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53 von 56 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen
Sehr durchwachsener "Abschluss",
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen
Rezension bezieht sich auf: Assassin's Creed 3 (100% uncut) (Computerspiel)
Es ist nicht leicht, Assassin's Creed III gerecht zu werden.Einerseits ist nicht zu übersehen, dass Ubisoft sich mächtig ins Zeug gelegt hat, um den schon hohen Standard der Vorgängerspiele bei der Nachschaffung/Neuerfindung einer historischen Epoche bzw. ausgewählter Orte dieser Epoche nochmals zu übertreffen und gleichzeitig die Spielmechaniken aufzufrischen oder zu verbessern. Andererseits kann alles das nur als bedingt gelungen bezeichnet werden (finde ich zumindest). In manchen Punkten würde ICH sogar von eindeutigen Rückschritten sprechen - aber da gehen die Ansichten sicherlich auseinander. Grundsätzlich ist mein Eindruck auf jeden Fall der, dass nicht nur manche Änderung/Neuerung im Bereich des Gameplays zumindest "diskussionswürdig" ist. Darüberhinaus scheinen wir es wieder einmal mit einer Veröffentlichung zu tun zu haben, die gut und gerne 6 Monate, vielleicht auch ein ganzes Jahr "zu früh" erfolgt ist. Weswegen anscheinend mancher geplante Abschnitt - der für die rahmende Geschichte des Erinnerungs-Reisenden Desmond dringend benötigt worden wäre - kurzerhand gestrichen werden musste. Und mit der Folge, dass die geänderten Spielmechaniken nicht hinreichend erprobt und optimiert werden konnten. ---- Im Einzelnen: Grafik, Schauplätze +++ Die Grafik ist insofern nochmals "besser" geworden, als sie nun noch natürlichere Texturen enthält und noch mehr von Details wimmelt, die dem Ganzen Leben einhauchen - dazu gehört auch allerlei liebevoll animiertes Getier. Diesmal geht es ja in die Amerikanische Revolution, wo die Städte erst im Entstehen sind und deshalb die Gebäude noch nicht so in den Himmel ragen wie viele imposante Sehenswürdigkeiten der Renaissance, die wir aus den Vorgängern kennen. Vielleicht hat Ubisoft es deshalb gewagt, die Bauten diesmal nicht so zusammenzuschrumpfen. Das trägt meiner Meinung nach zu einer deutlich "erwachseneren" Anmutung der Schauplätze bei. Die gegenüber dem bisher von Assassin's Creed Gewohnten völlig andere Architektur ist auf jeden Fall reizvoll - solange, bis man sich auch daran gewöhnt hat. Von einigem Reiz ist ferner, dass man die ganze historische "Welt" in zwei gegensätzlichen Jahreszeiten kennenlernt. Neu ist auch, dass rund die Hälfte der Örtlichkeiten aus "Wildnis" besteht. Und die sieht jetzt nicht mehr so (künstlich) nach Parklandschaft aus wie die spärlichen Flecken Natur in den Vorgängern. Insgesamt gelingt ACIII eine sehr überzeugende Darstellung von Flora und Fauna, wobei die Topographie offenbar "von Hand" gestaltet wurde (und nicht zum größten Teil vom Computer generiert). Grafik, Schauplätze - Die Anforderungen an die Hardware (auch die CPU) sind anscheinend ebenfalls gestiegen. Stereoskopisches 3D, welches insbesondere bei 'Revelations' nach einigen Patches (seitens Ubisoft!) fast perfekt funktionierte, ist diesmal so durch "falsche" Schatten u.Ä. getrübt, dass die meiste Zeit keine echte Freude über die "bessere" Grafik aufkommt (bis jetzt jedenfalls). An einigen Stellen enttäuscht ACIII auch mit eher künstlich aussehenden Modellen, etwa bei den gemauerten Forts. Ebenso wirkt in den normalen Gebieten - abseits der maritimen Missionen - das Wasser kaum irgendwo "echt": die Oberfläche ist meist auffällig ruhig, und auch in puncto Farbe und Transparenz hapert es oft. Bei einem mit Superaufwand hergestellten Titel wie ACIII dürfte man hier vielleicht etwas mehr erwarten. Die Städte haben für mich leider schnell wieder an Reiz verloren. Richtige Sehenswürdigkeiten sind Mangelware, der "Zauber" früherer AC-Städte fehlt irgendwie. Und für eine der Kern-Mechaniken der AC-Reihe, das Parcour-Rennen, sind die relativ breiten Straßen und die Gebäudeformen nicht sonderlich günstig. Animationen +++ Fast sämtliche Bewegungen der spielbaren Charaktere sind weiter verbessert worden, wobei es jetzt sehr viel mehr Animationen für spezielle Situationen gibt wie das bergauf/bergab Gehen oder Treppensteigen. Die NPCs bewegen sich ebenfalls natürlicher. Ein besonderes Schmankerl sind die Kletterfähigkeiten des Hauptcharakters: In der Wildnis kann er zahllose Felswände erklimmen. Und es gibt vielerorts, auch in den Städten, kletterbare Bäume - der Wald lässt sich mittels "Tree-Running" auf ganz eigentümliche Weise erleben ... Kurzum: Auf dem Gebiet bietet ACIII Herausragendes. Es ist einfach ein Genuss, der Hauptfigur bei ihrem Weg durch unterschiedlichste Umgebungen zuzusehen, beeindruckend, wie selbstverständlich sich die Bewegungen an die jeweiligen Untergründe anpassen. Hier zeigt Ubisoft ganz klar Kompetenzen, die derzeit von keinem anderen Spieleentwickler übertroffen werden! Kämpfen + Ich sage es mal so: Gegenüber 'Revelations' ist meines Erachtens ein Fortschritt nicht zu leugnen. Das Einfügen von Zeitlupen-Sequenzen ergibt nunmehr Sinn, weil es jetzt tatsächlich mehrere deutlich verschiedene Möglichkeiten gibt, Angriffe zu parieren. Ich habe mich allerdings anfangs schwer mit dem neuen Kampf-"Feeling" getan... Starker tierischer Gegner erwehrt man sich durchweg mit den berüchtigten Quicktime-Events - das sehe ich vorerst eher neutral. In bestimmten "Quests" scheinen die geforderten Reaktionszeiten aber so extrem kurz zu sein, dass nicht nur "Anfänger" damit nicht klar kommen. Für einige der zur Verfügung stehenden Waffen - auch da gibt's Abwechslung zum Altbekannten - habe ich keine rechte Verwendung gefunden. Aber das kennt man ja schon: Das Waffen-Arsenal zeichnete sich seit Teil 2 immer durch eine gewisse Beliebigkeit aus. Kämpfen - Wenn man es erst mal "drauf" hat, ist es auch diesmal wieder möglich, große Gegnerhorden ohne nennenswerte eigene Blessuren niederzumachen. Notfalls mit bloßen Händen. Warum Ubisoft es nicht schafft, die permanent zum Einsatz kommenden Kampfmechaniken deutlich interessanter zu gestalten, ist mir schleierhaft. Warum nicht wenigstens 2 Schwierigkeitsgrade? Von einem so ausgeklügelten, sowohl für "Casuals" wie für Könner reizvollen Kampfsystem wie in den 'Batman Arkham'-Titeln ganz zu schweigen. Bruderschaft + Die maximale Anzahl potentieller Rekruten wurde deutlich verringert, dafür sind mit jeder Rekrutierung umfangreichere Aufgaben verbunden, die einen besonderen Bezug zum Kandidaten haben. Bei der Unterstützung stellen die Assistenz-Assassinen neue Möglichkeiten zur Verfügung, etwa das Weglocken von Wachen. Bruderschaft -- Die Kandidaten sind oft schwer auffindbar. Man stolpert häufig zuerst über die mit einer Rekrutierung verbundenen Aufgaben, ohne jede Erklärung, warum etwas gemacht werden soll. In kritischen Missionen, bei denen man durchaus mal gerne Hilfe anfordern würde, steht die Bruderschaft meistens NICHT zur Verfügung - ohne dass dafür (im Rahmen der Spielwelt) ein nachvollziehbarer Grund ersichtlich wäre. Anders als in allen vorangegangenen Teilen kommt grundsätzlich kaum das Gefühl auf, Teil einer Assassinen-"Gilde" zu sein. Stealth -- In welchem sonstigen Zusammenhang sollte man darauf zu sprechen kommen? Stealth existiert mittlerweile so gut wie nicht mehr (am meisten davon bot noch der erste Teil). Wer es sich zur Aufgabe macht (oder ein entsprechendes Kriterium für "volle Synchronisation" erfüllen will), unbemerkt an ein Opfer heranzuschleichen, benötigt (meistens) eine hohe Frustrationstoleranz. Die Gegner-KI sowie die Spielmechaniken machen es einem sehr schwer. Spaß kommt dabei nicht auf. Das finden ich und viele andere Fans seit langem extrem schade. Aber Ubisoft verfolgt da wohl eine eigene "Vision". (Die des maximalen "Appeals" beim größtmöglichen Publikum, vermute ich...) Steuerung (XBox-Controller): Hier gibt's diverse Änderungen, die ich für fragwürdig halte. Zum Beispiel fand ich es schwieriger als in den Vorgängern, mich im Höchsttempo zwischen Häusern und über Dächer zu bewegen. Der Verzicht darauf, für den "highest profile"-Bewegungsmodus einen separaten Button drücken zu müssen, macht die Kontrolle eben NICHT leichter - vielmehr verliert man leichter die