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19 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Woody Allen's erfolgreichster Film aus den 80'ern, 22. März 2005
Rezension bezieht sich auf: Hannah und ihre Schwestern (DVD)
"Hannah und ihre Schwestern" ist die Geschichte um eine New Yorker Familie der gehobenen Mittelschicht, und deren 3 unterschiedliche Töchter Hannah, Lee und Holly - allesamt großartig dargestellt von Mia Farrow, Barbara Hershey und Dianne Wiest. Der Film aus dem Jahre 1986 ist meines Wissens bis heute der grösste Kinoerfolg des kleinen Mannes mit der Brille, der sich hier eine für ihn typische Nebenrolle gegeben hat: die eines neurotischen Hypochonders auf der Suche nach Antworten auf existenzielle Fragen. Weiters brillieren Michael Caine als Buchhalter und unbeholfener Schürzenjäger, sowie Max von Sydow als verbitterter Künstler und Menschenfeind.

Im Mittelpunkt aber steht die Beziehung der 3 Schwestern untereinander. Die souveräne Hannah ist die älteste Tochter und der Zusammenhalt der Familie, sie unterstützt ihre beiden ziellosen Schwestern wo immer es geht. Trotz der Dankbarkeit und Bewunderung für Hannah leiden ihre Schwestern darunter, dem Vergleich mit ihr nicht standzuhalten, und diese Minderwertigkeitsgefühle haben für alle Beteiligten weitreichende Konsequenzen.

Der Zeitrahmen erstreckt sich über 3 Jahre, wobei 16 Kapitelüberschriften dem Film episodenhafte Züge verleihen. Der Film beginnt und endet jeweils mit einer großen Thanksgiving-Feier der Familie. Mittendrin gibt's sogar noch eine dritte - soviel Truthahn gab's (abgesehen von George W. Bush's Thanksgiving-Abstecher in den Irak) noch nie am Bildschirm zu sehen...

Der Film kombiniert Humor mit Melancholie & Tiefsinn auf die für Woody Allen typische Art und Weise. Er deckt gekonnt menschliche Schwächen auf, und beleuchtet die Eigendynamik welche sich in einer Familie zwischen Geschwistern entwickelt, auf feinfühlige Art und Weise. Die Szene in der Carlo di Palma's Handkamera um das Lügengebäude zwischen den 3 Schwestern kreist, die gemeinsam an einem Tisch sitzen, gehört für mich zu einer der stärksten Filmszenen überhaupt. Ansonsten pendelt Woody Allen seinen Film jedoch gekonnt zwischen Komödie und Drama aus. Oscars für das beste Drehbuch sowie Dianne Wiest und Michael Caine in Nebenrollen, sowie 3 weitere Nominierungen.
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen I'm in love again, 20. Juli 2005
Von Ein Kunde
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Rezension bezieht sich auf: Hannah und ihre Schwestern (DVD)
Hannah und ihre Schwestern ist meiner Ansicht nach Allens bester Film. Er balanciert perfekt zwischen Komödie und Melodram, Kitsch und bissiger Sozialkritik. Die Rollen sind durchweg stimmig besetzt, von Woody Allen als Hypochonder, Diane Wiest als verschüchtertes Mauerblümchen mit Drogenproblem und Michael Caine als ewig unschlüssiger Steuerberater bis hin zu Maureen O'Sullivan, die ihr Glamour-Image aus den 30ern persifliert. Das Sahnehäubchen ist der zauberhafte Soundtrack aus Opernarien und Jazz-Klassikern.
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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Woodys Meisterwerk, 25. Oktober 2006
Von 
Niclas Grabowski "niclas grabowski" (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
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Rezension bezieht sich auf: Hannah und ihre Schwestern (DVD)
Ja ist das jetzt noch eine Kömodie? Eigentlich sehen wir nämlich viele, traurige Dinge. Ein Mann, der seine Frau liebt, geht dennoch mit ihrer Schwester fremd. Die Frau versucht immer, perfekt zu sein, so dass eine Art von Panzer entsteht, der sie ihren Liebsten entfremdet. Ein altes Ehepaar ist trotz gemeinsamen Jahrzehnten immer noch bereit, sich im Streit die schlimmsten, denkbaren Verwünschungen an den Kopf zu werfen. Eine Frau holt sich als Schauspielerin eine Absage nach der anderen ab, um dann zu Drogen zu greifen. Und nur um das noch komplett zu machen, eine Schwester betrügt die andere mit ihrem Mann, nicht nur sexuell, sondern auch noch durch die Weitergabe von privaten Problemen, die sie durch das Verhältnis erfährt.

