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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Totale Kontrolle....
Paul Greengrass hat ein großes Faible für die Themen "Politik" und "Spionage". Der Brite studierte in Cambridge und begann 1978 seine Karriere als Journalist und Regisseur des BBC Programms "World in Action". Zu seinen damaligen Arbeiten gehört auch eine Doku über die IRA-Gefangene, die er während eines Hungerstreiks interviewte. Er schrieb 1987...
Vor 1 Monat von Ray veröffentlicht

versus
56 von 72 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Guter Film - aber katastrophaler "Kopierschutz".
Der Film ist gut, keine Frage. Die Geschichte ist zwar nicht ganz so ausgeklügelt wie in den ersten beiden Teilen, dennoch gibt es auch hier noch reichlich Überraschungen und Spannung. Die Actionszenen sind absolute Spitzenklasse - nicht bloß durch technische Extravaganz, sondern durch intelligenten Einsatz der Mittel. Für Bourne-Fans ein absolutes...
Veröffentlicht am 12. Januar 2008 von Daniel Keyhani


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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Totale Kontrolle...., 15. September 2014
Von 
Ray "rayw260" (Rheinfelden) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Bourne Ultimatum (DVD)
Paul Greengrass hat ein großes Faible für die Themen "Politik" und "Spionage". Der Brite studierte in Cambridge und begann 1978 seine Karriere als Journalist und Regisseur des BBC Programms "World in Action". Zu seinen damaligen Arbeiten gehört auch eine Doku über die IRA-Gefangene, die er während eines Hungerstreiks interviewte. Er schrieb 1987 gemeinsam mit Peter Wright das Sachbuch "Spycatcher" über eine Aufdeckung einer Spionageaffäre beim Geheimdienst. Er folgte der Spionage-Roman "The Interprise".

Bekannt als Filmemacher wurde er im Jahr 2000 mit dem vielfach ausgezeichneten Film "Bloody Sunday", der sich mit den Ereignissen um den "Blutsonntag" am 30. Januar 1972 in Nordirland befasst. Ein Welterfolg wurde dann der nachfolgende Fortsetzungsfilm "Bourne Verschwörung". Sein "Flug 93" aus dem Jahr 2005 war ein Oscarkandidat in der Regiesparte. Ein Film, der sich mit einem Teil der Ereignisse um den 11. September beschäftigt.
Im Jahr 2007 folgt dann der dritte Teil der Bourne Reihe "Das Bourne Ultimatum", nach meiner Meinung der beste Film der gesamten Reihe. Dies macht sich auch an seinen 3 gewonnenen Oscars bemerkbar und an einem weltweiten Einspielergebnis von 442 Millionen Dollar. Dabei unterstreicht die subjekt wirkende Kameraarbeit, die 111 Minuten lang immer ganz nah dabei ist die Brisanz des Films, dessen Szenario über die Gefahren einer allmächtigen Überwachung nicht nur warnt, sondern ein ganz mulmiges Gefühl hinterlässt. So ist hier nicht nur rasantes Actionkino gegeben, sondern es wird auch ein Zukunftsmodell aufgezeigt, dass keiner wirklich jemals haben will. Nur...es ist leider schon da und ist Wirklichkeit. In diesem kalten Überwachungsthriller sucht ein kalter Killer ohne Erinnerungen nach seiner Seele.

Teil 3 schließt unmittelbar an die Ereignisse von "Bourne Verschwörung" an. Jason Bourne will seine Vergangenheit als Geheimagent endgültig klären. Langsam kann er das persönliche Puzzle immer mehr selbst zusammensetzen. Sein früherer Arbeitgeber, die CIA, will ihn aber immer noch ausschalten, da er der Behörde mit seinem Insiderwissen schaden könnte. An seine Amnesie glauben nur wenige. Er kontaktiert den Londoner Journalisten Simon Ross (Paddy Considine), der zru Zeit für den Guardian Artikel über den Agenten Bourne schreibt. Bourne macht ein Treffen mit Ross aus, dass aber überwacht wird und auf dem belebten Bahnhof der Londoner Waterloo Bridge durch angeheuerte Killer in eine Katastrophe mündet. Auf den Weg sein eigenes Geheimnis zu entschlüsseln, braucht Jason Bourne aber Verbündete wie Nicky Parsons (Julia Stiles) oder Pamela Landy (Joan Allen)....