Kontrolle... Wo ist die Möglichkeit geblieben, von einem nicht "zu hohen" Vorsprung KURZ nach vorne abzuspringen? Jetzt kommt man von solchen Orten meistens nur mit einem absurden Weitsprung runter - mit dem man womöglich schon gegen eine gegenüberliegende Wand knallt. Blödsinnig. Zur Steuerung zähle ich auch das Grafik-Interface zur Auswahl der Primär-/Sekundär-Waffe bzw. der "Tools". Da es VIEL mehr Waffen/Tools gibt als dem Mehrwegeschalter (XBox-Controller) zugewiesen werden können, muss man besagtes Menü sehr häufig öffnen. Vielleicht auch zum Aufruf der Pferde-Pfeife - in den großen Spielarealen außerhalb der Städte ist das Pferd natürlich unverzichtbar. Wieso vergehen mehrere Sekunden (so fühlt es sich zumindest an..), bis der gesamte Menü-Inhalt angezeigt wird? Das ist nicht nur unangenehm zu bedienen, es reißt einen auch aus dem Spielgeschehen vollständig und unnötig lange heraus. (So ein Menü könnte beispielsweise transparent sein, dann bliebe man visuell mit der aktuellen Spielsituation verbunden.) Dieses Beispiel verdeutlicht meiner Meinung nach eine grundsätzliche Problematik des ACIII-Spieledesigns: STIL geht über SUBSTANZ (und Funktionalität). Noch schlimmer hat Ubisoft die Interfaces fürs "Handwerken" und "Handeln" (siehe folgenden Abschnitt) gemacht: Viele "schöne" Grafikeffekte und Animationen, völlig unzureichende Funktion. Die Animationen sind dabei nicht nur überflüssig, die durch sie hervorgerufenen Verlangsamungen verschärfen noch das Problem, immer wieder von vorne nach hinten durch tief gestaffelte, lange Menü-Listen navigieren zu müssen. Die "Siedlung" (engl.: "homestead"), Handwerken und Handeln: Ähnlich wie Monteriggioni in ACII ist Connors Heimstatt wohl dazu gedacht, dem Spieler ein freundlicher Rückzugsort zu werden. Und wie in ACII dient dieser Ort gleichzeitig dazu, Einnahmen zu generieren. Das erfordert jetzt allerdings beträchtlichen Einsatz seitens des Spielers: Neue Siedler müssen gewonnen werden - was über kleine Missionen geschieht -, anschließend lässt sich deren handwerkliche Produktivität nach und nach steigern - mit weiteren kleinen Missionen -, so dass im Laufe der Zeit immer mehr Rohstoffe, Zwischen- und Fertigprodukte für den Verkauf bei Händlern (außerhalb der Siedlung) erzeugt werden können. Das Gebiet der Siedlung ist von beachtlicher Größe und wirklich sehr schön - eine urige Idylle, vielleicht eine Spur zu sehr "Heile Welt". Ebenso bieten die Siedler-Missionen alles in allem einen beachtlichen Umfang, und sie sind alle mehr oder weniger "nett". Was hier ein passendes Stichwort ist: Doch, recht nett, das alles. Aber stehen Spielspaß ("nett"...) und Zeitaufwand zur Erledigung der Aufgaben in einem angemessenen Verhältnis zueinander? Es fehlt auf jeden Fall die Relevanz für die "eigentliche" Handlung. Eine größere Summe Geld braucht man einfach so gut wie nie, und wenn sie einem trotzdem irgendwann zur Verfügung steht, gibt es nur wenig, für das sie sich ausgeben ließe. (Z.B. fehlt gegenüber den Vorgängern die Möglichkeit, die Assassinen-Rüstung zu erweitern/zu verbessern.) Andererseits hat auch das sein Gutes: man ist nicht wirklich gezwungen, sich mit dem qualvoll zu bedienenden Handwerks-/Handels-Interface abzugeben... Maritime Missionen ++ Ja - Connor, unser Held, Halbindianer und Assassine, wird Kapitän. Plausibilität, Relevanz? - Fehlanzeige. Aber immerhin sind die Abstecher auf See sogar mehr als nur "nett": sie sind richtig spaßig. Und ein weiterer Beleg dafür, was Ubisoft technisch-handwerklich zu leisten vermag. Sonstiges Gameplay + Und es gibt noch mehr zu tun und zu sehen in ACIII. Bei dem sich erneut und verschärft fragt, wozu es eigentlich gut sein soll und ob Ubisoft den Entwicklungsaufwand nicht besser in Wichtigeres investiert hätte - Wichtigeres, das oftmals sehr von mehr Entwicklungszeit bzw. Optimierung hätte profitieren können. Sonstiges Gameplay - Was ich seit 'Revelations' schmerzlich vermisse: die optionalen, manchmal ganz schön kniffligen Rätsel. Sie trugen bei mir zu dem angenehmen Gefühl bei, mich durchaus "niveauvoll" zu unterhalten. Und dem Spiel verhalfen sie zu einer wunderbar geheimnisvollen Atmosphäre. Aber vielleicht schreckt sowas ja die verstärkt anvisierte Haupt-"Zielgruppe" ab ... Musik: Nicht mehr von Jesper Kyd. Zwar war für meinen Geschmack Kyds Soundtrack für 'Brotherhood' schon nicht mehr ganz so überragend wie der von ACII, aber auch da trug die Musik (für mich) noch entscheidend dazu bei, das Spiel zu etwas ganz Besonderem zu machen. Lorne Balfe, der Komponist des ACIII-Soundtracks, ist gewiss auch ein fähiger Mann. Aber in meinen Ohren bleiben die meisten seiner Stücke eher handwerklich solides "Mittelmaß". Klanglich-musikalisches Kolorit, passend zu bestimmten Vorkommnissen im Spiel oder allgemein zu den Schauplätzen und deren kulturellem Hintergrund - aber nicht großartig mehr. Bug oder Feature? -- Während der freien Erkundung fehlt größtenteils (oder immer? bin mir nicht sicher..) jegliche Musik. 1.) Hauptfigur "Connor", historische Handlung (LEICHTE SPOILER!): Connor ist nicht unsympathisch. Aber auch nicht sonderlich interessant. Und völlig humorlos. Ich empfinde es als auffälligen Widerspruch, wie er einerseits als naiv-idealistisch und bescheiden charakterisiert wird - z.B. in den "homestead"-Missionen -, andererseits ein an Überheblichkeit grenzendes Selbstbewusstsein zur Schau stellt. Mit diesem Selbstbewusstsein zieht er ohne zu zögern in den Kampf gegen die englischen "Unterdrücker" und besiegt sie dann "fast" im Alleingang. Jedenfalls wäre die Amerikanische Revolution ohne ihn wohl gescheitert... Geht's vielleicht 'ne Nummer kleiner, Ubisoft? Die Länge von Connors Haupt-Missionen kommt mir im Rückblick eher kurz vor - sicher bin ich mir da jedoch nicht. Ziemlich sicher bin ich mir aber, dass die wichtigen Attentats-Missionen weniger umfangreich bzw. weniger sorgfältig inszeniert waren als die in den (besseren) Vorgängern. Und, wie schon zuvor angedeutet: das Spiel legt eher eine "Hau-drauf"-Vorgehensweise nahe als die konsequent verdeckte Operation. Diverse optionale (Neben-)Missionen sind SO PRIMITIV gestaltet, dass ich mir das wirklich nur mit (zum Schluss) fehlender Entwicklungszeit erklären kann. Urteil: Akzeptabel, aber "Connor" und Handlung sind für mein Empfinden bei Weitem nicht so überzeugend geraten wie "Ezio" in AC2 und (mit Einschränkungen) in 'Brotherhood'. 2.) Meta-Hauptfigur "Desmond", Handlung im Jahr 2012 (LEICHTE SPOILER!): Desmond büßte für mich schon in 'Revelations' erheblich von dem bisschen "Format" ein, das er davor (in 'Brotherhood') mühsam erworben hatte. Auf diesem dürftigen Level bleibt er nun in ACIII. Aber das ist nicht mal das Hauptproblem: Ubisoft versagt auch diesmal wieder auf ganzer Linie, wenn Desmond in die direkte Konfrontation mit den Templer-Erzfeinden geschickt wird. Die Templer-Schurken benutzen zuerst nur Schlagstöcke (gab's das nicht schonmal irgendwo?), später können auch ihre Pistolen nur lächerlich wenig Schaden anrichten. Ein bestimmter Gegenspieler (man "soll" ihn wohl aus Assassin's Creed Comics/Büchern kennen) gewinnt keinerlei Kontur und [SPOILER]verliert praktischerweise den Verstand, just als es für Desmond brenzlig zu werden droht[/SPOILER]. Und die Rettung der Welt? Die gelingt natürlich (nee, ist kein Spoiler). Aber die Inszenierung dessen lässt extrem zu wünschen übrig. Da ist kein gründlich vorbereiteter, gewaltiger Höhepunkt, sondern nur eine die Erwartungen enttäuschende, ziemlich banale Dialog-Sequenz. Und mit welchen Mitteln, mit welchen Konsequenzen(!) die Erde vor der globalen Katastrophe gerettet wird, das bleibt weitestgehend unklar. Klar ist nur: Der Folgetitel ist schon in Vorbereitung... Urteil: Ungenügend. Die Faszination und Spannung, die sich bei mir im Finale von AC2 und (noch mehr) 'Brotherhood' eingestellt hatte, als Desmond "Those-Who-Came-Before" begegnete, fehlt hier total. Ubisoft hat ACIII auf dieser Handlungsebene vollständig vergurkt. ---- Kurzfassung: Für Fans der Reihe ohnehin ein Muss, für Liebhaber von "Open-World"-Spielen auf jeden Fall eine Überlegung wert. Allen ernsthaft Interessierten, die es bis jetzt noch nicht besitzen, stellt sich wohl vor allem die Frage: Jetzt kaufen oder später zu einem Bruchteil des Preises? Vieles ist spitze: die historische "Welt", die Animationen, die Vielfalt an Interaktionsmöglichkeiten. Leider stehen dem teils grausame Versäumnisse in der Desmond-Handlung, weniger überzeugende Hauptfigur/Handlung im historischen Teil - im Vergleich mit ACII/Brotherhood - und mangelnder Schliff der Spielmechaniken gegenüber. Und zu wenig fügt sich zu etwas Größerem zusammen, ein stimmiges Ganzes kommt dabei nicht heraus. Was nicht heißen soll, ACIII mache (bei passenden Vorlieben..) keinen Spaß. Es ist nur "objektiv", in seiner Gesamtheit gesehen, kein Meisterwerk, sondern weist erhebliche Defizite auf. Spielzeit: Wer nur das Unvermeidliche macht, ist vielleicht in 15 - 20 Stunden durch ("Raser" vielleicht noch schneller.) Unter Nutzung aller Betätigungsmöglichkeiten kann man aber auch deutlich über 40 Stunden zubringen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen
Irgendwas zwischen "Geil" und "Scheiße"?,
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen
Rezension bezieht sich auf: Assassin's Creed 3 (100% uncut) (Computerspiel)
Ein Erfahrungsbericht:Einleitung: Zuerst muss ich sagen, dass ich bereits damals Teil 1 mehrere Male gespielt habe, weil ich ihn einfach genial fande. Dann mit Teil 2 der positive Schock: Es geht noch besser! Was da alles hinzukam....wow! Und dann dieses Gefühl in Brotherhood endlich seine eigenen Rekruten befehligen zu können...herrlich! Zuletzt noch Revelations der dann auch noch ermöglichte, eigene Bomben zu craften und sämtliche anderen Sachen enthielt, die ich schon in den anderen AC-Spielen so geliebt habe. Gut, es gab immer Sachen, die sehr seltsam waren und vorallem die K.I. zählt jetzt nicht zu den Stärken eines Assassins Creed, aber andere Dinge haben das noch immer herausgehauen. Dann kam Assassins Creed 3 und ich habe mich wirklich gefreut wie ein Schnitzel, als ich es dann endlich in den Händen halten durfte! Meine ersten Eindrücke: Voller Freude startete ich also das Spiel und legte los. Ich wusste schon aus Tests, dass man zuvor Connors Vater spielen wird, was als Einleitung dienen sollte. Tatsächlich wurden hier schon einige neue Elemente des Spiels dargestellt, die irgendwie nunja...sinnlos sind. Ich kann Brettspiele spielen...hm, am Anfang ganz nett, aber dann im Spiel an sich hab ich das kein bisschen benutzt. Geld hatte man ja sowieso genug, aber dazu später mehr. Ich spielte also Connors Vater und es war ein gutes Gefühl, endlich wieder herum klettern zu können, wie ein Weltmeister! Aber so richtiges Assassins Creed-Feeling kam dabei noch nicht wirklich auf. Warum? Naja, Connors Vater trägt keine Assassinenkutte (jeder, der das Spiel gespielt hat, weiß warum) und so ist es seltsam, wenn man mit einem komplett "normal" aussehenden Mann eine Kirche hochkraxelt und sich dann in den Heuhaufen stürzt. Ja, der alte Funken will nicht so ganz übergreifen...aber es kam noch schlimmer. Der neue "Super-Assassasine" oder einfach nur "Connor ist böööööse": Ich greife in diesem Punkt ein wenig voraus, da er sich auf den Teil im Spiel beschränkt, in denen man schon den erwachsenen Connor spielt und nicht den jungen Indianer steuert. Also: Sagen wir es so...Altair war irgendwie ein Arsch (Töte jeden, der dir geholfen hat, an Infos zu kommen trotzdem...auch wenn du versprochen hast, ihn zu verschonen). Dennoch war er irgendwie sympathisch und man hat gerne seine Ehre wieder hergestellt. Ezio ist und bleibt einfach die coolste Socke im AC-Universum. Er konnte von Anfang an begeistern und war für mich der beste Charakter in einem Videospiel. (Gerade dadurch, dass man ja im Prinzip ihn von klein auf bis ins hohe Alter begleitet) Und dann ist da noch Connor. Der heißt eigentlich Ratohnhaketon und spricht sich ungefähr so aus, als hätte man ne ganze Packung Kaugummi auf einmal im Mund. Deswegen war Connor einfach einfacher. (Argumentationsstruktur ist einfach toll, oder?) Nunja, ich halte nicht viel von ihm. Irgendwie ist dieser Kerl mir nicht sympathisch, wirkt für mich eher stumpf und ein wenig geistig vermindert (Solange sein Dorf in Ordnung ist, ist alles andere auch OK.), wird er doch ständig nur benutzt, aber nie handelt er wirklich aus freien Stücken...auch wenn er das behauptet. Außerdem metzelt er seine Gegner mit solch übertriebener Gewalt, dass das schon nicht mehr schön war. Zugegeben: Auch die anderen beiden Assassinen waren nicht gerade zimperlich, was das Töten anging, aber Ezio z.B. tötete irgendwie mit Stil. Connor hingegen ist für stille Attentate allein deshalb schon nicht zu gebrauchen, dass er auf jeden Gegner erstmal gute 5 Sekunden (verstecktes Attentat...versteht sich!) einprügelt, bis dieser ins Gras (oder in den Heuwagen) beißt. Kann sein, dass andere was für ihn übrig haben, aber ich persönlich habe noch nie so eine starke Ablehnung gegenüber einer Spielfigur gehabt. Und das will schon was heißen. Auf jeden Fall war ich froh, dass Connor nur von hinten zu sehen war und sich dann auch noch sein Körper unter der Kutte versteckt hat. Zumindest in den nicht-Story-Passagen (Auch Free-Game-Mode genannt) habe ich mir immer Ezio vorgestellt. Oder auch Altair...oder einfach jeden anderen Charakter, nur nicht Connor. Umso ernüchternder war dann immer die Tatsache, wenn in Videosequenzen wieder Connor zu sehen ist. Die Videosequenzen: Von ihnen gibt es eine Menge. Viel zu viele, wenn man bedenkt, wie sehr man dadurch aus dem Spielfluss gerissen wird. (Aber auf dieses Phänomen gehen schon anderer Rezensenten ein) Für mich persönlich waren es aber auch zu viele Videos, bei denen Connor (egal was für eine Montur er gerade trägt) IMMER seine Standardmontur besitzt. Kann mich daran erinnern, dass in Revelations zumindest Ezio immer die Montur getragen hat, die man auch wirklich ausgewählt hatte...warum also funktioniert das in Assassins Creed 3 nicht? Das Spiel an sich (Um wieder Anschluss zu finden): Dann hatte ich das Tutorial hinter mir...dachte ich. Denn ein Faktor, warum ich sehr kritisch über Assassins Creed 3 denke, ist die Tatsache, dass ich ständig das Gefühl hatte, noch nicht im "vollen" Spiel angekommen zu sein. Das lag daran, dass man nach der ohnehin schon langen Einleitung als Connors Vater, dann auch noch erstmal eine komplette Sequenz damit verbringt, verstecken zu spielen...nette Idee, um das Adlerauge einzuführen, aber so lange??? Fans der Serie dürfte diese Fähigkeit wohl nicht wirklich überraschen. Mit hereingebracht wurde auch die Fähigkeit, "Spuren" zu lesen, was auch irgendwie cooler klingt, als es eigentlich ist. Die eigentlichen Spuren würde jeder Depp erkennen (hm...Fußspuren, die eindeutig zu einem Heuhaufen führen. Ich habs, der Junge muss da drin sein). Wie cool wäre es gewesen, wenn man mit einer "Zoom-Funktion" den Boden danach absuchen könnte, um Details zu entdecken, die einem Hinweise offenbaren. Aber nein! Naja, zurück zum eigentlichen Text. Nachdem man also mit dem kleinen Connor die Sequenz abgeschlossen hat (und zu dem Zeitpunkt schonmal locker mind. 3 Stunden an dem Spiel sitzt) darf man eine weitere Sequenz absolvieren, die einem beibringt, wie man klettert! Zugegeben, es ist cool, durch den Wald zu schwingen, aber dafür nochmal eine ganze Sequenz zu verschwenden? Das Eingliedern in eine Story-Mission hätte es auch getan. Wir haben nun also schon 5 von 12 Sequenzen mit reinem Tutorial absolviert, bis wir mit Connor endlich bei Achilles, einem altem Assassinen, ankommen und bei diesem in die Lehre gehen. Der mitdenkende Leser wird sicher anmerken: "Moment mal, in der Lehre? Das klingt nach mehr Tutorial!" Er hat recht! Schritt für Schritt wird die Welt erklärt und ein Brocken nach dem anderen wird eingeführt...ins Spiel, was sonst? Halbzeit: Wir erreichen also locker mal die Hälfte der Sequenzen, bevor Connor endlich in seine Assassinentracht schlüpft. Bei mir persönlich löste das ein "Endlich!" aus. Dann dachte ich, es geht jetzt RICHTIG los...Fehlanzeige. Die Story plätschert so vor sich hin und sorgt hier und da für einen "Aha"-Effekt, richtig gefesselt bin ich aber irgendwie nicht. Vielleicht liegt es auch daran, dass ich, außer den Story-Missionen nicht großartig was anderes machen