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5.0 von 5 Sternen Jace in der Gewalt Jonathans
CITY OF LOST SOULS knüpft nahtlos an CITY OF FALLEN ANGELS an. Hat man im Vorgänger noch das Buch mit dem Gedanken OH NEIN JONATHAN HAT JACE geschlossen, so geht es genau mit diesem Gefühl in diesem Band weiter.

Die Clave gesteht der Suche nach Jace sehr bald nur noch eine geminderte Dringlichkeit zu, denn die Suche nach Sebastian/Jonathan hat...
Veröffentlicht am 6. November 2012 von Misato

versus
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen [...]
Nur wenige Minuten war Jace auf dem Dach alleine, während Clary mit den anderen mit dem Fahrstuhl ins Erdgeschoss des Gebäudes hinabfuhr, um zu berichten, was sich zugetragen hat. Minuten, die ausreichten. Denn als Clary zu Jace zurückkehren will, ist dieser verschwunden - genauso wie Sebastians Leiche. Alles, was zurückbleibt sind die Reste von...
Vor 22 Monaten von Amazon-Kunde veröffentlicht


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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen [...], 22. Januar 2013
Nur wenige Minuten war Jace auf dem Dach alleine, während Clary mit den anderen mit dem Fahrstuhl ins Erdgeschoss des Gebäudes hinabfuhr, um zu berichten, was sich zugetragen hat. Minuten, die ausreichten. Denn als Clary zu Jace zurückkehren will, ist dieser verschwunden - genauso wie Sebastians Leiche. Alles, was zurückbleibt sind die Reste von Liliths Ritual - und Jaces Blut. Eine fieberhafte Suche beginnt, während Clary zwei Wochen lang verhört wird, weil sie damals Jace wieder zurück ins Leben rufen ließ, als der Engel Raziel ihr einen freien Wunsch gestattete.

Über ihren Freispruch kann sie sich jedoch gar nicht recht freuen. Und als Jace plötzlich bei ihr zuhause auftaucht und sie bittet, mit ihm zu kommen, ist alles an ihm einfach nicht richtig. Dass zudem auch noch Sebastian an seiner Seite steht und beide wie Freunde, wenn nicht gar Brüder, miteinander umgehen, macht alles nur noch schlimmer. Denn als Clarys Mutter, Jocelyn verzweifelt versucht, ihren Fehler wieder gut zu machen - sie vergibt sich nicht, dass sie Sebastian nicht schon als Baby getötet hat - und ihn zu erstechen versucht, verletzt sie dabei nicht nur ihn, sondern auch Jace - an identischer Stelle. Es ist klar: die beiden haben Liliths Ritual beendet und sind nun miteinander verbunden; wenn einer stirbt, stirbt auch der andere.

Jace und Sebastian fliehen und Luke ringt, verletzt von Sebastian, mit dem Tode. Da Jace ihr vor seinem Verschwinden jedoch bezeuerte, er würde zurückkehren, reift in Clary bald ein Plan heran. Mit Simons Hilfe und der zweier magischer Elfenringe, die die gedankliche Kommunikation ermöglichen, geht sie mit Jace, als der wieder auftaucht - um herauszufinden, was Sebastian vorhat und um Jace zu retten. So gelangt sie in ein magisches Apartment, das von Stadt zu Stadt reisen kann und das nicht aufspürbar ist, weil es sich in einer Art Loch in der Zeit befindet.

Derweil gibt Alec Camilles Angebot zu einem Gespräch nach und erfährt, dass es keine Möglichkeit gibt, ihm Unsterblichkeit zu verleihen, damit er für immer bei Magnus sein kann. Jedoch existiert ein Zauber, der Magnus' die Unsterblichkeit nehmen kann. Und zum Preis dafür, dass Camille ihn für Alec ausführt, will sie, dass er Raphael, das Oberhaupt der New Yorker Vampire tötet. Alec ist hin- und hergerissen zwischen dem innigen Wunsch, Magnus nicht zu verlieren - ob nun durch seinen Tod oder aber dadurch, dass Magnus ihn irgendwann nicht mehr attraktiv finden wird - und verzweifelt fast, weil er zudem nicht nur seinen Bruder vermisst, sondern weil Jace auch sein parabatai, sein Waffenbruder ist.

In der Zwischenzeit besucht Isabelle mit Jocelyn das Fort der Eisernen Schwestern, nur um dort zu erfahren, dass es keine irdische Waffe gibt, die nur einen - Sebastian oder Jace - verletzten kann. Denn wenn sie Sebastian töten würden, würde auch Jace sterben. Es ist schließlich Magnus, der klarmacht, dass nur noch Himmel oder Hölle helfen können, genauer gesagt, eine Waffe eines Engels oder eines Dämons. Er beschwört einen von letzterer Sorte und muss dann zusehen, wie Simon ungewollt sein Apartment in Schutt und Asche legt, wobei der Preis für die Hilfe des Dämons zudem viel zu hoch ist.

Nach einigem Grübeln beschließen Simon, Magnus, Alec und Isabelle, dass Simon den Engel Raziel beschwören soll, schließlich ist er durch sein Kainsmal davor geschützt, vom Engel verbrannt zu werden. Derweil verbringt Clary ein bisschen Zeit mit ihrem Bruder und erfährt mehr über die Geschichte der Morgensterns. Als Jace dann jedoch das Liliths-Mal kurzzeitig außer Kraft setzt und wieder er selbst ist, überschlagen sich die Ereignisse ...

