Bündnisse bilden sich. Nikita und Anthony stehen wegen ihrer Kinder den Gestaltwandlern näher, während Henry und Shoshanna beschließen, diese beiden, Sasha und Faith, die Alphatiere der Snow Dancer Wölfe und der Dark River Leoparden sowie deren wichtigste Offiziere zu elimieren.

Auch bei Hawke und Sienna bahnt sich eine Veränderung ihres Verhältnisses an. Doch davon mehr im nächsten Buch
Die Serie steuert auf ihren Höhepunkt zu. Dieses Buch ist ein wichtiger Baustein, der serie. aber auch für sich allein genommen wieder wunderbar zu lesen. Es ist erotisch, leidenschaftlich, romantisch und dramatisch und ich habe es nur gezwungenermaßen aus der Hand gelegt. Daher volle Punktzahl!

Da es sich aber um eine außergewöhnliche Serie handelt, deren Bände aufeinander folgen, macht die richtige Lesereihenfolge einfach mehr Sinn, weil man die Vorgeschichte schon kennen sollte. Hier ist die Reihenfolge :
1. Magische Verführung; 2. Leopardenblut, 3. Jäger der Nacht, 4. Eisige Umarmung, 5. Gefangener der Sinne, 6. Im Feuer der Nacht, 7. Sengende Nähe, 8. Ruf der Vergangenheit, 9.Fesseln der der Erinnerung, 10. Wilde Glut, 11. Lockruf des Verlangens
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am 11. März 2012
Drew, Brenna`s Bruder, ist schon seit langem in Indigo verliebt, aber Indigo ist die ranghöchste Frau im Rudel der SnowDancer-Wölfe und außerdem vier Jahre älter als er. Das würde Drew nicht stören, aber Indigo hat eine genaue Vorstellung, wie ihr künftiger Gefährte auszusehen hat und Drew entspricht nicht diesem Bild. Aber Drew ist hartnäckig und setzt seinen ganzen Charme ein, um Indigo zu überzeugen. Und Indigo`s Abwehr gerät ins Wanken, aber zu tief verwurzelt ist ihre Meinung, dass eine Verbindung mit einem rangniedrigeren Mann nur schief gehen kann. Die chaotische Beziehung ihrer Tante und eigene Erfahrungen sind ihr hierfür Beweis genug. Hierarchie ist für Indigo sehr wichtig und Andrew steht als Fährtensucher des Rudels außerhalb der Rangfolge. Er könnte zwar schon selbst Offizier sein, hält das aber in Anbetracht seiner sonstigen Aufgaben im Rudel nicht für zweckmäßig. Indigo merkt jedoch bald, dass Drew dominanter ist, als sie dachte. Trotzdem wehrt sie sich gegen eine Beziehung mit ihm, obwohl sie längst nicht mehr abstreiten kann, dass sie sich zu Drew hingezogen fühlt. Währenddessen bereitet Henry Scott einen vernichtenden Schlag gegen die Wölfe vor....

In diesem Band dominiert die Liebesgeschichte. Die Rahmenhandlung wird zwar auch fortgeführt, nimmt diesmal aber nicht so viel Raum ein. Die Problematik zwischen Indigo und Drew ist ähnlich wie bei Mercy und Riley, aber trotzdem gut erzählt und die Geschichte gewinnt vor allem durch Drew`s charmante, verspielte Art. Besonders schön fand ich, dass der Schwerpunkt diesmal bei den Wölfen lag und es somit auch viel von Hawke und Judd zu lesen gab.

Es hat Spaß gemacht, dieses Buch zu lesen und der nächste Band Lockruf des Verlangens erzählt dann endlich Hawke`s Geschichte. Ich freue mich schon darauf!
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am 11. März 2012
Auch wenn wir als Leser immer Monate warten müssen.
Nun hat er endlich seine eigene Geschichte - Andrew, genannt Drew, der Bruder von Riley und Brenna.
Schon im Band 'Eisige Umarmung' habe ich ihn sehr gemocht und mitgelitten, als er verletzt wurde. Kugeln scheint sich dieser Junge auserordentlich gerne einzufangen.

