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18 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Durchweg originell? Nein. Spielspaß? Ja.
"Dishonored wird die Spielewelt revolutionieren", schieb die Spieleabteilung einer großen deutschen Tageszeitung. Da jene aber generell ganz schön viel Blödsinn verzapft, kann man ihr auch bei dieser Aussage nicht wirklich zustimmen. Revolutionär ist bei Dishonored wenig. Ziemlich viel erinnert an Bioshock, vor allem das Auswahlmenü für...
Vor 22 Monaten von Doktor von Pain veröffentlicht

versus
7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Kaufempfehlung mit Einschränkungen
"Dishonored" ist im Kern ein Stealth-Action-Spiel, das einige Elemente enthält, dies es aus der Menge hervorstechen lassen.

Die Story ist schnell erzählt: der Protagonist Corvo kehrt von einer Mission zurück, im Rahmen derer er erfolglos um Hilfe für seine Heimatstadt bat, die von einer rätselhaften Seuche heimgesucht wird. Im Palast...
Vor 21 Monaten von Steve Ostein veröffentlicht


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18 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Durchweg originell? Nein. Spielspaß? Ja., 24. Oktober 2012
Von 
Doktor von Pain "Doktor der Zombiologie" (Sassenburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Dishonored: Die Maske des Zorns (100% Uncut) - [Xbox 360] (Videospiel)
"Dishonored wird die Spielewelt revolutionieren", schieb die Spieleabteilung einer großen deutschen Tageszeitung. Da jene aber generell ganz schön viel Blödsinn verzapft, kann man ihr auch bei dieser Aussage nicht wirklich zustimmen. Revolutionär ist bei Dishonored wenig. Ziemlich viel erinnert an Bioshock, vor allem das Auswahlmenü für Waffen und Fähigkeiten, aber auch etliche andere Elemente. Dazu kommen dann die Schleichpassagen, die man auch schon aus anderen Spielen, wie z.B. Deus Ex, kennt. Also alles nur geklaut? Nein, das nicht. Dishonored hat einen sehr schönen Steampunk-Look, der so tatsächlich relativ neu ist. Auch einige Fähigkeiten des Spielcharakters, wie etwa die Übernahme anderer Lebewesen, sind originell gemacht. Aber worum geht’s bei Dishonored denn nun überhaupt?

Man schlüpft in die Rolle des wortkargen Corvo, Vertauter der Kaiserin. Diese herrscht über eine Stadt im Look des Englands zu Zeiten der industriellen Revolution und hat mit einer Seuche zu kämpfen, die die Bevölkerung schon zu Großteilen dahingerafft hat. Als Corvo von einer Reise heimkehrt, wird die Kaiserin von Attentätern ermordet und ihre Tochter Emily entführt, die Schuld wird Corvo in die Schuhe geschoben. Nach der Flucht aus dem Gefängnis schließt er sich den Kaisertreuen an, die wissen, dass Corvo nicht der Täter ist, und welche den Tod der Kaiserin rächen und ihre Tochter, die rechtmäßige Thronerbin, befreien wollen. In Auftrag der Kaiserteuen zieht Corvo nun los, um verschiedene Missionen zu erfüllen. Das Hauptziel ist stets, eine bestimmte Person auszuschalten, die sich irgendwo in der Stadt aufhält. Klar ist, dass der neue Lordregent gestürzt werden muss. Aber kann man den Kaisertreuen wirklich völlig trauen?

