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24.099 von 24.353 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Was NICHT in der Amazon-Werbung steht
Es gibt einige Informationen zum Kindle, die ich mir entweder mühsam in Foren, Rezensionen oder der Kindle-Hilfe zusammengesucht oder während der Benutzung meiner drei Kindle-Generationen erfahren habe und von denen ich glaube, dass es sie zu wissen lohnt.

Zu meinem Hintergrund: Ich habe ein Notebook, einen iPod und auch ein iPad, lese aber seit zwei...
Veröffentlicht am 11. Oktober 2011 von Stefan Stossberger

versus
338 von 352 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Für Sachbücher nur bedingt geeignet
Kinderleichte Bedienung, gestochen scharfes Bild, diese und viele andere Vorteile sind hier ausführlichst beschrieben worden. Ihnen stimme ich ohne weiteres zu.
Und wie gestaltet sich der Umgang mit den eBooks?
Für Romane, die man von der ersten bis zur letzten Seite chronologisch liest, ist der Kindle gut geeignet. Nach einer Lesepause öffnet...
Veröffentlicht am 22. November 2011 von Zimtstern


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24.099 von 24.353 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Was NICHT in der Amazon-Werbung steht, 11. Oktober 2011
Von 
Stefan Stossberger - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Es gibt einige Informationen zum Kindle, die ich mir entweder mühsam in Foren, Rezensionen oder der Kindle-Hilfe zusammengesucht oder während der Benutzung meiner drei Kindle-Generationen erfahren habe und von denen ich glaube, dass es sie zu wissen lohnt.

Zu meinem Hintergrund: Ich habe ein Notebook, einen iPod und auch ein iPad, lese aber seit zwei Jahren am liebsten auf dem Kindle. Zuerst auf einem "Kindle 2" und im letzten Jahr auf dem "Kindle 3", der nun von Amazon als "Kindle Keyboard" bezeichnet wird. Beide habe ich zum Zeitpunkt des Erscheinens direkt bei Amazon.com gekauft. Mit großer Freude habe ich zur Kenntnis genommen, dass Amazon nun einen Kindle anbietet der auf ein Minimum an Funktionen reduziert wurde, dafür aber mit geringerem Gewicht und handlicherem Format glänzt. Umso erstaunter war ich über die Tatsache, dass das Vorgängermodell weiter angeboten wird. Dies war in den vergangenen Jahren nicht der Fall. In der letzten Woche habe ich den neuen Kindle viele Stunden verwendet und einige interessante Unterschiede festgestellt, die nicht alle ganz oben auf der Amazon-Seite beschrieben sind und auf die ich unter anderem eingehen werde.

Das wichtigste zuerst: Display und Darstellung
Im Kindle Keyboard ist wie im neuen Kindle ein E-Ink-Display der aktuellen Generation mit den bekannten Vorteilen verbaut, also blickwinkelunabhängige Darstellung, sehr guter Kontrast und Lesbarkeit bei Sonnenlicht. Die verschiedenen Leseoptionen sind ebenfalls identisch, es ist also jeweils eine Auswahl möglich zwischen 8 Schriftgrößen, 3 Schriftarten, 3 Zeilenabständen sowie 3 Einstellungen für die Anzahl der Wörter pro Zeile. Die Ausrichtung ist weiterhin nur manuell wählbar.
Amazon wirbt damit, dass beim neuen Kindle noch schnellere Umschaltzeiten realisiert wurden. Bei mir hat das allerdings zu einem schockähnlichen Zustand nach den ersten Leseminuten geführt. Die Darstellung war gräulich verwaschen und bei weitem nicht so kräftig und scharf wie auf dem alten Kindle. Amazon hat das Problem anscheinend mittlerweile erkannt und ein Update für das Kindle-Betriebssystem (von 4.0 auf 4.0.1) herausgebracht, welches die zusätzliche Option "Seite aktualisieren" anbietet. Nach Aktivierung dieser Option ist die Darstellung wieder so wie sie sein soll. Leider kann dieses Update nicht direkt vom Kindle aus heruntergeladen und installiert werden. Die Installation ist aber relativ einfach: Auf der Kindle-Hilfe-Seite befindet sich gleich am Anfang direkt neben dem Foto des neuen Kindle der Punkt "Software-Update". Dort sind alle notwendigen Schritte genau beschrieben.
Der größte Nachteil, das Flackern beim Umschalten, hat mich vor zwei Jahren in den ersten Stunden massiv gestört und ich konnte mir nicht vorstellen, dass ich mich je daran gewöhnen werde. Schon nach wenigen Tagen habe ich es praktisch nicht mehr wahrgenommen. Das Umschalten bzw. Blättern wurde beim Wechsel von der zweiten auf die dritte Kindle-Generation deutlich verbessert. Sowohl auf dem Kindle 3 (Keyboard) als auch dem neuen Kindle (egal ob mit oder ohne Option "Seite aktualisieren") empfinde ich es nicht mehr als störend.

Konnektivität
Der Empfang über das Handynetz ("3G" bzw. "UMTS") ist als Option nur beim Kindle Keyboard möglich. Ja, es stimmt, mit ein bisschen Planung und einem Fassungsvermögen von ein paar Hundert Büchern sollte man soweit planen können, dass man entweder locker mit den vorhandenen Büchern auskommt oder man rechtzeitig ein WLAN findet. Dabei ist aber zu bedenken dass man nur bei der Anschaffung Kosten für die 3G-Nutzung hat. Das Surfen im Amazon-Store und das Herunterladen von Büchern ist weltweit absolut kostenlos. Man benötigt keine SIM-Karte, keine Registrierung, keine Freischaltung, nichts. Man schaltet es nur an und Amazon übernimmt sämtliche Kosten. Wer hat nicht schon den ersten Teil einer Serie im Urlaub angefangen und dann festgestellt, dass er durch ist und genau jetzt und ohne Verzögerung den zweiten Teil lesen möchte? Dumm, wenn kein WLAN verfügbar ist oder dieses nur mit einer kryptischen Einwahlseite gestartet werden kann.
Die WLAN-Funktionalität ist bei beim neuesten Kindle und den beiden Kindle Keyboard identisch.

Gehäuse:
Die Gehäuserückseite ist aus Plastik. Allerdings ist es kein "billiges Plastik", ich empfinde es als sehr angenehm und es ist rutschfest ohne sich irgendwie gummiartig oder klebrig anzufühlen. Der Kindle 2 hatte übrigens noch eine "hochwertige" Rückwand aus Metall. Wer diese Generation jemals im Winter im Freien in einer Tasche herumgetragen hat und anschließend im Zug lesen wollte, hat festgestellt, wie sehr sich das Metall an die Außentemperatur anpassen kann und einem anschließend jegliche potentiell vorhandene Wärme aus den Fingern zieht. OK, das mag jetzt mädchenhaft sein, aber ich liebe die Plastikversion.
Der Kindle Keyboard hat auf der Unterseite einen Schalter für die Lautstärke, Kopfhöreranschluss, Micro-USB-Anschluss und den Ein-/Aus-Schalter.
Mich persönlich stören diese beiden Schalter, weil ich den Kindle u. a. so halte, dass er mit der Unterseite auf der (empfindlichen) Innenseite eines Fingers aufliegt. Der neue Kindle hat lediglich noch den Micro-USB-Anschluss sowie einen Knopf zum Ein- und Ausschalten. Die Unterseite ist zudem leicht schräg, so dass der Knopf nicht stört und man ihn auch nicht versehentlich betätigt. Das mag eine Kleinigkeit sein, ich empfinde sie aber als sehr angenehm.
Abgesehen davon hat Amazon den neuen Kindle wie beworben auf das absolut Notwendige reduziert. Er ist bei gleicher Displaygröße deutlich kleiner und leichter als sein Vorgänger. Alle Kindle werden über den (identischen) Micro-USB-Anschluss geladen.

Sprachen:
Wurde bisher nur Englisch unterstützt, sind es jetzt insgesamt 6 Sprachen (Deutsch, Englisch UK oder US, Französisch, Spanisch, Italienisch und Portugiesisch). Interessant ist in diesem Zusammenhang dass man für jede dieser Sprachen das jeweilige Wörterbuch herunterladen und verwenden kann, also z. B. den Duden, das "Oxford Dictionary of English" oder "The New Oxford American Dictionary". Dafür braucht man keinen PC oder muss sie umständlich suchen. Sie liegen in der "Cloud", wie es mittlerweile so schön heißt, d. h. sie können über das Archiv direkt am Kindle heruntergeladen werden. Der Kindle hat bei den bisher von mir getesteten Büchern (ich kann leider nur Deutsch und Englisch) jeweils passend den Duden oder das Oxford Dictionary verwendet.
Es ist bei allen Kindle möglich, statt den Standard-Wörterbüchern alternative Wörterbücher zu installieren. Man kann beispielsweise bei Amazon ein Englisch-Deutsch Wörterbuch kaufen, und dann bei den alten Kindle-Generationen als generellen Standard bzw. beim neuen Kindle als Standard für englische Bücher hinterlegen. Statt der englischen Defintion wird dann bei einem englischen Buch die deutsche Übersetzung angezeigt. Sucht im Kindle Store einfach mal nach "English German Default Dictionary".

Inhalte
Es ist nicht möglich, Bücher von einem Kindle auf einen anderen zu übertragen. Theoretisch könnte man die Kindle an den PC anschließen und die Dateien einfach hinüberkopieren. Praktisch ist die Seriennummer des Kindle Teil des Kopierschutzes. Als Konsequenz muss man jedes Buch auf seinem Kindle einzeln herunterladen. Dies geht relativ schnell, es gibt einen Ordner "Archiv" in dem alle Bücher aufgelistet sind die man unter seinem Amazon-Konto gekauft hat. Aber andererseits: HALLO, LIEBE AMAZON-TECHNIKER, JEMALS DEN BEGRIFF "BULK-DOWNLOAD" GEHÖRT??? Wenn ich noch einmal meine 150 Bücher einzeln herunterladen muss, starte ich künftig stattdessen ein Skript welches mir diese Arbeit für immer und ewig abnimmt!!! Alle Bücher auf meinem Kindle sind völlig legal, aber ihr wisst genauso gut wie ich dass das möglich ist und ein viertes Mal tue ich mir das nicht an!
Andererseits ist es aber auch möglich, mehrere Kindle auf seinen Account zu registrieren. Falls also der Ehepartner ebenfalls einen Kindle hat und die beiden Kindle auf einem Account registriert sind, kann man alle gekauften Bücher problemlos und absolut legal auf beide Kindle herunterladen und lesen. Hat allerdings noch einen Seiteneffekt: Man kann zwar nur im Amazon E-Book-Store shoppen, allerdings muss man weder eine Geheimzahl noch sonst irgendwas eingeben. Man muss sich nur einloggen, kann beliebig Bücher kaufen und die beim Konto hinterlegte Kreditkarte wird belastet. Das ist Shopping im 21. Jahrhundert, man braucht seiner Frau die Kreditkarte nicht mal mehr geben, sie kann sie virtuell verwenden ;-)
Im Gegensatz zu Büchern kann man die Sortierung seines alten Gerätes übernehmen. Einfach im Archiv "Sammlungen anderer Geräte hinzufügen wählen", eine genaue Beschreibung findet sich im Benutzerhandbuch.
Ergänzend sei noch erwähnt, dass Seitenzahlen eine Eigenschaft des Buches sind, und deswegen auf allen Kindle zur Verfügung stehen oder auch nicht. Die Stichpunkte PDF, persönliche Dokumente und Buchauswahl (Amazon proprietär, kein epub/ protected mobi) wurden in den vorhanden Rezensionen bereits ausführlich diskutiert weshalb ich mir das hier spare.

Bedienung
Der neue Kindle hat eine sogenannte "virtuelle Tastatur". Jeder der einmal versucht hat, mit einem PS 3-Controller, einem XBox-Controller oder der Fernbedienung seines Fernsehers einen Text einzugeben, weiß wovon ich spreche. Man muss mit Richtungstasten den korrekten Buchstaben (Zahl/Sonderzeichen) auswählen und dann bestätigen. Der neue Kindle hat nur noch diese Art von Tastatur im Gegensatz zu dem namensgebenden "Keyboard" der Vorgängergeneration. Ich war bisher immer der Meinung, dass die Tastatur auf dem alten Kindle das überflüssigste Teil ist, was man sich vorstellen kann und habe mich immer gefragt was Amazon dazu getrieben hat, eine einzubauen. Jetzt weiß ich es.

