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167 von 185 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen UPDATE!!!! Zu viel gewollt. Zu viele Fehler produziert.
!!! ACHTUNG: Ubisoft hat das Spiel mittlerweile aktualisiert und die meisten der unten angesprochenen Fehler korrigiert. Siehe dazu auch den letzten Absatz "Update vom 22.07.2013" !!!

Dieses Game scheint die Spieler in zwei Lager aufzuteilen. Die Einen sagen, es ist das Spiel des Jahres und das beste Assassin's Creed bisher. Die Anderen klagen über schwere...
Vor 20 Monaten von Thomas Hempel veröffentlicht

versus
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein paar Innovationen gepaart mit Langeweile
Ich hab seit Assassin's Creed alle Teile gespielt.
Es gab mit jedem Mal ein paar Änderungen, die z.B. Aktionen, Bewegung und Nebenmissionen betreffen. Stupides Flaggen suchen mit Komplettlösungen aus dem Internet wie im ersten Teil ist weg. Dafür kann man sich seit langem schon Karten kaufen.
In sofern liefert auch Assassin's Creed 3 einige...
Vor 19 Monaten von Heiko Schultz veröffentlicht


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167 von 185 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen UPDATE!!!! Zu viel gewollt. Zu viele Fehler produziert., 8. November 2012
Von 
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Assassin's Creed 3 (100% uncut) - [Xbox 360] (Videospiel)
!!! ACHTUNG: Ubisoft hat das Spiel mittlerweile aktualisiert und die meisten der unten angesprochenen Fehler korrigiert. Siehe dazu auch den letzten Absatz "Update vom 22.07.2013" !!!

Dieses Game scheint die Spieler in zwei Lager aufzuteilen. Die Einen sagen, es ist das Spiel des Jahres und das beste Assassin's Creed bisher. Die Anderen klagen über schwere Fehler und keinen Spielspaß.

Ich bin irgendwo dazwischen. Ich habe AC3 mittlerweile durch gespielt (Story) und muss sagen, es kam für mich nicht an die vorherigen Teile heran. Ich habe die Xbox Version gespielt und es verging kaum eine Viertelstunde ohne gravierende Fehler.

Ich persönlich habe zwar keine "game-breaking" Bugs erlebt. Also solche, welche den Spieler daran hindern die Story zu beenden, aber in den Ubisoft Foren gibt es dazu viele Berichte.

Aber um mal konkret zu werden.

Was ist gut:

- Es ist ein Assassin's Creed Spiel und bringt die Story um Desmond Miles zumindest irgendwie zum Ende
- Die Grafik ist teilweise wirklich schön
- Die Story hat zumindest Potential
- Die Seeschlachten sind beeindruckend
- Die offene Welt ist enorm groß und es gibt unheimlich viel zu tun. Wer sich an den unten stehenden Dingen nicht stört wird viele viele Stunden Spaß haben.

Was ist nicht gut:

Nun, hier wird es schwierig. Einige Dinge sind natürlich sehr subjektiv. Daher lasse ich mal Dinge weg, welche direkt die Handlung betreffen. Die kann man gut oder schlecht finden. Ist eben Geschmackssache. Ich persönlich fand sie zu flach und zu langsam. Vor allem die ersten 2 bis 3 Stunden ziehen sich doch sehr in die Länge. Obwohl der Charakter äußerst interessant ist.

Aber unabhängig von der Handlung, gibt es eine Sache die ich für schlechtes Spieldesign halte. Und zwar hat die Story kaum Bezug zu den Nebenmissionen. Man kann sie machen oder nicht, auf die Hauptstory hat das praktisch keinen Einfluss. Es gibt keine bessere Rüstung oder sonst irgend eine Möglichkleit den Charakter zu entwickeln. Es ist eigentlich vollkommen egal.
Die Hauptstory ist etwa 30% des gesamten Spielumfangs. 70% eines Spiels so zu gestalten, dass es quasi keine Rolle spielt ob ich das tue oder nicht, ist in meinen Augen der falsche Fokus. Klar, wer Achievements oder Trophies sammeln will, für den sind diese 70% dennoch interessant. Aber für das Spiel selber ist es einfach eine endloss scheinende Reihe von Aufgaben. Die zum Großteil aus irgendo hinlaufen und Ladescreens besteht.

Die Nebenmission werden auch während der Hauptstory auch nur sehr kurz vorgestellt. Die Betonung liegt hier auf kurz. Die Erklärungen sind wirklich sehr sehr minimal gehalten. Mehr als einmal stand ich da und wusste nicht was ich tun sollte.
In Anbetracht der Tatsache, dass "mal eben" die Tastenbelegung der vorherigen 4 (vier) Teile über den Haufen geworfen wurde, ist das eher suboptimal. Auch das, ohnehin schon einfache, Kampfsystem wurde nochmals eingedampft. Aber damit kommt man recht schnell klar.

Neben diesen Dingen leidet das gesamte Spiel unter massiven Inkonsistenzen.

So passen etwa häufig Gameplay und Cutscenes nicht zusammen. Weder stimmt die Umgebung, noch das Wetter oder die Tageszeit. Im Spiel ist es nacht und die Cutscene dann am hellichten Tag. Oder man reitet durch ein Kriegsgebiet mit flüchtenden Menschen und viel Lärm. Man erreicht den Zielpunkt -> Cutscene -> Keine Menschen mehr da, totenstille und man redet gemütlich mit so nem Typen. Wenn das ein mal passiert okay, aber es passiert ständig und solche Anschlussfehler reissen einen irgendwie immer wieder aus der Stimmung heraus die das Spiel eigentlch schaffen will.

Jagen ist neues Feature welches mir auch aufgesetzt erscheint. Warum man einfach meuchelnd durch die Wälder zieht ist mir persönlich nicht klar. Okay, man die Felle verkaufen und Dinge herstellen um Geld zu verdienen. Aber warum ich das tun sollte, ist mir absolut unklar. Ich habe das komplette Spiel durch gespielt ohne auch nur ein Pfund ausgegeben zu haben. Das komplette Wirtschaftssystem in diesem Teil ist nur da, damit eins da ist. Es hat keinerlei Relevanz im Spiel selber.
Nun kann man zwar Waffen und Munition kaufen, aber auch das ist vollkommen unnötig da man alle Waffen automatisch im Spiel bekommt und diese auch super mächtig sind. Es besteht also keinerlei Grund sich mit dem wirklich schlecht umgesetzten Handelssystem zu beschäftigen.

Ähnliches gilt für Assassinen, die man ausbilden kann. Auch hier, warum sollte ich das tun? Es bringt mir keine kaum Vorteile, weil die Kämpfe noch leichter sind als früher und abgesehen davopn ist Connor selbst in der Ausbildung. Aus welchem Grund bildet er Assassinen aus? Er will ja eigentlich nicht mal selber einer sein.
Das Alles wirk ungemein zusammen geschustert ohne über das Gesamtbild nachzudenken. In frühreren Teilen hatte das alles irgendeinen Storyrelevanten Hintergrund oder zumindest konnte es dem Charakter weiter entwickeln. Das alles gibt es nicht mehr. Keine Rüstungen die einem in einer Stadt permanent inkognito hielten. Keine eroberten Gebiete in denen man Läden kaufen kann. Alles weg rationalisiert und zur Wnwichtigkeit degradiert.

Nach etwa 25 Stunden Spielzeit bleibt für mich leider nur das Fazit, dass Assassin's Creed 3 sehr langweilig aufgemacht ist. Die Story besteht aus einer Anreihung von Cut-Scenes die durch Ladescreens und kurzen Gameplay Passagen unterbrochen werden. Gefühlt ist man ausschließlich dabei von einem Ende der Karte zum nächsten zu laufen.

Der Vollständigkeit halber, hier noch "kleinere" Bugs, die vielleicht mit weiteren Patches behoben werden können.
Ich beschränke mich hier auf Fakten. Alle beschriebenen Dinge, habe ich selbst während meines Spieldurchgangs erlebt. Die Liste könnte noch um Einiges verlängert werden, wenn man die Berichte anderer Spieler glaubt.

(Ich habe auf deutsch gespielt und der "Day 1 Patch" war installiert, Disk 1 installiert)

Allgemein:
- Hin und wieder Freezes
- Einige Nebenmissionen können nicht beendet werden weil bestimmte Bedingungen nicht korrekt erkannt werden
- Die Kollisionsabfrage (besonders bei Pferden) ist extrem schlecht
- Pferde bleiben praktisch an jedem Stein kleben
- Conner bleibt in Bäumen stecken und an niedrigen Objekten wie Grasnarben hängen
- Die Menüs wurden eher verschlimmbessert, wobei das noch nie eine AC Stärke war. ;-)
- Gefühlt kaum Gameplay. Man hangelt sich so von Cut-Scene zu Cut-Scene und dazwischen wird man mächtig an die Hand genommen was man als nächstes zu tun hat. Wirkliche Freiheit wie man eine Mission spielt hat man leider nicht mehr. Zumindest macht das Spiel, das sehr deutlich indem es in großen roten Buchstaben das misslingen von Nebenzielen aufblinken lässt.
- Aussichtstürme decken nicht mehr die komplette Karte auf. Geschätzt 50% der Karte (Hauptsächlich im Grenzland) muss man sich erlaufen.
- Schnellreise Stationen muss man sich ebenfalls erlaufen in dem man in einem Labyrinth unter den Städten andere Ausgänge sucht. Es passiert nichts, man läuft einfach durch ein Labyrinth. (Da muss mir auch noch mal jemand genauer erklären wie man an so etwas Spaß haben soll)
- Bayonette haben die Präzisin von aktuellen Scharfschützengewehren
- Es ist häufig unklar wo man klettern kann und wo nicht.
- Und die Aussichtspunkte sind alle exakt gleich. Der exakt selbe Baum an 7 Stellen im Grenzland. ^^

