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4.0 von 5 Sternen Hervorragende Netrebko im dramatischen Fach auf surrealer Bühne
Philipp Stölzl setzt die wirre Schauer-Mär des Librettos in kaskadenartig hochgezogenen Bühnenumrandungen oder Kastenwänden und grell, plakativer Kostümgestaltung um, eine eher surreale Welt. Sinnbildlich die Ausweglosigkeit in einer eher kruden Geschichte, wenn man so will. Diese Optik spricht mit Sicherheit keinen traditionsorientieren...
Vor 8 Monaten von Hans-Georg Seidel veröffentlicht

versus
16 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Da hat sich einer einen Spass gemacht, und viele machen mit....
Also Regisseur Stölzl meint...das Libretto vom Troubadour sei sowieso ein Schmarren,
also hauen wir eins drauf und machen eine Groteske daraus.

Seine Schräge Inszenierung folgt konsequent dann diesem Stil und wir landen in einem abgewürgtem Drama
das sich teilweise als burlesque darstellen will.

Das funktioniert beileibe bei...
Vor 8 Monaten von Brasier veröffentlicht


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16 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Da hat sich einer einen Spass gemacht, und viele machen mit...., 23. August 2014
Von 
Brasier "pappageno" (BERLIN) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Verdi, Giuseppe - Il Trovatore (DVD)
Also Regisseur Stölzl meint...das Libretto vom Troubadour sei sowieso ein Schmarren,
also hauen wir eins drauf und machen eine Groteske daraus.

Seine Schräge Inszenierung folgt konsequent dann diesem Stil und wir landen in einem abgewürgtem Drama
das sich teilweise als burlesque darstellen will.

Das funktioniert beileibe bei der herrlichen Musik Verdis nicht, die Barenboim sehr gut auftischt.

Das quietsch bunte Bühnenbild und die überzogenen Kostüme geben dem ganzen den Rest,
der wie eine Aufführung eines Kasperletheaters sich zeigt.

Die Interpreten machen spassig mit, ja sogar gesanglich gibt es nichts auszusetzen....
aber der Troubadour bleibt auf der Strecke.

Da greife ich eher zu der Karajan Aufführung aus Salzburg

mit dem Jungen Domingo aus den Achtzigern..

Eindeutig für Netrebko Fans
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11 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Dr.Ackermanns Rezension, 23. August 2014
Rezension bezieht sich auf: Verdi, Giuseppe - Il Trovatore (DVD)
Vielleicht ist der Herr Dr. mit der Netrebko verwandt oder sonst was. Ich bin kein Callas fan und trotzdem finde ich den Vergleich Haarestreubend!
Die Netrebko ist eine wundervolle Frau und eine erstklassige Spiel-Sopranistin. Ich habe nie einen besseren Liebestrank, als mit ihr gesehen/gehört.......aber sie wird niemals eine dramatische Sopranistin werden können,weil ihr einfach die Tiefe und die Durchschlagskraft in der Stimme fehlt.
Sie mit der Callas zuvergleichen ist etwa, wenn man einen Rennpferd mit einen Zebra vergleicht.

Warum muss man unbedingt vergleichen, wenn man aber dann vergleicht, dann sollte man nicht unbedingt an der eigenen Männlichkeit denken Herr Dr.Ackermann

Über die Regie reden wir lieber nicht

Prof.F.Kiss
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6 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Hervorragende Netrebko im dramatischen Fach auf surrealer Bühne, 16. August 2014
Von 
Hans-Georg Seidel "opera" (Düsseldorf) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Verdi, Giuseppe - Il Trovatore (DVD)
Philipp Stölzl setzt die wirre Schauer-Mär des Librettos in kaskadenartig hochgezogenen Bühnenumrandungen oder Kastenwänden und grell, plakativer Kostümgestaltung um, eine eher surreale Welt. Sinnbildlich die Ausweglosigkeit in einer eher kruden Geschichte, wenn man so will. Diese Optik spricht mit Sicherheit keinen traditionsorientieren Opernfreund an, hat aber durchaus eine intelligente Interpretationsebene.
Placido Domingo als Luna, im Baritonfach, glänzende Körpersprache, ein Singschauspieler ersten Ranges. Bronzierter, markanter Ton.
Hervorragend Anna Netrebko als Leonore. Der Wechsel ins dramatische Fach gelungen. Die Stimme ist voller, tiefer geworden und trotzdem oder gerade deshalb berührend brillant. Schauspielerisch glänzend.

Gaston Rivero als Manrico solide. Es ist aber unsinnig immer nur auf dem einen hohen Ton in der Stretta herumzureiten. Den macht eine Rolle nicht wirklich aus. Er ist zu dem im Original gar nicht vorgesehen. Die fetischhafte Fixierung auf das hohe C ist dann auch eher ein Ausdruck von zwanghafter Eigenfixierung auf eine komplexe Rolle. Diese Fetischhaltung hat sich besonders z.B. an der Mailänder Scala "kultiviert". Sie ist eher Ausdruck des Unverständnisses von Oper und Inhalt.

Marina Prudenskaya überzeugt als Azucena.

Daniel Barenboim dirigiert durchaus brillant.