1.) Shoppen im Amazon-Store
Mache ich praktisch so gut wie nie. Ich surfe lieber mit dem iPad und schicke mir die Bücher auf meinen Kindle. WLAN einschalten, synchronisieren, fertig.
2.) Suchen im Text
Wem ist es noch nie passiert, dass er ein Buch las und an einem bestimmten Punkt eine Stelle gesucht hat, die irgendwo vorher war? Der Kindle bietet eine Volltextsuche für die bei Amazon gekauften Bücher an. Die Ergebnisse werden dann als Übersicht gezeigt und man kann dann direkt dorthin springen. Nutze ich sehr selten, ist aber sehr praktisch. Um mal einen Namen oder ein Wort einzugeben ist die virtuelle Tastatur OK.
3.) Wörterbuch benutzen
Meine Englisch-Kenntnisse haben sich seit dem Einzug des Kindle in meinen Haushalt vervielfacht. Davor war das Lesen englischer Bücher immer ein Graus, weil ich zusätzlich zu dem Buch ein English-English-Dictionary mit mir herumgeschleppt habe und dann immer in zwei Büchern gleichzeitig blättern musste. Beim Kindle muss man nur mit den Richtungstasten den Cursor (so ein blinkendes Bälkchen) vor das Wort bewegen und man bekommt die ersten paar Zeilen der Definition angezeigt. Sollte dies für das Verständnis nicht ausreichen kann man sich auch die komplette Definition durchlesen, und zwar wie folgt:
- Kindle 3 (Keyboard): Absatz- (Return-) Taste drücken.
- Kindle (neu): Taste im Steuerkreuz drücken, Option "Vollständige Definition" ist vorgewählt, nochmal drücken.
Also zwei Tastendrücke statt einem.
4.) Markierungen
Ich gebe offen zu dass ich schon immer Probleme hatte, mir Namen zu merken. Das war schon so lange bevor ich mein jetziges Alter erreicht habe. Der Kindle bietet die Möglichkeit, Markierungen (bzw. Highlights) anzubringen und diese als Übersicht anzuzeigen. Ich nutze diese Funktion dazu, in jedem Buch, das ich lese, den ersten Satz in dem eine neue Person vorkommt zu markieren. Wenn ich dann nicht gleich dazukomme weiterzulesen, schaue ich mir die Markierungen an und weiß innerhalb kurzer Zeit wieder, welche Personen mitspielen und in welchem Verhältnis sie zueinander stehen bzw. kann sie einordnen. Das Markieren von Textstellen unterscheidet sich in der Handhabung etwas:
- Kindle 3 (Keyboard): Mittels Steuerkreuz an den Anfang der Markierung bewegen, Taste im Steuerkreuz drücken, an das Ende bewegen, nochmal drücken.
- Kindle (neu): Mittels Steuerkreuz an den Anfang der Markierung bewegen, Taste im Steuerkreuz drücken, Option "Markierung starten" auswählen, nochmal drücken, ans Ende navigieren, nochmal drücken, Option "Markierung beenden" ist vorgewählt, nochmal drücken.
Umständlich und lästig.
5.) Lesezeichen
Es ist möglich, "Eselsohren" zu setzen. Der Kindle zeigt dann auch tatsächlich am oberen rechten Bildschirmeck ein eingeknicktes Dreieck an.
- Kindle 3 (Keyboard): Tastenkombination Alt + B.
- Kindle (neu): Menü öffnen, Punkt "Lesezeichen hinzufügen" wählen (der 4. Punkt unter dem automatisch vorgegebenen), bestätigen.
Wieder: Umständlich und lästig.
6.) Notizen
Die Funktion habe ich offen gesagt noch nie benutzt, funktioniert aber prinzipiell genauso wie eine Markierung. Ich kann mir nicht vorstellen, dass jemand ohne Keyboard mit dieser Funktion glücklich werden könnte.
7.) Tipp zur Navigation
Beim erstmaligen Öffnen eines bei Amazon gekauften Buches startet man immer am Textanfang. Cover und Inhaltsverzeichnis befinden sich davor (einfach zurückblättern, beide können über das Menü auch direkt angesprungen werden). Die einzelnen Einträge im Inhaltsverzeichnis dienen in den meisten Fällen als Hyperlinks zum direkten Anwählen der Kapitel. Mittels Steuerkreuz rechts/links kann man ein Kapitel vor- bzw. zurückspringen.

Der Vollständigkeit halber weise ich noch auf die beim neuen Kindle gestrichenen Eigenschaften hin:
- kein Audio
- geringere Akkulaufzeit (kann ich noch nichts dazu sagen, aber mein Handy hat noch nie eine Woche durchgehalten)
- weniger Speicher (den ich trotzdem nicht vollkriege)

*** Hinweis per 29.12.2011: Falls ihr noch Fragen habt empfehle ich euch zuerst die Kommentare zu lesen. Dort wurden mittlerweile fast alle Aspekte rund um den Kindle ausführlich diskutiert. Vielen Dank insbesondere an Mark Renton und P. Bruells für ihre Beiträge. ***

*** Hinweis per 12.04.2012: Vor einigen Monaten erschien jeden Tag mindestens eine negative Rezension von jemandem der nur eine einzige Rezension verfasst hatte um den Kindle schlecht zu reden. Mittlerweile ist es umgekehrt. Jede Kritik am Kindle wird sofort zunichte geredet. Ganz gleich ob jemand Papierbücher liebt oder vom Lesen auf dem Tablet schwärmt - leben und leben lassen, alles hat seine Vor- und Nachteile. Lest auch mal die kritischen Kommentare und bildet euch eure eigene Meinung. ***

Fazit
Seit meiner Kindheit habe ich gerne und viele Bücher gelesen. Ich liebe Bücher, das Lesen, das Eintauchen in eine andere Welt und, ja, auch den Geruch und das Gefühl eines Buches. Aufgrund gesundheitlicher Probleme (Bandscheiben) habe ich jedoch ein ernstes Problem mit dem Gewicht gebundener Bücher oder dicken Taschenbüchern. Mit dem Kindle macht mir das Lesen wieder richtig Spaß, ich kann meine Englisch-Kenntnisse praktisch spielerisch auffrischen, und das worauf es wirklich ankommt, der Inhalt, der ist derselbe wie bei einem richtigen Buch. Meine 150 Bücher wiegen zusammen ziemlich genau 170 Gramm. Ich empfehle jedem, mal einen E-Book-Reader auszuprobieren, egal ob von Amazon oder Sony oder sonst irgendwo (Sony verwendet auch die aktuellste E-Ink-Generation). Leiht ihn euch wenn möglich von einem Bekannten und entscheidet selbst.
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3.317 von 3.376 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Kindle oder Paperwhite? - Ein persönlicher Erfahrungsbericht, 11. Dezember 2013
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Kindle, 15 cm (6 Zoll) E Ink-Display, WLAN (Vorgängermodell - 5. Generation) (Elektronik)
Wenn man den Entschluss gefasst hat einen eReader zu kaufen und sich dann auch noch für eins der Amazon eigenen Geräte entschieden hat, kommt man wohl zwangsweise an den Punkt sich zu entscheiden:
Will man den einfachen
Kindle, 15 cm (6 Zoll) E Ink-Display, WLAN, Schwarz

oder doch den neuen, und fast 2,5 mal so teuren
Kindle Paperwhite, 15 cm (6 Zoll) hochauflösendes Display mit integrierter Beleuchtung der nächsten Generation, WLAN

Zumindest ich habe vor einiger Zeit genau vor dieser Frage gestanden und möchte meine Erfahrungen nun teilen. Ich mache darauf Aufmerksam, dass es persönliche und subjektive Erfahrungen sind, die keinesfalls einen Glaubenskrieg auslösen sollen. Jeder hier ist frei selber zu entscheiden und falls jemand eine andere Meinung hat, so ist es hier freigestellt selber eine Rezension zu schreiben.

eReader?! - Technik für Technikverliebte?
Ich zähle mich nicht zu den Viellesern und dennoch hat mich als kleiner Technikfreak dieser Kindle schon lange gereizt. Vorallem als ich bei einem Freund dieses papierähnlich-anmutende Display des Kindle gesehen habe war ich fasziniert. Mit dem Hintergedanken "damit lese ich wieder mehr" und "für den Urlaub ist das bestimmt gut" fasste ich den Entschluss so einen Reader zu kaufen. Doch welcher ist der Richtige? Beleuchtet oder nicht? Touchscreen oder Knöpfe?
Gedanken wie "Touchscreen ist ja schon cool" oder "Was machst du wenn es dunkel ist?" gingen mir durch den Kopf. Also bestellte ich kurzerhand beide Geräte um vergleichen zu können.

Nach der, von Amazon gewohnten, schnellen Lieferung, Auspacken und Aktivieren der Geräte fiel mir als erstes das höhere Gewicht des Kindle Paperwhite auf. Nicht das es in der Hand liegt wie ein Backstein, aber ich wollte ja vergleichen.
Also auf beiden Geräten die Anleitung geladen und verschiedene Lesepositionen ausprobiert: Auf der Chouch sitzend, im Bett auf dem Rücken liegend, auf dem Bauch.... Im Raum mit viel
Licht, wenig Licht, Leselampe, Deckenlampe, etc... (Sonne gab es zu dieser Jahreszeit nicht)..

Im Folgenden also meine Eindrücke zum Halten:
Das einfache Kindle ist etwas dünner und leichter. Ich empfinde das als positiv, da es sich einfacher an einer der unteren Ecke halten lässt und nicht so gewichtig in eine Richtung zieht. Auch der fehlende Touchscreen kommt dem Halten des Kindle in meinen Augen zugute, da ich immer wieder mal aus Versehen beim Paperwhite seine Seite umgeblättert habe, wenn ich an den Touchscreen gekommen bin. Beim günstigen Kindle kann man auch mal bedenkenlos am Display anpacken.

Das Display der Geräte:
Laut Beschreibung hat das Paperwhite eine höhere Auflösung und einen besseren Kontrast. Das mit der Auflösung sehen meine Augen nicht und der Kontrast klingt einleuchtend, wenn doch die Beleuchtung den sonst sepia-farbenden Hintergrund fast auf hellweiß bringen kann. Im Paperwhite Kindle liegt das Display weiter zurückliegend im Gerät. Dadurch können sich an den Übergängen und Rändern minimal tiefere Schatten bilden. Auch wirkt es weniger flach und irgendwie plastischer. Diese plastische Wirkung wird durch heller eingeschaltete Beleuchtung weiter verstärkt, sodass es in meinen Augen schon wieder monitorähnlicher wird. Das Aha-Erlebnis welches ich beim normalen Kindle hatte "es wirkt wie gedruckt" bleibt beim Paperwhite aus. Eventuell sind auch die Folien über dem eInk Display (für Beleuchtung und Touch) Schuld, dass es beim Neigen irgendwie nicht so plan und scharf wirk.

Bei der Bedienung gehts auseinander:
Nun kommt der Teil, der am meisten Mitschuld meiner schweren Entscheidungsfindung hat: Die Bedienung. Das Kindle Paperwhite punktet hier durch den Touchscreen deutlich. Vorallem Texteingaben sind mit den Tasten des einfach Kindle teilweise eine Qual. Auch das Nutzen des Menüs ist mit dem Paperwhite deutlich intuitiver und schneller. Genau wie das komplette Gerät auch deutlich fixer reagiert.

Doch was will ich eigentlich?:
Um irgendwann doch zu einer Entscheidung zu kommen und nicht nur meiner Technikverliebtheit nachzugeben, musste ich mir irgendwann die ehrliche Antwort auf die Frage geben: Was will ich eigentlich?
Für mich soll das Kindle ein Buchersatz sein. Wie oft mache ich also Notizen in meinem Buch? Wie oft schlage ich Wörter im Lexikon nach? Wie oft bestelle ich während ich ein Buch lese, neue Bücher nach? Soll heißen: wie oft benötige ich die Funktionen, die das Paperwhite besser und mehr beherrscht? - Sogut wie nie!
Einzig die Beleuchtung könnte von Vorteil sein, wenn man im Bett liest und den Partner etc. nicht durch die Nachttischlampe stören will. Aber auch das tue ich nicht. Zudem gefällt mir immernoch das flachere und leichtere Design des Kindle besser und auch das Display wirkt papierählicher. Der Eindruck beim Paperwhite ist immer wieder sehr monitorähnlich.

Die Entscheidung:
Angesichts meines Nutzungsverhaltens: nämlich hauptsächlich lesen bei Licht und nicht viel bedienen und angesichts des so viel höheren Preises des Paperwhite, trennte ich mich von diesem. (Der Technikfreakteil in mir hat geweint)

Fazit:
Wer einfach mal was Neues ausprobieren will und das Kindle wirklich als Buchersatz handhaben möchte, ist in meinen Augen mit dem normalen Kindle sehr gut bedient. Nach meinem Empfinden ist das Display durch die flachere Bauweise und das Fehlen der beiden Folien (Licht und Touch) näher am Papiererlebnis.
Wer hingegen oft im Bett liest und dabei den Partner nicht stören will, für den bietet das Paperwhite mit der Beleuchtung ein tolles Feature. Zudem ist es definitiv für alldiejenigen besser, die Notizen hinzufügen und häufiger mal Dinge nachschlagen möchten, da hier einfach der Touchscreen sehr entgegenkommt.

Ich habe fertig ;-)
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5.239 von 5.342 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gestochen scharf, 6. Oktober 2011
Von 
Tinte "tintenbach" (Leverkusen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)   
Erstmal bin ich überrascht meinen Kindle schon am 6.10.2011 in den Händen zu halten, obwohl bei Amazon als frühester Liefertermin der 12.10.2011 stand. Aber um so besser, ich habe mich schon auf den neuen Kindle gefreut.

Der Lieferung erfolgt in der Amazon "Frustfreien Verpackung" (Recycling Karton und kein Plastik).

Der Lieferumfang beinhaltet:

Kindle
- USB Kabel (knapp 2 Meter lang) in weiss
- Kurzanleitung (wirklich sehr kurz, 2 kleine Seiten das war es, der Rest des Handbuches befindet sich auf dem Kindle)
- Garantie Bestimmungen (1 Jahr Garantie)

Unterschied zum 'alten Kindle':
- keine Tastatur
- kein 3G
- es können keine Hörbücher mehr angehört werden
- die Hälfte weniger Akku Laufzeit (1. Monat)
- weniger Speicher (2GB anstatt 4GB)
- u.a. deutsche Menüführung
- der Neue ist kleiner, leichter und billiger

Positiv ist mir aufgefallen:

- sehr gute Verarbeitung
- sehr niedriger Preis (manche Zeitschriften schrieben, dass Amazon den Kindle zum Selbstkostenpreis verkauft)
- kontrastreiches und scharfes E-Ink Display
- wenig Reflexionen auf dem Display
- guter fester Druckpunkt der Tasten
- sehr gute Blickwinkelstabilität
- Gehäuserahmen ist aus Metall
- sehr einfache Einrichtung (WLAN Schlüssel eingeben und Amazon Konto angeben, fertig)
- sehr schneller Seitenaufbau
- kleines leichtes Gerät
- mögliche Anpassung der Schriftgröße
- sehr geringer Stromverbrauch (Strom wird nur beim Umblättern verbraucht)
- Menüführung endlich in deutsch
- schneller Verbindungsaufbau zum WLAN
- einfaches Nachschlagen von Fremdwörtern im integrierten Duden

Neutral:

- Assembled in China
- Gehäuserückseite ist aus Plastik
- kein automatisches Umstellen von Hoch- auf Querformat (wie z.B. Oyo)
- leichtes Flackern beim Umschalten, ist dem E-Ink Display geschuldet
- Browser nur bedingt brauchbar (z.B. für Wikipedia)

Negativ:

- weil es keine Tastatur mehr gibt dauern die Texteingaben länger
- leider immer noch kein EPUP Format legal lesbar
- mit Touchscreen wäre das Gerät perfekt gewesen
- Bücher auf dem Kindle sind fast so teuer wie gedruckte Werke
- Einige Verlage haben noch keine Ebooks im Angebot
- mageres Angebot an Zeitungen und Zeitschriften

Ich habe lange gewartet mit der Anschaffung eines Ebook Readers bis die Technik und der Preis stimmt. Ich kenne noch die Anfänge, so um die Jahrtausendwende, als die Geräte so um die 500 Euro kosten sollten (z.B. Rocket Ebook), diese Geräte hatten ein schlechtes Display und waren ziemlich schwer. Der Kindle heute ist klein, leicht und hat einen hervorragendes Display, zudem ist er einfach zu bedienen. Was will man mehr?
Natürlich werde ich mir auch weiterhin gedruckte Bücher kaufen, dieses haptische Vergnügen eine alte Erstauflage in den Händen zu halten kann der Kindle nicht liefern.
Dafür aber leichten einfachen Lesespass.