Nachdem ich Clockwork Prince beendet hatte, konnte ich einfach nicht anders - ich musste City of Lost Souls einfach lesen. Weil ich unbedingt mehr über Magnus lesen wollte - über ihn und seine Schwäche für schwarzes Haar und blaue Augen. Mein erstes Buch von Cassandra Clare, das ich bisher im Original gelesen habe, das muss ich zugeben. Aber auch wenn ich der Meinung war, dass mein Englisch allmählich ein wenig eingerostet ist, hat das Lesen doch so richtig gut geklappt. Gut genug, dass ich die komplette Nacht von Samstag auf Sonntag durchgelesen habe, um genau zu sein.

Was nun die Geschichte angeht, so hat sich meine leichte Genervtheit von Clary und ihrem Kopf-durch-die-Wand-Verhalten während dem Lesen von City of Bones, City of Ashes, City of Glass und City of Fallen Angels inzwischen in eine recht große Abneigung verwandelt, und es bleibt festzuhalten, dass die Beziehung zwischen ihr und Jace längst nicht mehr die ist, die mich als Leserin am meisten beschäftigt hat - einfach weil das Thema "Clary rettet Jace und geht dabei über Leichen" allmählich ein wenig langweilig geworden ist. Viel mehr habe ich mich weit mehr als einmal dabei ertappt, wie ich vorgeblättert habe, um nachzusehen, wann Clarys Sichtweise endlich wieder aufhört.

Außerdem muss ich wirklich sagen, dass mich die letzten Seiten des Buches auf höchst unangenehm ungläubige Weise aus dem Dämmerzustand beim Lesen gerissen haben. Und das, was auf besagten Seiten passiert, ist ja - ohne zu viel verraten zu wollen - weit wichtiger und trauriger und frustrierender, als Jaces neuester himmlischer Einschlag. Momentan bin ich halb wahnsinnig vom Grübeln darüber, wie es weiter gehen wird und wer zum Kuckuk noch mal letzten Endes unter der Kapuze des Bruders der Stille Zachariah steckt. Ganz abgesehen davon, dass ich nicht übel Lust hätte, einem gewissen Hexenmeister in den Hintern zu treten ...

Letzten Endes aber leider nur 3 Welten, weil ich es wirklich mehr als satt habe, dass Clary ihre dämlichen Pläne immer auf Kosten von Simon realisiert und er dann alles ausbaden darf - ganz zu schweigen von ihrer Überzeugung, dass "Nein" nicht gleich Nein heißt. Tja, und weil Magnus ...
Aber nein, lassen wir das - liest selbst! :)
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25 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Hauptsächlich heiße Luft, 16. Juni 2012
Vielleicht hätte Cassandra Clare es doch bei einer Trilogie belassen sollen ... wobei wir dann nicht in den Genuss von CoFA gekommen wären, das mochte ich eigentlich sehr gern. Aber was CoLS angeht - leider hat es die Autorin diesmal geschafft und ich war richtig genervt von dem Buch! Zum Inhalt wurde ja bereits von anderen einiges geschrieben. Was aber unbedingt noch gesagt werden sollte: Es war vor allen Dingen sehr, sehr wenig Inhalt! Warum Cassandra Clare den Roman unbedingt so künstlich aufblasen wollte, ist mir schleierhaft. Hätte sie doch ein paar Szenen einfach rausgenommen (z. B. die absolut unnützen Nebenhandlungsstränge mit Maia und Jordan), dann hätte ich am Ende vielleicht nicht so sehr das Gefühl gehabt, einen riesigen Schwall heiße Luft konsumiert zu haben.

Am allerschlimmsten war für mich, dass dem Buch ein wichtiges Qualitätsmerkmal der früheren Bände fehlt: der Humor! Vor allem in City of Bones war doch beinahe jeder Satz aus Jace' Mund eine sarkastische Bemerkung, ein Wortspiel oder ein Witz. Das hat ihn zwar bisweilen leicht "cartoonartig" werden lassen, aber es war mit ein Grund dafür, warum ich ihn so gern hatte! Nachdem er in CoFA schon etwas weinerlich wirkte, ist er nun wirklich am Tiefpunkt angelangt: Er ist langweilig geworden. Solange er unter Sebastians Einfluss steht, ist er sowieso nur ein Schatten seiner selbst und sobald er sich mal davon befreien kann, labert er ewig herum oder gibt kitschiges Zeug von sich. Auch die anderen Personen schaffen die meiste Zeit nicht mehr als halbherzig miteinander herumzuknutschen und ansonsten ewig zu diskutieren - die Witze könnte man wirklich an einer Hand abzählen! (Und sie sind von einer Qualität à la: Magnus kann sich Simons Namen nicht merken und nennt ihn deshalb Shermin oder Shelvin oder so ... als ob er Simon nicht schon seit mehreren Bänden kennen würde?!)

