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26 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein etwas anderer Kinderfilm
Die Geschichten um die drei Waisenkinder Klaus, Violet und Sunny Baudelaire aus der Feder von Daniel Handler (alias Lemony Snicket) sind an sich schon etwas Besonderes: scheinbar auf Hoffnungslosigkeit und Niedergeschlagenheit getrimmt, weckt der unermüdliche Kampf der Baudelaires immer wieder neuen Mut und zeigt, das selbst unüberwindlich scheinende Hindernisse...
Veröffentlicht am 19. September 2006 von C. Siemens

versus
6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ganz nett in der OV, deprmierend auf Deutsch
Ich habe mir den Film aus Neugier angeschaut. Die LN Bücher habe ich nie gelesen. Den Film kann man auch verstehen ohne die Bücher zu kennen. Ich habe mir den Film auf Englisch angeschaut und war von der Darbietung Jim Carreys (den ich nicht sonderlich mag) positiv überrascht. Der Film war eine ziemlich gute Mischung aus Spaß und Tragik. Einige Zeit...
Veröffentlicht am 1. Dezember 2005 von S. Kolb


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26 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein etwas anderer Kinderfilm, 19. September 2006
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die Geschichten um die drei Waisenkinder Klaus, Violet und Sunny Baudelaire aus der Feder von Daniel Handler (alias Lemony Snicket) sind an sich schon etwas Besonderes: scheinbar auf Hoffnungslosigkeit und Niedergeschlagenheit getrimmt, weckt der unermüdliche Kampf der Baudelaires immer wieder neuen Mut und zeigt, das selbst unüberwindlich scheinende Hindernisse mit Vertrauen auf die eigenen Fähigkeiten überwunden werden können. Zwar folgt auf ein "betrübliches Ereignis" immer wieder das nächste, doch auch kleine Siege wollen gefeiert und der Moment ausgekostet werden.

Der Film übernimmt beide Seiten der Buchthematik vorbildlich. Die Welt von Lemony Snicket ist auch hier ein trüber und grauer Ort, aber auf seltsame Weise unglaublich atmosphärisch und fantastisch. In eben dieser Welt sind die Baudelaires auf sich allein gestellt und müssen sich nach dem Feuertod ihrer Eltern gegen den selbsternannten Grafen und Schauspieler Olaf wehren, der nur eins mit Sicherheit ist: ein übler Erbschleicher.

Während also Klaus, Violet und Sunny von einem Verwandten zum nächsten flüchten, ist Olaf ihnen stets auf den Fersen und versucht durch gesetzliche Schlupflöcher, Betrug und Verbrechen an das Vermögen der mysteriösen Eltern der Kinder zu gelangen. Schon bald merken diese, dass hinter allem mehr steckt, als sie Anfangs vermuten: was hat es mit der Gesellschaft der Fernglasträger auf sich, zu der ihre Eltern gehörten? Welche Bedeutung hat das Augensymbol, mit dem sich Olaf umgibt und was steckt wirklich hinter dem Feuer, welches das Leben von Klaus, Sunny und Violet in diese "Reihe betrüblicher Ereignisse" verwandelte?

Der Film fasst die Handlung der ersten drei von insgesamt dreizehn Bänden zusammen und kratzt damit nur an der Oberfläche der sich entfaltenden Geheimnisse. Trotzdem wird dem Zuschauer eine schlüssige Handlung präsentiert, deren logischerweise offenes Ende trotzdem befriedigt und Hoffnung auf eine Fortsetzung macht.

Jim Carrey spielt die Rolle des Bösewichts Olaf zwar deutlich überdreht und weit weniger ernst und bedrohlich als im Buch, was ein Quäntchen Atmosphäre kostet. Trotzdem sorgen die Aufmachung und der erfrischend andere Ansatz einer Kindergeschichte, in der sich selten etwas zum Guten wendet, die aber nicht hoffnungslos und deprimierend ist, für gute Unterhaltung.