Grafik:

- Die Framerate kommt gefühlt nur selten über 20fps. Das ist nicht gerade noch unkritisch für das Spiel aber alle Bewegungen fühlen sich irgendwie hakelig und falsch an (Die PS3 Version hat wohl noch viel massivere Probleme)
- Grafikbugs wohin man schaut.
- Conner hat mal Haare und mal nicht
- Objekte sind sichtbar und im nächsten Augenblick verschwunden (oder anders rum)
- Pferde stehen auf Zäunen
- Objekte schweben einfach in der Luft
- Personen machen vollkommen unkontrollierte Bewegungen
- Objekte (Personen/Tiere) bewegen sich durch andere Gegenstände / stehen in anderen Gegenständen. Ich bin einmal mit meinem Schiff quer durch eine Insel gefahren! ^^
- Desmond hat einen Buckel, der durch seinen Rucksack durchguckt
- Die Kamera verhakt sich während Kämpfen öfter hinter Objekten so das man nicht sehen kann was passiert

Story / NPCs (keine Spoiler!):

- Personen denen man folgen soll, bewegen sich einfach nicht und stehen nur da. (Mehrfacher neustart der Mission half irgendwann)
- Wachen in den Städten greifen teilweise einfach an, selbst wenn man inkognito ist und sich in keinem Sperrgebiet befindet.
- Die ausgewählte Rüstung spiegelt sich nicht in den Cutscenes wieder
- Wachen können teilweise durch Wände schauen

Audio:

- Die Sprachausgabe wird häufig ganz plötzlich leise und dumpf und ist kaum noch zu verstehen.
- Die sprechenden Personen bewegen den Mund nicht mehr wenn sie reden
- Dialoge werden mitten im Satz abgebrochen weil ein Checkpoint erreicht ist
- Allgemein gibt es kaum noch Musik

Was kann man also sagen? Dass Spiel ist definitiv nicht fertig und es wurde zum testen an die Kunden gegeben. Es ist wahrschienlich nicht einmal die Schuld der Entwickler, denn die mussten wissen wie der Status des Spiels ist. So etwas veröffentlicht niemand freiwillig mit seinem Namen drauf.
Wahrscheinlich kann man sich beim Ubisoft Management bedanken. Die werden sich gedacht haben, "die Kunden werden das schon fressen".

Ich kann derzeit nur von diesem Titel abraten, obwohl mir das in der Seele weh tut. Ich mag die Serie wirklich gerne und ich hatte so auf ein würdiges Ende der Desmond Reihe gehoft. Aber leider haben mir all diese Fehler und die vollkommen Belanglosen Nebenmission den Spielspaß doch massiv verdorben.

Als wenn du mit einem tollen Auto fährst und überall klappert und knarzt es. Die Fenster sind undicht, es regnet rein. Zur Krönung sticht eine Feder im Sitz durch das Polster. ;-) (Ich weiß, Autovergleiche hinken immer)

Hoffen wir auf Patches, so dass zumindest die technischen Probleme beseitigt werden.

Ob die Story es wert ist gespielt zu werden muss dann doch jeder für sich selbst entscheiden.

-- UPDATE vom 22.07.2013 --

Seit dem ich dieses Review geschrieben habe, ist einige Zeit ins Land gegangen und vieles ist passiert. Das Wichtigste an dieser Stelle ist, dass Ubisoft fast alle oben genannten Fehler korrigiert hat und ich das Spiel nun wirklich guten Gewissens weiter empfehlen kann. So ein paar kleinere Probleme gibt es natürlich immer noch, aber das sind wirklich nur noch Kleinigkeiten die aufgrund der Seltenheit nicht mehr wirklich eine Rolle spielen.

Daher hebe ich die Bewertung auf 4 Sterne an. Das ist jetzt durchaus gerechtfertigt. Einen Stern weniger gibt es trotzdem aufgrund der natürlich immer noch vorhanden Designschwächen.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein paar Innovationen gepaart mit Langeweile, 28. Dezember 2012
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Assassin's Creed 3 (100% uncut) - [Xbox 360] (Videospiel)
Ich hab seit Assassin's Creed alle Teile gespielt.
Es gab mit jedem Mal ein paar Änderungen, die z.B. Aktionen, Bewegung und Nebenmissionen betreffen. Stupides Flaggen suchen mit Komplettlösungen aus dem Internet wie im ersten Teil ist weg. Dafür kann man sich seit langem schon Karten kaufen.
In sofern liefert auch Assassin's Creed 3 einige Innovationen.

Der Umfang der Story selbst ist seit anbeginn recht schnell durch. Wenn man mal dran bleibt und immer fix die Storymissionen erledigt, ist das Spiel schnell durch und es verbleiben nur noch teils langwierige Nebengeschichten. Ich versuche mal auf einiges einzugehen, was mit beim Spielen so aufgefallen ist.

Gameplay
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Connor erscheint ja ansonsten als ziemlich flacher Charakter, aber er ist sportlicher geworden als Ezzio. Er sprintet über Baumstämme und hechtet auch durch Löcher an Lattenzäunen, indem er darunter wegrutscht und er klettert auch an noch so schwierigen Felsspalten entlang. Manchmal auch ein wenig in Cliffhanger-Manier. Er darf nun auch durch geöffnete Fenster steigen, um durch das Haus seinen Gegnern zu entkommen. Wenn man schon als Ureinwohner aufwächst, lernt man auch durch Bäume zu klettern. Insofern hat er in dem gegebenen Umfeld die richtigen Fortbewegungsweisen drauf.
Er hat aber auch eingebüst. So majestätisch, wie er beim Synchronisieren auf dem Kreuz der Kirche balanciert, schafft er es nicht, im Wald auf einem Baumstamm hockend einen Pfeil abzuwerfen, die Pistole zu zücken, den Bogen zu spannen, ein Attentat auszuführen usw., alle Angriffsmöglichkeiten sind außer Kraft gesetzt. Das kann er nur, wenn er auf einem Ast sitzt oder am Baum ein einer Astgabel steht. Das fand ich echt arm!

Die Kämpfe haben ein bisschen an Charme verloren. Man kann Angriffe blocken, den Gegner entwaffnen oder Kontern, man kann die Deckungaufreißen, in dem man tritt und schubst.
Ab und zu ist es mir sogar gelungen, mit der Waffe des Gegners einen Schuss auf einen solchen abzugeben, ohne diese ihm entreißen zu müssen.
Ansonsten kommt man mit blocken und kontern schon prima aus. Das ging aber schon früher, dass man sich mit permanemtem Blocken einfach minutenlang eine Pause verschaffen konnte, um zu telefonieren oder was auch immer zu treiben, ohne das Spiel unterbrechen zu müssen.

Neu und doch irgendwie bekannt ist die Jagd. Die Karte ist unterteilt in verschiedene Reviere, in denen übergreifend mehrere Tierarten leben. Richtig, Red Dead Redemption hatte dies auch schon dabei. Inklusive des häutens, um die Bestandteile des Wildes zu gewinnen.
Wenn man aber das Tier erst mit Pfeilen beschießt, die nicht treffen, oder es mit der Pistole erlegt, dann ist der Pelz beschädigt und bringt nichts mehr ein. RDR machte hier keinerlei Unterschiede.
Selbst Blümchen soll man pflücken, das aber ist nur in Missionen Bestandteil des Spiels.
Die Parallelität zu Red Dead Redemption ist erstaunlich. Wapiti, Bär, Bieber... alles bekannt. Keine Stinktiere oder so, und Nutztiere kann man nicht angreifen. Haustiere und domestizierte Tiere auf dem Hof und der Weide darf man aber streicheln :)
Dafür sind noch Wölfe, Raubkatzen, Waschbären und Hasen Bewohner des Waldes und der Berge.
Anders als bei RDR hängt der Jadgerfolg aber nicht von der Urzeit ab. Ob Tag oder Nacht spielt keine Rolle.

Man kann sich der Reihe nach mit einem Rudel Wölfe, dem Wapiti-Bullen, dem Puma, dem Luchs und dem Bären anlegen. Vor den restlichen Tieren muss man sich nicht fürchten.
Was mir aber schon fehlt ist der Kampf mit den reinen Händen, immer erlegt er die Tiere mit der versteckten Klinge oder verscheucht sie mit dem Schuss aus der Pistole.
Es müsste ein archivement dafür geben, dass man Tiere mit rohen Händen erlegt.
Es ist mir auch nicht bekannt, ob ich mit einem gefangenen Hasen einen Wolf anlocken könnte. Aber mir wurde schon mal angezeigt, dass die Falle von einem Raubtier zerstört wurde, weil es das Tier gefressen hat. Erscheint ja zumindest logisch, weil Köder irgendwann ausgehen. Lebendfutter in der Falle ist für Jagdtiere sicherlich interessanter *g*
Ich hab jedenfalls schon mal Punkte dafür bekommen, dass sich sehen konnte, wie ein Raubtier einen Rotrock tötete.

Aufmachung
----------

Es fällt auf, dass die Kirchen nicht sehr abwechslungsreich gestaltet sind, hier und da ist der Aussichtsturm mal ein alter Baum, ein Stamm / riesiges Kreuz auf einem Hügel oder der Leuchtturm. Die Forts sehen glücklicherweise nicht alle gleich aus.
Das kann man natürlich nicht mit Istanbul vergleichen, aber etwas mehr hätte es sein dürfen.

Videos und Checkpoints
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Dieser Punkt hat jetzt weniger mit dem Spielgeschehen zu tun.
Es gibt so Stellen, wo die Videosequenzen einfach nur stören und wo die Videos nur unterbrochen sind von ein paar Schritten, die man noch selbst machen muss.
So beispielsweise die Schatzsuchermission an der Nordostpassage. Man kommt da im Eis raus, soll ein paar Meter selbst laufen und bekommt die nächste Videosequenz eingespielt.

