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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Saga 20/20
Michael Sadler wieder mit dabei ! Obwohl "die Vertretung" Rob Moratti seine Sache auf dem "Human Conditions"-Album und auf den vergangenen beiden Tourneen nicht schlecht gemacht hat, war die Erwartungshaltung an das neue Saga-Album ungeheuer hoch. Vielleicht war das das Problem ...? Der erste Titel: "Six Feet Under" - ein unverkennbarer Saga-Titel mit den Zutaten, die der...
Veröffentlicht am 22. Juli 2012 von Sonderlink

versus
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen solide, leider langweilig
Ich halte es für unsinnig, dieser Platte aus enttäuschter Liebe nur einen Punkt zu geben. Ich kann ihr aber trotz Liebe und Verständnis nicht mehr als drei Punkte geben. Diese Platte ist eine solide Angelegenheit, gut gespielt, klingt wie Saga, aber das Songwriting lässt in meinen Ohren sehr zu wünschen übrig. Um es ketzerisch zu sagen: Viele...
Vor 8 Monaten von Ekkehard Meister veröffentlicht


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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Saga 20/20, 22. Juli 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: 20/20 (Special Edition) (Audio CD)
Michael Sadler wieder mit dabei ! Obwohl "die Vertretung" Rob Moratti seine Sache auf dem "Human Conditions"-Album und auf den vergangenen beiden Tourneen nicht schlecht gemacht hat, war die Erwartungshaltung an das neue Saga-Album ungeheuer hoch. Vielleicht war das das Problem ...? Der erste Titel: "Six Feet Under" - ein unverkennbarer Saga-Titel mit den Zutaten, die der Prog-Rock Fan so erwartet; O.K, aber von Titeln, wie "Trust", "Lifeline" oder "The Runaway" meilenweit entfernt. "Anywhere You Wanna Go", der zweite Track, ist da schon eine leichte Steigerung, der Refrain ist eingängig und bleibt schnell hängen; das Solo von Ian Crichton ist, wie auch ein anderer Rezensent bereits bemerkte, ungewöhnlich schräg. Wer jetzt eine weitere Steigerung erwartet, wird vom schunkeligen "Ellery" (3/4-Takt) herb enttäuscht. "Spin It Again" hat eine erstklassige Strophe, die dann von einem unpassend wüsten Refrain kaputt gemacht wird - schade ! Auch Jim Gilmours "Another Day Out Of Sight" ist , was die Komposition angeht, keine Offenbarung. Ich muss jetzt gestehen, dass ich beim fünften Titel ("One Of These Days")eingeschlafen bin. Stücke, die einen gleich beim ersten Hören absolut mitreißen (It s Your Life, Book Of Lies, Outside Looking In - ich nenne bewusst Stücke aus der jüngeren Vergangenheit) kommen nicht mehr. Auch ein rhythmischer Leckerbissen ("You Look Good To Me" von "Human Condition") bleibt dem Hörer verwehrt. Ich kann also sämtliche Negativkritiken irgendwo nachvollziehen, denn nach dem ersten Hören der CD war ich recht enttäuscht, aber wie gesagt, vielleicht war die Erwartungshaltung zu hoch. Auch Alben, wie "Trust" oder "Network" haben ziemliche Hänger. Ich möchte dem Album nicht unrecht tun und wollte auch Geduld aufbringen: Seine Qualitäten entwickeln sich tatsächlich erst mit der Zeit. Das gilt besonders für Ball And Chain, Lost For Words (beides schöne Balladen) und "Till The Well Runs Dry" (mit den Saga-typischen, blitzschnellen unisono-Parts von Gitarre und Keyboards), die alle drei klasse Instrumentalpassagen enthalten, und deren Melodien nach ein paar Durchgängen "nicht mehr aus dem Ohr" zu bekommen sind. Ein weiterer Pluspunkt: Auf vielen Tracks setzt Bassist Jim Crichton in gekonnter Weise einen Bass-Synthesizer ein, was mich sehr an den 81 er Klassiker World s Apart erinnert.