Die ungewohnte Geschichte, die brillante Art Direction von Rick Heinrichs (Nightmare Before Christmas, Pirates of the Caribbean 2) und der teilweise fast schon experimentelle, aber herrlich atmosphärische und melodische Soundtrack von Thomas Newman machen den Film rundum zu einem Fest.
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schaurig-schönes Märchen, 31. Mai 2005
Kinderfilme aus Hollywood, das bedeutet normalerweise: Viel Sonnenschein, gutaussehende blonde Teenies in zuckersüßen Lovestories oder aber Prinzessinnen, die von ihrem Prinzen aus der Misere gerettet werden. Nicht so dieser Film. Die Sonne scheint hier, wenn's hochkommt, zwei Mal, Positives gibt's wenig zu berichten und auch den Märchenprinzen sucht man vergeblich. Und dennoch ist es vielleicht die einzige wirklich gute Hollywood-Produktion der letzten Jahre.
Das düstere Märchen ist eine Geschichte-in-der-Geschichte: Der stets im Schatten gezeigte Schriftsteller Lemony Snicket erzählt den Zuschauern die traurige Geschichte dreier Waisen, der Baudelaire-Kinder, um ihre (fiktiven) Ereignisse unvergessen zu machen. Die Kinder, das sind die 14jährige Violet, die ein Talent für Erfindungen hat, der 12-jährige Klaus, der vermutlich jedes Buch dieser Welt auswendig kennt und deshalb viel weiß und Baby Sunny, die sich mit ihren Geschwistern in ihrer Babysprache unterhält und ansonsten am Liebsten alles in ihrer Umgebung mit ihren vier messerscharfen Zähnchen anknabbert. Ihre Talente werden die Kinder noch gut brauchen, denn die Geschichte beginnt damit, dass sie sprichwörtlich vor den Trümmern ihrer Existenz stehen: Ihr Elternhaus brennt bis auf die Grundmauern ab und bei diesem Brand kommen ihre geliebten Eltern ums Leben. Die Kinder werden anschließend in die Obhut des durchgeknallten Graf Olaf gebracht, seines Zeichens egoistischer, rücksichtsloser und vermutlich miesester Schauspieler der Welt, und der lässt nichts unversucht, um an das Erbe der wohlhabenden Baudelaire-Kinder zu kommen. Die Kinder fliehen vor ihm und treffen auf ihren Weg so manch hilfreiche Gestalt. Doch ihr Glück ist selten von Dauer und Graf Olaf scheint ihnen stets einen Schritt voraus zu sein. Außerdem häufen sich mysteriöse Vorfalle, die erahnen lassen, dass der Tod der Baudelaire-Eltern kein Unfall war...
Dieser Film kitzelt jeden Seh-, Hör- und Sinnesnerv eines Kinoliebhabers. Wie ein Bilderbuch aus längst vergangenen Zeiten entfaltet sich vor dem Zuschauer eine Welt aus georgeanischen Häusern, atemberaubenden Horizonten, verwunschenen Landschaften und mysteriösen Ereignissen. Und ganz schnell wird klar: Was sich hier als traurige und düstere Kindergeschichte präsentiert ist nun wirklich nichts für Kinder, zu viele Grausamkeiten werden hier geboten. Für den erwachsenen Zuschauer wahrlich eine Freude - geben die Baudelaire Kids doch clevere Erfinder ab und bessere Detektive als Sherlock Holmes. Baby Sunny hat die meisten Lacher auf ihrer Seite, die beste Performance des Films legt aber zweifellos Jim Carrey hin, der in diesem Film ein grandioses Comeback feiert und einmal mehr beweist, was für ein genialer Komiker er ist. Als der fiese Graf Olaf schlüpft er in verschiedene Rollen, in denen er den Baudelaire Kids auflauert, er giftet herum dass es die reinste Wonne ist und definiert den Begriff "über Leichen gehen" neu.
Doch was genau, neben den visuellen Schönheiten und großartigen Effekten, macht den Reiz dieses Films aus? Nun, es ist so, als würde man ein spannendes Computerspiel spielen: Die Helden laufen vor dem Bösewicht weg, müssen immer wieder neue Lösungen finden und Gegenstände miteinander verknüpfen. Zwischendurch gibt's Nervenkitzel, mysteriöse Hinweise und stets fragt sich der Zuschauer gespannt: Was passiert als nächstes? Und dann dürfen, wie bei jedem guten Computerspiel, die guten Helfer nicht fehlen: Sie bieten unseren Helden zeitweilig Schutz und Geborgenheit, bevor sich diese wieder auf die Flucht machen.
Der Film "Lemony Snicket - Rätselhafte Ereignisse" ist die Adaption der ersten drei Bücher der gleichnamigen Kinderbuch-Reihe. Das Beste daran ist also, dass wir uns in Zukunft auf weitere Abenteuer der Baudelaire-Kinder, Streiche des fiesen Graf Olaf und viele spannende Rätsel freuen dürfen.
Harry Potter meets Stephen King meets Sherlock Holmes - anschauen, gruseln, mitfiebern und genießen!
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16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein Lob an die Austattung!, 9. Juni 2005
Von 
Jean Ignace Isidore Gérard "Grandville" (Südniedersachsen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Erst einmal: ich konnte den Film nicht im Kino sehen. Die DVD stand aber von Anfang an auf meinem Wunschzettel, weil ich die Bücher gelesen hatte und einfach neugierig darauf war, wie das ganze überhaupt umgesetzt werden kann.
Der Film ist ein eher zweischneidigs Werk: optisch ein Hochgenuß! Ein Lob an die Designer, Ausstatter und alle anderen die an der visuellen Arbeit beteiligt waren: astreine Arbeit, da gibt es nichts zu meckern!!