Inhalt:
Diesmal geht es fast ausschließlich um die Wölfe. Und das ist toll!!!
Nach zwei Büchern, in denen die Menschen und die Mediale im Vordergrund gestanden haben, gibt dieser Teil deutlich mehr Tempo und Spielfreude her, als die beiden letzten (die aber auch nicht zu verachten waren!)

Andrew, schon seit seiner Jugend in Indigo, eine dominante Offizierin verliebt, gibt alles, um seine Angebetete davon zu überzeugen, dass er, und nur er, der richtige Gefährte für sie ist.
Indigo hingegen, familiär vorbelastet (ihre Tante ist mit einem rangniedrigen Wolf zusammen und sehr unglücklich), windet und sträubt sich gegen die tiefen Gefühle, die in ihr aufkommen und kann zu Anfang so gar nichts mit dem wenig zurückhaltenden Wolf anfangen, der sie oftmals einfach überrennt, ohne sich darüber Gedanken zu machen, wie er damit ihre Position im Rudel in Frage stellt.

Auch bei den Medialen gibt es Unruhen, der Rat beginnt auseinander zu brechen und die Scotts planen eine unschöne Zukunft für einige Mediale und die Gestaltwandler.
Doch auch manche Mediale sind für Überraschungen gut!

Meine Meinung:
Gänsehaut und Magenkribbeln gehörten beim Lesen dieses Buches dauerhaft dazu. Nicht nur, das der Charakter von Drew so ungeheuerlich sympathisch ist - auch wieder von den anderen Mitgliedern des Rudels zu lesen, allen voran Judd, Hawke und Sienna ist einfach eine riesen Freude!
Der Spannungsbogen, der sich vom ersten Buch der Reihe konstant durch die Geschichte zieht, ist kaum noch auszuhalten und ich bin kurz davor, mir den nächsten Teil auf englisch zu besorgen, damit ich endlich weiss, wie es mit Hawke weitergeht.
Wie auch bei den anderen Büchern gelingt es Nalini Singh immer wieder, für jeden ihrer Protas eine eigene Geschichte zu basteln, die nicht wie der Abklatsch eines Vorgängerbuches klingt. Das ist wirklich beachtlich.

Fazit:
Wahnsinn!!!
5 Sterne und absolute Leseempfehlung für Fans dieser Serie (allerdings sollte man die vorherigen Bücher kennen, sonst ist man verloren).
Krisensicherer Platz im Lieblingsbuchregal, neben den anderen acht :-)
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am 28. April 2012
Indigo Riviere ist die linke Hand des Leitwolfs der SnowDancer-Wölfe und eine der dominantesten Wölfinnen ihres Rudels. Die Suche, einen Gefährten zu finden, der ihr und ihrer Wölfin gewachsen ist, ist nicht leicht und Indigo weiß auch nicht, ob sie sich jemals so fest an einen Mann binden könnte. Doch Andrew Kincaid, den 4 Jahre jüngeren Fährtenleser ihres Rudels, bringt etwas in ihr in Wallung, obwohl sie sich heftig dagegen zu wehren versucht.
Drew ist schon seit Jahren der Offizierin Indigo verfallen und möchte sie als seine Gefährtin haben. Doch er kennt sie gut und weiß, dass es nicht einfach sein wird, die harte Schale zu durchbrechen, die sie um sich aufrechterhält. Ein weiteres Problem ist, dass Drew keinen festen Rang in der Hierarchie des Rudels bezieht, da er als Fährtenleser für alle Rudelmitglieder frei zugänglich sein muss. Sein Wolf ist sehr dominant und er kennt seine Stärke, aber als Offizier könnte er seine Aufgabe als Fährtenleser nicht richtig vollführen. Dies sieht Indigo als einer der Gründe dazu, dass sie sich von dem jüngeren Wolf fernhalten sollte. Ihre Wölfin braucht einen Mann, der mit ihr gleichgestellt ist oder dominanter, aber keinesfalls jemanden, der unter ihr steht. Drew ist ein Sonderfall und das bringt nicht nur ihre Wölfin sondern auch Indigo selbst in eine fragliche Situation.
Drew sieht eine Chance, seine Indy - wie er sie liebevoll nennt - zu erobern, als sie zusammen mit einigen Jugendlichen des Rudels einen Ausflug in die Berge unternehmen, um den jungen Wölfen zu helfen. Er setzt alles auf eine Karte, doch dann werden sie von Medialen überrascht, die sich auf ihr Territorium befinden. Indigo und Drew gehen dem sofort nach und kommen sich dabei immer näher. Die Offizierin versucht, dem Charme von Drew nicht zu verfallen, doch das ist gar nicht so leicht wie sie denkt. Bald findet sie sich in einem Sturm von Gefühlen wieder, die widersprüchlicher nicht sein können. Doch Drew hat noch gar nicht alle seine Trümpfe ausgespielt und wirbt weiter um seine Angebetete.
Wird er es schaffen, die kalte Mauer um Indigo zu zerstören oder wird die dominante Wölfin den jungen Mann nicht akzeptieren und sein Herz mit Krallen zerreißen? Und was wollen die Medialen auf ihrem Land? Steckt der Rat dahinter, deren Mitglieder selbst einen Krieg untereinander ausfechten?

