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32 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Warten hat sich gelohnt
Mit einiger Verspätung liegt nun also endlich Clockwork Angels vor, und ich muss sagen: Selten hat Warten sich derart gelohnt. Meine Erwartungen (die bei einer Band wie Rush natürlich immer sehr hoch sind) wurden sogar noch übertroffen. Ich fand die letzten Alben Snakes & Arrows sowie das sperrige Vapor Trails absolut stark (allerdings durchaus mit einigen...
Veröffentlicht am 8. Juni 2012 von K. Frank

versus
8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Hier passt so gut wie nichts, weder Songs noch Produktion
5 Jahre musste man auf ein neues Album von RUSH warten. Mit BU2B und Caravan gab es schon im Vorhinein zwei Songs als offiziellen Download. Caravan war halbwegs erträglich und hatte noch so etwas wie einen einprägsamen Hook. BU2B war aber wieder einmal wie so oft in den letzten 20 Jahren bei RUSH ein nerviges Gitarrenriffgebolze. Von daher musste man...
Vor 9 Monaten von derruckersfelder veröffentlicht


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32 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Warten hat sich gelohnt, 8. Juni 2012
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Clockwork Angels (Audio CD)
Mit einiger Verspätung liegt nun also endlich Clockwork Angels vor, und ich muss sagen: Selten hat Warten sich derart gelohnt. Meine Erwartungen (die bei einer Band wie Rush natürlich immer sehr hoch sind) wurden sogar noch übertroffen. Ich fand die letzten Alben Snakes & Arrows sowie das sperrige Vapor Trails absolut stark (allerdings durchaus mit einigen Schwächen), hier jedoch erwartet einem ein absolut frisches, vor Ideen nur zu sprühendes Werk einer sympathischen Band, die niemandem mehr etwas beweisen muss.

Vor Höhepunkten wimmelt es geradezu, und dazu gehören überraschenderweise noch nicht einmal die beiden schon seit längerem bekannten Songs 'Caravan' und 'BU2B'. Großartig sind eher Lieder wie der Titelsong (mit 7,5 Minuten auch gleichzeitig das längste Stück). 'Headlong Flight' hätte auch schon in die Siebzigern erscheinen können; hier gehen die Jungs unbekümmert wie frisch entlassene Pennäler ans Werk, was vielleicht auch daran liegen mag, dass hier das Riff von Bastille Day aus der Mottenkiste geholt und noch einmal zum Besten gegeben wird. 'Wish them Well' ist im Vergleich ein für Rush-Verhältnisse recht simples Stück, das jedoch gerade dadurch unverzüglich im Ohr hängen bleibt. Wie so oft bei Rush findet sich der Höhepunkt am Ende der Scheibe. 'The Garden' ist eines der emotionalsten Lieder der Band, hier sitzt man sieben Minuten paralysiert vor den Boxen und lauscht den Melodien, die beinah schmerzhaft schön sind.

Abgerundet wird die CD durch eine schöne und künstlerische Aufmachung und gut lesbaren Texten, was immer noch den besten Kopierschutz darstellt.

Wo diese CD letztlich eingeordnet werden kann, ist nun unmöglich zu sagen, aber ich denke schon, dass man in einigen Jahren wird sagen können, dass CA sich auch vor den alten Meisterwerken absolut nicht verstecken muss.

Ich ziehe meinen Hut vor den alten Herren!
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Hier passt so gut wie nichts, weder Songs noch Produktion, 18. Dezember 2013
Von 
Rezension bezieht sich auf: Clockwork Angels (Audio CD)
5 Jahre musste man auf ein neues Album von RUSH warten. Mit BU2B und Caravan gab es schon im Vorhinein zwei Songs als offiziellen Download. Caravan war halbwegs erträglich und hatte noch so etwas wie einen einprägsamen Hook. BU2B war aber wieder einmal wie so oft in den letzten 20 Jahren bei RUSH ein nerviges Gitarrenriffgebolze. Von daher musste man bezüglich des neuen Albums schon vorgewarnt sein.
Die weiteren neuen Songs bieten ähnliches. Kompositorisch fällt der Band auf Clockwork Angels nicht viel neues ein. Der Vorgänger Snakes And Arrows gefällt mir da um einiges besser.
Auf Clockwork Angels stechen The Wreckers (fast schon poppig), The Garden, Wish Them Well, The Anarchist (tolles einprägsames Gitarrenriff) und Halo Effect (RUSH schaffen tatsächlich einen 3-Minuten-Song) hervor. Damit meine ich aber nicht, dass das gute Songs sind. Im Kontext des Albums sind sie nur nicht ganz so nervig. Best-Of-würdig ist vielleicht nur The Garden.

