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Kundenrezensionen

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Es ist, als sei seit den Amercan Recordings, die der Produzent Nick Rubin mit Johnny Cash gemacht hat, so was wie ein Knoten geplatzt. Immer mehr der alten Heroen melden sich zu Wort oder werden, wie im Falle von Neil Diamond, dazu von jungen Produzenten angeregt, sich einzig auf die Kraft ihrer Stimme verlassend, sparsam auf der selbst gespielten Gitarre begleitet, Bilanz zu ziehen und damit etwas zu hinterlassen, das unwiderbringlich verlorenzugehen droht. Das Ergebnis ist auch hier begeisternd. Kein Wort von einer Johnny Cash-Kopie, der auf seinen späten Platten eher als Interpret in Erscheinung getreten ist. Kris Kristoffersonspielt hier nur eigene Songs ein, auf denen er sich kritisch mit der derzeitigen amerikanischen Politik und auch mit Sängerkollegen, die mit ins Horn der Neokonservativen blasen auseinandersetzt und zurückblickt auf diese alte lange Straße an deren Ränder viele zurückblieben. Einige davon werden zum Schluss noch einmal genannt von Jimmy Hendrix, George Harrison bis Johnny Cash. Die Begleitband, die so zurückhaltend spielt, dass man sie fast gar nicht wahrnimmt besteht aus dem Gitarristen Stephen Bruton, Jim Keltner am Schlagzeug und dem Produzenten Don Was an Kontrabass und Piano.
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am 20. März 2006
Wer hätte das gedacht? Nach einer jahrzehnte langen Karriere schafft es Kris Kristofferson mit 70 Jahren, eines seiner besten Alben überhaupt aufzunehmen. Die Rede ist natürlich von "This old road". Aufgenommen in einer Session im Wohnzimmer und produziert von Don Was, spürt man hier was die Countrymusik ausmacht: Erdige Ehrlichkeit und pure Gefühle.
Man könnte meinen, Kristofferson blickt mit diesem Album auf sein Leben zurück und setzt sich auch mit der heutigen Welt auseinander. Instrumental wird er größtenteils nur von seiner Gitarre und Mundharmonika begleitet, sowie Stephen Bruton's Gitarre. Andere Instrumente sind seltener zu hören.
Kris zeigt, dass er immernoch ein großartiger Songschreiber ist, einer der besten dieses "Genres".
Vergleiche zu Johnny Cash's "American Recordings" sind gerechtfertigt, jedoch wird hier nichts nachgeäfft , sondern ein komplett eigenständiges Werk erschaffen, welches nur durch die spärliche Instrumentation und großartigen Songs Parallelen zu Kristofferson's altem Kumpel Cash zieht.
Man kann nur hoffen, dass es noch mehr Alben geben wird wie dieses. Und besonders jetzt, wo in Deutschland dank Texas Lightning ein kleines Countryfieber am ausbrechen zu sein scheint, ist es schön einen der Allerbesten wieder in Aktion zu hören.
P.S.
Demnächst wird auch ein Kristofferson-Tribute-Album veröffentlicht.
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am 31. Juli 2006
Mit diesem Album beweist Kris Kristofferson einmal mehr, dass uns auch die "lebenden Legenden" noch etwas zu sagen haben.

Leiser, nachdenklicher und ehrlicher als je zuvor, hat man fast ein wenig den Eindruck, als würde er sich mit dem Rückblick auf "this old road" und diejenigen, die ihm auf dieser Straße begegnet sind, verabschieden und uns sein Vermächtnis hinterlassen wollen (am ergreifendsten in "Final Attraction"). Im Stil der nahezu legendären "American V" von Johnny Cash (wenngleich nicht vergleichbar) verlässt sich Kristofferson nahezu ausschließlich auf seine Gitarre und seine Mundharmonika - und vor allem auf seine grandiose Stimme, die die meisten Songs trägt und noch nach all den Jahren jene Kraft ausstrahlt, für die man ihn immer geliebt hat.