Im Spiel wird bei den Missionen gerne ein Checkpoint erfasst und "gespeichert".
Jetzt ist es gänzlich öde, dass damit die Position nicht festgehalten wird. Hat man sich beispielsweise dem Fort genähert und taktischer weise gleich den Hintereingang benutzt, kommt es schonmal vor, dass man im Falle einer Desynchronisation irgendwo mitten im Wald vor dem Fort rauskommt, wo man zuvor nie gewesen ist. Und dann erstmal wieder den Zugang zu dem Baum zu finden, von dem man sich den Zugang zum Fort beschafft hat, ist wieder mit zeitlichem Aufwand verbunden.

Video und Ton
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Der Speicher auf der XBox 360 für das Rendering ist nunmal begrenzt, dass ich damit leben muss, dass sich die Umgebung nur Stück für Stück aufbaut, hab ich akzeptiert. Ansonsten steht die Grafik den vergangenen Teil in nichts nach.
Die Umgebung scheint sogar noch offener, als früher. Man kann sich recht frei überall hinbewegen, wo man hin schwimmen, klettern und springen kann. Was dann aber ein abruptes Ende findet, wenn man an den Rand der Karte stößt und "Gebiet nicht verfügbar" aufblitzt. Das passiert selbst auf hoher See bei der Schlacht gegen die Briten. Gerade da, wo eigentlich endlos Raum ist, landet man vom Wind getrieben ganz schnell im Abseits.

Der Ton ist da schon eher als Mangelhaft einzustufen!
Dialoge sind ja ansonsten der allgemeinen Lautstärke gut angepasst. Beim belauschen funktioniert es ja einwandfrei, oder auch bei Unterhaltungen. Aber bei den Briefings beispielsweise, wenn man sich also gerade mit einem weiteren zum Ort des Geschehens aufmacht, dann ist flüstern angesagt.
Extrem und auch weil völlig unrealistisch viel das bei einer Mission auf, wo sich Connor auf einer Kutsche im Gepäck versteckt.
Da fährt der Kutscher auf einen Posten zu, "ruft" im zu, was er so geladen hat und der flüstert! Die stehen locker 3-4 Meter auseinander und der brabbelt das Inventar so herunter, als ob er mit sich selbst spricht. Die Informationen waren nicht wichtig, aber irgendwie ist bei der Aufzeichnung der Dialoge was schief gegangen. Nicht mal die Lautstärke ist das Problem. Würde man den Pegel anheben, fehlt trotzdem noch die Dynamik in der Stimme, die es braucht, wenn man sich in einer Menschenmenge unterhalten will.

Innovativ und gerne mehr davon:
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Marinemissionen, also die Schlachten auf See
Das ist Abwechslung. Hat zwar jetzt mit dem Assassinen nicht allzu viel zu tun, jedenfalls erkenne ich da wenig Zusammenhang, aber die Missionen machen Spaß.

Nicht so toll umgesetzt hingegen:
Statt der Flaggen und Animus-Datenfragmente muss man nun Federn und Buchseiten sammeln. Die Buchseiten aber wehen durch den Wind davon, sobald man sich diesen nähert.
Soweit okay, aber ohne Not, weil noch lange nicht außer Reichweite, ist die Almanachseite plötzlich verloren. Man muss sich aus dem Gebiet entfernen und wiederkommen, um es erneut zu versuchen.
Bei Feinden, die ich verfolgen soll, ist es nachvollziehbar, dass die irgendwann uneinholbar sind. Für die Buchseiten gibt es nur eine gewisse Zeit.

Sonstiges:
----------
Es mangelt ein bisschen an Atmosphäre. Im Wald hechtet man von einem Abschnitt zum nächsten, in den Städten fehlen einzigartige historische Bauten.
Wenn man an Venedig denkt, ist das hier gebotene eine satte Enttäuschung.

Alles in allem bin ich aber zufrieden. Das Spiel habe ich bei einer zwischenzeitlichen Preissenkung für 35€ in der Standardedition bekommen und mir den Season Pass für etwas über 20€ dazu geholt. Da bin ich immernoch günstiger, als mit den restlichen Editionen. Eine Classic-Edition mit allen DLCs erwarte ich nicht mehr. Da kommt nur irgendwas, wo Classic draufsteht, aber nicht die Inhalte drin sind, die man sich für Geld dazu kaufen kann. Nur ein paar wenig sinnvolle Boni. Dafür muss man nicht warten.
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19 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wenig erwartet - viel bekommen, 1. Dezember 2012
Von 
H. Weisser "Sunny Mars" (München) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Assassin's Creed 3 (100% uncut) - [Xbox 360] (Videospiel)
Als ASSASSIN’S CREED III angekündigt und erklärt wurde, dass man die Geschichte in den Zeiten der amerikanischen Revolution ansiedeln wolle, war ich sehr, sehr skeptisch. Immerhin hatte ich mich zuvor mit mehreren Assassinen durch mehrere Jahrhunderte gekämpft und dabei zahlreiche orientalische und europäische Orte besucht, in welche die Meuchelmörder sehr gut gepasst haben. Ich fürchtete, dass der jüngste Assassinen-Spross in der neuen Welt eher wie ein Fremdkörper wirken würde. Mein Interesse war bis zum Erscheinungstag daher gleich Null. Dies sorgte auch dafür, dass ich über die Geschichte und die Personen des Spiels ziemlich wenig Informationen hatte, als ich es mir in einem Moment (von befürchteter) geistiger Umnachtung dann doch gekauft habe -> ich habe es NICHT bereut.

POSITIV:
- Grafik, Sound, Gameplay auf dem gewohnt hohen AC-Niveau.
- Filmreife Story, sehr emotional, mit Twists, die mich - da zuvor uninformiert - komplett aus den Socken gehauen haben.
- Außergewönlich gut inszenierte Schlachten zwischen Royalisten- und Rebellenarmeen.
- Neue Seemissionen: tempo-, action- und abwechlsungsreich inszeniert -> bitte mehr davon!
- Inkl. aller Haupt- und Nebenmissionen gefühlt das bisher umfangreichste AC-Spiel.
- Nervige Wettrennen wurden ersetzt durch die durch weit interessantere Jagd nach Almanachseiten
- Multiplayermodus: Spannend und an den passenden Stellen optimiert -> abwechslungsreicher als in den Vorgängern
- Hervorragender Mix aus historischen Fakten (zeitlicher Ablauf, Ereignisse, Personen wie z.B. George Washington) und inhaltlicher Fiktion

NEGATIV:
- Nervige Bugs: Ich fiel nicht nur einmal aus der Spielwelt ins Nirvana.
- Fortbewegung zu Pferd verbesserungswürdig: Die Steuerung ist hakelig und öfter bin ich auf scheinbar offenen Flächen an nicht vorhandenen Hindernissen hängen geblieben.
- Zu einfache Steuerung: Das Absolvieren der Jump & Run-Passagen ist keine echte Herausforderung mehr = sehr schade
- Das Spiel ist beinahe schon ein bisschen zu groß und zu komplex: Meucheln, schleichen, Waren handeln, (komplexe) Warenherstellung, Konvois entsenden, Minispiele, unzählige Gegenstände sammeln, Seeschlachten -> inmitten dieser gigantischen Vielfalt läuft der Storykern Gefahr, unterzugehen
- Die Geschichte um Desmond in der Gegenwart als Hintergrundgeschichte wirkt nach wie vor sehr aufgesetzt.

>>> FAZIT <<<
ASSASSIN’S CREED III war für mich, quasi ein AC-Veteran der ersten Stunde, eine positive Überraschung. Sehr skeptisch ging ich das Spiel an und brauchte auch ein wenig Zeit, um Zugang zu der Geschichte zu finden. Als mich das Spiel jedoch nach knapp 4 Stunden Spielzeit mit einem grandiosen Storytwist darauf hinwies, dass ich bis dahin quasi nur an dessen Oberfläche gekratzt hatte, ließ es mich bis zum Ende hin nicht mehr los.
Mein persönliches Highlight bleibt AC: BROTHEROOD. Allerdings macht ASSASSIN’S CREED III im gesamten AC-Universum eine mehr als gute Figur!
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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen AC3 die "Neue Welt", 9. November 2012
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Assassin's Creed 3 (100% uncut) - [Xbox 360] (Videospiel)
Da wäre es also das neue Assassins Creed Szenario ...

Amerika spätes 18 Jahrhundert, Kolonisten, Royalisten und mittendrin ein neuer Assassine und wo diese sich zeigen, dort sind auch die Templer bekanntlich nicht fern.

Zuerst die Neuerungen im direkten Vergleich zu AC2 und dessen Ablegern ACB und ACR!

- Da wäre u.a. Pakoureinlagen nun auch möglich im offenen Gelände, d.h. in der Wildnis. Egal ob Fels, ein umgestürzter Baumstamm oder direkt im Geäst man schwingt sich elegant durch das Terrain. Bestenfalls sogar ohne überhaupt den Boden zu berühren! Toll gemacht und speziell zur Winterzeit (Stichwort Tiefschnee waten...) nicht nur ein Gimmick sondern sogar ein sehr nützliches Werkzeug.

