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78 von 85 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ian Anderson und Band mit überragender Leistung
Eigentlich ist mit den entsprechenden 5-Sterne-Rezensionen schon alles gesagt, nur noch nicht von jedem! Aber dieses Spät-Meisterwerk hat es verdient, unzählige Top-Bewertungen zu erhalten. An alle Tull-Liebhaber der vergangenen Jahre, die vielleicht auch ein wenig den Kontakt zur Band verloren haben, richtet sich der dringende Aufruf, dieses Album zu kaufen und...
Veröffentlicht am 4. April 2012 von U.M.

versus
9 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Es geht wohl nur um die Texte
Wer auch nur annähernd meint diese Scheibe hätte auch nur irgendwas mit TAAB Nr 1 zu tun wird enttäuscht. Mr. Anderson ist eben auch nicht mehr der jüngste. Die Musik und der Geasng könnten auch den vorangegangenen Soloalben entnommen worden sein. Keine Abwechslung. Total monoton. Keine Überraschungen. Totalausfall! Mag sein, dass die...
Vor 11 Monaten von SFFM veröffentlicht


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9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein würdiger Nachfolger? Nein - ein neuer Klassiker!, 1. April 2012
Zuallererst: Egal, was außen drauf steht - das hier ist ein waschechtes Jethro Tull Album!

Natürlich bedauere ich es auch, dass Ian Anderson den Nachfolger zu seinem 72er-Meisterwerk "Thick as a Brick" nicht mit seinem langjährigem Weggefährten Martin Barre und auch ohne Drummer Doane Perry aufgenommen hat. Aber heraus gekommen ist auf jeden Fall ein Werk, das durch Witz, Selbstironie und musikalische Perfektion überrascht und besticht. Nichts gegen die Veröffentlichungen, die Jethro Tull oder Ian Anderson in den vergangenen 15 Jahren heraus gebracht haben, aber "Taab 2" spielt zum ersten Mal seit Langem wieder in der gleichen Liga wie die großen Platten der Band, "Aqualung" oder "Thick as a Brick". Hier passt einfach alles: Ian Anderson, "the ageing rocker" hatte offensichtlich wieder eine Menge origineller Einfälle, und seine Stimme passt hervorragend zu den Geschichten um das in die Jahre gekommene Wunderkind Gerald Bostock. Die Instrumentierung ist gut gewählt; es wird auf Synthie-Schnickschnack verzichtet und alle Bandmitglieder liefern einen tollen Job an ihren Instrumenten, angefangen bei Florian Opahle an der Gitarre bis hin zu John O'Hara an der Hammond-Orgel.

"Taab 2" ist aber keine einfache Neuauflage von 1972, das wäre ja langweilig. Nein, heraus gekommen ist ein eigenständiges Werk, das die Verbindung zu seinem Vorgänger von vor 40 Jahren durch einige pfiffige musikalische Zitate hält, ansonsten aber meiner Ansicht nach in der Reihe der Tull-Platten bald selbst einen Klassiker-Status haben wird. Ich würde die CD bedenkenlos jedem empfehlen, der auf hervorragend gemachte, originelle Rock-Musik steht. Solche Scheiben gibt es heute nicht mehr allzu oft. Und natürlich die Special Edition kaufen - auch die DVD mit den Studio-Impressionen, den Interviews und der Dolby-Surround-Version des Albums ist ihr Geld absolut wert!
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11 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Soloalbum von Ian Anderson, 3. April 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Heute habe ich Post von Amazon bekommen und da habe ich mir die Zeit und Muße genommen, das neue Werk von
"Jethro Tull's Ian Anderson" anzuhören.
Eins Vorweg, Jethro Tull und Ian Anderson sind für mich der Inbegriff von Musikalität. Ich schätze die Alben von Jethro Tull und Ian Anderson sehr, es ist für mich das Beste, was Great Brittain hervorgerufen hat.

Daher bin ich, wie die meißten hier, von Thick as a brick Part 2 wirklich begeistert. Es ist ein vielschichtiges, textlich anspruchvolles und durchdachtes "Fortsetzungswerk" von Ian Anderson.

Ich werde noch einige Zeit brauchen, mich mit der "Story" auseinander zu setzen. Meine Englischkenntnisse sind zwar gut, aber bei Ian Anderson braucht man halt länger den Sinn und Gehalt der Texte zu verstehen. Da ich mit vielen englischen Redewendungen nicht vertraut bin, wird es noch eine Weile dauern, bis ich jeden Text (vom Glauben her)richtig verstanden habe.... Aber man kann sich ja die deutsche Übersetzung im Internet ansehen.

