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92 von 101 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Krieg der Knöpfe mal zwei
ACHTUNG: Diese Rezension dient ausschließlich der Information anderer Kunden, die im "Krieg der Knöpfe"-Chaos 2011 den Überblick verloren haben. Denn hierbei handelt es sich um eine von zwei Neuverfilmungen des Stoffes, die in Deutschen auch noch den selben Titel verpasst bekommen haben...immerhin wird der Roman von Louis Pergaud gerade 100 Jahre...
Veröffentlicht am 12. März 2012 von Scamander Riker

versus
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Aufgesetzt, trivial und extrem nervig
Schon lange habe ich nicht mehr einen handwerklich so miserablen Film gesehen wie die Neuauflage des "Kriegs der Knöpfe" von Yann Samuel

Was besonders peinlich war (analog zur Kritik von "uma" vom 19.3.2013):
1. Das brechreiz-erregende "Plädoyer" für Kinder und ihre Rechte. Ja, der Film bedient die inzwischen jeden Elternabend von...
Vor 19 Tagen von Roger Stadler veröffentlicht


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92 von 101 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Krieg der Knöpfe mal zwei, 12. März 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Krieg der Knöpfe [Blu-ray] (Blu-ray)
ACHTUNG: Diese Rezension dient ausschließlich der Information anderer Kunden, die im "Krieg der Knöpfe"-Chaos 2011 den Überblick verloren haben. Denn hierbei handelt es sich um eine von zwei Neuverfilmungen des Stoffes, die in Deutschen auch noch den selben Titel verpasst bekommen haben...immerhin wird der Roman von Louis Pergaud gerade 100 Jahre alt...

Dieser, hierzulande direkt auf DVD und Blu-Ray veröffentlichte Film von Yann Samuel, trägt auch im Französischen Original den Titel "La guerre des boutons" und spielt im Frankreich der 1960er-Jahre, also den letzten Tagen des französischen Kolonialreichs und der vierten Republik. Unter Kritikern gilt er im Allgemeinen als die etwas gelungenere Version der beiden 2011er-Knöpfe...

Er sollte nicht verwechselt werden mit dem anderen "Krieg der Knöpfe", der im April in die deutschen Kinos kommt und im Französischen als "La nouvelle guerre des bouton", also als "Der neue Krieg der Knöpfe" firmiert. Dieser spielt während der Zeit der deutschen Besatzung in den letzten Monaten des Zweiten Weltkriegs und wurde von Christophe Barratier verfilmt.

Darüber hinaus gibt es noch eine irische Version des Stoffes von 1994 und natürlich den Schwarz-Weiß-Klassiker aus den 60er-Jahren von Yves Robert.

Ich hoffe, dass damit alle Unklarheiten beseitigt sind.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Film, den Kinder und Erwachsene gerne schauen, 19. März 2013
Rezension bezieht sich auf: Der Krieg der Knöpfe (DVD)
"Krieg der Knöpfe" ist in Frankreich ähnlich populär wie z.B. Kästners "Pünktchen und Anton" oder "Emil und die Detektive" in Deutschland. Und wie die deutschen Kinderbuchklassiker ist auch der französische mehrfach verfilmt worden.

Was uns uns besonders gefiel:
1. Ein Plädoyer für Kinder und ihre Rechte. Das Recht, dass sie ihren eigenen Weg selbst bestimmen dürfen. Das Recht auf Bildung. Und natürlich das Recht auf Freiraum. Selbst dann, wenn die Umstände nicht einfach sind. Lebrac, der Anführer der Clique, z.B. arbeitet zu Hause auf dem Hof mit, weil der Vater die Familie früh verlassen hat. Nicht grundlos träumt er davon, der erste Minister für Kinder zu werden...Schöne Aussage ohne einen einzigen Augenblick belehrend zu wirken.
2. Toller Cast: Die jugendlichen SchauspielerInnen sind bis in die Nebenrollen sehr individuell und wirklich stark besetzt. Man wird mitgerissen in den Alltag der Clique und ihre traditionelle Fehde mit derjenigen des Nachbardorfes. Auch die Erwachsenenrollen sind charismatisch und mit mancher Pointe versehen ohne jedoch überzeichnet zu sein oder in Klamauk zu verfallen. Insgesamt ein Spiel auf Augenhöhe.
3. Starke Mädchenrollen: Ja, es ist eine Bubenclique. Aber es hat auch Mädchen dabei, die den Jungs durchaus das Wasser reichen können.
4. Kindheitserinnerungen, die in das warme Licht Südfrankreichs getaucht sind, jedoch nie "nur" nostalgisch sind.
5. Toll, dass es noch Filme gibt, in denen Kinder nicht kleine Erwachsene sind, sondern Rabauken, die draussen toben und ihre Grenzen ausloten können! Und nein: Das zu sehen, schadet m.E. Kindern nicht, weil es sehr viel mit dem Erwachsenwerden zu tun hat - FSK 6 ist aber sehr o.k., weil es viele Dinge gibt, über die man reden kann. Falls es geht unbedingt die französische Version gucken, da manche Pointe in Deutsch nicht funktioniert. Beispiel: der Jüngste der Gruppe versteht manches noch nicht so ganz. Als sie zu zweit auf der Lauer liegen und der Ältere, als es losgeht, sagt "à trois" (auf drei; kann in franz. auch "zu dritt" heissen), meint er: Wieso zu dritt? Wir sind doch nur zwei...". Goldig.
6. Mir persönlich hat dieser Film besser gefallen als der zeitgleich erschienene "Neue Krieg der Knöpfe", der zwar auf derselben Vorlage beruht, jedoch ein anderes zeitliches Setting und kleine Änderungen gewählt hat.