Der Film begeistert auch durch sein markantes Schreibtisch-Täter Bösewichts-Trio David Strathairn, Scott Glenn und Albert Finney, die ganz oben die Strippen ziehen und die Killer zur Ermordung des Exikillers Bounre in Bewegung setzen. Paul Greengrass setzt mit seiner Machart auf einen geschlossenen Thriller, der mit einem rasanten Tempo voranschreitet, die Spannungskurve gekonnt steigern kann und den Zuschauer mit seiner hintergründigen Paranoia auch beeindrucken kann. Hier gelang der seltene Kunstgriff einen optisch total modernen Thriller mit rasanten Schnitten mit der gleich guten Qualität der legendären 70er Jahre Spionage-Thriller kombinieren. Gut gemacht, Mr. Greengrass.
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen In die Höhle des Löwen..., 2. April 2009
Rezension bezieht sich auf: Das Bourne Ultimatum [Blu-ray] (Blu-ray)
Jason Bourne holt zum ultimativen Schlag aus. Nachdem er von allen Seiten gejagt wird, geht Bourne in die Offensive. Wie ein Tier, das in die Ecke gedrängt wurde, holt er jetzt zum Gegenschlag aus und versucht die gesamte Organisation zu Fall zu bringen.
Auch im dritten Teil gibt es Nonstop-Action und Spannung, doch endlich wird auch etwas von dem Geheimnis Jason Bourne gelüftet. Endlich erfährt der Zuschauer, wie Bourne zu der Kampfmaschine wurde, die jetzt gegen das kämpft, was ihn schuf. Endlich erfährt der Zuschauer auch etwas über die wahre Identität Bournes.
Hier wurde nochmal eine Schippe Action und Spannung auf die Vorgänger draufgelegt, um einen grandiosen (vorläufigen) Abschluß der Trilogie zu schaffen. Doch auch hier trifft man wieder auf den in Teil zwei eingeführten Wackelkamera-Look. Und hier, und ich sage nur sehr ungerne etwas Negatives über diesen Top-Film, ist es zeitweise sogar noch schlimmer als in Teil 2. Bei einem Zweikampf zwischen Bourne und einem Killer ist es so schlimm, daß man nicht einmal erkennt, wer gerade die Oberhand hat. Mal sieht man ein Bein, mal einen Arm, aber nichts von Geschehen. Das Ganze müßte eigentlich als Vorsatz bestraft werden.

Zur Blu-ray: Die Bildqualität ist besser als bei den beiden Vorgängern. das leicht körnige Bild ist eindeutig als Stilmittel zu identifizieren.
Auch der Ton, der in deutsch DTS 5.1, englisch DTS Master Audio und einigen anderen Sprachen, vorliegt, braucht sich nicht zu verstecken und kommt sehr räumlich rüber.
Die Extras sind auch hier wieder sehr informativ. Über 45 min Dokumentationen, über 10 min Geschnittene Szenen und ein Audiokommentar des Regisseurs sind vertreten. Auch das Bild-in-Bild-Feature "U-Control" darf natürlich, wie bei allen Universal-Blu-rays, nicht fehlen.
Einzig die zwei Dokumentationen und das Musik-Video der BonusDVD von der "Das Bourne Ultimatum - Die ultimative 2 Disc Edition" fehlen leider hier.

Fazit: Eindeutig der Höhepunkt der Bourne-Trilogie. Hier werden Vergangenheit und Gegenwart zusammengeführt, aber auch Platz gelassen für einen eventuellen vierten Teil. Dieser kommt das aber hoffentlich ohne diese extrem nervenstrapazierende Wackelkamera-Optik daher und besinnt sich wieder auf die Anfänge der Bourne-Saga.