- Die Verwaltung der Assassinen Bruderschaft etwas entschlackt und punktuell verbessert. Im Laufe des Spieles kann man bis zu max. 6 weitere Assassinen finden die einem die treue schwören. Diese haben nun jeder einen eigenen Charakter und sind nicht mehr wie zuvor beliebig austauschbar. Jeder Assassine bringt eine Zusatzfähigkeit mit die über das Menü vorgeschaltet werden kann, ruf ich z.B. per (Xbox) "lb" um Unterstützung greifen bei passender Einstellung meine Weggefährten nicht mehr das nächste Ziel an sondern flankieren mich in Rotrockmontur (britische Soldaten). Das suggeriert ich bin ein Gefangener, perfekt um feindliche Gebiete unbehelligt zu betreten. AC3 hat viele solcher kleiner Spielerein gut kaschiert und versteckt!

- Seechlachten, hier und da sind solche Abschnitte auch in den Storymissionen zufinden! Jedoch speziell der Nebenquestbereich bietet eine Fülle an kurzweiligen Einsätzen. Das System hat großes Potential! Sobald man die ersten Breitseiten mit dem gegnerischen Schiff austauscht ist man Feuer und Flamme, speziell in vorhandenen "schlecht Wetter" Szenarien offenbart sich einem wahrlich ein visuelles Fest... wirklich richtig richtig gut!

- Das neue Szenario selbst... die "alte Welt" hat vorerst ausgedient. Das koloniale Nordamerika besticht durch wunderschöne Landschaftspanoramen muss jedoch deutliche Abstriche bei der Städtearchitektur verzeichnen. Kurzum Boston und das New York des späten 18 Jahrhunderts haben einfach zu diesem Zeitpunkt noch keine wirklich Chance gegen ein Venedig, Florenz oder gar Konstantinopel ergo Rom ... AC3 macht dennoch das best mögliche daraus.

Fazit:
Connor ist nicht Ezio ... der alte Italiener hat dem Halbblut doch noch einiges an Charme und Charakter voraus! Jedoch Connor ist ja auch erst am Anfang seiner Entwicklung, man muss ihm aufjedenfall eine weitere Chance geben! Für meine Begriffe ist das Halbblut "zu ernst", berücksichtigt man den Storyverlauf, könnte man sagen "kein wunder" aber trotzdem hätte ich mir gewunschen das Connor zu irgendeinem Zeitpunkt etwas über den Dingen steht, was nicht ist kann ja noch werden. Positiv die indianische Ausrüstung aus Bogen, Messer und Tomahawk, sehr stylisch sehr passend, ich hätte mir gewünscht das auf diese Art von Waffen mehr Focus gelegt würde leider hat Ubisoft das ganze dann etwas überladen mit Pistolen, Äxten und auch Schwerter, hier wurde meiner Meinung nach deutlich Potential verschenkt. Auch das letzte Drittel des Spiels wollte mich nicht so wirklich überzeugen, alle bis dahin aufwendig erzählten Geschichtssträngen enden plötzlich mitunter sehr abrupt, deutlich zu merken das UBISOFT wirklich scheinbar richtigen Terminstress hatte (Stichwort 21.12.2012). Daraus resultieren dann wohl auch die ungewohnt hohe Anzahl an Bugs die einen hier und da "ärgerlicher Weise" das ganze Spiel über Verfolgen. Es wird dadurch nicht unspielbar aber ist in dieser realtiv großen Anzahl für die Serie bisher sehr untypisch!

Spielspaß: 5 Sterne <- AC halt~
Insgesamt: 4 Sterne <- 1 Sternabzug für fehlende Schwerpunkte (Man kann viel machen bekommt aber keine wirkliches Nutzen daraus) und die genannte hohe Anzahl von Bugs.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ubistoft.... Warum?, 25. Juli 2013
Von 
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Assassin's Creed 3 (100% uncut) - [Xbox 360] (Videospiel)
Nachdem Assassins Creed in seiner beliebtheit ungebrochen ist habe ich mich hingesetzt und auch Teil 3 durchgezockt... Das Ergebniss is ehrlich gestanden ernüchternd

Story: Die Story vom eigentlichen Protagonisten der Spiele: Desmond Miles, dürfte zwar eigentlich bekannt sein, aber für die Unwissenden unter euch, nochmal schnell zusammengefasst: Desmond Miles ist ein Junger Mann der in den Assassinen Orden hineingeboren wurde. Die Assassinen sind ein Verbund von Freiheitskämpfern, die seit Ewigkeiten einen Krieg gegen die bösen Templer führen. Eines Tages wird er von den Templern (oder wie sie sich jetzt nennen: Abstergo Industries) entführt und an eine Maschine angeschlossen, die es ihm ermöglicht die Erinnerungen seiner Vorfahren nachzuerleben. So durchstreifte er das Heilige Land als Altair, das Italien/die Türkei der Renaissance oder wie in diesem Fall, Amerika zur Zeit der Revolution. Der Zweck dieser Geschichtsexkursionen? Die Templer versuchen die sogenannten Edensplitter zu finden, Artefakte mit Gottgleichen Kräften um die Menschen zu kontrollieren. Desmond gelingt jedoch die Flucht und taucht gemeinsam mit seinem Assassinen Team weiter in die Geschichte ein, nur um herauszufinden, dass die die wir Götter nennen tatsächlich auf der Erde wandelten und nun versucht er diese zu finden um eine große Katastrophe abzuwenden, die die Welt vernichten würde. Sein Alter Ego in diesem Spiel ist Connor ein junger Mann der zur Hälfte Indianer und zur anderen Brite ist und zur Zeit der Amerikanischen Revolution sein Unwesen treibt.

Lustige Randnotiz: An jene Spieletester da draussen, die AC3 als den letzten Teil der Serie anpreisen und meinen damit würde alles abgeschlossen (z.B. Ö3.orf.at, uvm)... Denen sei gesagt: Spielt das ver***** Spiel durch und schreibt bitte dann erst den Test. Oder Schaut euch bitte zumindest ein Youtube Video vom Ende an oder sowas....

Grafik:Joah. Ganz schön anzusehen, aber eigentlich um ehrlich zu sein, nicht der Augenöffner auf den ich gehofft hätte. Leider sind viele Schritte in die falsche Richtung zu erkennen im Vergleich zu den letzten Teilen. Selten schlechte Pappaufsteller als Gebüsch, unkontrollierte und nicht schön anzuschauende Schatten, gemixt mit einem komplett uninteressanten Boston bzw. New York. Das wäre auch besser gegangen. Wobei die meiner Meinung nach unglückliche Wahl der Epoche oder des Schauplatzes später noch genauer beschrieben wird. Versteht mich jetzt nicht falsch! AC3 ist kein hässliches Spiel! Gar nicht, nur werden einfach die Erwartungen die man da (vollkommen zu Recht) an Ubisoft richtet nicht erfüllt. Es sieht immer noch besser aus als 80% aller anderen X-Box /Ps3 Spiele aber es spielt nicht mehr in der Königsklasse.

Sound: Auch hier kann man leider kein Vollkommenes Plus austeilen. Auf der einen Seite hat man hier den genialen Jesper Kyd der schon den Soundtrack zu den anderen Teilen beigesteuert hat und auch hier absolut geniale, mitreißende Momente kreiert und dass bloß durch seine Musik. Auf der anderen Seite der Medaille stehen, die Synchronsprecher. Die machen auch dieses Mal wieder einen soliden Job, jedoch fehlen dem ganzen irgendwie die Charmebolzen wie die Synchronstimme eines Ezio oder ein ewig, fröhlicher Leonardo. Somit : auch hier ein Rückschritt zu den Humorlosen und eher stoischen Zeiten von Altair.
Steuerung: Hier stellt sich mir eine Frage die ich gerne an Ubisoft schicken würde. WARUM?!?!? Warum verändert man ein Kampfsystem dass seit Jahren so funktioniert wie es ist? Warum? Es war so herrlich... aber jetzt? Man hat das Layout der Kampfbuttons komplett verändert, das Kontern in zwei Teile zerrissen und glaubt offensichtlich auch noch damit etwas Gutes vollbracht zu haben, wenn man den Entwicklern in den Developer Diaries so zuhört. Und nicht nur dass das kontern jetzt unnötiger weise in zwei Schritten abläuft, nein nein, man muss auch noch froh sein, dass er die Tastenkombination auch so annimmt wie man sie ihm eingibt und nicht ungefähr 5 Sekunden auf den Bildschirm starrt, weil man den Block zwar durchgebracht hat, aber das kontern dann nicht Funktioniert. Gut gemacht Ubisoft *sarkastisches Schulterklopfen*

Präsentation/Gameplay:
Das Gameplay von AssassinsCreed wurde schon vieles genannt: repetitiv, eintönig, usw. aber Langweilig war eigentlich nie dabei. Nun ich versuche hier mal ein kleines Experiment. Ich versuche mich mal in die Köpfe der Leutchen bei Ubisoft Montreal reinzuversetzen um herauszufinden was da schiefgegangen ist.

Entwicklermeeting Ubisoftgebäude in Montreal 3er Stock Meetingraum C:

Entwickler A: Hey wir sollten ein neues AssassinsCreed rausbringen. Was waren die Dinge die bei den alten teilen am besten funktioniert haben?
Entwickler B: Naja. Das Kampfsystem, Die Assassinengräber bzw. die Romulusverstecke, Die Assassinengilde... hmmm... OH ja und die tollen Traditionsträchtigen Epochen und Schauplätze, die für Entwicklung der ganzen Geschichte der Menschheit wichtig waren.
Entwickler A: Jaja da haben wir schon ganze Arbeit geleistet. Darauf Sollten wir aufbauen.
Chefentwickler: NEIN! Das Kampfsystem wird verändert, die Assassinengräber lassen wir komplett weg, die Gilde machen wir einfach zu einem netten Seiteneffekt wo die Leute weder Personalisierungsmöglichkeiten haben, noch sie wirklich brauchen würden und was die Schauplätze angeht...hmmm....Oh ich hab`s! Lasst uns einen Schauplatz wählen, der damals nicht viel mehr als eine Ansammlung von Häusern ohne hervorstechende Merkmale war... und als Epoche nehmen wir den Amerikanischen Revolutionskrieg, der NIEMANDEN (!!!) außer die Ammis interessiert.
Entwickler A&B: Is gebongt Chef!
Ich glaube das trifft es sehr gut.