Im Spielverlauf kann man still und heimlich vorgehen, oder man kämpft sich in Rambomanier mit Schwert und Pistole durch die Feinde. Es ist jedenfalls möglich, das Spiel zu beenden, ohne auch nur einen Gegner zu töten; inklusive der Zielpersonen. Selbst bei jenen gibt es immer einen Weg, sie unschädlich zu machen, ohne ihnen das Leben zu nehmen. Natürlich wirkt sich die persönliche Vorgehensweise auf das Spielende aus; auch das kennt man irgendwie aus Bioshock. Wenn man sich für die Schleichvariante entscheidet, gestaltet sich das Spiel auf jeden Fall deutlich interessanter und spannender. Man kann Gegner auf Distanz mit einem kleinen Vorrat an Betäubungsbolzen für die Armbrust oder aus der Nähe ausschalten, wobei man stets darauf achten muss, nicht gesehen zu werden. Dann werden umgehend alle Wachen in der Nähe alarmiert, und das war es mit der stillen Vorgehensweise. Also sollte man immer im Verborgenen bleiben und keinen Krach machen. Ebenfalls ist es wichtig, dass die Gegner ihre betäubten (oder im Ernstfall toten) Kameraden nicht entdecken. Diese sollte man entsprechend in einer dunklen Ecke abladen, wo sie keiner findet. Natürlich kann man die Feinde oftmals auch einfach umgehen, in dem man etwa nach Möglichkeit den Weg über Häuserdächer statt durch die Straßen nimmt oder sich dank magischer Fähigkeiten an ihnen vorbeiteleportiert. Ja, solche Tricks hat Corvo drauf. Dank dem Finden von Runen, welche Power-Ups darstellen, kann man Fähigkeiten freikaufen. Einige davon sind ausschließlich für die Offensive gedacht, andere erleichtern einem den Weg als Phantom. Man kann die Zeit verlangsamen, durch Wände sehen oder die Kontrolle über Tiere oder sogar Menschen übernehmen. Letztgenanntes ist besonders interessant, denn es ermöglicht einem das Gehen neuer Wege (als Ratte kann man beispielsweise durch kleine Lüftungsschächte kriechen), und nach der zeitlich begrenzen Übernahme schlüpft man aus dem anderen Körper heraus, anstatt zu der Stelle zurückzukehren, an der man die Übernahme gestartet hat. Waffen und andere Ausrüstungsgegenstände lassen sich gegen Bargeld, welches man in der Stadt verstreut finden kann (auch mal in Form von Gemälden oder Kupferdraht), verbessern. Ach ja, es gibt nicht nur menschliche Gegner, sondern auch Tiere (wie etwa Wachhunde) und die sogenannten Weiner, welche eine Art Zombies darstellen, die von der Seuche befallen sind. Besonders aufpassen muss man bei den "Tallboys", das sind Wachen, die auf mechanischen Stelzen schwer gepanzert unterwegs sind und die man nicht so einfach ausknipsen kann.