Das schöne: Alle schaffen es, sich dennoch zusammen zu reissen und aus ihrem Leben etwas zu machen. Und so führen gerade die schlimmsten Beziehungskrisen zu den schönsten Beziehungen, während die schönsten Dates offenbar keinen Bestand haben. Und Stück für Stück lernen die Zuschauer die Protagonisten lieben, trotzdem (oder vielleicht weil) es nicht perfekte Menschen sind, sondern neurotische, meist jüdische New Yorker mit Hang zur Psychoanalyse.

Das ganze ist aber nicht nur hervorragend erzählt, sondern auch formal grandios in einem Film umgesetzt. Die Geschichte ist thematisch in Kapitel gegliedert, die jeweils eine Headline haben, die die Geschehnisse zusammenfasst und kommentiert. Die Filmmusik ist unglaublich. Es ist eine Zusammenstellung aus völlig verschiedenen Richtungen, in der Allans Lieblingsmusik, sehr konservativer Jazz, die Hauptrolle spielt. Die Musik illustriert ihrerseits die Handlung und gewinnt damit eine eigenständige Rolle in der Erzählung. Es wird mit Rückblenden und innerem Monolog gearbeitet, aber immer nur dann, wenn es die Handlung erfordert. Und wie oft bei Woody Allan gibt es unglaublich gute, intelligente, witzige und manchmal bösartige Dialoge.

Und ja, in vielen Momenten kann man sich das Lachen dann nicht mehr verkneifen. Ja, es ist auch eine Komödie. Aber vielleicht verknüpfen die wirklich guten Komödien ja das Traurige und das Lustige, so das man es am Ende garnicht mehr unterscheiden kann...

PS: Auf der DVD fehlt mir eine Szene, an die ich mich aus dem Kino zu erinnern glaube, es geht dabei um die Probleme des eingebildeten Kranken mit dem Kinderkriegen und die Reaktion seiner Frau darauf, möglicherweise hat man hier doch Rücksicht auf die Jugendfreigabe genommen. Leider gibt es auch keine zusätzlichen Szenen auf der DVD, so fehlt mir hier die Bestätigung.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Leben in New York, die Intellektuellen und die Liebe..., 27. Januar 2013
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Rezension bezieht sich auf: Hannah und ihre Schwestern (DVD)
Die Schauspielerin Hannah (Mia Farrow) und der Finanzexperte Elliot (Michael Caine) sind verheiratet, haben vier Kinder - davon stammen zwei aus Hannahs erster Ehe mit dem Comedian und TV-Produzenten Mickey (Woody Allen), zwei sind adoptiert. Hannah bewirtet zu Thanksgiving ihre gesamte Familie und Freunde, so daß auch ihre Schwestern Holly (Dianne Wiest) und Lee (Barbara Hershey) zu Besuch sind. In dem Jahr, da die Handlung, die sich dann über zwei Jahre erstreckt, einsetzt, verliebt Elliot sich in Lee. Hannah ist eine sehr verschlossene Frau, die ihre Probleme, die sie eigentlich gar nicht zu haben scheint, mit sich selbst, allerhöchstens mit Elliot ausmacht. Dadurch fühlen sich ihr andere schnell unterlegen. Vor allem Holly, die ein kompliziertes Leben führt, drogenabhängig war und immer wieder neue Versuche einer Karriere startet. Sie und ihre Freundin April (Carrie Fisher) sind Schauspielerinnen, ziehen jedoch einen Catering Service auf, da sie beide hervorragend kochen können. Elliot sehnt sich nach jemandem, für den er da sein kann. Er ist ein Feingeist, belesen und gebildet. Er projeziert diese Bedürfnisse auf Lee, die mit dem weltverachtenden Künstler Frederick (Max von Sydow) zusammenlebt, dem Elliot hin und wieder Kunden zuschanzt.