Sehr ärgerlich fand ich auch Sebastian. Der hatte eigentlich das Potential, eine komplexe, facettenreiche Figur zu werden: Irgendwann war ich mir nicht einmal mehr sicher, ob er nicht generell missverstanden wurde und sich noch zum Guten wenden könnte. Aber dann geschah es - für mich ein absolutes No-Go in Romantasy

(ACHTUNG, SPOILER):

Er versuchte Clary zu vergewaltigen. Im Ernst, was haben so viele Autorinnen bloß mit diesen ewigen Beinahe-Vergewaltigungsszenen?! Damit lässt sich wahrscheinlich gut zeigen, in was für einer schlimmen Lage die Heldin sich befindet und was für ein absolut bitterböser Oberfiesling der Mann ist, aber ich finde so etwas einfach nur grässlich zu lesen, schon gar in einem Jugendbuch, das hauptsächlich unterhaltsam sein will. In City of Glass gab es ja schon diese ekelhafte Szene mit dem Dämon, der seine Tentakel in Alines Hose schieben wollte - da habe ich mir schon an den Kopf gefasst. Und nun ein dämonischer Typ, der seine Schwester vergewaltigen will? Nein, danke.

(SPOILER ENDE)

Und dann das Ende. Wer sich die Überraschung nicht verderben lassen will, soll nach diesem Kommentar nicht mehr weiterlesen: Meiner Meinung nach war das Ende einfach nur dämlich.

(JETZT WIRD WIEDER GESPOILERT): Schon nachdem sich herausgestellt hatte, dass Clary und Jace keine Geschwister sind, war es schwer nachzuvollziehen, warum sie nicht endlich miteinander schlafen wollten. Das ist nicht bloß meine persönliche Ansicht, sondern lässt sich aus der Geschichte herauslesen: Schließlich wollte Clary Jace schon nach ihrem allerersten Kuss in Band 1 mit in ihr Zimmer nehmen, wurde aber von Simon daran gehindert. In Band 4 wurde das dann mit aller Macht herausgezögert, indem Jace seltsame dämonische Anwandlungen hatte, und in Band 5 war er eine Marionette von Sebastian, sodass Clary zwar leidenschaftliche Küsse mit ihm tauschte, aber sobald es zu "mehr" hätte kommen können, dachte sie erschrocken: Oh, das ist ja eigentlich gar nicht mein Jace ...! So, nachdem auch dieses Problem gelöst worden ist, könnten sie doch endlich den nächsten Schritt in ihrer Beziehung tun, oder? Aber nein: Jace wurde von einem Engelsschwert durchbohrt und ist von nun an MIT HIMMELSFEUER ANGEFÜLLT, sodass er Clary dabei irrtümlich ... abfackeln könnte oder so?!! Meine Herren. Da fand ich ja Edwards Bedenken vor seinem ersten Mal mit Bella noch logischer.

(SPOILER ENDE)

Dafür, dass diese Serie mal wirklich gut war und durch die Verwendung der alten, früher sehr liebenswerten Charaktere noch ein bisschen was von dieser Qualität zu spüren ist, gibt es von mir gerade noch drei Sterne. Jetzt bleibt mir bis 2014 Zeit, mir darüber Sorgen zu machen, ob es Cassandra Clare mit dem letzten Buch gelingen wird, den Karren aus dem Dreck zu ziehen ... oder ob diese Serie endgültig den Bach runter gehen wird.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Jace in der Gewalt Jonathans, 6. November 2012
Von 
Misato "Misato" (Regensburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
CITY OF LOST SOULS knüpft nahtlos an CITY OF FALLEN ANGELS an. Hat man im Vorgänger noch das Buch mit dem Gedanken OH NEIN JONATHAN HAT JACE geschlossen, so geht es genau mit diesem Gefühl in diesem Band weiter.

Die Clave gesteht der Suche nach Jace sehr bald nur noch eine geminderte Dringlichkeit zu, denn die Suche nach Sebastian/Jonathan hat oberste Priorität. Manche glauben, dass Jace bereits tot ist. Clary will das nicht wahr haben. Sie macht sich zusammen mit Simon, Isabell & Co. auf die Suche nach ihm. Als sie keine Spur mehr zu verfolgen wissen, wenden sie sich an die Feenkönigin. Diese verspricht Anhaltspunkte für Jace Aufenthaltsort zu liefern, wenn Clary für sie Ringe aus dem Institut stielt.

Als Clary sich daran macht in der Bibliothek des Instituts an die Ringe zu gelangen, taucht wie aus dem Nichts plötzlich Jace auf. Dicht gefolgt von Sebastian/Jonathan. Die beiden reden und verhalten sich wie alte Freunde und Clary versteckt sich und lauscht. Kurz bevor die beiden wieder verschwinden, dreht Jace den Kopf in Clarys Richtung, als könne er sie fühlen.

Magnus Bane ist indes Tag und Nacht damit beschäftigt heraus zu finden, was Lilith Fluch genau mit Jace und S/J bewirkt hat und kommt zu dem fürchterlichen Schluss, dass die beiden verbunden sind. Verletzt man einen, blutet der andere auch.

Auch das kann Clary nicht davon abhalten weiter nach Jace zu suchen. Eine Möglichkeit zu suchen ihn zu befreien. Doch wo soll sie suchen, was kann sie tun? Als Clary aus einem seltsamen Traum erwacht, ist sie nicht alleine in ihrem Bett. Jace ist gekommen um sie zu holen...