Fazit: Ein solides Album, das mit der Zeit wächst, mit eigentlich keinem Totalausfall, selbst die etwas gewöhnungsbedürftigeren Sachen gehen mit der Zeit ins Ohr, ich schwanke zwischen drei und vier Sternen.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen solide, leider langweilig, 28. Dezember 2013
Rezension bezieht sich auf: 20/20 (Special Edition) (Audio CD)
Ich halte es für unsinnig, dieser Platte aus enttäuschter Liebe nur einen Punkt zu geben. Ich kann ihr aber trotz Liebe und Verständnis nicht mehr als drei Punkte geben. Diese Platte ist eine solide Angelegenheit, gut gespielt, klingt wie Saga, aber das Songwriting lässt in meinen Ohren sehr zu wünschen übrig. Um es ketzerisch zu sagen: Viele haben auf dem Vorgängeralbum "The Human Condition" mit Rob Moratti als Sänger herumgehackt. Ich sage: Dieses Album war dem vorliegenden vom Songwriting her UM LÄNGEN voraus, endlich hat man mal wieder ein bisschen was gewagt, auch im Groovebereich war mal wieder was los, was bei den früheren Saga normal war, später etwas in Vergessenheit geriet. Auch die Gesangsperformance war überzeugender, was aber zum großen Teil daran liegt, dass Sadlers Stimme auf dem aktuellen Album in der etwas zu stark komprimierten Produktion und überladenen mitteltiefen Satzgesängen ersäuft.
Um es noch ketzerischer zu sagen: Fast alle hassen das Album "Pleasure and the pain". Ich sage: An diesem Album gibt es manches auszusetzen, aber es ist über weite Strecken WESENTLICH FRISCHER UND ANREGENDER als 20/20.
Leider wollen viele alte Saga-Fans in erster Linie ihren üblichen Kram bedient bekommen, und das haben sie nun davon: gepflegte Langeweile, aber es ist alles drin, was an den Saga-Alben der Nullerjahre gewohnt, aber nicht eben spannend war: Die etwas cheesigen Refrains. Die nicht eben umwerfenden Keyboardsounds - alles zuschmierende Röchelflächen, extrem unnatürlich klingende Strings und Pianos. Die coolen Gitarrensoli mit langweiliger Begleitung.
Ich hoffe einfach, dass dieses Album da war, um die verbohrten Altfans zufrieden zu stellen, und dass danach wieder etwas Spannendes kommt.
Allerdings: einige der Songs werden live sicher gut funktionieren, es ist nicht so, dass die Platte nicht rockt. Aber kein Song trägt mich wirklich ein paar Zentimeter über den Erdboden, wie ich das von Saga kenne.
Um das klar zu sagen: Ich liebe diese Band, und zwar nicht nur "die frühen Jahre". Schon aus Prinzip, weil ich es hasse, wenn alle immer nur den tollen 70ern oder 80ern nachheulen, und ohne Prinzip, weil sie immer wieder Tolles aus dem Ärmel gezaubert haben.
Meine Lieblings-Saga-Alben sind:
"Images At Twilight", "Silent Knight", "Heads Or Tales", "Generation 13", "House Of Cards" und "The Human Condition".
Ich bleibe gespannt und positiv voreingenommen fürs nächste Album!
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Kult Pop rockt!, 13. September 2012
Rezension bezieht sich auf: 20/20 (Special Edition) (Audio CD)
Bereits seit 1977 sind die Prog Pop-Rocker von SAGA schon in der Weltgeschichte unterwegs. Nach so einer langen Zeit im Musikgeschäft ist aber leider nicht nur die Liste der Diskografie sehr lang, sondern auch die, der ehemaligen Mitglieder. Doch Fans der ersten Stunde können sich freuen, denn nach vier Jahren Abstinenz ist Original-Sänger Michael Sadler, der doch von Anfang an Markenzeichen der Truppe war, wieder mit an Bord. Mit „20/20“ veröffentlicht SAGA nun das, wie der Titel schon verrät, zwanzigste Studio-Album und bietet so manch Überraschung.