Das einzig wirklich positive neue an AC3 sind die Marinemissionen wo du ein Boot selber steuerst. Die sind witzig... aber sonst....

Fazit: Abschließend bleibt zu sagen, bzw. zu wiederholen dass AC3 mit Sicherheit kein schlechtes Spiel ist. Doch wieder und immer wieder frage ich mich warum diese unnötigen Rückschritte da sind. Wenn man nicht so viel von dem was die alten Teile groß gemacht hat weggenommen hätte wäre es sicher das beste AC von allen geworden... aber so?

Bewertung:
Single Player 7/10 (mit Bauchweh und auch nur weil es halt doch ein AC Teil ist)

An alle die meine Tests kommentieren wollen: Ihr seid herzlich darzu eingeladen, aber bitte nicht wie Kinder benehmen, diese Tests spiegeln nur meine persönliche Meinung wieder.

Gruß Numendor
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Super Spiel!, 17. Mai 2013
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Assassin's Creed 3 (100% uncut) - [Xbox 360] (Videospiel)
[...]

Dieses Game scheint die Spieler in zwei Lager aufzuteilen. Die Einen sagen, es ist das Spiel des Jahres und das beste Assassin's Creed bisher. Die Anderen klagen über schwere Fehler und keinen Spielspaß.

Ich bin irgendwo dazwischen. Ich habe AC3 mittlerweile durch gespielt (Story) und muss sagen, es kam für mich nicht an die vorherigen Teile heran. Ich habe die Xbox Version gespielt und es verging kaum eine Viertelstunde ohne gravierende Fehler.

Ich persönlich habe zwar keine "game-breaking" Bugs erlebt. Also solche, welche den Spieler daran hindern die Story zu beenden, aber in den Ubisoft Foren gibt es dazu viele Berichte.

Aber um mal konkret zu werden.

Was ist gut:

- Es ist ein Assassin's Creed Spiel und bringt die Story um Desmond Miles zumindest irgendwie zum Ende
- Die Grafik ist teilweise wirklich schön
- Die Story hat zumindest Potential
- Die Seeschlachten sind beeindruckend
- Die offene Welt ist enorm groß und es gibt unheimlich viel zu tun. Wer sich an den unten stehenden Dingen nicht stört wird viele viele Stunden Spaß haben.

Was ist nicht gut:

Nun, hier wird es schwierig. Einige Dinge sind natürlich sehr subjektiv. Daher lasse ich mal Dinge weg, welche direkt die Handlung betreffen. Die kann man gut oder schlecht finden. Ist eben Geschmackssache. Ich persönlich fand sie zu flach und zu langsam. Vor allem die ersten 2 bis 3 Stunden ziehen sich doch sehr in die Länge. Obwohl der Charakter äußerst interessant ist.

Aber unabhängig von der Handlung, gibt es eine Sache die ich für schlechtes Spieldesign halte. Und zwar hat die Story kaum Bezug zu den Nebenmissionen. Man kann sie machen oder nicht, auf die Hauptstory hat das praktisch keinen Einfluss. Es gibt keine bessere Rüstung oder sonst irgend eine Möglichkleit den Charakter zu entwickeln. Es ist eigentlich vollkommen egal.
Die Hauptstory ist etwa 30% des gesamten Spielumfangs. 70% eines Spiels so zu gestalten, dass es quasi keine Rolle spielt ob ich das tue oder nicht, ist in meinen Augen der falsche Fokus. Klar, wer Achievements oder Trophies sammeln will, für den sind diese 70% dennoch interessant. Aber für das Spiel selber ist es einfach eine endloss scheinende Reihe von Aufgaben. Die zum Großteil aus irgendo hinlaufen und Ladescreens besteht.

Die Nebenmission werden auch während der Hauptstory auch nur sehr kurz vorgestellt. Die Betonung liegt hier auf kurz. Die Erklärungen sind wirklich sehr sehr minimal gehalten. Mehr als einmal stand ich da und wusste nicht was ich tun sollte.
In Anbetracht der Tatsache, dass "mal eben" die Tastenbelegung der vorherigen 4 (vier) Teile über den Haufen geworfen wurde, ist das eher suboptimal. Auch das, ohnehin schon einfache, Kampfsystem wurde nochmals eingedampft. Aber damit kommt man recht schnell klar.

Neben diesen Dingen leidet das gesamte Spiel unter massiven Inkonsistenzen.

So passen etwa häufig Gameplay und Cutscenes nicht zusammen. Weder stimmt die Umgebung, noch das Wetter oder die Tageszeit. Im Spiel ist es nacht und die Cutscene dann am hellichten Tag. Oder man reitet durch ein Kriegsgebiet mit flüchtenden Menschen und viel Lärm. Man erreicht den Zielpunkt -> Cutscene -> Keine Menschen mehr da, totenstille und man redet gemütlich mit so nem Typen. Wenn das ein mal passiert okay, aber es passiert ständig und solche Anschlussfehler reissen einen irgendwie immer wieder aus der Stimmung heraus die das Spiel eigentlch schaffen will.

Jagen ist neues Feature welches mir auch aufgesetzt erscheint. Warum man einfach meuchelnd durch die Wälder zieht ist mir persönlich nicht klar. Okay, man die Felle verkaufen und Dinge herstellen um Geld zu verdienen. Aber warum ich das tun sollte, ist mir absolut unklar. Ich habe das komplette Spiel durch gespielt ohne auch nur ein Pfund ausgegeben zu haben. Das komplette Wirtschaftssystem in diesem Teil ist nur da, damit eins da ist. Es hat keinerlei Relevanz im Spiel selber.
Nun kann man zwar Waffen und Munition kaufen, aber auch das ist vollkommen unnötig da man alle Waffen automatisch im Spiel bekommt und diese auch super mächtig sind. Es besteht also keinerlei Grund sich mit dem wirklich schlecht umgesetzten Handelssystem zu beschäftigen.

Ähnliches gilt für Assassinen, die man ausbilden kann. Auch hier, warum sollte ich das tun? Es bringt mir keine kaum Vorteile, weil die Kämpfe noch leichter sind als früher und abgesehen davopn ist Connor selbst in der Ausbildung. Aus welchem Grund bildet er Assassinen aus? Er will ja eigentlich nicht mal selber einer sein.
Das Alles wirk ungemein zusammen geschustert ohne über das Gesamtbild nachzudenken. In frühreren Teilen hatte das alles irgendeinen Storyrelevanten Hintergrund oder zumindest konnte es dem Charakter weiter entwickeln. Das alles gibt es nicht mehr. Keine Rüstungen die einem in einer Stadt permanent inkognito hielten. Keine eroberten Gebiete in denen man Läden kaufen kann. Alles weg rationalisiert und zur Wnwichtigkeit degradiert.

Nach etwa 25 Stunden Spielzeit bleibt für mich leider nur das Fazit, dass Assassin's Creed 3 sehr langweilig aufgemacht ist. Die Story besteht aus einer Anreihung von Cut-Scenes die durch Ladescreens und kurzen Gameplay Passagen unterbrochen werden. Gefühlt ist man ausschließlich dabei von einem Ende der Karte zum nächsten zu laufen.

Der Vollständigkeit halber, hier noch "kleinere" Bugs, die vielleicht mit weiteren Patches behoben werden können.
Ich beschränke mich hier auf Fakten. Alle beschriebenen Dinge, habe ich selbst während meines Spieldurchgangs erlebt. Die Liste könnte noch um Einiges verlängert werden, wenn man die Berichte anderer Spieler glaubt.

(Ich habe auf deutsch gespielt und der "Day 1 Patch" war installiert, Disk 1 installiert)

Allgemein:
- Hin und wieder Freezes
- Einige Nebenmissionen können nicht beendet werden weil bestimmte Bedingungen nicht korrekt erkannt werden
- Die Kollisionsabfrage (besonders bei Pferden) ist extrem schlecht
- Pferde bleiben praktisch an jedem Stein kleben
- Conner bleibt in Bäumen stecken und an niedrigen Objekten wie Grasnarben hängen
- Die Menüs wurden eher verschlimmbessert, wobei das noch nie eine AC Stärke war. ;-)
- Gefühlt kaum Gameplay. Man hangelt sich so von Cut-Scene zu Cut-Scene und dazwischen wird man mächtig an die Hand genommen was man als nächstes zu tun hat. Wirkliche Freiheit wie man eine Mission spielt hat man leider nicht mehr. Zumindest macht das Spiel, das sehr deutlich indem es in großen roten Buchstaben das misslingen von Nebenzielen aufblinken lässt.
- Aussichtstürme decken nicht mehr die komplette Karte auf. Geschätzt 50% der Karte (Hauptsächlich im Grenzland) muss man sich erlaufen.
- Schnellreise Stationen muss man sich ebenfalls erlaufen in dem man in einem Labyrinth unter den Städten andere Ausgänge sucht. Es passiert nichts, man läuft einfach durch ein Labyrinth. (Da muss mir auch noch mal jemand genauer erklären wie man an so etwas Spaß haben soll)
- Bayonette haben die Präzisin von aktuellen Scharfschützengewehren
- Es ist häufig unklar wo man klettern kann und wo nicht.
- Und die Aussichtspunkte sind alle exakt gleich. Der exakt selbe Baum an 7 Stellen im Grenzland. ^^

Grafik:

- Die Framerate kommt gefühlt nur selten über 20fps. Das ist nicht gerade noch unkritisch für das Spiel aber alle Bewegungen fühlen sich irgendwie hakelig und falsch an (Die PS3 Version hat wohl noch viel massivere Probleme)
- Grafikbugs wohin man schaut.
- Conner hat mal Haare und mal nicht
- Objekte sind sichtbar und im nächsten Augenblick verschwunden (oder anders rum)
- Pferde stehen auf Zäunen
- Objekte schweben einfach in der Luft
- Personen machen vollkommen unkontrollierte Bewegungen
- Objekte (Personen/Tiere) bewegen sich durch andere Gegenstände / stehen in anderen Gegenständen. Ich bin einmal mit meinem Schiff quer durch eine Insel gefahren! ^^
- Desmond hat einen Buckel, der durch seinen Rucksack durchguckt
- Die Kamera verhakt sich während Kämpfen öfter hinter Objekten so das man nicht sehen kann was passiert

Story / NPCs (keine Spoiler!):

- Personen denen man folgen soll, bewegen sich einfach nicht und stehen nur da. (Mehrfacher neustart der Mission half irgendwann)
- Wachen in den Städten greifen teilweise einfach an, selbst wenn man inkognito ist und sich in keinem Sperrgebiet befindet.
- Die ausgewählte Rüstung spiegelt sich nicht in den Cutscenes wieder
- Wachen können teilweise durch Wände schauen

Audio:

- Die Sprachausgabe wird häufig ganz plötzlich leise und dumpf und ist kaum noch zu verstehen.
- Die sprechenden Personen bewegen den Mund nicht mehr wenn sie reden
- Dialoge werden mitten im Satz abgebrochen weil ein Checkpoint erreicht ist
- Allgemein gibt es kaum noch Musik

Was kann man also sagen? Dass Spiel ist definitiv nicht fertig und es wurde zum testen an die Kunden gegeben. Es ist wahrschienlich nicht einmal die Schuld der Entwickler, denn die mussten wissen wie der Status des Spiels ist. So etwas veröffentlicht niemand freiwillig mit seinem Namen drauf.
Wahrscheinlich kann man sich beim Ubisoft Management bedanken. Die werden sich gedacht haben, "die Kunden werden das schon fressen".

Ich kann derzeit nur von diesem Titel abraten, obwohl mir das in der Seele weh tut. Ich mag die Serie wirklich gerne und ich hatte so auf ein würdiges Ende der Desmond Reihe gehoft. Aber leider haben mir all diese Fehler und die vollkommen Belanglosen Nebenmission den Spielspaß doch massiv verdorben.

Als wenn du mit einem tollen Auto fährst und überall klappert und knarzt es. Die Fenster sind undicht, es regnet rein. Zur Krönung sticht eine Feder im Sitz durch das Polster. ;-) (Ich weiß, Autovergleiche hinken immer)

Hoffen wir auf Patches, so dass zumindest die technischen Probleme beseitigt werden.

Ob die Story es wert ist gespielt zu werden muss dann doch jeder für sich selbst entscheiden.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen War schon besser !!!, 23. November 2012
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Assassin's Creed 3 (100% uncut) - [Xbox 360] (Videospiel)
Als ziemlich großer Fan dieser Reihe bin ich etwas entäuscht von Asassins Creed 3. Die Story kommt kaum in Fahrt,und dümpelt vor sich daher. Die Geschichten von Altair oder Ezio Auditore waren weit aus Spannender als die von Conner. Mich störte das die Bugs bei den NPCŽs ziemlich dumm ausehen zb. bei einer Einweisung für eine Mission ist ein NPC neben mir immer im Kreis gegangen durch einen "Heuwagen" ! Die Steuerung klappt auch manchmal nicht zu 100% , ich bin schon gefühlte 100 mal von einen Baum gestürzt. Auch zu Bemängeln wäre das die Steuerung zu leicht ist, ich meine in den Vorgängern war jeder Knopf belegt zb. für den Konter mußte man ja RT+X oder B drücken ! Als wäre das zu Schwierig gewesen wäre . Das Werfen der Gegner gegen Kisten usw. haben sie leider auch weggenommen ! Etwas was in Assassins Creed 3 wirklich gut geworden ist sind die unglaublich guten Seegefechte, sie sind sehr Spannend gescripted und ich hoffe das Ubisoft zb. ein Piratenspiel mit dieser Engine rausbringt !

Insgesammt ein Gutes Spiel aber nicht mehr !
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ubisoft – Ein tödliches Attentat auf eine grandiose Reihe!, 23. April 2013
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Assassin's Creed 3 (100% uncut) - [Xbox 360] (Videospiel)
Ubisoft – Ein tödliches Attentat auf eine grandiose Reihe!

Ich bin AC-Fan der ersten Stunde. Mich faszinierten die großartigen Städte und Landschaften und die Spielerfahrung des Erstlings. Der Nachfolger wurden mit vielen Neuerungen, wie dem Schwimmen oder den Attentaten von Kanten aus, der doppelten Klinge, der Aufrüstung des Charakters, den Assassinengräbern oder der Aufbau einer eigenen Stadt, zu einem gran-diosen Spielerlebnis. AC Brotherhood schwächelte, mit Revelations wurde es besser. Was bietet nun der Abschluss der Trilogie, kurz gesagt große Ernüchterung.
Aber fangen wir erst einmal mit dem Positiven an: der Geschichte und den Charakteren. Ers-tere ist zwar nicht wirklich spannend, doch versucht Ubisoft hier einen durchaus kritischen Blick auf die amerikanisch Gründerzeit: Die Herrschaft weißer Männer, Sklaverei und die Unterdrückung und Vertreibung der Indianer von beiden Seiten wird hier erfrischend offen thematisiert. Zudem wartet sie mit einer interessanten Wendung auf.
ACHTUNG SPOILER! In diese Story passt Connor hervorragend. Denn er blickt, als Stammesmitglied und Opfer, glaubhaft auf die Heuchelei amerikanischer Geschichte. Er ist ein sehr interessanter Charakter, der zum einen mit seiner Identität als Indianer und zum anderen, mit seiner Integrität als Assassine ringt. Er versucht sich jenseits von amerikanischen und britischen Interessen zu positionieren, sieht er doch, dass beide Parteien seinen Stamm unterdrücken. Diese Unabhän-gigkeit macht ihn vielleicht zum „klassischsten“ Assassinen, ähnlich wie Altair.
Auch Haytham und Achilles sind interessante Charaktere. jedoch herrscht bei zahlreichen Figuren zu viel Fluktuation, wodurch sie zu oberflächlich sind und keiner von ihnen wirklich im Gedächtnis hängen bleibt.
Die Spielwelt als solche hinterlässt einen zwiespältigen Eindruck. Zum einen ist sie wunder-schön: groß, offen, mit einer tollen Beleuchtung, scharfen Texturen, dynamischem Wetter und Tag/Nachtwechseln. Auch ist sie sehr lebendig. Überall wuseln kleine Tierchen herum oder es fliegen Blätter umher. Alles ist sehr stimmig. Jedoch fehlt einfach der Kontrast zwischen die-ser schönen Natur und den Städten. So lebte AC auch immer von großen Metropolen, hohen Türmen, großen Kletterpassagen – spektakuläre Ausblicke und Sprünge inklusive. Dies fehlt hier, auch Setting-bedingt, leider völlig. So geht leider viel von dem, ursprünglichen Flair verloren.
Was das Spiel mMn aber letztlich zum schlechtesten Teil der Reihe macht, sind die Missionen und das Gameplay. So ist die Hauptmission recht abwechslungs- und innovationsarm. Hier mal belauschen, da mal verkleiden und letztlich läuft alles auf eine gepflegte Keilerei gegen 20 Mann hinaus. Mehrere Wege zum Ziel oder interessante Attentatsmissionen gibt es hier her wenig oder gar nicht. Ähnlich sieht es bei den Nebenmissionen aus. Zwar sind die Missionen um „Kidds“-Schatz und auch einige See- und Jagdmissionen sehr unterhaltsam, doch letztlich scheint alles nur auf Masse statt Klasse zu beruhen. So gibt es v.a. Unmengen an Sammel- und Lieferaufträgen oder Massen an „Siedlungsmissionen“ und Aufträge für „Gesellschaften“. Alles wirkt nur wie Zeitschinderei, ohne letztlich zu motivieren oder in Interessante Geschichten eingebunden zu sein. Insbesondere der Aufbau erweist sich als langwierig und letztlich sinnfrei. Das Ziel ist das Erforschen von Gegenständen, nur für was? Denn diese dienen nicht, wie bspw. bei ANNO, dem Aufbau der Stadt, sondern letztlich nur dem Ver-kauf, den man letztlich sowieso nicht braucht, denn bspw. neue Waffen sind nicht nötig. Das führt mich zum größten Manko – der Spielmechanik.
AC war schon immer ein actionlastiges Abenteuer, aber was Ubisoft sich hier geleistet hat ist das Ende der Reihe. So lebte die Serie immer vom Free-Run, versteckten Attentaten und auch vom unerkannt bleiben. Dies alles ist hier NICHT mehr möglich. Denn es gibt KEINE Fern-waffen, wie bspw. die Wurfmesser, mehr. Zugleich wurden die Wachen auf den Dächer ge-fühlt verdreifacht. Das heißt, man kann nicht mehr unbemerkt auf den Dächern über der Stadt entlang flitzen, sondern man wird nahezu immer in Scharmützel verwickelt. Diese sind zwar AC-typischen schnell gewonnen, stören den Spielfluss aber ungemein. Ein weiteres Zeichen dafür, dass Ubisoft in der Reihe mehr Action haben will, ist, dass man sogar inkognito auf der Straße von Wachen, die sich gefühlt ebenfalls verdoppelt haben, angegriffen wird, auch wenn man nicht gesucht wird. Zudem gibt es, wie noch bei AC 2, keine Erfindungen o.Ä., die das Spiel vom Gameplay her aufwerten.
Somit schafft AC3 sämtlich Free-Run und Schleich-Momente nahezu gänzlich ab.
Fazit: Ubisoft hat mit dem dritten Teil viel Funktionierendes abgeschafft, Wurfmesser, große Städte, Free-Run Momente. Zugleich wurde jedoch zu wenig Neues und Gutes, wie der Sied-lungsansatz oder einige Nebenmissionen, eingebaut. Auch die interessante Geschichte um Connor, als hervorragender Hauptcharakter, können AC3 nicht davor bewahren, zum schlech-testen Teil der Reihe zu werden.