Ich hoffe meine Rezension war hilfreich [...], wenn nicht, einfach kurz die Frage stellen die unbeantwortet geblieben ist.
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3.314 von 3.379 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Bücherwurm wird zum Kindleworm!, 13. Oktober 2011
Von 
Andreas Offenmüller "CasanOffi" (München) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich bin nun 34 Jahre alt und lese Bücher, seit ich es gelernt habe.
Zu meinen Lieblingsgenres zählen Fantasy, Horror und SiFi.

Lange Zeit habe ich en Auge auf den Kindle geworfen.
Aufgrund der E-Ink-Technologie würde für mich sowieso nur der eReader von Amazon in Frage kommen.

Aber ich liebe Bücher und konnte mich aufgrund nostalgischer Gefühle nicht dafür entscheiden.
Auch weil die älteren Versionen des Kindle nie perfekt genug für mich waren. Das Keyboard ist in meinen Augen reine Platzverschwendung.
Als der neue Kindle ohne Keyboard und auch noch zu diesem Preis herauskam, konnte ich nicht mehr nein sagen...

Beim Auspacken musste ich bereits zum ersten Mal stutzen.
Zuerst versuchte ich, den Aufkleber vom Display zu ziehen, auf dem die Start-Anleitung gedruckt wurde.
Ich begriff erst nach einer ganzen Weile, dass die Start-Anleitung direkt auf dem Display erschien und kam mir ziemlich doof vor.
Es ist nahezu unfassbar, wie realistisch die Schrift dargestellt wird. Tatsächlich wie auf Papier gedruckt...

Trotz aller Vorfreude war ich immer noch skeptisch bezüglich des Lesekomforts.
Wie ich schon schrieb, ich liebe Bücher und konnte mir einfach nicht vorstellen, dass mir ein solches Gerät das gleiche Gefühl vermitteln kann wie ein Buch in der Hand.

Aber was soll ich sagen - bereits nach dem ersten (sehr langen) Leseabend bin ich unsterblich in den Kindle verliebt.

Beim Lesen im Bett oder im Sessel werde ich immer schnell müde, mit dem Kindle passiert mir das nicht!
Man muss es nicht zwingend in der Hand haben, um es offen zu halten wie ein Buch.
Man benötigt nicht beide Hände, um die Seiten umzublättern.
Es ist leichter als ein dickes Taschenbuch, geschweige denn im Vergleich zu einem Hardcover-gebundenen.
Die Augen bleiben völlig entspannt, die E-Ink-Technologie ist wirklich sagenhaft!

Unterm Strich macht einem der Kindle das Lesevergnügen deutlich (!) komfortabler und man merkt bereits nach der ersten Seite nicht mehr, dass man anstatt einem Buch ein technisches Gerät in Händen hält. Man hat sozusagen immer seine komplette Bibliothek dabei hat, was besonders für die Leser praktisch ist, die gerne auch mal zwei, drei oder noch mehr Bücher parallel lesen möchten.

Zur Display-Technik wurde schon alles geschrieben.
Wer sich hier über zu langsames Umblättern (für welche Augen soll das zu langsam sein?) oder das berühmte Blinken beim Umblättern (was nur einen Bruchteil einer Sekunde dauert) aufregt, der würde sich wohl auch im Schlaraffenland beschweren, dass es dort zu warm sei und dass es zu viel Essen und Nackte gäbe.....

Kurzum, ein eingefleischter Bücherwurm und -liebhaber verabschiedet sich von Regalen, die aus den Nähten platzen und wird zum absoluten Kindleworm!

Zu guter letzt aber noch ein Punkt, der mir SEHR sauer aufgestoßen ist:

Amazon richtet "freundlicherweise" den Kindle bereits für das Käuferkonto ein.
Das mag für absolute Technik-Noobs, die sich mit der Materie garnicht auskennen, vielleicht hilfreich sein.
Aber rein aus Sicherheitsgründen darf das nicht sein!
Warum? Weil man den Kindle nach dem Auspacken nur noch mit dem Internet verbinden muss und dann ungehindert über das Käuferkonto einkaufen kann.
Keine Passwortabfrage - keine Sicherheitsmaßnahmen - garnichts!
Was, wenn das Päckchen nicht beim eigentlich Käufer ankommt? Was, wenn die Post das Päckchen im Nirvana verschwinden lässt?
Allein schon aus dem Grund, weil die umweltfreundliche Verpackung alles andere als diskret ist und eindeutig auf den Inhalt hinweist....

Ich vergebe trotzdem 5 Sterne, weil der dieser Umstand nichts mit der Qualität des Produkts zu tun hat.
Aber hier muss Amazon eindeutig nachbessern und wenigstens eine erst/einmalige Passwortabfrage einrichten!
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1.885 von 1.924 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Kindle für Anfänger, 2. Januar 2012
Von 
Mark Renton - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Es gibt ja durchaus genug Rezensionen zum Kindle. Die Rezension "Was NICHT in der Amazon-Werbung steht" von Stefan Stossberger ist die mit Sicherheit hilfreichste Rezension, zumal dort in den Kommentaren auch zahlreiche Infos zu finden sind. Die Rezension "Rezension für alle Angsthasen" von BaluForKanzler ist amüsant und schildert die Dinge aus einer anderen Sicht. Aber dann gibt es ja noch einige andere Rezensionen die mehr oder weniger ins Detail gehen. Auf youtube findet man außerdem noch einige Videos, welche einem einen Kindle vorführen. Zu guter Letzt findet man hier auf Amazon.de die FAQs, Handbücher usw.
Diese ganzen Infos findet man im Netz, man muss nur suchen. Ich hatte mich damals auch lange mit der Thematik eBook-Reader befasst, und bin auch immer wieder beim Kindle gelandet. Da ich vermehrt in letzter Zeit Kommentare von Rezensionen gelesen und teilweise beantwortet habe, bin ich immer mehr ins Kindle-Thema eingestiegen. Allerdings treten in den Kommentaren zu anderen Rezensionen immer wieder dieselben Fragen auf.

Hier mal eine kleine Zusammenstellung der Themen, welche immer mal wieder in den Kommentaren zu anderen Rezensionen auftauchen...

1. Im Kindle wird ein eInk-Display verwendet:
Es bildet nur Graustufen ab und hat KEINE Hintergrundbeleuchtung. Dies empfinden einige wenige Zeitgenossen als Nachteil, allerdings soll ein eInk-Display Papier und dessen Leseeigenschaften imitieren. Papier ist deshalb stundenlang angenehm zu lesen, weil es nun mal nicht leuchtet, flimmerfrei und blickwinkelunabhängig ist. Dies alles ist beim eInk-Display auch der Fall. Zusätzlich kann man am Kindle die Schriftgröße ändern, was bei Papier natürlich nicht möglich ist.
Papierbücher kann man außerdem mehr oder weniger gut in der Sonne lesen, da Papier nicht spiegelt... aber allerdings (je nach Papier) kann es in der Sonne auch so stark reflektieren, das es unangenehm wird. Auch hier bietet der Kindle einen Vorteil gegenüber dem klassischen Buch, da er problemlos jedem Sonnenstrahl trotzt. Am Sandstrand würde ich mir trotzdem gut überlegen, ob ich einen Kindle mitnehme... Sand und Wasser in einem normalen Buch sind weitaus weniger tragisch, als im Kindle ;-)

2. Vergleich Kindle und Tablets:
Gerne vergleichen einige Menschen Äpfel mit Birnen.
Man kann nicht allgemeingültig sagen, ob ein Tablet oder Kindle besser ist. Es kommt schlichtweg auf den Anwendungszweck an. Wenn ich viel mit PDF-Dateien zu tun habe, würde ich diese eher mit einem 10 Zoll-Tablet betrachten. Das Display von Kindle ist für die meistens PDFs zu klein, sodass man viel scrollen muss, was ohne Touch-Funktion doch schon sehr mühsam ist. Die Inhalte der PDF-Dateien sind fixiert, also man kann die Schriftgröße nicht ändern, und es wird auch kein automatischer Zeilenumbruch durchgeführt. Das ist bei richtigen eBooks (AZW, MoBI, ePub) schon der Fall und deren entscheidender Vorteil.
Wenn ich jetzt hauptsächlich eBooks lese und nur ab und zu mal eine PDF-Datei betrachten möchte, greife ich natürlich besser zum Kindle.

Jetzt gehe ich mal ein wenig ins Detail. EInk-Displays sollte man nicht mit bunten LC-Displays von Tablet-PCs (iPad, Galaxy Tab usw.) vergleichen. Tablets sind mehr für multimediale Anwendungen gedacht. Jedes Display, welches eine permanente Hintergrundbeleuchtung besitzt, ist nicht gerade optimal zum stundenlangen Lesen. Diese Displays ermüden wesentlich schneller die Augen, als eInk-Displays. EInk-Displays verbrauchen sehr wenig Energie, da sie nur beim ändern des Bildschirminhaltes kurz Strom benötigen. Ist das Bild neu aufgebaut, wird erst beim nächsten Seitenwechsel das Akku belastet. Da keine Hintergrundbeleuchtung existiert, wird dadurch kein permanenter Strom aus dem Akku verbraucht. Deswegen hält der Akku vom Kindle im Vergleich zu den Tablet-PCs auch solange durch. Das "Fehlen" der Hintergrundbeleuchtung stellt für mich gerade abends im Bett einen Vorteil dar. Dadurch dass ich nicht wie ein Musiker auf der Bühne angestrahlt werde, leiden einerseits meine Augen nicht so sehr und andererseits werde ich nicht künstlich wach gehalten. Ich selber habe mit einem Tablet im Bett das Gefühl, dass ich nicht so schnell einschlafen kann... aber das mag rein subjektiv so sein.
Wer allerdings ein paar Euro zusätzlich in eine ansteckbare Leselampe, oder sogar in die Kindle-Hülle mit integrierter Leselampe investiert, kann auch im Dunkeln mit dem Kindle lesen. Die Kindle-Hülle mit integrierter Leselampe bietet außerdem den Vorteil, dass die Leselampe den Strom aus dem Kindle-Akku bezieht, und nicht auf zusätzliche Batterien angewiesen ist. Da diese Leselampen nur aus ein paar LEDs bestehen, verbrauchen diese nicht annähernd den Strom eines LC-Displays. Also hält der Kindle mit einer Akku-Ladung dann trotzdem noch um ein vielfaches länger durch als ein Tablet-PC.
Alternativ kann man natürlich die gute alte Nachttischlampe verwenden, insofern der Bettnachbar nicht dadurch gestört wird :-)
In der Sonne spielt der Kindle natürlich seinen klaren Vorteil aus... er spiegelt nicht und ist angenehm zu lesen. Ein Tablet im Sonnenschein ist meistens nur als Spiegel zu gebrauchen.

Die Nachteile von eInk sind mit Sicherheit die fehlende Farbe und der "langsame" Bildaufbau. Zum Lesen von Büchern ist der "langsame" Bildaufbau überhaupt nicht störend, allerdings durchaus bei Animationen (Videos). Der Kindle ist aber nun mal ein ebook-Reader, also ein Lesegerät für elektronische Bücher, und dadurch kann man die Trägheit des Displays sicherlich vernachlässigen. Der Seitenwechsel ist hierbei auf jeden Fall immer noch um einiges schneller als bei einem gewöhnlichen Buch.
Die fehlende Farbe bei eInk ist sicherlich der größte Kritikpunkt. Es gibt einige Fachliteratur und Kinderbücher, die in Graustufen entweder schlecht oder gar nicht zu gebrauchen sind. Auch Magazine und Comics wirken in Farbe besser. Da sind momentan die Tablets natürlich im Vorteil.
Allerdings sind die Tablet auch in der Regel um einiges schwerer als ein Kindle, und der Akku hält nur ein paar Stunden. Im Bett kann man den Kindle bequem mit einer Hand halten. Dies ist bei vielen Tablets problematisch.
Wenn ich allerdings vielleicht nur 20-30 Minuten am Tag lese, vermehrt Multimedia-Inhalte anschaue, viele PDF-Dateien betrachte und/oder auf ein Farb-Display angewiesen bin, kann man auf einen Kindle verzichten. Wenn ich allerdings mehr als eine halbe Stunde am Tag Bücher lesen möchte, ist ein Kindle lohnenswert. Im Zweifelsfall greift man zu Tablet und Kindle :-)

3. Kindle gegen günstige Tablets (Weltbild Trekstor Reader / Archos 70b)
Manch einer propagiert gerne, dass es ja für 60€ einen bunten "eBook-Reader" von der Konkurrenz gibt. Abgesehen davon, dass diese Geräte meiner Meinung nach keine "richtigen" ebook-Reader sind, sondern eher enorm abgespeckte Tablet-PCs, stimmt diese Aussage allerdings. Aber es ist auch Fakt, dass z.B. dieser Weltbild-Reader ein LC-Display mit einer schlechten (grobkörnigen) Auflösung verbaut hat, welches auch noch zum Flackern neigt. Zumal die Touchbedienung nicht immer zuverlässig reagiert und das Gerät kein W-LAN bietet. Alle Bücher müssen über den PC auf das Gerät kopiert werden. Das Gerät hält im Optimalfall drei bis vier Stunden mit einer Akkuladung durch. Beim Archos 70b sieht das auch nicht viel besser aus.
Also wenn man aus irgendeinem Grund lieber ein Farbdisplay nutzen möchte, sollte man besser zu einem höherwertigen (teureren) Tablet greifen, anstatt zu diesen billigen "ebook-Readern". Bei häufiger PDF-Nutzung sollte es auch ein 10 Zoll Gerät sein.