Inhaltlich von der Story her gesehen ist die Umsetzung teils gelungen, teils aber auch einfach zu schnell. Der Film basiert auf den ersten drei Büchern von Snicket und leider hat man sich anscheinend nicht entschließen können wie bei Harry Potter etwas großzügiger zu sein und hat alles in ein Familientaugliches 90 Minuten Muster gezwängt. Das hat den Nachteil das einige Szenen fehlen, die einem z.B. Onkel Monty viel näher bringen würden bzw. Onkel Olaf als noch fieser darstellen würden. Man hetzt durch die Handlung und das verdirbt den postiven Eindruck etwas. Wer die Bücher nicht kennt, dem fällt das vielleicht nicht auf, aber ich vermute selbst "Unkundige" werden so manches "merkwürdig" finden da einfach kleine, verbindende Zwischen-Szenen fehlen.
Unterm Strich ist der Film aber trotzdem sehenswert, vor allem für Leute die optisch ansprechende Filme im Stil von Tim Burton oder auch detailverliebte Sets wie bei Harry Potter lieben.
Sehr positiv finde ich auch, daß der "Stil" der Erzählweise mit den Unterbrechungen des Autors usw. beibehalten wurde.
Die DVD... nun ja, etwas enttäuscht war ich ja schon. Ich hatte mit ein wenig mehr Eextras gerechnet (vielleicht sogar einer Doppel-DVD), dem war aber leider nicht so. Optisch schön aufgemacht, schicke Menüs und die geschnittenen Szenen haben mich wieder daran erinnert, wie toll es wäre wenn nicht jeder an den Filmen rumkürzen und sie zerstückeln würden. Leider ist der Trailer nicht als Extra enthalten.
Vermutlich kann dieser Film nur polarisieren: entweder man mag ihn oder man mag ihn nicht. Nur als Film gesehen, ist er gut. Im Vergleich mit den Büchern unterliegt er.
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein Schauermärchen, 5. Juni 2005
Lemony Snicket - Rätselhafte Ereignisse- ein Film, wie sie leider eher selten aus Hollywood kommen. Dennoch oder gerade deshalb hat mich dieser Film in seinen Bann gezogen. Er erzählt die Geschichte dreier Waisenkinder und deren Flucht vor ihrem bösen Onkel Graf Olaf, der von Jim Carrey meisterhaft verkörpert wird. Der böse Onkel, der nur hinter der immensen Erbschaft der Kinder her ist, beseitigt einfach jeden, der ihm und seinen Zielen im Wege zu stehen scheint. Die Geschehnisse spielen vor einer alptraumhaften, gruselig düsteren Kulisse, die jeden freundlichen Gedanken im Keim erstickt. So ist denn auch die ganze Geschichte eine Aneinanderreihung von schrecklichen - nicht rätselhaften - Ereignissen, die diese Kinder immer weiter treiben auf ihrem Weg, auf der Suche nach einem Zuhause.
Der Film ist aufgrund seiner Kostüme, einem unübertroffenen Jim Carrey und der Effekte auf jeden Fall absolut sehenswert. Bisweilen vermag er es sogar positive Botschaften zu überbringen. Aber er ist ganz sicher nicht geeignet für zarte Kinderseelchen. Die Altersfreigabe würde ich also (je nach Kind) etwas nach oben schrauben.
Was mich an diesem Film gestört hat, ist das man als Zuschauer ab und an das Gefühl hat, dass man hat die Handlung ganz gewaltig abgekürzt hat. Er hätte etwas länger und ausführlicher sein dürfen. Das offene Ende lässt auf Fortsetzungen hoffen.
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Atemberaubend ungewöhnlich, 11. Juni 2005
Von Ein Kunde
Melancholisch düster, durchgeknallt bunt, witzig frisch, tottraurig - "Lemony Snicket - Rätselhafte Ereignisse" ist ein außergewöhnlicher Film, der besticht durch:
- Brillante Schauspieler (Carrey & Streep spielen mit größter Freude, auch die Darsteller der Waisen sind perfekt gecastet)
- Geheimnissvolle Kulissen
- Außergewöhnliche Kostüme
- Mitreißende Musik
Ja, auch ich habe das Buch gelesen und ja, der Film unterscheidet sich stark davon. Graf Olaf zum Beispiel, im Buch eher steif und streng, kommt durch Carrey völlig aufgedreht daher. Doch viel wichtiger als dass die filmische Umsetzung 1 zu 1 mit dem Buch übereinstimmt, ist doch, dass der Film mitreißt. Und das tut er.
PS: "Rätselhafte Ereignisse" ist KEIN Kinderfilm. Wenn ihr Kind unter 8 Jahren ist und Sie kein Intersse daran haben, dass es auf Grund von Albträumen die nächsten Wochen nicht schlafen kann, warten sie noch ein paar Jahre bis sie dieses Meisterwerk mit ihm teilen.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein skuriles Märchen, 15. Januar 2006
Von Ein Kunde
Ein echter Superfilm. Eine wunderbare schauerhafte Märchengeschichte trifft wohl am besten auf diesen Film zu. So wurden die verschieden Charaktere sehr schön in Szene gesetzt und viele kleine Details die jeden immer ein Schmunzeln und Kopfschütteln entlocken wurden sehr gut zur Geltung gebracht. Auch die Schauspieler haben alle sehr gut in ihre Rollen gepasst. So hatte man zwar bei Jim Carey öfter mal den Hintergedanken, dass man diese Grimasse oder Gestik doch schon mal gesehen hat, so sind doch seine Darstellungen der einzelnen Charaktere die als verkleideter Graf Olaf zum Besten gibt sehr gelungen.
Ich hatte selten so viel Spaß mit einem Film und werde mir in kürzester Zeit auch die Buchreihe zulegen um auch weiterhin die Abenteuer des Geschwisterpaares erleben zu können.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Wenn ihr einen Film über das glücklichste, winzigste Elflein sehen wollt, so sind im Kino 2 garantiert noch Plätze frei...", 16. Juni 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Lemony Snicket - Rätselhafte Ereignisse [Blu-ray] (Blu-ray)
Meine Rezension bezieht sich auf die Blu-ray Erstauflage (Release 14.06.2012)
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Hatte den Film bei Amazon gleich zu Beginn vorbestellt und durfte ihn am Tag des Erscheinens auch schon in meinen Player legen.. so weit, so gut...