kann. Bis ich dann wirklich "auf eigene Faust" handeln kann, ist also wirklich schon das halbe Spiel rum. Aber um kurz etwas zu den Nebenmissionen zu sagen: Wurden diese in den vorherigen Teilen immer sehr stimmig eingeleitet, so geht man hier zu einer Kontaktperson und meist sogar ohne irgendeinen Dialog befinden sich eure stupiden Ziele auf der Karte. Klingt banal. Und das ist es auch. Naja, gibt ja noch andere Sachen zu tun, denke ich, aber irgendwie kann mich nichts davon so richtig motivieren. Sonst war es immer DAS Highlight, die Aussichtspunkte hoch zu klettern und die Karte aufzudecken. Funktioniert hier aber nicht. Die Karte wird nicht ganz aufgedeckt, sondern den größten Teil darf man sich selbst die Karte "erlaufen". Motivierend ist das nicht. Ebenso wenig wie durch das viel zu große und viel zu karge Grenzland zu rennen. Außer der Landschaft und ein paar winzigen Missionen ist da nichts. Und jagen ist irgendwie auch nicht grad so das Gelbe vom Ei; immerhin rennen mir die Kannickel wortwörtlich vor die Klinge. Die "Abenteuer"-Missionen im Grenzland hätten so genial sein können und Abwechslung in das eintönige Gameplay bringen können...wie genial wäre es gewesen, wenn man wirklich Riesenkraken, UFOS und Geister gejagt hätte...aber nein, sämtliche Phänomene klären sich als Gardinen, Holzplanken oder Taucherglocken auf. Die ganze Zeit hoffe ich also auf eine Mission, bei der WIRKLICH mal was Übernatürliches passiert. Zu meiner Überraschung existiert tatsächlich solch eine Mission. Ich darf einen mysteriösen Reiter mit Kürbiskopf suchen, der Leute enthauptet. Kurz darauf finde ich seine Opfer und sehe ihn dann! ER EXISTIERT! Aber was passiert dann? Er reitet weg und damit ist die Mission abgeschlossen. Einfach so. Wie geil wäre es gewesen, immer wieder im Spiel auf die Spuren dieses Geistes zu kommen. So als Running-Gag...gewissermaßen. Aber nein! Nun, Abenteuer sind abgeschlossen, die Seiten fangen ist sinnlos, da die freigeschalteten "Erfindungen" einem nichts bringen, Handelswägen losschicken bringt nix, da ich eh genug Geld habe, ne neue Rüstung gibt es nicht...ok, also weiter mit der Hauptstory. Nur kurz darauf erhalte ich im Rahmen der Story meinen ersten Mit-Assassinen. Erleichterung! Ich denke: Jawohl, endlich wieder Assassinen rekrutieren. Aber Fehlanzeige! Es gibt nur 6 FESTE Rekruten. Diese sind zwar scheinbar historische Persönlichkeiten, aber damit ich einen Rekruten anheuern kann, muss ich in einem Gebiet erstmal ALLE sogenannten Befreiungsmissionen machen. Diese laufen nicht nur immer im jeweiligen Gebiet EXAKT gleich ab, sie sind auch noch komplett sinnlos. Beispiel? Ich komme auf ein Feld, auf dem sich ein Soldat am Boden krümmt, davor ein Bauer. "Oh, ich habe ihn niedergeschlagen, weil er mich nicht ernten lassen wollte. Jetzt kommt Verstärkung! Halte sie auf, während ich Karotten aus dem Boden zupfe". Ja tatsächlich darf ich jetzt circa 2-3 Wellen von wütenden Soldaten töten, während der Bauer seine Ernte einholt...nur um dann 20 Minuten später auf genau die gleiche Mission erneut zu treffen! Positiv ist allerdings, dass dann jeder Assassine, WENN man sie mal endlich rekrutiert hat, ne eigene Fähigkeit mit sich bringt. Strategisch wertvoll sind diese eigentlich nicht, da offener Kampf hier die beste Lösung ist, aber sie machen Spaß. Punkt! Kurzer Abstecher zu den Finanzen: Geld spielte schon immer eine große Rolle und so natürlich auch in Assassins Creed III. Denkt man zumindest! Denn eigentlich ist es egal, wie viel Geld man hat, denn es gibt eigentlich nicht wirklich etwas, wofür man es ausgeben könnte. Rüstungen sowie Geschäfte gibt es nicht mehr und von daher fallen die größten Investierungspunkte neben den großen Bauwerken in AC: Brotherhood komplett weg. Munition habe ich sowieso genug, da ich entweder Sachen wie z.B. Rauchbomben oder den den Enterhaken nie nutze oder einfach jeder 2. Gegner Pfeile, Kugeln und noch mehr Geld nach seinem Ableben hinterlässt. Im Laufe des Spiels sammelt sich also ein riesiger Haufen an Geld an, der lediglich für ein paar (nicht merklich) bessere Waffen und mehreren Monturen, die außer einem optischen Wert nichts bringen, dezimiert werden kann. Das heißt, dass Connor irgendwann mit einem zentnerschweren Sack münzen rumlaufen müsste, von dem wir aber nichts mitbekommen. Zum Glück gibt es die Option, Geld auf die Straße zu werfen, denn ich wüsste sonst nicht, wohin mit dem ganzen Geld. Weiter mit Hauptstory: Jetzt erstmal die Story weiter machen. Diese ist dann aber auch so fesselnd, dass ich erstmal nichts anderes mache. Zwischendurch darf ich endlich mal mit Desmond ein "modernes" Assassins Creed spielen. Und die Idee an sich ist genial: Mit Hilfe von Baugerüsten auf ein Hochhausdach klettern, mit Pistole, Militärmesser und Hidden Blade Wachmänner eliminieren und auf einem Flughafen unbemerkt bleiben. Hört sich gar nicht mal so schlecht an. Aber wie das ganze dann in die "Story" eingebunden und präsentiert ist ehrlich gesagt einfach nur traurig. Auch hier wieder ein Beispiel: Desmond metzelt sich fröhlich durch eine Menge von Wachleuten und kein Aas juckt es. DIREKT neben dran steht ein Pärchen und knutscht. Ein Mann läuft dran vorbei und es juckt ihn auch nicht. Hätte nur noch gefehlt, dass er mit den Schultern gezuckt hätte. Was ist da los? Soll das etwa realistisch wirken? Aber auch die Wachmänner an sich sind genial. Haben ne Pistole, brauchen 10 Sekunden, diese abzufeuern und stecken sie nach einem Schuss wieder weg. Der Schlagstock ist immerhin viiieel effektiver. Wers glaubt wird...naja...Desmond. Plötzlich wird mir klar, dass ich kurz vorm Ende stehe. Die Story wird dramatischer und in mir wächst ein seltsames Gefühl. "Ich hab irgendwie so viel übersehen", bohrt es sich wie ein Mantra in meinem Kopf. Gut, also noch die letzten Assassinen rekrutiert, alle Seiten doch noch eingesammelt, sämtliche Seefahrtsmissionen gemacht (So ärgerlich diese auch waren) und von allen Türmen gesprungen...shit, das GEfühl ist immer noch da. Naja, egal. Ich führe die Story zu Ende und werde fies enttäuscht. Assassins Creed 3 endet mit einem miesem Cliffhänger...super! Ein klassischer Abschluss sieht anders aus. Dann am Ende die Ernüchterung. Ich schaue auf die Gesamtprozentzahl und sehe: 56% Was ist da los? Zumindest ist mein Gefühl, irgendwas verpasst zu haben, nun bestätigt! Bei den anderen AC-Teilen war diese Prozentzahl immer im 90%-Bereich...aber hier? Dazu muss ich dann noch sagen, dass ich gerade was die optionalen Ziele angeht, sehr hartnäckig bin. Hatte eigentlich bei fast jeder Mission 100%-Synchronisation. Umso verwunderter war ich dann über die 56% Appropos Optionale Missionsziele: Normalerweise ist AC 3 kein anspruchsvolles Spiel. Gestorben bin ich eig. nur, wenn ich mal irgendwo ganz doof herunter gefallen bin oder mir dann mal wirklich die KOMPLETTE british Army auf den Fersen war. Diese optionalen Ziele jedoch haben zu unzähligen Frustmomenten geführt. Erstens muss man bei JEDER Mission für 100% wirklich jedes Ziel in einem Durchgang erfüllen, was schon schwierig genug wäre, aber nein, gerade in diesen Missionen, agiert die K.I. zwar nicht schlauer, aber unfairer. Man wird so schnell entdeckt, wie sonst nie und manche Ziele erreiche ich nicht, weil sie entweder so gemein sind, dass man sie fast gar nicht erfüllen kann (Beispiel: Töte den Grenadier auf Schiff A mit einem Luftattentat, lasse dich weder auf SChiff A noch B entdecken UND spreng noch die Schiffe in die Luft! Klar...mach ich mit links... ) oder so blöde beschrieben, dass man sich manchmal fragt "Häh, ich mach das doch, warum wird das nicht gewertet?" Bestes Beispiel dabei bei der Boston Tea Party: SChmeiße Engländer ins Wasser. 