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13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wunderschön, 3. Januar 2006
Von 
Rezension bezieht sich auf: Cien Anos De Soledad (Taschenbuch)
Cien anos de soledad von Gabriel Garcia Marquez erzählt die Geschichte der fiktiven Buendias Familie, die in Südamerika das Dorf Macondo mitbegründet und dort über Generationen lebt und dabei das Auf und Ab der Geschichte am eigenen Leib erfährt. Marquez hat einen ganz eigenen Erzählstil, der mit den Gewohnheiten von Massenprodukten gewöhnten Lesern brechen wird. Das Buch ist voller skurriler Ideen und Charaktere, so dass man häufig aus dem Staunen gar nicht mehr herauskommt. Die Familienmitglieder sind liebevoll gezeichnet und wachsen dem Leser trotz, oder vielleicht gerade wegen ihrer Schwächen ans Herz. Nebenbei gelingt es dem Autor auf eine charmante Art und Weise das Leben in Südamerika zu beschreiben und er gewährt dem Leser mehr als einmal Einblick in die raue Wirklichkeit von Ausbeutung und kalter Ökonomie. Dieses Buch fesselt von der ersten bis zur letzten Seite und kann einen wahrhaft in seinen Bann ziehen.
Fazit: Ein wunderschönes, lesenswertes Buch voller Mysterien, das zum Nachdenken zwingt.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein großartiges Stück Weltliteratur, 14. April 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Cien Anos de Soledad (Taschenbuch)
"Hundert Jahre Einsamkeit" straft diejenigen lügen, die behaupten, man müsse ein profunder Kenner lateinamerikanischer Geschichte und ein eingeschworener Bewunderer lateinamerikanischer Kultur sein, um die Literatur dieses Teils der Welt schätzen und sie gemäß ihrem Rang als Weltliteratur würdigen zu können. Gabriel García Márquez hat ein monumentales und im wahrsten Sinne des Wortes epochales Meisterwerk geschaffen, das, vom Wandel der Zeiten unberührt, Bestand für die Ewigkeit haben wird. Durch das virtuose Arangement des verwirrenden Figurenensembles und eine unnachahmlich lebensvolle Schilderung des Lebens seiner Protagonisten gelingt García Márquez mittels ausgefeilter Erzähltechnik des reifen Romanciers im Zenit seines Könnens die überzeugende Darstellung einer sich über sechs Generationen erstreckenden Familiensaga vor dem Hintergrund der jüngeren Geschichte Lateinamerikas. Im Zentrum der Handlung steht die Sippe der Buendías, deren Schicksal eng mit dem ihres Heimatortes Macondo verbunden ist. Trotz verzweifelter Anstrengungen gelingt es ihr nicht, ihrem von Anfang an vorherbestimmten unabwendbaren Schicksal, der Auslöschung der Sippe, zu entkommen. García Márquez ist der Chronist dieser Vorgänge und schildert das Schicksal der Buendías von der Gründung Macondos bis zu dessen letztendlichem gleichsam apokalyptischen Untergang in einem verheerenden Wirbelsturm. Der Leser indes bleibt nach der Lektüre mit der Erkenntnis zurück, daß Zeit mehr ist als eine Koordinate in unserem raumzeitlichen Koordinatensystem, nämlich daß sie verschiedene Geschwindigkeiten annehmen, daß sie sich umkehren, daß sie wieder an ihren Ausgangspunkt zuückkehren, ja daß sie sogar eine Qualität annehmen kann. Ursula, die Stammutter aller Buendías, hat dies als erste erkannt, als sie in hellsichtiger Vorausahnung von der "schlechten Qualität" der Zeit sprach und somit auf nicht weniger als die Tatsache hinwies, daß mit dem Ende der Zeit auch Mocondo und der Stamm der Buendías ihre Existenz beschließen würden. "Hundert Jahre Einsamkeit" ist ein großer Roman, der sich jedoch nicht unbedingt beim ersten Lesen erschließt. Andererseits eröffnet die abermalige Lektüre unter Umständen völlig neue Fecetten des Verständnisses. Ein so komplexes und vielschichtiges Werk wie dieses ist denn auch wert, immer wieder gelesen werden. Aus diesem Grunde wird "Hundert Jahre Einsamkeit" ganz gewiß niemals eine abschließende Interpretation erfahren können. Als Lesende ist es letztlich an uns, einen Sinn zu entdecken und mit ihm Einsichten zu gewinnen, die unser Leben positiv beeinflussen. "Hundert Jahre Einsamkeit" gehört ohne Zweifel zu jener Kategorie von Büchern, die Standpunkte verändern.
