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16 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Progressiver und kommerzieller Höhepunkt
Im Jahr 1971 war T.Rex plötzlich in den europäischen Hitparden präsent, hatten aber immer noch den Patchouli-Weihrauch-Geruch der Combo Tyrannosaurus Rex, die mit ihren märchenhaften Texten und exotischen Intrumenten den Endsechziger Jahren Farbe und Mystik gaben. Dieses Album gefiel damals - als letztes - auch den Progressiv-Fans mit hüftlangem...
Am 12. Juni 2000 veröffentlicht

versus
0 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen SACS (Hybrid)
Ich habe mir die SACD als Hybrid (wie es hier in der Artikelbeschreibung steht) bei
samurai_media_JPN4DE bestellt.
Leider ist es nicht die Hybrid sondern die normale Single Layer in Stereo.
Ich versuche seit Tagen mit Japan,auf Englisch, per Mail eine Klärung zu bekommen.
Bisher leider ohne Erfolg. Scheinbar verstehen die nicht den Unterschied...
Vor 11 Monaten von Gerd Hermanns veröffentlicht


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16 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Progressiver und kommerzieller Höhepunkt, 12. Juni 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Electric Warrior (Audio CD)
Im Jahr 1971 war T.Rex plötzlich in den europäischen Hitparden präsent, hatten aber immer noch den Patchouli-Weihrauch-Geruch der Combo Tyrannosaurus Rex, die mit ihren märchenhaften Texten und exotischen Intrumenten den Endsechziger Jahren Farbe und Mystik gaben. Dieses Album gefiel damals - als letztes - auch den Progressiv-Fans mit hüftlangem Haar und Wildleder-Fransenjacken, die den keyboardlastigen Klängen von Genesis, Jethro Tull, Beggars Opera oder Fairport Convention ihre Präferenz gaben und einen sehr erlesenen Geschmack vorgaben.
T.Rex gehörte damals noch zu diesem Kreis, das Album ist eine einmalige Symbiose aus perfekter Studiotechnik, Hits und dem schönen Gefühl, der Frühlingszeit einer geliebten Band beizuwohnen, die mit ihrer Musik einem beginnenden Jahrzehnt viel Farbtupfer und Alltagmystik gab (heute Nostalgie). Damals wurden Marc und Mickey & Co. meist von der seriösen Musikpresse wie Stereo, Hifi oder Sounds ignoriert, da sie sehenden Auges dem Teenagermarkt zugeneigt waren. Doch was wurde den Teenies von damals für ein origineller Sound geschenkt. Wann sonst als 1971 war es möglich, daß so ein verrückter Beat-Underground Song wie "Get It On" auf Platz 3 der deutschen Hitparaden kam, neben Peter Maffay und Daniel Gerrard? Der Soundmix des innovativen Experimentators Tony Visconti ist originell: Die dumpfe bassartige Leadgitarre, die märchenhaften Texte (an deren No-Sense sich niemand störte), die geisterhaft-geschlechtslosen Chorals mit Hilfe der Zappa-Sänger Flo & Eddie, das jazzig-ausgeflippte Saxofon, die Dramatik durch streicherhafte Arrangements (mit welchen Instrumenten frage ich mich heute noch?) ist bis heute nicht mehr gemacht worden. Gelungen war auch die schlichte Covergestaltung in Lith-s/w-Gold, das dem Käufer viel Interpretationsmöglichkeiten nach seiner Phantasie lies. Auch dem Jugendstil angelehnt waren die Cover Innenseiten: Sie zeigten Marc und Mickey Finn in der europäischen Pressung in einer blumenhaften Federzeichnung, die amerikanische Pressung hatte ein tolles verschwommenes s/w Foto, das an die Flower-Power-Zeit erinnert. Marcs schöne lange Korkenzieherlocken waren eine weitere Mode des langen Sommer/Herbstes von 1971. Überhaupt hatte T.Rex ein kunstvoll-ausgeklügeltes Fotokonzept, das nur wenige Bilder in Presseauftrag akzeptierte. Sie erinnerten in ihrer verschwommenen s/w-Technik an den Jugendstil und Symbolismus und liesen dem Betrachter Raum für seine persönliche Phantasie. Marc war übrigens ein genauer Kenner des Malers Alfons Mucha, dessen Details er für sein persönliches Erscheinungsbild heranzog, als wären es kulturelle Schätze aus seiner eigenen Epoche.