Wenn man alle Nebenmissionen abschließen und lieber unentdeckt bleiben möchte, hat man schon ordentlich zu tun und kann gut und gerne um die 20 Stunden für den ersten Durchgang einplanen. Spaß macht Dishonored auf jeden Fall, fehlende Innovation hin oder her. Nach kurzer anfänglicher Verwirrung kommt man schnell mit allen Möglichkeiten, die das Spiel bietet, zurecht. An Steuerung und Gameplay gibt es nicht viel auszusetzen, der Sound (inklusive der deutschen Synchro) ist gelungen. Die Grafik ist nicht unbedingt absolut high end, aber stimmig gestaltet.
Es sei allerdings noch angemerkt, dass bei mir ein Bug auftrat, der es unmöglich machte, die entsprechende Mission abzuschließen. Der Schlüssel, den ich benötigte, bestand plötzlich nur noch aus wirren Zeichen und passte nicht mehr ins vorgesehene Schloss. Erst beim Wiederholen der Mission war der Fehler behoben. So etwas ist natürlich unschön, aber darüber sehe ich mal hinweg. Nach dem Abschluss des Spiels habe ich gleich noch einmal begonnen, weil mich der Ehrgeiz gepackt hatte und ich einen kompletten Durchgang ohne das Töten eines einzigen Gegners schaffen wollte. Vielleicht hatte manch einer ganz andere Erwartungen an das Spiel. Ich habe mich überraschen lassen und bin mit dem Ergebnis durchweg zufrieden. Also: beide Daumen hoch für Dishonored.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Interessanter Stealthtitel mit einigen Abstrichen, 6. Dezember 2012
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Dishonored: Die Maske des Zorns (100% Uncut) - [Xbox 360] (Videospiel)
Da ich ein Fan der leisen Sohle bin, habe ich das Spiel als Schleichtitel gespielt. Meine Rezension bezieht sich demnach nur auf diese Spielweise.
Die Spielwelt hat mich schnell in ihren Bann gezogen. Überall gibt es etwas zu entdecken und es lohnt sich immer, die Stadtteile auch abseits der Missionsroute zu erkunden. Ähnlich wie in Bioshock erfährt man mehr, wenn man sich die Zeit nimmt, Bücher und Briefe zu lesen die in der Spielwelt verteilt sind. Die Atmosphäre ist top.
Die Spielmechanik schien manchmal nicht korrekt zu funktionieren. Ich nehme mir eigentlich immer gerne die Zeit, Levelabschnitte komplett von Gegnern zu befreien (nicht tödlich). Allerdings hatte ich manchmal das Gefühl, einige der Bewusstlosen Gegner wurden vom Spiel zurück auf ihre Route gesetzt sobald ich mich zu weit entfernte. Ich weiß nicht, ob es ein Speicherproblem war, oder beabsichtigt. Jedenfalls überraschten mich manchmal Gegner, die eigentlich nicht mehr hätten herumlaufen dürfen. Dies auch unter Berücksichtigung der Möglichkeit, dass manche Wachen ihre Routen anpassen wenn sie feststellen, dass einer ihrer Kollegen nicht mehr auf dem Posten ist. Ansonsten konnte ich keine Bugs feststellen. Es macht auf jeden Fall Spass, Wachen zeitlich gut abgestimmt aus dem Weg zu räumen und die vielen Schleichwege und Nebenquests der Welt zu entdecken. Leider sind viele der Ausrüstungserweiterungen, die man im Laufe des Spiels findet, eher für den brutalen Weg gedacht. Also mehr Patronenkapazität, Granaten etc.. Dadurch verändert sich die Spielweise als Schleicher bis zum Ende nicht mehr gravierend.
Eine kleine Enttäuschung war das Ende. Es ist recht unspektakulär und hätte gerne noch etwas differenzierter ausgearbeitet sein können. Geärgert habe ich mich darüber, dass ich ein Achievement für das Durchspielen ohne Todesopfer nicht bekam, obwohl ich niemanden getötet habe. Da sollte mir das Spiel doch mitteilen, was ich falsch gemacht habe.
Alles in Allem ein sehr gutes Spiel. Im Vergleich ist Deus Ex meines Erachtens ein wenig besser, trotzdem kann ich jedem Schleichspielfan Dishonored empfehlen.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Genre-Cocktail gefällig?, 26. November 2012
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Dishonored: Die Maske des Zorns (100% Uncut) - [Xbox 360] (Videospiel)
So ich habe das Spiel nun auch durch. Nur leider nicht mit dem gewünschten Ergebnis :-)

Aber Egal.Das Spiel lädt ja zum mehrmaligen durchspielen ein.

Zur Spielzeit kann ich nicht viel sagen,da ich nicht auf die Uhr geschaut habe und das ist schon mal ein gutes Zeichen...

Das Spiel ist ein Genre-Mix aus Half Life 2, Bioshock und Assassins Creed.

Leveldesign,Atmosphäre und Charaktere erinnern sofort an City 17.

Corvos Kräfte erinnern an Bioshock und die "Weiner" könnten sich zu den "Splicern" gesellen.

Und natürlch Assassins Creed.Als Attentäter Corvo über Dächer und durch Kanäle...

Aber das Spiel hat natürlich auch seine eigenen Ideen mitgebracht und es ist angenehm fordernd.

Die Grafik trifft genau meinen Geschmack und ich muss sagen das mir Dishonored von allen Spielen die so in letzter Zeit erschienen sind am besten gefallen hat.

Klar das Spiel ist nicht perfekt.Aber immer noch besser als der Xte 08/15 Shooter mit Bierdeckel-Story.

Ohne Frage - Kaufempfehlung!
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Kaufempfehlung mit Einschränkungen, 23. November 2012
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Dishonored: Die Maske des Zorns (100% Uncut) - [Xbox 360] (Videospiel)
"Dishonored" ist im Kern ein Stealth-Action-Spiel, das einige Elemente enthält, dies es aus der Menge hervorstechen lassen.

Die Story ist schnell erzählt: der Protagonist Corvo kehrt von einer Mission zurück, im Rahmen derer er erfolglos um Hilfe für seine Heimatstadt bat, die von einer rätselhaften Seuche heimgesucht wird. Im Palast kann er die Ermordung der ihm nahe stehenden Kaiserin und die Entführung ihrer Tochter nicht verhindern und wird dabei festgenommen. Schnell stellt sich das alles natürlich als Verschwörung heraus. Corvo wird von einer Gruppe von Kaisertreuen aus dem Gefängnis befreit und geht auf Rachefeldzug, unterstützt durch eine Art mysteriösen Halbgott, der ihm Spezialkräfte verleiht.