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5.0 von 5 Sternen Ahí mismo, al otro lado del río, hay toda clase de aparato mágicos, mientras nosotros seguimos viviendo como los burros., 30. November 2012
Mit diesem lange vorbereiteten Roman (1967) gelang dem kolumbianischen Schriftsteller ein geradezu spektakulärer Erfolg und eine der überragenden Leistungen der lateinamerikanischen Literatur. Im Zentrum steht die scheinbar geradlinige, in Wirklichkeit aber zyklisch verlaufende Familiensaga der Buendía im imaginären Dorf Macondo, das einerseits ein wirklichkeitsgetreues Abbild von Garcia Márquez' Geburtsort Aracata darstellt, aber auch dessen symbolische Abwandlung.

Anfang des 19. Jh.s muss José Arcadio Buendía seinen Heimatort Riohacha wegen eines Mordes verlassen. Nach einem Traum gründet mit seiner Frau Ursula den utopischen "Ort der Spiegel" und nennt ihn Macondo. Das Dorf steht metaphorisch für Kolumbien und erlebt hintergründig-symbolisch die Geschichte dieses Landes: Bürgerkriege pro und contra Liberalismus, Anschluss and das Eisenbahnnetz, den Guerra de los Mil Días von 1899-1902, ebenso wie die Ausbeutung durch die nordamerikanische United Fruit Company, genannt "La Frutera". Es ist nicht ganz einfach, die Erzähltechnik und die Themen zu beschreiben, ohne das Buch unnötig zu verkomplizieren, denn in der Tat ist es trotz einiger alten Mysterien, Familiengeheimnissen und einiger seltsamer Widersprüche nicht schwer zu lesen.

Das Buch ist jedoch keine Geschichte der wechselnden Regierungen, sondern von Menschen, die man wie die frühesten Nachkommen von Abraham in ihren Beziehungen zu ihrer Familie zu verstehen hat. Wie eine Fruchtbarkeitskgöttin steht Ursula, die blinde "Mama grande" im Strom des Geschehens. José ist davon besessen, das Unbekannte zu entdecken und beginn ein Projekt nach dem anderen, unter anderem macht er Gold entdeckt den Ozean und photographiert Gott, um am Ende in Wahnsinn zu verfallen. Über sieben Generationen entsteht die schier unentwirrbare Genealogie durch Schändungen und Inzest und die Namensgleichheit der zahlreichen Nachkommen verbürgt die Kontinuität des Archetyps.

Auf allen Generationen lastet der Fluch des Unvermögens, eine bewusste Beziehung zu sich und der Welt ausserhalb dieses Mikrokosmos herzustellen. Einer der beiden Söhne José Arcadios, Oberst Aureliano Buendía, der 32 Aufstände anzettelt und jedesmal scheitert, der mit 17 Frauen 17 Söhne zeugt, die alle in einer Nacht getötet werden, der Attentate und Selbstmordversuche überlebt, verkörpert eine turbulente Absurdität. Schliesslich erweist sich die 100jährige Familiengeschichte geheimnisvoll vorherbestimmt, denn der verstorbene Zigeuner Melquiades hat sie in allen Einzelheiten in einer Schrift (nicht unähnlich prä-kolumbianischer Totenbücher) vorausgesagt. Doch erst der letzte Aureliano ist in der Lage, diesen Almanach zu entschlüsseln.