3x ok, einfach abmurksen, aufheben und reinwerfen. Ne, zählt nicht. OK, dann vielleicht reinstumpen, wenn sie noch leben? Ne, zählt auch nicht. Lösung: Man muss einen Entwaffnungskonter ausführen und die Soldaten müssen dabei nach hinten stolpern und so ins Wasser fallen. Einfache Sache? Ne, weil man zusätzlich noch 10 Kisten ins Wasser werfen muss und noch nen Luftattentat mit ner Muskete ausführen soll. Und das ganze noch auf Zeit. Wer denkt sich das aus? Sitzen die da bei Ubisoft in der Game-Schmiede, einer steht auf: "Ich hab ne super Idee, wie wir das Level noch schwieriger machen können!" Oder wie geht das ab? Wundert mich ja, dass da nicht so Sachen kam wie: Erledige 20 Soldaten ohne Schaden zu nehmen, während du auf einem Einrad fahrend 3 Melonen balancierst, von denen dir keine runterfallen darf und das ganze noch, ohne entdeckt zu werden. Kommt sicher noch! Fazit: Nunja...ich bin gespalten. Auf der einen Seite ist AC3 ja doch irgendwie ein gutes Spiel, verglichen mit anderen Spielen und ich lobe es auch gerne in Gesprächen mit Freunden (In Bezug auf Gameplay)...aber es sind einfach so viele Sachen, die nicht ins Bild passen und im Vergleich zu den anderen Spielen ist AC3 so enttäuschend, dass ich leider nur 3 Sterne vergeben kann.... PS: Noch eine kleine Geschichte am Rande: Assassins Creed vertritt ja bekanntermaßen eine sehr eigene Logik, aber HIERÜBER habe ich doch dann sehr geschmunzelt: Connor kann unendlich lange rennen...der wird nie müde. Mit einem Pferd kann man aber nur 5 Sekunden lang galoppieren, da ansonsten das Pferd zu viel Ausdauer verbraucht...und diese Tatsache lasse ich einfach mal so stehen und hoffe,dass ich euch mit diesem Erfahrungsbericht einen persönlichen Einblick in das Spiel geben konnte. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
18 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen
Wut,
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen
Rezension bezieht sich auf: Assassin's Creed 3 (100% uncut) (Computerspiel)
Nackte Wut. Wie konnte man eine so absolut saugeile Reihe denn nur damit abschließen? Und das klingt jetzt schlimmer als es ist. AC3 ist ein gutes Spiel. Neulinge werden es wahrscheinlich super finden. Aber jeder, der die vorigen AC Teile gespielt hat, weiß was ich meine, wen ich sage: Verschenktes Potenzial. Überall. Das ganze Spiel schreit danach: Entwickle mich zu Ende. Zum einzelnen:Graphik: Die Grafik ist echt Toll, aber die Optimierung ist der letzte Sch%&(/)&............ Far Cry 3 und Hitman Absolution die ich zeitgleich bekam sehen Graphisch bei weitem besser aus, laufen bei mir auf hoch und laufen wie Butter. AC3? Pah, nachdem ich geschafft habe das zwangs V-sync abzuschalten gurkte das Teil immer hin schon mit 20-40 fps rum. Was für ein Erfolg. Und das bei mittleren bis niedrigen Einstellungen. Auch wenn die Graphik ganz nett sein mag, die Optimierung ist schrott. Gameplay. Da ist es wieder: Das alte AC Gefühl. Wie ein Gott des Krieges schlachtet man seine Feinde, erklimmt die höchsten Bauten, erkundet die Welt (oder nicht, aber dazu später) und stürzt sich aus unglaublichen höhen in Heuhaufen. Einfach wunderbar. Das Problem nur: Die Missionen lassen das kaum zu. Die nervigen "verfolge das ziel unbemerkt" Missionen wurden hochgeschraubt und kranken an einer unpräzisen bewegungssteuerung und hellsehenden Feinden. Und sie sind langweilig. Und viele. Dazu kann (muss) man nun wachen belauschen, was eben wie die Verfolgungen abläuft, aber um so nerviger ist, da man in einem Radius zu ihnen bleiben muss. Bei 20 FPS und hellsehern als Feinden ist das nicht cool. Und dann die Verfolgungen. Was in den vorherigen Spielen durch den Speed spaßgemacht hat, ist hier einfach nur lästig. Und habe ich die Steuerung schon erwähnt? Außerdem rennt Connor nur mittelmäßig schnell, was viel vom AC spielgefühl wegnimmt. Die Kämpfe sind AC typisch leicht, aber klasse gemacht und überzeugen durch Klasse animationnen. Anstatt das aber auszukosten darf man reiten. Und Leute Belauschen. Und Cutscenes gucken. Und Infanterie befehligen. Und wieder reiten. Und einen Verfolgen. Und sich in eine Seeschlacht stürzen. Nicht Falsch verstehen, Abwechslung ist toll, aber nur, wenn der Teil der am meisten Spaß macht noch da ist. Und das ist er nicht. Die Seeschlachten sind im übrigen echt klasse und haben mich wirklich überrascht. Sie steuern sich gut, sind lebendig und Spektakulär. Zufrieden. Unzufrieden bin ich aber wieder mit den Missionen, die wie hingeklatscht wirken und teilweise nur aus "gehe von a zu c und gucke cutscene" bestehen. Ohne Kämpfe. Ohne Action. Aber durch den Wald. Klasse. Dann das Wirtschaftssystem: Unlogisch, fummelig und ohne auswirkungen auf das Spiel. Neue Ausrüstung? Fehlanzeige. Man kann sich zwar Waffen kaufen, aber das bringt kaum was, da die Starausrüstung ausreicht. Die einzigen nötigen Trips zum Händler sind die die man macht wenn ein Bug dir alle Munition geklaut hat. Sonst kann man noch eine Siedlung gründen, aber das motiviert nicht, durch mangelnde Einführung und Auswirkungen auf das Spiel und ist komplett unnötig. Welt: Die Welt ist AC mäßig echt gelungen. Die Wälder sind sehr lebendig und die Städte haben flair. Problem daran: Die Welt ist komplett unnötig. Vllt 30% der Welt werden für die handlung gebraucht. Der Rest ist zwar erkundbar, hat aber keinen Effekt auf das Spiel. Und durch mangelnde belohnung und Aufgaben will man das auch nicht machen. Desmond Abschnitte: Behandle ich extra da sie auch in den vorigen Spielen eher extra waren. Ich war einer der wenigen Spieler die von diesen restlos begeistert waren, allein durch die Vorstellung eine Welt voller Verschwörung zu betreten. Auch Desmond fand ich cool, da auch er in die Rolle des Assasinen reingewachsen ist. Und in AC3? Tja. Bummer. Nix is. Die Abschnitte wirken wie lieblos zusammengeklatscht, Desmond sieht plötzlich anders aus und die Story reitet sich komplett ins unsinnige. Aber dazu später mehr. In diesem teil ist Desmond teilweise auch in Kampfeinsätze verwickelt. Geil denkt ihr? FALSCH GEDACHT, KOMPLETT &&) %($($)!!!!!!!!! Die Abschnitt sind Farblos, das Gameplay durch mangelnde Anzeigen unübersichtlich, die Missionen unklar und das ganze auch noch verbuggt. Wenn eine Wache mit einer modernen Mark23 halbautomatischen Pistole ziehlt wie mit einer Steinschlosspistole, genau einen Schuss abfeuert und sie dann wegsteckt, hat man entweder starkes Fremdschämen oder man beisst vor Wut in den Tisch (mein Zahnarzt hat sich gefreut, er hat jetzt nen kompletten Abdruck auf holz) Story. Wenn ihr denkt alles davor war ein Grund, dieses Spiel wegzulegen, dann zieht euch das rein: Sie haben die Story verka&(/(%&/(. Oh ja. Im übrigen: SPOILER. Ich mach mir jetzt Luft. Alles fängt an, wenn Desmond un die Assassinen zu einer Ruine in den USA fahren, die den Vorgängern der Menschen gehörte. Dort sind sie um den Weltuntergang am 21.12.2012 zu verhinder. Und damit beginnt der Anfang von Ende. In allen vorigen teilen wurde eine Epische geschichte aufgebaut um den Kampf zwischen Assassinen und Templern. Die einen für Freiheit, die anderen für Zwang. Es stellt sich heraus dass die gesamte Menschheitsgeschichte Manipuliert war. Lügen von Templern und Assassinen um Vorgänge zu verschleiern. Dazu kam eine uralte Zivilisation, die Untergegangen und geflohen ist. Die sich an die Gurgel gegangen ist. Ganz großes Menschliches Drama. UND DAS ALLES WURDE FÜR DIE VERF"$§%§%§ MAYAS MIT IHREM KALENDER AUFGEGEBEN!!!!! All das wurde komplett verschenkt. Und jetzt reißt man mit Desmond durch die Gegend um Energiesteine zu finden mit denen man den Tempel erkunden kann um dann am Ende vorgesetzt zu kriegen, dass ein Möchtegerngott die Katastrophe verhindert um sich zum Herrscher zu machen???? Templer? Pah, die ham zwar die Kristalle, aber sonst ham die nix zu melden. Ganz toll. 4 Spiele vorlauf um alles für die MAYAS!!!!! aufzugeben und eine Art "wie verhindere ich Roland Emmerichs feuchten Traum" zu erzählen?? Wie kamen die darauf? Und das ist ja noch nichtmal der miese teil. Mies wirds erst, wenn man die Story um Connor und "seinen Stamm" spielt. Die beginnt im übrigen grandios, in dem sein Vater, ein englischer Edelmann eingeführt wird, der für die Templer agiert. Einfach genial, da den vorher 2dimensionalen templern ein Gesicht verliehen wird. Und dann kommt Connor, sein Sohn. Der größte Jammerlappen in der geschichte von Assassins Creed. Am Anfang seiner geschichte wird seine Mutter dabei getötet, als der Stamm von templern angegriffen wird. Soweit so gut. Durch bestimmte Umstände kommt er an einen ex Assassinen der ihm alles beibringt und dann will er Rache für seine Mutter und seinen Stamm beschützen. Klingt Edel? Nö. denn auf