Was mir gefällt sind die unterschiedlichen musikalischen Ausdrucksformen, es ist sozusagen eine Retrospektive auf das Album "Thick as a brick" als auch für die unterschiedlichen Stile, die Jethro Tull's Ian Anderson in den vergangenen 40 Jahre n (!!!) musikalisch umgesetzt haben.

Das es auch Hörer gibt, die mit diesem Album nichts anfangen können oder wollen ist natürlich auch Geschmackssache. Es handelt sich keines Falls um ein "Selbstplagiat", daher einige persönliche und subjektive Anmerkungen dazu:

Ian Anderson ist frei von jeglichen Vorwürfen, die man anderes Künstlern machen kann, wenn sie ein bereits veröffentlichtes Konzept erneut aufgreifen um "wegen des Bekanntheitsgrades" erneut "Kasse" zu machen. Einen solchen Einwand kann ich bei anderen Musikern durchaus nachvollziehen. Aber nicht bei Ian Anderson.
Ich denke, dieser wirkliche Musiker hat es absolut nicht nötig, durch neue Veröffentlichungen sein Bankkonto befüllen zu müssen und ich verweise auf die Kenntnisnahme des eigentlichen Sinnes dieser Fortsetzung. Ich bezeichne Jethro Tull als meine "heimliche Lieblingsband", das hat einen sehr guten Grund; Jethro Tull bzw. Ian Anderson stellt für mich perönlich eine absolute Ausnahme dar. Alles, wirklich Alles, was von ihm in seiner Karriere veröffentlicht wurde hat einen sehr hohen musikalischen wie auch intellektuellen Status.
Er ist meines Erachtens einer der wenigen Musiker, die sich nie dem "Zeitgeist" gebeugt haben, er war immer er selbst und er hat den Musikern, die mit ihm musizierten und den Namen Jetho Tull mittragen durften immer den notwendigen Respekt gezollt und ihnen ihren musikalischen Freiraum gelassen, so daß jede Formation die unter dem Gruppennamen Jethro Tull firmierte, eine gewisse Authenzität verkörpen konnte.
Der Vorwurf, es handele sich um ein Plagiat seiner selbst ist sinnlos. Es ist vom Inhalt und von der Musik her ein wirklicher zweiter Teil mit neuen Ansichten, neuen Gedanken und vor allen Dingen, neuen Ideen.
Ian Anderson hat mit "Thick as a brick 2" die Geschichte von "Gerald Bostock" nach all den vielen Jahren auf verschiedene Weise weitererzählt. Allein dieser Umstand, diese Idee und deren Umsetzung ist der Beleg dafür, das es sich keinesfalls um ein Plagiat handelt. Ein Plagiat ist die wiederholte Erzählung einer bekannten Geschichte, eine musikalische Wiederholung sozusagen, da wir hier ja von Musik sprechen.
Von daher verstehe ich solche Kritik nicht wirklich. Vieleicht gefällt manchen Hörern die musikalische Umsetzung nicht, warum weiß ich nicht und kann das auch nicht nachvollziehen. Jedenfalls halte ich es für völlig verfehlt, von einem "Selbstplagiat" zu sprechen, das ist es garantiert nicht. Ich bin selbst kein Musiker, kann mich nur so äußern, wie ein künstlerisches Werk auf mich wirkt und nach mehrmaligem Hören von "Thick as a brick 2" bin ich zu der Erkenntnis gekommen, das es eines der ganz wenigen "Part 2-Alben" ist, die wirklich etwas eigenständig Neues erzählen. Die Wahl der Instrumentierung erläutert Ian Anderson auf der DVD der "Deluxe-Edition".

Von daher bin ich in meiner subjektiven und persönlichen Einschätzung sicher, dieses Werk im Zusammenhang richtig erkannt und eingeordnet zu haben. Es ist eine echte Fortsetzung und von seiner Umsetzung her grandios. So wie Jethro Tull immer grandios waren. Ian Anderson ist Vollblutmusiker, ein heller Kopf und von daher über Vorwürfe Deiner Art wirklich vollkommen erhaben. Wenn Du meinst, "es gefällt mir nicht" ist das in Ordnung, das ist dann Geschmacksache.
Ich habe meinen Beitragg geschrieben, weil ich hoffe, das dieses Album erst einmal unvoreingenommen gehört wird. ich wollte keinesfalls damit provozieren.