4. eInk hat nicht denselben Kontrast wie Papier:
Stimmt... der hellgraue Hintergrund vom Kindle-Display, bietet nicht denselben Kontrast, wie eine gedruckte Papierseite. Ich benötige für den Kindle schneller eine zusätzliche Lichtquelle, als beim gedruckten Buch. Bei normalem Tageslicht kann man allerdings sehr gut auf dem Display lesen. In der Sonne sogar besser als auf Papier. Für mich persönlich spielt das allerdings keine große Rolle, da ich eh meistens abends lese, und somit immer schon (wie bei gedruckten Büchern) auf Lampen angewiesen war.

5. Amazon nutzt ein eigenes Format für eBooks:
Ja auch das stimmt. In deutschen Online-Shops sind eBooks im "ePub"-Format Standard. Nur Amazon nutzt ein eigenes Format namens AZW. Zusätzlich kann ich ebooks im ungeschützten MOBI-Format auf dem Kindle nutzen. Ich kann also keine Bücher aus anderen Online-Shops auf dem Kindle öffnen. Bei Amazon gekaufte Bücher kann ich allerdings mit Apps auf jedem richtigen Tablet-PC (Android/iOS) oder normalem PC/Mac lesen. Nur auf anderen eBook-Readern (Sony PRS-T1, Thalia OYO) können keine Amazon Kindle-Bücher geöffnet werden. Das ist momentan leider der Stand der Dinge. Durch die Buchpreisbindung in Deutschland ist es mir erst mal egal, da alle eBooks überall dasselbe kosten.

6. Kann ich ein Amazon-Konto permanent auf zwei Kindle betreiben:
Ja das geht. Wenn man keine Geheimnisse voreinander hat ;-)
Wenn sie also zu zweit hauptsächlich dieselben Bücher lesen, kann man diese über ein gemeinsames Konto kaufen, welches bei beiden Kindle hinterlegt ist. Dann können beide Kindle auf dieselben gekauften Bücher zugreifen. Sie können aber den Kindle auch später bei Bedarf auf ein anderes Konto problemlos ummelden. Allerdings haben sie dann keinen Zugriff mehr auf die Bücher vom gemeinsamen Konto, welche noch nicht auf den betroffenen Kindle heruntergeladen wurden. Die Bücher vom gemeinsamen Konto, welche schon auf dem Kindle gespeichert wurden, sind aber dort nach dem Ummelden auf ein anderes Amazon-Konto, weiterhin verfügbar und können gelesen werden.
Man kann aber jederzeit und so oft Sie möchten ein beliebiges Konto am Kindle anmelden, also beliebig hin und her wechseln. Korrigiert mich bitte wenn ich falsch liege.

7. Kann ich selber eBooks schreiben und veröffentlichen:
Ja bei Amazon geht das recht einfach. Zu diesem Thema gibt es wiederum einige eBooks und Internetseiten. Insgesamt gesehen ist das bei Amazon schon recht einfach. Also man benötigt nicht unbedingt einen Verlag um ein eBook zu veröffentlichen. Dazu würde ich aber die diversen Ratgeber zurate ziehen.

8. PDF auf dem Kindle ist ein Graus:
Wer viele PDF-Dateien lesen muss, sollte eher zu einem 10-Zoll Tablet greifen. Der Kindle ist dafür meiner Meinung nach zu klein. PDF-Dateien können an sich an jedem Endgerät (PC, Tablet, Reader) nur vergrößert, verkleinert und gescrollt werden. PDF-Dateien, welche aus einfachem Fließtext bestehen, kann man mithilfe der kostenlosen Software "Calibre" relativ einfach in ein eBook umwandeln. Dieses eBook kann dann über USB auf den Kindle kopiert werden bietet dann wiederum die üblichen Vorteile, z.B. Schriftgröße anpassen, Zeilenumbruch am Display-Rand usw..
Alternativ kann man natürlich auch den Amazon Konvertierungsservice nutzen. Dazu schickt man eine E-Mail mit der zu konvertierenden PDF an "Name@free.kindle.com" (kostenfrei, Zustellung auf das Gerät nur über W-LAN) oder an "Name@kindle.com" (kostenpflichtig, Zustellung über W-LAN oder USB). Der Betreff muss nur "convert" lauten. Damit kann man auch weitere Dateiformate, wie z.B. Word-Dokumente konvertieren lassen.
Die persönliche Kindle-Mail-Adresse kann man z.B. über folgende Schritte finden und ändern:
Amazon-Seite --> Mein Konto --> Mein Kindle (bei Einstellungen) --> Persönliche Dokumente-Einstellungen

Weitere Infos unter dazu findet man hier:
http://www.amazon.de/gp/help/customer/display.html/ref=kinw_myk_pd_ln?ie=UTF8&nodeId=200767380

9. Kindle Speicher erweitern:
Den Speicherplatz im Kindle kann man nicht erweitern. Es gibt keinen SD-Slot oder dergleichen. Dadurch dass man aber die Bücher bei Amazon kauft, hat man auch den Vorteil, dass diese Bücher bei Amazon gespeichert werden. Geht der Kindle verloren oder geht defekt, kann man sich alle Bücher auf einen neuen Kindle (oder Tablet,PC,Mac,Smartphone) laden. Wenn man ein Buch vom Kindle löscht, bleibt es auch noch bei Amazon gespeichert, und man kann es jederzeit wieder auf den Kindle laden. Dazu gibt es im Kindle den Ordner "Archiv", welcher alle gekauften, aber noch nicht auf dem aktuellen Kindle heruntergeladenen Inhalte anzeigt.
Deswegen ist eine Speichererweiterung beim Kindle normalerweise gar nicht notwendig.

10. Wie füttere ich den Kindle:
Entweder per W-LAN (oder auch "Wi-Fi" genannt) oder UMTS (nur beim "Kindle Keyboard 3G"). Zur Not geht es aber auch über USB, falls man kein W-LAN besitzt und nicht 160€ für den Kindle Keyboard 3G ausgeben möchte. Allerdings lohnt sich die zusätzliche Investition von max. 60€ für manche Leute ohne W-LAN durchaus. Man muss sich selber nicht mit der Thematik W-LAN rumschlagen und dort womöglich Zeit und Geld investieren, wenn es nicht für andere Geräte benötigt wird. Es gibt außerdem durchaus auch Standorte in Deutschland wo kein DSL zur Verfügung steht und UMTS die einzige Alternative darstellt.
Aber das ist sehr individuell und sprengt hier den Rahmen.
Mehr zum Thema W-LAN (= Wi-Fi) findet man im Internet... einfach mal danach suchen. (Ich darf hier keine Links auf fremde Internetseiten einfügen)
Mehr zum Thema UMTS (= 3G) findet man im Internet... einfach mal danach suchen. (Ich darf hier keine Links auf fremde Internetseiten einfügen)

11. eBooks verschenken:
EBooks kann man momentan noch nicht bei Amazon verschenken. Dafür gibt es aber Amazon Gutscheine, die man stattdessen seinen Liebsten zukommen lassen kann. Diese Gutscheine können auch für eBooks verwendet werden. Dazu muss der Empfänger zuerst den Gutschein einlösen und danach die Bücher kaufen. Beim Einlösen des Gutscheins wird der Betrag dem Amazon-Konto gutgeschrieben und man kann davon eBooks oder andere nette Dinge kaufen.

12. Der Kindle ist in USA viel billiger:
Das ist so nicht richtig. Es gibt den Kindle in USA auch mit Werbefinanzierung für $79. Ohne Werbung kostet er dort $109. Außerdem zahlt man in USA für den Kindle keine Steuern, welche hier in Deutschland dazu kommen. Rechnet einfach selber nach.

13. Die Preise von eBooks sind zum Teil unverschämt:
Die Preise von eBooks bestimmt der Verlag nicht Amazon. Diese Preise sind dann durch die Buchpreisbindung auch in allen Online-Shops gleich. Meistens sind die eBooks ein wenig günstiger als die gedruckte Ausgabe. Da natürlich die Papierverarbeitung, Druck und Transport wegfällt, werden hier Kosten gespart. Die anderen Kosten für Marketing, Lektorat, Personal, Buchhaltung, Firmenautos, Weihnachtsfeier usw. bleiben natürlich bestehen.

14. Kinde, Kindle Keyboard, Kindle Touch - Welcher soll es werden:
Der kleinste Kindle (oder auch "Kindle 4") hat keine Tastatur. Zum Lesen benötigt man natürlich diese nicht. Wenn man nur ab und zu mal einen Suchbegriff oder das W-LAN Passwort eingibt, kann auf eine physische Tastatur oder einen Touchscreen verzichten. Wenn man aber auch häufiger Anmerkungen schreiben möchte ist der Kindle Keyboard oder Kindle Touch die bessere Wahl. Allerdings fehlen beim Kindle Keyboard die Umlaute, da er nur eine englische Tastatur hat. Der größere Speicherplatz beim Touch- und Keyboard-Modell ist normalerweise kein entscheidendes Kriterium, da ja alle gekauften Bücher bei Amazon gespeichert werden. Allerdings ist der Akku beim Kindle Touch und Keyboard doppelt so leistungsfähig, als beim Kindle 4. Die Touch sowie Keyboard-Modelle können noch zusätzlich MP3-Dateien abspielen und englische Texte mit einer Roboter-Stimme vorlesen, insofern dies für die expliziten Bücher vom Verlag erlaubt wurde. Wenn der Verlag dieser Funktion nicht zustimmt, wird die Vorlesefunktion unterbunden. Allerdings macht das natürlich auch nicht sonderlich Spaß einer Roboter-Stimme zuzuhören, aber für manche Menschen mag diese Funktion wichtig sein. Der Keyboard hat übrigens nur ein englisches Menü. Alle anderen Kindle haben auch ein deutsches Menü. Durch die Tastatur ist der Kindle Keyboard natürlich größer und ein wenig schwerer. Ich habe den Kindle 4 und den Kindle Keyboard und muss schon sagen, dass ich in den meisten Fällen den Kindle 4 nutze. So viele Anmerkungen schreibe ich nicht, aber das ist auch wiederum sehr individuell. Und die Akkuleistung vom Kindle 4 reicht vollkommen für meine Zwecke. Die ist immer noch nicht mit Smartphones, Tablets oder Notebooks zu vergleichen. Die Kindle "3G"-Modelle sind für Leute interessant, welche entweder viel unterwegs sind, oder aber kein W-LAN ihr Eigen nennen und keines einrichten möchten... oder natürlich wenn Sie überhaupt keinen Internetanschluss besitzen. Bei den 3G-Modellen werden die eBooks entweder über W-LAN oder über das Mobilfunknetz auf den Kindle geladen. Dabei entstehen aber KEINE Mobilfunkkosten, da diese beim Kauf abgegolten worden sind. Sie bezahlen also nur den Kaufpreis und es entstehen keine zusätzlichen Kosten für die Mobilfunknutzung. Allerdings ist der Zugriff über UMTS auf den Amazon Kindle Shop und die Internetseite "Wikipedia" begrenzt. Da ich leider den Touch noch nicht in den Fingern hatte, kann ich dazu leider keine Erfahrungen berichten. Auf den ersten Blick (im Internet) vermisse ich persönlich aber die Blätter-Tasten links und rechts am Gerät... ich kann den Kindle 4 mit einer Hand halten und trotzdem weiterblättern... das wird beim Touch bestimmt schwierig. Dafür hat er natürlich die Bessere eingabemöglichkeit für Anmerkungen und kann im Gegensatz zum Keyboard-Modell auch Umlaute eingeben, sowie besser Markierungen setzen und im Menü navigieren. Da hat sicherlich jeder seine persönlichen Vorlieben und Anwendungszwecke... eine pauschale Empfehlung möchte ich mir deshalb sparen und wäre nicht sinnvoll. Man kann ja die Geräte testen und auch wieder zurückschicken!