Als Erzähler ist Garcia Márquez omnipräsent und nichtexistent zugleich, da das Pergament des Zigeuners Melquiades die Romanwirklichkeit vorschreibt. Somit beschreibt er auch einen unverwechselbar lateinamerikanischen Fatalismus, gemischt mit Widerstand und Trotz ("se sufre pero se aprende") - Auflehnung gegen Gesetze des Lebens, Plagen, Herrschaft des Bösen, apokalyptische Einlösung von Schuld - aber auch das Recht auf Stolz. Garcia Márquez hilft uns, hinter dem Gemetzel der Bürgerkriege, hinter den Toten und Gemarterten, auch die Herausbildung einer authentischen kolumbianischen Identität zu erkennen.
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5.0 von 5 Sternen Einmalig, 5. Juli 2013
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Einer, meines Erachtens, der Klassiker der Literaturgeschichte Lateinamerikas. Wunderbar geschrieben, Garcia Marquezs herausragendstes Werk, auf jeden Fall empfehlenswert für jeden Lesebegeisterten.
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4.0 von 5 Sternen Un clásico, 6. März 2013
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Rezension bezieht sich auf: Cien años de soledad (Kindle Edition)
Realmente un clásico que debe leerse en la literatura. El estilo nos transporta a través del tiempo con una magia que nos envuelve, de un tiempo a otro. Lo recomiendo, lo he leído ya 5 ó 6 veces.
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5.0 von 5 Sternen Unglaublich, 27. Februar 2013
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Rezension bezieht sich auf: Cien años de soledad (Kindle Edition)
Dieses Buch muß man gelesen habe, ist ja auch nicht umsonst ein Literatut Klassiker.
Die Schreibweise von García Marquez und auch die Geschichte lassen eine nicht mehr los.
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5.0 von 5 Sternen Tolles Buch von García Marquez, 7. Mai 2012
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Das Buch ist einfach spitze. Die Geschichte von dem Dorf Macondo ist einfach durchgeknallt und surreal. Man muss bei solch einen Klassiker nichts weiteres sagen.
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5.0 von 5 Sternen de primera, 21. April 2012
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Rezension bezieht sich auf: Cien años de soledad (Kindle Edition)
Para mí, es esta la mejor novela que Gabo escrbió. Para amantes de literatura colombiana, es obligación leer este
maravilloso libro. Aconsejo también conseguirse el CD de Luisín Landaez, en que canta sobre "Macondo".
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4.0 von 5 Sternen ein Buch das träumen lässt, 5. April 2012
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Es ist die Geschichte vom Aufstieg und Niedergang einer kolumbianischen Familie und des von ihr gegründeten Dorfes Macondo, eine Familiensaga über sieben Generationen. Die Bewohner von Macondo, die anfangs durch den Regenwald von der Umwelt isoliert sind, nur durch vagabundierende Zigeuner von technischen Errungenschaften erfahren und ohne Kirche, staatliche Verwaltung und Wirtschaftsbeziehungen auskommen, erleben schließlich, wie ihr Dorf durch eine Bahnlinie erschlossen wird. Amerikaner legen eine Bananenplantage an, und ein Europäer träumt von einem Flugplatz in Macondo. Auch von den Bürgerkriegen zwischen den antiklerikalen Liberalen und den zentralistischen Konservativen wird das Dorf heimgesucht.
Die Geschichte fesselt einen sofort, weil es so authentisch und realitätsnah erzählt wird, es ist auch ein tolles Buch wenn man Spanisch noch nicht perfekt kann, es wird viel umschrieben und erklärt, so dass man nicht immer das Wörterbuch zücken muss.
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8 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der gößte Erzähler unserer Tage, 23. Januar 2003
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Cien Anos De Soledad (Taschenbuch)
Gabriel Garcia Marquez gilt als einer der besten Erzähler die es bis heute gegeben hat, Cien anos de soliadad ist ein Buch das man nie wieder weglegt wenn man einmal damit angefangen hat es fesselt einen von Anfang bis zum Ende, nicht umsanst hat er dafür den Nobelpreis für Literatur bekommen.
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Cien años de soledad
Cien años de soledad von Gabriel García Márquez
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