Super spannend!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Für mich gleiches Niveau wie CoFA, 29. Juli 2012
Ich stand einer Fortsetzung der Triology von Anfang an skeptisch entgegen und bin auch jetzt, nach dem Lesen des fünften Bandes, noch nicht ganz überzeugt davon.

Worum es in dem Buch geht, konnte man schon Monate vorher auf diversen Seiten lesen und auch, dass man Jace und Sebastian nicht trennen kann. Tötet man den einen, stirbt auch der andere. (Harry Potter läst grüßen.)
Aber ganau das setzen sich Clary und ihre Freunde in den Kopf und lassen dafür kein Mittel unversucht. Unterstützung bekommen sie dabei von Magnus, der wirlich eine Engelsgeduld hat und viele Dinge schlicht aus Liebe zu Alec tut (und der es ihm auf sehr unnette Art und Weise dankt).

Clary stand ich in diesem Buch etwas gespalten gegenüber. Nervte sie mich in den Vorgängerbüchern hauptsächlich, so zeigte sie hier, dass sie doch ein Shadowhunter ist und kämpfte endlich auch mal. Was sich wirklich ziemlich gut hat lesen lassen. Allerdings hat sie deswegen nicht unbedingt an Intelligenz gewonnen. Ihr Plan Jace zu retten, war von Anfang an einfach nur dämlich. Das wusste man schon, als man das erste Mal darüber gelesen hat. Entweder war das so, weil er von Clary kam oder weil solche Pläne generell zum Scheitern verurteil sein.
Und was mir tierisch auf die Nerven ging, waren die ständigen Beschreibungen von Jaces gutem Aussehen. Ich konnte es dann einfach nicht mehr lesen und hab die Absätze übersprungen. Ich meine, wir wissen alle, wie gut Jace aussieht und es ist ja auch verständlich, wenn Clary ihn in ihrer Verliebtheit anhimmelt. Aber doch nicht in jedem zweiten Absatz! Hilfe! Das war einfach zu viel. Und dann dieses ständige Rumgeknutsche und Gefummel, ohne dass sie endlich mal zur Sache kommen. Als noch weiter hinauszögern kann man es nicht - dachte ich, bis ich den Schluss gelesen habe. Und genau in diesen Moment ist Clary dann immer eingefallen, dass es ja nicht ihr Jace ist blabla...

Jace war in diesem Buch körperlich anwesend, geistig jedoch nicht und das meine ich durchaus so. So sehr mich manche Stellen genervt haben, so hat es Cassie doch geschafft einen manipulierten Jace zu erschaffen, der zwar wie Jace klingt (sich lesen lässt) aber doch nicht Jace ist und das lässt sie den Leser spüren. Das hat sie wirklich richtig gut gemacht. Ansonsten war Jace eher schmückendes Beiwerk und wurde erst am Ende hin wieder normal. Zumindest vom Wesen her. Was seiner "Erlösung" von Sebastian mit sich brachte, ist dann noch mal eine ganz andere Sache.

Sebastian... ich mag den Namen Jonathan Christopher lieber und Cassie Erklärung, warum ihn alle Sebstian nennen finde ich ziemlich uneinleuchtend, aber gut... Auch er war wirklich gut geschrieben. Zwischenzeitlich hab ich echt gedacht er hätte sich geändert oder ist auf dem Weg anders zu werden. Man wusste bei ihm nicht woran man war, und das hat das ganze Buch aufgewertet und spannend gemacht. Und ich habe wirklich gehofft, dass dieser Chara geleutert werden kann. Das hätte dem ganzen einen unerwarteten Twist gegeben und hätte im letzten Teil noch mal gehörig für ein Durcheinander und vielleicht auch Konflikte und Spannung sorgen können. Aber wie schon jemand im engl. Amazon schrieb, scheint es bei Cassie nur schwarz und weiß zu geben und so ist es eigentlich jedem klar, was am Ende mit ihm geschehen wird (auch, wenn der letzte Funken Hoffnung bis zum Schluss bleibt).
Er ist genau so ein Charakter, der mich immer wieder fasziniert. Wirklich schade...
Nur eines hätte dich Cassie sparen können, die Inzestsache. >.> Dabei glaube ich nicht mal, dass Sebastian wirklich so auf Clary steht. Ich denke eher, es war um ihr eines auszuwischen und seine Macht über Jace zu demonstrieren. Obwohl ich bezweifle, ob ihn das kalt gelassen hätte.

Simon... ich mag ihn wirklich und bin froh, dass er nun eine größere, bedeutendere Rolle bekommt. Seine Interaktionen mit Izzy fand ich sehr gut geschrieben und die eine Szene hat mein Herz erheblich höher schlagen lassen. =) Seine Freundschaft zu Clary ist ungebrochen und langsam sollte er sich jedoch fragen, ob das wirklich so gut für seine Gesundheit ist. ^^°

Izzy... sie war so stark wie immer, aber man hat auch endlich mal eine Schwäche an ihr gesehen. Das war sehr schön. Man konnte spüren, wie sehr sie ihre Familie liebt und wie sehr sie inzwischen auch an Simon hängt.