15. Der Kindle fesselt mich an Amazon:
Man ist bezüglich der kommerziellen Bücher an Amazon gefesselt. Kostenfreie Bücher können entweder auch über den Kindle-Shop bezogen oder aber per USB auf den Kindle kopiert werden. Wenn man also von irgendeiner anderen (legalen) Quelle DRM-freie Bücher heruntergeladen hat (z.B. [...]) kann man diese Bücher auf den Kindle kopieren. Liegen diese kostenfreien (ungeschützten) Bücher als ePub-Datei vor, können diese relativ einfach mithilfe der kostenfreien Software "Calibre" in das MOBI-Format umgewandelt werden, welche der Kindle öffnen kann.
Der Vorteil von der Bindung an Amazon ist, dass man sich nicht um die Datensicherung der gekauften Bücher sorgen machen muss, weil sich Amazon komplett darum kümmert. Wenn ihr Kindle den Geist aufgibt, sind alle Bücher, welche über Amazon bezogen wurden, auf einen neuen Kindle verfügbar. Man benötigt dann einen neuen Kindle (oder Tablet, PC, Mac mit der entsprechenden Kindle-App) und kann über das Archiv auf die gekauften Bücher zurückgreifen. Sie können auch Bücher auf mehreren Kindle, Tablet, PCs gleichzeitig lesen. Bei allen anderen Anbieter von eBooks müssen Sie sich um die Datensicherung der Bücher übrigens selber kümmern. Diese Anbieter halten allerdings auch die gekauften Bücher vor, man muss halt nur von jedem einzelnen Anbieter die Bücher herunterladen, falls Sie keine Datensicherung durchgeführt haben. Der Aufwand reduziert sich allerdings, wenn man auch nur bei ein oder zwei Händlern kauft. Da diese Anbieter auf das DRM von Adobe setzen, kann man in der Regel ohne PC überhaupt keine Bücher kaufen. Diese müssen erstmal am heimischen PC über eine Adobe-Software ihrem Adobe-Konto und dann dem autorisiertem Lesegerät zugeordnet werden. Also man kauft effektiv bei einem Händler das Buch und muss es dann noch mit der Adobe-Software autorisieren, damit es dann auf das Lesegerät kopiert werden kann. Meiner Meinung nach umständlicher als bei Amazon, wo das Buch über USB, WLAN oder (bei 3G-Mobellen) über Mobilfunk automatisch auf dem Kindle landen. Dies ist bei Amazon definitiv besser gelöst. Es gibt bisher keinen Anbieter, der eine vergleichbare Lösung bieten kann. Beim Kindle braucht man definitiv keinen PC um Bücher zu kaufen... das funktioniert auch direkt vom Kindle problemlos. Mein Vater (über 70) hat z.B. keinen PC, keinen Internetanschluss und auch überhaupt kein Interesse an dem ganzen "Gedöns". Aber mit seinem "Kindle Keyboard 3G" kann er trotzdem Bücher oder Leseproben herunterladen und muss sich nicht mit dem ganzen Kram auseinandersetzen. Er hatte natürlich den Vorteil, dass sein Sohn ihm alles genau erklärt hat :-)

16. DRM = Kopierschutz:
Alle kommerziellen Bücher sind mit einem Kopierschutz versehen. Dieser soll sicherstellen, dass die Rechte der Verlage und Autoren geschützt werden.
Allerdings weiß ich nicht, wie das in 30 Jahren mit meinen Kindle-Büchern aussieht. Kann ich diese dann noch öffnen? Dieselbe Frage stellt sich allerdings bei allen anderen DRM-geschützten (kopiergeschützten) ebooks auch. Also auch bei kommerziellen ePub-ebooks gibt es einen Kopierschutz, welcher von der Firma Adobe entwickelt und verwaltet wird. Wenn man übrigens Bücher in Bibliotheken ausleihen möchte, muss der eBook-Reader ePub unterstützen, also kann man den Kindle dafür vergessen.
Abschließend kann man dazu sagen, dass nur eBooks OHNE DRM (Kopierschutz) und in einem OFFENEN Format (ePub) garantiert in 40, 50, 60 Jahren noch problemlos gelesen werden können. Ein digitales Wasserzeichen wäre vielleicht die bessere Lösung, welches den harten Kopierschutz (DRM) überflüssig machen würde. Zumindest bei gekauften Büchern, bei Bibliotheken müssten man natürlich DRM weiterhin verwenden um ein Buch nur für eine gewisse Zeit zur Verfügung zu stellen. Ich hoffe ja, dass sich in ein paar Jahren die Verlage und Händler darauf einigen können, auf DRM komplett zu verzichten... pro Buch würden die Händler ca. um die 0,20 € Lizenzkosten sparen!
Bis dahin kann man sich das kleinere (passendere) Übel aussuchen. Da Amazon zusätzlich zu der mittlerweile guten deutschen Auswahl, auch sehr viele englische Bücher im Angebot führen, habe ich mich hierfür entschieden. Aber das muss jeder für sich selber ausmachen.
Mehr zum Thema DRM findet man im Internet... einfach mal danach suchen.

17. Amazon stellt keine Rechnungen aus:
Für eBooks stellt Amazon keine Rechnungen aus. Wie ich inzwischen gelernt habe, muss man wohl nicht zwingend beim Finanzamt die Rechnungen für gekaufte Bücher vorlegen, wenn man diese Steuerlich geltend machen möchte. Es reicht wohl einen "Beleg" einzureichen, wie z.B. eine glaubhafte Übersicht der gekauften Bücher. Diese Übersicht kann man über Amazon ausdrucken lassen. Dazu muss man eventuell dann noch einen entsprechenden Konto-Auszug beim Finanzamt zusätzlich vorlegen, um dies zu bestätigen. Leider etwas umständlich, aber wie ich gelernt habe, wohl an sich kein Problem. Einfacher wäre es allerdings, wenn Amazon einfach Rechnungen für eBooks ausstellen würde. Vielleicht kommt das ja noch mal in Zukunft...

Beste Grüße
Mark
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4.782 von 4.899 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Rezension für alle Angsthasen, 9. Oktober 2011
Von 
BaluForKanzler - Alle meine Rezensionen ansehen
(#1 HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 100 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Also ich möchte mich mit meiner Rezension mal ganz ausdrücklich an alle Angsthasen und Häsinnen in Sachen Computertechnik wenden. An diejenigen, die schlaflose Nächte haben bei dem Gedanken, sich ein Gerät mit einem Bildschirm, einer Tastatur, diversen Anschlüssen, Knöpfen, Schaltern und sonstigen Hightech-Fiesheiten anzuschaffen. Die Technik-Freaks können diese Rezension getrost überspringen, sie verpassen nichts.

Los geht's: ich lese gerne und viel. Und obwohl ich ein Anti-Computer-Frauchen bin, ist auch an mir das Thema der elektronischen Bücherlesemaschinen (im folgenden der Einfachheit halber eBook-Reader genannt) nicht unbemerkt vorüber gezogen. Obwohl ich es nicht wollte - ich wollte es wirklich nicht !! - sind mir die Vorteile solcher Geräte immer deutlicher geworden: Platzersparnis, weniger Gewicht, man kann die Buchstabengrösse variieren (für ein nicht mehr ganz so junges Semester ein großer Pluspunkt, wie ich zähneknirschend eingestehen muss). Ach ja, und man wird sein Geld natürlich viel bequemer los, als wenn man für jedes Buch extra in die Buchhandlung rennen (kriechen) muss. Trotz allem habe ich mich in meiner innerlichen Argumentation noch lange am gedruckten Buch festgehalten. Eine Papierseite hat Charisma: sie riecht, sie raschelt, sie vermittelt einen optischen und einen haptischen Eindruck. Ja, ich möchte fast soweit gehen, zu sagen, sie LEBT !!! Das kann man doch von so einer blöden Maschine nun wirklich nicht behaupten. Entschuldigung für soviel Emotionalität, aber ich hänge einfach mit soviel Herzblut an "meinen" Büchern. Man möge mir das verzeihen.

Monatelang habe ich diese Gedanken in mir getragen. Bin damit "schwanger gegangen", wie es so schön heißt. Mal hat das Pendel mehr zur einen Seite ausgeschlagen, mal mehr zu der anderen. So richtig durchringen konnte ich mich aber nie. Bis ich jetzt vor wenigen Tagen das Angebot des kleinen Kindle für 99,-€ sah. Ich wusste sofort: jetzt oder nie. Eine schlaflose Nacht später habe ich dann das Ding bestellt. In dem Moment, als ich die Bestellung aufgegeben hatte, erfasste mich sowas wie Panik: "Ich muss verrückt sein, damit komme ich nie zurecht, das Teil schicke ich sofort zurück, ich muss verrückt sein." Eine Endlosschleife. Kurz darauf erhielt ich von Amazon eine Mail, dass der Kindle erst am 13.10. ausgeliefert wird. Puh, was war ich erleichtert!! Erstmal noch eine Schonfrist. Doch, oh Schreck, dann kam am 4.10. wieder eine Mail. Sie würden sich freuen, mir mitteilen zu können, dass sie mir den Kindle doch schon früher als geplant zustellen könnten. Au weia! Hätte dieser Schicksalsschlag nicht einen anderen Kunden treffen können? Vielleicht einen, der sich darüber gefreut hätte? Wieder schlaflose Nächte. Nur zwei Tage später klingelte der Postbote an meiner Tür und brachte das überhaupt nicht ersehnte Päckchen. Ich legte es im Wohnzimmer auf den Tisch und mich erstmal zwei Stunden ins Bett. Den Schock musste ich erstmal verkraften.

Mit dem Mut der Verzweiflung öffnete ich am Nachmittag schließlich das Päckchen. Ich hatte schweißnasse Hände. Drin war eine Kurzanleitung, eine wirklich sehr kurze Kurzanleitung. Und natürlich der Kindle. Was nicht drin war, war das Ladekabel. "Das ist ja prima", freute ich mich. "Ohne Ladekabel kannste mit der Maschine gar nix anfangen, also packste alles zusammen und schickst es direkt wieder zurück. Wie schön! Du hast Mut bewiesen, du hast dich der Herausforderung gestellt, du hast ein Kämpferherz gezeigt, aber es hat halt nicht sollen sein." Hach, was ging es mir auf einmal wieder gut. Ich machte mir eine Tasse Kaffee und war richtig gut zufrieden. Das Leben konnte doch schön sein. Wer braucht schon eine elektronische Bücherlesemaschine?

Während ich so meinen Kaffee schlürfte, dachte ich: "Wenn du dieses Ding schon mal da hast, kannst du es dir ja wenigstens mal angucken." Unverbindlich sozusagen. Es beißt ja wahrscheinlich nicht. Naja, dank des gerade wiedergewonnenen positiven Lebensgefühls traute ich mich das. Ganz vorsichtig hob ich das Ding - okay, den Kindle - aus der Verpackung. Er war sehr leicht. Fühlte sich gut an, ganz flach, ungefähr die Größe einer Postkarte. Vergleiche kann ich nicht anstellen, weil ich noch nie einen eBook-Reader in der Hand hatte. Auf der Vorderseite befanden sich unten vier kleine runde Knöpfe und ein größerer viereckiger. Also insgesamt fünf. Das finde ich schon ganz schön viel. Jetzt war ich mutig geworden. Ich drückte nacheinander alle fünf Knöpfe. Nichts passierte. Kann ja auch gar nicht, weil in der Kurzanleitung stand, dass man als erstes den Akku aufladen muss, was ohne Ladekabel halt nicht geht. Ich wurde übermütig und fing an mit der Kiste zu reden: "Wie, mehr hast du nicht drauf? Das ist aber ein schwaches Bild." Dann fiel mir die ultrakurze Kurzanleitung wieder ein, die im wesentlichen eigentlich aus einem Bild des Kindle mit den verschiedenen Knöpfen besteht. Und siehe da, es gibt noch einen weiteren Knopf, den ich übersehen hatte. An der Unterseite des Gerätes befindet sich der On/Off-Schalter, man könnte auch sagen der An/Aus-Schalter. Obwohl sich mit leerem Akku da eigentlich gar nichts tun dürfte, drückte ich einfach mal drauf.

Und plötzlich kam Leben in diese Maschine. Ich war so fasziniert von dem, was sich da auf dem Bildschirm ereignete, dass ich jetzt leider nicht mehr ganz genau wiedergeben kann, welche Einzelheiten sich in welcher Reihenfolge abspielten. Auf jeden Fall wurde ich plötzlich gefragt, in welcher Sprache ich denn kommunizieren möchte. Eine Liste von Vorschlägen erschien im Display. Mit der großen viereckigen Taste (eine ähnliche Taste kenne ich von einem früheren Handy) manövrierte ich den Pfeil vorsichtig auf "deutsch" und klickte auf "bestätigen". Damit war das Gerät wohl einverstanden, er (sie oder es?) arbeitete weiter, auf dem Bildschirm flackerte, blitzte und zuckte es und ich dachte: "Na, er wird schon wissen, was er tut." Dann war ich wieder dran. Er wollte mein WLAN-Passwort wissen. "Hah, jetzt kippt die Oma sicher aus den Latschen", denkt der ein oder andere Leser, der sich bis hierhin durchgekämpft hat. Aber was soll ich Ihnen sagen. Nee, sie kippt nicht, denn das ist der einzige Punkt, auf den ich mich vorbereitet hatte, weil ich wusste, dass diese Kiste mein WLAN-Passwort wissen will. Also habe ich auf eine runden Tasten gedrückt (es wurde einem angezeigt, welches die richtige ist), dann erschien eine Tastatur und damit habe ich das Passwort eingegeben. Wieder arbeitete das Maschinchen (inzwischen war sie mir schon ein bisschen ans Herz gewachsen) und dann erschien oben das Internet-Symbol. Hatte also geklappt. Prima. Dann stand da irgendwas von "laden" und plötzlich hatte ich jede Menge Bücher auf meiner Startseite. Das waren Gratis-Bücher, die ich vor längerer Zeit mal spaßeshalber geladen hatte. Die installierten sich hier nun automatisch und ich konnte direkt eines aufschlagen - wahrscheinlich müßte ich besser sagen "anklicken" - und mit dem Lesen beginnen. Toll, was ??!! Insgesamt hat der ganze Vorgang vom ersten Druck auf die Einschalttaste bis zum Anklicken des ersten Buches höchstens 3-4 Minuten gedauert. Ich konnte mein Glück noch gar nicht fassen. Irgendwo musste doch noch ein Haken sein. Nun dachte ich, dass das Stöbern und Einkaufen im Shop bestimmt ganz kompliziert sei. Habe es also versucht: Shop sofort gefunden, Buch ausgesucht, angeklickt, gekauft, Geld weg, Buch geladen - LESEN !!! So einfach. Unfassbar. Man kann sich hier wirklich auf's Lesen konzentrieren, die Technik ist Nebensache. Und so soll es meiner Meinung nach auch sein. Liebe Angsthäsinnen: Wenn ich das schaffe, schaffen Sie das auch. Nur Mut!!!

