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am 6. August 2009
Der geschäftstüchtige Kishan heiratet die schöne Lachchi. Auf der Reise nach Navalgarh verliebt ein Geist sich unsterblich in Lachchi. Um seinem geizigen und geldgierigen Vater Bhanwarlal zu gefallen, übernimmt Kishan nach nichtvollzogener Hochzeitsnacht eine Filiale an einem fernen Ort. Seine Frau bleibt zurück in der Obhut von Kishans Familie.

Bereits am nächsten Tag kehrt Kishan in das Haus seines Vaters zurück. Er sei zu Wolstand gekommen und müssen nicht mehr die Filale in der Ferne beaufsichtigen. Nur Lachchi gesteht der Geist im Aussehen ihres Mannes, dass er sich diesen Körper schuf, um nahe bei ihr zu sein. Lachchi erliegt dem Charme des Geistes und verbringt vier gute Jahre mit ihm. Sie wird schwanger und gebärt ein Mädchen. Just in diesem Augenblick taucht der echte Kishan auf und macht seine Rechte geltend. Die Angehörigen sind ratlos. Auf dem Weg zum König testet ein Hirte die beiden und kann durch List den Geist in einer Wasserflasche einfangen.

Die farbenprächtige Geschichte wird mit viel Gesang und einem zwinkernden Auge erzählt. Die sympathisch wirkenden Protagonisten geraten in ein schweres Dilemma. Der letztendliche Ausweg stellt nicht jeden Betrachter zufrieden. Die Szenarien sind detailreich ausgeschmückt. Regie und Schauspieler leisten ordentliche Arbeit.
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am 12. September 2010
Mal wieder eine gelungene Story aus der Reihe Bollywood.
Shahruk und Rani harmonieren einfach bestens zusammen. Auch mit Schnurrbart in der Rolle als "Kisan" ist SRK ein wahrer Augenschmaus. Die Story ist sehr niedlich gemacht, auch die Musik ist hier nicht wegzudenken und macht den Film vollkommen. Ganz besonders das Lied "Deehre Jalna" geht unter die Haut. Diesen Film sollte man auf jeden fall mal gesehen haben, für alle die Bollywood bereits kennen aber auch für Einsteiger sehenswert.
Von dem geistlichen Kisan können sich alle Männer dieser Welt ruhig mal eine Scheibe abschneiden, denn welche Frau wünscht sich denn nicht so einen liebenswerten Geist an ihrer Seite ;)
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am 15. Mai 2012
Paheli ist ein wundervoller Film, der am 24. Juni 2005 in Indien Premiere feierte.
Er basiert auf der Erzählung von Vijayadan Detha und handelt von einer Frau, die von ihrem Ehemann getrennt wird und dessen Platz ein Gespenst, das sich in sie verliebt hat, in der Gestalt ihres Ehemanns einnimmt.

Die sehr gute Regie übernahm Amol Palekar und als Produzenten waren Gauri Khan, Sanjiv Chawla und Shah Rukh Khan selbst tätig. Die Geschichte wurde zuvor im Film Duvidha im Jahre 1973 von Mani Kaul verfilmt.

Die Handlung wird von zwei Puppen kommentiert, die im Original von Naseeruddin Shah und seiner Ehefrau Ratna Pathak Shah gesprochen werden.

Passend zum Film wurde die musikalische Begleitung vom Gewinner des Nationalpreises M. M. Kreem komponiert und arrangiert. Uns ist er eher nicht bekannt, weil der Schwerpunkt seiner Arbeit in den Bereichen des Telugu- und Kannada Films zu finden ist.

- Shah Rukh Khan in der Rolle des Ehemanns Kishanlal und des Geistes Prem
kann hier sehr überzeugen. Einerseits stellt er den in der Vergangenheit verhafteten Eigenbrötler dar, der durch seine Erziehung nur auf das Geschäftliche achtet, nur am Geld interessiert ist und keine Augen für seine Frau hat. Andererseits kann unser SRK als Prem einen so charmanten, modernen und ganz auf Lachchi fixierten jungen Mann darstellen, dass es ein wirklicher Genuss ist. Großartig.

- Rani Mukerji als Lachchi brilliert an der Seite der beiden SRK. Sie versteht es ausgezeichnet, die stille, brave Ehefrau des Kishanlal darzustellen, als auch ihre Lebenslust und Liebe an der Seite von Prem zu entdecken. Bezaubernd.