Hier wird schon mal die erste Schwäche von "Dishonored" ersichtlich: die Story ist 08/15 und es ist schnell klar, wohin die Reise geht.

Die Story ist aber dabei sowieso nicht der Haupt-Aufhänger des Spiels. Vielmehr ist es die originell gestaltete, ungewöhnliche und düstere Steampunk-Welt, durch die man sich bewegt, eine Stadt, in der sich Mittelalter, Magie und Industrialisierung vermischen, dies vor dem Hintergrund einer üblen Seuche und einer Militärdiktatur. Das Grafikdesign ist dabei bewußt etwas verwaschen und texturarm gehalten, es verstärkt den trüben Eindruck, den man schnell von der Stadt bekommt.

"Dishonored" ist kein Open-World, die Aufträge, bei denen man die Verschwörer reihum ausschaltet, finden in abgeschlossenen, aber sehr weitläufigen Arealen statt. Entdeckernaturen, die sich nicht nur auf das Ausschalten der Zielperson konzentrieren, werden reichlich mit kleinen Nebenmissionen, versteckten Power-Ups (Runen und Knochenartefakten) , Büchern, Dokumenten und Tonaufnahmen belohnt, die den interessanten, aber deprimierenden Eindruck der verfallenden Stadt Dunwall nochmals vertieft.

Überhaupt ist die Bewegungs- und Handlungsfreiheit der größte Pluspunkt von Dishonored. Es bleibt dem Spieler überlassen, welchen Weg er wählt. Er kann sich als lautloser Assassine oder als gnadenloser Killer betätigen. Er kann aber auch das ganze Spiel ohne einen einzigen Mord beenden - die Spielewelt passt sich seiner Handlungsweise an; wer mehr mordet, kriegt eine zunehmend dunkleres und verseuchteres Dunwall und sieht ein düsteres Ende.

"Dishonored" belohnt damit denjenigen, der diskret vorgeht - dabei hat es fast schon eine philosophisch-moralische Komponente, da Gewalt durch die starken Magie-Kräfte häufig der vermeintlich einfacherer Weg ist, auf längere Sicht hin aber das Vorankommen erschwert. Oft ertappt man sich dabei, wie man Wut oder Ungeduld unterdrücken und sich selber disziplineren muss, um sich nicht einfach dank Zeitlupen-Power-Up und Teleportation durch die Gegner zu wüten.

Zusätzlich zu den unterschiedlichen Handlungsweisen (Mord oder Diskretion) gibt es auch noch eine Vielzahl an unterschiedlichen Wegen, die zum Ziel führen - man kann über die Dächer schweben wie Ezio oder Batman, man kann sich von Versteck zu Versteck beamen oder nach einem Schleichweg, z.B. durch die Kanalisation oder düstere Seitengässchen, Ausschau halten. Prinzipiell könnte man jeden Spieleabschnitt mehrmals durchspielen und dabei jedesmal eine andere Vorgehensweise wählen.

Das ist alles sehr unterhaltsam und lobenswert, aber Dishonored leidet ein bisschen an der heute leider üblichen Krankheit, das es sein Pulver faktisch in den ersten Abschnitten bereits komplett verschießt. Viel zu schnell hat man alle Magie-Fähigkeiten zusammen, kennt die Verhaltensweisen der Gegner, entwickelt eine gewisse Routine darin, wie man vorgeht. Es fehlt irgendwann der gewisse Funke, der Neugier weckt und einen zum Weiterspielen motiviert. Die vielen Möglichkeiten liegen vor einem, aber die Motivation, sie zu nutzen, geht leider zu schnell verloren. Hier wäre eine stringente und verzweigte Story, eine größere Anzahl an Updates, Waffen oder Rüstungsteilen hilfreich gewesen.