Alec... die Dummeheit der Jugend kann man nur sagen. Seine Bedenken sind verständlich und würden wohl jedem so gehen, allerdings hätte ich ihm wesentlich mehr Nachdenken zugetraut, um es so zu formulieren. Diese krampfhafte Angst um Magnus, dessen vorherige Liebhaber und dass dieser ja so viel länger leben wird, als er selbst, passt nicht zu Alecs sonst so vernünftigen Charakter. Da kann man für ihn wirklich nur die Entschuldigung bringen: Liebe macht doof.

Ach ja und dann ist da noch Bruder Zacharia... Mmh... ich denke jeder hat da nur einen Namen im Sinn, wer sich dahinter verbergen könnte, aber es heißt abwarten und dann überrascht tun. ;-)

Das dazu... die Story kommt recht gut voran und es hat sich schnell lesen lassen. Spannung war vorhanden, auch wenn einige Szenen unnötig waren (Sexszenen und die Drogenszene im Club, was sollte das denn?)

Ich erwarte gespannt den letzten Teil und denke aber, dass es danach gut sein sollte. Schade, dass das Buch erst 2014 kommen soll. Aber drei Projekte gleichzeitig zu haben ist schon schwer und jedes will die gleiche Menge an Aufmerksamkeit.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Leider schwächstes Werk von Cassi - trotzdem ein Must-read für alle Cassie fans, 13. Juni 2012
Von 
Erdbeere (magdeburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Mortal Instruments 5: City of Lost Souls (The Mortal Instruments series) (Kindle Edition)
Was habe ich mir diesen Teil herbei gesehnt. Ich bin Cassandra Clare - Fan der ersten Stunde und verschlinge in der Regel alles, was aus ihrer Feder stammt. Ungeachtet dessen, das ich nicht von allem begeistert bin.
Wie viele ihrer Anhänger stand ich der Erweiterung der Schattenjäger-Trilogie skeptisch gegenüber. Einerseits freute ich mich wie ein Kind an Weihnachten, dass ein weiteres Buch heraus kommt, andererseits war die Geschichte für mich nach dem dritten Band einfach ZU ENDE erzählt. Allerdings lese ich so gerne etwas über die von ihr erschaffenen Welt und freue mich jedes Mal altbekannte Figuren wiederzusehen. Nur, was kann man aus dieser Geschichte bitte noch herausholen?

Diejenigen, die City of fallen angels gelesen haben, wissen, dass Cassie uns letztes Jahr mit einen ungemeinen Cliffhanger zurückgelassen hatte. Kurz gesagt: Sebastian lebt- Jace ist fort. Jetzt liegt es an Clary und ihren Freunden ihn wieder zu finden, auch wenn das heißt, dass Opfer gebracht werden müssen.
Wie Cassie schon im Vorfeld erwähnte, ist das Buch dieses Mal anderes, als seine Vorgänger. Und ganz ehrlich, dass merkt man auch. Der Fokus lag hierbei verstärkt auf die Beziehungen der einzelnen Paare. Simon & Isabell, Maia & Jordan (warum die beiden ihre eigene POV bekommen ist mir ein Rätsel) oder Magnus & Alec (So.Süß.Die.Beiden.). Ernsthaft, mir war das alles ein bisschen sehr viel Beziehungsstress. Sonst war ich das immer nur von Clary und Jace gewohnt. Apropo die beiden.

Ich weiß gar nicht, was für Leiden Cassie für die beiden noch geplant hat. Der arme Jace tut mir schon richtig leid. Es ist ja nicht so, dass er noch nicht genug Schläge vom Schicksal bekommen hätte. Nein. Jetzt ist Jace einfach nicht mehr'Jace. Und ohne Jace, mit seinem Witz und Charme, war das Buch gleich weniger unterhaltsam, sondern einfach ' unter den gegeben Umständen ' traurig mit anzusehen. Aber ich muss Cassie hier ein großes Lob aussprechen, denn sie hat sich hier konsequent an den Nicht-Jace gehalten und gut herüber gebracht.

Und dann war da noch Sebastian. Himmelherrgott! Selten so einen Psycho als Antihelden gesehen; einen der weder Moral noch Ethik kennt. Wie Clary schon richtig festgestellt hat, überwiegt ihn eine große Einsamkeit und ab und zu habe ich mir erlaubt ihn zu bemitleiden. Allerdings hat er gleich die nächste Szene genutzt um jegliche Sympathien im Keim zu ersticken. In ihm steckt einfach kein Fünkchen gute Seele. Er ist einfach ein Psychopath mit nicht vorhandener Moral was seinen Absichten gegenüber seinen Mitmenschen und vor allem seiner Schwester angeht. (Ewww'.pervers oder was?)

Wie oft in Cassies Bücher brauchte ich ein paar Seiten um mich in die Geschichte hinein zu finden. Aber ist man erst einmal tief in der Geschichte drin, kommt man nicht so schnell wieder heraus. Dennoch ist City of lost souls das bisher schwächste Werk von Cassandra Clare und ich bin froh, wenn alles sein Ende gefunden hat (auch wenn das jetzt böse klingen mag, aber ich habe keine Lust von einem 20. Buch mit dem Titel City of cursed hearts oder ähnlichem zu lesen, weil sich Miss C. noch weitere Abenteuer ausgedacht hat. Genug ist irgendwann genug).

