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am 11. Juli 2012
Nun ja, da ist sie endlich; die neue BURZUM Scheibe... Muß ich jetzt als alter Anhänger burzumistischer Tonkunst etwa restlos begeistert sein? Njet! Bin ich total enttäuscht? Ebenfalls ein Nein...

Was jedem bekannt sein dürfte ist die Tatsache, daß seit "Belus" sich des Grafen Stil stark verändert hat (die reinen Synthesizer-Alben jetzt nicht mitgerechnet). Die Gründe hierfür kann man sich sicherlich erahnen.

Faktum ist, man darf BURZUM nach der Haftentlassung des Herren V.V. spätestens ab diesem Album nicht mit BURZUM in der Phase zwischen den Jahren 1991 bis 1996 vergleichen. Was beides verbindet, ist lediglich der Name.

Varg (welcher seine Farm in Norwegen verkauft und angeblich einen neuen bürgerlichen Namen angenommen hat) verwendet auf "Umskiptar" zwar immer noch klassische Metal-Instrumente, entfernt sich allerdings immer weiter von diesem musikalischen Genre.

Das einzige Stück, welches noch einen echten Metal-Charakter aufweisen kann ist "Blóðstokkinn". Zum Teil aber auch "Alfadanz", "Hit helga Tré", "Æra", und "Valgaldr", wobei diese eher von rockigen als metallische Elementen leben. Zumindest für BURZUM Verhältnisse.

Der Rest ist, ich will jetzt nicht unbedingt die Begriffe "(Neo)folk" oder "Ambient" verwenden, aber es geht schon in etwa diese Richtung. Auf jeden Fall handelt es sich hierbei um ruhige, mystische, zum Teil rituell bis ansatzweise dezent meditativ angehauchte Klänge. Auf Anhieb fällt mir als (ein) Vergleich FIRE + ICE ein, freilich nur als eine ziemlich grobe Analogie!

Was ebenfalls auffällt ist die bisher größte Vielfalt der vokalen Darbietung auf einer BURZUM Veröffentlichung.

Fazit: Anfangs war ich von "Umskiptar" ziemlich enttäuscht, doch nach mehrmaligen Anhören wissen die insgesamt 11 Lieder ziemlich zu gefallen.
Man sollte wie gesagt eben nicht den Fehler machen und einen Vergleich zu den längst vergangenen Tagen der 90er Jahre ziehen, sondern BURZUM ab dem Jahre 2010 als ein völlig anderes Projekt ansehen. Sowohl musikalisch wie inhaltlich, wobei der weltanschauliche Aspekt sicherlich eine Definitionsache darstellen dürfte...
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am 8. August 2013
War doch etwas verwundert über die positiven Kritiken, die "Umskiptar" erhalten hat, denn für mich stellt das Album im Vergleich zu den beiden Vorgängern eher einen Abfall dar. "Belus" von 2010 und "Fallen" von 2011 schlossen stilistisch auf jeden Fall an die klassischen Burzum-Arbeiten wie "Filosofem" oder "Hvis Lyset Tar Oss" an: Herrlich verschachtelte und gleichzeitig hypnotisch-monotone Gitarrenwälder voller minimalistisch verzahnter Rhythmen und erfüllt von einem absolut bösartigen Glühen.

"Umskiptar" unterscheidet sich davon deutlich: Ich glaube, auf keinem vorherigen Album (die Keyboard-Alben ausgelassen) hat Burzum sich so weit vom Black Metal entfernt wie hier. Das muss nicht per se schlecht sein, aber das Fehlen gewisser für Burzum typischen Elemente hat mich doch empfindlich gestört:

- Der Gesang ist nur noch an wenigen Stellen kreischend/krächzend. Diese Art von Gesang ist für mich extrem wichtig bei BM was Atmosphäre und Stimmung angeht. Einen clean singenden Vikernes brauche ich einfach nicht, jedenfalls nicht durchgängig.

- Das Tempo ist häufig recht langsam, um nicht zu sagen schleppend im Vergleich zu den treibenden Riffs auf "Belus" oder "Fallen". Auch die Rhythmen und das ganze Drumming haben mich gleich beim ersten Hören eher an normales Rock-Drumming als an BM erinnert.

- Es fehlt an guten Riffs. Vikernes ist eigentlich ein genialer Erfinder von großartigen Riffs, aber auf "Umskiptar" gab es nur wenige, die mich wirklich gepackt haben. Es schleicht sich insgesamt das erste Mal so etwas wie Langeweile bei einem Burzum-Album ein.

Dazu gesellt sich ein unguter Nachgeschmack, wenn ich Songtitel wie "Surtr Sunnan (Black From The South)" lese. Den norwegischen Text verstehe ich zwar nicht, aber natürlich regt sich in mir der Verdacht, dass der bekennende Neonazi Vikernes seine rassistisch-faschistischen Ansichten hier und da einstreut. Ich höre Burzum trotz des Wissens um die Person Vikernes sehr gern, aber nur so lange er seine verkorkste Gesinnung aus der Musik raushält.

Was mich (musikalisch) wieder etwas versöhnlich stimmt, sind die typisch sägenden Gitarren und die melancholisch-düstere Stimmung, die trotz des eher schwachen Songwritings das Album zumindest für Fans annehmbar macht. Ich finde es schade, das Burzum sich in diese etwas unausgegorene Richtung aus Ambient, Spoken Word und BM bewegt, "Belus" und "Fallen" hatten mich eher in der freudigen Erwartung bestärkt, Burzum würden sich weiter zu einer Synthese aus Atmospheric Black Metal und Postrock bewegen. Schade.
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am 4. Februar 2013
....habe ich mich damals als die Scheibe rauskam sehr schwer mit getan - das war einfach nicht so meins.
Das man bei Burzum irgendwie auf alles gefasst sein muss, war mir schon klar - aber dennoch hat mich das ganze Anfangs sehr schockiert.

Mit der Zeit habe ich immer mal wieder ein wenig davon gehört, was wohl daran lag das ich nicht so ganz glauben wollte das nun so ein Punkt erreicht ist an dem ich sagen kann das mir die alten Burzum Sachen besser gefallen haben.

Umso öfter ich in das Album gehört habe, desto begeisterter wurde ich und heute kann ich sagen das dieses Album - neben Filosofem zu meinem Lieblingsalben von Burzum gehört!

Ich hoffe da folgt in der Richtung noch sehr viel!

Sehr interessant finde ich zum Beispiel das es vielen so wir mir ergangen ist.
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am 21. Dezember 2012
Ich verfolge das Schaffen dieser Band seit fast 20 Jahren und ich muss sagen, das Varg mit dieser Scheibe es schafft den alten BURZUM Klang weiterzutragen und trotzdem neue Akzente zu setzen die voll meiner seelischen und charakterlichen Entwicklung entsprechen. Getragene, sehr melancholische und trotzdem wütende Stücke, die stets einen ernsthaften garstigen Unterton tragen. Die Scheibe ist eines seiner besten Alben.
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