Mein zweites (subjektives) Problem liegt in meiner persönlichen Abneigung gegenüber Stealth-Spielen. Wie gesagt, man muss Dishonored nicht so spielen, aber es "belohnt" den Spieler dafür, wenn er schleichend und wenig mordend vorgeht. Mir ist es leider immer noch nicht ganz klar, warum manche Wachen mich erblicken, warum manche kilometerweit sehen, andere aber nur wenige Meter weit, warum ich hinter einer Ecke fast nie sicher bin, in 5 Metern Höhe aber faktisch unsichtbar. Das könnte aber wie gesagt daran liegen, das ich noch nie ein Fan des Genres "Schleichen" war.

Ich hätte mir deswegen eine Art Zwischenlösung gewünscht - Kämpfe ja, aber nicht zwingend mit dem Töten des Gegners am Ende - so hätten Spieler, die nicht nur Schleichen wollen, auch eine Möglichkeit gehabt, das "positive" Ende zu sehen, vielleicht mit dem Nachteil versehen, das die Gegner nach einiger Zeit wieder aufstehen und Alarm schlagen bzw. die Kämpfe ohne Waffe erschwert sind.

"Dishonored" hat mich gut unterhalten, beinhaltet einige gute Ideen - Spielwelt passt sich der Handlungsweise des Spielers an - und findet in einer interessanten Steampunk-Umgebung statt. Leider kann ich aber keine Höchstwertung vergeben, da der Fokus - trotz Handlungsfreiheit - doch stark auf Stealth liegt und Spieler, die Kämpfen nicht unbedingt immer aus dem Weg gehen wollen, keine Möglichkeit haben, das Spiel "friedlich" zu beenden. Dazu kommt der misslungen dramaturgische und spielerische Aufbau, der die Motivation doch relativ zügig verschmälert.

Insgesamt: Kaufempfehlung mit Einschränkungen. Wer auf Stealth und Steampunk steht, kann bedenkenlos zum Vollpreis zuschlagen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Dishonored-eins der wenigen inovativen Games 2012, 2. Dezember 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Dishonored: Die Maske des Zorns (100% Uncut) - [Xbox 360] (Videospiel)
Hebt sich von dem vielen,immer gleichen,nur noch auf Gewinn getrimmten games ab.CoD,A.Creed,MoH usw.langweilen mich nur noch.Die vielen verschiedenen Wege die gestellten Zielvorgaben zu meistern-genial.Schräge Figuren und dementsprechende Dialoge,die Steampunk-Atmosphäre begeistern mich.Da stören mich wenige unscharfe Texturen nicht im geringsten.Dishonored gehört mit The Witcher und Masseffekt 3-letzteres mit Abstrichen- zu meinen Favorit-games 2012.Vermutlich werde ich Dishonored nochmals durchspielen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Macht Spaß !, 28. November 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Dishonored: Die Maske des Zorns (100% Uncut) - [Xbox 360] (Videospiel)
Auch wenn die Story vielleicht anfangs etwas dünn erscheint, macht es doch sehr viel Spaß und man hat verschiedenste Möglichkeiten eine Aufgabe zu bewältigen. Empfehlenswert !
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18 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Qual durch zu viel Wahl?, 18. Oktober 2012
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Dishonored: Die Maske des Zorns (100% Uncut) - [Xbox 360] (Videospiel)
Dishonored ist, einfach ausgedrückt, eine Mischung zwischen Thief und Deus Ex:
Als (mehr oder weniger) unfreiwillige Attentäter und Ex-Schutzherr der Kaiserin marschiert man durch
eine pestgeplagte Steampunk-Stadt und versucht, seinen Namen reinzuwaschen. Meistens indem man man
wichtige Personen der Gegenseite sorgsam um die Ecke bringt.

Dafür stehen einem diverse Werkzeuge zur Verfügung: Schwert für den Nahkampf, Armbrust mit Betäubungsbolzen,
Granaten usw. Wie Deus Ex wirbt Dishonored mit Entscheidungsfreiheit: Es gibt verschiedene Wege sein Ziel zu
erreichen. Eine (tödliche) Lichtwand versperrt den Weg? Kein Problem: Man kann einen Alternativpfad finden,
der Wand den Stromstecker ziehen, die Kontrolle einer Ratte übernehmen und durch ein Loch in der Mauer schlüpfen
oder sich per Teleportzauber einfach hinter die Wand teleportieren. Das Problem dabei: Für fast alles gibt es
ZU VIEL Möglichkeiten. Man muss selten überlegen wie man etwas erreicht, denn meistens reicht blindes Rumstolpern
in der Spielwelt aus um eine Alternativroute zum Ziel zu finden. So findet man während des ersten Auftrags
beispielsweise ein Drehrad, zusammen mit der Notiz, dass dieses wohl an eine Lagerhaustür gehört. Als ich besagtes
Rad dort montiert habe, mußte ich leider feststellen, dass das Lagerhaus bereits geplündert wurde - von mir.
Ich bin beim vorherigen Erforschen des Gebiets einfach durch das Fenster an der Rückseite eingestiegen.