seinem Weg, der ihn mitten in den Unabhängigkeitskrieg führt, geht ihm das Leiden der Menschen, die Templer, die Assassinen!!!!!!!!!! und alles außer seinem Stamm komplett am Popo vorbei. Er weigert sich durch die gesamte geschichte hindurch Zusammenhänge zu erkennen, er handelt Kurzsichtig, unlogisch, egoistisch und ist ein kompletter unsympath. Und das beste: Dafür, dass es seinen Stamm über alles liebt, sieht man ihm nach dem Anfang nur ein paar mal in der ganten Geschichte. So viel dazu. Dazu hört man gar nichts davon, ob es in Europa noch Assassinen gibt, man weiß nicht was die Templer machen, man stolpert planlos durch den Krieg mit dem Vorwand seinen Stamm schützen zu wollen während der hauptcharakter sich aufführt wie ein kleinkind und der Bösewicht, Connors Vater, in jeder Beziehung als ein besserer Mensch erscheint. fazit. Je länger ich an dieser Bewertung geschrieben habe, desto mehr stieg mein Blutdruck. Bis jetzt war ich ein unglaublicher AC fan, aber dieser teil hat mich so maßlos entäuscht, ich kann es kaum in Worte fassen. Wie gesagt. Das spiel ist nicht so schlecht wie ich es mache. Für einen Anfänger. Aber für jeden der gehofft hat der AC Mythos würde weitergehen ist das Spielt eine Herbe enttäuschung. Ich hoffe, dass Connors geschichte damit beendet ist. Ich werde keinen Teil mehr kaufen, in dem er der hauptcharakter ist. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen
Mehr Schein als Sein,
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen
Rezension bezieht sich auf: Assassin's Creed 3 (100% uncut) (Computerspiel)
Ich versuche mich als AC-Fan der ersten Stunde kurz zu fassen:Das Spiel erzaehlt eine relativ simple Geschichte mit relativ simpler Inszenierung. Vielleicht sind meine Erwartungen zu hoch gewesen, doch irgendwie habe ich das ganze Spiel lang gewartet, dass etwas passiert. Doch es ist nichts passiert meiner Meinung nach. Ich habe auf die Aufdeckung tiefgehender Inhalte gewartet. Doch es kam nichts. Weder auf der Ebene von Connor, noch auf der Ebene von Desmond. Die Städte boten mir ausser der grafischen Pracht keine Reize, sie zu entdecken. Alles was vorhanden war, war in meinen Augen relativ nutzlos und reizlos. Liebevoll gestaltet, grafisch hochpoliert, aber doch irgendwie leer. Ich bin kein Mann der langen Worte, deshalb kurze subjektive Stichpunkte: - komische / atypische Darstellung von Desmond im Vergleich zu den Vorgängern (-) - keine überraschenden Wendungen, keine tiefergehenden Inhalte wie bei der Geschichte von Ezio noch (-) - kein Reiz sich neue Waffen zu kaufen (keine Vielfalt, kein Bedarf) (-) - viel zu oft viel zu lange Wege, die einen dazu bringen, das Spielen zu unterbrechen (1000m-Läufe) (-) - Möglichkeiten im Spiel bieten keinen Reiz diesen auch zu Folgen. Die Reize sind verschwindend minimal (Man kann die Hauptmission komplett durchrennen ohne irgendeinen Bedarf an irgendeiner Nebentätigkeit bzw. Nebenmission zu haben) (-) - Fehlendes Charaktersystem: OK, es ist kein Rollenspiel, ABER: mit seiner Welt und seiner Präsentation erinnert es doch stark an Rollenspielen, sodass eine Art Gefühl entsteht, dass doch etwas fehlt in dieser wunderschönen Welt... (-) Was ich gut fand, aber nicht genießen konnte: - super schöne Grafik, leider inhaltslos (+/-) - Coole Charaktere, leider nicht tiefgreifend genug (+/-) - Liebe zum Detail, jedoch zu viel nutzloses Detail (+/-) - authentische Städte, leider mit zu wenigen REIZENDEN Möglichkeiten (+/-) Was ich mir vom Spiel gewünscht hätte: - ein besseres Finale (beider Hauptpersonen, Desmond und Connor) - mehr Wendungen - mehr Tiefgang - mehr Humor - mehr Dialog - mehr Einfall - weniger Laufstrecken - ein Rollenspiel-Charaktersystem, bzw. Entwicklungssystem (dieses Assassins Creed schreit wirklich danach!) - eine Art Halbnotwendigkeit von Nebenmissionen bzw. Nebenbeschäftigungen: d.h. Jage im Wald, damit du dir dieses und jenes notwendige kaufen kannst, weil du ohne dies nicht, oder nur sehr schwer weiterkommst. Fazit: Ezio war besser! Leider keine Kaufempfehlung! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen
Gefangen zwischen Spielspaß und Mega-Frust,
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen
Rezension bezieht sich auf: Assassin's Creed 3 (100% uncut) (Computerspiel)
Eigentlich könnte ich vor Ärger und Enttäuschung platzen, aber ich will gerne mal versuchen, hier etwas maßvoll zu sein.Assassin's Creed 3 (100% uncut) könnte das schönste und beste Spiel des Genres in 2012 und 2013 sein und hat sogar das Zeug zum Titel "best game ever". All die tollen Dinge, die über dieses Spiel berichtet werden sind wahr, und darüber hinaus hat die Story noch einige überraschende Wendungen, die den Spieler von vorne bis hinten fesseln würden, WENN... ...ja WENN der Spielspaß nicht ständig durch nervige und vor allem vollkommen überflüssige Fehler jäh unterbrochen würde. Ausrüstungsgegenstände, die in der Kleiderkammer zwar angezeigt, aber nicht ausgewählt werden können. Ein Doppelholster, in dem niemals die Pistolen stecken, die man ausgewählt hat. Ein Inventar, welches teilweise gelöscht ist, nachdem man maritime Missionen gespielt hat. Plötzlich verschwindende NPC, die dann Sekunden später hinter einem wieder auftauchen. Quests, die auf der Karte nicht angezeigt werden. Questgeber, die sehr wohl auf der Karte angezeigt werden, die aber in Wirklichkeit nicht vorhanden sind. Stellen, an denen man klettern muss oder soll - an denen es aber nicht möglich ist. Kniehohe Hindernisse, die den Char einfach blocken, obwohl er sich locker darüber hinweg schwingen sollte. Stellen, an denen man aus der Spielwelt fliegt und im Nirgendwo auskommt, um dann aus gefühlten 100 m Höhe vom Himmel zu fallen und dabei - natürlich mitten in der Mission - wie eine reife Beere am Boden zerplatzt. Missionen, die man zwar beendet hat, die aber nicht als beendet erkannt werden... usw. usw. usw. Ich könnte endlos so weitermachen, aber neben den objektiven und auch unzumutbaren Fehlern gibt es auch eine Reihe von Kritikpunkten, die dem persönlichen Geschmack unterliegen: Die "Ökonomie": Vollkommener Unfug, denn man kann nichts kaufen, was man wirklich braucht, um im Spiel besser oder einfacher voran zu kommen. Waffen: Sammlerobjekte, die in der Waffenkammer die Regale füllen, aber dank 1-Knopf-Bedienung und Win-Button reichen die Anfangswaffen vollkommen aus. Bereits als Kind hatte ich alle Befreiungsmission im Grenzland mit Leichtigkeit erledigt. Nicht, was sich nicht mit einer Gehirnzelle und zwei Daumen bewältigen lässt. Das Siedlungsprojekt: Eine schöne Idee, eine Siedlung zu gründen. Man hat vom Schweinehirten bis zum Blumenpflücker allerlei zu erledigen und es ist eine nette und unterhaltsame Abwechslung. Mehr aber auch nicht. Der Sinn soll sein, Handwerker anzusiedeln um bestimmte Gegenstände bauen zu können. Ich LIEBE "Crafting" - also die Herstellung eigener Gegenstände. Hier aber präsentiert sich nur eine umständlich zu bedienende Oberfläche, mit der sich ungezählte unnütze Gegenstände herstellen lassen, deren Verkauf zu allem Überfluss auch noch unwirtschaftlich ist. Lediglich in einer sehr späten Phase des Spiels, kann man die eine oder andere Taschenerweiterung o. ä. anfertigen lassen. Allerdings hat man sich dann schon so sehr an die knappen Platzberhältnisse gewöhnt, dass man seinen Spielstil angepasst hat und die Erweiterungen überflüssig sind. Land-Konvois: Auch eine hübsche Idee, früh im Spiel Geld damit verdienen zu können, dass man allerlei Zeugs über Land an die Händler verschickt. Wie aber schon gesagt, ist die eigene Herstellung in aller Regel unwirtschaftlich. Also leider alles Unsinn. Falls man wirklich Geld zu brauchen glaubt, kann man alles mit dem Verkauf von Bärenfellen finanzieren. Und sollte ein Konvoi mal überfallen werden, WÜRDE man ihn durch seine Assassinen verteidigen lassen KÖNNEN, WENN diese Funktion nicht voller Fehler wäre. Filmsequenzen: Abgesehen davon, dass die Dialoge asynchron sind, trägt Connor je nach angelegter Kleidung dennoch seine Standardausrüstung. Ein übler optische Bruch im Spielerlebnis. Und nach der Sequenz sind regelmäßig alle NPC um einen herum verschwunden. Man bewegt sich auf eine Gruppe zu, spricht in der Sequenz