Irgendwie erinnern mich 3 Songs des Albums direkt an den Song "heavy horses" aus dem dem zweiten Album der "folkoristisch" angehauchten Phase von Jethro Tull. Zu meiner Verblüffung ist auch ein Foto der Session für das Albumcover von "heavy horses" abgebildet...
"banker bets, banker wins" ist ein wirklicher Ohrwurm, einerseits eingängig, andererseits sehr komplex arrangiert. So etwas kann Ian Anderson wie kein Zweiter..

Nun, das sind so meine ersten persönlichen Eindrücke. Fakt ist, das "Thick as a brick 2" als eigenständiges Album gesehen werden sollte. Die Musikalität muß ich hier nicht hervorherben, jeder der diese Zeilen liest wird wissen, das Jethro Tull immer in jeder Phase höchst anspruchsvolle Musik geboten haben. Es macht wirklich sehr großen Spass, die Geschichte von "Gerald Bostock" weiter zu verfolgen. Weil ein wenig von diesem fiktiven Charakter in uns allen steckt, von daher eine faszinierende Idee, das Album von 1971/1972 wieder in den Mittelpunkt der heutigen Zeit zu stellen.

Musikalisch bekommt man das, für was man Jethro Tull liebt und immer geschätzt hat. Auch wenn es nicht mehr genau die gleiche Band wie damals ist, stellt TAAB2 einen zwar späten, aber uneingeschränkt beeindruckenden Höhepunkt im Schaffen von Ian Anderson dar.

Ich werde das Album in den nächsten Wochen bestimmt sehr oft hören und ich bin begeistert. auch stimmlich ist Ian Anderson immer noch sehr hörenswert. Mich hat das Album an vergangene Zeiten erinnert, aber es ist brandaktuell und was das Schöne ist, man findet sich selbst darin wieder. Mein Kompliment an den "Mastermind" von Jethro Tull...

Meine geheime Lieblingsband seit den frühen Siebzigern....

Ich hoffe, Ian Anderson wird noch lange Musik machen. In der heutigen Zeit an wahrer Lichtblick und eine Bereicherung für jede ernstzunehmende Rockmusik-CD-Vinylsammlung.

Ein wahrlich begeisterter "Fan", und das mit 54...
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen daimon, 15. September 2013
Die Analogie des Titels zu TAAB1 ist wohl nur ein werbewirksamer Gag, so war es ja auch schon bei der ersten Version. Die Versionen unterschieden sich in vielerlei Punkten, musikalische Konzeption (man darf allerdings nicht vergessen, dass TAAB1 auch nicht ein einheitliches Meisterwerk ist, sondern sich in seinem Suitencharakter aus einzelnen Sätzen zusammensetzt) und Instrumentierung. Man hätte das Album daher auch ganz anders bezeichnen können, evtl. hätte man daher aber nicht so überzeugend die Neugier der Käuferschaft geweckt, denn ich persönlich halte TAAB1 für das Beste, was Tull jemals gemacht haben (Rezensent ist 57 Jahre). Trotzdem muss ich sagen, dass mich TAAB2 auch musikalisch überzeugt hat, wie viele andere Alben auch, die I.Anderson abgeliefert hat. Die Musik auf TAAB2 weiß immer wieder zu erfreuen infolge der vielfältigen Ausdrucksweise der einzelnen Stücke, die Originalität ist wirklich beeindruckend. Von daher kann man auch für dieses Album getrost eine Kaufempfehlung aussprechen Zudem lässt die CD+DVD wie auch die Verpackung editorisch keine Wünsche offen (ich besitze noch die alte LP von TAAB1, da konnte man aufgrund des Formats ja noch weitere Details unterbringen, aber tempi passati). Daher als finales Resüme: Klare Kaufempfehlung
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Dumm wie Bohnenstroh, die 2., 1. Juli 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
endlich mal wieder eine neue Scheibe von Jethro Tull, die mir auch noch sehr gut gefällt, da auf die Stimme von Ian Anderson geschrieben. Bei dem Konzert wurde ja erst Thick as a Brick 1 von vor 40 Jahren gespielt, da war es gut einen 2. Sänger dabei zu haben. Nach einer Pause ging es dann mit TAAB2 weiter, was insgesamt ein wirklich sehr gutes Konzert war. Ich kann die CD uneingeschränt empfehlen, da man auch nach mehrmaligem Hören immer wieder was neues hört und entdeckt. Für Fans ein must have. Viel Spaß beim hören wünscht euch ein seit 1972 treuer Tull-Fan.
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19 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen TAAB1 und TAAB2 - Wunderbarer Progressive Rock!, 30. März 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Wer Thick As a Brick von 1972 und die weitere Laufbahn von Jethro Tull kennt, wird auch bei der Fortsetzung Thick As a Brick 2 (Special Edition) von 2012 völlig zurecht blind zugreifen. Aqualung, Thick As a Brick und A Passion Play sind die genialen frühen Kultwerke von Jethro-Tull-Mastermind Ian Anderson. Drei der wichtigsten Alben der Musikgeschichte, der Rockmusik und des Progressive Rock gehen somit bereits Anfang der 70er auf die Kappe von Flöten-Derwisch Anderson. Damit gesellte Jethro Tull sich zu den ebenfalls genialen Prog-Rock-Bands der 1970er wie Genesis, Pink Floyd, Yes, King Crimson oder Emerson, Lake and Palmer. Zugleich parodierte Anderson den klassisch-künstlerischen Anspruch und die neuartig-komplexen Strukturen des Prog Rock. Danach ging die Band stilistisch vielfältige, jedoch musikalisch weiter erfreuliche Wege, für die freilich immer Ian Andersons Songwriting und sein Flötenspiel charakteristisch waren.