Story:
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Wie so oft, lässt sich natürlich beim Thema "Story" streiten... jeder hat einen anderen Geschmack und so kam der Film damals auch sehr unterschiedlich bei Publikum und Kritik an...
Ich für meinen Teil finde ihn sehr gut, schon allein, da ich ein großer Fan von Fantasy-, Jugendabenteuer- und den typischen düsteren Tim Burton oder Jean-Pierre Jeunets Filmen ala "Sleepy Hollow" oder "Die Stadt der verlorenen Kinder" bin... denn genau das vereint dieser Film wunderbar und nahtlos.... dazu kommt noch der schräge aber sehr gut gespielte Humor eines Jim Carrey, der Erzählstiel eines Wes Anderson ("The Royal Tenenbaums", "Die Tiefseetaucher") und eine bis in die kleinsten Rollen hochkarätig besetzte Riege an Darstellern wie Billy Connolly, Meryl Streep, Dustin Hoffman, Timothy Spall oder Catherine O'Hara.
Die Bilder, die in diesem doch sehr düster gehaltenen und für Kinder ab 6 Jahren eigentlich gar nicht geeignetem Film, gewählt wurden, scheinen den Gemälden eines Caspar David Friedrich entsprungen und die damit verbundene traurige und fast schon auswegslose Grundstimmung ist wirklich nur durch den schrägen und fast schon slapstikartig aufheiternden Humor der vor allem vom besagten Herrn Carry ausgeht zu ertragen.
Eine Freigabe ab 12 Jahren wäre eindeutig angebrachter gewesen !