Marc hat nach seinem Tod durch die vielen Wiederveröffentlichungen und Besprechungen endlich die Ehre bekommen die er verdient hat. Sein Starruhm schaut sich heute wie ein Märchen aus längst vergangenen Tagen, wo vieles möglich war, die Zeit noch jung war, langsam vorbeiging und alle Beatmusiker noch ausnahmslos jung und voller Illusion waren. Wenn 1972 die Pop-Musik ein jähes Ende gehabt hätte und es nur noch Klassik, Jazz und Schlager gäbe, wäre Marc Bolan ein großer Platz im Musik-Pantheon des 20. Jahrhunderts sicher. Damals gab es recht wenig Beatgruppen, man erwartete jede neue Single von Sweet, Middle-of-the Road oder T.Rex fieberhaft am Radio, um sie mit einem Tonbandgerät wieder hören zu können. Eine LP war ein großes Luxus- und Tauschobjekt, mit dem man in seiner Schulklasse geschätzt wurde. Es ist schwer, das heute nach 30 Jahren nachzuempfinden, nach 3 Jahrzehnten mit unzähligen neuen Stils, Gruppen und Kommerz, dem Punk und Heavy Metal der späten Siebziger, der jedem Impressiven Hörerlebnis der frühen Pionierjahre (z.B. T.Rex oder Uriah Heep) den Garaus machte. Das Marc auch anspruchsvolle Texte schreiben konnte zeigt die Single "Life's a gas" oder "Monolith". Überhaupt sind mehrere Balladen auf dem Album "Girl" z.B. oder "planet Queen".
Eine wunderbare Symbiose mit Erinnerungen an die alten Underground-Tage von "A Beard of Stars", Innovationen mit einer neuen originellen Rhytmus Gruppe, Progressivität und unerwartetem Erfolg in Europa: "Electric Warrior" ist ein klassisches Album der frühen Siebziger Jahre, das mit nostalgischen Schulerinnerungen verbunden ist. Eine ganz junger Neuentdeckerin mochte das Album auch, weil der Sound und manche Texte auf sie ungemein erotisch und originell wirkten.
Das beste T.Rex Album. Von der Gruppe finde ich noch anschaffenswert: "Unicorn", "A Beard of Stars", "Slider" und zuletzt "Tanx", das spätere Werk ist ganz anders und gefiel mir nicht mehr. Marc Bolan war ein (damals verkannter) Innovator und Mädchenschwarm, dessen hübsche Korkenzieherlocken heute unzählige Internetseiten über T.Rex zieren. Thomas Richter, Frankfurt
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21 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Narziss und Goldmund, 29. Juni 2004
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Electric Warrior (Audio CD)
T. Rex hatten es innerhalb der Rockmusik(er)-Szene ja nicht unbedingt leicht. Sicherlich lag das in erster Linie an Marc Bolans narzistischer Selbstdarstellung, über die man sicher geteilter Meinung sein kann. Damals, Anfang der 70er, ging mir das aber wesentlich mehr auf den Senkel als heute. -Liegen ja auch 'ne Menge Jahre dazwischen. Nicht geändert hat sich seit dieser Zeit meine Einstellung zu "Electric Warrior". Mit dieser Scheibe hat sich Marc Bolan unsterblich gemacht; wenn auch heute (da eigentlich nur noch der Name Cobain zählt, wenn man an tragisch verstorbene Rockmusiker denkt) kaum noch jemand davon spricht.
"Electric Warrior" ist, trotz der damals harschen Untertöne (oder war es nur Neid?!) der "echten" Rockmusiker, ein überaus gutes, vor allem aber eigenständiges Album, dass die beste Seite von T. Rex (oder Bolan) aufzeigt. Alle Songs sind von sehr hoher Qualität. -Nicht ein Durchhänger!
Besonders herausragende Tracks sind, neben den bekannten Singles "Jeepster" und "Get It On", vor allem die unbekannter gebliebenen Nummern.
Einerseits zarte, ungemein melodisch und vielseitig (Sax, Flügelhorn) instrumentierte Songperlen wie "Cosmic Dancer", "Life's A Gas" und das alles überragende "Girl" (mit das beste T. Rex Take überhaupt!), andererseits dynamisch-rhythmische, ja freakige Songs wie "Mambo Sun", "Lean Woman Blues", "The Motivator" und das, in dieser Sparte überragende "Rip Off". Diese Melange ist schlichtweg genial!
"Electric Warrior" ist eine Scheibe die die Jahrzehnte ohne jedwelchen Qualitätsverlust überstanden hat und auch die kommenden Jahrzehnte überstehen wird. Wirkliche gute Musik überdauert alles!
Die digital remasterde CD kommt mit einem irrsinnig gutem Sound daher. Druckvoll und doch zart und verspielt. Ein wahrer Hörgenuss.
Etwas Besonderes sind die, als Bonusmaterial ausgewiesenen, Studio-Outtakes. "Work In Progress" nennt es sich hier. Wer für diese, umgangssprachlich oft humorvoll unterlegten, Takes ein Faible hat, wird hier bestens bedient. Fast alle der regulären "Electric Warrior-Songs" finden sich nochmal auf diese Weise auf der CD wieder. Eine feine Sache!
Fazit: Für eine Scheibe dieser Qualität und Eigenständigkeit kann's nur fünf Sterne geben. -Ob das den Herren (so sehr ich diese auch schätze) von Cream, Led Zepp oder Who jetzt passt oder nicht...