Seitdem die Songs von RUSH fast nur noch um Gitarre, Bass, Drums gebaut sind, geht der Musik einiges an kompositorischer Vielfältigkeit verloren. Damit will ich jetzt nicht sagen, dass RUSH wieder die Keyboardsounds der 80er reaktivieren sollen. Man kann Songs auch um Piano oder Hammondorgel herumbauen. Das klingt dann zumindest zeitloser.

Ein wenig nervt mich hier auch Geddy Lees Gesang, der mittlerweile ein paar Manierismen aufweist. Dabei ist noch nicht einmal so schlimm, dass er jetzt etwas tiefer singt. Das empfinde ich im Vergleich zu seinem Geschrei in den 70ern sogar als angenehm. Nein. Aber jetzt hat er wenn er versucht etwas höher zu singen immer so einen gequäkten kehligen Jammerton drauf, auf den ich gerne verzichten könnte. Mit einem Gesangslehrer wäre das bestimmt abzutrainieren.

Das Album ist auch ein Konzeptalbum. So etwas war mir aber schon immer egal. Wenn die Songs nichts taugen, dann nützt auch das beste Konzept nichts.

Das Schlimmste am Album sind aber noch nicht einmal seine höchstens mittelmäßigen Songs, sondern seine Produktion bzw. vielmehr der Mix. Grauenhaft. Alle Instrumente sind laut nach vorne gemischt. Der Gesang ist auch schlecht zu hören. Dazu ist fast alles im mittleren bis tiefen Tonbereich. Ein ziemlich undifferenzierter Soundbrei.
Ich hatte mir eine CD mit meinen Lieblingssongs von RUSH ab 1989 mit den Versionen vom neuen Boxset zusammengestellt und da auch The Wreckers von Clockwork Angels draufgepackt und meinen Player auf zufällige Wiedergabe gedrückt. Es folgten dann Animate von Counterparts und The Wreckers zufällig aufeinander. Die Unterschiede vom Sound waren erschreckend. Konnte ich die Instrumente und Gesang auf Animate alle noch klar und deutlich heraushören, konnte ich das bei The Wreckers nicht. Die Musik hörte sich dort an als hätte ich mir Tempos in die Ohren gesteckt und die Anlage lauter gedreht. Das ist Musik für Hörgeschädigte. Im MP3-Player oder während einer Autofahrt ist das vielleicht noch erträglich. Über eine Stereoanlage gehört (ich habe da auch keine Highend-Anlage) grenzt das aber einem Anschlag auf die Gesundheit.
RUSH können das besser, wie der neue Remix von Vapor Trails auch zeigt. Deshalb ist es mir völlig schleierhaft, wie man beim Mix von Clockwork Angels (Snakes & Arrows ist da eine ähnliche Katastrophe, hat aber zumindest bessere Songs) so versagen konnte.