Fazit: Es kommen alle auf ihre Kosten. Kinder, die das Abenteuer miterleben, sich mit einzelnen Figuren identifizieren, die mitfiebern, mitleiden und sich mitfreuen. Und Erwachsene, die den Film ebenfalls sehr gerne schauen und bei denen - aus Generationensicht - parallel auch ein Film der eigenen Kindheitserinnerungen abläuft. Alles in allem klare 5 Sterne. Die DVD hat folgende Boni: Bericht über den Cast; Szenen, die rausgeschnitten wurden; Trailer.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Charmant-poetisches Remake, 8. Januar 2013
Von 
G. Papstein "Fernsprecher" (Zürich | SCHWEIZ) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Der Krieg der Knöpfe (DVD)
Ja, es ist ein Remake und natürlich folgt es nicht 100%ig der Buchvorlage, aber dieser Film ist es wert beachtet zu werden. Er ist voller liebenswerter Charaktere, poetischen Momenten und einfach zu Tränen rührenden Dialogen. Vermutlich können solche Geschichten nur in Skandinavien oder Frankreich entstehen- dieser Film hat das Zeug zum Klassiker– und er macht nicht nur den Kindern Spass, auch für Eltern durchaus geeignet. Und....Hollywood- braucht es gar nicht!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Krieg der Knöpfe, 9. Januar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Krieg der Knöpfe (DVD)
Meine Kinder waren begeistert (6 und 9 Jahre). Hier dürfen die Jungs noch Rabauken sein. Köstüme und Bilder sind schön gemacht. Man taucht in eine Zeit ein, in der man nicht erst einen Termin zum Spielen ausmachen musste, sondern mit seinen Freunden und einem Holzschwert bewaffnet in den "Kampf zog" .
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Aufgesetzt, trivial und extrem nervig, 5. Oktober 2014
Rezension bezieht sich auf: Der Krieg der Knöpfe (DVD)
Schon lange habe ich nicht mehr einen handwerklich so miserablen Film gesehen wie die Neuauflage des "Kriegs der Knöpfe" von Yann Samuel

Was besonders peinlich war (analog zur Kritik von "uma" vom 19.3.2013):
1. Das brechreiz-erregende "Plädoyer" für Kinder und ihre Rechte. Ja, der Film bedient die inzwischen jeden Elternabend von Kindergarten oder Schule in der Republik peinigenden Muttis mit ihrem Credo von "Mein Willi, der is total traumatisiert durch ihr'n strenge' Ton....". Und selbst wenn man ertrüge, dass alle wahnsinnig viel "Rechte" und keine "Pflichten" haben (oh Gott, ich sprach es aus, das Unwort!) - dann leistet eine Vermittlung dieser Idee als allerletztes dieser Film.
Denn alles, aber auch wirklich alles an diesem Film ist durchsichtigstes Klischee. Von Authentizität von Handlung, Akteuren oder Orten nicht die Spur.
2+3. Zur Anmerkung "toller Cast" kann ich nur feststellen: No na. Es ist dem Regisseur zumindest nicht gelungen alle Kinderakteure zu verbiegen. Aber glaubwürdig? Da werden 9-Jährige mit breiter Streicheruntermalung zum Titanic-Abschiedkuss hochgepeitscht. Also: während die Republik vor lauter political correctness verlogene Gesetze gegen Kinderpornographie erlässt, sind kleine Mädchen hier raffinierte Kokotten und Jungs sozialkritische Freiheitskämpfer?
4. Was für ein dümmliche Zuckersauce ergiesst sich da eigentlich insgesamt über das französische Landleben? So sauber sah ich noch nie eine Kuh aus dem Stalle schreiten und von Erdigkeit, Schmutz und Rauheit nicht die Spur. Landleben in duftigen Getreidefeldern für waldorfschul-vegane Birkenstockträgerinnen.
5. Uma schreibt "Toll, dass es noch Filme gibt, in denen Kinder nicht kleine Erwachsene sind, sondern Rabauken, die draussen toben und ihre Grenzen ausloten können!"
Da kann ich nur im Blick auf den Film antworten: "Sechs, setzten Frau Grundschullehrin. Sie haben ihre Grenzen ausgelotet."
Es sind eben leider gerade nicht Kinder, die so agieren wie es der Plot hier vorgibt. Das alles ist so fahrig, ungenau und inkonsequent in der Charakterzeichnung, das man heilfroh ist, wenn der Film endlich - endlich - zu Ende ist.
Und was die Rezensentin da als "goldisch" bezeichnet, ist genau diese unnatürliche, verkitschte Sprechweise von altklugen bemitleidenswerten Einzelkindern, die alleinerziehende Mutti so rührselig über ihren Sascha Amadeus strahlen lässt.