Dank der eingängigen Melodien und der markanten Stimme von Michael erkennt man auch das Jubiläumsalbum sehr schnell als eines von SAGA, jedoch merkt man bald, dass trotz vielen bekannten Trademarks wie den eben erwähnten Melodien, den progressiven Arrangements und den poppigen Synthies, ein paar Neuerungen im Sound zu finden sind. Markant ist nämlich der Härtegrad, der noch nie so hoch war wie beispielsweise beim treibenden „Six Feet Under“, dem dynamischen „Spin It Again“ oder „Show And Tell“, die allesamt richtig pratende Rock-Gitarren spendiert bekommen haben. Ganz im Gegensatz dazu stehen aber natürlich 80er Pop-Rock Songs wie der eingängige Hit „Anywhere You Wanna Go“, das verträumte „Another Day Out Of Sight“ oder die Prog-Ballade „Lost For Words“, das etwas an DREAM THEATER erinnert, da hier die Gitarren eher eine zweitrangige Rolle spielen. Durch diesen Kontrast entsteht eine gewisse Dynamik auf „20/20“ und somit ist auch für genügend Abwechslung gesorgt. Dank gewisser Prog-Arrangements gibt es auf diesem Werk auch so einiges zu entdecken. Gerade so manch Klavierpassage oder Akustik-Zwischenspiel gilt es zu erkunden und genießen.

SAGA werden mit „20/20“ sicher keinen Fan enttäuschen, da man alles, was man von der Band erwartet geboten bekommt, aber auch so manch Überraschung erwartet den Hörer. Die Kult-Truppe aus Kanada hat es jedenfalls auch im Jahr 2012 noch drauf.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Highlight, 12. September 2012
Rezension bezieht sich auf: 20/20 (Audio CD)
Habe jetzt das Album einige Male gehört und genossen. Ich finde, es ist eines der besten, die Saga je gemacht haben.
Sehr viele, aus alten Zeiten geliebte Elemente (wie die typischen, teilweise auch gescholtenen, jedoch von mir
geschätzten Keyboardsounds, Moog-Bässe, Ians Gitarrenarbeit)verbinden sich mit neuen, spritzigen Ideen.
Michael Sadler singt super, engagiert und kraftvoll wie in alten Zeiten, ein Genuss ihn so zu hören.
Ich kann keinen schwachen Song auf dem Album finden, mir gefallen alle sehr gut. Insgesamt ist das ganze Album
wesentlich komplexer arrangiert, als bisherige Produktionen, und das gefällt mir. Manche älteren Songs nutzen sich
schon mal ab, wenn man sie öfter hört und man merkt, wie einfach sie gestrickt sind (was natürlich nicht schlecht
sein muss). Bei diesem Album tritt der Effekt wesentlich später, wenn überhaupt ein, da jeder Song vollgepackt mit
komplexen Strkturen (wenn man auch auf Feinheiten hört) ist. Klasse, kann ich nur sagen. Hätte nicht gedacht, dass
die Jungs auf ihre alten Tage noch so ein super Album hinbekommen. Für mich persönlich gehört 20/20 zu den absoluten
Highlights von Saga. Klare Kaufempfehlung!
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14 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die Zukunft des Prog :-), 12. Juli 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: 20/20 (Special Edition) (Audio CD)
Ist das schon wieder ein Saga-Abschiedsalbum? Hoffentlich nicht. Was Brian Doerner auf diesem Album zusammentrommelt, hält locker mit der Prog-Oberlehrer-Kunst zum Beispiel eines Mike Portnoy von Dream Theater mit, klingt dabei aber viel besser gelaunt und lockerer als selbiger. Überhaupt halte ich Doerner für den bislang besten Saga-Schlagzeuger, er hat sich seit "Trust" so prima ins Gefüge eingespielt, dass es eine Schande wäre, ihn zu ersetzen, auch wenn der Nachfolger (?) Mike Thorne sicherlich sein Handwerk beherrscht. Generell ist "20/20" jenseits aller Diskussionen um die musikalische oder auch klangliche Qualität doch verdammt virtuos und übrigens auch kompositorisch anderen Bands aus dem weiten großen progressiven Rund um Meilen voraus. Den großen elegischen Spannungsaufbau sucht man hier in der Tat vergeblich, aber das haben Saga in so vielen Songs durchexerziert, dass sie auf dem zwanzigsten Studioalbum vermutlich mal wieder andere Wege beschreiten wollten.