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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Marc Bolan /T.Rex Referenzalbum, 24. Juni 2005
Von 
Harald Mausa "harald_mausa" - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Electric Warrior (Audio CD)
"Electric Warrior" ist ein Album des Jahrzehnts. Ein glorreiches 70er Jahre Album von 1971, das heute noch genauso frisch und knackig klingt wie damals, ja sogar dank Remastering noch viel viel besser.
Niemals waren Marc und Co. besser als bei diesem Album. Dies Album kann man bedenkenlos jedem empfehlen.
Tony Visconti leistete produktionstechnisch Erstaunliches, er war ja auch Arrangeur der Streicher und sonstigen Einlagen. Man höre sich dazu einmal die Rohfassung von "Get it On" und danach das fertige "Endprodukt" an .Zusammen waren er und Bolan ein kongeniales Team.
Und niemals besser als auf diesem Album.
Hier war noch alles neu und frisch, das T.Rex-Formular war noch nicht ganz gefunden, man war noch dabei ihn zu erschaffen...
Der kommerzielle Erfolg war bereits da, die Single-Hits "Ride A White Swan" und "Hot Love" waren Nr. 2 bzw. Nr. 1 Hits, und doch war Bolan noch mehr Musiker als Star, was sich leider später ändern sollte.
Kein Titel hier fällt ab, einzig "Rip Off" ist gewöhnungsbedürftig, aber hat nichtdestotrotz Klasse.
Der Rest ist eine einzige Sternstunde der Rockmusik. Hier wurde eine Band und ein Star zu Superstars nur aufgrund Ihrer Musik, und nicht aufgrund von Marketingstrategien der Musikindustrie, so wie heute.
"Electric Warrior" ist ein Meisterwerk. Und zwar ein zeitloses.
Warum Marc damals so viel Häme seitens der Kritiker erfuhr, bleibt, wenn man heute das Album hört, ein Rätsel.
Nebenbei bemerkt, auch das Cover ist einfach nur sensationell.
Als LP war das damals ein Augenschmaus.
So ist das eben, wenn wirklich alles passt....
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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen DER KNALLER !!!, 21. März 2005
Von 
ArBi (Home Sweet Home !) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Electric Warrior (Audio CD)
Mit dieser LP "knallte" Marc Bolan und T.Rex in mein Leben !!!
ich war so jung und dann hörte ich zum ersten mal T.Rex, sowas derartig starkes hatte mein Ohr bis dato noch nie gehört ! es war "Telegram Sam" den ich in einem Flur in einer Jugendherberge zu Ohren bekam, im wechsel mit "Jeepster" und "Get it on" liesen die dann den Kassettenrekorder den ganzen Tag spielen, in einer derart miserablen Soundquallität...doch diese Musik war dem erhaben ! ich hatte fast Herzjagen vor Glück, eine art Gehörorgasmus bei dieser Musik, sowas gabs bis dahin noch nicht...ELECTRIC WARRIOR...wurde dann MEINE ERSTE LP (24DM)!!!Ich genoss dann fleisig die Bolanmania zu hause auf meinem Mr.Hit (Telefunken) bei Tag und mit Kerzenschein in der Nacht !Die Magie und der Zauber der von dieser LP ausgeht ist bis Heute unerreicht, und dafür bin ich Marc Bolan bis heute unendlich dankbar !!!
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Jahrhundertwerk der Pop Musik, 18. März 2005
Von 
Jürgen Rosemeier (59609 Anröchte) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Electric Warrior (Audio CD)
Marc Bolan war ein Albumkünstler! Zweifellos und unbestritten.
Dutzende Single Hits werden immer auf der Haben Seite verbucht wenn es um das Thema T.Rex geht.Doch die wirkliche Größe Marc Bolans offenbahrt sich eigentlich erst beim hören seiner Alben.
"Electric Warrior" ist für mich sein absolutes Meisterwerk. Kein Ton auf diesem Album ist mißlungen, jedes Stück eine Klasse für sich. Die Eröffnungsnummer "Mambo Sun" und das fantastische "Planet Queen" sind für mich die besten T.Rex Stücke überhaupt (beide Nummern waren nie eine Single Auskopplung!)Alle Lobeshymnen auf dieses Album wurden zu Recht verfaßt. Marc Bolan ist lange Zeit verkannt worden, und es erscheint mir fast so als wenn ihm heute endlich die Anerkennung gewährt wird die Ihm zu Lebzeiten nur seine Fans zugestanden haben. Ich selber bin mit "Electric Warrior" groß geworden und wie mir geht es auch vielen Gleichaltrigen, dass Sie immer wieder erneut auch noch heute auf dieses Album zurückkommen. Es ist Zeitlos. Ich bin der festen Überzeugung würde dieses Album heute 2005 erscheinen (von einer neuen, namenlosen, jungen Band veröffentlicht), ohne das ein Ton verändert wäre, es würde seinen weltweiten Siegeszug antreten. Bleibt mir nur noch zu schreiben: Wer es noch nicht hat, sollte es ordern, denn "Electric Warrior" sollte in keiner Plattensammlung fehlen.Anspieltips: Egal. Man kann nicht falsch liegen.