mit den Charakteren. Dann macht's "blopp" und man steht unvermittelt allein in weiter Flur. Extrem schlecht gemacht. Seemissionen: Nachdem ich die Steuerung raus hatte, hat das wirklich Spaß gemacht. Als ich alle Missionen durch hatte, hat es aber auch gereicht. Die volle Aufrüstung des Schiffes, bevor man überhaupt mal zur See fährt, ließ sich spielend mit dem Verkauf von Fellen finanzieren. Fazit: Sobald wir 2 Updates weiter sind, dürfte das Spiel ca. im Sommer 2013 eine lohnende und wunderschöne Spielerfahrung sein, aber zur Zeit ist es einfach nur eine Frechheit, dafür Geld zu verlangen. Wer Fan der Reihe ist und nicht warten kann, hat es ja sowieso schon und nimmt das hin. Aber wer warten kann, sollte sich das NOCH NICHT antun, sondern erst auf die Fehlerkorrekturen warten. Das Spiel lebt zum großen Teil von der Story und dem Spielfluss. Es ist ein "Gesamterlebnis" und ich bezweifle, dass man von den ganzen Bugs gefrustet, den Spielspaß in einem späteren Durchgang nachholen kann. Bei einem einen Film oder einem Buch hat man meist auch nur beim allerersten Mal diesen "Whow-Effekt" ... und den hat Ubisoft mit diesem Halbfertigprodukt gründlich versaut. //Edit: Inzwischen (Dezember 2012) gibt es einen weiteren Patch, der eine ganze Reihe gravierender Fehler behebt. Was natürlich nicht behoben wird, ist der Mangel an Sinn und Spieltiefe. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen
Schwache Story, schwaches Gameplay,
Von
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen
Rezension bezieht sich auf: Assassin's Creed 3 (100% uncut) (Computerspiel)
Hocherfreut hielt ich zum Geburtstag das Spiel in den Händen. Aber schon nach 10 Minuten kam Ernüchterung? Was war da los? Naja, die Story kommt schon noch in Schwung. Denkste. Die Story ist von Anfang an sehr schwach und durchsiebt mit logischen Fehlern und nicht zusammenpassen wollenden Handlungen. Gerade die hochgeprisenen Außenmissionen mit Desmond gestalten sich kurz, langweilig und linear. Der versprochene "Showdown" fällt ernüchternd aus. Auch das Ende wird nicht viele Liebhaber erfahren und lässt einen unwillkürlich an Mass Effect 3 erinnern. Es wirkt zu kurz, zu hingeklatscht, zu willkürlich. "Das ist es nun also gewesen? Einfach so?", hab ich gedacht.Die spektakulären Kämpfe sind leider auch mindestens genauso langweilig. Das Kampfsystem ist stark an die neuen Batman Teile angelehnt. Selbst durch größte Einheiten kann man sich einfach durchschlachten. Heimliches Anschleichen und leises Erledigen der Missionsziele will keinen so rechten Sinn machen, wenn durchkämpfen viel einfacher ist. Die epischen Schlachten auf dem Kriegsschauplatz, wie in der Werbung, gibt es dagegen gar nicht. Die riesige Welt ist zum größten Teil leider völlig nutzlos und sorgt nur für lange Laufwege. Für die Story (welche streng linear ist) benötigte man höchstens 1/3 der Stadtfläche. Der Rest ist höchstens für Erkunderer interessant und für die zahlreichen Nebenmissionen, welche wirklich primitiver Art sind (holen-bringen, töte diesen, jage jenes Tier), Abwechslung sieht anders aus. Zwar wird versucht die Nebenmissionen in nette Geschichten zu verpacken, aber leider sind sie auch völlig nutzlos bzw. belanglos für die Hauptstory und die erwähnten Laufwege sind sehr lang. Das Wirtschaftssystem entbehrt leider auch jeglichem Nutzen, da man keine neue Ausrüstung benötigt (man kann sie teilweise kaufen, ist aber sinnlos) und man auch durch die Hauptmissionen schon genügend Geld verdient. Nutzgegenstände kann man gestorbenen Gegnern abnehmen. Die gepriesenen Seeschlachten sind in der Tat spektakulär, werden aber leider auch schnell langweilig und eintönig. Man fragt sich doch irgendwann, was man eigentlich gekauft hat: Einen Segelsimulator oder Assassin's Creed. Auch das Einsammeln von Federn und besonderen Gegenständen hat leider keinen besonderen Nutzen. Auch das abschließen von optionalen Zielen in den Hauptmissionen ("100% Synchronisation") birgt keinen besonderen Nutzen, außer dass sie eine Punkteskala füllen. Hier hätte ich mir für meine Mühen doch irgendwie mehr erhofft. Fazit: Was ist passiert? Die vorigen Teile haben doch gezeigt, wie man es richtig macht. Wie man eine fantastische Story aufbaut, eine stimmungsvolle Atmosphäre aufbaut, einen Charachter, mit dem man sich identifizieren kann. Neben einem charismatischem Ezio Auditore, wirkt Connor mehr wie ein Waschlappen. Von den zig Aussichtstürmen, die man vorher erklettern musste, benötigte man nun gerade mal eine Hand voll. Stimmungsvolle Nebenaufträge zwecks Erwerb neuer Ausrüstung: Fehlanzeige. Boston und New York wirken insgesamt sehr kalt und bergen kein bisschen die Atmosphäre Roms, Istanbuls, Florenz oder Venedigs in sich. Die Zahlreichen spielerischen Möglichkeiten verkommen leider zu einem Witz angesichts der Tatsache, dass es viel leichter ist sich einfach durchzukämpfen. Aber auch der ethisch-moralische Aspekt, der Assassins' Creed 1 noch so sehr auszeichnete, ist nun völlig abhanden gekommen. Das ganze Spiel wirkt mehr, wie ein Vater-Sohn Konflikt. Connor steht keine Bruderschaft zur Seite und ist stets ein Einzelkämpfer. Das Gefühl Teil etwas Großem zu sein fällt völlig weg. Häufig zweifelt man an Connors wahren Motiven. Zusammentreffen mit bedeutenden Personen der damaligen Zeit, sind zumeist kurz und bedeutungslos. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen
AC 3? Leider nur Mittelmaß. (etwas ausführlicher...),
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Assassin's Creed 3 (100% uncut) (Computerspiel)
Bevor ich mit meiner eigentlichen rezension beginne muss ich erst einige punkte klarstellen, um zu verdeutlichen, von welchem standpunkt aus, ich das hier schreibe.1. Ich bin seit dem ersten teil fan der serie. Der erste teil legte, wenn auch mit einigen makeln, den grundstein der erfolgsserie und teil 2 glich eben diese makel bestens aus, auch die beiden darauffolgenden teile brotherhood und revelations habe ich gerne gespielt und wurde in keinster weise, wie ja auch oft kritisiert wurde, müde, diese zu spielen. -> Ich habe also gewisse vorkenntnisse. 2. Ich hatte mir das spiel( AC 3 ) bereits am erscheinungsdatum gekauft (hier auf amazon vorbestellt), hatte es 2,3 wochen gespielt, dann den spaß daran verloren, bzw. wurden vielleicht auch andere dinge wichtiger, ich weiß es nicht mehr genau. Festzuhalten ist, dass ich das spiel nicht zu ende gespielt habe, was für mich ungewöhnlich ist, da ich solche dinge eigentlich gewissenhaft durchziehe, vor allem wenn ich fan von irgendetwas bin. Letztens dann habe ich den trailer zu „black Flag“ gesehen und mich infolgedessen gefragt. „warum hab' ich den dritten teil damals eigentlich nicht zu ende gespielt??“ Doch nach kurzem anspielen erinnerte ich mich wieder und auch die letzten rezensionen hier, bestätigten mich in meiner meinung. -> Ich habe also nach längerer zeit, mal wieder kurz für ein paar stunden gespielt und versuche meine kritik nun aus einer mischung von erinnerungen von damals und jetzigen erkenntnissen zu formulieren. Das lustige daran ist, dass ich mir damals, kurz nachdem das spiel herausgekommen war schon einmal die kritiken hier durchgelesen hatte, weil ich sehen wollte wie andere das spiel so sehen und siehe da: die kritiken waren so gut wie alle rundum positiv. Jetzt, ein gutes halbes jahr später sieht das schon ganz anders aus. Auch meine meinung diesbezüglich hat sich geändert. Wo man damals von vorneherein mit solchem eifer an das spiel gegangen ist, beflügelt von den ganzen positiven kritiken und bewertungen der gamestar, der computer-bild, der spieletester, deren JOB (!!!) es ist solche spiele zu spielen und objektiv zu bewerten, da lies plötzlich, in einem schleichendes prozess der spielspaß mehr und mehr nach, obwohl man es eigentlich gar nicht so recht wahrhaben wollte… jedenfalls war das bei mir der fall. In den folgenden punkten, möchte ich einmal alle die punkte aufzählen, die mich, obgleich unterbewusst, dazu verleitet haben, keinen anreiz mehr zu sehen das spiel zu ende zu spielen. Damals wie heute. Die wirklichen hauptpunkte, warum ich einfach irgendwann keine lust mehr auf das spiel hatte waren: 1. Die VIEL ZU GROßE spielwelt. Eigentlich freut man sich immer, wenn man hört „…und die welt im kommenden game ist noch 3 mal größer, als die des aktuellen teils!!