Aus dieser Ausgangssituation flicht Woody Allen die Geschichte, den Reigen, der seinen 20. Film betimmt. Ohne in die Details gehen zu wollen, kann man hier kurz sagen, daß der Zuschauer Zeuge zweier wichtiger Jahre im Leben dieser Protagonisten wird; daß Elliot und Lee eine Affäre eingehen und wieder beenden werden; daß Lee darüber ihre Beziehung mit Frederick in Frage stellen und schließlich beenden wird; daß Elliot bei Hannah bleiben und dies nicht bereuen wird; daß Mickey - ein Hypochonder, wie er im Buche steht - mit dem Tod konfrontiert werden wird und daraus eine existenzielle Sinnsuche hervorgeht, die schließlich damit endet, daß er offen ist für eine neue Liebe; daß diese neue Liebe Holly sein wird, die in der beschriebenen Filmzeit herausfindet, daß es nicht die Schauspielerei ist, die ihre eigentliche Kreativität fordert, sondern das Schreiben und Hannah...Hannah wird gelernt haben, daß sie andere dadurch verletzt, daß sie so gut ist, nie jemanden verletzt und alles allen recht machen will. Und das genau das der Grund ist, warum andere sie manchmal ablehnen.

Woody Allen, der in den 80er Jahren vielleicht seine beste Zeit hatte, der mit der New-York-Trilogie der späteren 70er Jahre - bestehend aus "Der Stadtneurotiker", "Innenleben" und "Manhattan" - den eigentlichen Ton dessen gefunden hatte, was einen Woody-Allen-Film ausmachen sollte, also diese immer etwas tragikomische Mischung aus Melancholie und einer doch stilleren Komik, als noch in den 70er Jahren, in denen alles etwas schriller und lauter und auch deftiger war, legt mit diesem Film aus der Sicht des Rezensenten seinen besten Film neben "Annie Hall" (Der Stadtneurotiker) vor. Das Meisterwerk. Hier kommt vieles zur Erfüllung, was sich davor andeutete, was in den New-York-Filmen schon ausprobiert wurde, was in Ton und Bild definiert, wieso Woody Allen wurde, was er ist: Der Lieblingsintellektuelle der Gebildeten, der Großmeister des New Yorker Künstler-, Intellektuellen- und Schriftstellermilieus, der Chronist der gebildeten Ostküstenschicht, ihrer Ansichten, Meinungen und vor allem ihrer Neurosen.

Es ist schwierig, das Spezifische dieses Films zu erklären. Es ist ein ruhiger Film, es gibt keine großen Szenen, in denen viel passieren würde, es gibt keine dramatischen Ereignisse oder gar Action (wie auch, in einem Allenfilm?). Ruhig und genau beobachtet die Kamera, meist aus der Halbdistanz, wie sich dieser Liebes- und Lebensreigen abspult, wie diese "ganz normalen Menschen" ihr "ganz noemales Leben" führen, irgendwo zwischen der Zuneigung zueinander, der Annahme, daß es immer so weiterginge, wie es läuft und der Komik, die wir alle erleben angesichts der vielen kleinen Mißgeschicke des alltäglichen Lebens.

Man versteht diese Menschen - Elliot in seiner Midlife-Crisis, seinem Sehnen nach einer nochmal romantischen Beziehung, die sich zwischen ihm und Lee dann in unpersönlichen Hotelzimmern abspielen muß, man versteht Lee, die ehemalige Alkoholikerin, die von dem Künstler Frederick ausgenutzt wird und in einer "Pygmalion"-ähnlichen Situation feststeckt und sich unbedingt befreien muß, man versteht Holly, die so unbedingt die Anerkennung ihrer Umgebung, Hannahs aber vor allem dieser Eltern will - Eltern, die, wie Hannah einmal sagt, es für "eine großartige Idee hielten, Kinder zu haben, nur nicht, diese auch aufzuziehen", Eltern, die aus dem Kosmos New Yorker Künstler und Schauspieler stammen, die wunderbar die "alten Lieder", die großen Melodien des Broadway vortragen können und nicht damit klar kommen, älter zu werden und verbrauchter - und dabei erst sich selbst verliert, bevor sie ihre eigentliche Bestimmung finden kann, man versteht sogar Mickey, den Hypochonder, den jüdischen Sinnsucher, der es mal bei den Katholiken, mal bei den Krishnas versucht, am Ende aber durch einen Marx-Brothes-Film "geheilt" wird.