Kleine Anmerkung: Der aufmerksame Leser von Cassandra Clares Büchern dürften die Namen Jules und Helen Blackthorne aufgefallen sein. Uhhh. Der erste Hinweis zur neuen Serie The Dark Artifices. And again, zwiegespalten.

Mein Urteil:

Bisher leider schwächstes Werk von Cassandra Clare. Zieht sich anfänglich etwas in die Länge und braucht seine Zeit, eher die Geschichte an Fahrt gewinnt. Dennoch ein sehr unterhaltsames und spannendes Buch. Ich - jedenfalls - bleibe weiterhin treue Cassie-Anhängerin.
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12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die Shadowhunter kämpfen weiter ums Überleben, 10. Mai 2012
Von 
Merle - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Mortal Instruments 5: City of Lost Souls (The Mortal Instruments series) (Kindle Edition)
Die Liebesgeschichte mit Clary und Jace geht mit dem fünften Teil weiter.

Endlich sind sich Clary und Jace ihrer Gefühle sicher, da verschwindet er ohne ein Lebenszeichen. Es wird schnell klar, dass Sebastien-Jonathan Morgenstern, der verhasste Bruder von Clary seine Hand im Spiel hat. Trotz intensiver 14-tägiger Suche durch die Schattenjägergemeinschaft findet niemand Hinweise auf seinen Verbleib. In ihrer Verzweiflung wendet sich Clary an die intrigante Elfenkönigin und erhält Hinweise auf verwunschene Fingerringe. Sie findet heraus, dass Jace und Sebastien auf Leben und Tod miteinander verbunden sind und sucht fieberhaft nach einem Weg, diese fatale Situation zu ändern. Clary begibt sich in die Hand ihres Bruders und ist sich je länger, desto weniger sicher, woran sie ist, insbesondere da Jace sich mit Sebastien sehr gut zu verstehen scheint.
Im ganzen Trouble wird Luke schwer verletzt, die Vampirin Camille treibt ein böses Spiel mit Alec und Magnus, zwischen den Werwölfen Maya und Jordan knisterts, Izzy taut gegenüber Simon auf, wir lesen vom Vampir Raphael, von Engeln und Dämonen und vieles mehr.

Das Buch ist am Anfang etwas langatmig, nimmt dann aber immer mehr an Fahrt auf und wird spannender. Clary ist impulsiv, wie eh und je, und ebenso liebenswert und selbstlos- für mich etwas zuviel des Guten für eine 17-Jährige. Ebenfalls etwas viel ist die geballte Ladung an missverständlichen Liebenden, die nicht miteinander reden und hinter dem Rücken des anderen agieren. Und mit der Rolle der diktatorischen Chefs der Shadowhunter kann ich nicht viel anfangen, die Jugendlichen wissen alles immer besser und lösen die Probleme selber. Ich hätte mir eine Fokussierung auf weniger Protagonisten gewünscht, dafür mehr Hauptstory. Insgesamt empfehlenswert.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Für Fans immer noch schön ..., 20. Mai 2012
... für skeptischere Leser nicht so sehr. Ich selbst zähle mich auf jeden Fall zu den Cassandra-Clare-Fans, und neben Roths "Insurgent" war "City of Lost Souls" das von mir am meisten herbeigesehnte Buch dieses Jahres. Innerhalb kürzester Zeit habe ich diesen Roman verschlungen, doch nun, da es an die Bewertung geht, fühle ich mich hin und her gerissen: Genossen habe ich die Geschichte ja; nach meinem Bauchgefühl zu schließen würde ich also gern die volle Punktzahl vergeben. Mein Kopf sagt mir allerdings, dass ich dieses Buch - wenn es nicht Teil einer von mir geliebten Reihe wäre - wirklich nur mittelmäßig finden würde. Bleiben wir also bei mühsam erreichten vier von fünf Bücherwürmchen.

Zum Inhalt: Wegen des von Lilith durchgeführten Rituals sind Jonathan (Sebastian) und Jace auf magische Weise miteinander verbunden. Wird der eine verletzt, blutet auch der andere, und was Sebastian will, danach strebt auch Jace. Nach zweiwöchiger Abwesenheit taucht Jace urplötzlich wieder bei Clary auf und diese muss mit Schrecken erkennen, dass ihr Freund nur noch eine schöne Hülle mit fragwürdigem Inhalt ist. Wie viel vom alten, von IHREM Jace ist noch in diesem Jungen zurückgeblieben, der auf einmal Sebastians Handlanger ist? Und wie soll man die beiden trennen, wenn der Tod Sebastians auch Jace' Tod bedeuten würde? Doch Clary wäre nicht Clary, wenn sie sich nicht Hals über Kopf auf eine tollkühne Mission begeben würde, um ihren Freund zu retten ...

So weit klingt die Story ja spannend, aber beim näheren Hinsehen erkennt man schnell, woran sie krankt: Da Jace den größten Teil der Geschichte als eine Art "Roboter" zubringt, leidet die Romantik zwischen ihm und Clary natürlich sehr. Ich finde das Cover deshalb auch unpassend, denn es gibt zwar nicht wenige Kussszenen zwischen den beiden, doch ich konnte mich auf die Liebesgeschichte überhaupt nicht richtig einlassen. Die vorigen Bände haben mir alle immer wieder Herzklopfen bereitet, aber hier ... gar nichts. Übrigens haben mich auch die als "heiß" gedachten Szenen zwischen den anderen Pärchen (und in diesem Buch gibt es viele!) ziemlich kalt gelassen, weil Cassandra Clare leider immer wieder dasselbe Vokabular dabei verwendet: Herzen hämmern gegen Brustkörbe, Finger graben sich in Haar, die Runennarben werden ertastet und für schön befunden. Irgendwann hat man davon doch genug.