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der elektrische Krieger, 23. April 2012
Von 
Harald Mausa "harald_mausa" - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Marc Bolan's Opus Magnum "Electric Warrior" wurde im September 1971 veröffentlicht, nun erscheint also diese "verspätete" 40 Jahre Jubiläums Ausgabe u.a. ( es gibt mehrere Versionen) in einer Super - Deluxe Edition (2 CD's und eine DVD mit Fernsehauftritten und Live Aufnahmen).
"Electric Warrior" ist eines der stilprägenden Alben und ein Meisterwerk der 70-er Jahre.
Über das Songmaterial des Originalalbums braucht man sich 41 Jahre später sicher nicht mehr detailliert auszulassen. T.Rex waren die damals angesagteste Band Englands und untermauerten ihren durch die Singles "Ride A White Swan( No. 2 GB) und "Hot Love" (No.1 GB)erworbenen Status mit diesem Album, das dann auch noch mit "Get It On (aka "Bang A Gong" in den Staaten)eine weitere No. 1 Hit in GB und mit Jeepster (No.2 GB) zwei weitere Riesenhits enthielt.
CD 1 enthält das Original Album von 1971 ergänzt mit den Original Singles A+B Seiten, die seinerzeit ebenfalls im Jahre 1971 veröffentlicht wurden.
CD 2 sind dann tatsächlich zum Teil bisher für mich auch unbekannte Demo-Versionen, Studio Out-Takes und Arbeitsversionen der Songs.
Hier lässt sich wunderbar die Arbeitsweise des kongenialen Duos Marc Bolan als Gitarist und Songwriter einerseits und Tony Visconti als Veredler und Produzent des Rohmaterials andererseits erkennen.
Auf der dann noch beiliegenden DVD sind dann die heute noch erhaltenen Fernsehauftritte und Promos von T. REX von 1971 mit Auftritten aus dem "Beat-Club" und "Top Of The Pops" enthalten, sowie Live-Aufnahmen aus dem Empire Pool, London 1972.
Abgerundet wird das Ganze durch eine sehr hochwertige Pappschachtel, beiliegendem Poster mit den Songtexten, einer Chronologie von T.Rex des Jahres 1971, Postkarten sowie einem wunderbaren beiliegendem Buch (35 Seiten) mit allerlei Fotos, Zeitungsausschnitten, zeitgenössischer Rezensionen des Albums und vieles mehr. Sogar die beiden Zeichnungen die George Underwood seinerzeit von Marc und Mickey Finn anfertigte, sind im Artwork der CD's enthalten.
Diese Ausgabe wurde mit viel Liebe gemacht und richtet sich natürlich in erster Linie an Alt-Fans wie mich (ich war damals 11 Jahre alt...) die das Album zwar schon haben und dazu noch in mehreren Ausgaben ,sollte aber vielleicht den einen oder anderen Musikliebhaber dazu animieren, sich vielleicht auch diesen wahren Rockklassiker zuzulegen.
Wer einmal Marc Bolan/ T.Rex kennenlernen möchte, dem sei dieses Klassealbum wärmstens empfohlen.
Hier gibt es mehr zu entdecken als es ein "Greatest Hits" Album ermöglicht. Denn hier ist einfach jedes Stück für sich ein kleines Meisterwerk, selbst damalige Singles-B Seiten untermauern ob ihrer Qualität, dass man T.REX keineswegs nur auf ihre Single-Hits, wie es leider oft in der Vergangenheit geschah, reduzieren darf
Angesichts des hier gebotenen, finde ich auch den Preis der Deluxe- Edition mehr als fair.
"There was a time, everything was fine" Dieses Zitat aus einem Bolan Songtext gilt definitiv für "Electric Warrior".
Erinnern wir uns alle gemeinsam an den grossen Künstler Marc Bolan, dessen Musik auch nach so vielen Jahren nichts von seiner Faszination verloren hat. Ich habe Marc als Teil meiner Jugend nie vergessen können. Und gibt es dann so eine schöne Neuveröffentlichung, wie die vorliegende, dann ist sie sofort wieder da, die "Trextasy" von 1971-1973, in der Marc der grösste Star Englands und des Kontinents Europa war.
Diese Veröffentlichung hier, ist eine liebevolle Hommage an ihn und seine fantastische Band "T.REX"
Ich kann nur die Höchstwertung vergeben.
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23 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen KEIN RIP OFF!!!, 3. Mai 2012
VORWEG:
Dies ist NICHT die 35-Jahre-Super-Duper-Mega-Hard-Core-Deluxe-Edition! Wir reden schlicht und ergreifend vom 40-jährigen Jubiläum. Keine Ahnung, wer da was nicht gerafft hat, also nochmal: 40 Jahre, 40 Jahre, 40 Jahre!