Man versteht diese Menschen in all ihren eher undramatischen, alltäglichen Leben. Das Verdienst Allens ist es, uns diese Alltage als ebenso "normal" wie eben doch spannend zu zeigen. Und sein vielleicht noch größerer Verdienst ist es, diese unglaublich gute Schauspielerriege zusammen getrommelt zu haben,um diese Figuren mit Leben zu füllen. Alle - vom späteren Oscargewinner (beste Nebenrolle) Michael Caine über die ewig unterschätzte Barbara Hershey, die immer wunderbare Dianne Wiest, bis zur ätherisch fast durchschimmernden Mia Farrow, die zu dieser Zeit noch mit Allen liiert war - legen hier eine der ganz großen Performances ihrer Karrieren hin! Es ist allein schon deshalb ein reines Vergnügen, den Film immer wieder zu schauen: Diesen Schauspielern zuzuschauen, macht einfach richtigen Spaß.

Selbst jenen, denen Woody Allen nicht so ganz geheuer ist, die seinen oft sehr sophisticated Humor nicht mögen, denen das alles zu aufgesetzt, zu langweilig ist, ja, selbst jenen (und der Rezensent zählt sich dazu), die mit Allens Spätwerk gar ichts mehr anfangen können, kann nicht verborgen bleiben, mit wieviel Liebe und Genauigkeit Woody Allen diesem Film den Stempel eines Meisterwerks einprägt.

Ganz gorßes Kino abseits Hollywoods!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Dieser Film wird niemals langweilig., 3. Juni 2012
Rezension bezieht sich auf: Hannah und ihre Schwestern (DVD)
Kennen gelernt habe ich den Film erst, als wir "Hannah und Ihre Schwestern" vor 2 Jahren als Theaterstück in der Schule aufgeführt haben.

Unglaublich was ich mir da zuvor entgehen lassen habe.

Ein Epos, großartige Schauspieler und ein spannender Handlungsstrang.