P.S.: Das FSK-Logo ist häßlich, verunstaltet das Cover und... ist Gesetz. Deshalb bleibt die Bewertung von dem großen, grünen Monster unbeeinflußt. Eine Wendecover wäre zwar wünschenswert gewesen, aber Universal konnte sich noch nicht dazu durchringen, auch eines bereitzustellen. Vielleicht beim nächsten Titel...
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Selbstfindung am Anfang des 3. Jahrtausends, 4. Mai 2008
Von 
junior-soprano - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)   
Wer bin ich? Wohin will ich? Was ist der Sinn? Für wen arbeite ich? Wie sehen meine Vorgesetzten mich? Was treiben meine Vorbilder eigentlich, ohne das ich es weiss? Wem nutzt was ich tue?
Das Bourne Ultimatum passt so hervorragend in die heutige Zeit! Schnellebigkeit, Technisierung, Entfremdung, Entmenschlichung.
Hunde, wollt ihr ewig leben? Das fragte schon der alte Fritz seine Soldaten. Interessantes Menschenbild, Soldaten sind Hunde?! Dressieren, gehorchen und falls sie nicht funktionieren, werden sie ausgesetzt oder eingeschläfert.
Jason Bourne (Matt Damon) hatte mal eine Hundemarke, Dog Tag heisst das auf amerikanisch. Auf der steht sein echter Name. Und die liegt im CIA-Büro in New York City. Dort muss er hin, um seinen Schöpfer zu treffen, seine wahre Identität und Bestimmung herauszufinden. Klingt philosophisch. Sieht aber aus wie ein furioser, zeitgemässer und innovativer Actionthriller. Handwerklich sind die drei bisherigen Teil von Luddlums Romanverfilmungen wegweisend. Mein Favorit ist Teil 2, die Bourne Verschwörung. Und wenn's nach mir gehen könnte, hätten es auch etwas weniger verwackelte Handkamera-Szenen sein dürfen.
Mit James Bonds Idylle oder Mission Impossible hat Boune praktisch nichts gemein. Die Bourne-Filme wirken glaubwürdig und echt. So ähnlich wird wohl das echte Leben eines Agenten aussehen: kalt, hektisch und die Gewalt ist nie cool, sondern kommt aus dem Nichts und ist hässlich.
Schauplätze auf der ganzen Welt, dieses Mal etwa Russland, England, Marokko und die USA, Hightech, echte Verfolgungsjagden statt seelenloser CGI-Materialschlachten, spektakuläre Stunts, eine kluge Handlung und ein überragender Hauptdarsteller. Das Besondere an Matt Damon ist, dass er nicht dem überholten Klischee eines Actionhelden entspricht. Das ist ein radikalerer Bruch, als damals Ende der 80er, als Bruce Willis die alte Garde Stallone, Schwarzenegger und Co. ablöste. Damon hat ein Allerweltsgesicht, somit fällt die Identifizierung mit seiner Figur leichter. Und sorgt für ein mulmiges Gefühl. Jeder könnte ein Killer im Auftrag einer anderen Nation sein. Verschwörungstheorien können nach dem Abspann (der Song am Ende des Films, Extreme Ways von Moby ist eine Sensation!) weitergesponnen werden.
Die Auflösung der Story mag manchen Zuschauer enttäuschen, ich finde sie gelungen! Bourne droht zuerst etwas an Sympathie zu verlieren, aber am Ende mag man ihn dann doch wieder. Man ist nicht mehr allein.
Ach ja, Daniel Brühl hat auch mitgespielt. Franka Potente hat mehr Eindruck hinterlassen.

In einer Zeit, in der man nicht mehr weiss, wem man noch vertrauen kann, in der es an moralisch intakten Vorbildern mangelt, kann es wohl keinen treffenderen Film als das Bourne Ultimatum geben. Leute, wir sind eure Welt so satt! Wir wollen keine Lügen mehr! Gebt uns etwas Echtes!
Dreht Bourne Teil 4. Wenn man das Kino retten kann, dann ist noch Hoffnung, das auch der Rest der Welt ein besserer Ort werden kann...
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Das vorläufige Ende?, 2. April 2009
Von 
Rezension bezieht sich auf: Das Bourne Ultimatum (DVD)
Der dritte Teil der Bourne-Filme schließt die Geschichte um Jason Bourne endlich ab. Ich sage nicht deswegen endlich, weil der Film dermaßen schlecht wäre - Endlich darf der arme Jason sich mal ausruhen. Was der in den drei Filmen leisten musste, schafft ja nicht mal ein Stallone-Willis-Mutant. In dem "Bourne Ultimatum" trifft sich Jason Bourne mit einem Londoner Journalisten, der Insiderinformationen über das Treadstone-/Blackprior-Programm zu wissen scheint. Leider funkt hier einmal mehr die CIA dazwischen, die Bourne unbedingt ausschalten möchte, bevor er mit belastenden Informationen an die Öffentlichkeit gehen kann. Niemand dort mag die Geschichte um seine angebliche Amnesie glauben, und so werden nach und nach mehrere Auftragskiller auf Bourne und die Menschen in seiner direkten Umgebung angesetzt. Doch Bourne ist ja ein zäher Hund und am Ende wird doch noch alles gut.