- Anupam Kher stellt Bhanwarlal, Kishanlal's Vater dar.
Soll ich dies kommentieren? Für mich ist Anupam auf die Verkörperung eines Vaters an sich festgelegt und auch hier darf er wieder, zwar etwas wirr, aber liebenswert agieren. Unterhaltsam.

- Sunil Shetty als Sunderlal, Kishanlal's Bruder
kann sich nicht so entfalten, wie beispielsweise in Dus oder Umrao Jaan, was aber an der Rolle und deren Umsetzung durch den Regisseur liegt. Schade.

- Juhi Chawla stellt Gajrobai, Sunderlal's Frau dar.
Wunderbar.

- Amitabh Bachchan kommt als schlauer Schafhirte Gadariya daher.
Leider recht kurz aber großartig in der Darstellung des bauernschlauen Einsiedlers. Sehenswert.

Paheli erzielte in Indien leider und bemerkenswerter Weise nur Rang 21 in der Jahreswertung 2005. Lag es am Thema? Wollten die Menschen lieber Filme, die das Alltägliche widerspiegeln? War die Vermarktung schlecht? Ich weiß es nicht. Wohl aber, dass der Film ganz ausgezeichnet in Großbritannien lief. Immerhin stieg er dort auf Rang 7 der Kinohitliste ein, lief 4 Wochen und erzielte fantastische 706.200 Euro. Toll. Noch besser lief es in den USA, wo Paheli sagenhafte 1.075.600 Euro erzielte.

Rapid Eye Movies hat sich mit der Synchronisation viel Mühe gegeben und uns einen deutschen Stereo Ton aufs Ohr gedrückt, dem ich der indischen Originalspur vorziehe. In Paheli überzeugt in der Synchronfassung Pascal Breuer mit der deutschen Stimme unseres SRK. Ihm zur Seite sehen Tanja Geke mit ihrer Stimme für Rani und zum letzten Mal Joachim Höppner, der am 18. 11.2006 von uns gegangen ist, mit seiner tollen Interpretation von Amitabhs Darstellung.

Paheli bietet gut gemachte Unterhaltung für einen schönen Abend zu zweit, der die Frage aufwirft, wie man selbst in der Situation der Filmgeschichte reagieren würde. Zumindest kann man sich auf diese theoretische Situation schmunzelnd einlassen...
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am 29. Mai 2016
Story (5)
Die schöne Lachchi wird von ihrer Familie mit dem langweiligen Kaufmann Kishen verheiratet, der sich nur wenig für seine schöne Frau interessiert. In der Hochzeitsnacht kontrolliert er lieber seine Buchhaltung als sich seiner Frau zuzuwenden und bereits am folgenden Morgen macht er sich auf eine fünf Jahre dauernde Geschäftsreise.
Die junge Ehefrau bleibt verzweifelt und traurig im Haus der Schwiegereltern zurück.
Ein Wassergeist, der sich unsterblich in die schöne Lachchi verliebt hat, nimmt die Gestalt von Kishen an. Während die Familie glaubt, dass Kishen früher als erwartet zurückgekehrt sei, gibt er sich Lachchi zu erkennen. Schnell erobert er mit seiner bedingungslosen Liebe das Herz der einsamen Braut.
Als der richtige Kishen Jahre später zurückkehrt, herrscht grosse Verwirrung. Während die Familie rätselt, wer denn nun der echte Kishen sei, nimmt eine unvorhergesehene Wendung Lachchi die schwere Entscheidung ab…

Wäre ja noch schöner, wenn sich am Schluss nicht die wahre Liebe durchsetzen könnte…
Paheli ist ein klassischer Bollywood-Film, in dem alles steckt, was dieses Genre so einzigartig macht.
Die Story ist als Märchen aufgebaut, welches von zwei Marionetten erzählt, beziehungsweise kommentiert wird. Die Handlungszeit ist nicht genau definiert, dürfte aber in der Vor-Kolonial-Ära liegen.
Der Streifen beeindruckt durch seine farbenfrohe, wunderschöne Inszenierung und das einzigartige Lokalkolorit. Nebst den beeindruckenden Gebäuden, fallen vor allem die einzigartigen Wasserspeicher Rajasthans ins Auge.
Musik und Tanz gibt es natürlich auch. Die einzelnen Stücke sind für sich gesehen nicht überragend, fügen sich aber sehr harmonisch und stimmig in die Handlung ein. Wobei hier vor allem der Marionetten-Tanz ganz zum Schluss originell ist und in Erinnerung bleibt.
Die erzählte Geschichte mag auf den ersten Blick als bollywoodtypisch und harmlos erscheinen. Beim genaueren Betrachten hat die Kernfrage des Filmes durchaus gesellschaftspolitische Sprengkraft: Schlussendlich wird der Frau das Recht zugestanden, die wahre Liebe über die Institution der Ehe zu stellen…