Wurde TAAB1 im Jahre 1972 mit einer fiktiven 12seitigen Zeitung als Albumcover und dem 10jährigen Jungen Gerald Bostock zugeschriebenen Lyrics präsentiert (Thick As A Brick [Vinyl LP]), so wird das originelle satirische Konzept bei TAAB2 im Jahre 2012 zeitgemäß mit einem entsprechenden Internetauftritt genauso einfallsreich wieder aufgegriffen. Aus der St. Cleve Chronicle ist folgerichtig eine St.Cleve-Homepage geworden. Einige der vielen Möglichkeiten des Lebenswegs des nunmehr 50jährigen Gerald Bostock werden gleichsam stellvertretend für die mannigfachen Möglichkeiten des Lebensentwurfs und des Schicksals eines jeden von uns in den Songs von TAAB2 thematisch durchgespielt.

Vor allem begeistert dabei, dass auch die musikalische Anknüpfung an das grandiose Meisterwerk TAAB1 in hervorragender Weise gelingt. Bei allen starken Momenten der Tull- und Anderson-Solo-Alben der letzten Jahrzehnte wird hier eine deutliche Steigerung zum überragenden kunstvollen Höhepunkt erreicht. Lyrisch, episch und progressiv, erfrischend, humorvoll und tiefsinnig, heute völlig einzigartig in der Musiklandschaft. Wie das fantastische Vorgängerwerk ist auch TAAB2 weit mehr als ein großartiges progressives Konzeptalbum, nämlich ein geniales und dabei höchst (selbst)ironisches und satirisches Gesamtkunstwerk, das uns zutiefst bewegen kann.

Selbstverständlich ist die TAAB2 Special Edition mit dem wunderbaren Material der zusätzlichen DVD zu empfehlen (Thick As a Brick 2 (Special Edition)). Zudem gibt es 2012 eine Tournee, mit beiden Teilen von TAAB.
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7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klingt ganz so wie ein Jethro Tull Klassiker!, 11. April 2012
Von 
Mathias Pack (Nuembrecht) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Taab2: Thick As A Brick 2 (Audio CD)
Das letzte Jethro Tull Studioalbum "J-Tull Dot Com" liegt mittlerweile sage und schreibe bereits dreizehn Jahre zurück - das legendäre Prog-Rock-Konzeptalbum "Thick as a brick" feiert dieses Jahr schon das vierzigjährige Jubiläum. Grund genug für den 65-jährigen Bandgründer, Flötist, Gitarrist, Komponist, Sänger und Texter Ian Anderson mit "Thick as a brick 2" ein Nachfolgealbum des Klassikers aufzulegen, auf dem musikalisch ergründet wird, was aus der fiktiven, kindlichen Hauptfigur Gerald Bostock in den vierzig Jahren, von 1972-2012, geworden ist. Das ist ihm auch eindrucksvoll gelungen, obwohl diese Art von Musik heutzutage mit Sicherheit nicht mehr dem musikalischen Zeitgeist der 70er Jahre entspricht und somit bestimmt keine Verkaufsrekorde, wie zur damaligen Zeit zu erwarten sind. Außerdem ist es diesmal kein klassisches Jethro Tull Band Album geworden, was dem musikalischen Genuss aber keinen Abbruch tut. Als Jethro Tull's Ian Anderson TAAB2 betitelt, singt und spielt sich der begnadet talentierte Musiker mit seinen relativ jungen, musikalischen Mitstreitern (ohne Jethro Tull-Stammgitarrist Martin Barre und Drummer Doane Perry) durch fast eine Stunde neues Repertoire, dass dann aber doch wieder so vertraut klingt, wie es wahre Tull-Fans gerne haben und seit Jahren schätzen. Herausragend: Das achtminütige, wunderbare "A change of horses" und der typische J-Tull Sound von "Banker bets, Banker wins".
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16 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Paukenschlag der Rockmusik!, 31. März 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ian Anderson ist endlich wieder in Hochform. Es ist wieder ein bisschen wie früher... das Album kommt, man packt es aus und hört es... dann hört man es nochmal... und nochmal... und jedesmal wirds besser!