Bildqualität:
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Das Bild ist auf Grund der genutzten Sielmittel sehr kühl und dunkel gehalten aber der sehr gute Schwarzwert zeigt dennoch alle Details.
Grundlegend ist das Bild sehr scharf, das ist sowohl bei weiten aber auch nahen Aufnahmen der Fall... nur einige Aufnahmen scheinen unscharf, was aber wohl eher der Kameraarbeit als dem Transfer zu verdanken ist.
Den ganzen Film umgibt ein leichtes bis mittleres, nicht störendes Filmkorn, welches wie auch schon die gewählte Farbgebung dem genutzten Stielmittel geschuldet ist.
Ich konnte mich nicht richtig entscheiden, ob nun 4 oder 5 Punkte als Bewertung angemessen scheinen aber da ich im Großen und Ganzen sehr zufrieden war, hab ich letztendlich die Höchstpunktezahl gewählt... mit Tendenz zu 4,5

Tonqualität:
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In der deutschen Sprache haben wir es "nur" mit einer Dolby Digital 5.1 Tonspur zu tun die sicher nicht so fein abgemischt klingt, wie die ebenfalls auf der Disc vorhandene englische DTS-HD Master Audio 5.1 Tonspur... aber wir reden hier im besten Fall nur über kleine Nuancen und da ich nicht zu der Gruppe gehöre, die pauschal einen Punkt wegen fehlendem deutschen HD Sound abziehen und sich scheinbar den vorhanden Qualitäten eines sehr gute Dolby 5.1 Sounds verschließen, vergebe ich unbeschnittene 5 Punkte.

Extras:
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Hier haben wir nun den einzigen Wermutstropfen der ganzen Veröffentlichung...
Es gibt keine Extras... nichts... gar nichts !
Bis auf ein Wendecover, dessen Motiv eindeutig schöner ist als die der vorangegangenen DVD Veröffentlichungen aber ja eigentlich kein Extra ist, hat die Disc nichts weiter zu bieten.... sehr schade !