VORGESCHICHTE:
Ums kurz zu machen: ELECTRIC WARRIOR war schlicht und ergreifend meine allererste Langspielplatte überhaupt, gekauft ca. '72 in einem Neumünsteraner Plattenladen namens RADIO JENSEN am Kuhberg. Marc Bolan und T.REX waren die ersten und einzigen Helden in meinem Kosmos, und die LP wurde, zumindest zum Zeitpunkt des Kaufs, in Deutschland von POLYDOR vertrieben, remember das rote Label?

Kann mich noch erinnern: Bis dahin hatte ich ausschließlich Singles gekauft, an LPs traute ich mich noch nicht ran. Das mag auch daran gelegen haben, dass eine solche damals den Festpreis (ja, sowas gab es mal) von exakt 19 DM kostete - eine Menge Kohle für einen 11-Jährigen mit schmalem Taschengeld!

ICH
war jemand, der seine gesamte Zeit außerhalb von Schule, Schularbeiten, essen, trinken, schlafen damit verbrachte, Musik zu hören. Dazu gehörten fast tägliche Gänge in die Stadt, und zwar nicht nur zu JENSEN, sondern auch zu anderen Plattenläden (CDs, DVDs, Blue Rays etc. waren noch Science Fiction, MCs waren aufgrund miserabler Soundqualität indiskutabel). Später sollte auch noch das Musikmachen folgen, but that's another story...

ALS STAMMKUNDE
von JENSEN fasste ich mir irgendwann ein Herz und traute mich dann doch in die sogenannte LP-Abteilung, die seinerzeit ca. 250 LPs insgesamt(!) umfasste. Naja, '72 gab es auf der Welt einfach noch nicht so viele LPs und außerdem reden wir hier von Neumünster - weiß irgendjemand, wo dieses Kaff ist? Zielstrebig nahm ich WARRIOR aus dem Regal.