Ja, die Alben aus den 70ern und 80ern waren noch besser. Aber wenn ich mir die musikalischen Ergüsse dieses Jahrtausends der Rockmusik anhöre bleibt mir nur die Verbeugung vor Ian Anderson für einen echten Paukenschlag und einen absoluten Geniestreich!
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9 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gerald Bostock Re-loaded, 22. April 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Voller Spannung legte ich die Fortsetzung der Bostock-Saga auf-wie wird das neue Album wohl klingen? Nun, eine stilistische Fortsetzung von "Thick as a Brick" anno 1972 ist es nicht geworden-im Vergleich zu Jethro Tulls Produktionen der letzten Jahre ist "Thick as a Brick 2" aber das Retro-lastigste. Die Siebziger lassen aus jedem Eck grüßen,sei es in Form von Folk-Balladen oder Blues-angehauchten Rocksongs. Hinzu kommt noch, daß hier kein weiteres Epos des frühreifen Dichters vertont wurde, sondern ein "Was wäre, wenn"-Spiel mit verschiedenen Lebensläufen des Gerald Bostock getrieben wird. Mögliche Werdegänge des Haupthelden sind: Banker, Obdachloser, Offizier, Prediger und Angestellter. Jede Phase wird durch zwei Songs illustriert und durch den Schlußteil des Albums wieder in Frage gestellt. Dieser Aufbau wirkt zwar sehr interessant, geht aber zu Lasten der Improvisation-bei einer durchschnittlichen Songdauer von 4 Minuten sind eben keine Progressive-Meisterleistungen möglich. Auch fehlt mir etwas der Biß in Andersons Flötenspiel, und das Schlagzeug setzt keine nennenswerten Akzente-1972 hörte sich das anders an. Die beigelegte Making Of-DVD ist wie immer schmückendes Beiwerk, auch wenn die Spoken-Words-Rezitation der Lyrics durch Ian Anderson zur näheren Beschäftigung mit dem Inhalt einlädt.
Fazit: Die Höchstnote ist es nicht, dafür fehlt dem Album einfach die Magie des Vorgängers. Was jedoch nicht bedeuten soll, daß es ein schlechtes Album geworden wäre. Jethro Tull-Fans können hier getrost zugreifen, ob das Album darüber hinaus auch für andere Hörerkreise interessant wird, wage ich sehr zu bezweifeln.
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9 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wurde so langsam Zeit, 3. April 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Als in der Wolle gefärbter TULL-Fan kann ich nur den Hut ziehen.
Auch ohne Martin Barre ist das Werk ein echtes Meisterstück geworden.
Die Songs und Arrangements berühren mich sehr und lassen echte
Vorfreude auf das Live-Erlebnis im Mai aufkommen.
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9 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Album des Jahres ???, 2. April 2012
Von 
Was Mr Anderson hier hervorgezaubert hat verdient meiner Meinung nach den Titel "Album des Jahres"!! Auch wenn das ganze als Soloscheibe vertickt wird, hört man von vorne bis hinten nur Jethro Tull. So frisch wie lange nicht mehr. Frech zitiert er sich selbst, die Flöte ist omnipräsent, wenn ich 10 Sterne vergeben könnte würde ich die auch "verleihen". Ich freue mich auf die Tour !!!
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Thick As A Brick 2
Thick As A Brick 2 von Ian Anderson
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