Insgesamt ein Netrebko Statement auf surrealer Bühne, deren Optik man schlicht verstehen muß und nicht nur "fühlen".
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5 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Unverständlich...., 29. August 2014
Rezension bezieht sich auf: Verdi, Giuseppe - Il Trovatore (DVD)
Zugegeben: ich habe die Übertragung im TV nur teilweise gesehen...aus Interesse an Marie-Nicole Lemieux.
Unverständlich für mich ist jedoch, wie wirklich ehemals ganz, ganz großartige Künstler ihren Ruf ruinieren, weil sie einfach kein Ende finden !
Die von mir hochgeschätzte Montserrat Caballe (KEINE andere hat jemals derart schöne schwebende Töne produziert !!!) arbeitet nun seit 15 Jahren daran, ihr Lebenswerk zu ruinieren. Zu ihren Best-Zeiten konnte ich sie mehr als 10x auf der Bühne erleben und besitze ca. 40 VHS-Aufzeichnungen ihrer Auftritte - aber wie soll man dieses Bild des Jammers auf der Bühne heute ertragen...
Und nun Domingo ! Fast 80 ! Jahre alt (nach seinem gefälschten Geburtsdatum hätte er als 16-jähriger bereits geheiratet...)- schon das Coverfoto dieser DVD...Lugner lässt grüßen.
Der Mann hat Geld und Ruhm ohne Ende - WARUM also findet er kein Ende mit Würde ?
Das müssen "echte" Opern-Experten sein, die diese Künstler nicht vor sich selbst schützen.
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8 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Il Trovatore, 22. September 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Il Trovatore [Blu-ray] (Blu-ray)
Ich bin leidenschaftliche Opernliebhaberin, besonders mag ich die Werke von Verdi und darum habe ich eine grosse Sammlung von Video und DVD.Diese Platte ist eine neue Version mit neuen Sänger, die einfach himmlisch und mangellos singen. Die Stimmen klingen sauber und kräftig, Orchester spielt mit Gefühl und emotional. Qualität vom DVD ist sehr hoch. Ich bin von allem begeistert.
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2 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Naja..., 27. Juni 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Il Trovatore [Blu-ray] (Blu-ray)
Den Lobeshymnen meiner Vor-Reszendenten mag ich mich leider so gar nicht anschließen...beginnt Herr Armiliato sein Dirigat anfangs noch vielversprechend, hatte ich im Verlauf des Werkes immer öfter den Eindruck, dass er kurz vor dem Einschlafen steht. Er wird immer langsamer, wunderschöne Teile der Oper, die etwas "Pfeffer" vertragen, plätschern so unauffällig dahin. Am enttäuschendsten für mich allerdings ist der Conte di Luna von Herrn Hvorostovsky. Ich konnte mich über weite Teile seiner Vorstellung des Eindruckes nicht erwehren, einen Frosch auf der Bühne zu hören. Eine meiner Lieblingsarien "Il balen" habe ich selten so unschön gehört. Kein Vergleich mit beispielsweise Sherill Milnes oder dem unvergleichlichen Leo Nucci. Aber offensichtlich ist das ja alles Geschmacksache, denn von den anderen Reszendenten wird er ja so gelobt. Da frage ich mich, ob mein Geschmack so falsch sein kann?
Die anderen drei Protagonisten machen ihre Sache ganz gut, obwohl ich Frau Zajick schon in besserer Verfassung gehört habe.
Alles in allem bestätigt diese Aufführung mal wieder meine Theorie, dass es einfach keinen optimalen Troubadour gibt. Und wenn sich einer fragt, was mein persönlicher, perfekter Troubadour wäre, dem würde ich antworten: unmöglich, denn die Mischung von Orchester, Dirigent und Sängern ist leider nur utopisch - James Levine mit dem Met-Orchester, Maria Callas als Leonora, Pavarotti als Manrico, Leo Nucci als Luna und die Cossotto als Azucena. Schade eigentlich!
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2 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen verdi als comic, 15. September 2014
Von 
Rezension bezieht sich auf: Verdi, Giuseppe - Il Trovatore (DVD)
ok., der video-clip-performer stölzl hat den >trovatore< verdis als comic-pararodie
insszeniert, als media-event für all die neuzeit-kultur-gänger.
bleibt muskalisch allenfalls barenboims süffiges dirigat, netrebkos leonora-performance,
jedoch keinesfalls als callas-rollen-ersatz-!
so what-? nach carusos diktum, diese verdi-oper brauche 'nur' vier! erstrangige sänger-innen,
bleibt in berlin nur eine, netrebko auf vocal hohem niveau. vorhang.
und danach: warten auf die salzburg-performance, mit allerhöchst gemeinem hype
der arte-übertragung, wo verquollene schlipsträger mit banausisch aufgetakelten gattinen
ihre billigen statements wie lobpreisungen kundtaten.
das verfallsdatum der berliner dvd ist programmiert,
salzburg kommt als blue-ray - top-!
das ist musikkultur heutzutage: hype-kultur aus dem festspielhofsektor der
kultur-industrie.
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7 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Netrebko überholt Callas, 15. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Verdi, Giuseppe - Il Trovatore (DVD)
Mit Verdis Leonora hat La Netrebko die Callas endgültig überholt. Barenbiom verlangt ihr ALLES ab. Man(n) zittert geradezu und ist dann doch erlöst: Hier singt ein Engel und Vollblutdiva in allen Höhen und Tiefen. Und selbst Verdis bisweilen merkwürdigen und kaumumzusetzenden Sprünge werden mit der Perfektion der Anna zum himmlischen Gesang.
Wie gewohnt singt Domingo 1 A und Rivero arbeitet sich nach ganz oben aufs Treppchen.
Richtige Frische kommt durch Marina Prudenskaya auf. Ein Mezzo zum Träumen und Wachrütteln.
Dieser Trovatore ist einfach ein (= Barenboims) Geschenk.
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