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am 9. November 2011
Als erstes möchte ich allen mitteilen, dass Amazon mal wieder ein Versprechen nicht gehalten hat.....Amazon hat früher geliefert als versprochen. Und dafür bin ich sehr dankbar.

So und jetzt zum Kindle 4, welches ich seit dem 26.10.2011 mein Eigen nenne darf.

Das Einrichten ging noch viel einfacher als erwartet, so wie es Amazon verspricht. Da ich W-Lan benutze und Amazon Kunde bin, und mein Passwort für meinen Router auswendig kann gab es keinerlei Komplikationen und war innerhalb weniger Minuten fertig und konnte schon ein Buch runterladen. Dauer des Downloads: keine Ahnung, zum Zeitstoppen ist keine Zeit, also echt nur Sekunden.

Die ersten Minuten war ich mit der Blätterfunktion unzufrieden, wollte immer mit den rechten Tasten nach rechts und mit den linken Tasten nach links blättern. Aber auch daran gewöhnt man sich sehr schnell, juhu.

Das Display ist der helle Wahnsinn, (fast) wie in einem Buch sind die Buchstaben Messerscharf und man kann lesen ohne schmerzen oder so. Beim Blättern, und darüber bin ich froh, kann man erkennen, dass das Kindle arbeitet indem sich die alten Buchstaben in Neue "verwandeln". Das Blättern geht mindestens genauso schnell wie bei einem echten Buch.

Keine qwertz-Tastatur. Egal. Das Tippen geht auch mit der virtuellen Tastatur recht schnell und gut. Oder ich bestelle mir die Bücher mit meinem Laptop oder mit meinem iPhone.

Akku läuft lange genug.

Gewicht? Leichter als erwartet, also super.

Umweltverträglichkeit? Sicher, das Kindle 4 verbraucht Strom, allerdings soviel, dass man es gar nicht zu erwähnen braucht, aber es werden sicherlich weniger Bäume gefällt im Laufe der Zeit.

Zwei Bedienungsanleitungen als PDF habe ich auch schon rübergezogen, einmalig und nichts zu beanstanden.

Und jetzt kommt noch der Hammer: auf meinem iPhone habe ich die Kindle-App. Diese beiden Geräte können im Netzwerk miteinander Synchronisieren. Ich könnte also ab der letzten Stelle mit einem der beiden Geräte weiterlesen.

Ach ja, ich kann mich oft nicht entscheiden welches Buch ich mitnehmen soll und mehrere Bücher sind nun mal schwerer als ein Buch, äh Kindle ;) und das war eines meiner Argumente.

Und ein Gerücht trifft bei mir zu: man liest viel mehr mit einem Kindle.

Für manche ist die Bindung an Amazon ein großes Problem. Warum? Die meisten mit angeblicher Bindungsangst besitzen ein Handy mit 24 monatiger Vertragslaufzeit.

Also erst testen dann urteilen.
33 Kommentare293 von 306 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 4. Dezember 2011
Hallöchen,

ich lese seit über 10 Jahren auf den verschiedensten Lesegeräten "elektronische" Bücher.
Angefangen so um die Jahrtausendwende mit einem Rocket-E-Book (was heute noch funktioniert)
bin ich nun bei einem Kindle angekommen.

Angekommen, ausgepackt an ein USB-Lader angeschlossen - dabei mal die Mini-Bedienungsanleitung
durchgelesen - schon zeigte die LED an der Geräteunterseite "Grün" - also direkt mal eingeschaltet.

Die Dateneingabe für den WLAN-Schlüssel und die Amazon-Kontodaten sind mit dem Cursor
und der Bildschirmtastatur nicht gerade sportlich, aber das erledigt man ja nur einmal.

Alle bei Amazon gekauften Bücher sehen schon toll aus aufm Kindle.
Die eingebauten Grafiken sehen auch wenn es nur Graustufen sind echt gut aus.

Nach erstem Blick auf die von Haus aus eingespielten Bücher kam direkt der Drang auf
einige meiner Bücher vom PC auf den Kindle zu transferieren.
Also per USB an meinen Linux-Rechner angeschlossen - der Kindle meldet sich brav
als Massenspeicher mit 1,35 GB freiem Speicher. Einen Ordner "documents" gibts, da sollen
also alle Bücher rein...
Einfach mal 20 Bücher genommen und reinkopiert - um mal zu sehen was passiert.
Den Kindle aus dem USB ausgeworfen, nach 10 Sekunden zeigte er alle neuen Bücher an.
Prima - alles schön durcheinander und ungeordnet ;o))
Lange gebraucht um zu sehen, dass man gaaanz oben die Sortierreihenfolge ändern kann.
Damit bringt man schon einmal ein bisschen Ordnung ins virtuelle Bücherregal.
Damit kommen wir zu meinem Hauptkriterium für den Kindle :

Ordnung ;o))

Wer sich mal vor Augen hält, dass auf den Kindlespeicher ja immerhin locker
um die 1000(ende) Bücher passen wird nicht um eine gesunde Ordnung kommen,
wenn man im Laufe der Jahre noch mal was wiederfinden will.

Also habe ich erstmal alle Bücher wieder am PC runtergelöscht.
Im Dokumenten-Ordner des Kindle dann mal einige Unterordner erstellt :
Krimis - SciFi - Fantasy - Thriller, um mal ein paar zu nennen...
Diese Ordner schön mit jeweils ein paar Büchern befüllt.
Kindle vom PC getrennt und geschaut was dieser zu meiner Ordnung meint.

Kurz gesagt : Nix ;)

Unterordner (er)kennt der Kindle nicht - zwar werden alle Bücher eingelesen
und stehen zur Verfügung - aber die Ordner werden ignoriert.
Alle Bücher werden auf der Startseite aufgelistet - bei mir waren es direkt
26 Seiten die man maximal durchblättern muss um an ein Buch zu kommen.
Unhaltbar für ein großes "Bücherregal"

Dafür kennt der Kindle aber seine sogenannten Sammlungen.
Also habe ich die gleichen Sammlungen angelegt wie ich vorher Ordner angelegt
habe. Alle Sammlungen sind natürlich erst einmal leer.
In einer Sammlung kann man sinnigerweise den Punkt anklicken, dass man Inhalte
dieser Sammlung hinzufügen kann... was ich auch fröhlich ausprobiert habe.
Dumm nur, dass ich schon mal direkt 120 Bücher in meinen sinnfreien Ordnern
angelegt habe - und diese jetzt alle als Auswahl auftauchen um diese
meiner Sammlung hinzuzufügen. Gut, dass man auch in dieser Liste die
Sortierreihenfolge ändern kann. Damit gehts dann zügig die Bücher einer
Sammlung zuzuordnen.

Mittlerweile habe ich über 200 Bücher eingespielt - ca. 20 Sammlungen angelegt.
So langsam fühlt man sich damit aufm Sofa wohl ;)

Das gute an den Sammlungen ist, dass sich ein und dasselbe Buch in mehreren
Sammlungen einsortieren lässt - obwohl es als Datei ja nur einmal vorhanden ist.

Beispiel : Donna Leon - Venezianisches Finale
Der erste Teil einer Krimiserie...

Zu finden bei mir auf dem Kindle in folgenden Sammlungen

Krimi // Donna Leon // Frauenbücher

Egal in welcher dieser drei Sammlungen man stöbert - das Venezianische Finale
taucht dort auf.

Also baut sich der Kindle ne kleine Datenbank auf mit den Titeln,
die man aufgespielt hat. Tolle Sache.
Perfekt wäre, wenn man diese Datenbank am PC bearbeiten könnte,
da die Eingabe der Sammlungsnamen doch echt lästig über die
Cursorgesteuerte Tastatur ist. Aber wenns einmal eingerichtet ist
taugt das System ;o))

Ein Manko noch kurz angerissen :
Die Möglichkeit PDF's anzuzeigen mag der Kindle ja haben, aber eine
DIN A4-PDF Broschüre mal testweise draufgeladen und angezeigt.
Ich finds entweder gruselig klein, oder man scrollt sich nen Wolf.