Da ja 2 Nachfolger schon fix sind, hat Ubisoft ja genug Möglichkeiten, alles wieder auszubü-geln. Aber ich bleibe da eher skeptisch.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gut, 14. Januar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Assassin's Creed 3 (100% uncut) - [Xbox 360] (Videospiel)
Meine Tochter hat der Spiel gekauft und ist sehr Glücklich damit. Sie findet es ist genau wie sie sich Vorgestellt, schnell und abwechselungs reich.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Es macht durchaus Spaß aber das alte AC-Gefühl fehlt irgendwie, 9. März 2013
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Assassin's Creed 3 (100% uncut) - [Xbox 360] (Videospiel)
Mitlerweile bin ich nach 4 vorrigen Assassins Creed Teilen (also ab Teil 2) großer Fan der Serie und habe mich entsprechend auf den Release von Teil 3 gefreut, zumal sein Vorgänger Revelations mit einem Cliffhanger endet, der die eigene Phantasie über eine Fortsetzung der Serie, wie in den Teilen davor angeregt hat und Vorfreude machte.

Nun zum Spiel (Achtung Spoiler!):

Hauptthema des Spiels ist wie üblich der alte Kampf zwischen den Assassinen und Templern der über die Zeiten hinweg ausgefochten wird, indem Desmond Miles im Animus, einer Maschine mit der er genetische Erinnerungen erleben kann, diverse Dinge entdeckt die die Geschichtsschreibung verpasst hat um ihnen beim Kampf gegen die Templer zu helfen. Diesmal schlüpft er dabei in die Rolle von Ratonhake:ton, oder mit anderem Namen Connor, einen indianisch-britischen Assassinen während der amerikanischen Revolution, der für Freiheit für sein Volk kämpft.

--Die Grafik--

Die Grafik der Assassins Creed Teile hat sich die letzten Jahre eigentlich bis auf ein paar Details kaum weiterentwickelt, was allerdings nicht sonderlich schlimm ist, da die Serie ohnehin bereits grafisch sehr detailierte Modelle und Spielwelten zu bieten hat. Allerdings hat man die Modelle der natürlichen Umgebung deutlich überarbeitet und das Grenzland, dass man auf seinem Weg zu den einzelnen Missionen zu Gesicht bekommt, ist durchaus sehr beeindruckend gestaltet.

--Das Setting--

Nachdem Ezio, der Hauptcharakter von Teil 2, Brotherhood und Revelations letztenendes auch die Geißel der Menschheit zu spüren bekommen, und die Worte "Requiescat in Pace" selbst zu hören bekommen hat, ist man vom Setting des Italien der Renaissance und Osmanischen Reiches, ins vorrevolutionäre Zeitalter Amerikas gesprungen.
Mir persönlich hat damals Italien und Konstantinopel sehr viel Spaß beim Erkunden und Klettern gemacht, zumal diese Gebiete sehr viele Gebäude mit großem Wiedererkennungswert haben, etwa das Kolosseum in Rom, die Geschlechtertürme in San Gimignano oder die Haggia Sophie in Istanbul.
Diese Besonderheit geht leider sehr stark verloren in Teil 3. Hier sind die einzigen Gebäude die einen nennenswerten Wiedererkennungswert haben wichtige Tagunsorte in Boston oder New York die sich bis heute erhalten haben, aber wohl nicht so bekannt sind wie derart imposante Bauten wie das Kolosseum. Dies ist leider eine zeitliche Unabwendbarkeit, schließlich waren die Kolonien noch nicht sonderlich alt und hatten nicht wie die alten Römer die Zeit und Mittel derart gigantische Bauten zu errichten die für die Ewigkeit gedacht waren.
So klettert man mal schnell auf eines dieser Gebäude, schaut es sich an, und dann kommt eher die Ernüchterung das das Gebäude nicht wirklich viel zu bieten hat außer vielleicht noch einem hohen Glockenturm.

Leider sind die Städte ebenfalls eher dürftig gehalten in Teil 3. Wer auf pompöse Steinfassaden wie im Rom aus Brotherhood hofft, wird leider bitter enttäuscht. Fast alle Häuser und Gebäude folgen einem Standart-Holzdesign, was auf die Dauer sehr langweilig wird und nicht sehr zum Erkunden einlädt, da einfach alles hinter jeden zweiten Ecke gleich aussieht. So hatte man in Brotherhood durchaus mal Lust schnell auf die Engelsburg zu klettern um sich dann in Assassinen-Manier von der Spitze zu stürzen, und mit Fallschirm durch den Vatikan zu segeln.
Derart hohe Gebäude findet man auch nicht sonderlich oft, die höchsten Plätze der Stadt bildet meißt nur eine einzige Kirche oder teilweise die Masten der anliegenden Schiffe im Hafen.

Das Grenzland, welches zwar wunderschön gestaltet wurde und dem Wechsel der Jahreszeiten unterliegt, bietet auch recht wenig Abwechslung. So hat man etwa immer dasselbe Baummodell für Aussichtspunkte verwendet und an sich bietet die Umgebung nach anfänglichem Staunen über die Landschaft, nur wenige Missionen und Gegenstände die man suchen muss. Die Jagt allerdings verlangt vom Spieler das man sich in gewisse Gebiete des Grenzlandes vorwagt, blöderweise kommen aber die meisten Tierarten bereits in den Anfangsgebieten vor, sodass man wenig Reiz hat das ganze Grenzland bis in die entlegenden Ecken abzuklappern da man ohnehin schnell alles nötige bekommt.

Unterm Strich bietet die Umgebung nicht viel Aufregendes, man glaubt bereits nach den ersten Schritten in der Stadt alles gesehn zu haben, was ebenfalls auf die Wildnis zutrifft, und hat wenig Reiz mal die Gebäude zu erklimmen.

--Das Reisesystem--

Wie aus den Vorgängern bekannt, gibt es dieses mal wieder ein Schnellreisesystem was einem das überbrücken der großen Distanzen erleichtern soll. War dieses System in Brotherhood noch relativ gut eingebunden, man musste zunächst die Tunneleingänge kaufen um sie freizuschalten und die Orte dann bereisen zu können (also man musste sie mind. einmal besucht haben), so nimmt das System in Teil 3 dem Spiel jeden Reiz die Umgebung zu bereisen da man nachdem man einmal Boston oder New York kurz betreten hat, diese jedesmal über die Minikarte per Schnellreise besuchen kann.

Daher ist hierbei das ernüchterne Ergebnis das an diesem Punkt einfach vieles verbockt wurde. Es nimmt dem Spiel wirklich den letzten Reiz die Stadt zu erkunden, da man sich einfach schnell die Punkte raussucht die am nächsten an der Hauptmission liegen um schnell weiterzukommen, weil man nach etlichen Malen immergleichen Hindernislauf durch die Wildnis auf zu-Fuß-Reisen keine Lust mehr hat und den einfachen Weg per Schnellreise einschlägt (die nichtmal wie in Teil 2 Kosten für den Spieler verursacht).

--Die Waffen/Rüstungen--

Waffenmäßig musste das neue AC sich natürlich auch weiterentwickeln. War in der Renaissancezeit noch Schwert, Armbrust und Lanze Hauptbewaffnung der Feinde, so hat sich dies mitlerweise stark in Richtung Muskete als Standartwaffe gewandelt.
Allerdings finde ich geht hierbei auch ein Reiz der alten Teile verloren. So wurden Lanzen gänzlich gestrichen, Schwerter werden fast nur von Hauptmännern getragen und Äxte sind Sekundärbewaffnung von Grenadieren. Die große Individualität die der Spieler einstmals hatte beim Waffenkauf oder Klau geht großteils verloren, in den Läden kann man nur sehr wenige Schwertmodelle kaufen und die Gegner tragen eben außer Musketen, Äxten und fast immergleichen Schwertern auch keine weiteren Waffen wie Dolche oder ähnliches bei sich.
So erhält auch Connor fast direkt von Anfang an ohne große Umwege alle Waffen und der Spieler hat weniger Möglichkeit ihn zu individualisieren, da es einfach weniger Waffentypen gibt.

Rüstungsmäßig wurde allerdings am kräftigsten Eingespart. Diese wurden komplett gestrichen und man hat keine Möglichkeit mehr seinen Charakter wiederstandsfähiger gegen Angriffe zu machen indem man ihm erst günstige Lederrüstungen und später teuere Metallharnische kauft. Dadurch geht wieder ein Großteil an Individualität durch den Spieler verloren und man muss ihn eigentlich auch garnicht groß stärken, da durch das neue Gesundheitssystem sich seine Lebensleite die immer gleich groß bleibt, außerhalb von Kämpfen automatisch wieder füllt. Zwar war das Konzept der Instant-Heilung in Teil 2 auch nicht so toll und glaubwürdig, allerdings konnte man dort den erst eher Lebensschwachen Ezio über Zeit hochpowern und sehr wiederstandsfähig und zur Plage für die Gegner machen.