Wie von den beiden Vorgängern gewohnt, wird die Geschichte actionreich, aber nie billig in Szene gesetzt. Und diesmal nehme ich Matt Damon den Bourne sogar ab. Er wirkt in seiner Rolle nun um einiges reifer, füllt sie stimmiger aus. Julia Stiles bekommt etwas mehr Screentime, und darf sich sogar auch kurz prügeln - wenn auch wenig erfolgreich. David Strathairn kann prima Befehle rausbrüllen, und Joan Allen nimmt man die gesetzestreue, toughe Einsatzleiterin mit Herz für Gehetzte durchaus ab. Es ist ein klassischer, sehr gut gefilmter Agentenfilm mit wirklich viel Action und weiß sehr gut zu unterhalten. Mir haben die drei Bourne-Filme auf jeden Fall eine Menge Spaß bereitet.
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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Erwartungsgemäß die Spitze..., 14. September 2009
Denn "Das Bourne Ultimatum" kann mit seinen beiden Vorgängern durchaus mithalten und geht sogar noch weiter! Im Dritten und Letzten Teil der "Bourne"-Trilogie konzentriert sich die Handlung ausschließlich auf die endgültige Aufklärung seiner früheren "Identität". Matt Damon jagt hier das letzte mal gnadenlos den letzten Rätseln seiner Vergangenheit nach.
Auch hier gilt es wieder gnadenlose, rasante und explosive Verfolgungsjagden zu überstehen und seine skrupellosen Gegner und Killer mit allen Mitteln auszutricksen - Und das in gewohnter "Bourne"-Qualität ;-).
Der Streifen strotzt wieder mal vor rasanten Stunts die einem den Atem stocken lassen. Die Kameraführungen sind wie bereits in den Vorgängern sehr "rasant" was noch mehr Intensität schafft.
Nun, am Ende einer Trilogie erwartet man natürlich ein endgültiges phänomenales Finale. Dieses gelingt dem "Bourne Ultimatium" zum Schluß sehr gut. Alle Fragen die sich die in den Vorgängern aufgetan haben werden zum Schluß beantwortet. Nebenbei bekommt man ausserdem in der letzten Minute ein sehr angenehmes "positives Gänsehautfeeling" verpasst - Das heißt, dass die Trilogie zumindest aus meiner Sicht ein perfektes und "erlösendes" Ende hat ;-).

Ich persönlich hatte bei der "Bourne Trilogie" hier das erste mal den Eindruck, dass ALLE drei Teile sehr sehenswert sind. Bei manch anderen Trilogien stellt man manchmal zumindest in "einem Teil" nen Durchhänger fest. Nicht in aber in Dieser! Hier stimmt wirklich von Anfang bis Ende alles. Ich wüsste jetzt auch nichts was ich zu bemängeln hätte!?

Fazit:
Das "Bourne Ultimatum" ist ein perfekter, Hochspannungsgeladener Agententhriller mit jeder Menge Action, einem genialen "Matt Damon" und einem perfekten, paßenden und endültigen Finale! Ich kann diesen Spitzenfilm in jedem Fall empfehlen!!!
Jedoch ist es hier wichtig, dass man die Vorgänger zumindest "einmal" gesehen hat, da man sonst die vorhergegangene Story bzw. die Ereignisse nicht versteht und einordnen kann.
Hier bekommt man wirklich für sehr wenig Geld einen Spitzen Thriller in einer brillianten Verpackung (schickes Steelbook mit jeder Menge Extras zum Film + Bonus Disc).
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56 von 72 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Guter Film - aber katastrophaler "Kopierschutz"., 12. Januar 2008
Von 
Daniel Keyhani (Göttingen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Bourne Ultimatum (DVD)
Der Film ist gut, keine Frage. Die Geschichte ist zwar nicht ganz so ausgeklügelt wie in den ersten beiden Teilen, dennoch gibt es auch hier noch reichlich Überraschungen und Spannung. Die Actionszenen sind absolute Spitzenklasse - nicht bloß durch technische Extravaganz, sondern durch intelligenten Einsatz der Mittel. Für Bourne-Fans ein absolutes Muss. Dementsprechend freute ich mich auch schon auf die DVD-Veröffentlichung.