Mein Fazit :
Toller E-Book-Reader für Amazonbücher, genauso für freie TXT's.
Leider kommen immer mehr Bücher als EPUB's raus - die kann der
Kindle leider nicht anzeigen, was ich sehr schade finde.
Da hoffe ich doch sehr auf ein Firmware-Update.

By the Way - der Kindle hat den mit Abstand schönsten Bildschirmschoner !!!
Augenschmaus möchte ich sagen ;o))

Bester Reader meiner Meinung nach für "kleine Marie"...

Grüße aus Leverkusen - Th. Rettig
22 Kommentare78 von 81 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 19. November 2011
Hallo,
wollte einfach mal auch eine Bewertung schreiben da ich sehr gerne Bewertungen bei Amazon lese.
Nun zum Kindle der Kindle ist einfach ein Top Gerät zum Lesen von Büchern.
Ich habe den kleinen Kindle ohne Tatatur und vermisse die Tastatur nicht wirklich.
Bücher suche Ich über den PC und benötige die Tastatur nur um den ein oder anderen Ordner auf dem Kindle anzulegen das geht aber mit der Virtuellen Tastatur sehr gut.
Der Kindle selbst ist sehr handlich , klein , und wer mal einen in der Hand gehabt hat vermisst kein einziges Buch mehr.
Nun kurz zum Service von Amazon. Da über den Kindle selber ja schon sehr viele Bewertungen geschrieben worden sind.
Der Service bei Amazon ist Top ich kaufe ein Buch und 10 sec. später ist es auf meinem Kindle
alle Bücher die Ich gekauft habe sind bei Amazon gespeichert und kann Sie mit einem Klick auf mein Handy oder ein anderen Kindel übertragen.
Ich vermisse die anderen E-Books Shops nicht , da die auch nicht günstiger sind und eben oft nicht den Service bieten.
Dehalb finde ich die bindung mit dem Kindle an Amazon nicht als Negativ.
Was ich auch fantastisch finde wenn Ich eine größere Email bekomme leite ich die einfach an mein Kindel weiter oder Rezepte fürs Backen oder sonstiges.
Und 5 min später befindet sich die Mail auf meinem Kindel wo Ich sie bequem lesen kann.
Also was soll man dazu noch sagen.
Kindel super , Amazon Service wie immer alles super.

Sollte die Bewertung hilfreich sein würde ich micht freuen auf einen Klick.
0Kommentar253 von 265 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 20. März 2012
Als allererstes ein ganz herzliches Danke schön an alle, die den Kindle schon vor mir rezensiert haben. Ihr wart mir eine riesen Hilfe bei meiner Überlegung: Kindle- ja oder nein!? In vielen Rezensionen standen auch die vielleicht nachteiligen Aspekte dieses Geräts, sodass ich schon im Vorfeld bestens darüber im Bilde war, worauf ich mich da einlasse. Also, danke noch mal Euch allen!
Jetzt möchte ich ebenfalls meine Meinung äußern: Der Kindle ist super!!! Ich war erst skeptisch: wo bleibt da mein Duft eines neuen Buches, meine greifbaren Seiten, meine bunten Buch-Cover? Ich gehöre eigentlich noch zur altmodischen Liga und war der Meinung, ein Kindle erfüllt nie den Charme eines ordentlichen Buches. Nun, kann er auch nicht, seien wir ehrlich, ABER: ich habe mir sofort eine Kindle-Tasche aus Leder gekauft. Die tröstete mich so lange über den fehlenden Geruch hinweg, bis ich mich mit dieser Tatsache auseinander gesetzt habe und es akzeptieren konnte. Greifbare Seiten? Wer wie ich viel im freien liest, lernt Seiten abzulehnen, da sie ständig vom Wind weitergeblättert werden. Ich muß ja schon mit beiden Händen das Buch festhalten, so schnell wie der Wind kann selbst ich nicht lesen. Beim Kindle sowas von kein Problem. Selbst bei größtem Sturm sitze ich gänzlich entspannt unter unserem Vordach und halte meinen Kindle locker in einer Hand, brauche noch nicht mal die andere Hand zum blättern, denn das geht auch mit dem Daumen der gleichen Hand. Bunte Buch-Cover, habe ich gemerkt, sagen mir letztendlich genauso viel wie die schwarz-weißen auf dem Kindle. Schließlich kommt es doch darauf an, das alles zu sehen ist, und Leute mit einer gehörigen Portion Phantasie wissen auch so, welche Farbe das Blut auf diesem schaurigen Thriller hat! Ich hatte immer Probleme mit Büchern in meiner Tasche. Es knickten Seiten um, das Lesezeichen viel raus, ich hatte kein Platz mehr für andere Dinge. Alles vorbei! Der kindle ist so klein und handlich, daß er überhaupt keinen Platz wegnimmt, es zerknicken keine Seiten und das Lesezeichen bleibt an Ort und Stelle. Desweiteren kann man die Schriftgröße individuell einrichten und ist auf keinen Fast- Nasen-Kontakt mehr angewiesen. Mehrere Bücher mit nur einem in der Hand lesen ist jetzt möglich. Natürlich gibt es auch ein großes ABER zu dem kindle zu sagen. Man gibt schneller das gute Geld aus für neue Bücher, da es beim Kindle unglaublich einfach ist, daran zu kommen, selbst Sonntags, wenn alle Geschäfte zu sind. Schlußendlich ein kleiner, aber gut gemeinter Rat für alle, die sich noch nicht ganz schlüssig sin, ob Kindle- ja oder nein!? Traut Euch einfach! Das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt definitiv, auch wenn man nach dem Kauf doch nicht soooo begeistert sein sollte. Was ich mir aber eigentlich kaum vorstellen kann. Denn wie ich am Anfang sagte, der Kindle ist super!!!
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am 15. Dezember 2011
Eigentlich schreibe ich sehr ungern Rezensionen, aber für den Kindle mache ich gerne eine Ausnahme.

Nach langem Hin und Her, Lesen von unzähligen Rezensionen und Testberichten habe ich mich entschieden, mir doch einen Kindle zuzulegen.

Überzeugt hat mich letztendlich die wundervolle "Rezension für alle Angsthasen" von BaluForKanzler.

Ich besitze den Kindle nun seit dem 29. Oktober 2011 und konnte ihn daher eingehend testen.

Am Anfang hatte ich auch Bedenken. Ich lese viel und ich lese gern. Ich liebe das Gefühl eines Buches in der Hand und den Duft des Papiers. Ich war einfach der Meinung: "Hach, probier's aus, wenn's nicht gefällt, schick's zurück."

Mittlerweile würde ich den Kindle nicht mehr hergeben. Klar fehlt das Gefühl eines Buches und auch der Duft, aber die anderen Vorteile überwiegen für mich ganz einfach. Und mal ehrlich, nur weil man einen Kindle besitzt, heißt das ja nicht, dass man auf "richtige" Bücher verzichten muss.

Die Vorteile sind für mich ganz klar:

1. Gewicht und Größe

Es ist ja schon ein enormer Gewichtsunterschied zwischen Taschenbuch und Hardcover. Der Kindle ist sogar noch leichter als ein Taschenbuch. Keine vollgestopfte Handtasche mehr und gebücktes Laufen, weil man mal wieder ein Hardcover mit sich durch die Gegend schleppt. Keine Knicke, Kratzer etc. weil man mal wieder nicht aufgepasst hat oder der Schlüssel doch das Buch zerkratzt hat (ich liebe meine Bücher innig, Eselsohren etc. habe ich selten drin, aber "Unfälle" passieren halt). Die Größe des Bildschirms ist völlig ausreichend. Ich habe schon viele amerikanische/englische Taschenbücher gelesen, die ja von der Größe her kleiner sind als die deutschen.

2. Handling

Ich hatte ein wenig Angst vor der Inbetriebnahme, da man ja viele Rezensionen liest, wo es Probleme mit dem Wi-Fi gab. Ich hatte derlei Probleme überhaupt nicht. Anschalten, Passwort und schon liefs. Runterladen der Bücher geht schnell und ist extrem einfach. Ich bevorzuge zwar meine Bücher über Laptop zu kaufen, habe aber auch keine Probleme dies direkt über den Kindle zu tun. Die virtuelle Tastatur ist gewöhnungsbedürftig, aber wirklich nicht schwer zu bedienen.