Fazit: Der Film ist der exemplarisch misslungene Versuch den französischen Film mit Hollywood-Klamauk und Bassgitarrenlärm (beim Waldangriff) für große Publikum aufzupeppen. Lehrer streiten sich scheinbar und nennen sich scheinbar "A***hlöcher", Pfarrer sind verklemmt und verdecken mit der Hand, wenn Deborah Kerr von Errol Flynn geküsst wird, Mütter sind (natürlich vom durchgegangen Mann) lebensverhärmt und - jähester Wandel im Film - am End wieder zärtlichster Supernannis, Gut ist gut und bös ist bös und dumm ist der Film......
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Der andere 'Krieg der Knöpfe', 6. Mai 2013
Rezension bezieht sich auf: Der Krieg der Knöpfe (DVD)
meiner Meinung nach hat jede der beiden Neuverfilmungen ihre Berechtigung und beide sind sehenswert. Die Verfilmung von Yann Samuell bevorzuge ich persönlich, da sie sich eher an die Grundidee der Geschichte um die zwei verfeindeten Dörfer hält. Die Besetzung der Kinder ist hier ausnahmslos mit 'Noch-Nicht-Schauspielern' vorgenommen worden, die Kinostars spielen eher im 'Neuen Krieg der Knöpfe', was der Qualität der Schauspielleistungen aber nicht schadet. Die DVD Qualität ist gut, aber nun nicht herausragend. Wenigstens gibt es noch ein paar interessante Extras dazu. Alles in allem sehr empfehlenswert.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr gelungen!, 13. Januar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Krieg der Knöpfe (DVD)
Ich bin schon seit langem ein Fan von französischen Filmproduktionen, deshalb habe ich mir beide "Krieg der Knöpfe" Neuverfilmungen angesehen.
Die Verfilmung von Regisseur Yann Samuell ist meiner Meinung nach die Beste.
Mit viel Liebe zum Detail ist hier ein wirklich guter Film für groß und klein gemacht worden.
Das Setting ist sehr gut gewählt, die Landschaftsaufnahmen sind ein Traum.
Mit viel Witz und Spaß entführen einen die Schauspieler in die französische Provinz der 60er Jahre, als das Kinder noch Kinder sein durften und sich in der Natur ausgetobt haben.
Der Film zeigt ihre Schwächen und Stärken, sowie die Auswirkung der ersten Liebe auf das Verhalten der Kinder.
Ich kann den Film auf jeden Fall empfehlen!
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8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Fein - und sinnig. Ein schöner Kinderfilm, nicht typisch Hollywood!, 25. Mai 2012
Rezension bezieht sich auf: Der Krieg der Knöpfe (DVD)
Auch wenn es ein Remake ist, so ist er doch ein typisch französischer Film (nicht Holywood-Style).

Neben großem Spaß und Spannung für unsere Jungs (hier 8 + 13, letztere sind ja schon sehr "cool") kommen auch die leiseren Töne gut an. Ganz sicher können auch die Erwachsenen schmunzeln (oder auch breit grinsen). Wird uns doch mit Humor vor Augen geführt, dass in verantwortungsvollen Männern immer noch die "Rabauken" von gestern stecken, (die ihren Weg trotzdem gemacht haben) und manch kleiner Mensch größere Lasten auf seinen schmalen Schultern trägt, als Erwachsenen oft bewusst ist. Zudem wird entdeckt, dass Mädchen auch ganz tolle Kumpel sein können oder einen verliebten Jungen Dummheiten begehen lassen, ansonsten steht Frau nicht so im Mittelpunkt des Geschehens - was ja auch mal sein darf.