Aufgrund einer Abbildung auf der Rückseite der Single JEEPSTER (die im übrigen auch meine erste englisch-sprachige war) wusste ich, wie die LP aussah. Eine Verkäuferin kam auf mich zu und fragte so von der Seite: "Na, heute mal bei den LPs?". Ihr glaubt es nicht - aus irgendeinem Grund war mir das peinlich, keine Ahnung warum, zumindest nicht in jenem Moment. Habe die LP dann tatsächlich gekauft und bin damit stolz wie Oskar nach Hause gerannt. Mann, das war noch was, das hatte WERT!

ZU HAUSE
sofort: Platte aus der Hülle, rauf aufn Teller, Startknopf gedrückt und was passiert? Beim allerersten Schlag von MAMBO SUN floppt die Nadel aus der Rille, kratzt einmal komplett quer über die ganze Seite, nur um in der Auslaufrille zu landen, woraufhin sich der Plattenspieler automatisch abstellt.

Ihr könnt Euch nicht vorstellen, wie sich DAS angefühlt hat. Ich war völlig fertig mit der Welt - nicht EINEN Ton gehört und LP schon zerkratzt! Für meinen späteren Anspruch auf besten Zustand von Platten hat jenes traumatische Ereignis allergrößte Auswirkungen gehabt.

ZU DIESER SUPER-DELUXE-AUSGABE:
Nach öffnen der eingeschweißten Box war ich auf der Stelle völlig begeistert ob des Gesamteindrucks: Ganz oben auf liegt ein Umschlag aus Transparentpapier, in dem sich diverse Ankündigungs- und Fotokarten befinden. Manche Abbildungen kannte ich bereits, andere nicht. Außerdem ein Poster, das ich in 40 Jahren NOCH NIE gesehen hatte, also eine Art Prämiere, wenn man so will. Trotzdem werde ich das Teil nicht an die Wand pinnen, dafür ist's mir zu wertvoll.

Außerdem noch ein Bierdeckel(?) mit Bild auf der einen, Tracklist von WARRIOR auf der anderen Seite. Darunter kommt ein Hard-Cover-Buch (na, sagen wir mal Büchlein) mit der Geschichte hinter WARRIOR. Top aufgemacht bietet es auch mir als altem T.REX-Fan viele neue und interessante Informationen und Fotos. Und darunter wiederum die 2 CDs und die DVD, allesamt in Klapp-Covers(!), die für solch ein Miniaturformat recht gut zugänglich sind. Hier der

INHALT:
CD 1 bringt uns die Original-LP plus die seinerzeit ebenfalls erschienenen Singles inklusive deren B-Seiten in optimalem Soundgewand. Das haben Marc und Co. so ähnlich gemacht wie die BEATLES, SWEET oder auch SLADE: Single-Hits auf der einen, LPs auf der anderen Seite, beides zeitlich parallel, aber eben nur selten vom Inhalt her überlappend (ja, Ausnahmen bestätigen die Regel).

CD 2 bringt uns haufenweise, genauer gesagt 21(!) Early-Versions, Alternate Masters, Instrumental-Playbacks oder auch akustische/elektrische Home-Demos. Die Klangqualität differiert verständlicherweise von Song zu Song recht stark, ist aber durchweg hörbar, also definitiv KEIN Schrott!

Die DVD zeigt (leider nur) 10 Videos, teilweise TOP OF THE POPS- oder BEAT CLUB-Auftritte, teilweise live, mal mit dem Original-Playback synchronisiert, mal tatsächlich live. Zwei oder drei davon kannte ich schon, der Rest war für mich neu - wenig, aber dennoch sehr schön! Allein der Anblick eines vollkommen lustlosen Mickey Finn's hinter'm Schlachzeuch bei HOT LOVE ist der Lacher! Hier würde ich mir zu meinem 60sten so'n richtig fettes T.Rex-Video-Paket wünschen, und - je 'liver' desto geiler!

ANDERE WARRIOR-VERSIONEN:
Vor Urzeiten hatte ich irgendwann mal eine WARRIOR-CD-Ausgabe von CASTLE COMMUNICATIONS erstanden. Diese unterschied sich von meiner LP-Version dadurch, dass vor bzw. zwischen den Stücken zum Teil Studio-Gebrabbel, teilweise Anzähler zu hören waren, ansonsten: Tracklist identisch, keine Bonus-Trax, keine Lyrics, Sound passabel, Gesamtaufmachung eher dürftig.