3. Display

Wow, dachte ich beim ersten Buch. Das hatte ich mir weitaus schlechter vorgestellt. Wie schon oben gesagt, die Größe des Displays ist ausreichend. Die Darstellung der Schrift ist einwandfrei. Habe selten so ein gutes Display gesehen. Diese E-Ink ist wirklich eine tolle Erfindung. Klar benötigt man abends eine Lampe als Lichtquelle, aber bei einem "echten" Buch ist das auch so. Der Hintergrund ist meiner Meinung nach genau richtig: nicht zu dunkel nicht zu hell. Überrascht war ich auch von der extrem guten Lesbarkeit bei Sonneneinstrahlung.

4. Zusatz am Kindle wie Browser etc.

Dass der Kindle keine MP3 abspielt stört mich nicht, dafür gibt es MP3-Player. Den Browser habe ich ein einziges Mal ausgeprobiert, eben nur mal um zu gucken. Zum surfen ziehe ich dann doch meinen Laptop vor.

5. Sammlungen und Speicherung der Bücher

Hier ist mein einziger Kritikpunkt. Die Sammlungen sind recht unübersichtlich gestaltet. Ich hatte zwar bisher keine wirklichen Probleme damit, aber würde schon gerne Sammlungen in Sammlungen erstellen können oder Bücher nach Relevanz / Beliebtheit ordnen. Alles in allem kann ich aber auch ohne diese zusätzlichen Dinge gut leben.

6. Akku

Man, das Ding hält ja ewig! Mein Handy muss ich spätestens nach drei Tagen aufladen, der Kindle wurde von mir bisher nur zweimal aufgeladen. Ich lese am Tag mehrere Stunden, Wi-Fi ist deaktiviert (wozu auch anlassen, wenn man eh bloß liest). Aufladen geht ohne Probleme, USB-Kabel ran an den Laptop und schon saugt er Strom. Ein zusätzliches Netzteil benötige ich nicht, hab ich schon auf Grund meines MP3-Players, Fotoapparats etc.

FAZIT

Ich bin mit dem Kindle mehr als zufrieden. Alles läuft wie ich es gerne hätte, keine Probleme oder ähnliches.

Ja, der Kindle ist kein iPad, das will er aber auch gar nicht sein. Solche Vergleiche stinken zum Himmel. Zum Lesen von Büchern, und das ist hier schließlich die Hauptfunktion, das Beste was zur Zeit auf dem Markt ist.

Eine Schutzhülle muss meiner Meinung nach schon sein. Leider sind viele davon überteuert, aber den Kindle einfach so in der Handtasche zu transportieren ist mir zu gefährlich.

Eine kleine Anekdote noch zum Schluss:

Aufgrund einer starken Sehnenscheidenentzündung trage ich an meiner rechten Hand momentan eine Schiene (schreiben ist echt ätzend damit). Der "Gebrauch" dieser Hand ist also sehr stark eingeschränkt. Da ich das leider nicht zum ersten Mal habe, kenne ich die Probleme im Handling mit "echten" Büchern leider nur zu gut. Da klappt das Buch mal zu, weil ich nicht richtig greifen kann. Mit dem Kindle habe ich keinerlei Probleme! Bequem kann ich ihn in der linken Hand halten, da er nicht zu schwer ist und auch sonst sehr handlich. Seiten kann ich nicht verblättern und festhalten muss ich ihn auch nicht mit der kaputten rechten Hand. Schon auf Grund dessen will ich ihn gar nicht mehr hergeben ^^
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am 24. September 2012
Nun gibt es also den einfachen Kindle im neuem Gewand, leicht technisch überarbeitet und für einen sehr günstigen Kurs... aber da ich auch hier schon wieder Fragen lese, die es beim Vorgänger-Modell auch schon gab, setze ich einfach mal meine alte Rezension vom "alten" Kindle (leicht überarbeitet) rein:

Hier gibt es schon einige sehr gute Rezensionen um sich ein Bild von dem Kindle zu machen. Nach wie vor bin ich mit dem Kindle zufrieden und möchte ihn nicht mehr hergeben. Ich hatte mich damals (vor dem Kauf) auch lange mit der Thematik eBook-Reader befasst, und bin auch immer wieder beim Kindle gelandet. Da ich vermehrt in letzter Zeit Kommentare von Rezensionen gelesen und teilweise beantwortet habe, bin ich immer mehr ins Kindle-Thema eingestiegen. Allerdings treten in den Kommentaren zu anderen Rezensionen immer wieder dieselben Fragen auf.

Hier mal eine kleine Zusammenstellung der Themen, welche immer mal wieder in den Kommentaren zu anderen Rezensionen auftauchen...

1. Im Kindle wird ein eInk-Display verwendet:
Es bildet nur Graustufen ab und hat KEINE Hintergrundbeleuchtung. Dies empfinden einige wenige Zeitgenossen als Nachteil, allerdings soll ein eInk-Display Papier und dessen Leseeigenschaften imitieren. Papier ist deshalb stundenlang angenehm zu lesen, weil es nun mal nicht leuchtet, flimmerfrei und blickwinkelunabhängig ist. Dies alles ist beim eInk-Display auch der Fall. Zusätzlich kann man am Kindle die Schriftgröße ändern, was bei Papier natürlich nicht möglich ist.
Papierbücher kann man außerdem mehr oder weniger gut in der Sonne lesen, da Papier nicht spiegelt... aber allerdings (je nach Papier) kann es in der Sonne auch so stark reflektieren, das es unangenehm wird. Auch hier bietet der Kindle einen Vorteil gegenüber dem klassischen Buch, da er problemlos jedem Sonnenstrahl trotzt. Am Sandstrand würde ich mir trotzdem gut überlegen, ob ich einen Kindle mitnehme... Sand und Wasser in einem normalen Buch sind weitaus weniger tragisch, als im Kindle ;-)

2. Vergleich Kindle und Tablets:
Gerne vergleichen einige Menschen Äpfel mit Birnen.
Man kann nicht allgemeingültig sagen, ob ein Tablet oder Kindle besser ist. Es kommt schlichtweg auf den Anwendungszweck an. Wenn ich viel mit PDF-Dateien zu tun habe, würde ich diese eher mit einem 10 Zoll-Tablet betrachten. Das Display von Kindle ist für die meistens PDFs zu klein, sodass man viel scrollen muss, was ohne Touch-Funktion doch schon sehr mühsam ist. Die Inhalte der PDF-Dateien sind fixiert, also man kann die Schriftgröße nicht ändern, und es wird auch kein automatischer Zeilenumbruch durchgeführt. Das ist bei richtigen eBooks (AZW, MoBI, ePub) schon der Fall und deren entscheidender Vorteil.
Wenn ich jetzt hauptsächlich eBooks lese und nur ab und zu mal eine PDF-Datei betrachten möchte, greife ich natürlich besser zum Kindle.

Jetzt gehe ich mal ein wenig ins Detail. EInk-Displays sollte man nicht mit bunten LC-Displays von Tablet-PCs (iPad, Galaxy Tab usw.) vergleichen. Tablets sind mehr für multimediale Anwendungen gedacht. Jedes Display, welches eine permanente Hintergrundbeleuchtung besitzt, ist nicht gerade optimal zum stundenlangen Lesen. Diese Displays ermüden wesentlich schneller die Augen, als eInk-Displays. EInk-Displays verbrauchen sehr wenig Energie, da sie nur beim ändern des Bildschirminhaltes kurz Strom benötigen. Ist das Bild neu aufgebaut, wird erst beim nächsten Seitenwechsel das Akku belastet. Da keine Hintergrundbeleuchtung existiert, wird dadurch kein permanenter Strom aus dem Akku verbraucht. Deswegen hält der Akku vom Kindle im Vergleich zu den Tablet-PCs auch solange durch. Das "Fehlen" der Hintergrundbeleuchtung stellt für mich gerade abends im Bett einen Vorteil dar. Dadurch dass ich nicht wie ein Musiker auf der Bühne angestrahlt werde, leiden einerseits meine Augen nicht so sehr und andererseits werde ich nicht künstlich wach gehalten. Ich selber habe mit einem Tablet im Bett das Gefühl, dass ich nicht so schnell einschlafen kann... aber das mag rein subjektiv so sein.
Wer allerdings ein paar Euro zusätzlich in eine ansteckbare Leselampe, oder sogar in die Kindle-Hülle mit integrierter Leselampe investiert, kann auch im Dunkeln mit dem Kindle lesen. Die Kindle-Hülle mit integrierter Leselampe bietet außerdem den Vorteil, dass die Leselampe den Strom aus dem Kindle-Akku bezieht, und nicht auf zusätzliche Batterien angewiesen ist. Da diese Leselampen nur aus ein paar LEDs bestehen, verbrauchen diese nicht annähernd den Strom eines LC-Displays. Also hält der Kindle mit einer Akku-Ladung dann trotzdem noch um ein vielfaches länger durch als ein Tablet-PC.
Alternativ kann man natürlich die gute alte Nachttischlampe verwenden, insofern der Bettnachbar nicht dadurch gestört wird :-)
In der Sonne spielt der Kindle natürlich seinen klaren Vorteil aus... er spiegelt nicht und ist angenehm zu lesen. Ein Tablet im Sonnenschein ist meistens nur als Spiegel zu gebrauchen.