Ich wage hier mal eine gewagte These: diese "Platte" entwickelt den doch oft arg auf der Stelle tretenden "progressiven" Rock hilfreich weiter. Hier wird nirgendwo der hundertste Retro-Aufguß mit Versatzstücken der "Großen Drei" (Pink Floyd, Genesis, Yes) abgespielt, die Kanadier zitieren sich höchstens selbst (was sie ebenso dürfen wie Rush oder eben DT). Saga verschonen uns mit gewollten, aber nicht gekonnten Song-Brüchen, sondern setzen die einzelnen Parts sehr kompakt zusammen. Das muss man den Herren, die ja allesamt auf die 60 zugehen, mal lassen: immer noch frische Ideen und schnell auf den Punkt kommend. Ok, manchmal zu schnell, das wunderbare Bruce-Hornsby-mäßige Pianosolo auf "Ball and Chain" dürfte Jim Gilmour live gerne deutlich verlängern und dafür den End-Achtziger-Synthie zu Track-Beginn runterdrehen.

Und richtig ist auch, dass nicht immer alles gelingt und Saga machmal zu viel wollen: ich bin mir nicht sicher, ob es eine geniale Idee oder doch ohrenmarternd ist, im finalen "Till The Well Runs Dry" durch den Chorus ultraschnelle gedoppelte Gitarren-/Keyläufe zu jagen, von denen woanders ganze Soloparts leben würden. Oder "Another Day out of sight": fängt ganz lieblich an, entwickelt sich dann aber zu einem Heavy-Kracher kompliziertester Güte, in dem - wiederum im Refrain - undefinierbare Tomwirbel durchrollen. Ansonsten ist dieser vor allem wegen Gilmours Gesang vielgescholtene Song mit seinem merkwürdigen Nebeneinander softer und harter, langsamer und schneller Parts exemplarisch für die Innovationskraft von Saga: ich finde ihn auch melodisch klasse.

So kann man sich an einigen Titeln auf "20/20" reiben. "Six Feet under" kam mir erst zu klischeehaft vor, bis ich einen Narren am genialen Powerchorus gefressen hatte. Ist das Gitarrensolo in "Anywhere You Wanna go" nun nervig oder richtungsweisend? Die Vocal-Linien sind jedenfalls auch hier alles andere als alltäglich. Michael Sadler hatte bei seiner Rückkehr doch einige Ideen im Gepäck. Und wenn er auch nicht durchgehend mehr so kraftvoll wie früher klingt, macht er das durch sein nie endendes Charisma, durch Ausdruckskraft und ein paar technische Gimmicks wieder wett. Klar, "Ellery" hat bereits knapp eine Woche nach Erscheinen bereits absoluten Haß-Kult-Status erreicht. Warum seit geraumer Zeit bei Saga zwischendurch immer wieder gewalzert bzw. geschunkelt werden muss, hat sich mir nicht erschlossen. Dazu kommt eine Melodie, die fast so schauerlich wie bei "My friend" auf "Trust" klingt. Dafür entschädigt die zweite ruhigere Nummer: "Lost for words", garniert übrigens mit einem traumschönen und songdienlichen (!) Gitarrensolo. Andere 100%-Nummern sind für mich "Show and tell" oder "Spin it again".

"20/20" ist unterm Strich ein Album, dass zum Immer-Wieder-"Auflegen" und Diskutieren anregt und das ist schon mal eine ganze Menge. Klanglich sicherlich nicht ganz perfekt, aber immer noch besser als die dumpf klingende "Trust"; beim nächsten Output dürfte gerne alles wieder etwas differenzierter klingen. Aber der zeitgenössische Limiter-Kompressor-Wahn hat hier noch nicht ganz so durchgeschlagen wie bei anderen Bands, insgesamt müsste die Musikindustrie etwas mehr auf der Hut sein, einem durchweg älteren und (sound-)kritischen Publikum ein teils doch arges Gebretter (auch bei Konzerten) vorzusetzen. Und sich dann hinterher über weiter sinkende Verkaufszahlen zu beschweren. Aber das wäre einen eigenen Artikel wert.