Fazit:
Schlechte Produktion und Mix, viele schlechte und ein paar mittelmäßige Songs. Mehr als 2 Sterne sind für dieses Album in der Bewertung nicht drin. Ich hoffe bei der nächsten Platte auf Besserung.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen ...gutes bis sehr gutes album, schlechter sound..., 6. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Clockwork Angels (Audio CD)
...ja ja, ich weiß das weiß ja jeder schon, daß es aus mir unerfindlichen gründen in den letzten paar jährchen zur "mode"?! geworden ist, vor allem seltsamer weise auch bei bands, die immer auf einen guten sound geachtet zu haben scheinen, einen undifferenzierten, platten, flachen, schalen, völlig daneben gemixten sound ihren alben angedeien zu lassen...
...es ist mehr als traurig, denn dieses album ist beileibe nicht schlecht, sound wie bis zu einschließlich test for echo zeiten und ein bisschen mehr herzblut in die gitarrenparts, es wäre wie immer ein meisterwerk...
...so schade...
...leute hört euch eure eigenen sachen aus den neunzigern an, fällt euch da denn wirklich nix auf im sound irgendwie???...
...bin trotzdem bei euch...
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Klasse Magazin!, 23. Juni 2012
Rezension bezieht sich auf: Clockwork Angels [Fanpack] (Audio CD)
Das Fanpack enthält die CD, einen kleinen, etwas popeligen Schlüsselanhänger, ein großartiges Magazin mit ca. 130 Seiten nur über Rush mit Interviews, Fotos u.a., sowie ein großes doppelseitig bedrucktes Poster mit zwei Motiven: Luftschiff über Meer und Engel vor rotem Hintergrund. Für die Preise hier fände ich es überteuert, anderswo findet man es zu angemesseneren Preisen. Das Magazin und der Anhänger sind zusammen, denke ich, ihre 12 bis 15 Euro wert, das Poster für echte Fans vielleicht nochmal 5. Wir alle kennen ja die Preise von Konzerten etc. Insofern kann sich jeder ausrechnen, ob er das braucht oder nicht. Ich bin vor allem froh, das Magazin zu haben.
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21 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Neues und Altes..., 8. Juni 2012
Von 
NewWorldMan "NewWorldMan" (Wetzlar) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Clockwork Angels (Audio CD)
Da das hier schon zu genüge getan wurde, werde ich nicht auf jeden Song einzeln eingehen.

"Clockwork Angels" stellt sich als konsequente Weiterentwicklung der letzten Alben dar, wobei "Snakes & Arrows" sicher mehr Pate gestanden hat, als das strittige Album "Vapor Trails".
Von gewohnter Kost zu sprechen wäre allerdings mehr als vermessen und würde dem Album nicht gerecht werden.
Knackige Rocksongs wie "Caravan" (wie immer ein klasse Opener), BU2B oder "Headlong Flight" wechseln sich mit langsameren, ja fast poppigen Nummern ab ("The Wreckers" --mein Favorit- oder das fast herz-schmerzende "The Garden").

Was mir besonders Spaß macht und was das Albumcover ja schon andeutet (die Uhr steht nicht umsonst auf 21:12), sind die immer wieder auftauchenden Remineszenzen der drei Kanadier an das eigene Schaffen. Das geschieht manchmal offensichtlich wie bei "Headlong Flight" ( Bastille Day) und manchmal versteckt wie beim Titelsong (etwa bei Minute 1:00), wo Anleihen an "2112" auftauchen.
Das macht das Album für den Rush-Fan noch spannender und von Einfallslosigkeit zu sprechen wäre bei Rush sicherlich völlig Fehl am Platze. Ich sehe es eher als augenzwinkenden Verweis auf Vergangenes, zumal auch inhaltlich der Bogen zu "2112" zurückgespannt wird, denn hier wird eine Geschichte erzählt - von einem Konzeptalbum zu sprechen wäre aber übertrieben.

Die Produktion des Albums ist klasse. Was mir besonders gefällt seit Nick Rasculinecz als Produzent fungiert, ist der deutlich in den Vordergrund getretene Bass Geddy Lees.
Was das Können an den Instrumenten betrifft sind Lee, Lifeson und Peart sowieso über jeden Zweifel erhaben.
Das Cover- und Artwork stammt wieder von Hugh Syme und verdient ein Extra Lob.

Fazit: Ein tolles Album mit frischen Rocksongs (kaum zu glauben, dass sich die Herren auf die 60 zu bewegen), gewohnt hohem musikalischem Können und interessanten Texten, welches aber trotzdem nicht an die Meilensteine herankommt.
Wem "Snakes & Arrows" gefiel, macht hier garantiert nix falsch.
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19 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Bei Rush geht der Loudness-War weiter, 14. Juni 2012
Rezension bezieht sich auf: Clockwork Angels (Audio CD)
Zu den Kompositionen wurde hier schon alles gesagt - Gutes und Schlechtes. Mir persönlich gefällt Clockwork Angels besser als sein Vorgänger. Die Melodien sind zwingender und erinnern etwas an die exquisiten Alben der Kanadier aus den 80-ern. Sehr schade finde ich, dass die Produktion wieder bis an die Grenzen auf Loudness gemastert wurde. Der Sound ist zwar fett, lässt aber wenig Raum für Dynamik und Details. Dies mag dem zeitgemäßen Radiogedudel und MP3-Mist entgegenkommen, für eine Band wie Rush finde ich den Loudness-War aber sehr bedauerlich. Wen das Thema interessiert, sollte sich dieses und andere Rush-Alben in der DR Database im Internet anschauen. Einfach googeln!
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14 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Licht und Schatten..., 22. Juni 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Clockwork Angels (Audio CD)
Ein schwieriges Album, der drei von mir ziemlich verehrten Kanadier, das hier vorliegt. Auch nach mehrmaligem Hören, bleiben bei mir nur wenige der Songs richtig hängen. )-:

Mit dem Opener Caravan schlagen sicherlich die Herzen der RUSH Fans höher, die die Alben der Frühphase, bis zu Hemispheres, sehr zu schätzen wissen. Auch ich finde, dass das ein Hammer Stück ist. Es bleibt nur leider (mit Abstand) das beste des ganzen Albums. Das (immerhin) sehr gute BUTUB (eine tolle musikalische und vor allem textliche Auseinandersetzung mit sämtlichen Ismen der Menschheit, egal ob Politik oder Religion) überrascht mit brutaler und ziemlich erfrischender Härte, mit der ich ebenso keine Probleme haben - obwohl ich mehr der RUSH Ära ab Permanent Waves zugeneigt bin und darüber hinaus die Alben der 80 bis Anfang/Mitte der 90er sehr liebe. Ohnehin bin ich der Meinung, dass die Band - gerade in dieser gerne verpönten Phase - ihre mit Abstand besten Songs zustande gebracht hat. Auch, wenn man sich über den exzessiven Einsatz der typischen 8oer Jahre Synths, die ein oder andere sterile Produktion und den Minimalismus von Presto streiten kann. Letzteres ist übrigens ein ziemlich verkanntes und tolles Album. Hier steckt der Teufel noch im Detail, während mir beim neuen Album durchweg die Ohren zugeblasen werden. Lautstärke ist aber nicht alles. Diesbezüglich halte ich gerade die "Schweinerockansätze" (z.B. bei Stücken wie Carnies) für ziemlich überflüssig. Selbst, wenn das eine Verbeugung vor guten alten Oldies wie Working Man sein mag. Mancher Song (wie z.B. Seven Cities of Gold) liegt zudem weit unter dem Niveau von RUSH und erstickt unausgegoren in durchaus guten Ansätzen. Verglichen damit waren alle Stücke auf Snakes & Arrows mit Abstand ausgereifter und besser.

Was mich jedoch am meisten stört ist, neben der vollkommen überladenen und keinerlei Dynamik zulassenden Produktion, das hochgepuschte "Hard-Rock-Geknüppel" von Neil Peart. Hier vermisse ich ganz eindeutig sein perfekt flüssiges, überaus lebendiges und innovatives Spiel bei allen Produktionen, bis hin zu Test for Echoes. In diesem Sinne fällt es mir zum zweiten Mal, nach Vapour Trails, schwer, die ganze CD komplett durchzuhören. Too much noise - würde ich persönlich sagen. Das ist echt anstrengend. Von dem differenzierten Sound, bei dem alle Instrumente sehr gut heraus zu hören waren und der des RUSH Aha-Erlebnis nachhaltig prägte, ist bei Clockwork Angels leider nicht mehr viel (bis gar nichts) übrig geblieben. Auch wenn den "Drei Stooges" mit The Garden ein ziemlich versöhnender und guter Abschluss gelungen ist. Aber: Selbst hier hätte eine dynamischere Produktion der Komposition und der Instrumentierung nicht geschadet. Im Gegenteil.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Clockwork made in Canada, 13. Juni 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Clockwork Angels (Audio CD)
Ein Album ist das Produkt einer Band und jedes Produkt kommt beim Verbraucher anders an. Geschmäcker sind verschieden, für die einen liegen die Höhepunkte in den Songs x und für manche in den Songs y. Daher schreibe ich hier meine Meinung über Clockwork Angels, ohne für andere eine Meinung kreieren zu wollen. Jeder sollte sich das neue Werk von RUSH persönlich anhören. Und das am besten nicht nur einmal, sondern nach und nach. Denn wie so oft bei RUSH zünden manche Songs sofort und manche eher nach dem vierten oder fünften Mal.