Eine Ausnahme bildet der neue Paperwhite. Dieser hat zwar eine integrierte Beleuchtung, ist aber keine Hintergrundbeleuchtung und wird mit stromsparenden LEDs umgesetzt. Die Leuchtschicht sitzt über dem eInk-Display, also ist es eine Vordergrundbeleuchtung. Außerdem kann man die Beleuchtung so fein einstellen, dass diese noch im Dunkeln angenehm zu lesen ist. Hat auch den Vorteil, dass man generell die Beleuchtung regulieren kann, was z.B. bei der Hülle mit integrierter Leselampe nicht möglich ist. Da gibt es nur an/aus, ohne eine Einstellmöglickeit der Helligkeit.

Die Nachteile von eInk sind mit Sicherheit die fehlende Farbe und der "langsame" Bildaufbau. Zum Lesen von Büchern ist der "langsame" Bildaufbau überhaupt nicht störend, allerdings durchaus bei Animationen (Videos). Der Kindle ist aber nun mal ein ebook-Reader, also ein Lesegerät für elektronische Bücher, und dadurch kann man die Trägheit des Displays sicherlich vernachlässigen. Der Seitenwechsel ist hierbei auf jeden Fall immer noch um einiges schneller als bei einem gewöhnlichen Buch.
Die fehlende Farbe bei eInk ist sicherlich der größte Kritikpunkt. Es gibt einige Fachliteratur und Kinderbücher, die in Graustufen entweder schlecht oder gar nicht zu gebrauchen sind. Auch Magazine und Comics wirken in Farbe besser. Da sind momentan die Tablets natürlich im Vorteil.
Allerdings sind die Tablet auch in der Regel um einiges schwerer als ein Kindle, und der Akku hält nur ein paar Stunden. Im Bett kann man den Kindle bequem mit einer Hand halten. Dies ist bei vielen Tablets problematisch.
Wenn ich allerdings vielleicht nur 20-30 Minuten am Tag lese, vermehrt Multimedia-Inhalte anschaue, viele PDF-Dateien betrachte und/oder auf ein Farb-Display angewiesen bin, kann man auf einen Kindle verzichten. Wenn ich allerdings mehr als eine halbe Stunde am Tag Bücher lesen möchte, ist ein Kindle lohnenswert. Im Zweifelsfall greift man zu Tablet und Kindle :-)

3. Kindle gegen günstige Tablets (Weltbild Trekstor Reader / Archos 70b)
Manch einer propagiert gerne, dass es ja für 60€ einen bunten "eBook-Reader" von der Konkurrenz gibt. Abgesehen davon, dass diese Geräte meiner Meinung nach keine "richtigen" ebook-Reader sind, sondern eher enorm abgespeckte Tablet-PCs, stimmt diese Aussage allerdings. Aber es ist auch Fakt, dass z.B. dieser Weltbild-Reader ein LC-Display mit einer schlechten (grobkörnigen) Auflösung verbaut hat, welches auch noch zum Flackern neigt. Zumal die Touchbedienung nicht immer zuverlässig reagiert und das Gerät kein W-LAN bietet. Alle Bücher müssen über den PC auf das Gerät kopiert werden. Das Gerät hält im Optimalfall drei bis vier Stunden mit einer Akkuladung durch. Beim Archos 70b sieht das auch nicht viel besser aus.
Also wenn man aus irgendeinem Grund lieber ein Farbdisplay nutzen möchte, sollte man besser zu einem höherwertigen (teureren) Tablet greifen, anstatt zu diesen billigen "ebook-Readern". Bei häufiger PDF-Nutzung sollte es auch ein 10 Zoll Gerät sein.
Mittlerweile haben aber auch Weltbild und Co. erkannt, dass ein eInk-Display besser für das Lesen geeignet ist, als ein LCD. Deswegen gibt es dort jetzt auch günstige eInk-Reader, welche aber immer noch von der Qualität und Komfort dem Kindle hinterher hinken. Dies wurde zumindest Ende 2012 in einem Testbericht der c't bestätigt.

4. eInk hat nicht denselben Kontrast wie Papier:
Stimmt... der hellgraue Hintergrund vom Kindle-Display, bietet nicht denselben Kontrast, wie eine gedruckte Papierseite. Ich benötige für den Kindle schneller eine zusätzliche Lichtquelle, als beim gedruckten Buch. Bei normalem Tageslicht kann man allerdings sehr gut auf dem Display lesen. In der Sonne sogar besser als auf Papier. Für mich persönlich spielt das allerdings keine große Rolle, da ich eh meistens abends lese, und somit immer schon (wie bei gedruckten Büchern) auf Lampen angewiesen war.

5. Amazon nutzt ein eigenes Format für eBooks:
Ja auch das stimmt. In deutschen Online-Shops sind eBooks im "ePub"-Format Standard. Nur Amazon nutzt ein eigenes Format namens AZW. Zusätzlich kann ich ebooks im ungeschützten MOBI-Format auf dem Kindle nutzen. Ich kann also keine Bücher aus anderen Online-Shops auf dem Kindle öffnen. Bei Amazon gekaufte Bücher kann ich allerdings mit Apps auf jedem richtigen Tablet-PC (Android/iOS) oder normalem PC/Mac lesen. Nur auf anderen eBook-Readern (Sony PRS-T1, Thalia OYO) können keine Amazon Kindle-Bücher geöffnet werden. Das ist momentan leider der Stand der Dinge. Durch die Buchpreisbindung in Deutschland ist es mir erst mal egal, da alle eBooks überall dasselbe kosten.
Allerdings kann man bei dem Kindle nicht die Angebote der digitalen Bibliotheken nutzen, was mir persönlich allerdings egal ist. Nur der eine oder andere wird dies vielleicht als kritisch betrachten. Es gibt zwar für Prime-Mitglieder die Möglichkeit Bücher auszuleihen, allerdings ist das schon etwas anderes als die "Onleihe".

6. Kann ich ein Amazon-Konto permanent auf zwei Kindle betreiben:
Ja das geht. Wenn man keine Geheimnisse voreinander hat ;-)
Wenn sie also zu zweit hauptsächlich dieselben Bücher lesen, kann man diese über ein gemeinsames Konto kaufen, welches bei beiden Kindle hinterlegt ist. Dann können beide Kindle auf dieselben gekauften Bücher zugreifen. Sie können aber den Kindle auch später bei Bedarf auf ein anderes Konto problemlos ummelden. Allerdings haben sie dann keinen Zugriff mehr auf die Bücher vom gemeinsamen Konto.

7. Kann ich selber eBooks schreiben und veröffentlichen:
Ja bei Amazon geht das recht einfach. Zu diesem Thema gibt es wiederum einige eBooks und Internetseiten. Insgesamt gesehen ist das bei Amazon schon recht einfach. Also man benötigt nicht unbedingt einen Verlag um ein eBook zu veröffentlichen. Dazu würde ich aber die diversen Ratgeber zurate ziehen.