Da wir schon bei den anderen Pärchen sind: Ich habe schon oft bewundert, wie Cassandra Clare es schafft, den Lesern Einblick in die verschiedenen Personen zu gewähren. Zumindest in den ersten drei Bänden hielt sich das aber noch in gewissen Grenzen: Man hat das Geschehen meistens durch die Augen Clarys, Simons und Jace' erlebt; aber hier gibt es einfach zu viele Personen, zwischen denen hin und her gesprungen wird: Clary, Simon, Isabelle, Magnus, Alec, Jordan und Maia (beide eigentlich ziemlich überflüssig für die Handlung), sogar Jocelyn und Maryse. Die Abschnitte waren oft sehr kurz, man hatte sich gerade an eine Sicht gewöhnt und wurde schon wieder herausgerissen. Dass das Buch so lang geworden ist, liegt wohl auch zum Großteil daran, dass Cassandra Clare jeder dieser Personen eine eigene Geschichte geben wollte. Nicht falsch verstehen: Die meisten Charaktere mag ich sehr gern, doch insgesamt hat es dem Roman doch an Fokus gemangelt. Die Handlung plätscherte so dahin und war dabei zwar durchaus unterhaltsam, aber man könnte sie mit wenigen Sätzen nacherzählen. Im letzten Teil der Serie erwarte ich mir dann wirklich deutlich mehr Action!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lesenswertes 4. Buch der Chroniken der Unterwelt auf Englisch, 11. Januar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich konnte den 5. Band in deutscher Übersetzung nicht abwarten, so dass ich mit meinen guten Englisch-Kenntnissen den 4. Band auf Englisch bestellt habe. Cassandra Clare hat auch diesen Plot sehr geschickt und eindringlich aufgebaut. Neben der Hauptgeschichte - Jace ist zusammen mit Sebastian verschwunden; Clary, Alec, Magnus, Simon and Isabelle unternehmen alles Unmögliche, um ihn vor seinem teuflischen Bruder zu retten - geben viele kleinere Handlungsstränge der Geschichte ihren Pfiff. Da ist Alec, der eifersüchtig überlegt, wie er Magnus enger an sich binden kann oder Maureen, die im Teeniealter zum Vampir geworden, skrupellos um sich mordet und leztendlich Camille Belcourt, die Anführerin des Vampirclans tötet und damit selbst zum Oberhaupt wird.

Clary findet heraus, dass Jace zu Sebastians Diener geworden ist, willenlos. Die beiden sind auf eine Weise gebunden, so dass jede Verletzung des einen parallel eine Verletzung beim anderen erzeugt. Sebastian kann also nicht getötet werden, ohne dass Jace stirbt. Zusammen mit Magnus ersinnen sie eine Möglichkeit, ein Engelsschwert zu erhaltenbitten, um die beiden voneinander zu trennen. Simons Kains-Mal erlaubt ihm, einem Engel gegenüber zu treten und den Wunsch vorzutragen, ohne auf der Stelle getötet zu werden.

Zwischen Izzi und Simon entwickelt sich eine ganz süße und interessante Liebe. Wird Izzi Clarys Rat beherzigen und Simon endlich gestehen, wie sehr sie ihn liebt?

Während des Countdowns erscheint es unwahrscheinlich, dass es noch eine Fortsetzung geben wird. Allerdings entwischt Sebastian und einige neue Handlungsstränge tun sich auf. Jace will Clary nach seiner Rettung nicht sehen. Die Leserin ist verwirrt und begreift nicht, das sich diese Liebe nicht endlich erfüllen kann. Aber tatsächlich: ein weiteres Hindernis steht dem Zusammensein der beiden im Weg...
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wie immer (toll) [4,5], 7. Juni 2012
Zur Aufmachung

Wenn man das Cover so betrachtet, dann bekommt man das Gefühl als sei dies hier der romantischste der Bände und als wären Clary und Jace endlich einmal glücklich zusammen. Aber das ist eine komplette Fehlleitung. Daher finde ich persönlich das Cover nicht ganz so gut als noch die anderen. Auch weil es hier einfach sehr nach einem Schundroman aussieht... Der Titel passt allerdings wie immer wieder sehr gut und ich verstehe auch schon jetzt, warum der letzte Teil der Reihe City of Heavenly Fire heißen wird.