Es muss einmal gesagt werden. Nalini Singh gehört zu den BESTEN! Nach den letzten beiden, etwas schwächeren, Bänden der Psy-/Changeling-Serie ist sie nun wieder in Topform und das lässt jedes Leserherz höher schlagen.
Mit Drew und Indigo haben wir wieder ein reines Gestaltwandler-Paar, was wir als letztes bei Riley, Drews Bruder, und Mercy, der Wächterin der DarkRiver-Leoparden, hatten. Wieder liegt das hauptsächliche Problem bei der Dominanz des weiblichen Parts, was keinesfalls schlimm ist! :D
Indigo ist zwar wie Mercy eine dominante Gestaltwandlerin, dennoch liegen bei ihr andere Probleme im Vordergrund, sich nicht mit Drew einzulassen als bei der Leopardin. Denn Drew ist nicht nur jünger und hat keinen festen Rang im Rudel, was sehr wichtig für ihre Wölfin ist, auch Indigos Einstellungen zu einer Beziehung mit einem weniger dominanten Mann ist stark angekratzt. Sie gibt es nicht zu, aber sie will nicht in einer Beziehung leben, in der der Mann sich vor ihrer Dominanz fürchtet.
Doch Drew hat keinesfalls Angst vor ihrer Dominanz, was er auch mit allen Mitteln klarzumachen versucht. Sein Charme und seine trickreichen Einfälle, um sie zu werben, lassen jede Frau dahinschmelzen. Das ist es auch, was der 9. Band mit dem von Riley und Mercy unterscheidet.
Andrew ist anders als sein Bruder. Verspielt, ein Frauenheld und genauso charmant wie einfallsreich. Zwar ist er ebenfalls sehr dominant und besitzergreifend, doch das sind doch alle männlichen Gestaltwandler, wie wir schon in den vergangenen Büchern oft genug erfahren haben und uns keinesfalls stört.
Auch die Prise Spannung fehlt in diesem Buch nicht. Durch das seltsame Verhalten der Medialen auf dem Territorium der Wölfe setzt sich der Krieg zwischen den Gestaltwandlern und Medialen fort, nur das diesmal auch Mediale davon selbst betroffen sind, die in hohen Positionen sitzen.

Wer also Nalini Singhs Bücher liebt, der sollte so schnell wie möglich in die nächste Buchhandlung rennen und sich den neuen Band holen, falls er ihn nicht schon in den Händen hält und verschlingt! Dringend! Es ist seine Sache mehr als wert. Und wer nach diesem Buch genauso sehnsüchtig wartet bis September, wo Hawkes und Siennas Band erscheint, dem sei ans Herz gelegt, dass Nalini Singh auf der 1. LoveLetter Convention in Berlin am 2./3. Juli zu treffen sein wird. Ein MUSS für jeden Heißblut-Fan!