8. PDF auf dem Kindle ist ein Graus:
Wer viele PDF-Dateien lesen muss, sollte eher zu einem 10-Zoll Tablet greifen. Der Kindle ist dafür meiner Meinung nach zu klein. PDF-Dateien können an sich an jedem Endgerät (PC, Tablet, Reader) nur vergrößert, verkleinert und gescrollt werden. PDF-Dateien, welche aus einfachem Fließtext bestehen, kann man mithilfe der kostenlosen Software "Calibre" relativ einfach in ein eBook umwandeln. Dieses eBook kann dann über USB auf den Kindle kopiert werden bietet dann wiederum die üblichen Vorteile, z.B. Schriftgröße anpassen, Zeilenumbruch am Display-Rand usw..
Alternativ kann man natürlich auch den Amazon Konvertierungsservice nutzen. Dazu schickt man eine E-Mail mit der zu konvertierenden PDF an "Name@free.kindle.com" (kostenfrei, Zustellung auf das Gerät nur über W-LAN) oder an "Name@kindle.com" (kostenpflichtig, Zustellung über W-LAN oder USB). Der Betreff muss nur "convert" lauten. Damit kann man auch weitere Dateiformate, wie z.B. Word-Dokumente konvertieren lassen.
Die persönliche Kindle-Mail-Adresse kann man z.B. über folgende Schritte finden und ändern:
Amazon-Seite --> Mein Konto --> Mein Kindle (bei Einstellungen) --> Persönliche Dokumente-Einstellungen

Weitere Infos unter dazu findet man hier:
http://www.amazon.de/gp/help/customer/display.html/ref=kinw_myk_pd_ln?ie=UTF8&nodeId=200767380

9. Kindle Speicher erweitern:
Den Speicherplatz im Kindle kann man nicht erweitern. Es gibt keinen SD-Slot oder dergleichen. Dadurch dass man aber die Bücher bei Amazon kauft, hat man auch den Vorteil, dass diese Bücher bei Amazon gespeichert werden. Geht der Kindle verloren oder geht defekt, kann man sich alle Bücher auf einen neuen Kindle (oder Tablet,PC,Mac,Smartphone) laden. Wenn man ein Buch vom Kindle löscht, bleibt es auch noch bei Amazon gespeichert, und man kann es jederzeit wieder auf den Kindle laden. Dazu gibt es im Kindle den Ordner "Archiv", welcher alle gekauften, aber noch nicht auf dem aktuellen Kindle heruntergeladenen Inhalte anzeigt.
Deswegen ist eine Speichererweiterung beim Kindle normalerweise gar nicht notwendig.

10. Wie füttere ich den Kindle:
Entweder per W-LAN (oder auch "Wi-Fi" genannt) oder UMTS (nur beim "Kindle Keyboard 3G"). Zur Not geht es aber auch über USB, falls man kein W-LAN besitzt und nicht 160€ für den Kindle Keyboard 3G ausgeben möchte. Allerdings lohnt sich die zusätzliche Investition von max. 60€ für manche Leute ohne W-LAN durchaus. Man muss sich selber nicht mit der Thematik W-LAN rumschlagen und dort womöglich Zeit und Geld investieren, wenn es nicht für andere Geräte benötigt wird. Es gibt außerdem durchaus auch Standorte in Deutschland wo kein DSL zur Verfügung steht und UMTS die einzige Alternative darstellt.
Aber das ist sehr individuell und sprengt hier den Rahmen.
Mehr zum Thema W-LAN (= Wi-Fi) findet man im Internet... einfach mal danach suchen. (Ich darf hier keine Links auf fremde Internetseiten einfügen)
Mehr zum Thema UMTS (= 3G) findet man im Internet... einfach mal danach suchen. (Ich darf hier keine Links auf fremde Internetseiten einfügen)

11. eBooks verschenken:
EBooks kann man momentan noch nicht bei Amazon verschenken. Dafür gibt es aber Amazon Gutscheine, die man stattdessen seinen Liebsten zukommen lassen kann. Diese Gutscheine können auch für eBooks verwendet werden. Dazu muss der Empfänger zuerst den Gutschein einlösen und danach die Bücher kaufen. Beim Einlösen des Gutscheins wird der Betrag dem Amazon-Konto gutgeschrieben und man kann davon eBooks oder andere nette Dinge kaufen.

12. Der Kindle ist in USA viel billiger:
Das ist so nicht richtig. Es gibt den Kindle in USA auch mit Werbefinanzierung (billiger) und ohne. Außerdem zahlt man in USA für den Kindle keine Steuern, welche hier in Deutschland dazu kommen. Rechnet einfach selber nach.

13. Die Preise von eBooks sind zum Teil unverschämt:
Die Preise von eBooks bestimmt der Verlag nicht Amazon. Diese Preise sind dann durch die Buchpreisbindung auch in allen Online-Shops gleich. Meistens sind die eBooks ein wenig günstiger als die gedruckte Ausgabe. Da natürlich die Papierverarbeitung, Druck und Transport wegfällt, werden hier Kosten gespart. Die anderen Kosten für Marketing, Lektorat, Personal, Buchhaltung, Firmenautos, Weihnachtsfeier usw. bleiben natürlich bestehen.

14. Kindle, Kindle Paperwhite oder Kindle Paperwhite 3G - Welcher soll es werden:
Zum reinen Lesen reicht der kleine "Kindle". Wenn man nur ab und zu mal einen Suchbegriff oder das W-LAN Passwort eingibt, kann man auf einen Touchscreen verzichten. Wenn man aber häufiger Anmerkungen schreiben, oder häufig das integrierte Wörterbuch nutzen möchte ist der Kindle Paperwhite die bessere Wahl. Der Akku ist beim Kindle Paperwhite auch doppelt so leistungsfähig, als beim einfachen Kindle. Der kleine Kindle ist etwas leichter als, der Paperwhite, aber mit einer Hülle (inkl. Lampe) ist der normale Kindle auch nicht viel leichter und auch nicht wesentlich billiger als der Papaerwhite. Die Kindle "3G"-Modelle sind für Leute interessant, welche entweder viel unterwegs sind, oder aber kein W-LAN ihr Eigen nennen und keines einrichten möchten... oder natürlich wenn Sie überhaupt keinen Internetanschluss besitzen. Bei den 3G-Modellen werden die eBooks entweder über W-LAN oder über das Mobilfunknetz auf den Kindle geladen. Dabei entstehen aber KEINE Mobilfunkkosten, da diese beim Kauf abgegolten worden sind. Sie bezahlen also nur den Kaufpreis und es entstehen keine zusätzlichen Kosten für die Mobilfunknutzung. Allerdings ist der Zugriff über UMTS auf den Amazon Kindle Shop und die Internetseite "Wikipedia" begrenzt.
Eine pauschale Empfehlung möchte ich mir sparen und wäre nicht sinnvoll. Manche bevorzugen die mechanischen Blätter tasten beim einfachen Kindle. Andere finden die Touch-Lösung besser. Insgesamt würde ich persönlich den Paperwhite vorne sehen, aber dass muss jeder für sich selbst ausmachen.

Man kann ja die Geräte testen und auch wieder zurückschicken!