Wenn man Hannah und ihre Schwestern nicht gesehen hat, hat man etwas verpasst.
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Meisterwerk, 27. Oktober 2005
Rezension bezieht sich auf: Hannah und ihre Schwestern (DVD)
Vor einiger Zeit habe ich in einer Rezension eines Allen Films gelesen: Dieser Mann ist sein eigenes Genre. Da ist was dran. Manche halten Allen für einen der größten Filmemacher, andere finden ihn nichtssagend oder langweilig. Ich gehöre zu ersten Gruppe, also erwartet hier keine allzu objektive Beurteilung :-)
Allen dreht einen Film pro Jahr, ein unglaublicher Output, und natürlich sind einige Filme besser, einige schlechter (obwohl selbst seine schlechten Filme noch um Längen besser sind als der übliche Hollywood Mainstream). Hannah und ihre Schwestern ist nicht nur einer seiner besseren, es ist einer der besten Filme überhaupt. Selten hat Allen seine Lieblingsthemen Liebe, Sex, Beziehungen, Religion, Tod so virtuos und gleichzeitig leicht dargestellt wie hier. Es gibt wunderbare one-liner, anrührende Momente, nachdenkliches und (ACHTUNG: ich verrate das Ende) ein schönes Happy-End. Ungewöhnlich optimistisch für Allens Verhältnisse.
Die DVD ist, wie leider üblich bei Allens Filmen, sehr sparsam ausgestattet. Aber woher soll der Mann die Zeit für einen Audio-Kommentar nehmen?
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5.0 von 5 Sternen 10 mal 5 Sterne, 23. Oktober 2013
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Rezension bezieht sich auf: Hannah und ihre Schwestern (DVD)
Wow. Hannah und Ihre Schwestern hat hier 10 mal 5 Sterne. Das freut mich und das schafft kaum ein Film auf Amazon.
Da ich den Titel schon immer sehr langweilig fand hab ich diesen Film erst vor wenigen Jahren zum ersten Mal gesehen.
Für mich einer der aller aller besten Woody Allen Filme mit einem hinreissenden Ende. Immer wieder höchst sehenswert.
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5.0 von 5 Sternen Woody Allen Klassiker, 5. Dezember 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Hannah und ihre Schwestern (DVD)
Einfach wunderbar, dieser Film! Vor langer Zeit hatte ich ihn im Kino gesehen. Tolle Schauspieler und Dialoge - nach dem Anschauen auf DVD war die alte Begeisterung wieder da.
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5.0 von 5 Sternen Woodys Meisterwerk, 20. September 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Hannah und ihre Schwestern (DVD)
Ich habe Hannah und ihre Schwestern in den 80ern im Kino gesehen, und dann im Abstand von Jahren immer wieder angeschaut. Das Erstaunliche ist, dass sich mit den Jahren die Sichtweise auf den Film verändert, weil man sich eben auch verändert hat.
Viele Aussagen im Film versteht man erst, wenn man auch entsprechende Erfahrungen gesammelt hat.
Die Aussagen des Films sind auch gerade wegen des Humors sehr weise und sind treffsicher.
Der Film liebt seine Protagonisten, da wird sich nicht auf deren Kosten lustig gemacht, das Leben mit all seinen Verirrungen und Verwirrungen wird ernst genommen.
Hier kommt Allen seinem Idol Ingmar Bergman wohl näher, als er zugeben würde.
Und das gelingt ihm hier besser als mit Innenleben, den er Jahre zuvor drehte.

Mit Hannah und ihre Schwestern beginnt er auch die Periode der Filme, in dem er dem Drama eine gleichwertige Rolle neben seinem Humor zugesteht.
Hannah und ihre Schwestern hat sozusagen den Weg für "Verbrechen und andere Kleinigkeiten" etc, geebnet.
Ganz klar: 5 Sterne für ein herausragendes Werk!
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Geschichte der Irrungen und Gefühlsverwirrungen, 28. August 2012
Rezension bezieht sich auf: Hannah und ihre Schwestern (DVD)
Mit einer Familienparty zum Thanksgiving- Day beginnt und endet Woody Allens berührender Film aus dem Jahre 1986, der mit Recht einer seiner größten Erfolge war. Bei der Oscarverleihung 1987 wurden nicht nur Michael Caine für die beste männliche Nebenrolle und Dianne Wiest für beste weibliche Nebenrolle sondern auch Woody Allen für das bestes Originaldrehbuch ausgezeichnet. Es ist eine Geschichte der Irrungen und Gefühlsverwirrungen, in die die drei Schwestern Hannah(Mia Farrow), Lee (Barbara Hershey) und Holly (Dianne Wiest) hineingeraten.
Woody Allen spielt den ehemalige Ehemann Hannahs und eingebildeten Kranken Micky und brennt das erhoffte Feuerwerk böser Witze und Aphorismen ab, ordnet sich aber in die erlesene Garde vorzüglicher Darsteller brav ein. Einen Hauch der von Woody Allen vergötterten Filmwelt Ingmar Bergmans bringt nicht nur der den verbitterten Maler und Ehemann Lees spielende Max von Sydow ein. Der ganze Film verbreitet die wehmütige Stimmung der Filme des großen Schweden. Er ist wunderbar fotografiert und Woody Allen lässt sein Ensemble zu Höchstform auflaufen, so dass man nicht weiß was man zuerst loben soll, das Spiel der Schauspieler oder den beinahe beiläufigen Blick auf das, was wir uns in den Beziehungskisten gegenseitig antuen. Großes Kino und auch auf der DVD ein Genuss.
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Hannah und ihre Schwestern
Hannah und ihre Schwestern von Woody Allen (DVD - 2012)
EUR 4,99
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