Herzen: 5 von 5

Infos zur Reihe:
1. Leopardenblut
2. Jäger der Nacht
3. Eisige Umarmung
4. Im Feuer der Nacht
5. Gefangener der Sinne
6. Sengende Nähe
7. Ruf der Vergangenheit
8. Fesseln der Erinnerung
9. Wilde Glut
10. Lockruf des Verlangens (erscheint September 2012)
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am 15. Oktober 2012
Wir befinden uns wieder einmal im Rudel der SnowDancer-Wölfe und mit Wilde Glut" beginnt die Geschichte zweier bereits bekannten Charaktere: Andrew (Drew) und Indigo.
Drew ist der Bruder der bereits gebundenen Brenna und gleichfalls der Fährtensucher des Rudels. Indigo hingegen ist eine sehr dominante Wölfin und dem Leser bereits als Offizier des Rudels bekannt. Als Drew beginnt offiziell um Indigo zu werben rennt er nicht gerade offene Türen ein, denn die verschiedenen Ränge scheinen ihr nicht zu behagen. Die Hierarchie der Wölfe ist eindeutig ... doch kann Indigos Wölfin den jüngeren und weniger dominanten Drew akzeptieren, oder stürzt es sie beide ins Gefühlschaos? Das Spiel beginnt.

Die Struktur des Wolfsrudels und die Wichtigkeit der Ränge stehen hier sehr stark im Vordergrund, denn es ist zum Teil eine Frage der Dominanz ob eine Beziehung funktioniert, ob ein weniger dominanter Mann sicher einer stark dominanten Frau unterordnen will und kann. Und, ob die Frau das überhaupt will. Drew und Indigo wandern auf einem schmalen Grad, denn nicht nur dass die verschiedenen Ränge ihnen im Weg zu stehen scheinen, Drew ist auch noch einige Jahre jünger als die starke Wächterin. Wie soll sie ihn also akzeptieren? Doch es geht heiß her und das Spiel beginnt. Wirklich interessant und gleichfalls amüsant sind die Einfälle Drews um um seine Angebetete zu werben, denn er hat den Dickkopf nicht aufzugeben und sie um nicht so schnell nachzugeben. Und eigentlich sind sie sich doch ähnlicher als sie ahnen.

Auch, wenn die Geschichte wirklich mitreißend ist wird das Gerede von Dominanz seitens der Wächterin bald wirklich nervig. Denn sie scheint es als Ausrede zu benutzen - aus Angst. Als Leser würde man ihr gerne eine Bratpfanne über den Kopf hauen um ihre Synapsen zu richten, denn wie kann sie nur beinahe übersehen wie gut sie zusammenpassen?! Wirklich frustrierend. Natürlich braucht es eine dramatische Situation die um Leben und Tod entscheidet um ihr die Entscheidung zu erleichtern!

Neben den Hauptcharakteren wird der Leser in kleinen Erzählhäppchen der Begegnungen von Sienna und Hawke gefüttert, so dass jeder Fan der Reihe einfach nach mehr lechzt (doch zum Glück ist es im Folgeband endlich so weit: Die Geschichte um Sienna und Hawke!) und so wird der Suchtfaktor zu hundert Prozent gefördert. Angefixt. An der langen Leine gehalten. Der Grundstein für Lockruf des Verlangens" wird gelegt.