Bild (4)
Das Bildseitenverhältnis liegt in 2.35:1 ( 21:9 CinemaScope ) vor.
Die Bildqualität dieser Blu-ray-Umsetzung ist sehr gut ausgefallen. Wir kriegen ein sauberes und mit einer soliden Grundschärfe versehenes Bild geboten. Einzig bei Totalen wird das Bild zuweilen etwas weicher.
Die Farbgebung ist sehr gut ausgefallen und auch die Kontraste können überzeugen. Der Schwarzwert ist ebenfalls im guten Bereich.
Alles in allem eine gute HD-Bildumsetzung, die der DVD-Version vorzuziehen ist.

Ton (4)
Das Tonformat liegt in DTS-HD Master 5.1 vor.
Auch die Tonumsetzung kann sich sehen lassen. Der HD-Ton ist kräftig und mit guter Dynamik versehen. Die Tonbalance ist ausgezeichnet und die Dialoge jederzeit bestens zu verstehen. Die gebotene Räumlichkeit ist etwas zurückhaltend umgesetzt, kann aber immer wieder mal, vor allem bei musikalischen Einlagen, überraschen.
Grundsätzlich eine ausgezeichnete Tonumsetzung, die kaum Schwächen aufweist.

Extras (3)
Interessieren mich nicht. Es gibt ein WendeCover!

Fazit: Beste Bollywood-Unterhaltung, die süchtig macht! Zusammen mit der ausgezeichneten HD-Umsetzung für alle Genre-Fans zu empfehlen!
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am 5. August 2009
...im schönen Indien (im Staate Rajasthan), vor langer Zeit (sehr lange), eine gar wunderschöne Frau (Rani Mukherjee), umgeben von prächtig gekleideten Verwandten (unter ihnen die fast ebenso schöne Juhi Chawli), spektakulär das Tanzbein schwingend (choreographiert von Maestra Farah Khan) zu vielen elektronik-freien, eingängig 'orientalischen' Weisen (M.M. Kreem). Diese reizende Frau schmachtet der Hochzeitsnacht entgegen, aber ach, ihr frischvermählter Göttergatte (Shah Rukh Khan) drückt sie aufs Bett und - setzt sich wieder an den Schreibtisch. Und am nächsten Morgen aufs Kamel: Er geht für fünf Jahre auf Geschäftsreise. Und tschüss.

Lachchi, denn so heißt unsere mandeläugige Schöne, denkt sich zurecht: Wer mich sitzenlässt, ist selber schuld. Sie betrügt (wissentlich) ihren Mann mit einem Geist (wieder Shah Rukh Khan), der so aussieht wie ihr Mann. Verliebt schwelgen sie, ja was denn sonst, bei Mondenschein im Regen.

Allerdings: Diese Doppelrolle ist auch schon die erste Schwäche. Der Betrachter kann den echten und den falschen Ehemann nicht immer eindeutig voneinander unterscheidbar. Zwar soll der Originalgatte etwas kühler, der Geist etwas charmanter sein - doch S.R. Khan spielt die zwei Gestalten mit sich überschneidenden Eigenschaften. Zum Schluss erscheinen sie dank Computer nebeneinander auf dem Bildschirm, aber man kann sie nur an der Kleidung auseinanderhalten, nicht am Gebaren.

Und wenn wir bei Shah Rukh Khan sind, Schwäche 2: King Khan dackelt mal wieder zu sehr, das unterwürfige Kopfwackeln gegenüber dem Vater kommt zu oft und zu lang. Bei Khans Auftritt hat eindeutig der Regisseur versagt - oder Khan hat sich gegen den Regisseur durchgesetzt, doch wer wirklich den Ton bei den Dreharbeiten angab, werden wir wohl nicht erfahren. Khan zusammen mit Amitabh Bachchan geben dem Film, der eigentlich einen folkloristischen Schwank vom Lande erzählt, etwas zu viel dicke Bollywoodsauce.