NACHTRAG: Mike Thorne hat mich auf der 20/20-Tour als Neu-Drummer vollkommen überzeugt. Möglicherweise ist er sogar nocb besser als Brian Doerner. So eine virtuose Lockerheit habe ich selten mal erlebt. Die richtige Wahl, hurra.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gottseidank es ist SAGA, 12. Juli 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: 20/20 (Special Edition) (Audio CD)
Zunächst habe ich mich, wie wahrscheinlich alle, auf die Rückkehr von Michael Sadler gefreut. Ein Ausnahme Sänger ! Mit Human Condition wurde ich nie richtig warm
aufgrund der dünnen Stimme von Rob Morati. Das passte meines Erachtens einfach nicht. Musikalisch dafür sehr geil. Bitte neu mit Mr. Sadler einsingen ! Das wäre dann ein Granaten Album.
So, nun zum neuen Werk unserer aller Lieblingsband. Ich war sehr gespannt, was mich wohl erwarten wird. Ein Album back to the roots oder was völlig neues experementielles. Nach dreimal anhören
bin ich doch relativ angetan von der Scheibe. Blase aber ins gleiche Horn wie viele hier, die Produktion ist nicht die beste. Die Drums sind zu dünn und die Stimme von Michael meißtens etwas
zu sehr im Hintergrund, hingegen die Gitarre von Ian Chrichton stellenweise zu sehr im Vordergrund. Ist wohl Geschmackssache. Was mich hingegen teilweise etwas stört, ist das rumgedudel Ian's
auf der Gitarre. Mir fehlen diese epischen Keyboard / Gitarren Duelle die SAGA ausmachen und auf den vorigen Alben z.B. Trust oder 10000 Days vorhanden waren. Mir fehlen hier Songs wie
Lifeline, Its your Life etc. Songs die sofort zünden und einen gewissen Ohrwurm Charakter haben. Den Song "Ellery" finde ich aber gar nicht so schlecht wie viele hier meinen. "Ball and Chain"
ist SAGA alter Schule. Einfach geil.
"Lost for Words" auch ein Traum. Der Song holt einen sofort ab und lädt zum träumen ein. Auf jeden Song einzeln gehe ich jetzt nicht ein, dass haben andere schon gemacht.
Erfreulicher Weise finde ich keinen einzigen Ausfall auf diesem Album. Ich denke viele jammern hier auf hohem Niveau. Was wäre denn, wenn dieses Album eine Debut Scheibe eines Newcomers
wäre...vermutlich würden hier alle schreiben, verdammt geil, auf die weiteren Alben dieser hoffnungsvollen Band darf man gespannt sein.
So ist es aber gottseidank "nur" SAGA, für mich die geilste Band dieses Planeten, die seit Jahrzehnten geile Alben machen und sich deutlich vom Rest abheben. Ich bin mit dieser Band
groß geworden und sie haben mich durch alle Hoch und Tiefs in meinem Leben begleitet und mit ihrer Musik Trost und Hoffnung gespendet.
SAGA immer wieder auf ihre " Big Four " zu reduzieren wird SAGA nicht gerecht. Das sind Meisterwerke, nicht von dieser Welt. Die kann man nicht toppen. Leute das geht nicht !!

Ich bin froh das die "Jungs" noch Musik machen und Alben veröffentlichen, denn was bleiben uns denn noch für gute Bands ??!! Da ist nicht mehr viel.