Alles in allem ist dies ein typisch guter Roman der Gestaltenwandler, doch gibt es kleine Abzüge bezüglich der überstrapazierten Argumentation der Dominanz (echt, das ging mir auf die Nerven) und, weil die starke Indigo gegen Ende etwas an Biss verliert. Es ist schwer zu erklären und natürlich gibt sie sich Drew gegenüber bald anders, liebevoller! Doch ihre amüsanten Sprüche werden weniger und sie verliert ein paar wichtige Sympathiepunkte.
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am 11. Juni 2012
Also dieses Buch der Gestaltwandler fand ich mal wieder richtig gut. Die vorherigen plätscherten irgendwie so dahin, aber in diesem Buch steckt Tempo und Pfeffer, wirklich gut.
Es geht um Drew, er ist der Jäger des Wolfsrudels und unterliegt damit nicht der Rudel Hierarchie, sondern hat eine Sonderstellung innerhalb es Rudels. Drew hat sich in Indigo verguckt, das Problem ist nur, sie ist ein dominantes Weibchen, Offizierin und dazu noch 4 Jahre älter. Das alles ist jetzt noch nicht mal für Drew ein Problem aber für Indigo. Sie traut sich nicht ihre Gefühle anzuerkennen, da sie angst hat ihre Stellung zu verlieren und sich von keinem dominieren lassen kann. Drew hat einige Mühen Indigo zu überzeugen, vor allem weil sie mir ihrer Tante ein schlechtes Vorbild hat, wie so eine Beziehung ausgehen kann. Aber Drew hat wunderbare Ideen, eine Charme, den man durch das Buch spürt und einen unheimlichen Witz, so dass es wirklich Spaß macht sein Engagement zu lesen. Indigo ist gar nicht so hart wie sie immer tut und man merkt wie es ihr innerlich Spaß macht und wie sehr sie diese Aufmerksamkeit auch genießt, auch wenn sie nach außen wieder den knallharten Offizier geben muss und sich diese Beziehung immer wieder ausreden will.
Dieses hin- und her der beiden ist sehr unterhaltsam, vor allem wegen den phantasievollen Ideen von Drew, da wünscht man sich doch Auserwählte zu sein. Auch ist es auch wieder sehr erotisch, die Szenen zwischen den beiden sind wirklich heiß erzählt und man merkt das Feuer zwischen den beiden, da knistert es richtig.
Also dieses Buch ist wirklich ein unterhaltsames, witziges und erotisches Lesevergnügen. Ich kann es wirklich weiterempfehlen.
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am 5. September 2012
bis auf eine Sache:
Indigo ist eine sehr stolze Offizierin und Frau. Mir war da ein wenig zuviel "Ach, was bin ich doch stolz und dominant. Ich brauche niemanden, der mich beschützt." Andrew ist nicht weniger stolz. Und doch ein Mann der beschützen will. Was er aber nicht darf. Dennoch tut. Und Indigo widerum sehr sauer macht. Mehrmals. *nerv
Ein wenig mehr Verständnis hätte sie schon aufbringen können. Und darum einen Punkt Abzug.

Zum Inhalt wurde sonst ja schon genug geschrieben. Insgesamt wieder ein schöner Teil und ich habe jeden dieser Reihe. I love it! Ich kann kaum den nächsten abwarten.
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am 19. August 2015
Im neunten Roman der Psy Changeling-Reihe der neuseeländischen Bestsellerautorin wendet sie sich wieder ganz den Gestaltwandlern zu.
Diesmal ist ihre Paarung geradezu gewöhnlich, denn Wolf findet hier zu Wolf.

Deshalb fand ich das Problem rund um Rang und Dominanz eher an den Haaren herbeigezogen und künstlich aufgebauscht. Besonders wenn bedenkt, mit welchen Problemen die bisherigen Paare zu kämpfen haben, wirkt die Angelegenheit eher nichtig.
Vielleicht liegt aber auch gerade in der banalen Normalität diesmal der Reiz der Geschichte. Denn auch wenn wir menschlichen Leser uns in unserem normalen Leben keine Gedanken an Rudelordnung an sich machen, so ist es doch auch bei uns selbst heute noch für dominante und beruflich erfolgreiche Frauen schwierig den richtigen Partner zu finden. Es geht um Emanzipation und Gleichberechtigung, eine Fragestellung also, in die sich jede moderne Frau gut einfühlen kann.
Dennoch konnte ich zwischendurch nicht umhin mich des Öfteren über Indigos Zicken zu ärgern. Damit will ich mich aber auch nicht ganz auf Andrews Seite stellen, da der junge Mann es ein paar Mal kolossal schafft in riesige Fettnäpfchen zu treten. In dummen Entscheidungen stehen die beiden sich nichts nach.

