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45
4,5 von 5 Sternen
Tragic Idol
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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 20. April 2012
Unweigerlich kann man sich nicht dem Vergleich zu anderen Alben verwehren. Dieses Album ist erneut ein Filetstück feinster Gothic-Metal-Kunst. Die Gitarren können ohne Abstriche in die paradise lost Zeit um "Gothic", "Icon" und "Draconian Times" eingeordnet werden. Schleppender, melancholischer aber vor allem abwechslungsreicher Sound zeichnet dieses Album aus. Die Leadguitar ist ein Hochgenuß von düsterer aber auch verspielter Gothicnatur, wie sie die Mitbegründer paradise lost einst definiert haben. Der Sound drängt sich wie gewohnt nicht auf, sondern unterstreicht die Gesamtstimmung die jeder einzelne Song individuell ausdrückt. Ein, so wie ich finde, "Muss" für paradise lost - Liebhaber, aber auch für alle Freunde des düsteren, anspruchsvollen Gothic-Genres. Etwas langsamer und schwerer als im Vorgängeralbum präsentieren sich paradise lost fernab jedes Kommerz wiedereinmal in Bekenntnis zu ihren Wurzeln. Nicht, dass die experimentelleren Alben ab Ende der 90er schlecht wären, im Gegenteil, sie waren einfach anders.
Absulot stimmig reiht sich dieses neue Album in die Folge der letzten Alben ein und verschafft dem Hörer viel Freude, wie jetzt gerade mir!
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34 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
TOP 500 REZENSENTam 20. April 2012
... weniger von der Band, als von mir. Ich verweigere mich jeder Aussage in Bezug auf Rückkehr zu den Anfangstagen, ebenso jeden Hinweis auf die beste Platte seit 'Icon' und 'Draconian Times'. Warum? Weil ich das seit Jahren bei jeder neuen Platte von Paradise Lost, und das waren ja einige seit 'Host', hören muss ;-). Ohne grosses Ausholen also zu dem wichtigsten, den Songs:

SOLITARY ONE. Cooler Opener, metallische Riffs treffen auf eine vom Keyboard getragene, gothische ;-), Melodie. Wie bei vielen PL Alben macht dieser Song direkt Lust auf das ganze Album. Nicks Stimme hat absolute Authorität. Was übrigens bei dem Album durchgehend auffälllt. Während Greg Riff über Riff packt, muss Nick sich beweisen. Die beiden scheinen sich hochzuschaukeln auf diesem Album und das führt zu einer oft genialen Mischung.

CRUCIFY. Zäh wie Lava geht es mit dem zweiten Song weiter. Doom Metal, der den älteren Fans das Leuchten in die Augen treiben wird. Mit einigen brillianten Solos.

FEAR OF THE IMPENDING HELL. Das erste absolute melodische Highlight. Holmes lässt das Schreien mal und singt. Sehr melodisch, sehr gut.

HONESTY IN DEATH. Und direkt das nächste Highlight, der Song ist eine absolute Hyme. Nagende Riffs und brutale Vocals.

THEORIES FROM ANOTHER WORLD. Ich bin mir nicht ganz sicher, aber der Song ist wohl das härteste, was jeh auf einer PL Platte zu finden war. Ich lasse mich aber gerne vom Gegenteil überzeugen. Bitte nicht beim Autofahren hören, Adrenalin pur.

IN THE DWELL hält das Niveau weiter hoch. Der Song beginnt mit einem fast klassischen Hard Rock Riffs ('Aint Talking bout Love', wer kennt es noch?), das aber genial wie verrostet daherschleicht.

TO THE DARKNESS. Hallo? Tempowechsel im Mittelteil, Schicht über Schicht, was wird das denn bitte, progressive Doom mit Maiden und Judas Priest Einschlag? Ist aber auch egal, vielleicht täuschen mich meine alten Ohren auch nur mit den Assoziationen, aber TO THE DARKNESS rockt.

TRAGIC IDOL. Nick erreicht die Stimmlage von des leider leider verstorbenen Pete Steele. Der Song ist auch ansonsten eine kleine Verneigung vor TON.

WORTH FIGHTING FOR. Beklemmend und düster. Der Song wird getragen von den tribal mässigen Drums und durch das fast schmierige, schleichende Riff zu höheren erhoben.