Abschluß : SAGA Fans können das Album bedenkenlos kaufen und genießen. Es ist kein "Steel Umbrellas" oder "Pleasure & the Pain" geworden. Ein nochmaliges Gottseidank !! :) Danke.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Volle Punktzahl !, 28. August 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: 20/20 (Audio CD)
Starkes Album mit gutem Sound. Den seichten Track 3 hätte man allerdings weglassen können. Ian Crichtons Gitarrenspiel ist auf Top-Level.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gelungener Neustart, 24. August 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: 20/20 (Special Edition) (Audio CD)
Es wurde ja bereits alles gesagt. Kurz: die Scheibe ist TOP, wer M. Sadlers Stimme mag, kommt hier in den vollen Genuss. Alles in allem ein wirklich gelungener Neustart. Saga klingt wieder klassisch nach Saga. Bleibt zu hoffen, dass sie in der Qualität weitermachen.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unerwartet gut, 20. August 2012
Rezension bezieht sich auf: 20/20 (Special Edition) (Audio CD)
Das neue SAGA Album hat mich überraschenderweise unheimlich erstaunt und beeindruckt.
Zum einen weil die Musik sehr modern und trotzdem nach SAGA klingt, zum anderen weil die Audioqualität überdurchschnittlich gut ist.
Die Band hat das Spielen auf ihren Instrumenten nicht verlernt und steht für hohen Anspruch, so wie man es eigentlich von SAGA gewohnt ist. Die Songs sind toll durcharrangiert und gehen einfach in's Ohr. Zwei bis drei Stücke sind zwar etwas gewöhnungsbedürftig, was sich aber nach mehrmaligem Hören legt.
Neben der Network ist dieses Album zu meiner Lieblings-CD geworden.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klassikeralarm, 6. Juli 2012
Von 
ROTT - Alle meine Rezensionen ansehen
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Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: 20/20 (Audio CD)
Ich bin ein wenig euphorisiert, die Vorfreue war enorm und es geht mir wie vor etwas über 10 Jahren, als sich SAGA ' zumindest für mich ' mit 'House of Cards' aus einem langen Tal zurückmeldeten. 'The Human Condition' war natürlich kein schlechtes Album, aber ich hatte schon ein wenig mit einer meiner Langzeit-Lieblingsband abgeschlossen. Michael Sadler ist nicht nur ein begnadeter Sänger und Entertainer, sondern seine Stimme ist eben auch ein mehr als integraler Bestandteil des gesamten SAGA Sounds. Also keine schlechte Worte über Moratti, sondern einfach nur eine grosse Erleichterung.

Und SAGA bleibt sich mit diesem besonderen 20sten Album treu und liefern genau auf den Punkt. Sehr melodisch mit wirklich guten Songs und zupackender Atmosphäre, spieltechnisch wie immer hervorragend und klasse produziert, ausgefeilte Arrangements wie man sie kennt. Keine grossen Überraschungen, sondern genau die vertraute Mischung aus melodischen Art und Progrock die ich mir wünsche. Das Album lässt sich ohne wirklichen Durchhänger durchhören und versammelt eine Menge Referenzen auf die eigene Historie. Wirkt damit ein wenig wie eine Best-of, ohne eine Best-of zu sein.

Direkt die beiden ersten Songs lassen einen sofort wissen, wo man sich befindet und mit wem man es zu tun hat. SIX FEET UNDER und ANYWHERE YOU WANNA GO verweben auf gewohnte Weise Gitarren Riffs mit Keyboard Sounds und bleibe dank ihrer Refrains sofort im Ohr. ELLERY ist eine schöne leichte Hymne, und lässt sofort 'Silent Knight' Erinnerungen hoch kommen. ONE OF THESE DAYS geht gut nach vorne, kein Gedanke kommt auf, dass man hier schon mit nun ja etwas älteren Herren zu tun hat, der Mittelteil mit den Keyboard Solos ist zum niederknien. BALL AND CHAIN erinnert an die damals ungeliebten aber inzwischen doch sehr geschätzten Alben in der zweiten Hälfte der 80er. TILL THE WELL RUNS DRY ist ein würdiger Abschluss, der die eher progressiven Elemente der Band hervorhebt.

Es ist natürlich noch viel zu früh und man sollte sich nicht zu sehr von den ersten Eindrücken treiben lassen, aber .... Klassikeralarm ;-)
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