Es macht trotzdem (oder gerade deswegen) einfach wieder viel Spaß mal bei den Wölfen zu sein und Andrew und Indigo bei ihrem Paarungstanz zu beobachten.
Andrews Liebesoffensive (geplant wie ein Feldzug) sorgt für wahrhaft romantische Stimmung.

Besonders gefreut hat es mich, dass wir auch viel von alten Bekannten hören. So gibt es einige schöne Szenen mit meinem Lieblingspaar Judd und Brenna, aber auch Hawke und andere kommen nicht zu kurz!
Besonders Hawke und Siennas Entwicklung verfolgt man in Hinblick auf den nächsten Band besonders gespannt!

Ganz ohne Gefahr geht es natürlich auch dieses Mal nicht und so müssen sich die Wölfe mit weiteren Attacken und Intrigen der Medialen herumschlagen.
Das führt zu einer stetig steigenden Spannung im durchgängigen Plot der Reihe. Die Situation spitzt sich zu und die Welt scheint kurz vor dem Krieg zu stehen.
Nun müssen sich alle Beteiligten positionieren!

Man kann gar nicht anders als wieder nach dem nächsten Band zu lechzen!
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am 14. Juli 2013
Schon allein die kurze Einführung ist episch. Sie besteht zwar nur aus einer Seite, aber diese Seite umreißt die vorangegangen Handlung und verdeutlicht, wie sich alles weiterentwickeln wird: zu einem schrecklichen Krieg, der schon an der Tür anklopft. Durch die Veränderungen im Medialnet werden die Medialen instabil und all das wirkt sich auch auf die Gestaltwandler aus. Damit sind alle in Gefahr und diese ist gleichzeitiges ein wichtiges Hauptthema der Rahmenhandlung.
Am Ende des Buches findet man außerdem auch erstmals ein Personenregister, worin alle vorkommenden Personen kurz benannt und näher erläutert werden. Für Leute, die denen das letzte Buch etwas länger her ist und die die Charaktere nicht mehr so gut im Gedächtnis haben, ist es wirklich nett und hilfreich.
Dann geht es auch schon los mit der Handlung, wobei man sofort wieder mitten im Geschehen ist. Die Hauptprotagonistin Indigo jagt einem Jugendlichen hinterher, der nah an der Grenze zum Wahnsinn steht. Zusammen mit dem lebensfrohen Andrew, der den eiskalten Job des Trackers hat, spürt sie ihn auf, was ohne Andrews Hilfe kaum möglich wäre.

Nach diesem kleinen Ausflug merkt man, wie die beiden Charaktere zusammen harmonieren. Indigo und Andrew sind schon sehr lange die besten Freunde, wobei er als der Spaßvogel des Rudels sowieso von allen gemocht wird. Er kann mit seinem Humor und seiner Art die toughe Indigo auch schon gerne mal auf die Palme bringen, was für den Leser sehr amüsant zu beobachten ist.
Außerdem merkt man auch sofort die heiße Leidenschaft, die die Gestaltwandler an den Tag bringen. Zwischen Andrew und Indigo funkt es gewaltig – und genau diese Gefühle habe ich bei den Medialen und Menschen vermisst! Außerdem ist es einfach nur überragend genial, wie sich die beiden dabei noch provozieren und sich gegenseitig necken.
Doch gibt es ein gravierendes Problem, was ihre Beziehung so schwierig macht. Indigo ist eine sehr dominante Offizierin und in einer Beziehung von zwei Gestaltwandlern müssen es zwei gleichstarke Partner geben, sonst wird man nicht glücklich, laut Indigo. Jedoch will sie ihren Partner auch nicht unterdrücken, sie will einen gleichwertigen Partner. Und da Andrew keinen direkten Rang im Rudel hat, lehnt sie ihn aus Prinzip ab, was es für beide so schwierig macht. Jedoch konnte ich irgendwann ihren Standpunkt nicht mehr nachvollziehen und fand es leicht nervig.