Ich hoffe ich konnten denen, die den Film sowieso kaufen wollten aber auch denen, die aus den unterschiedlichsten Gründen noch unentschlossen waren etwas durch meinen kleinen Einblick in diese Veröffentlichung behilflich sein :)
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Atmosphärisch und angenehm anders, 8. Juli 2007
Der Film besticht durch sein ausgefallenes Setting. Die Welt lässt sich zeitlich eigentlich nicht einordnen, wirkt surreal und beklemmend. Dies wird durch die Erzählweise unterstützt. Der Schriftsteller Lemony Snicket kommentiert die Geschehnisse und fordert den Zuschauer zum Beispiel auf, lieber einen anderen Film anzusehen. Ein weiterer Bonuspunkt für die Atmosphäre ist der instrumental gehaltene Soundtrack von Thomas Newman, der auch schon die Musik für den Film "American Beauty" komponierte.
Die Schauspieler spielen ihre Rollen sehr überzeugend. Die Kinder und ihre Vormünder bilden ein angenehmes Gegengewicht zu Jim Carrey. So wirkt der Film (im Gegensatz zu anderen Carrey-Filmen wie "Die Maske" oder "Ace Ventura") auch nicht wie eine überdrehte Carrey-Ein-Mann-Show auf mich. Carrey spielt den herrlich bösen Grafen Olaf und füllt die Rolle des Verkleidungskünstlers hervorragend aus. Allerdings kommt die Wandlungsfähigkeit in der deutschen Sprachausgabe nicht so gut rüber wie in der englischen Originalausgabe. Die deutsche Stimme wirkt leider immer gleich, egal welche Rolle der Graf annimmt.
"Rätselhafte Ereignisse" ist ein spannendes modernes Märchen, das den Stil der Buchvorlage gut einfängt. Daher sollte man nicht erwarten, dass der Film viel mit Realismus zu tun hat. Aber das haben andere Märchen auch nicht.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ich bin.., 12. April 2006
.
.. kein Fan von Jim Carrey. Der Mensch ist mir zu hektisch.
Leider hat das dazu geführt, das ich lange überlegt habe, mir diesen schönen Film auszuleihen.
Ich gestehe aber offen, daß er in dieser Besetzung gut gewählt wurde.
Der Film beinhaltet einige schöne Überraschungen; so z.B. die mit Sicherheit wunderschöne Bilder a lá Tim Burton (jedoch nicht so düster und übertrieben), die Musik von Thomas Newman ( > "American Beauty") oder der supertollen Abspann des Filmes im Scherenschnittstil.Selten habe ich sowas tolles gesehen !
Die Schauspieler sind alle gut ausgesucht und wissen die Geschichte hervorragend rüber zu bringen.
Das die Geschichte ein offenes Ende hat und daß das Familiengeheimnis nicht gelüftet wird, finde ich nicht weiter schlimm ; es läßt Raum für Phantasie und die Hoffnung auf eine eventuelle Fortsetzung der Geschichte !
Auch für Kinder sehr empfehlenswert, zumal keine "blutige" Szenen zu sehen sind, obwohl es etliche "Todesfälle" gibt.
4 Sterne vergebe ich, weil die deutsche Tonspur sehr undeutlich ist,
zum Teil habe ich die deutsche Untertitel eingeschaltet, um überhaupt was zu verstehen.
Auf englisch unbedingt empfehlenswert !
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einer der besten Filme die ich seit langem gesehen habe, 15. Oktober 2005
Von 
Zuerst mal muss ich sagen, dass es mehr ein grosser Zufall war, dass ich besagten Film im Kino anschauen ging. Eine spontane Entscheidung auf dem Weg in den Ausgang ("Wir könnten doch auch ins Kino gehen...?")
Obwohl ich zuvor noch nei etwas von "Lemony Snicket" gehört hatte und mir auch der Titel des Filmes nicht wirklich spannend vorkam, bereute ich es zu keinem Zeitpunkt mich fürs Kino und den Film entschieden zu haben.
Obwohl ich während der ganzen Filmdauer nie richtig wusste, ob ich den Film nun gut oder schlecht finden sollte (ein sehr ausergewöhnliches Gefühl), verfolgte ich die Szenen mit grosser Spannung. Schon beim rausgehen aus dem Kino wusste ich, dass es ein guter Film war. Und mittlerweile hab ich ihn als DVD ein zweites mal gesehen und muss sagen: TOP! Kann ich jedem empfehlen, der das ausergewöhnliche, bzw. auch mystische liebt, denn so kommt einem der Film vor.
Ach ja, einen negativen punkt gibt es doch beim Film: Und zwar wie fast immer die deutsche Synchronisation, welche sich absolut grässlich anhört und absurderweise die deutschen untertitel den tatsächlichen dialogen näher kommen als die Sprachsynchonisation! Also wenn, dann in Originalton schauen...
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