Inzwischen habe ich den Kindle mit all seinen Vorteilen richtig schätzen gelernt und ich schicke ihn definitiv nicht wieder zurück. Die oben genannten Vorteile eines gedruckten Buches schätze ich nach wie vor sehr und ich gebe zu, dass ich sie beim Kindle manchmal etwas vermisse. Das fehlende Kabel wurde mir von Amazon übrigens innerhalb von zwei Tagen nachgeschickt. Freundlicher und kompetenter Kundendienst.

Morgen gibt's für den Kindle die erste Alltagsprobe. Ich habe einen Arzttermin. Erfahrungsgemäß sind die Wartezeiten dort sehr lange. Der perfekte Einsatz für meinen Kindle also. Ich bin gespannt auf den Moment, wenn ich alte Oma den Kindle mit lässiger Geste und einer Miene der Selbstverständlichkeit aus der Handtasche ziehe, während all die jungen Leute "nur" auf ihren Smartphones rumdaddeln. Das sagt man heute doch so, oder?

Zum guten Schluss habe ich noch zwei Tipps für alle Sparfüchse, die nach einer preiswerten Alternative für Leselampe und Hülle suchen, weil knapp 60,-€ für die Edel-Variante doch ganz schön happig ist. Finde ich zumindest. Ich habe mir vor einiger Zeit im Supermarkt für ein paar Euro eine sogenannte Stirnlampe gekauft, die ich benutze, wenn ich mit meinen Hund in der dunklen Jahreszeit Gassi gehe. Jetzt habe ich festgestellt, dass sie auch als Kindle-Leselampe sehr gut geeignet ist. Man hat die Hände frei und egal in welcher Körperhaltung man lesen möchte, das Licht ist immer an der richtigen Stelle. Mein zweiter Tipp betrifft die Hülle. Wenn Sie einfach nur nach einer Möglichkeit suchen, den Kindle in den Tiefen einer Handtasche schonend zu transportieren, eignet sich von den Abmessungen her ein haushaltsüblicher Waschlappen oder Waschhandschuh sehr gut dazu. Nicht lachen !! Nein !! Okay, ich gebe ja zu, wenn man am Strand, in der Kneipe, Disco oder auf einer Party angeben ähh... repräsentieren möchte, dann wäre sicher eine schicke Lederhülle besser geeignet. Der Lässigkeitsfaktor ist bei einem dicken, flauschigen Frotteewaschhandschuh wahrscheinlich nicht besonders groß.

Dies ist übrigens meine erste Rezension bei Amazon. Normalerweise mache ich sowas nicht. Aber für "meinen Kindle" bin ich mal über meinen Schatten gesprungen. Hoffe, es hat einigen gefallen. Viele Grüße.

P.S.
Inzwischen habe ich mich - ermutigt durch Sie, liebe Leser - dann doch getraut, ein paar weitere Rezensionen zu schreiben. Und auf einmal sind es über zweihundert geworden, geschmückt mit mehr als dreihundert Kommentaren von Ihnen. Wow !!! Vielen Dank dafür.
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434 von 450 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ich bin vollends zufrieden, 10. Oktober 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Kindle eReader, Wi-Fi, 15 cm (6 Zoll) E Ink Display, deutsches Menü

Nachdem ich nun auch seit einigen Tagen erfreuter Besitzer des neuen Kindle bin möchte ich auch eine kleine Rezension verfassen. Anzumerken sei dass dieser mein erster eBook Reader ist und ich ihn somit nur schlecht mit anderen Geräten seiner Klasse vergleichen kann.

== Haptik, Display und Bedienung ==

Mir persönlich war es sehr wichtig dass er besonders klein und leicht ist, da er sonst die meiste Zeit zu Hause herumliegen würde. Dies war auch einer der Gründe weshalb ich mir zuvor nie den Kindle 3 mit der Tastatur gekauft habe - er war mir einfach zu sperrig. Für mich persönlich bestand nie ein Bedürfnis nach einer Tastatur da ich auf dem Gerät keine ausführlichen Notizen verfassen möchte. Für kurze Notizen oder die Suchfunktion ist das Softkeyboard jedoch mehr als ausreichend.
Vom Display war ich als "Neueinsteiger" wirklich begeistert. Insbesondere wenn man es sonst gewohnt ist ab und zu vom Monitor oder Smartphone zu lesen ist solch ein E-Ink Display schon eine völlig andere Liga. Selbst im hellen Sonnenlicht lässt es sich äußerst entspannt lesen und qualitativ würde ich sogar behaupten dass es erheblich besser ist als ein durchschnittliches Taschenbuch. Auch beim lesen ist die Größe optimal und das geringe Gewicht macht sich schnell positiv bemerkbar. Insbesondere im Vergleich zum klassischen Buch empfinde ich dieses "einseitige Format" wesentlich angenehmer zu handhaben. Endlich keine Seiten mehr die einem vor der Nase umklappen :)
Die Bedienelemente sind alle sehr gut angeordnet und lassen sich einwandfrei bedienen. Ich persönlich empfinde gerade bei einem derartigen Gerät die Hardwaretasten als besonders angenehm da sie sich auch mit Handschuhen noch halbwegs gut bedienen lassen.

== Akkulaufzeit ==

Diese kann ich nach wenigen Tagen natürlich noch nicht ausreichend bewerten, aber bisher macht es einen sehr guten Eindruck. Insbesondere in den ersten Tagen sollte der Akku eigentlich besonders beansprucht werden da jedes neue Buch beim ersten Mal für die interne Suche indiziert wird. Bisher halte ich einen Monat für realistisch, wobei dies natürlich auch stark vom Nutzungsverhalten abhängt.

== Speicher ==

Für Bücher stehen etwa 1,3-1,4gb zur Verfügung. Während bei den alten Kindle Modellen auf Grund der Möglichkeit auch Hörbücher abzuspielen ein größerer Speicher eventuell noch Sinn machte halte ich bei diesem Modell den Speicher für mehr als ausreichend. Ich habe derzeit 83 Inhalte (darunter größere PDF Dateien) installiert und noch gut 1,25 gb frei. Für mich persönlich wäre also ein deutlich geringerer Speicher noch mehr als ausreichend gewesen. Zumal ich den Kindle auch als eBook Reader und nicht als meine persönliche Bibliothek ansehe. Schon allein aus Gründen der Übersichtlichkeit bevorzuge ich also nur die Bücher auf dem Gerät zu belassen die ich derzeit lese - der Rest ist im Amazon Archiv, der Dropbox (auf welche man mit dem internen Browser zugreifen kann) oder auf dem heimischen Rechner.

== Preise ==

Häufig liest man Kritik daran dass die eBook häufig auf Grund der Buchpreisbindung denen der Taschenbücher entsprechen. In den letzten Tagen, seit ich den Kindle besitze, stellte ich jedoch erfreulicherweise fest das selbst einige neue Titel in der eBook Version satte 6€ günstiger waren als die Druckausgabe in Form eines Taschenbuches. Unter dem Aspekt dass die Taschenbücher häufig auch noch eine schlechte Qualität aufweisen erfreute mich dies natürlich umso mehr. Ob dies nun vom Autor/Verlag abhängt, oder der Preis des Taschenbuches zum derzeitigen Zeitpunkt noch erhöht war vermag ich nicht zu beurteilen.

== Der Kindle im Alltag und der Kampf mit den Formaten ==

Ich persönlich hatte zunächst immer meine Bedenken wegen dem Kindle eigenem .mobi Format, wurde nun aber eines besseren belehrt. Die meisten Bücher fand ich bisher im Amazon Shop und ein Blick auf die anderen deutschen Händler zeigte mir dass sie dort meist den gleichen Preis aufwiesen oder eher teurer waren. Wenn man dann aber doch einmal Bücher im weiter verbreiteten ePub Format vor sich liegen hat ist dies auch kein Problem. Dank der Software Calibre, die es für alle gängigen Betriebssysteme gibt, ist ein Buch mit einem Klick vom ePub ins mobi Format konvertiert sofern es DRM-frei war. Tageszeitungen wie "Die Zeit" werden neben dem ePub auch im Kindle Format angeboten und selbst Dienste wie Instapaper oder Readability unterstützen den Kindle. Letztere nutze ich übrigens äußerst gerne. Sobald ich interessante Artikel im Web entdecke lassen sich diese mittels für ein späteres Lesen markieren und werden dann automatisch sofort, täglich oder wöchentlich im Stil einer Zeitung auf meinen Kindle übertragen.

== Wifi vs 3G ==

Ich persönliche vermisse 3G aus vielerlei Hinsicht nicht. Ein Punkt wären die Kosten. Neben dem teureren Gerätepreis für die Varianten mit 3G kommt auch noch die geringe Gebühr von Amazon hinzu wenn man sich etwas über 3g auf seinen Kindle schicken lässt - dies ist über Wifi gratis. Hinzu kommt dass ich unterwegs stets mein Smartphone dabei haben und somit, zumindest im Falle von Android, stets innerhalb von wenigen Sekunden meinen eigenen Wifi Hotspot öffnen kann. Bei einem ersten Versuch funktionierte dies tadellos. Wobei ich dieses ehrlich gesagt wohl nur sehr selten nutzen werde da unterwegs in der Regel auch einfach kein Bedarf daran besteht.
Zum integrierten WLAN sei übrigens noch zu erwähnen dass es WPS unterstützt. Die Passworteingabe des WLANs bleibt einem also glücklicherweise erspart.

== Kritik ==

Bisher habe ich nicht viel zu bemängeln. Das einzige was ich derzeit wirklich vermisse ist eine anständige Tasche mit integrierter Leselampe. Diese wird derzeit leider nur für den alten Kindle angeboten.
Außerdem fände ich es äußerst praktisch wenn man die eigenen Notizen und Markierungen auch auf der Webseite einsehen könnte. Vielleicht wird dies ja noch eines Tages kommen.

== Fazit ==

Da ich absolut begeistert bin kann ich eigentlich nur jedem der mit einem eBook Reader liebäugelt zu diesem Produkt raten. Man sollte sich nur zuvor überlegen ob man eine Tastatur benötigt oder wie ich gut darauf verzichten kann.
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465 von 483 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Guter Reader zu gutem Preis, 8. Oktober 2011
Ich bin ein Vielleser und ein Querleser, was bedeutet, ich lese immer mehrere Bücher auf einmal. Schon alleine deshalb ist die Anschaffung eines Kindle's für mich eine gute Wahl.

Habe ein paar Wochen über das iPhone-App die Bücher gelesen, aber auf Dauer ist das kleine Display nicht sehr angenehm und auch zu hell (obwohl man durch die Anpassung an die Lichtverhältnisse dafür auch im Dunkeln lesen kann).

Man kann und sollte den Kindle nicht mit einem iPhone oder iPad vergleichen, der Kindle wurde auch nie als Ersatz oder Vergleichsobjekt angeboten und muss sich aufgrund dessen diesem Vergleich gar nicht erst stellen. Hier geht es ausschließlich ums Lesen. Die ständigen Vergleiche mit Smartphone und Co. sind also nicht wirklich hilfreich. Natürlich präsentiert sich ein Buch per App auf einem Smartphone oder Tablet anders; farbig, gestochen scharf, Bedienung via Touchscreen. Aber mal ganz ehrlich, ich finde die Anzeige im Kindle augenfreundlicher und vor allen Dingen "büchernah" (dank eInk). Auch hat man eben genau wegen dem fehlenden Touchscreen keine störenden Tabser, Schmierfilm oder dergleichen auf dem Display. Auch das matte Display macht das Lesen angenehmer, wenn man mehr als 30 Minuten am Stück liest.
Auch dass ich eine externe Lichtquelle benötige, wenn es dunkel ist, finde ich jetzt nicht schlimm, dafür gibts ja dann ne Hülle mit Leseleuchte (leider für den neuen Kindle erst Ende November lieferbar). Schutz und Goodie in einem (für iPhone und Co. brauch ich schließlich auch einen Schutz, weil die Außenhülle der Geräte sehr empfindlich ist). Notfalls hat wohl jeder eine Lampe zu Hause.

Ich habe wissend einen Kindle ohne 3G gewählt, dafür hab ich mein iPhone.
In der Beschreibung wird m.E. deutlich genug darauf hingewiesen, dass die Verbindung per Wi-Fi hergestellt wird, und jeder der bereits das Internet per WLAN benutzt sollte wissen, ob das innerhalb der eigenen 4 Wände klappt oder nicht.

Die Bedienung über das Mini-Pad ist wirklich etwas ungewöhnlich, man gewöhnt sich aber schnell dran und alles ist selbsterklärend. Dass dieser Kindle keine Tastatur hat finde ich nicht schlimm, denn diese Mini-Tasten waren nicht besser oder schlechter wie hier die Texteingabe per Cursor.
Die Menüführung ist übersichtlich. Bücher können in Sammlungen geordnet werden, sehr hilfreich, denn ansonsten wäre alles sehr schnell unüberschaubar. Würde mir allerdings wünschen, dass die Software dahingehend geändert wird, dass man in den einzelnen Sammlungen nochmals Unterordner anlegen könnte. Auch wäre es benutzerfreundlicher, wenn, wie bei den Apps, eine Unterteilung mit Buchstaben (z.B. bei der Sortierung nach Autor), deutlich per Balken nach Alphabet angezeigt wird. Leider erscheinen so die einzelnen Autoren schlicht fortlaufend nach Alphabet und eigentlich wieder unübersichtlich, wenn man bereits viele Bücher in den einzelnen Sammlungen hat.
Durch das geringe Gewicht lässt sich der Kindle sehr gut handhaben und es entstehen keine Ermüdungserscheinungen in den Händen (gerade bei dicken "Schinken" einfach super).