Weit überzeugender spielt Khan eine Doppelrolle als langweiliger/fetziger Ehemann in Rab Ne Bana Di Jodi - Ein göttliches Paar (Einzel-DVD) von 2007: klar unterscheidbares Auftreten, kaum Dackeln, allerdings mehr komödiantisches Übertreiben.

Dem Kritikerlob aus Indien entnehme ich, dass "Paheli" viele Anspielungen auf alte Sagen und Regionalsprachen enthält, die Musik greift traditionelle Instrumente auf - all das geht leider, leider an mir vorbei.

Offenbar kam der Film so zustande: Regisseur Amol Palekar, bekannt für Bollywood-ferne "Arthouse"-Filme (und frühe Auftritte als Schauspieler), trug die Geschichte schon lange mit sich herum und wollte Shah Rukh Khan für die männliche Hauptrolle gewinnen. Der sagte sofort zu und bewarb sich darüber hinaus als Produzent. Danach wurde "Paheli" ("Rätsel", "Mysterium") auf Wunsch Palekars in einem einzigen 47-Tage-Dreh verwirklicht, ein großer Unterschied zu anderen Bollywood-Produktionen, die in mehreren 20-Tage-Abschnitten entstehen. Bei den Dreharbeiten in Rajasthan war es teils 40 Grad heiß, weil man anders als ursprünglich gehofft nicht im Dezember und Januar drehen konnte. Allerdings drehte man laut indischer Presse dort nur die Brunnenszene und das Kamelrennen. Alles andere - also der Großteil - entstand in Film City, Bombay; 400 Leute arbeiteten an den Kulissen, die 40 Millionen Rupien kosteten. Das Buch Lights, Camera, Masala: Making Movies in Mumbai liefert weitere Einblicke speziell zu "Paheli"; so wurde für die Wüstenszene mit Khan und Bachchan der Helikopter-Landeplatz auf dem Dach eines Bombayer Filmstudios mit Sand aufgeschüttet.

Bestimmt ist es Euch auch schon aufgefallen: Shah Rukh Khan als öliger Kaufmann ähnelt deutlich Amol Palekar als öliger kaufmännischer Angestellter in Golmaal (1985) - und just jener Amol Palekar war später Paheli-Regisseur (und in Golmaal spielte er so wie SRK in Paheli eine Doppelrolle).

Schwäche 3: Das Ende ist etwas unklar oder zumindest unentschieden. Auf die Märchensituation samt digital herumschwirrendem Kleingetier und altklug kommentierenden Marionetten konnte ich mich gut einlassen; doch das Ende und ein paar Kleinigkeiten zwischendurch trüben den Gesamteindruck. (Vijaydan Dethas Geschichte "Duvidha", die dem Film zugrunde liegt, endet übrigens deutlich anders.)

Genug gelästert. "Paheli" (bereits 1973 unter dem ursprünglichen Namen schon einmal verfilmt) hat seine Schwächen, aber auch exakt 13 Stärken, die eine mehrfache Besichtigung des Werks definitiv rechtfertigen. Mitverantwortlich dafür (Stärke 1): Die tollen Szenenbilder, schönen Kleider, wundervoll gefilmt. Das ist "1001 Nacht", ein Rausch in Farben, nicht ganz so bombastisch, aber dafür auch nicht so erschlagend wie in Devdas (2002) oder Jodhaa Akbar - Special Edition (3 DVDs), sondern leicht, folkloristisch, Augenschmaus light, charmant und elegant. In diesem idealen Umfeld choreografiert Meisterin Farah Khan mehrere schöne Tänze (Stärke 2). Dazu gibt es, Pluspunkt 3, eingängige, aber synthesizerfreie, für Bollywoodverhältnisse relativ orientalische Musik, die wunderbar passt.

Und Hauptdarstellerin Rani Mukherji liefert Stärken 4 bis 10: Dies ist der erste Film, in dem sie mich wirklich überzeugt, sogar hinreißt. Die Kombination mit Shah Rukh Khan funktioniert hier so viel besser als in Chalte Chalte - Wohin das Schicksal uns führt oder auch Bis dass das Glück uns scheidet - Kabhi Alvida Naa Kehna. Sie spielt nicht nur gut, sie sieht auch fantastisch aus. Mukherji selbst betonte, dass der ohnehin exzellente Ravi K. Chandran der beste Kameramann für sie ist (ich sah allerdings keinen Hinweis, dass sie auf Chandrans Mitarbeit _bestand_). R. Mukherji spielt hier endlich mal keine Porzellantasse. Obwohl mich - im Kontext einer alt-indischen Sage - schon wunderte, wie deutlich Lachchi von Anfang an betont, dass sie nicht nur *geistig-moralisch* geliebt werden will.