Während die Wegfindung viele Optionen bietet, hat man beim Umgang mit den Gegnern grundsätzlich nur zwei Optionen:
Sie leben lassen - oder sie um die Ecke bringen. Tötet man sie, steigt die Angst in der Stadt, Rattenschwärme
und Weiner (Pestzombies) nehmen zu. Sprich: Je mehr man tötet, umso schwerer werden die späteren Aufträge. Zudem
bekommt man das "Dunkle Ende" präsentiert. Kein wirklicher Anreiz um mit "vollkommender Spielfreiheit" zu werben,
oder? Entscheidet man sich dagegen für das Umschleichen der Gegner, verpasst man im schlimmsten Fall einiges der
Spielwelt, da man seinen Kopf immer in irgendwelchen Rohren hat, unter Tischen umherkriecht oder sich über die Dächer
teleportiert. Wer zudem komplett auf Schleichen setzt, kann mit den meisten der kaufbaren Charakterupgrades nichts
anfangen.

Wer die Gebiete erkundet findet zudem Runen (für Charakterupgrades) und Artefakte. Rüstet man das lebendige Herz aus,
das man bei Spielbeginn bekommt, kann man die Fundorte der Schätze im ganzen Gebiet sehen. Da man aber nur den Fundort
angezeigt bekommt, nicht aber den Weg dorthin (Karte o.ä. der Gebiete gibt es nicht) kann es passieren, dass man ewig
um ein Artefakt herumkreist, ihm aber nicht wirklich näher kommt. Begünstigt wird dies durch die oben genannten
zahllosen Alternativrouten.

Kommen wir zum Schluss noch zum technischen Aspekt: Das Artdesign gefällt mir sehr gut, doch die Texturqualität
lässt sich stellenweise nur als "matschig" beschreiben. Die deutsche Sprachausgabe ist mehr oder weniger solide, aber
oftmals nicht lippensynchron. Zudem liefern eigentliche Synchronprofis wie Tilo Schmitz eine eher durchschnittliche
Leistung ab - schade.

Fazit: Dishonored ist kein schlechtes Spiel, im Gegenteil, aber bei mir will der Funke einfach nicht überspringen.
Ich habe keine Lust für jede Wache die ich getötet habe "bestraft" zu werden. Zeitgleich will ich nicht "unzählige"
Alternativwege für meine Aufträge haben, wenn dies bedeutet, dass ich mich überhaupt nicht mehr anstrengen muss.
Wem das egal ist, Deus Ex komplett auf dem Schleichweg beendet hat und auch bei Thief immer dafür sorgte, dass nie
eine Wache aufmerksam wurde, der wird sicherlich seine Freude haben. Allen anderen rate ich von Dishonored eher ab.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen STEALTH-ROLLENSPIELADVENTURE, 9. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: Dishonored: Die Maske des Zorns (100% Uncut) - [Xbox 360] (Videospiel)
Dieses Spiel hat mich von Anfang an gefangen genommen. Seien es die Schleicheinlagen (die alternativ auch direktes Vorgehen zulassen), das Aufleveln durch sinnvolle Fähigkeiten, Sammelwahnbefriedigung und die ausgesprochen atmosphärischen Settings (viktorianisches Zeitalter "Steampunk") nehmen einen ein. Dazu noch eine super deutsche Synchronisation + eine behutsame Einführung, gute Bedienbarkeit, Menüführung und tolle Story machen dieses Game zu einer Ausnahme in dem heutigen Spieleeinheitsbrei.

Für die Hardcoregamer ein hoher Wiederspielwert, da viele Geheimnisse zu entdecken sind. Europäische, englische Pegi und deutsche USK Version sind identisch, außer das bei der UK-Version keine deutsche Tonspur vorhanden ist.