Auf jeden Fall ansehen!
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5.0 von 5 Sternen Krieg der Knöpfe - was soll da noch halten?, 10. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: Der Krieg der Knöpfe (DVD)
Die notwendige, von der Natur so vorgesehene Entwicklung vom Kinde zum Jugendlichen, vom „Muttersöhnchen“ zum Soldaten des „Vive la France“ oder „Führer, befiehl! – wir tragen die Folgen“ kann sich als Neurose, als ein in den Teufelskreis gestoßenes Elend der Kinder vollziehen, wenn ihnen niemand zuhört, ihnen abnimmt, wovon sie berichten und worüber sie weinen. Weil man zu ignorieren lernt, was die Welt ständig in verschiedene Lager des Unsinns spaltet, wird es nirgend die Einsicht zum Frieden geben.
Da versorgt man ein verletztes Kaninchen, man ist sich unter den Anführern einig, dass man hier helfen muss, aber danach geht es zurück aus der Humanität in den künstlich hochgespielten Hass gegen das andere Denken, das Anderssein der Kinder aus dem Nachbardorf. Einmal Krieg, immer Krieg – „weil es halt Spaß macht“: Dagegen wächst kein Kraut auf Erden!
Das Werk
In einem französischen Landstrich kämpfen zwei Kinderbanden gegeneinander, zwar nach Regeln, aber nicht um einer guten Sache willen, sondern aus Machtanspruch. Der Film stellt uns in Schwarz-weiß-Technik die Gesinnung vor wie oben besprochen, und weil dahinter tiefe Bewunderung für das Freiheits- und Autonomieverständnis der Autorenschaft steht, also der insgesamt hier thematisierten Definition, was unter „Jungen“ nun mal zu verstehen sei, geht man mit allerlei Parolen und Waffen aufeinander los. Am Ende landen die Hauptakteure im Internat, wenn man so will, im Psychokittchen, und verbrüdern sich dort zu neuen frischen Taten nach altem Muster. Was für ein prachtvolles Spiegelbild ihres Lebensumfeldes!
Der ethische Aspekt
Der Film zeigt eine Art Besessenheit in Mutfragen – nicht aus Risikofreudigkeit, sondern weil die Kinder von ihren Vätern regel- und planmäßig verdroschen werden. Der „Erziehungsstil“ ist verbal wie handgreiflich aggressiv. Sehr rasch wird deutlich, dass die Kinder ihre Eltern reflektieren und mit dem Mute der Verzweiflung sich ihre Ausfälle gegen Schule und Erziehung in die Freiheit herausnehmen.
Wenig glücklich, aber daran gewöhnt, hören die Kinder sich ständig bei ihrem Familiennamen angeschnauzt und zurechtgedonnert. Entsprechend ist die Umsicht der Kinder, wenn es um das Wohl oder das von ihnen erzwungene Vertrauen gehen soll. Man weiß, dass man verprügelt wird, kann dem auch nicht entrinnen, wenn man noch irgendwo sein Selbst fühlen will, also ist Rebellion die Antwort auf Unterdrückung. Eine feine Moral!
Der schöpferische Vollzug
Anführer einer Jugendgruppe (oder Bande) ist immer der Längste – nicht der Klügste, sondern der Überlebens-willigste. Es geht auch nur darum, und da nicht gelernt, sondern gepaukt und eingehämmert wird, bleibt der zu behaltende Stoff zumeist nur den intellektuell Begabten vorbehalten. Die anderen Lebenstüchtigen schlängeln sich zwischen den Erwachsenen und ihren Alltagslügen durch und passen meist gut auf sich auf. Aber da Kinder reflektieren, bedeutet ihre Mission auf dieser Erde Schmerz und Demütigung, Verfolgung und Eingesperrtwerden, und somit bleibt nicht aus, was die Jungen längst über sich auszurechnen wissen. Darin ist auf ihre Eltern Verlass!
Weil der Regisseur nicht verpasst, uns in das Herz der Hauptakteure und ihr Wehleid schauen zu lassen, hat dieser Film tatsächlich seinen Preis verdient. „Stolz“ auf solche Art Kindheit kann niemand sich fühlen, und wäre er noch so abgebrüht: Er macht sich aus Verzweiflung nur was vor.
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5.0 von 5 Sternen Fantastischer Film für die ganze Familie!, 19. November 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Krieg der Knöpfe (DVD)
Toller Film über zwei verfeindete Dörfer im Frankreich der 50er. Genauso stellt man sich die perfekte Kindheit vor! Immer wieder schön anzusehen mit wunderschönen französischen Landschaften! Absolut empfehlenswert!
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Der Krieg der Knöpfe
Der Krieg der Knöpfe von Louis Pergaud (DVD - 2012)
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