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Kundenrezensionen

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TOP 100 REZENSENTam 31. Dezember 2012
Wunderbar, schlicht und einfach wunderbar. Wem Toni Jordans Tausend kleine Schritte gefallen hat, der wird sicherlich auch dieses Buch mögen. Es wirbt in einem einerseits lakonischen und andererseits hurmorvollen Stil um Verständnis für Menschen, die anders sind. Menschen wie Edward ...

Edward Stanton ist wohl organisiert, sein Leben sorgfältig geplant und dokumentiert, selbst über seine morgendliche Aufstehzeit führt er akribisch Buch. 7:37, 7:38, 7:39 oder 7:40 ... die morgendliche Zeitspanne innerhalb derer er normalerweise aufwacht, ist nicht allzu breit, bis ... ja bis zu jenem Tag, an dem alles beginnt. Der Tag, ab dem sich sein Leben veränderte. Um 7:28 wurde er von einem Rasenmäher geweckt. Am 14. Oktober, dem 288sten Tag des Jahres (ein Schaltjahr!), mäht seine neue Nachbarin frühmorgends den Rasen.

Vor acht Jahren hatte Edwards Vater ihm dieses Haus gekauft. Zuvor hatte es einen unerfreulichen Zwischenfall gegeben. Edward hatte ganze 49 Briefe an den Countrysänger Garth Brooks geschrieben, in welchen er sich über den Schaden beklagte, den Garth Brooks der Country Musik zufügte. Irgendwann hatte der Sänger genug und beauftragte einen Rechtsanwalt. Tja, und ab da änderte auch Edwards Vater seine Haltung gegenüber den Sohn. Edward musste nicht nur ausziehen, sondern auch eine Psychiaterin besuchen. Der Kontakt zur Familie wurde drastisch eingeschränkt. Und viel zu oft kommunizierte der Papa nur noch via Rechtsanwalt mit dem Junior.

Edward aber macht das Beste daraus oder das, was er für das Beste hält. Einer regulären Arbeit muss er dank finanzieller Unterstützung seines Vaters nicht nachgehen, und so kann er sich täglich um 10 Uhr seine Lieblingsserie ansehen oder Renovierungsarbeiten in Haus und Hof in Angriff nehmen. Bei einer dieser Renovierungsarbeiten - Edward malt gerade seine Garage neu an - spricht ihn ein Junge an. Der Nachbarsjunge! Der Sohn der früh-morgendlich Rasen mähenden Frau, und eben dieser Junge bietet ihm seine Hilfe an!

Das Buch ist im Stil eines Tagebuches aufgebaut. Ein Tag folgt dem anderen. Jeder Tag beginnt mit Edwards morgendlichen Ritual und endet mit den abendlichen Beschwerdebriefen, die er auf Anraten seiner Psychologin nicht mehr abschickt, sondern nur noch ablegt. Insbesondere durch die repetitiven Wiederholungen im Tagesablauf mag dieser Aufbau auf den einen oder anderen monoton oder langweilig wirken, er ist aber logische Konsequenz von Edwards Lebensstil (das Wort Krankheit möchte ich in diesem Zusammenhang eigentlich nicht verwenden). Edwards Leben ist von Ritualen und Regelmäßigkeiten geprägt, und die werden durch die Wiederholungen sehr gut wiedergegeben. Ich fand es jedenfalls passend und auch gar nicht langweilig, zumal sich erst unmerklich, und dann immer schneller Veränderungen in seinem Lebensablauf einschleichen.

Schon bald wird Edwards sonst so wohlregeltes Leben gehörig durcheinander geschüttelt, so dass am Ende nichts mehr so ist wie zuvor. Das liegt aber nicht nur an Kyle und seiner Mutter Donna. Edward selber trägt dazu bei, indem er zB ein Projekt in Angriff nimmt, und indem er sich bei einer online-Dating-Agentur mit einer Dame verabredet. Einer Dame, die Garth Brooks toll findet. Ausgerechnet Garth Brooks! Ob das etwas wird? Tja, und dann überstürzen sich die Ereignisse. Es wird richtig spannend! Von häuslicher Gewalt bis hin zu einem Gerichtsverfahren und ... (also alles will ich hier ja nicht verraten ;-) Craig Lancaster hat sich jedenfalls so einiges einfallen lassen. Das Beste an der Geschichte ist jedoch der humorvolle Erzählstil. Es gibt immer wieder Momente, wo man gar nicht anders kann, als zu schmunzeln. Mit Edward Stanton hat Craig Lancaster einen überaus sympathischen Protagonisten geschaffen, dem man beide Daumen drückt, damit sich für ihn alles zum Positiven wendet.