Leider aber ist die DVD auf vielen Abspielgeräten - insbesondere PCs - nur durch Umgehung des "Kopierschutzes" überhaupt abspielbar. Nachdem die DVD endlich bei mir ankam, legte ich sie voller Vorfreude ein - nur um festzustellen, dass die DVD nicht abspielbar war. Auch auf den PCs und DVD-Playern meiner Mitbewohner war die DVD nicht zum Laufen zu bringen. Entweder stürzte die Abspielsoftware ganz ab, oder aber Bild und Ton ruckelten, teilweise blieb das Bild sogar ganz hängen. Der VLC-Player erkannte die DVD sogar nur als Audio-CD.

Eine kurze Suche im Internet brachte die Tatsache zu Tage, dass der auf der DVD verwendete Kopierschutz "X-Protect" für die Misere verantwortlich ist. Tom's Hardware haben zum Beispiel einen informativen Artikel zu gerade dieser DVD auf ihrer Website.

Da die Verwendung von Tools zur Beseitigung dieser Probleme in Deutschland dummerweise illegal ist, bin ich nun stolzer Besitzer einer DVD, die ich nicht abspielen kann. Ärgerlicherweise findet sich weder auf der DVD-Verpackung selbst ein Hinweis auf die manglende Abspielbarkeit (lediglich der lapidare Hinweis "diese DVD ist kopiergeschützt" ist auf der Rückseite aufgedruckt), noch warnt Amazon vor der eingeschränkten Verwendbarkeit.

Also: bestellt diese DVD NICHT, wenn ihr nicht möglicherweise einen neuen DVD-Player kaufen wollt, um sie anzusehen!
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Selbstfindung am Anfang des 3. Jahrtausends, 3. Mai 2008
Von 
junior-soprano - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Das Bourne Ultimatum (DVD)
Wer bin ich? Wohin will ich? Was ist der Sinn? Für wen arbeite ich? Wie sehen meine Vorgesetzten mich? Was treiben meine Vorbilder eigentlich, ohne das ich es weiss? Wem nutzt was ich tue?
Das Bourne Ultimatum passt so hervorragend in die heutige Zeit! Schnellebigkeit, Technisierung, Entfremdung, Entmenschlichung.
Hunde, wollt ihr ewig leben? Das fragte schon der alte Fritz seine Soldaten. Interessantes Menschenbild, Soldaten sind Hunde?! Dressieren, gehorchen und falls sie nicht funktionieren, werden sie ausgesetzt oder eingeschläfert.
Jason Bourne (Matt Damon) hatte mal eine Hundemarke, Dog Tag heisst das auf amerikanisch. Auf der steht sein echter Name. Und die liegt im CIA-Büro in New York City. Dort muss er hin, um seinen Schöpfer zu treffen, seine wahre Identität und Bestimmung herauszufinden. Klingt philosophisch. Sieht aber aus wie ein furioser, zeitgemässer und innovativer Actionthriller. Handwerklich sind die drei bisherigen Teil von Luddlums Romanverfilmungen wegweisend. Mein Favorit ist Teil 2, die Bourne Verschwörung. Und wenn's nach mir gehen könnte, hätten es auch etwas weniger verwackelte Handkamera-Szenen sein dürfen.
Mit James Bonds Idylle oder Mission Impossible hat Boune praktisch nichts gemein. Die Bourne-Filme wirken glaubwürdig und echt. So ähnlich wird wohl das echte Leben eines Agenten aussehen: kalt, hektisch und die Gewalt ist nie cool, sondern kommt aus dem Nichts und ist hässlich.
Schauplätze auf der ganzen Welt, dieses Mal etwa Russland, England, Marokko und die USA, Hightech, echte Verfolgungsjagden statt seelenloser CGI-Materialschlachten, spektakuläre Stunts, eine kluge Handlung und ein überragender Hauptdarsteller. Das Besondere an Matt Damon ist, dass er nicht dem überholten Klischee eines Actionhelden entspricht. Das ist ein radikalerer Bruch, als damals Ende der 80er, als Bruce Willis die alte Garde Stallone, Schwarzenegger und Co. ablöste. Damon hat ein Allerweltsgesicht, somit fällt die Identifizierung mit seiner Figur leichter. Und sorgt für ein mulmiges Gefühl. Jeder könnte ein Killer im Auftrag einer anderen Nation sein. Verschwörungstheorien können nach dem Abspann (der Song am Ende des Films, "Extreme Ways" von Moby ist eine Sensation!) weitergesponnen werden.
Die Auflösung der Story mag manchen Zuschauer enttäuschen, ich finde sie gelungen! Bourne droht zuerst etwas an Sympathie zu verlieren, aber am Ende mag man ihn dann doch wieder. Man ist nicht mehr allein.
Ach ja, Daniel Brühl hat auch mitgespielt. Franka Potente hat mehr Eindruck hinterlassen.