15. Der Kindle fesselt mich an Amazon:
Man ist bezüglich der kommerziellen Bücher an Amazon gefesselt. Kostenfreie Bücher können entweder auch über den Kindle-Shop bezogen oder aber per USB auf den Kindle kopiert werden. Wenn man also von irgendeiner anderen (legalen) Quelle DRM-freie Bücher heruntergeladen hat (z.B. [...]) kann man diese Bücher auf den Kindle kopieren. Liegen diese kostenfreien (ungeschützten) Bücher als ePub-Datei vor, können diese relativ einfach mithilfe der kostenfreien Software "Calibre" in das MOBI-Format umgewandelt werden, welche der Kindle öffnen kann.
Der Vorteil von der Bindung an Amazon ist, dass man sich nicht um die Datensicherung der gekauften Bücher sorgen machen muss, weil sich Amazon komplett darum kümmert. Wenn ihr Kindle den Geist aufgibt, sind alle Bücher, welche über Amazon bezogen wurden, auf einen neuen Kindle verfügbar. Man benötigt dann einen neuen Kindle (oder Tablet, PC, Mac mit der entsprechenden Kindle-App) und kann über das Archiv auf die gekauften Bücher zurückgreifen. Sie können auch Bücher auf mehreren Kindle, Tablet, PCs gleichzeitig lesen. Bei allen anderen Anbieter von eBooks müssen Sie sich um die Datensicherung der Bücher übrigens selber kümmern. Diese Anbieter halten allerdings auch die gekauften Bücher vor, man muss halt nur von jedem einzelnen Anbieter die Bücher herunterladen, falls Sie keine Datensicherung durchgeführt haben. Der Aufwand reduziert sich allerdings, wenn man auch nur bei ein oder zwei Händlern kauft. Da diese Anbieter auf das DRM von Adobe setzen, kann man in der Regel ohne PC überhaupt keine Bücher kaufen. Diese müssen erstmal am heimischen PC über eine Adobe-Software ihrem Adobe-Konto und dann dem autorisiertem Lesegerät zugeordnet werden. Also man kauft effektiv bei einem Händler das Buch und muss es dann noch mit der Adobe-Software autorisieren, damit es dann auf das Lesegerät kopiert werden kann. Meiner Meinung nach umständlicher als bei Amazon, wo das Buch über USB, WLAN oder (bei 3G-Mobellen) über Mobilfunk automatisch auf dem Kindle landen. Dies ist bei Amazon definitiv besser gelöst. Es gibt bisher keinen Anbieter, der eine vergleichbare Lösung bieten kann. Beim Kindle braucht man definitiv keinen PC um Bücher zu kaufen... das funktioniert auch direkt vom Kindle problemlos. Mein Vater (über 70) hat z.B. keinen PC, keinen Internetanschluss und auch überhaupt kein Interesse an dem ganzen "Gedöns". Aber mit seinem "Kindle Keyboard 3G" (älteres Modell) kann er trotzdem Bücher oder Leseproben herunterladen und muss sich nicht mit dem ganzen Kram auseinandersetzen. Er hatte natürlich den Vorteil, dass sein Sohn ihm alles genau erklärt hat :-)

16. DRM = Kopierschutz:
Alle kommerziellen Bücher sind mit einem Kopierschutz versehen. Dieser soll sicherstellen, dass die Rechte der Verlage und Autoren geschützt werden.
Allerdings weiß ich nicht, wie das in 30 Jahren mit meinen Kindle-Büchern aussieht. Kann ich diese dann noch öffnen? Dieselbe Frage stellt sich allerdings bei allen anderen DRM-geschützten (kopiergeschützten) ebooks auch. Also auch bei kommerziellen ePub-ebooks gibt es einen Kopierschutz, welcher von der Firma Adobe entwickelt und verwaltet wird. Wenn man übrigens Bücher in Bibliotheken ausleihen möchte, muss der eBook-Reader ePub unterstützen, also kann man den Kindle dafür vergessen (wie oben schon beschrieben).
Abschließend kann man dazu sagen, dass nur eBooks OHNE DRM (Kopierschutz) und in einem OFFENEN Format (ePub) garantiert in 40, 50, 60 Jahren noch problemlos gelesen werden können. Ein digitales Wasserzeichen wäre vielleicht die bessere Lösung, welches den harten Kopierschutz (DRM) überflüssig machen würde. Zumindest bei gekauften Büchern, bei Bibliotheken müssten man natürlich DRM weiterhin verwenden um ein Buch nur für eine gewisse Zeit zur Verfügung zu stellen. Ich hoffe ja, dass sich in ein paar Jahren die Verlage und Händler darauf einigen können, auf DRM komplett zu verzichten... pro Buch würden die Händler ca. um die 0,20 € Lizenzkosten sparen!
Bis dahin kann man sich das kleinere (passendere) Übel aussuchen. Da Amazon zusätzlich zu der mittlerweile guten deutschen Auswahl, auch sehr viele englische Bücher im Angebot führen, habe ich mich hierfür entschieden. Aber das muss jeder für sich selber ausmachen.
Mehr zum Thema DRM findet man im Internet... einfach mal danach suchen.

17. Amazon stellt keine Rechnungen aus:
Für eBooks kann man bei Amazon keine Rechnungen herunterladen. Mittlerweile kann man auch die Bestelldetails zu jedem Buch ausdrucken, aber die MWST ist nicht ausgewiesen. Also ist dieser Beleg nicht unbedingt für das Finanzamt brauchbar. Man kann aber (umständlicher geht es kaum) über "kindle-mehrwertsteuer@amazon.de" (Betreff "Rechnungsanforderung") eine Rechnung NUR für Privatpersonen anfordern. Dazu muss man die Bestellnummern und die privat Adresse angeben. Was das soll ist mir ein Rätsel. So kann im Prinzip keine Firma eBooks bei Amazon kaufen und steuerlich absetzen. Und für Privatpersonen ist das auch nicht gerade benutzerfreundlich geregelt.

Beste Grüße
Mark
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am 15. Dezember 2011
Vorgeschichte:

Eigentlich habe ich mir den Kindle gekauft, um meine umfangreichen Studienbücher überall lesen zu können.
Meine Hefter (Medizin) sind schrecklich dick und ich erschlage in Bus und Bahn fast meine Mitfahrenden bzw blockiere die Wege wenn ich mit aufgeschlagenem Hefter im Gang stehe (man bedenke auch das Gewicht der Unterlagen und typisch Frau muss erst alles andere aus der Tasche gekramt werden, eh man an den richtigen Hefter rankommt...)

Also habe ich meine Unterlagen als PDF an meine Kindle Email Adresse geschickt und siehe da- innerhalb von Minuten waren hunderte Seiten schön lesbar auf meinem Kindle!!

Eigentlich hatte er damit schon alles erfüllt was ich mir erhofft hatte- ein Ipad zu selbigem Zweck kam aus Kostengründen, weil der Akku nicht lange genug hält und weil es wirklich nicht gut für die Augen ist einfach nicht in Frage.

Aber dann durchstöberte ich das kostenlose Kindle Bücher Angebot- und fand über Werke von Freud bis hin zu Klassikern und kleinen Schätzen so viele tolle Sachen, dass ich mich kaum beherrschen konnte und sage und schreibe 30 Bücher sofort runtergeladen habe.

Ob Bus oder Bahn, ich habe meine Unterlagen und eine Menge an Unterhaltung immer dabei. "Perlen der Weltliteratur" frischen sogar noch mein Allgemeinwissen auf. Ich bin hin und weg.

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Nochmal zusammengefasst die Vorteile:

-hunderter kostenloser (!) Titel von Weltliteratur bis Märchen und Gedichte und vieles mehr verfügbar

- nie mehr Langeweile beim Warten- egal ob beim Arzt im Wartesaal, wenn eine Vorlesung ausfällt oder wenn die Öffentlichen Verkehrsmittel mal wieder ausfallen- der Kindle sorgt für Unterhaltung und ist immer dabei

- winziges Gewicht (vorallem im Vergleich zu Büchern oder Studienunterlagen)
- ich habe meine Lernsachen immer und überall dabei!

- super Display, keine Schmerzenden Augen, selbst bei Sonnenlicht super Lesbarkeit!!
- er passt einfach in jede Tasche und jedes Gepäck

- ich belästige die Mitreisenden nicht mehr mit meinen riesigen Studienbüchern ;) Sondern jeder guckt ganz neidisch auf meinen kleinen tollen Kindle

-Batterie hält ewig (schon 3 Wochen)
- ist selbst ohne Anleitung ziemlich selbsterklärend. Wegen des Dokumente uploads einfach Amazons Hilfeseiten benutzen. Ansonsten sind die paar Tasten sehr einleuchtend und auch die Menüführung ist sehr einfach und verständlich
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Negative/Neutrale Punkte:

- der alte Kindle hatte noch Audiofunktionen (dh Hörbücher und Musik anhören war möglich)
- der alte Kindle hatte eine richtige Tastatur

(Ich muss dazu sagen, dass der Kindle 4 dafür um einiges günstiger ist und meine Ansprüche an einen ebook READER absoulut erfüllt. Für Musik nehme ich ohnehin meinen MP3Player.
Die Tastatur fehlt mir nicht wirklich, aber dies ist ja auch mein erster Kindle. Ich könnte mir vorstellen, dass die Tastatur hilfreich ist bei der Eingabe, aber auch so stellt es beim Kindle 4 kein Problem dar. Ausserdem ist der neue Reader dafür auch nochmal kleiner und leichter)

- ich glaube man kann tatsächlich nur Bücher bei Amazon kaufen. Hier bin ich mir aber nicht 100% sicher. Und selbst wenn, muss ich ehrlich sagen, dass ich Bücher immer bei Amazon bestelle, wegen der schnellen Lieferung und der unkomplizierten Rückgabebedingungen.