Später, zum 30jährigen Jubiläum (also im Jahre 2001), kaufte ich dann eine CD-Version von A&M, die 1. einen Kommentar von Herrn Visconti himself, 2. acht Bonus-Trax (Work-In-Progress-Versionen fast des kompletten Original-Albums) und selbstverständlich sämtliche Lyrics beinhaltete.

Sound aufgrund eines sehr geschmackvollen Remasterings von Grandmaster George Marino grandios, Aufmachung sehr gelungen: Schönes, stimmiges Booklet in schwarz/gold mit Miniaturabbildungen von Marc und Mickey (Zeichnungen von George Underwood, die auf der Innenhülle meiner LP fehlten, die ich also sozusagen mit einem 30jährigen Delay zum ersten Mal sehen durfte!), Umverpackung aus Pappe, ebenfalls schwarz/gold, insgesamt: WOW! Eigentlich nicht zu toppen und jetzt DAS!

SCHLUSSWORT:
Keine Ahnung, vielleicht muss all das so sein: Erste LP, wahre Werte, zahllose Erinnerungen an eine Zeit, da noch echte Menschen echte Musik gemacht haben, seufz...

Was weiß ich, auf jeden Fall ist WARRIOR eine der melodischten, harmonischten, naivsten, seriösesten, GEILSTEN Platten aller Zeiten. Besser, schöner, anerkennender als mit der vorliegenden Box kann man einen wahren KLASSIKER nicht würdigen. Dieses Zeug werde ich FÜR IMMER lieben...

In diesem Sinne: Marc im Himmel - ROCK ON!

BEWERTUNG
Komposition: 5 Sterne
Arrangement: 5 Sterne
Performance: 4 Sterne
Innovation/Experimente: 4 Sterne
Produktion/Sound: 5 Sterne
Cover: 5 Sterne
Gesamt: (28:6=) 4,666 (also aufgerundet) 5 Sterne