In einer Zeit, in der man nicht mehr weiss, wem man noch vertrauen kann, in der es an moralisch intakten Vorbildern mangelt, kann es wohl keinen treffenderen Film als das Bourne Ultimatum geben. Leute, wir sind eure Welt so satt! Wir wollen keine Lügen mehr! Gebt uns etwas Echtes!
Dreht Bourne Teil 4. Wenn man das Kino retten kann, dann ist noch Hoffnung, das auch der Rest der Welt ein besserer Ort werden kann...
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Brillianter, atemloser Action-Thriller von Paul Greengrass, 26. November 2007
Von 
Florian Hoffmann (Homburg/Köln) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Mit "Das Bourne Ultimatum" schuf Regisseur Paul Greengrass nicht nur den krönenden (wahrscheinlichen) Abschluss einer fantastischen Trilogie, sondern auch den bislang eindeutig besten Blockbuster des Jahres.

"Ultimatum" übertrifft nicht nur den ohnehin starken Vorgänger, er reiht sich auch ohne Zweifel in die Elite der letztjährigen Action-Thriller ein. Was Greengrass hier aufbietet, ist schon sensationell.

Der Film ist atemlos, ja fast schon manchmal unerträglich spannend und auch die Darstellerriege agiert außergewöhnlich stark für einen Actionfilm. Hier ist allen voran Matt Damon zu nennen, der seine Rolle voll und ganz, sowohl physisch als auch psychisch, ausfüllt. Aber auch die starken Nebendarsteller, allen voran David Strathairn als Vosen wissen zu überzeugen.

Die Handlung bleibt recht komplex, somit empfiehlt es sich auf jeden Fall die beiden Vorgänger noch einmal ins Gedächtnis zu rufen. Sicher gibt es so manche kleinere Logiklöcher, aber die Regie von Greengrass ist so unglaublich souverän, dass diese vor Anspannung gar nicht ins Gewicht fallen.

Die so oft kritisierte Kamera ist meiner Meinung gerade ein Merkmal dieses Films (und übrigens auch des Vorgängers), das ihn so herausragend macht. Durch den dokumentarisch wirkenden realistischen Grundton, die Greengrass Stil vermittelt, wirkt der Film absolut unvorhersehbar. Es gibt keine Kameraperspektiven, die einen schon vorausahnen lassen, was als nächstes passiert.

Bestes Beispiel für die Inszenierung von Spannung ist die Szene in der Waterloo Station in London. Meiner Meinung handelt es sich bei dieser Szene um eine der besten des Jahres. Man ist direkt und unmittelbar ins Geschehen hineinversetzt, die Situation wirkt einfach ungemein bedrohlich. Hier wurde zudem ohne Komparsen, sondern mit echten Durchreisenden gedreht.

Auch die Verfolgungsjagd in Tanger und der finale Faustkampf suchen an Intensität ihres gleichen. Greengrass Stil ist so unglaublich dynamisch, dass man jeden Moment des Films nachspüren kann und von der Handlung völlig aufgesogen wird. Die spektakuläre Autoverfolgungsjagd am Ende des Films sorgt für zusätzliche Gänsehaut. Sie ist von einer derart krachenden Intensität, dass es einem völlig die Sprache verschlägt, auch wenn die Verfolgungsjagd in "Die Bourne Verschwörung" in Moskau recht ähnlich aufgebaut ist.