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Sooo das ENDFAZIT:

Ich weiss- das ist eine typische Frauenrezension, aber allein die Tatsache, dass meine Handtasche um 5 Kilo leichter ist (und aufgeräumter!) und der Kindle sogar in meine Ausgehhandtasche passt ist einfach super. Er kommt auf jeden Fall an Weihnachten mit, wenn ich zu den Eltern reise. So habe ich alles dabei an Studienunterlagen, die ich lesen muss plus eine ganze "Bibliothek" an Büchern, die drauf warten verschlungen zu werden.

Also wenn ihre Tochter/Enkeling studiert.. schenken Sie ihr einen Kindle zu Weihnachten! Er ist großartig!!
Oder gönnen Sie sich selbst einen! Er passt in jede Tasche und versüßt Wartezeiten oder faule Nachmittage am See!
Für den Preis jederzeit wieder!
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am 8. Oktober 2011
Seit ein paar Wochen sind wir in der Familie begeisterte Nutzer von verschiedenen Kindle-Modellen. Deshalb hier die wichtigsten Informationen zum "kleinen" Kindle ohne Tastatur und ohne 3G, also nur WiFi.

1. Das Display.
Ja, andere Tablets bieten viel mehr Funktionen und strahlende Farben bei integrierter Beleuchtung. Aber nach ein paar Stunden mit dem Kindle dachte ich: "Das ist besser als bedrucktes Papier." - und nach ein paar Wochen mit dem Kindle will ich das noch einmal unterstreichen. Das Lesen mit dem Kindle ermüdet nicht, es macht Lust auf mehr. (Ich habe schlechte Augen und trage eine Brille.)
Die Möglichkeit, die Schriften individuell zu vergrößern, hat man bei einem Buch nicht. Oft ist es anstrengend, ein Buch zu lesen - wenn die Augen schon müde sind, oder wenn das Licht schlecht ist - mit dem Kindle kein Problem. Das Display mit der e-ink-Technologie ist einfach unglaublich scharf, klar und einfach unschlagbar.

2. Unterstreichungen
Manche Leute lesen gerne mit einem Stift in der Hand, um Unterstreichungen und Anmerkungen im Buch machen zu können. Das können Sie alles mit dem Kindle auch. Zumindest Unterstreichungen. Wenn sie allerdings Anmerkungen machen möchten, dann brauchen Sie den Kindle Keyboard: Kindle Keyboard, eReader, Wi-Fi, 15 cm (6 Zoll) E Ink Display, englisches Menü
Das Tolle bei den Unterstreichungen: Der Kindle fertigt automatisch eine Text-Datei mit einer Sammlung aller Unterstreichungen an - mit Quellenangabe. Diese Textdatei kann man am Computer bearbeiten. Zitieren leicht gemacht!

Der "kleine" Kindle ist NICHT zu klein. Er ist enorm handlich und praktisch. Wer allerdings keinen Zugriff auf WiFi-Netze hat, der könnte sich über die Vorteile eines Kindle mit 3G freuen. Es würde zu weit führen, das hier zu erklären. Wer aber WiFi zur Verfügung hat und nicht viele Anmerkungen in Texten machen möchte, der sollte zum "kleinen" Kindle greifen. Es gibt zur Zeit wirklich nichts Besseres auf dem Markt, das als Alternative zu Büchern dienen könnte.

Die neuen Tablet-Computer sind sicher toll, der neue Kindle Fire sicher auch. Aber wer gerne und viel liest, der braucht einen Kindle mit e-ink-Technologie. Für Menschen, die viel auf Reisen sind, gibt es nichts besseres. Und beim nächsten Umzug brauche ich vielleicht nicht mehr 30 Kartons mit Büchern mitzuschleppen, sondern nur noch 10 und einen Kindle...

Einziger Nachteil. Wer PDF-Dokumente in der normalen Auflösung lesen möchte, der sollte den Kindle DX kaufen. Der ist zwar etwas teuer, aber wirklich hervorragend. Ich habe ihn auch schon ausprobiert. Wer das allerdings nicht braucht, der wird feststellen, dass der "kleine" Kindle ein perfektes Lesegerät ist, das jeden Cent wert ist.

Viel Spaß damit!
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am 30. Januar 2014
+++ Für Unentschlossene +++

Trotz der vielen Rezensionen, in denen wohl schon alles gesagt wurde, was es zu diesem Kindle zu sagen gibt, möchte ich dennoch ein paar Worte über dieses Produkt verlieren.

Dieser Kindle ist mein erster ebook- Reader überhaupt. Ich lese in meiner Freizeit sehr viel und liebe echte Bücher, was auch der Grund dafür war, mich so lange um diesen Trend zu drücken. Mittlerweile ist die Technik soweit ausgereift und die Preise für gute Reader soweit gesunken, dass ich es mir einfach nicht mehr verkneifen konnte, dem Ganzen eine Chance zu geben. Nach wie vor, mag ich das Gefühl, ein neues Buch in der Hand zu halten und es ausgelesen in ein Regal stellen zu können. Natürlich führt das irgendwann zu Platzproblemen, was mich ebenfalls dazu bewegte, mich mit einem Reader zu befassen.

+++ Kindle oder Kindle Paperwhite? +++

Natürlich stellte auch ich mir die Frage „Kindle“ oder „Kindle Paperwhite“. Muss man gleich zu Beginn als Kindle- Neuling jeden Trend mitmachen, oder startet man erstmal mit dem Einsteigergerät und sieht dann mal weiter? Also überlegte ich mir sehr lange und ganz genau folgende Dinge:

1 Was genau muss der Kindle für mich persönlich können?
2 Lese ich im Dunkeln?
3 Lese ich im Sonneschein?
4 Lese ich im Liegen, Sitzen, Stehen?
5 Benötige ich ein Touchpad?
6 Wie wichtig sind mir Auflösung und Schnelligkeit?
7 Wie teuer ist das Zubehör und was kostet mich der Spaß dann insgesamt?
8 Stört mich die Abhängigkeit von Amazon.de?
9 Was ist mir absolut nicht wichtig?

Zu 1:
Der Kindle muss handlich sein, die Seiten ausreichend groß und die Schrift klar rüberbringen. Er muss darüber hinaus die Möglichkeit haben, Lesezeichen zu setzen, Wörter nachschlagen und / oder übersetzen zu können. Das Menü sollte überschaubar und verständlich aufgebaut sein. Der Akku sollte lang halten. Das Gerät soll leicht und trotz des Preises gut verarbeitet sein.

Alle genannten Punkte werden für meine Bedürfnisse zu 100% erfüllt. Der Kindle ist handlich, leicht, der Akku hält mehrere Wochen (insbesondere im Flugmodus), man schaltet ihn ein und er ist sofort einsatzbereit. Man kann exakt dort weiterlesen, wo man das Buch zuletzt „zugeschlagen“ bzw. den Kindle ausgeschaltet hat. Das Wörterbuch funktioniert sehr gut, ebenso die Übersetzungsfunktion. Die Schrift ist einstellbar und unter „Normal“ einem Buch entsprechend. Die Anzahl der Wörter auf einer Seite ist angenehm. Trotz der kleinen Größe, hat man nicht das Gefühl anstelle einer echten Buchseite nun mehrfach umblättern zu müssen. Es liest sich sogar angenehmer und praktischer als ein echtes Buch. Das Gerät ist überraschend hochwertig verarbeitet (für 49 Euro TOP).