Neben der eigentlichen Lovestory bekommt man auch einige Einblicke in die Medialenwelt, vor allem in die Gedankenwelt des Rates mit seinen bösen Machenschaften. Ihr großes Hauptziel ist auch dieses Mal Silentium aufrecht zu erhalten, sowie defekte Mediale zu töten, genauso wie sämtliche Wandler, die ihnen im Weg stehen. Jedoch ist der Rat immer noch gespaltener Meinung, was jetzt schon zu Konflikten führt.
Auch im Wolfsrudel selbst besucht man noch ein anderes Paar, was sich auf irgendeine Weise langsam annähert und denen der nächste Band gehört: Hawke und Sienna. Sie haben hervorgehobene Rollen im Plot und versüßten mir den Lesespaß noch mehr. Auf ihr Buch bin ich schon ungemein gespannt!
Die Handlungsstränge nehmen ihren Lauf. Andrew und Indigo nähern sich an, dann auch wieder nicht – ein ewiges Katz-und-Maus-Spiel. Als dann schließlich Indigos Exfreund Riaz zurück von seiner Weltreise kommt, ist das Drama perfekt. Die Fetzen fliegen, denn Indigo versucht sich wieder auf ihn zu konzentrieren, was Andrew natürlich überhaupt nicht passt. Ich liebe solche Eifersüchteleien! Das ist auch der Punkt, in welchem Andrew beschließt, so richtig um Indigo zu kämpfen und ihr zu beweisen, dass sie zusammengehören, auch wenn er innerlich sehr verletzt ist.
Mich nahm diese Liebesgeschichte innerlich sehr mit und das war der Hauptgrund, warum das Buch so gut bei mir ankam. Wenn es mich emotional tief berührt, egal in welcher Weise, dann gehört es zu meinen Lieblingsbüchern. Merkwürdigerweise gehören dazu fast alle Bücher von Nalini Singh.

Jedoch sollte man nicht denken, dass die Liebesgeschichte so derart im Vordergrund steht. Die Medialen machen ihre Versprechen war und versetzen mit verschiedenen Aktionen die Wölfe in große Aufruhr. Die Lage spitzt sich zu, als sie zum finalen Angriff ausholen, wobei das Hauptziel ebenfalls ein Wolf ist. Ohne diesen würde das Rudel zusammenbrechen, was der Sinn dieses hinterlistigen Angriffs ist.
Auch für Andrew und Indigo fand hier der finale Paukenschlag statt, denn Indigo musste sich entscheiden, ob sie ihn rettet oder ihn weiter ablehnt. Die Unsicherheit war ein Faktor, den es zu überwinden galt.
Es war kurz gesagt ein packendes Finale, in wenigen Hinsichten ein klein wenig vorhersehbar, aber unglaublich gut umgesetzt.
Die Medialen brechen ihre Pläne nicht ab, es kommt zu sehr überraschenden Bündnissen, die alles ändern werden. Es ist ungewiss, was in den nächsten Büchern passiert, ob alle überleben. Aber Fakt ist: das Buch war verdammt gefühlvoll, wie ich es schon lange nicht mehr erlebt habe!

Fazit:
Zusammenfassend ist zu sagen, dass mich das Buch wieder komplett vom Hocker gehauen hat. Im Gegensatz zum letzten, mehr enttäuschenden Buch, schlug dieses hier wieder ein wie eine Bombe. So leidenschaftlich, impulsiv und humorvoll können eben nur Gestaltwandler sein und das ist das, was ich vermisst hatte! Neben der prickelnden Liebesgeschichte wird die Rahmenhandlung um die Medialen spannend fortgeführt und die Anschläge vermehren sich. Was die Zukunft bringt ist unklar, denn durch überraschende Zusammenkünfte stehen alle Möglichkeiten offen. Ich bin so mega gespannt, wie es wohl weitergehen wird und freue mich schon drauf. Uneingeschränkte Empfehlung!
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