Der Kindle ist nicht für das Surfen im Internet entwickelt worden, sondern als Bücher-Lesegerät. Nie wurde behauptet, dass er was anderes wäre. Daher kann man auch hier keine Vergleiche anstellen.
Der in Amerika bald gelaunchte Kindle Fire geht in die Richtung Tablet, kostet dementsprechend aber auch mehr.
Schon alleine ein Preisvergleich zwischen den genannten Geräten wie iPhone oder iPad macht die Entscheidung für diesen Kindle leicht, sofern man nur einen ebook-Reader möchte. Alle anderen Geräte sind schon ganz anders in ihrer ganzheitlichen Nutzung gedacht.
Jeder muss für sich selber herausfinden, WAS er eigentlich wirklich möchte, einen Reader oder ein Multifunktionsgerät.

Also wer einen guten und preislich angemessenen ebook-Reader möchte ist beim Kindle sehr gut aufgehoben.

4 von 5 Punkten, da an der Software noch hier und da was zu verbessern wäre.
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3.715 von 3.866 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der neue Kindle - Eine umfassende Rezension für Ein- und Umsteiger, 19. September 2012
Von 
Benjamin T. (Göttingen, Niedersachsen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(#1 HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 10 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Kindle, 15 cm (6 Zoll) E Ink-Display, WLAN (Vorgängermodell - 5. Generation) (Elektronik)
Länge:: 9:56 Minuten

Herzlich willkommen,
in dieser Rezension möchte ich mich sowohl an Einsteiger richten, die noch keinen eReader besitzen und überlegen ob sie sich einen zulegen sollen und obs dann gerade der Kindle werden soll, aber auch an diejenigen die bereits den Kindle der ersten Generation besitzen und sich überlegen, ob sie jetzt umsteigen sollen.

Für alle die noch gar keine Erfahrungen mit eReader haben, habe ich ein Video erstellt, in dem ich den Kindle einmal in Aktion vorstelle. Dort zeige ich, wie man ihn grundsätzlich bedient, zeige auch einen direkten Vergleich von Kindle zu gedruckten Buch und geben noch einige Tipps fürs Zubehör. Meiner Erfahrung nach ist es das beste, sich einen eReader auszuleihen und einfach mal selbst auszuprobieren. Für alle die niemanden kennen, der einen hat ist das Video gedacht, um mal einen persönlichen Eindruck zu bekommen. Umsteiger die schon alles über eReader und den alten Kindle wissen scrollen einfach nach unten zum Umsteiger-Teil der Rezension, wer neu im eReader-Segment ist und Informationen über den Kindle an sich sucht, liest einfach hier weiter.

Vorweg noch ein paar Infos über den Rezensenten, damit ihr einordnen könnt, wie ihr meine Rezension zu bewerten habt. Ich bin 30 Jahre alt und habe früher sehr viel gelesen, in den letzten Jahren hat es etwas nachgelassen. Ich besitze ein Smartphone, Tablet PC und den ersten deutschen Kindle. Ich habe angefangen, auf dem Tablet eBooks zu lesen, was mir schon sehr gefallen hat, aber mich hat gestört dass die Geräte zu groß und schwer sind, dass der Akku nicht lange hält und vor allem das strahlende Display. Daher habe ich mir dann letztes Jahr zu Weihnachten den Kindle gegönnt, der in den meisten Punkten diesem neuen Gerät entspricht, abgesehen von ein paar Verbesserungen. Seitdem ich den Kindle besitze, lese ich viel, viel mehr als vorher. Nun aber zur Rezension, ich werde einfach auf ein paar Punkte eingehen, die mir selbst wichtig sind, oder auch auf Punkte, die in anderen, negativen Rezensionen angesprochen werden.

Display:
Der Kindle verwendet die sogenannte eInk Technologie. Dank dieser Technologie hat der Kindle keinen strahlenden Bildschirm, sondern erscheint wie eine matte Buchseite. Durch einen elektronischen Impuls wird die Tine beim Umblättern in sekundenschnelle neu Verteilt und sieht wirklich aus wie eine Buchseite. Das Schriftbild ist in dieser neuen Kindle Version nochmal deutlich klarer, schärfer und kontrastreicher geworden. Ein weiter Vorteil ist das Stromsparen, da der Kindle nur dann Strom benötigt, wenn man umblätter. Ist die Seite einmal aktiv, benötigt der Kindle keine Energie mehr, um die Anzeige aufrecht zu erhalten -eInk sei Danke.
Konnte man beim alten Kindle manchmal, wenn man genau hingesehen hat, noch Pixel an den Buchstaben ausmachen, so sind die Buchstaben nun wirklich rund und gestochen scharf. Man kann den Kindle halten wie man möchte, aus jedem Blickwinkel ist die Anzeige gestochen scharf. Dank überarbeiteter Technologie ist der Hintergrund der Seite auch nicht mehr ganz so grau wie bei Vorgänger sondern schon deutlich weißer: Zwar immer noch nicht so weiß, wie eine richtige Buchseite, beim Lesen ist der Kontrast aber groß genug, um wirklich sehr angenehm lesen zu können. Da das Display nicht beleuchtet ist, benötigt man, genau wie bei einem normalen Buch eine ausreichende Beleuchtung, allerdings gibt es dafür sehr gutes Zubehör, mehr dazu später.
Es ist nicht nur ein Werbeversprechen, dass einem der Kindle vom Schriftbild her das gleiche Leserlebnis wie ein Buch liefert, es ist auch in der Praxis so.
Darüber hinaus hat der Kindle den Riesenvorteil, das man die Schriftgröße anpassen kann. Gerade für Menschen mit Sehschwäche sehr angenehm, da man so auf eine Lesehilfe verzichten kann bzw. jeder ein für sich angenehmes Schriftbild einstellen kann. Gerade für etwas ältere Menschen ein nicht zu unterschätzender Vorteil, gegenüber einem normalen Buch.

Verarbeitung und Maße:
Die Maße sind ja in der Produktbeschreibung zu finden, die muss ich hier nicht näher angeben. Im alltäglichen Lesegebrauch stellen diese sich allerdings als ungemein praktisch heraus. Der Kindle ist sehr dünn und sehr leicht. Das 6"-Display hat eigentlich die ideale Größe zum angenehmen Lesen. Ca. 160 Gramm wiegt der Kindle, damit deutlich weniger als die meisten Bücher, er liegt wirklich federleicht in der Hand und man kann stundenlang einhändig damit lesen, ohne dass die Hand durch das Gewicht lahm werden würde. Das Gerät ist natürlich aus Plastik, allerdings wirkt es sehr wertig und trotz des geringen Gewichts sehr stabil. Die Bedienelemente sind gut angeordnet, so dass man nicht versehentlich irgendwo dran kommt. Das Gehäuse ist auch sehr rutschfest und robust. An der Unterseite findet sich ein Miro-USB Anschluss, über den man den Kindle auflädt oder Bücher auf das Gerät lädt, wenn man nicht das Amazon Whispersny benutzen möchte. Etwas schade ist, dass die Tasten zum Umblättern beim neuen Kindle nicht ganz so hochwertig wirken, wie beim Vorgänger

Bedienung:
Die Grundelemente der Bedienung habe ich bereits im Video gezeigt. Innerhalb eines Buches kann man bequem mit einem kurzen Daumendruck vor- oder zurückblättern. Zum Lesen von Romanen ist dies hervorragend geeignet. Besonders wenn man es mit dem Lesen eines normales Buches vergleicht: Möchte man hier umblättern, benötigt man eigentlich immer zwei Hände, beim Kindle ist dies bequem einhändig machbar. Auch dies ist beim Lesen abends im Bett ein großer Vorteil. Ebenso wie die Tatsache, dass der Kindle eben so leicht und flach ist und ca. die Maße einer Buchseite hat. Man hält ihn einfach bequem in einer Hand. Ein Buch muss man immer offen halten, speziell wenn man auf der Seite liegend liest muss man immer verhindern dass es zufällt oder eine Seite von alleine umschlägt. Dies entfällt beim Kindle komplett, man hat immer nur die Seite offen die man gerade lesen möchte. Dies erhöht den Lesekomfort ziemlich.

Umblättern:
Beim alten Kindle hat das Display bei jedem umblättern kurz aufgeflackert, beim neuen Kindle passiert dies nur alle paar Seiten mal. Dies ist am Anfang ungewohnt und viele empfinden es störend. Gerade wenn man das Phänomen entdeckt hat und dann einfach mal schnell durch die Seiten klickt. Ich kann dazu nur den Tipp geben: Lest, lest und lest. Nach spätestens 30 Seiten hat man sich absolut daran gewöhnt, zumal es bei dieser neuen Version des Kindles deutlich seltener passiert. Ich persönlich kenne niemanden, der sich nach einem Tag lesen mit dem Kindle darüber aufgeregt hat. Gerade wenn man wirklich konzentriert liest, dann wandert in der Zeit des Umblätterns das Auge eh vom Seitenende unten zum neuen Seiten anfang oben. Dies ist wirklich eine gewöhnungssache und man gewöhnt sich sehr fix daran - versprochen :)
Die Geschwindigkeit des Umblätterns hat sich nochmal merklich gesteigert und geschieht nun wirklich fast unmerkbar in Bruchteilen von Sekunden
Anmerkung: Wie ich gerade festgestellt habe, hatte ich bei meinem alten Kindle das Aktualisieren der Anzeige bei jedem Umblättern aktiviert. Schaltet man dies aus flackert auch dieser nicht mehr so oft auf, aber gerade dann merkt an, dass das Umblättern beim neuen Kindle deutlich schneller und flüssiger geschieht als beim alten Model.

Akkulaufzeit:
Der Akku hält wirklich ewig. Wer wirklich extrem viel und intensiv liest wird den Kindle vielleicht alle zwei Wochen aufladen müssen, wer normal viel liest ca. einmal im Monat, und wer so viel liest wie ich alle 6-8 Wochen. Das ist wirklich sehr praktisch, gerade auf Reisen. Zwei Wochen Urlaub sollte der Kindle problemlos überstehen, da man im Urlaub ja auch selten nur den ganzen Tag liest auch deutlich länger. Das Gerät ist dann auch wirklich sehr schnell wieder geladen. Ich habe die Zeit nicht gestoppt, aber nach zwei - drei Stunden ist der Kindle wieder voll und man kann sich wieder auf wochenlanges Lesevergnügen einstellen.

Wie bekommt man Bücher auf den Kindle?
Dazu gibt es im wesentlichen vier Möglichkeiten: Via Kindle im Kindle Shop shoppen, Bücher direkt auf der Amazon Seite kaufen, per eMail oder via USB.

- Kindle Shop vom Gerät aus:
Ist man im WLAN kann man einfach über das Gerät den Kindle Shop aktivieren. Hier kann man gezielt nach Büchern suchen, die man gerne lesen möchte, man kann die Topseller listen durchgehen oder auch die Top Gratis Bücher durchforsten, außerdem gibt es fast täglich ein Angebot über ein reduziertes Buch, das man vergünstigt erhält. Das Gerät wird direkt bei der Bestellung mit dem eigenen Account verbunden, so dass man nur auf Kaufen klicken muss und schon hat man das Buch. War man zu voreilig hat man auch immer die Gelegenheit, ein Buch wieder sofort zu stornieren.
Es ist übrigens beim Kauf wichtig, dass man sich bewußt ist, dass das Gerät schon mit dem eigenen Account verknüpft ist. Geht es in der Post verloren oder wird es gestohlen kann jeder damit shoppen gehen, es wird dann Ihr eigener Account belastet. Wen dies stört, der kann das Gerät aber jederzeit in seinem eigenen Amazon Account deaktivieren, eine Option die man auf jeden Fall nutzen sollte, wenn das Gerät gestohlen oder verloren wurde.
Die gekauften Bücher werden per WLAN bequem ohne eigenes zutun übertragen und sind binnen weniger Sekunden auf dem Kindle

- Per Amazon.de vom Computer aus. Man kann auch bequem am PC sitzen und dort Bücher über die Amazon Webseite kaufen. Dort sucht man sich ein Buch aus, kauft die Kindle Version und Sekunden nachdem man den Kauf bestätigt hat, steht das Buch zum Lesen auf dem Kindle zur Verfügung. Sehr bequem und sicherlich die meistgenutzte Art um Bücher auf den Kindle zu bringen

- Per eMail: Jeder Kindle erhält eine eMailadresse, die entweder vorgegeben ist oder, je nach Verfügbarkeit frei gewählt werden kann. Schickt man dann Bücher an diese @kindle.com Adresse werden sie ebenfalls per Whispersync übertragen, sobald man sich im WLAN befindet.

- Per USB: Wer nicht nur per Amazon Bücher auf den Kindle bringen möchte, sondern auch eigene Inhalte, oder eBooks, die man aus anderen Quellen hat. Dazu benötigt man dann in der Regel eine Software, die die Ebooks dann in ein Kindle kompatibles Format konvertiert. Sehr zu empfehlen ist hier die Software Calibre, die mit dem Kindle kompatibel ist und mit der man in wenigen Schritten Bücher auf den Kindle übertagen kann und auch alles bequem in Ordner sortieren kann

Welche Option man nutzen möchte, bleibt jedem selbst überlassen, funktionieren tun sie alle problemlos.