Diese Scheibe ist ein absolutes Muss! Gänsehaut garantiert...!
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HALL OF FAMEam 9. Februar 2008
Der in den sechziger Jahren als Songschreiber bekanntgewordene (u.a. nahmen Roger Miller sein "Me and Bobby McGee" und Johnny Cash sein "Sunday Morning Coming Down" auf) und seit Anfang der siebziger Jahre mit den beiden Alben "Kristofferson" (1970 - neu aufgelegt als "Me and Bobby McGee 1971) und "The Silver Tongued Devil and I" (1971) auch als Top-Country(?)-Sänger etablierte und nunmehr im 72. Lebensjahr stehende SingerSongwriter Kris Kristofferson hat sich des öfteren dem (auch politischen) Mainstream entzogen. Dies zeigt u.a. sein Album "Third World Warrior" (1990). Mit seinem Album "This Old Road" geht er diesen Weg weiter. Besonders beeindrucken "In the News": Read about the sorry way he done somebody's daughter, Chained her to a heavy thing and threw her in the water, And she sank into the darkness with their baby son inside her, A little piece of truth and beauty died. Burning up the atmosphere and cutting down the trees, The billion dollar bombing of a nation on it's knees, Anyone not marching to their tune they call it treason, Everyone says God is on his side. See the lightning, hear the cries, Of the wounded in a world in Holy war, Mortal thunder from the skies, Killing everything they say they're fighting for. Broken babies, broken homes, Broken-hearted people dying everyday, How'd this happen, what went wrong, Don't blame God, I swear to God I heard him say. Chorus:
"Not in my name, not on my ground, I want nothing but the ending of the war, No more killing, or it's over, And the mystery won't matter anymore". Broken dreamers, broken rules, Broken-hearted people just like me and you, We are children of the stars, Don't blame God, I swear to God he's crying too.
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am 5. Mai 2007
Kris Kristofferson kenne die meisten Leute glaub ich nur als "den, der da bei blade den alten Mann spielt" oder "der, der Me and 'Bobby McGee' geschrieben hat" ABER Kris ist einfach viel viel mehr... Sind seine schauspielerischen Leistungen noch überschaubar, kann man wohl behapten, dass er ein begnadeter Songwriter ist, wen nicht sogar der beste unserer Zeit! Dieses letzte Album, nach elf Jahren, ist en Vermächtnis! Die Song bestehen durch Tiefe und Dramatik... Und obwohl die Songs so traurig sind und seine Stimme mittlerweile so brüchig wie noch nie ist, so strotzt er doch mutig der modernen computerisierten Musik wie kein anderer. Dieses Album ist für mich kein Country-Album, so wenig wie es die letzte Aufnahmen des Großmeisters Johnny Cash (welcher übrigens ein sehr guter Freund Kristoffersons war) waren... Es ist ein ganz eigener Stil: Musik, in der man sich fallen lassen kann, in der man träumen kann und die einen zutiefst bewegt.

Zu jedem Lied könnte man eine ellenlange Rezension schreiben, daher will ich nur sagen: Kauft es und spürt die Kraft des Meisters selbt!

Ich selbst habe ihn dieses Jahr auf seinem einzigen Deutschland-Konzert in Hamburg besucht. Kris, ein Mann der alten Schule, der sich nachjedem Lied bedankt, dass man ihm zuhört. Ich bin der Meinung wir sollten ihm danken: Danken für die Musik, die er uns bringt, danken für Die Botschaften und Danke dafür, dass er es schafft sich selbst treu zu bleiben und dennoch zu begeistern.

Dieses Abum ist für mich eine Art Meilenstein der Musikgeschichte von einer, der letzten lebenden Legenden!