Kurz und gut: Ich habe dieses Buch in einem Rutsch durchgelesen und bin begeistert. Warum die Geschichte noch nicht von einem deutschen Verlag entdeckt und übersetzt wurde? Ich weiß es nicht, hoffe aber sehr, dass sich dies im Neuen Jahr ändert! Ein tolles Buch!
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am 21. Juni 2013
Das Buch war als "Kindle Deal des Tages" zu haben und hat mich von der ersten Seite ab nicht mehr losgelassen. Ich kann es nur empfehlen, es ist einmal ganz etwas Anderes! Edward ist von Zwangsneurosen geplagt und man wird durch ihn als Erzähler mit seiner Sicht der Welt bekannt gemacht, oder besser: mit der Art wie er die Welt erlebt. Anfangs ist das etwas gewöhnungsbedürftig, aber nach ein paar Seiten konnte ich das Buch schon nicht mehr weglegen. Die schwierige Beziehung zwischen Edward und seinem Vater, die Ablehnung der Menschen gegenüber jemandem der sich nicht an gewohnte Konventionen hält, Edward der langsam aber stetig einen Weg aus seiner Krankheit heraus findet und dem dabei wunderbare Menschen begegnen, eine leise angedeutete mögliche Romanze die niemals in Kitsch abdriftet und schließlich Edward der lernt, in der Welt zu bestehen und sich anderen Menschen zu öffnen -- all das und noch viel mehr erlebt man als Leser dieses wirklich wunderbaren Buches. Ich freue mich auf die Fortsetzung!
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am 17. Juni 2013
This was quite an eye-opening and heartwarming read as it shows in detail how a person with Asperger's syndrome perceives the world. Edward's meticulous routine is reflected in the writing and the repetitions, which can be a bit tedious at times, but overall, I enjoyed this story very much.
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am 28. Juli 2014
Eine liebevolle und detailgenaue Schilderung die dem Leser das Aspergersyndrom näher bringt ohne je auf einen erhobenen Zeigefinger zurückgreifen zu müssen. Ein Einblick in die mitunter wunderliche Welt eines Menschen die sich im Grunde genommen nur unwesentlich von der vermeintlich " normalen" Welt unterscheidet.
Selbstverständlich wirken die typischen stereotype manchmal langweilig aber so gelingt es dem Autor eine willentlich ruhige Stimmung zu erzeugen.
Ein wundersames , wundervolles Buch.
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am 20. Juni 2014
Der Roman gewährt Einblicke in das Leben Edwards, das von Ritualen, Zahlen, festen Konzepten und Gewohnheiten geprägt ist. Jeder Tag, jede Woche, jedes Jahr verläuft nach bestimmten Gesetzmäßigkeiten. Sie bieten ihm Halt in einer Umwelt, die für ihn verwirrend ist. Ich fand das berührend und auch einigermaßen gut recherchiert. Wenn ich durch Edwards Augen die Welt betrachte, erklärt sich mir besser, was in Menschen mit Edwards Einschränkungen vor sich geht.

Natürlich ist es unterm Strich eine romantische Geschichte, mit Hochs und Tiefs und Happy End, aber sie ist nett verpackt und unterhaltsam geschrieben. Der Konflikt mit dem Vater ist interessant genug, auch die Annäherung an die Nachbarn entwickelt sich langsam und m.E. organisch. Die Erwartung, dass in Edwards starre Leben mehr Bewegung und Lebendigkeit kommt, wird selbstverständlich erfüllt. Das Krönchen auf allem ist dann, dass Edward ungeahnt reich ist und in seinem Leben nie wird arbeiten müssen - das ist einfach zu schön.

Egal, der Roman liest sich gut, ist ausreichend spannend und als Bettlektüre prima geeignet. Ich habe mir auch die Fortsetzung gekauft, die ich im Urlaub lesen werde, denn ich möchte keine harte Kost im Koffer mitnehmen.
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am 13. April 2013
I bought this book when it was offered as the Kindle Deal of the Day and did not expect too much, but was most positively surprised.
Not only is the storyline wonderful just by itself but the author’s style of writing creates such an amazing flow for the reader that I just had to finish this book literally without putting it down (and I know this phrase is overused).

Since I am not a native to the English language I also want to add, that this book is also great for enhancing your vocabulary without being exhaustive.

Long story short: This book is great, and I recommend it to absolutely everybody older than 15!

(About me: female; 24 years old; university student from Europe)
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am 16. August 2014
Streckenweise ist es schwierig alles zu lesen, da sich die Tagesabläufe so wiederholen und ähneln. Aber genau das ist es, was einem das Phänomen Aspergers näher bringt. Die Handlung schwankt zwischen empörenden Ungerechtigkeit durch den Vater und humoristischen Situationen beim Dating. Insgesamt ist sie etwas amerikanisiert simplistisch. Darum nur vier Sterne.
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am 17. Januar 2013
Dies ist eine wunderbare, "leise", berührende Geschichte, erzählt von Edward selbst, der mit dem Asperger-Syndrom lebt. Ich musste oft schmunzeln und habe auch mit der Figur gelitten. In den 600 Stunden, die Edward tagebuchartig beschreibt, ändert sich sein wohl geordnetes und eher zurückgezogenes Leben durch äußere Einflüsse und eine innere Bereitschaft drastisch. Ich möchte nicht zu viel verraten, aber es ist toll geschrieben!
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am 4. April 2013
Die Erzählperspektive aus der Sicht eines Autisten macht dieses Buch außergewöhnlich, interessant und berührend.
Es hat Längen, wenn der Ich-Erzähler immer wieder Episoden einer Fernsehserie wiedergibt und sie analysiert.
Die Vater-Sohn-Beziehung wird nachvollziehbar und in überraschenden Wendungen dargestellt.
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am 29. April 2015
Ich habe zuerst Edward adrift gelesen und genossen. Nun also 600 Hours of Edward. Dies ist sozusagen der Vorläufer zu Edward adrift und führt den Leser in Edwards Welt und in sein Leben ein. Die Lesefreude ist unbegrenzt, und ich kann nur hoffen, dass sich recht viele Leser angeregt fühlen, Edward einmal kennenzulernen.
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