THE GLORIOUS END beschliesst das Album wie es sich gehört, doooooomig, langsam und ultraschwer. Muss man sich ein bischen reinhören, der Song zündet nicht sofort wie beispielweise die 4 Perlen im Mittelteil des Albums.

Mein Fazit: Paradise Lost sind remetallisiert! Greg Mackintosh hat sein Nebenprojekt Vallenfyre offensichtlich einen Schub gegeben und zu seinen Old School Metal-Wurzeln zurückgeführt. Manchmal klingen sogar Iron Maiden durch. Riff über Mollriff, dazu morbide Leadgitarren und heftig geröhrtem Gesang. Die Songs sind bis auf wenige Ausnahmen gut und eingänglich. Ob das jetzt der geschlossene Kreis zu den Anfangstagen ist? Ich weiss es nicht, ich weiss nur 'Tragic Idol' macht Spass ohne Ende.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 24. April 2012
Für mich ist "Tragic Idol", trotz der zuletzt beileibe nicht schwachen Veröffentlichungen von Paradise Lost, das beste Album seit "Draconian Times". Man geht wieder back to the roots und zelebriert diesen von mir geliebten schwermütigen melancholischen Sound, der mich schon auf "Gothic" oder "Icon" in seinen Bann zog. Die Gitarren besitzen einen hohen Wiedererkennungswert und sofort bei den ersten 10 Sekunden von "Solitary One" weiß man: Das sind Paradise Lost. Und so geht es weiter: "Crucify" wabert zäh durch die Boxen und lullt einem sofort mit seiner doomigen Note ein, "Fear Of Impending Hell" überzeugt durch geniale Melodie sowie klarem Gesang und versprüht Traurigkeit und Melancholie pur.Mit"Honesty in Death" folgt eine absolute Überhymne im Stile von "As I Die" und "Theories from another world" sägt mit seinen brutalen Gitarren alles nieder. "In the dwell" beginnt etwas rocklastig, steigert sich dann weiter und hält das hohe Niveau der bisherigen Songs. "Into the darkness" geht gut ab und ist sicherlich durch die gute alte Heavy Metal Schule der 80 er inspiriert worden. "Tragic Idol" glänzt wieder mit genialen Gitarrenleads und zeigt sich als typischer PL Rocker. "Worth Fighting for" ist für mich eins der absoluten Highlights. Düstere Stimmung, beschwörender Gesang und Tribal Drums im Hintergrund. Muss man einfach hören!!!"The Glorious End" beendet das Album mehr als würdig in doomiger,zäher und unglaublich schön melancholischer Art.
Insgesamt muss ich sagen, dass Paradise Lost hier ein ganz großer Wurf gelungen ist. Das Album hat keinen Schwachstelle,knüpft für mich nahtlos an die Klassikeralben der Band an und kann mit diesen dicke mithalten.
Was Besseres kriegt man momentan in dieser Sparte Musik nicht zu hören!!!!!!Absolute Kaufempfehlung!!!!!!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Paradise Lost haben quasi Routine, die Engländer bringen konstant Alben heraus und waren natürlich in den Augen vieler alter Fans früher immer besser. Alle paar Jahre gelingt den Musikern der Hattrick eine überraschende Scheibe zu machen, die wirklich teilweise an alte Zeiten erinnert oder einfach mehr Arsch tritt als die Vorgängerwerke. 13 Alben seit 1989 sind auch viel Holz! "Tragic Idol" kombiniert Kult Frühwerke der Sorte "Gothic" und "Icon" in Sachen Gitarrenmelodien, Atmosphäre mit unglaublich lange verschüttete Doom Einflüssen. Dazu singt Frontmann Nick Holmes rauer als ich es mir erträumt habe und trotzdem so gefühlvoll und abwechslungsreich! Mit der Produktion von Jens Bogren zusammen haben die Briten hier eines der besten Alben ihrer Karriere abgeliefert. So abgeklärt und satt sie manchmal live wirkten, so jung, wütend und rau klingen sie nun auf CD. Diese Leidenschaft der 10 Stücke ergreift den Hörer von der ersten Sekunde und ich glaube nicht, dass Fans der Band egal ob alt oder jung hier widerstehen können. Paradise Lost waren nie schlecht, aber so fantastisch wie hier schon lange nicht mehr. Ich kann es kaum glauben, aber in Sachen Gothic Metal muss "Tragic Idol" als Sternstunde angesehen werden. Ausfälle finde ich hier keine!
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 3. Mai 2012