Stärke 11: Amithab Bachchans Nummer als exzentrischer, unglaublich präsenter Hirte. Man könnte freilich auch einwenden, dass er, ähnlich wie Shah Rukh Khan, den Film ein bisschen erdrückt. Zumindest ist er mal kein Donnervater.

Stärke 12: Die weiteren Darsteller, so die trotz kurzer, ruhiger Rolle sehr intensive Juhi Chawla und Anupam Kher, wieder mal ein drolliger Papa, er spielt komödiantisch, aber nie schrill - genau richtig. Generell vermeiden sämtliche Schauspieler schrilles "Over-acting" sogar im eigentlich doch dramatischen Schlussteil; es gibt auch keine großen Tränendrüsenattacken.

Fazit: ein wunderschön gefilmtes und musikalisch unterlegtes Märchen, das man sich mehrfach ansehen kann und das mir mit etwas weniger Bollywood-Kraftmeierei (Khan, Bachchan) noch besser gefallen hätte.

Ach so, Stärke 13: Das Kamelrennen! Krass! Davon brauche ich mehr. Wo?
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TOP 500 REZENSENTam 3. August 2013
Kishan, Sohn des erfolgreichen Geschäftsmanns Bhanwarlal, heiratet die schöne Lachchi. Doch schon in der Hochzeitsnacht interessiert sich Kishan mehr für die Abrechnung der Hochzeitsfeierlichkeiten als seine junge Ehefrau. Schon am nächsten Tag geht er auf fünfjährige Geschäftsreise. Lachchi ist am Boden zerstört und als Kishan doch am nächsten Tag wieder zurück ist mehr als glücklich. Seinen Vater Bhanwarlal versöhnt er mit der abgebrochenen Dienstreise indem er ihm von einem heiligen Weisen erzählt, der ihm jeden Morgen fünf Goldmünzen versprochen hat. Da das Einkommen der Familie nun gesichert ist, darf Kishan bei Lachchi bleiben. Nachts jedoch gesteht Kishan Lachni, dass er nicht Kishan ist, sondern ein Geist, der Kishans Gestalt angenommen hat, weil sich sich unsterblich in Lachni verliebt hat. Dieser Geist Kishan ist der perfekte Ehemann und Lachni ist glücklich. Was wird nur, wenn der echte Kishan zurück kommt?

Einerseits ein typischer Bollywood Film mit Shahrukh Khan und Amitabh Bachchan (in einer Nebenrolle). Es gibt viel Farbe, bunte Kostüme und natürlich Gesang. Natürlich geht es um wahre Liebe und es gibt ein wenig Drama. Andererseits ist dieser Film auch ein exotisiertes fantasy Märchen, ein Märchen über Geister, wahre Liebe, ganz in europäischer Tradition, die diese Märchen wie jene aus 1001 Nacht gerne in Indien spielen lässt. Daher ist dieser Film durchaus auch als Bollywood Einsteigerfilm geeignet, da er sowohl die typischen Bollywoodmotive auf sich vereint, aber in seiner Mädchenhaftigkeit schon wieder fast europäisch ist.
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am 22. Oktober 2010
Nach den schlechten Rezensionen zu Paheli hatte ich
eigentlich keine großen Erwartungen an den Film, wurde dann aber positiv überrascht.
Auch wenn der Film mit den großen Bollywoodhighlights wie "Kabhi Khushi Kabhie Gham"
oder "Kuch Kuch Hota Hai" nicht ganz mithalten kann, fand ich das Märchen schön umgesetzt.
Die Kulissen sind prunkvoll, die Musik (wenn auch für mich keine Ohrwürmer) sind gut plaziert,
die Schauspieler agieren nicht zu übertrieben und wirken glaubhaft und selbst der hier oft bemängelte Bart
Shah Rukh Khans passt in diese Geschichte einfach hinein...obwohl ich zugeben muss,
dass ich ihn auch lieber "oben ohne" sehe ;o)