"Caravan": Schon seit 2 Jahren als Vorgeschmack "auf der Welt" und von der Art des Spielens ziemlich modern und frisch daher kommend. Nach dem kurzen Intro donnert der Caravan aus den Boxen und RUSH kommen ins Rollen. Die Lyriczeile "In a world where I feel so small, I can't stop thinking big" ist so simple und doch so verdammt wahr.

"BU2B": Wie auch Caravan haben uns die Kanadier diesen Song schon im Voraus geschenkt und ich muss sagen, dass mir dessen Rhythmus und Refrain mit am besten gefällt. Wie ich schon letztes Jahr auf dem Konzert in Frankfurt und später auf der Time Machine DVD erleben konnte, steckt mich die Spielfreude in diesem Stück besonders an.
Bei jedem Hören dieses Songs stelle ich mir das unglaublich intensive Drumming dazu vor und muss sagen, dass es hier einfach passt.

"Clockwork Angels": Der Titelsong des Albums ist Energie pur gemischt mit sanfteren Zwischenmelodien.
Besonders wenn ich mir dieses Lied in der Setlist der nächsten Tour vorstelle, kommt Vorfreude auf.
CA erinnert mich ein wenig an The Main Monkey Business vom letzten Album. Das Tempo und die Komplexität dieses Stücks fetzt einfach total! CA könnte sich live zu einem Dauerbrenner entwickeln. Melodie, Power, Drumming und Virtuosität in einem. Auch wenn manchen der künstlich klingende Gesang in der Mitte des Songs nicht gefällt, finde ich dass gerade sowas ein neues Album ausmacht. Ohne neue Ideen kein neues Album!

"The Anarchist": Ist einer der wenigen Stücke auf dem Album, die erst (bei mir) nach mehrmaligem Hören gefunkt haben. Anfangs hörte ich keine klare Struktur darin, aber auch das ist mittlerweile verflogen. Der Refrain ist doch sehr einprägsam und ansteckend. Auch hier glaube ich, dass es The Anarchist in die Setlist der Tour schafft.

"Carnies": Ich gebe zu, Carnies hat mich bis jetzt noch nicht erreicht. Ich weiß nicht was diesem Song fehlt, aber ich kann ihm (noch) nicht so viel abgewinnen wie den meisten anderen.

"Halo Effect": Auch hier bin ich noch nicht Feuer & Flamme. Zwar ist Halo Effect meines Erachtens schöner als Carnies, aber dennoch nur (für mich) ein Lückenfüller. Ich betone das extra, denn schlechte Ergebnisse gibt's bei RUSH selten, nur eben in meinem Gehör kann dieses Stück nicht punkten.

"Seven cities of gold": Sehr gelungenes Intro, das sich langsam aufbaut und steigert und schließlich in einen kraftvollen Song mündet. SCOG ist ein gradlinieger Rocksong a'la RUSH mit schönem Refrain und starken Gitarren. Ohne viel Schnörkel kommt hier das Können von den drei Herren exzellent zur Geltung.

"The Wreckers": Melodisch ist das eines der besten Stücke, das RUSH je abgeliefert haben. Beim Refrain bekomme ich jedes Mal Gänsehaut, ohne dass mir kalt ist ;)
The Wreckers klingt ähnlich wie Faithless von Snakes & Arrows und kann einem im richtigen Moment die ein oder andere Träne vergießen lassen. Songs wie dieser sind eine Fähigkeit, die nur ganz wenige Musiker können und wegen der ich RUSH so liebe.

"Headlong Flight": Dreht die Boxen auf und lasst es brummen!! Woaah!! Was für ein starkes Stück. Der Anfang erinnert an die frühen RUSH im Stile von Bastille Day. HF hat ein gutes Tempo, welches durch Geddy's Gesang perfekt unterstützt wird. Immer wieder diese puren Gitarren mit dem Schlagzeug und einem Bassspiel zum Niederknien. HF ist für mich das Highlight des Albums, weil es einfach direkt drauf los geht und jede Anlage zum Schwitzen bringt. "All the highlights..."