Jessas, haben wir hier neuerdings etwa Jungbrunnen-Wochen ??? Es ist schon auffällig, dass in diesem Jahr bisher vor allem die Bands groß auftrumpfen, die ihre jeweiligen Genres bereits in Gründertagen entscheidend mitgeprägt haben. Neben ACCEPT ("Stalingrad") , ASPHYX ("Deathhammer") , OVERKILL ("The electric age") und CANNIBAL CORPSE ("Torture") kann die Metal-Hörerschaft nun auch die britische Gothic/Doom-Institution PARADISE LOST in aller stärkster Form erleben. Endlich wieder! Zwar waren die direkten Vorgänger "Paradise lost" , "In requiem" und "Faith divides us, death unites us" alles andere als schlecht - das von den Fans sehr kritisch beäugte "Symbol of life" enthält sogar einige der schönsten Melodien der gesamten Bandkarriere! - , aber eine derart überzeugende Rückkehr zu alten Glanzzeiten hat insgeheim wohl niemand mehr erwartet.
Der größte Pluspunkt des neuen 10-Trackers "Tragic idol" ist schnell gefunden: PARADISE LOST halten sich mit musikalischen Experimenten merklich zurück, und orientieren sich während der 46 Minuten mehr denn je "back to the roots". Der Zeit der halbgaren Darkwave/Elektronik-Gehversuche wird dabei keines Blickes gewürdigt...stattdessen ist das Quintett von der Insel endlich wieder auf der Suche nach der alles entscheidenden Übermelodie! Kein Zweifel, melancholische Doom-Schmankerl wie "Crucify" , "The glorious end" , "Honesty in death" , "Worth fighting for" , "Solitary one" (trostlos brillianter Opener!) oder "In this we dwell" hätten vor knapp 15 Jahren auch auf den Meisterwerken "Icon" und "Draconian times" stehen können. Und wie ein jeder weiß: Ein größeres Lob kann man PARADISE LOST eigentlich nicht aussprechen.
Die Songs verlieren sich nicht länger im aufgeweichten, konturlosen Dark/Rock/Pop-Irgendwas...jedes überflüssige Drumherum wurde ausgespart...dafür zwingen die harsch-hymnischen SloMo-Riffs den geneigten Hörer unweigerlich auf die Knie, um dann im nächsten Moment eines dieser glänzenden Gitarren-Leads in sich aufzusaugen, für die die beiden Axtschwinger eigentlich heilig gesprochen werden müssten. Vor allem Gregor Mackintosh hört man die aufblühende Spielfreude jederzeit an. Dem guten Mann hat sein Death-Metal-Projekt VALLENFYRE wohl wieder richtig Auftrieb gegeben, und als bissigen Songwriter zurück in die Spur geführt. Die Freude zur musikalischen Galligkeit wird u.a. durch das brettharte "Theories from another world" (mit hypnotischen Schluss-Riff!) dokumentiert, das auf jedem anderem der neueren Longplayer wohl noch undenkbar gewesen wäre. Passenderweise wurden die Gitarren (viel Moll-lastiger als zuletzt!) diesmal auch massiv runtergestimmt, so dass der Sound von "Tragic idol" nicht selten an selige "Shades of god"-Zeiten erinnert. Fein gemacht!
In Punkto Gesang kann Frontmann Nick Holmes überdies wieder sein volles Repertoire abrufen, um den intensiven Album-Highlights "To the darkness" , "Tragic idol" und "Fear of impending hell" (stehen allesamt gleichberechtigt neben Hits wie "True belief" , "As I die" oder "Forever failure") Leben einzuhauchen. Der Wechsel aus Clean-Vocals und rauhem, hartem Metal-Shouting sitzt erneut bis aufs I-Tüpchelchen, wobei die stimmliche Nähe zu James Hetfield (METALLICA) nach wie vor gegeben ist. Stets solide!
Fazit: Für PARADISE LOST-Fans der ersten Stunde ist das neue Album "Tragic idol" der sprichwörtliche Balsam für die Seele. Denn was der Großteil der Hörerschaft nicht für möglich gehalten hat, ist nun doch tatsächlich eingetreten. Die alten Gothic/Doom-Helden haben ihre eigene Vergangenheit mustergültig aufgearbeitet, alle Nebengeräusche ausgeblendet, und platzieren sich punktgenau zwischen den eigenen Alltime-Klassikers "Icon" und "Draconian times". Ein fantastisches Album mit enormem Tiefgang, das im Jahr 2012 noch für berechtigte Furore sorgen wird. Und wer dies exakt so vorhergesehen hat, der lügt!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 10. Oktober 2012
Paradise Lost haben mit diesem Album wieder an den Stil von "Icon" und "Draconian Times" angeknüpft. Sehr zu meiner Freude. Gothic Metal mit Doom-Anteilen und einigen Deathmetal-Einlagen. Ein guter, charismatischer Sänger umgeben von sehr begnadeten Musikern. Die Schwere der melancholischen Passagen erdrückt einen nicht, denn das Gesamtwerk ist sehr abwechslungsreich und mit etwas schnelleren, sowie mit sehr melodischen, unheimlich schönen Abschnitten aufgelockert. Die Lyrics sind anspruchsvoll. So, dass es Spaß macht nachzulesen und über die Bedeutung der (teilweise offenen) Aussagen nachzudenken. Nicht ganz so komplex wie es manchmal in der Vergangenheit der Fall war, was positiv zu werten ist.