Die Storywendungen sind stark, man bleibt über die gesamte Distanz des Films emotional involviert und fiebert mit Bourne mit. Wenn dann schließlich der Abspann über die Leinwand flimmert, ist man völlig von dem Endergebnis begeistert.

Gerade in Zeiten von seelenlosen Special-Effects-Spektakeln, die übermäßig viele CGI-Effekte einsetzen, bildet 'Das Bourne Ultimatum' die große Ausnahme. Der Streifen wirkt geradezu erfrischend, da er ganz und gar auf Authentizität und spürbare Echtheit (ähnlich wie schon Tarantinos 'Death Proof' dieses Jahr, auch wenn man die beiden Filme nicht vergleichen sollte) setzt.

Greengrass hat hier ein kleines Meisterwerk des Actionfilms geschaffen, das unglaublich inszenierte Action, atemlose Spannung und Emotionalität auf geniale Art und Weise miteinander verbindet.
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57 von 74 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Sehr guter Film, aber DVD läuft auf 2 Standalone-Playern nicht!, 10. Februar 2008
Rezension bezieht sich auf: Das Bourne Ultimatum (DVD)
Vorab: der Film ist überragend!

Die Kritik richtet sich lediglich an die DVD! Habe den Film im Kino gesehen und habe mir die DVD daraufhin gleich reserviert ...

Böses Erwachen dann, als ich sie mit zum Kinoabend bei Bekannten nahm. Die DVD ließ sich nicht in deren Standalone-Player (silberener Xoro HSD nochirgendwas) abspielen. Auch der Versuch über den PC ist gescheitert (verstehe ich ja noch halbwegs). Habe es daraufhin gleich bei mir zuhause (Harman/Kardon DVD 27) getestet - anfangs ohne Probleme, aber an bestimmten Stellen im Film stockt die DVD dann extrem: definitiv kein "Filmgenuss".

Erste Idee war natürlich defekte DVD, also Umtausch. Überaschenderweise dann das gleiche Problem. Nach etwas Recherche im Internet bin ich dann auf tomshardware.com zu folgender Info gelangt:
"[...]Auf der Film-DVD befinden sich insgesamt 46 Dateien, die beim Einlegen in ein PC-Laufwerk eine Speicherkapazität von 19 GB anzeigen. Allerdings wurde hier nur die TOC (Table of content) mit ungültigen Einträgen bearbeitet, so dass die wahre Dateigröße 7,8 GB auf der DVD beträgt. Gegenüber dem bekannten ARccOS-Verfahren von Sony bereitet dieser Kopierschutz einer ganzen Reihe an DVD-Playern Probleme, so dass der Film letztendlich nicht abgespielt werden kann.[...]"

Deshalb mein (verärgertes) Fazit:
Ich bin eigentlich ein begeisterter Kinogänger und kaufe mir auch die Filme, die ich öfter sehen will. Das Geld investiere ich gerne. Ich habe auch ein gewisses Verständnis für bestimmte Maßnahmen zum Schutz vor Vervielfältigung. Allerdings nimmt das mittlerweile Formen an, wo ich mir den Kauf einer DVD in Zukunft genau überlegen werde!
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30 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen ACHTUNG, Universal liefert eine mangelhafte DVD! Film verdient aber 5 Sterne *****, 18. Juni 2008
Diese Disc läuft in vielen DVD-Playern nicht, unter anderem in meinem Philips DVP632 Player. Auf dieser DVD ist ein Kopierschutz, mit dem nicht nur PCs sondern auch einige DVD-Player nicht klar kommen - die DVD wird nicht erkannt. Ich bin sehr enttäuscht und wütend auf Universal, denn die beiden Vorgänger habe ich schon in meiner Sammlung und nun kann ich diesen nicht abspielen und muss zurück geben. Ein Anruf bei Universal hat auch nichts gebracht, ich solle auf anderen Playern den Film abspielen, hat man mir frech gesagt. Als ob ich wegen einem Film einen neuen Player kaufen würde. Universal-Filme werde ich zunächst meiden, bis dieses verbessert wird.

Zum Film ist schon viel geschrieben worden, dem ich mich anschließen möchte: Ein hervorragender Film, der 5 Sterne verdient ***** !
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Das Bourne Ultimatum - Steelbook [Blu-ray]
Das Bourne Ultimatum - Steelbook [Blu-ray] von Paul Greengrass (Blu-ray - 2012)
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