Insgesammt wurde das Waffensystem meiner Meinung nach verschlechtert, Individualisieren durch verschiedene Bewaffnung, Rüstung und Kledungsfarbe wurde stark eingeschränkt und man hat keine Motivation Connor in irgendeiner Form aufzubessern da sich sein Leben sowieso regeneriert wenn er nichts tut.

--Das Kampfsystem--

Das Kampfsystem ist nach wie vor stark an den Vorgängern orientiert, allerdings wurde auch hier stark abgespeckt. Man hat zwar noch die Grundfunktionen der Attentatsserie die nach einigen erfolgreichen Angriffen auf einen Gegner ganze Hordern ausradieren kann, doch Dinge wie das Festhalten von Gegnern wurde fast gänzlich entfernt. Man kann Wachen nun nurnoch in den Momenten festhalten wenn andere Wachen gerade eine Kugelsalve auf Connor abfeuern, und die festgehaltene Wache somit als Schutzschild missbrauchen, aber festhalten und Kehle durchschneiden wie in den Vorgängern ist nicht mehr drin. Auch Sand aufheben und in die Augen werfen wurde gecancelt und noch andere Kampffunktionen wurden gestrichen.

Allerdings machen Kämpfe mit dem Tomahawk auch durchaus Spaß, da durch neue Animationen eine schöne Kampfatmosphäre geschaffen wird. Auch lassen die Wachen nciht mehr so schnell von einem ab wenn man flüchten möchte und man muss sich bei der Flucht etwas geschichter anstellen als in den Vorgängern.

--Geheimnisse--

Eine der Feelingreichsten Dinge in den Vorgängern waren die geheimen Botschaften von Subjekt 16 die Hintergründe zur Geschichte der Edensplitter oder vom Abstergo-Konzern brachten. Hatte man die Rätsel gefundne musste man diese erst dekodieren um sie lesen zu können. Waren diese Rätsel anfangs noch relativ einfach, so wurden diese zum Ende hin echt pervers schwer und fast unlösbar was aber auch seinen Reiz hatte, schließlich wollte man die geheimen Informationen lesen.
Auch gab es in Teil 2 und Brotherhood unterirdische Anlagen oder Gräber in den Städten die eine herausforderung darstellten und den Spieler mit speziellen Rüstungen und Geld versorgten.

Diese geheimen Orte gibt es auch in abgewandelter Form in Teil 3, nämlich indem man sich auf die Suche nach dem Schatz von Käptn Kidd macht und dabei 4 Level zu absolvieren hat die einen immer ein Stück näher an den Schatz bringen (ähnlich wie die 6 Schlüssel in Brotherhood).

Auch gab es immer gewisse Dinge in der Gegenwartsgeschicht rund um Desmond die man mittels der geheimen Glyphen im Animus entdecken und verstehen konnte, was meiner MEinung nach einen großen teil des Feelings ausgemacht hat der alten Spiele. So war es einfach sehr spannend zu erfahren wie der Abstergo-Konzern das Weltgeschehen seit der Neuzeit leitet und dabei hinter allen Möglichen großen Ereignissen stand. Um all dies realistisch einzubinden wurde seitens der Spielentwickler auch viel recherschiert was einem sogar eine gewisse geschichtliche Weiterbildung ermöglichte, da die Themen interessant aufgegriffen wurden im Spiel.

Derlei Geheimnisse gibt es auch wieder in Teil 3, diesmal aber dreht es sich mehr um die Erste Zivilisation und ihre Versuche die Erde zu retten. Das ist zwar ganz schön zu entdecken, aber das alte mysteriöse Feeling aus Teil 2 wo man noch kaum was über die Edensplitter und die Erste Zivilisation wusste, kann es leider nicht wieder heraufbeschwören.

--Die Personen--

Das neue Setting und die Epoche bringen natürlich auch wieder neue Personen mit ins Spiel die alle ganz unterschiedliche Charakterzüge haben.

So gab es in Teil 2 etwa den etwas zerstreuten Leonardo Da Vinci, Freund und Erfinder neuer Waffen von Ezio, den kriegerisch aggressiven Bartholomäo der gerne mal lautstark flucht, den mysteriösen LaVolpe der wie ein Schatten auftaucht und verschwindet und viele weitere.

Mit vielen dieser Charaktere konnte man langsam eine Bindungn eingehn, man lernte im Lauf des Spiels kennen wie sie so drauf waren oder wie sich sich so entwickelten. Insgesammt hatten alle Personen eine gute Darstellung ihrer Persönlichkeit und viele individuelle Stärken und Schwächen die sie sympatisch werden ließen.

Leider fehlt mir das auch in Teil 3 wieder.
Bis auf die "bösen" Personen im Spiel, also hauptsächlich Templer denen genug Zeit gewidmet wird, finde ich hatte kaum einer der mit Connor in Verbindung stehenden Personen großartig charakterliche Tiefe, schlicht und einfach deshalb weil ihnen oft nur geringe Zeit im Spiel gewidmet wurde und die Story fast schon zu schnell voranschreitet und diese Personen in den Hintergrund rückt. Sie wirkten fast alle gleich neutral, man hatte wenige Momente wo man über etwaige Pointen von ihren persönlichen Zügen lachen konnte, ganz im Gegensatz zu Teil 2 wo man bei fast jeder Person über ihren Charakter einmal schmumzeln musste, da sie einem einfach sympatisch rüberkamen mit ihren Stärken und Schwächen und manchmal sogar Fauxpax die sie begingen.

Haytham Kenway etwa ist einer von wenigen in Teil 3 der noch meiner Meinung nach viel charakterliche Tiefe zeigt. So tritt er auch in Gefahrensitutaionen oft sehr ruhig und berechnend auf und wird nur in den wenigstens Momenten ausfallend, etwa wenn ein Verbündeter ihn verraten hat und Haytham diesen dafür zur Rechenschaft zieht. Allerdings ist er auch äußert skrupellos und scheut sich nicht auch unschuldige Menschen umzubringen wenn sie ihm bei seinem Vorgehen im Weg stehen. Dem Zynismus ist er ebenfalls nicht abgeneigt und staucht mit seiner Hilfe oftmals Connor zusammen als sie eine Zeitlang gemeinsam zusammen unterwegs sind und ihm das Vorgehen seines Sohnes nicht sehr zusagt.

--Die Desmond-Missionen--

Auch in diesem Teil hat man wieder die Möglichkeit mit Desmond gewisse Dinge in der Gegenwart zu erledigen. Dabei muss er dieses Mal 3 Energiequellen finden und dabei in ein Hochhhaus in Manhatten, in ein Stadion in Brasilien und nicht zuletzt in den Abstergo-Konzern selbst einbrechen.
Die erste Mission, in der man sich erst hoch auf ein Hochhaus kraxelt um von dort aus auf ein niedrigeres Gebäude mit Fallschirm zu springen, macht durchaus Spaß, dabei fühle ich mich wieder wie in Brotherhood wo man mit Desmond die Katakomben in der Villa oder im Kolosseum durchqueren musste.
Auch die zweite Mission ist durchaus interessant da man sich unbemerkt an den Wachen durch zahlreiche Gänge und Menschenmassen schleichen muss.

Aber bei der dritten Mission kam ich mir richtig Verarscht vor. Da marschiert Desmond einfach so mir nichts dir nichts durch den Vordereingang in die Zetrale seiner Feinde und macht dabei noch einen gelangweilten Gesichtsausdruck, ganz zu schweigen von einer Sprechweise die in dieser Situation den Spieler ebenfalls denken lässt es würde Desmond vollkommen am Arsch vorbeigehen was er da gerade tut. Hier hätte Ubisoft sich ruhig mehr Gedanken machen können, z.B. hätte man es so machen können das man den Komplex von außen infiltriert und dabei noch einige schöne Modelle zu Gesicht bekommt. Aber stattdessen hat man es viel zu einfach, man marschiert hinein, die Sekretärin drückt den Alarmschalter, und statt effektiver Maßnahmen um den von Abstergo langersehnten Edenapfel zu bekommen, schicken diese nur eine Handvoll Secruritys die man im Handumdrehen getötet hat und zuletzt Daniel Cross der aber unter dem Sickereffekt zusammenbricht. Da meint man fast Abstergo wäre es egal was mit dem Apfel geschieht und sie gucken hinter den Überwachungkameras gelangweilt zu wie er sich einen Weg durch ihre Firma bahnt.
Deshalb konnte mich die dritte Mission in keinster Weise überzeugen, außer ein paar Kletteraktionen wo man den Fahrstuhlschacht hinaufklettern darf oder über ein paar Eisenträger in der Animus-Halle springt hat diese Mission fast nichts zu bieten und die große langerwartete Konfrontation von Desmond vs. Abstergo wird zu einem lauen Lüftchen.
Da kommt man sich auch gleichzeitig ein bischen wie in Revelations vor, was im Spiel teilweise einen sehr unfertigen Eindruck gemacht hat (Nebenmissionen zu lahm und zu wenig, etc).

-Fazit-

Assassins Creed 3 ist durchaus ein gelungener Teil der Serie der die Desmond Saga abschließt und mit einem Cliffhanger wieder den Weg für den nächsten Teil (Black Flag) ebnet. Er hat durchaus viel Spielspaß zu bieten aber die große Anzahl an Neuerungen und Kürzungen der Vorgänger schwächen meiner Meinung nach das alte Gefühl was ich beim Spielen der Serie immer hatte, nämlich das des Geheimnisvollen und Verborgenen was man langsam im Spiel erkundet und aufdeckt und immer wieder "Aha"-Momente hat.

Durch das Verlagern von dem Erkunden der Städte hin zum erkunden von der Wildnis geht auch wieder ein Teil des Reizes für mich verloren, da ich das Erkunden von Prestigeträchtigen Bauten immer sehr interessant war und die Wildnis nicht sonderlich viel zu bieten hat im neuen Teil.
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