Das visuelle Artwork ist nicht ganz mein Geschmack. Die Musik und die Texte dafür umso mehr. Ein akustisches Feuerwerk geschaffen von einem künstlerischen Zusammenschluss von einzigartigen Persönlichkeiten, welches sich einen ganz besonderen Platz unter den Metalbands verdient hat.

Aus meiner Sicht sind es fünf Sterne mit einem kleinen Minus wegen dem Cover. Und weil ich denke, dass Paradise Lost noch ein klein wenig Potential in Richtung Perfektion haben.
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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 2. Mai 2012
Es dürfte ja jeden bekannt sein wie sich die Musik von Paradise Lost im Laufe ihrer über 20 jährigen Karriere entwickelt hat. Mit "One Second" und "Host" zeigte man mit großartigen Alben den Mut zur Weiterentwicklung was allerdings nicht bei allen Kritikern und Fans gut ankam. Danach ging man kontinuierlich wieder schrittwärts zurück zu den (Doom) Metal Wurzeln und nun ist man mit "Tragic Idol" den "Icon" und "Draconian Times" Alben wieder sehr nahe gekommen. Klar dies hat sich mit den Vorgängern angedeutet trotzdem stellt sich für mich die Frage ob diese "Rückentwicklung" ehrlich gemeint oder lediglich ein Zugeständnis an die Fans und Kritiker und letztendlich ein Zeichen des persönlichen Scheiterns ist. Dies klingt zwar brutal aber es ist nunmal meine Meinung die recht zwiespältig ausfällt.

Einerseits ist "Tragic Idol" kein wirklich schlechtes Album aber durch die eindeutige Annäherung des Sounds von "Icon" und "Draconian Times" entsteht bei mir der Eindruck alles schon mal in dieser Form gehört zu haben, dadurch fehlen für mich die großen Überraschungsmomente. Auch wenn die Zeiten des experimentierens anscheinend vorbei sind, mir wäre es allerdings lieber gewesen wenn Paradise Lost an der Entwicklung von "Host" angesetzt hätten anstatt nun wieder wie vor 20 Jahren zu klingen, dies wiederspricht sich auch mit den Interviews die Greg und Nick zu Zeiten von "One Second" und "Host" gegeben haben wo sie weitere Alben im Stile von "Icon" ausgeschlossen haben.