Allerdings kann ich die hier gelesene Kritik verstehen, dass man den "echten" Kishan schwer
vom Geist unterscheiden kann. Im Nachhinein kann man das zwar in einigen Szenen
an der etwas düsteren Umgebung erahnen aber beim ersten Schauen habe ich den Unterschied
auch nicht sofort bemerkt. Außerdem finde ich es sehr schade, dass die Hindiversion fehlt
(was durch die Synchronstimme von Pascal Breuer einigermaßen wieder wett gemacht wird).
Wie schon gesagt, nicht ganz so gefühlvoll wie andere Bollywoodproduktionen, doch das Ansehen
lohnt sich meiner Meinung nach auf jeden Fall.
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am 27. Dezember 2014
Die schöne Lachchi (Rani Mukherji) wird mit Kishan (Shahrukh Khan) verheiratet, dem Sohn des steinreichen und obergeizigen Händlers Bhanwarlal (Anupam Kher) aus Rajastan. Doch schon in der Hochzeitsnacht lässt Kishan seine Gattin links liegen. Da er mehr am Geld und am Segen seines Vaters interessiert ist, erklärt er ihr, er werde für fünf Jahre verreisen, um Geld zu machen. Lachchis Herz ist gebrochen, eine Stütze findet sie lediglich in Kishans Schwägerin Gajrobai (Juhi Chawla), deren Gatte (Sunil Shetty) ebenfalls verschwunden ist. Doch da steht Kishan plötzlich wieder im Haus. Lachchi ist überglücklich. Erst im Schlafzimmer erklärt Kishan ihr, dass er ein Geist ist. Der echte Kishan sei tatsächlich verreist, er, der nette Geist, habe sich jedoch derart in Lachchi verliebt, dass er Kishans Gestalt angenommen hat. Lachchi muss sich entscheiden, ob sie nun fünf Jahre ein Leben mit einem sympathischen Abbild ihres kühlen Gatten verbringen will - oder ob sie den Geist zurückweist. Sie entscheidet sich für die Liebe. Und für den Geist. Kann das gut gehen?

einfach süß dsa ganze wie viele Bollywood Filme und gut gespielt
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am 26. Januar 2008
Man kann sicherlich viel darüber sagen, dass Paheli nicht gerade der Blockbuster seiner Zeit ist, ist klar --> denoch hat Paheli durchaus seine reizvollen Aspekte.

Rani und Shah Rukh spielen einmal mehr ein umwerfendes Paar auf der Leinwand, man kann sich in die Geschichte / Charaktere hinein versetzten (woran es bei so manch anderen Filmen oft hapert).

Die Musik von M. M. Kreem ist wunderschön (besonders: Minnat Kare & Dheere Jalna), so auch die liebevoll ausgewählten Kulissen.

Doch sehe ich diesem von Alive vertriebenen und Stardust Filmverleih herausgebrachtem DigiPack mit wehem Auge entgegen, den die original HINDI Tonspur ist nicht auf der DVD enthalten (auser bei den Liedern). Also muss man sich den schönen Film leider in einer recht schlechten, deutschen Synchro (fast alles deutschen Synchros für Bollywood Filme sind schlecht) ansehen.

Verpackung: 4 von 5 Sternen (weil der Schuber fehlt)
Ausstattung: 2 von 5 Sternen (die original Specials fehlen hier)
Sprache: 3 von 5 Sternen (wie angemerkt, HINDI fehlt leider)
Preis: 3 von 5 Sternen (DigiPacks sind halt teurer)
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am 13. Januar 2016
Eine junge Frau, schon seit Kindertagen "Versprochenen", auf dem Weg zum Haus ihres Bräutigams. Doch der hat nur Zahlen im Kopf und kein Auge für seine Braut. Unterwegs machen sie Rast an einem Brunnen und da verliebt sich ein Geist in das Antlitz der sich im Wasser spiegelnden Schönen. Da dieser jede Form annehmen kann, nimmt er kurzerhand die des mittlerweile Ehemannes an, da dieser sofort nach der Hochzeit für 4 Jahre geschäftlich verschwindet, und enthüllt ihr seine wahre Identität. Verzaubert von seiner Liebe leben sie lange glücklich, bis der richtige Ehemann plötzlich wieder auf der Matte steht. Nun ist klar, dass ein Ehemann zu viel und ein Schwindler ist. Doch Welcher? Zumal sie ein Kind erwartet. Kurzerhand wird sich auf dem Weg zum weisen Herrscher gemacht, der wird schon richten. Auf dem Weg dorthin begegnen sie einem Hirten der beiden Ehemännern 3 Aufgaben erteilt. Na ja, klar gibt's auch ein zum schluchzen schönes Happy End!
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