Zum Buch

Ich liebe Cassadra Clares Bücher über alles und City of Lost Souls war meiner Meinung nach auch kein bisschen schlechter als all die anderen Mortal Instruments Bücher.
Die Charaktere sind einfach ALLE sehr sympathisch, die humorvolle, oftmals sarkastische Schreibweise ist bezaubernd und auch hier habe ich wieder des öfteren nicht nur vor mich hingeschmunzelt sondern tatsächlich gelacht, die Spannung wird konstant hochgehalten, die Geschichte nimmt einige unerwartete Wendungen und man fühlt sich einfach durchgehend unterhalten!
Besonders toll fand ich in diesem Band alles, was mit Isabelle und Magnus zu tun hatte. Die beiden sind mir hier sehr viel mehr ans Herz gewachsen, vor allem Isabelle, weil man hier Seiten an ihr zu sehen bekommt, die man bisher noch nicht gesehen hat und das gefiel mir sehr gut.
Schön ist es auch, dass man einiges über Sebastian/Jonathan erfährt und zwischenzeitlich war ich auch total begeistert, weil es er so eine menschliche Seite gezeigt hat, aber dann drehte sich das Blatt wieder und er wurde zu dem Monster für das man ihn nach dem dritten und vierten Band gehalten hat. Das fand ich persönlich sehr schade. Wie hier auch von Clary und Jace angerissen wird, fehlt Sebastian einfach jede Menschlichkeit. Denn während man bei Valentine immer noch das Gefühl hatte, er habe einfach nur eine sehr verquere Ansicht auf die Welt und sehe nicht klar, hat man bei Sebastian das Gefühl, als wäre er einfach durch und durch böse. Das macht es einem oftmals auch ein wenig schwer seine Motive nachzuvollziehen...
Wie ich bereits erwähnte fand ich diesen fünften Band nicht schlechter als seine Vorgänger, aber ich finde auch, dass Cassandra Clare nie Risiken eingeht. Sie schreibt im Prinzip immer nach dem selben Schema, was nicht unbedingt schlecht ist, aber ich würde auch gern einmal sehen, ob sie es auch anders kann. Bei den Infernal Devices hatte ich nämlich schon den Eindruck, dass sie sich weiterentwickelt, aber hier sehen wir wieder das selbe Vokabular, das selbe Schema... Ich hoffe, dass sie in der The Dark Artifices-Reihe mal mit ein wenig Abwechslung glänzen kann.

Fazit

Schreibstil: 5 Herzen
Charaktere: 5 Herzen
Spannung: 5 Herzen
Emotionale Tiefe: 4,5 Herzen
Humor: 4,5 Herzen
Originalität: 4 Herzen

Sicherlich ein toller Roman, der seinen Vorgängern in nichts nachsteht, aber ich hoffe, dass das Finale ein wenig... außergewöhnlicher wird!

4,5 Herzen!!!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Fantastisch nach einer längeren Anlaufzeit!, 27. Mai 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
War in den ersten 3 Bänden der "Mortal Instruments" noch Valentine der Erzschurke, so geht diese Ehre für Band 4-6 anscheinend auf seinen Sohn Sebastian Verlac, alias Jonathan Morgenstern, über. Nach dem Showdown gegen den Größeren Dämon Lilith scheint Jace wie vom Erdboden verschluckt zu sein. Und auch, als er wieder auftaucht, ist er nicht mehr der alte. Er hat sich mit Sebastian auf eine besondere Art verbündet. Clary macht sich auf die Suche nach ihm und Jaces Freunde suchen fieberhaft nach einem Mittel, wie die Verbindung zwischen Jace und Sebastian zu lösen ist.

Ich muss zugeben, ich habe lange gebraucht, um mich in den Roman einzufinden. Die Handlung entwickelt sich nur gemächlich, weil Clare großen Wert auf Charakterentwicklung legt. Und nach nunmehr 4 Bänden haben sich da ja einige Charaktere angesammelt (Simon & Isabelle, Alec & Magnus, Jordan & Maia, Jocelyn & Luke, etc.). Obwohl ich ihr Vorgehen schätze und froh bin, dass eine Entwicklung stattfindet, hat doch die Plot-Entwicklung ein wenig darunter gelitten.
Besonders gut hat mir hierbei die Progression von Clarys Figur gefallen. Endlich (!!!) entdeckt sie das Shadowhunter-Gen in sich und ist in Kämpfen nicht mehr nur ein Klotz am Bein, der ständig gerettet werden muss. Allerdings muss ich die Autorin an dieser Stelle einmal daran erinnern, dass auch Teenager heutzutage bereits Sex haben. *zwinker* Denn ihr Mittel, nun auch im 6. Band jeglichen Geschlechtsverkehr zwischen den beiden Hauptcharakteren zu verhindern, ist doch wohl mehr als an den Haaren herbeigezogen.
Nichtsdestotrotz hat mich das Buch nach dieser etwas längeren Anlaufzeit absolut in den Bann gezogen, und ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen. Alles, was ein Clare-Buch ausmacht, war hier zu finden: die großen Gefühle, Herzschmerz, spannende Action, und eine Aussicht auf die Handlung des nächsten Bandes, der diese zweite Trilogie abschließen wird.
Es werden auch einige wirklich schockierende Andeutungen auf ihre andere Reihe der "Infernal Devices" gemacht, so dass ich quasi schon vor Erscheinen des 3. Bandes traurig gestimmt bin.
Ich hoffe, Frau Clare macht munter weiter so, denn ich möchte ihre Bücher auf keinen Fall missen!

Und hier die Abfolge der bisherigen Bände der "Mortal Instruments":
1. City of Bones
2. City of Ashes
3. City of Glass
4. City of Fallen Angels
5. City of Lost Souls
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