Bei mir entsteht dadurch ein fader Beigeschmack, ich hab das Gefühl dass "Tragic Idol" ein Zugeständnis des persönlichen Scheiterns ist und das finde ich sehr schade. Nur so am Rande aber Bands wie Anathema und The Gathering haben ja eine ähnliche Entwicklung wie Paradise Lost durchgemacht, diese beiden Bands haben es allerdings in meinen Augen auf ehrliche Art und Weise geschafft sich von ihren Doom Metal Wurzeln zu lösen, etwas was Paradise Lost nunmal verabsäumt haben. Einige alteingesessene Fans wünschen sich wohl die "alten" Zeiten zurück, mir ist es allerdings lieber wenn sich Bands stetig weiter entwickeln und das passiert bei Paradise Lost seit "Host" nicht mehr so wirklich, danach versuchte man meiner Meinung nach nur noch verzweifelt wieder härtere Elemente in den Sound zu inegrieren was für mich nur bedingt gut geklappt hat.

Nochmal "Tragic Idol" ist für sich genommen kein wirklich schlechtes Album allerdings bietet es nicht wirklich was neues. Fans von "Icon" und "Draconian Times" wird es freuen, für mich ist allerdings die "Never Take Me Alive" Coverversion der limited edition der einzige interessante Ansatz, hier wird in etwa andeutet wie man klingen würde wenn man an "Host" weiter angesetzt hätte.

Einen Kritikpunkt müssen sich Paradise Lost bzw. die Plattenfirma auf jeden Fall gefallen lassen. Warum die limited edition mit 2 CDs daher kommt und somit eine Bonus CD für gerade mal 2 Songs bietet, ist wohl der größte Schwachsinn überhaupt, es wäre von der Albumspielzeit überhaupt kein Problem gewesen diese beiden Songs einfach dazuzupressen....
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 22. April 2012
...dass die Jungs von Paradise Lost (doch noch) ein wirklich so grandioses Metalalbum mit all bekannten Facetten abliefern können!
Als in den Neunziger Jahren die Scheibe "draconian times" rauskam, war diese (und sie ist es für mich immer noch) eine der geilsten Metalplatten aller Zeiten!
Das nun neu vorliegende Meisterwerk kommt (fast) an dieses heran.
Wäre "tragic idol" früher rausgekommen würde sie sicher fünf Sterne bekommen, doch die vielen (unter ihrem Wert) herausgebrachten Platten trüben ihre aktuelles Meisterwerk.
Aber da Paradise Lost zu den grössten und meinen absoluten favourites Bands gehören, werde ich diese Scheiben einige Male rauf und runter hören mit der Hoffnung, sie entfache doch noch ein Feuerwerk wie in früheren Zeiten...
Anspieltipps: solitary one (der Oberhammer), crucify, worth fighting for
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 21. April 2012
Ich bin treuer Paradise Lost-Fan seit Icon und bin es immer geblieben, auch wenn mir einige Platten nicht so gut gefallen haben...Seit gestern bin ich im Besitz des neuen Outputs der Goth-Veteranen...Ich muss sagen, ich fühlte mich sofort zurückversetzt in 1993! Die Gitarren-Soli haben tatsächlich den Sound und die Tiefe von damals. Sie haben es genau richtig gemacht, nämlich altbewährtes neu "aufzukochen". Da wären z.B. Im ersten Song dezente Synthies und die Stimme von Holmes hat sich meines Erachtens auch positiv weiterentwickelt, er kann fast noch so rauh wie früher, zudem gibts auch noch schöne, cleane Passagen, somit kommen neuere Fans auch auf Ihre Kosten. Ich finde es immer schade, wenn von einer Band erwartet wird, genauso zu klingen wie Anno Tubak, eine Priese logische/stetige Weiterentwicklung hat noch niemandem geschadet! Und genau das machen die Jungs, sie enttäuschen somit weder alte, noch neue Fans. Und für solche die es werden wollen, finde ich dieses Album genau richtig um mit Paradise Lost einzusteigen. Ich habe bewusst keine einzelnen Songs hervorgehoben, da ich denke, dass alle Songs hörenswert sind. Aber als Anspieltip würde ich Honesty in Death empfehlen...Und jetzt viel Spaß beim Bangen und genießen, dieses Album gibt nämlich reichlich Anlass dazu.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 10. Juni 2013
Wer "Shades of God", "Icon" oder "Draconian Times" zu seinen Lieblingsalben von Paradise Lost zählt, kommt an "Tragic Idol" nicht vorbei. Hammerscheibe.
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