Zu 2:
Ich lese nie im Dunkeln. Meine Frau stört das Nachtlicht nicht. Dieses ist keine Flak- Beleuchtung aus dem 2 WK sondern eine 30 Watt Ikeafunzel :-) und reicht völlig aus, um lesen zu können. Man sollte natürlich in der Nähe des Lichteinfalls sitzen, das sollte wohl klar sein. Von daher benötige ich bis hier keinen mehr als doppelt so teuren Paperwhite.

Zu 3:

Ich lese auch nicht in der prallen Sonne, habe es aber mal getestet und Tatsache, das Ding spiegelt nicht ein bisschen. Das stabile und hochwertige matte Display macht einen super Job und ist jedem Tablett vorzuziehen.

Zu 4:
Ich lese im Sitzen und Liegen und beides geht aufgrund des geringen Gewichts hervorragend. Auch mit der Original Kindle- Hülle die ich jedem ans Herz legen möchte gibt es hier keine Probleme. Ja, die Tasche ist teuer, aber das Geld ist gut investiert.

Zu 5:
Hierzu ein ganz klares NEIN. Es war für mich anfangs eine Umgewöhnung nicht auf dem Display rumzustreicheln :-) aber der große Vorteil ist, man hat keine nervigen Fingerabdrücke, zumal das Display auch kaum anfällig für normal fettige Haut ist. Das Steuerungstool ist einfach und schlicht aber praktisch und man benötigt es kaum. Man bedient es lediglich beim Umblättern an den Seiten des Kindle, was ich als sehr bedienungsfreundlich empfinde und wenn man ein neues Buch sucht und kaufen will. Das kommt nicht jeden Tag vor und so langsam ist die Bedienung nun auch wieder nicht, dass man hier ins Verzweifeln gerät. Ich bin ein sehr ungeduldiger und temperamentvoller Mensch und komme damit super klar. Vielleicht hilft Ihnen das bei der Entscheidung.

Zu 6:
Mir ist nur wichtig, das der Seitenumbruch schnell geht und die Auflösung scharf genug zum Lesen ist. Beides ist hier gegeben. Das von vielem erwähnte Schwarzflackern beim Umblättern, tritt sporadisch auf, ist absolut normal und stört mich überhaupt nicht. Das Umblättern geht schnell ohne irgendwelche überflüssigen Animationen und die Leseschärfe ist exakt die gleiche wie in einem normal gedruckten Taschenbuch. Man hat tatsächlich den Eindruck, dass sich unter dem Display eine Buchseite verbirgt. Ich verstehe diese Technik bis heute nicht, aber sie ist einfach brillant.

Zu 7:
Ich habe mir lediglich die Kindle- Lederhülle für 25 Euro gekauft (ohne integrierte LED Lampe, diese erschien mir mit 45 Euro dann doch etwas dreist vom Preis). Die Tasche ist aus echtem Leder, kann eine Menge ab, fühlt sich sehr gut und hochwertig an und ist alles andere als empfindlich. Es sieht verdammt gut aus und die Innenseite ist aus Filz, was das Display schützt. Der Kindle sitzt fest im Sattel. Passt. Das Ladegerät von Amazon.de ist völlig unnötig und überteuert. Ich nutze einen stinknormalen Artwizz PowerPlug / USB-Ladegerät. Den gibt es bei Amazon.de für um die 13 Euro und der ist mit nahezu allen gängigen USB Ladekabeln kompatibel. Läuft super und ohne Probleme. Ladezeit ca. 3 – 4 Stunden.

Zu 8:
Kein bisschen. Ich bin Prime Kunde und trotz der umstrittenen Mitarbeiterführung bei amazon ist und bleibt die Auswahl hier für mich die beste und einfachste. Man kennt sich aus, findet alles und das schnell. Wer Moral predigen will, bitte, ist damit bei mir aber falsch.
Die zu erwartende Konsequenz müsste man dann in allen Dingen des Lebens durchsetzen und das kann wohl kaum niemand von sich behaupten, dem zu 100% treu zu sein. Es sei denn er heißt Öff Öff (oder wie der sich auch schreibt) und lebt im Wald.

Zu 9:
Das importieren / exportieren von Daten, das Nutzen des Readers für PDF’s und Business war mir völlig egal. Dafür habe ich ein Tablet, mein Smartphone, einen Laptop und einen Rechner. Man muss es ja nicht übertreiben. Das hier ist ein Buch, ein ebook und genau das was es können muss, kann es.

Fazit:
Der Paperwhite kostet mit 129 Euro ne ganze Ecke mehr und lohnt sich für mich persönlich nicht im Ansatz. Mehr Technik bedeutet auch mehr Anfälligkeit. Diese Gefahr sehe ich im Kindle nicht. Der Preis ist mit 49 Euro genau richtig gewählt. Das gerät ist hochwertig und für Leseratten die eine Nachttischlampe haben und tolerante/n eine/n Partner/in beim abendlichen Lesen im Bett, dem sei der Kindle Classic ans Herz gelegt. Aber selbst wer im Dunkeln lesen muss, dem würde ich dann doch eher zur Tasche mit LED Licht oder einer Alternative dazu raten. Man liegt immer noch unter 100 Euro und das matte Display des Kindle Classic strengt die Augen nicht so an wie ein Display das, wenn auch sehr schonend beleuchtet, als einzige Lichtquelle zum Lesen im Dunkeln dient. Wer technischen Schnick- Schnack sucht, ist beim Paperwhite bestens aufgehoben.

Ich hoffe, ich konnte ein wenig helfen.
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am 29. Dezember 2013
Mein Ergebnis ganz klar: der Kindle reicht. Warum ich das so finde, will ich kurz erklären:

Meine Frau wünschte sich einen ebook-reader zu Weihnachten. Nun musste ich mir Gedanken machen, weil sich meine Frau nicht mit vielen technischen Fragen herumschlagen will. Es musste eben praktisch sein und irgendwie passen. Einige Männer dürften das kennen.

Als erstes hatte ich die blendende Rezension eines Kunden hier gelesen, der sich beide Geräte bestellt hatte: Kindle einfach und paperwhite. Das hatte mich schon ziemlich überzeugt. Vorab hatte ich nämlich durchaus überlegt, ein kleines Tablet zu verschenken. Das gabs nämlich grade für 99 Euro bei Aldi. Hätte man doch gleichzeitig noch surfen können und außerdem freie Bibliotheksbücher lesen können.

Den Tolino hatte ich mir für 99 Euro auch schon angeguckt. Hatte mir irgendwie nicht so gefallen. Ich empfand die Schrift und die Gehäusedicke als nicht so perfekt.

Letztlich habe ich auch des Preises wegen (49 Euro) den Kindle genommen. Warum nicht den paperwhite: 1. 129,-Euro war mir zu teuer, 2. Gerät ist dicker, 3. Beleuchtung ist zwar schön, aber meine Frau liest doch eher am Tag oder nur noch kurz abends mit Lampe.

Die Lichtfrage löste ich mit einer guten Hülle samt LED-Lampe. Denn eine Hülle in einer schönen Farbe wollte meine Frau auf jeden Fall auch noch ( ... das ist fast nochmal so wichtig wie der Kindle selbst).

Nun zu den ersten Erfahrungen:

1. meine Frau ist total begeistert. Punkt. Und das ist das Wichtigste.
2. die Schrift des Kindle ist superklar wire im Buch. Ich hätte es nicht gedacht, aber es sieht aus wie gedruckt
3. ein Tablet kann man rein gar nicht mit einem Kindle vergleichen. Sorry. Solche Gedanken macht man sich aber als Neuling.
4. die Akkulaufzeit ist grandios, weil das Ding eigentlich kaum Strom verbraucht. Ruck-Zuck über das Notebook ca. 1,5 Stunden voll geladen. Das extra erhältliche Ladegerät ist entbehrlich.
5. Das Gerät ist superleicht. Meine Frau hätte beim Tablet garantiert "gemeckert", dass ihr die Hand beim Halten mit einem Daumen einschläft.
6. Leichte Bedienung ohne Schnickschnack. Links und rechte befinden sich jeweils Tasten zum Blättern. Sehr angenehm.
7. Sie liest und stöbert viel mehr als vorher. Das gefällt ihr sehr gut. Das Ding kann man auch schnell mal mit ins Wartezimmer beim Arzt nehmen.

Klasse Gerät der einfache Kindle.
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