PDF auf dem Kindle:
Über PDF und Kindle wurde schon viel geschrieben. Zusammenfassend lässt sich sagen: Wer den Kindle als PDF Reader benutzen möchte wird enttäuscht werden. Hierfür sind Tablet PCs deutlich besser geeignet. Der Kindle kann kein Multitouch und die eInk Technologie wäre dafür nicht geeignet, daher lassen sich PDFs nur in einem fixen Format anzeigen und man kann allein schon der auf einer einzigen Seite sehr unbequem navigieren, das macht auf Dauer keinen Spass. Ich persönlich empfinde dies nicht als Schwäche des Gerätes, denn der Kindle will auch gar kein PDF Reader sein. Wer hier aber z.B. für die Uni zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen möchte, wird mit dem Kindle nicht glücklich werden

Speicherplatz:
Der Kindle hat ca. 1,25 GB Speicher für Nutzerinhalte zur Verfügung. Das ist definitiv mehr als man an benötigt, man kann ca. 1000 Bücher auf den Kindle laden, bevor der Speicherplatz voll ist. Und mal ehrlich, niemand wird 1000 Bücher lesen, ohne vorher einen Internetanschluss zu haben, und die Möglichkeit zu haben, neue Bücher nachzuladen. Was ist nun aber mit Bücherwürmern, die ihre Bücher Sammlung nach und nach durch Kindle Bücher ersetzen und mehr als 1000 Bücher haben? Die Bücher, die man bei Amazon kauft werden alle mit dem Account verknüpft. Löscht man als Bücher vom Kindle, kann man sie bei Bedarf bequem nachladen, daher kann ich keinen Fall vorstellen, in dem der Speicherplatz irgendein Problem darstellen sollte

Preise von Kindle-Büchern:
Kindle Bücher sind in der Regel billiger, bei neueren Hardcoverromanen sind dies schonmal 3-5€ pro Buch. Das summiert sich bei vielen Büchern ganz leicht auf und man hat den Preis für den Kindle schon bald durch die Ersparnisse bei den Büchern wieder raus. Jedoch kann es schon mal passieren, dass man immer noch 15€ für einen 1MB grßen Download zahlt. Das mag vielen komisch erscheine, da man defacto ja nichts in der Hand hat für sein Geld. Gerade bei technikorientierten Usern setzt sich immer mehr die sogenannte App-Mentalität durch, das man es ungewohnt findet, für einen Download mehr als einen Euro zu zahlen. Egal ob Apps für Handies oder einzelne Lieder, meistens bekommt an diese sehr preiswert. Aber auch bei Alben ist man es eigentlich mittlerweile gewohnt sie einfach online, als download zu kaufen, dafür auch noch ca. 10€ oder mehr zu bezahlen und nichts in der Hand, dafür aber Musik auf seinem iPod zu haben. Ich denke, dass sich dieses Bewußtsein nach und nach auf bei eBooks einstellen wird. Ich kenne viele Stimmen die eBooks generell zu teuer finden, ich gehöre nicht dazu. In der Regel spart man bei jedem Buch etwas ein und das ist, wenn man sich die Wertschöpfungskette einmal anschaut meistens sogar noch mehr als der Anteil der Material- und Vetriebskosten.

Nachteile des Kindles:
Das klang bisher alles sehr positiv und ich bin auch sehr vom Kindle angetan, aber man muss sich auch der Nachteile des Kindles bewußt sein.
Ein gestohlener Kindle ist sehr ärgerlich. Wenn man z.B. zu zweit ins Freibad fährt und schwimmen geht, lässt man seine Sachen meistens unbeaufsichtigt zurück. Bei einem normalen Buch ist dies kein Problem, das wird wohl eher nicht geklaut und wenn doch ist es meistens nicht so teuer gewesen. Ein Kindle ist ein wertiges technisches Gerät, das kann dann auch schon gerne Mal weg sein.
Wenn man umzieht, wird einem jeder Helfer dankbar sein, wenn man seine Bücher größtenteils auf dem Kindle hat, da man unglaublich viel Gewicht spart und auch keine Staubfänger mehr im Regel stehen hat. Aber gerade dort haben Bücher einen ganz eigenen Charme. Wenn man in einer fremden Wohnung ist, schaut man gerne interessiert in die Büchersammlung des Bewohners, eine Büchersammlung sagt immer auch etwas über den Besitzer aus und es ist ein schönes Gefühl seine Lieblingsbücher in als gebundenes Exemplar im Regal stehen zu haben. Hat man primär Bücher auf dem Kindle entfällt diese Einrichtungsoption. So sehr ich das Lesen auf dem Kindle auch mag, dieser Aspekt ist wirklich sehr schade.
Ebenso wie das Verschenken von Büchern. Ich lese mittlerweile Romane fast nur noch über den Kindle. Würde mir jemand einen Roman als Hardcover schenken würde ich mich sicher auch sehr freuen und das Buch sicher auch lesen, aber wenn mir nun jemand ein Kindle Buch schenken möchte ist dies zum einen nicht so einfach, zum anderen finde ich es auch sehr unpersönlich jemanden einen Download zu schenken.
Und natürlich das Lesen in der Badewanne. In einen ZipBeutel verpackt soll das zwar gehen, ich persönlich halte mich strikt daran meine elektronischen Geräte fern von Wasser zu halten

Wie schwerwiegend diese Nachteile sind, muss jeder für sich selbst entscheiden, bei mir persönlich überwiegt der Komfort und ich habe seitdem ich meinen Kindle habe, deutlich mehr Lust auf Lesen als vorher.

Zubehör:
Ich benutze seit 9 Monaten diese Hülle von Amazon: Amazon Kindle Lederhülle mit Leseleuchte, Schwarz für meinen alten Kindle. Der neue Kindle hat die gleichen Abmessungen und passt daher ebenfalls in diese Hülle. Sie mag zwar etwas teuer erscheinen, aber ich kann sie trotzdem nur empfehlen. Wer auf den Link klickt findet dort auch eine umfassende Videorezension von mir zu der Hülle und bekommt so einen guten Eindruck davon. Mein alter Kindle sieht aus als wäre er gestern gekauft worden, und gerade die Leselampe ist sehr praktisch, kann man damit doch in absoluter Dunkelheit problemlos und ermüdungsfrei lesen. Zwar bekommt das Leder einige Macken im Laufe der Zeit, aber das ist ja der Sinn des ganzen: Die Hülle soll Macken bekommen, nicht der Kindle. Wer gute, preiswertere Alternativen kennt, die qualitativ genau so hochwertig ist und ebenfalls Hülle und Leseleuchte so genial vereint, darf mich gerne darüber informieren, bis dahin kann ich aber jedem Kindlebesitzer nur zu dieser Hülle raten, und nein, ich bekomme kein Geld von Amazon für diesen Tipp, er entspringt einfach meinen persönlichen Erfahrungswerten.

So jetzt habe ich einen halben Roman geschrieben, ich hoffe irgendwer hat überhaupt bis zum Ende gelesen. Man könnte noch viel mehr zum Kindle schreiben, sollte noch ganz akute Fragen bestehen, einfach nachfragen, ich ergänze die Rezension gerne, sollten wichtige Sachen fehlen.

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Fazit:
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Der neue Kindle verbessert das Vorgängermodel nur leicht, ist aber nach wie vor eine tolle Sache. Der Kindle ist genau so, wie ein eBook Reader für mich sein muss: Er ermöglicht angenehmes lesen, und fasst meine ganze Büchersammlung in einem kleinen, tollen Kompakten Gerät, das zwar nicht ganz den Charme eines Buches hat, aber auch viele Vorteile gegenüber herkömmlichen Büchern besitzt. Wer Nostalgiker ist und nicht darauf verzichten möchte, ein richtiges Buch in den Händen zu halten, wird durch diese Rezension sicher nicht umgestimmt worden sein, aber das ist auch gar nicht das Ziel gewesen. Wer gerne herkömmliche Bücher liest und davon nicht abweichen möchte, soll dies auch weiterhin tun. Wer aber Neugierig auf die neue Technik geworden ist, hat so vlt. einen ersten Einblick bekommen. Und bloß nicht vom Umfang der Rezension abschrecken, der Umgang mit dem Kindle ist wirklich kinderleicht, sehr intuitiv und sollte niemanden, der schonmal vor einem PC gesessen hat Probleme bereiten.
Daher wünschen ich allen zukünftigen Kindle Nutzern viel Vergnügen mit ihrem neuen Gerät, ich hoffe die Rezension war für euch einigermaßen informativ. Und nicht das Video vergessen, falls man das ganze einmal live sehen möchte

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Der Teil für die Besitzer des ersten Kindles:
Die große Frage ist: Lohnt sich ein Umstieg?
Ich würde sagen: Kommt drauf an. Wer mit dem bisherigen Kindle zufrieden ist, hat absolut keinen Grund sich dieses neue Gerät zuzulegen. Die Verbesserungen sind da, aber sie sind minimal und rechtfertigen an und für sich die Investition nicht. Da würde ich wirklich lieber warten bis es einen Kindle mit integrierter zuschaltbarer Beleuchtung oder wirklich richtig weißen Seiten gibt.
Die wesentlichen Änderungen sind meiner Erfahrung nach bisher:
Schnelleres umblättern: Die Werbung sagt 15% schneller. Das klingt nicht viel, man merkt es in der Praxis schon, aber für mich wäre es kein Grund umzusteigen
Bessere Darstellung: Der Seitenhintergrund ist ein wenig heller, die Buchstaben kontrastreicher und noch schärfer als beim alten Kindle. Klar eine Verbesserung, aber letztlich so minimal, dass ich auch hier nicht zu einem Umstieg raten würde
Die Farbe: Das Gerät ist nun schwarz. Ob das allein ein Grund ist, es sich zuzulegen? Ich weiß es nicht, das ist Geschmackssache.

Der alte Kindle ermöglicht ein hohes Lesevergnügen, der neue ein noch besseres, aber die Neuerungen sind nicht so groß, dass man dafür noch einmal soviel Geld investieren sollte. Ich würde wie gesagt lieber die nächsten Generationen abwarten, die wirkliche Neuerungen mit sich bringen. Der alte Kindle hat immerhin gerade mal ein Jahr auf dem Buckel und ist damit nicht wirklich alt. Der neue Kindle ist nicht wirklich ein Kindle 2.0 sondern eher ein Kindle 1.1. Die erste Wahl für alle die sich jetzt neu einen Kindle holen, aber nicht nötig für Leute die schon einen Kindle besitzen.
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Nachtrag vom 28.09 (auf Grund von einigen Nachfragen in den Kommentaren):

Nutzbarkeit für Sehbinderte
Es kam die Frage auf, in wie fern der Kindle für sehbinderte wirklich nutzbar ist und wie groß man die Schrift wirklich einstellen kann. Da dies nicht im Video gezeigt wird, habe ich nochmal vier Produktbilder hochgeladen, auf denen man die größten möglichen einstellbaren Schriftgrößen sieht, so dass sich jeder selbst einen Eindruck machen kann. Dazu einfach hochscrollen, auf die Produktbilder klicken und durchklicken, bis die von mir hochgeladenen Bilder erscheinen.
Man kann den Kindle auch so einstellen, dass man ihn im Querformat benutzen kann, was sich in diesen großen Schriftgrößen empfiehlt, da sonst arg wenig auf eine Seite passt.
Nachdem was man so hört, ist so ein eReader ein Segen für Leseratten, die beim Lesen normaler Bücher auf Grund einer Sehbehinderung Probleme haben

Sprachen:
Man kann auf dem Kindle auch andere Standardwörterbücher als deutsch empfehlen, so dass man etwa beim Lesen eines spanischen Buches ein unbekanntes Wort direkt nachschlagen kann, ohne ein extra Wörterbuch neben sich liegen zu haben. Standardmäßig dabei, bzw. über den Amazon Kindle Account installierbar sind die Sprachen deutsch, britisches englisch, amerikanisches englisch, portugiesisch, italienisch, französisch und spanisch.

WLAN:
Keine Sorge, falls ihr euch nicht so gut mit PCs auskennt und auch von WLAN nicht so viel Ahnung habt. Der Kindle ist wirklich sehr einfach zu verbinden, wie man den Kommentaren dieser Rezensionen entnehmen kann, habe das auch schon Leute geschafft, die sich das selbst nicht zugetraut hätten. Man muss nur wissen, wie das eigene WLAN heißt und wie das Passwort dafür lautet. Bei der Mehrheit der Internetanbieter bekommt man eine WLAN-DSL Box, wo auf der Rück- oder Unterseite beide Angaben stehen. Diese muss man nur ablesen, eingeben und schon ist man verbunden. Beziehungsweise man fragt jemanden, der einem das WLAN eingerichtet hat, nach diesen Daten, aber eigentlich stehen die Daten bei unerfahrenen Anwendern immer auf den Geräten selbst.

Update 02.11.2012:
Somit hat sich mein Anfangsverdacht nun auch offiziell bestätigt, der neue Kindle ist baugleich mit dem alten Kindle, hat nur eine neue Farbe und eine neue Software, die man auf den "alten" grauen ebenfalls nachladen kann. Das hätte Amazon gerne von Anfang an etwas deutlicher machen können, aber nun gut. Freuen wir uns alle auf den Paperwhite den es ja in diesem Monat geben dürfte, auch dazu wird es dann wieder eine ausführliche Rezension geben :)
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338 von 352 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Für Sachbücher nur bedingt geeignet, 22. November 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Kinderleichte Bedienung, gestochen scharfes Bild, diese und viele andere Vorteile sind hier ausführlichst beschrieben worden. Ihnen stimme ich ohne weiteres zu.
Und wie gestaltet sich der Umgang mit den eBooks?
Für Romane, die man von der ersten bis zur letzten Seite chronologisch liest, ist der Kindle gut geeignet. Nach einer Lesepause öffnet sich automatisch die zuletzt besuchte Seite. Irritiert hat mich jedoch, dass es keine Seitenzahlen gibt. Der Lesefortschritt wird in Prozenten angegeben, was bei längeren Werken bedeutet, dass eine bestimmte Prozentangabe (z.B. 23 %) sich auf mehrere eBook-Seiten bezieht. Das ist für mich ziemlich gewöhnungsbdürftig.
Aber wie sieht es mit Sachbüchern aus, die man auszugsweise lesen möchte? Oder wenn man eine bestimmte Seite sucht? Das Inhaltsverzeichnis des Sach-eBooks, das ich gerade lese, bietet weder Seitenzahlen noch andere Strukturen, wie z.B. eine Dezimalklassifikation. Wie soll man da schnell bestimmte Inhalte im Textteil finden?? Ist das in anderen Sach-eBooks auch so?
Dieser Aspekt muss m.E. dringend verbessert werden.
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