Wenn man dennoch ein Haar in der Suppe finden will, sind es vielleicht die zum Teil matschigen Texturen und kantigen Gesichtsanimationen. Dafür lassen die Umgebungsgrafiken einen manchmal mit offenem Mund staunen, z.B. die viktorianische Villa mit dem dort stattfindenden Maskenball. Die Geschichte wo Alter Ego die Tochter einer Königin retten muß, mutet zwar klischeehaft an, entwickelt mit der Zeit (durch finden vieler schriftlicher Hinweise und Berichte) einen starken Sog. Für diese Art von Spiel ungewohnt ist die Egoperspektive (ausgenommen Thief), die einen manchmal nicht die richtige Deckung finden läßt.

Die Möglichkeit Angreifer mit Zaubern anzugreifen, oder auch mit Schuß und Stechwaffen, lassen ein ganzes Repertoire an Angriffen, wie auch Verteidigungsmöglichkeiten zu. All diese Fähigkeiten können mit der Zeit ausgebaut werden, wobei man sich an der eigenen Spielorientierung halten sollte. Wenn man z.B. gerne schleicht, ist der Ausbau von Schußwaffen nicht unbedingt von Nöten.

Die Kartenfunktion geht absolut in Ordnung. Feinde und deren Sichtfeld, wie auch die Lautstärke meines fortkommens werden visuell dargestellt. Das Menürad zum auswählen der Fähigkeiten, die man gerade benötigt ist einfach zu handhaben.

Nach einem jedem Kapitel gibt es eine Auswertung, die einem verschiedene Informationen, wie zum Beispiel die Anzahl der gefundenen geheimen Fundstücke usw. anzeigt. Man kann sich dann entscheiden dieses Kapitel vielleicht nochmal zu spielen, oder einfach mit der Story weitermachen.

Die deutsche Synchronisation geht absolut in Ordnung und storymäßige Überraschungen, sowie geschichtliche Wendungen, wie auch die zum Teil skurrilen Charaktere lassen so schnell keine Langeweile aufkommen.

Für Bioshock, Metal Gear Solid und Assassins Creed Spieler Pflichtkauf, für alle anderen, sich positiv überraschen lassen!

Freue mich über jedes Feedback und jeden Besuch meiner Profilseite, wo man sich auch einige Screenshoots vom Game anschauen kann! Natürlich kann man sie auch unter dem Produkt bei den Kundenbildern finden!(allerdings nicht alle)!

Ansonsten Good Gaming
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kreatives und wunderbares Spiel, 26. November 2012
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Dishonored: Die Maske des Zorns (100% Uncut) - [Xbox 360] (Videospiel)
Man muss die Spieleentwickler zunächst mal loben für den Mut und Ihre Kreativität. Viele Games basieren heutezutage auf der selben Idee, aber hier wurde wie von der Spieleschmiede zu erwarten war, ein tolles Spiel entwickelt. Ich hatte mir vorgenommen das Spiel zunächst durchzuspielen, ohne einen Gegner zu töten. Das entpuppt sich als eine wahre Herausforderung und es fesselt!!! Dialoge belauschen, Wege der Wachen ausfindig machen usw. das macht einfach Spaß. Grafik und Sound find ich auch sehr gelungen, für den Umfang des Spiels ist die Grafik auch prima. Wer mal etwas anderes spielen will, sollte sich das Spiel anschauen. Es macht sehr lange Spaß.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Dishonored, 11. November 2012
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Dishonored: Die Maske des Zorns (100% Uncut) - [Xbox 360] (Videospiel)
Als ich das Spiel eingelegt habe, hab ich mich gefreut wie sonst jemand, da ich nach langer Zeit mal wieder ein neues Spiel gekauft habe. Anfangs muss ich zugeben, dass ich leicht enttaeuscht war von der Grafik. Aber im Laufe der Spielzeit hab ich gemerkt, dass die Grafik voellig zum Spiel passt. Das war fuer mich der Einzige Kritikpunkt an dem Spiel, wobei ich ja jetzt erwaehnen muss, dass ich die Grafik genial finde. (Im Zusammenhand mit dem Gameplay)

Klasse Story, Klasse Atmosphaere, Klasse Spiel !

Klarer Spiel- und Kauftipp!
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