"BU2B": Eine anderthalb minütige Sequenz, die gut zum Erholen der Ohren nach Headlong Flight dient. Nicht mehr und nichr weniger.

"The Garden": Ähnlich wie bei The Wreckers kommt hier die Gänsehaut ganz von alleine. Eine Art Akkustik Stück mit dem sanften Gesang von Geddy Lee und Melodien wie nur RUSH sie können. In mehreren Interviews zu CA hat Geddy The Garden immer wieder als sein vielleicht größtes Meisterwerk hervorgehoben. Wenn man den Text und die Melodie für sich wirken lässt, kann man das gut nachvollziehen. Ein schöner Schlusspunkt eines sehr gelungenen Albums.

Clockwork Angels ist komplett gesehen ein richtiges gutes Album! Ich gebe vier (sehr gute) Sterne. Fünf wären es geworden, wenn mir Carnies genauso gefallen würde wie der Rest. Auch wenn im Internet schon Diskussionen über den Sound geführt werden, bin ich eher ein Fan von zu viel "Krawall" als zu wenig. Wenn man schon eine etwas bessere Anlage hat, möchte man auch dass sie gefüttert werden kann.

Freue mich auf den 4. Juni 2012, wenn die Lanxess Arena zum Beben gebracht wird!
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5.0 von 5 Sternen Keine Spur von Altern, 19. September 2013
Rezension bezieht sich auf: Clockwork Angels (Audio CD)
Rush kamen mit Macht zurück! "Snakes & Arrows" bewies das ja schon, und mit CA zeigen Rush, dass sie kein bisschen alt sind. Ihr Humor kommt zur Geltung, indem sie in jedem Song ein klangliches Mini-Zitat ihrer alten Klassiker verarbeiten. CA ist schon heftig 70er-orientiert. Das an sich mag ich. Was ich nicht mag - das Klangbild! Noise-Sumpf, leider! Ändert aber nichts an der Höchstwertung, denn Rush sind nach wie vor da, ohne sich selbst zu kopieren. Objektiv kann ich nicht sein, denn für mich sind Rush DIE Band. Ich bin aber objektiv genug zu sagen, dass Rush auch Lieder hatten/haben, die meiner Meinung nach musikalisch eher unspannend waren, Ja! Man darf Lee, Lifeson & Peart auch mal kritisieren.
CA bietet Spielfreude pur. Virtuoses Spiel darf man bei Rush so oder so immer erwarten. Sie können es nach wie vor. Rush müssen nichts mehr beweisen. Vergleicht man mal Alben anderer Rock-Veteranen mit dem Spätwerk von Rush, so erkennt man rasch, dass Rush sich nicht einfach kopieren wollen. Sie wollen immer neue Nuancen setzen. Mit diesem Album, finde ich, gelang ihnen das wieder. Produktionstechnisch hätte man das allerdings besser umsetzen können ...! Mit dem Titelstück sowie "The Garden" gelang es Rush, in ihrem Spätwerk noch einmal zwei Juwelen für die Ewigkeit zu setzen. Besonders "The Garden" zeigt Rush von einer Seite, die vielleicht einmal wir Hardcore-Fans vorher gekannt haben.
Viele alte Rock-Helden veröffentlichen wacker - und ihr Können ist noch immer klar zu sehen. Rush hingegen sind noch DA. Sie machen nach den Jahrzehnten noch immer ihr Ding und sind live auf der Bühne unschlagbar. Es ist klar, dass ihnen ein Album wie "Moving Pictures" nicht nochmal gelingen wird. Man muss sich aber vergegenwärtigen, dass Rush entgegen aller kommerziellen Gesetze immer überlebt haben - und zwar sehr erfolgreich. Qualität setzt sich am Ende immer durch. Ihr aktuelles Studioalbum sowie die dazugehörige Tour zeigen einmal mehr, wie sehr dieses Trio sich von der Masse abhebt.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sie könnens immer noch, 25. Juni 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Schwer, eine Rezension dieses Albums zu schreiben, wenn man die überragende Show der Cklockwork Angels Tour live miterleben durfte. Aber für mich das beste Rush Album seit Jahren.
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Clockwork Angels
Clockwork Angels von Rush (Audio CD - 2012)
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