HAAX/Kiel
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unicorn und Electric Warrior waren Marc`s Sternstunden, 17. Februar 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Electric Warrior (Audio CD)
"Unicorn" ist das beste akustische Album von Tyrannosaurus Rex, "Electric Warrior" ist meiner Ansicht das Hightlight aus der elektrifizierten Epoche. Beide bieten (fast) ausnahmslos gute Kompositionen, beide haben märchenhafte Texte. Das besondere an diesem Album ist, daß Marc zu dieser Zeit der erste große Teenager-Star der Siebziger Jahre geworden war. Erst kurze Zeit waren der Bassist Steve Currie und Drummer Bill Legend (neben Bongospieler Mickey Finn) zu der Gruppe gestoßen. Während der gesamten Aufnahmesessions befand sich "Hot Love" auf dem ersten Platz der englischen Charts. Man kann sagen, daß T.Rex die einzige Band war, die optisch und musikalisch die Hippie-Bewegung (posthum) aus dem Underground in Millionen Kinderzimmer gebracht hatten.
- "Get It On" kam auf Platz 3 der deutschen Hitparaden kam, neben Peter Maffay und Daniel Gerrard. Bis heute eine der verrücktesten Beat-Singles, die je in die Charts kame. Die dumpfe bassartige Leadgitarre, die geisterhaft-geschlechtslosen Chorals (mit Hilfe der Zappa-Sänger Flo & Eddie), das jazzige-Saxofon am Ende einiger Tracks, Dramatik durch Streicherarrangements: Dies war ein völlig neuer Sound, der bis heute seinesgleichen sucht. Die LPs erschienen damals als Klappcover mit zwei Jugendstil-Zeichnungen von Mickey und Marc, die US-Version hatte im Innenteil ein s/w Foto mit June & Marc in ihrer Hippie-Wohnung, Marc Bolan war ein Bewunderer des Jugendstilmalers Alfons Mucha und ließ sich für Fotografien und Covers von dessen Stil beeinflussen.
Gute Tracks: "Monolith" & "life a Gas" (ruhig), "Get It On", Planet Queen. "Rip Off" ist ein mutiges ausgeflipptes Finale für einen Millionenseller. "Jeepster" war ein origineller wie seltsamer Albumtrack, als Single im Herbst 71 gegen Marcs Willen veröffentlich. Als Nachfolger von "Jeepster" stand das unveröffentlichte "Sailors on the Highway" zur Debatte, schade. Als Bonus fehlt hier "Hot Love", gegen 4.00 morgens nach etlichen Brandies aufgenommen wurde (wer erinnert sich z.B. an das seltsame Schreien aller am Ende?)
- Die Boni zeigen alle Tracks mit noch fehlenden Tonspuren, die Unterhaltungen lassen die Spielfreude spüren, die während der sommerlichen Sessions (in London und Los Angeles) im Studio aufkam ...
Anfang der Siebziger Jahre soll David Bowie angeblich bei einer Seance eine Eingebung bekommen haben: Er und Marc Bolan werden die Teenager der frühen Siebziger Jahre am stärksten und nachhaltigsten beeinflussen. Damals waren beide noch relativ unbekannte Künstler. Im Fallse Marcs war dies ein guter Einfluss, es gab seither nie mehr so viele hübsche Kinder und Teenager beiderlei Geschlechts mit extrem langen Haupthaar und Korkenzieherlocken wie im Jahre 1971/72.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die "Luxus- Edition" eines "Klassikers" !, 30. Juni 2010
Von 
Harald Mausa "harald_mausa" - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Electric Warrior (Bonus Tracks) (Audio CD)
"Electric Warrior" ist ein Album des Jahrzehnts. Ein glorreiches 70er Jahre Album von 1971, das heute noch genauso frisch und knackig klingt wie damals, ja sogar dank Remastering noch viel viel besser.
Niemals waren Marc und Co. besser als bei diesem Album. Dies Album kann man bedenkenlos jedem empfehlen.
Tony Visconti leistete produktionstechnisch Erstaunliches, er war ja auch Arrangeur der Streicher und sonstigen Einlagen. Man höre sich dazu einmal die Rohfassung von "Get it On" und danach das fertige "Endprodukt" an. Zusammen waren er und Bolan ein kongeniales Team.
Und niemals besser als auf diesem Album.
Hier war noch alles neu und frisch, das T.Rex-Formular war noch nicht ganz gefunden, man war noch dabei ihn zu erschaffen...
Der kommerzielle Erfolg war bereits da, die Single-Hits "Ride A White Swan" und "Hot Love" waren Nr. 2 bzw. Nr. 1 Hits, und doch war Bolan noch mehr Musiker als Star, was sich leider später ändern sollte.
Kein Titel hier fällt ab, einzig "Rip Off" ist gewöhnungsbedürftig, aber hat nichtdestotrotz Klasse.
Der Rest ist eine einzige Sternstunde der Rockmusik. Hier wurde eine Band und ein Star zu Superstars nur aufgrund Ihrer Musik, und nicht aufgrund von Marketingstrategien der Musikindustrie, so wie heute.
"Electric Warrior" ist ein Meisterwerk. Und zwar ein zeitloses.
Warum Marc damals so viel Häme seitens der Kritiker erfuhr, bleibt, wenn man heute das Album hört, ein Rätsel.
Nebenbei bemerkt, auch das Cover ist einfach nur sensationell.
Als LP war das damals ein Augenschmaus.
So ist das eben, wenn wirklich alles passt....
Ein paar Worte noch zu diesem amerikanischen Remaster von Rhino: Ich bin der Meinung, daß dies die "beste" Electric Warrior- Version ist, hier gibt es Bonus-Tracks in Hülle und Fülle, von "Hot Love" bis "Raw Ramp" inklusive Intro "There Was A Time", soundtechnisch 1 A, und auch das Cover ist nicht zu toppen...für eine CD- Ausgabe, wohlgemerkt!
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sexy Glamrock! Verruchter Groove, lasziver Beat! Ein Meilenstein!, 5. April 2008
Von 
Toshé "Toshé" (Inner Outer Space) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Electric Warrior (Bonus Tracks) (Audio CD)
Electric Warrior ist ein absoluter Höhepunkt im T.Rex Programm. Hier wurde wirklich eine perfekte Liason in Sachen Style, Sinnlichkeit, Extase, Pop, Feeling und Rock kreiert. Und Marc Bolan stolziert als exotisches Wunderwesen durch die diversen Musikszenen. Neben ein paar weltbekannten Hits finden sich hier auch ein paar wundervolle Perlen, die es intensiv zu entdecken gilt.
Alles in allem ein famoser Klassiker, der in jede gute Sammlung gehört.
Gigantisch! Gruß und viel Freude damit!
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Electric Warrior (Remastered)
Electric Warrior (Remastered) von Marc Bolan & T Rex (Audio CD - 2012)
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