Danke, Kris!
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am 8. Juli 2008
Ich bin erst vor einem reichlichen halben Jahr per Zufall auf Kris's einzigartige Musik gestoßen und habe mir seitdem nach und nach eine beträchtliche Sammlung seiner Songs zusammengekauft.
Bei diesem Album hatte ich mir schon vorher die Texte besorgt, aber die waren teilweise so traurig, dass ich zögerte mit dem Kauf. Da ich aber im Juli zum Konzert möchte und auf dem neuesten Stand sein wollte, hab ich's nun endlich doch gekauft. Und es ist einfach Klasse. Selbst die wirklich traurigen Songs wirken durch wunderschöne Melodien schon nicht mehr so deprimierend, eher nachdenklich. Andere sind rockiger, auch immer noch rebellisch und es sind auch liebliche, verträumte Liebeslieder dabei. Eigentlich wechseln schnellere und besinnlichere Songs ständig. Ein herrliches musikalisches Werk. Dabei vermisst man nicht mal die bei etlichen Songs fehlenden Harmoniestimmen, weil wunderbare Gitarrenklänge diese ersetzen. Ich hätte es wirklich schon viel früher kaufen sollen...Meine Favoriten neben "This old road" sind die Songs "Burden of freedom"(sowieso schon eines meiner Lieblingslieder), "In the news" (der Mann macht sich nach wie vor Gedanken darüber, was auf der Welt passiert und bezieht auch klar Stellung dazu, wie z.B. Kriege im Namen irgendeines Gottes: "Don't blame God, I swear to God I heard him say, "Not in my name, not on my ground, I want nothing but the ending of the war. No more killing, or it's over, and the mystery won't matter anymore"), "Holy creation" und "Final attraction"(pure Gänsehaut- egal, wie oft ich den Song anhöre, wenn er Johnny (Cash) zurück auf die Bühne ruft, und all die anderen, die es nicht mehr gibt und die ihm wohl viel bedeutet haben).
Und alles klingt so klar und nah, wirklich wie eine Performance im eigenen Wohnzimmer.
Hey Kris, thank you for your wonderful songs. Keep the spirit. You are larger than life, too. And take your guitar and go break a heart.
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am 8. März 2006
Am 17. März erscheint in Deutschland das neue Kris Kristofferson Album "THIS OLD ROAD".
Kris Kristofferson singt, spielt Mundharmonika und Gitarre. Manchmal ist sogar ein verhaltenes Schlagzeug oder eine Banjo zu hören - aber nur ganz selten. Das Album wurde von Don Was produziert und kommt wie ein Demoband rüber. Trotzdem gehen die Songs sofort ins Ohr. "This Old Road" gehört zu den besten Platten, die ich in diesem Jahr gehört habe. Dieses Album MUSS man im Plattenschrank stehen haben!
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HALL OF FAMEam 7. April 2006
Der Mann zwischen den Stühlen, Schauspieler/Musiker mit seinem ersten Studioalbum seit zehn Jahren. Altersweise ist er geworden, und so blickt er zurück auf sein Leben, und dass alles mal einfacher war (das getragene "The Show Goes On").
Er wettert noch immer gegen die Politik der USA ("In The News", "The Burdon Of Freedom"), ansonsten gibt er sich der wehmütigen Rückschau auf sein Leben hin. Musikalisch wird dies untermalt von elegantem, sparsamen Countryfolk, der nur selten (bei "Chase The Feeling") einen Gang zulegt und richtig ruppig wird.
Mit "This Old Road" zeigt Kristofferson, dass er noch immer seinem Ruf als genialem Songwriter entspechen kann, und da stört auch die limitierte Stimme nicht im geringsten. Solange Songs mit einer solchen Intensität über das Altwerden, das Zurückblicken und das Weitermachen vorgetragen werden, ist das nebensächlich.
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am 17. Juli 2010
Eine Mischung aus der Authentizität und echten Lebensgefühls eines Johnny Cash und der musikalischen Virtuosität an der Gitarre eines Mark Knopfler macht diese Platte zu einem Must-Have für alle Fans von purer Country-Musik und melancholisch-leidenschaftlicher Desperado-Texte.
Was manch einer als "Stimmprobleme" bezeichnen mag, liebe ich an dieser Platte - ein inzwischen 70 jähriger Musiker, Sänger und Schauspieler, der keinen Hehl aus den Spuren macht, die die Zeit hinterlässt. Sowohl inhaltlich als auch klanglich ist diese CD eine Ode an ein langes Leben. Die akustische Patina dieses Mannes verleiht seiner Platte die herbe Note eines in Würde gealterten Weines.
Hut ab vor der klugen Entscheidung nicht den jungen Kris zu imitieren, sondern auf neuen Pfaden zu wandeln!
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am 4. April 2009
Es gibt wenig zu sagen über diese alte Straße, außer - man sollte sie gehen, denn sie ist wunderbar.
Ein Meisterwerk von einem, der weiß von was er singt. Der es nicht nötig hat sich mit Effekthascherei abzugeben.
So kommen die Songs auch sehr puristisch herüber und wer die American Records von Johnny Cash liebt, wird diese Platte ebenfalls lieben.
Wie bei Johnny wird auch hier alles von der charismatischen Stimme des Künstlers getragen. Fast könnte man meinen, wenn überhaupt keine Instrumente dabei wären, wäre sie immer noch gut.
Es ist nicht nur eine wunderbare alte Straße, sondern mit Vinyl auch ein wunderbarer alter Tonträger und das ist gut so.

Für Fans solcher Singer/Songwriter Highlights ist diese Straße Pflicht.
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