“ weil man die ja schon total groß und aufregend findet. Wie aufregend wird dann erst die des neuen teils?! Um es kurz für leser zu erläutern, die das spiel nicht kennen, das ganze spiel besteht aus 4 abschnitten. Die beiden städte, boston und new york, das grenzland und die (eigene) siedlung. Die größe der beiden städte geht in ordnung, was mich hieran nur stört, dass es kein praktisches tunnelsystem, wie in den vorgänger-teilen mehr gibt aber dazu später mehr. 2 städte also. Hinzu kommen die beiden bewaldeten teile „grenzland“ und „siedlung“. Das grenzland ist meiner meinung nach überflüssig, beziehungsweise einfach zu groß. Ich hätte es besser gefunden, wenn sich die eigene siedlung innerhalb des grenzlandes befunden hätte, von mir aus auch irgendwo am rand. aber dadurch, dass das grenzland IMMER zwischen new york, boston und der eigenen siedlung liegt, ist man irgendwann einfach nur noch von diesem riesigen wald genervt. die „siedlung“, ist der rückzugsort unseres helden, quasi die „villa monteriggioni“ des dritten teils. Doch auch dieser abschnitt ist viel zu groß geraten und man benötigt gefühlte ewigkeiten um innerhalb dieses abschniss von a nach b zu kommen, vor allem wenn man den gleichen weg häufig hintereinander absolvieren muss, wird es sehr eintönig und schnell ein krampf. 2. Was mich direkt schon zum zweiten punkt bringt, dem mangelhaften schnellreise-system. Und DAS ist auf jedenfall schonmal definitiv DER hauptgrund, warum ich das spiel damals aufgehört habe zu spielen. Anstatt zu spielen war ich andauernd nur am hin und her reisen, musste die wartezeiten während des ladens aussitzen. Aber eins nach dem anderen. Ich versuche das ganze an einem einfachen beispiel zu erläutern, damit man ein gefühl dafür bekommt, WAS genau daran so nervig ist. Angenommen man hat vor ein paar minuten einen konvoi aus seiner siedlung losgeschickt (warum genau man das macht erkläre ich später, wichtig ist nur, dass dieser auf dem weg ist) und gerade befindet man sich mitten in new york, ist kurz davor eine mission zu beginnen. Plötzlich kommt die mitteilung „ihr konvoi wird angegriffen.“ Irgendwann am anfang wird mal erklärt, dass die konvois innerhalb des grenzlandes angegriffen werden können. Da ich nicht will, dass mein konvoi in feindliche hände fällt (man hat eine gewisse zeit um den konvoi zu erreichen und zu retten) lasse ich von meinem eigentlichen ziel, meine mission zu starten ab und wähle die schnellreisefunktion, um mich zum grenzland zu beamen. Im folgenden habe ich mir mal den spaß gemacht die zeit zu stoppen, natürlich können meine ergebnisse von denen anderer spieler abweichen aber es geht hier ja auch gerade darum, warum ich den spaß daran verloren hatte. Es folgt also eine ladezeit, für das schnellreisen. 15 sekunden. Man befindet sich danach aber noch nicht im grenzland, auch wenn man das fälschlicherweise annehmen könnte, da man ja auf der karte auf „grenzland“ geklickt hat. Nein, man befindet sich immernoch in new york und steht lediglich an der grenze zum grenzland. (ich weiß hört sich bescheuert an, ist aber so). das heißt im klartext, dass man jetzt nochmal, zu fuß, 3 meter laufen muss, um vom pc gefragt zu werden „wollen sie new york, in richtung des grenzlandes verlassen?“ -> ja. Es folgt noch einmal eine ladezeit 20 sekunden. Als zwischenergebnis, man benötigt also locker 45 sekunden, wovon mindestens 30 sekunden ladezeiten sind, um von einem abschnitt in den nächsten zu kommen. Weiter. Man ist im grenzland und bekommt immerhin angezeigt, wo genau der konvoi angegriffen wurde. Jetzt das, was ich vorhin schon einmal angesprochen hatte, es gibt pro abschnitt lediglich 2,3 schnellreisepunkte, die sich alle auch noch immer am rand des jeweiligen abschnitts befinden. Ein cleveres tunnelsystem, wie noch in brotherhood oder revelations, fehlanzeige. Man muss also innerhalb dieses riesigen grenzlandes zu fuß oder zu pferd seinen weg machen. Ich gehe jetzt mal im schnitt von 30 sekunden aus, bis man den angegriffenen konvoi erreicht. Dort angekommen sieht man wie die rotröcke, also die feinde, den eigenen konvoi angreifen. Innerhalb von kürzester zeit hat man den angriff abgewehrt, da man auch noch hilfe von den wachen des konvois erhält. -> konvoi gerettet. Jetzt aber wieder zurück zu mission. Schnellreise an die grenze zwischen grenzland und new york. Ladezeit 15 sekunden. 3 meter über die grenze rennen, bis man gefragt wird ob man das land verlassen will. -> ja. 20 sekunden ladezeit. Man ist in new york. Jetzt das gleiche leidige thema, man muss mitten in die stadt, weil die mission die man spielen wollte dort beginnt, es gibt aber keine schnellreise, die einen näher heranbringen könnte. Also wird gelaufen. Oder man schwingt sich auf ein pferd, was unter umständen aber auch nicht viel schneller vorankommt. Bis man wieder am selbigen punkt ist wie zu beginn: ca 1 minute. Zusammengefasst also, dauert es fast 3 minuten eine kleine nebensache, wie die verteidigung eines konvois zu erledigen. Das allein, wäre ja vielleicht noch nicht einmal so schlimm, wäre von diesen 3 minuten nicht die hälfte der zeit, die man mit rumsitzen und langweilen verbringt, weil man nervig hin und herreisen muss. Das reißt einen einfach immer wieder völlig aus dem spielfluss und nagt ungemein am spielspaß. Mich haben noch nicht einmal die dauernden, in diesem forum auch oft angesprochenen videosequenzen genervt, die einen auch immer wieder aus dem geschehen reißen, ich war und bin einfach nur unendlich von diesen ständigen, langen ladezeiten und dem umständlichen schnellreisen genervt. Das hatten sie in den vorgängern auf jedenfall besser hinbekommen. Vielleicht hört sich das auch gerade ein bisschen pingelig an und als leser denkt man jetzt „meine güte stell dich nicht so an, dann brauchst du das spiel auch nicht zu spielen, wenn du kein bock hast durch die welt zu laufen.“ Damit hätte man dann völlig recht ja. Aber darum geht es auch gar nicht, es geht in erster linie darum, dass das ja keine ausnahme ist, die einmal passiert. Vor allem am anfang muss man andauernd zwischen den einzelnen abschnitten hin und her reisen und da nervt es irgendwann dann schon gewaltig, ständig mit 20 sekündigen ladezeiten aus dem spiel gerissen zu werden. 3. Der nächste punkt, der meinen spielspaß trübte: die veränderte steuerung. 4 (!) teile lang, behielt man im großen und ganzen die gleiche steuerung bei, als AC spieler gewöhnte man sich daran, da sie auch wirklich sinn machte. Und jetzt plötzlich ändern sie die steuerung. Warum?! Wie auch hier im forum schon oft angesprochen „macht connor, oft nicht das, was er soll, sondern erklimmt irgendwelche wände, die man gar nicht erklimmen will, tötet gegner die man gar nicht töten will usw…“ das liegt ganz einfach daran, dass bisher das „rennen“ auf zwei verschiedene tasten aufgeteilt wurde, zum einen die leertaste, die den helden normal hat rennen lassen, ohne dass dieser anstalten machte zu klettern, man „konnte“ gegen eine wand rennen, ohne dass etwas passierte. Und die rechte maustaste, die, wenn man sie zusätzlich zur leertaste drückte, dem helden befahl „jetzt klettern“. Beide tasten wurden jetzt zusammengelegt. Und durch eben diese zusammenlegung, kann man selbst als spieler nicht mehr genau differenzieren, ob man lediglich rennen will oder ob man rennen will und die absicht hat im nächsten moment zu klettern. Connor ist also gezwungen IMMER zu klettern wenn er rennt, sobald er sich einem „kletterbaren“ gegenstand nähert. Und das nervt schon wirklich ziemlich, wenn man sich beispielsweise auf der flucht befindet oder jemanden verfolgt. Hinzukommt, dass sämtliche andere tasten, die vorher noch eigene funktionen hatten (shift,Q, rechte maustaste beim kontern, usw) auf quasi eine einzige universal-taste „e“ zusammengefasst wurden. Der effekt ist der gleiche wie beim rennen. Man kann weniger differenzieren, hat weniger gewalt über den charakter. Die idee war vielleicht gut gemeint: dem spieler das spielen, mit weniger tasten zu erleichtern. Eingetreten ist meiner meinung nach aber genau das gegenteil, wenn man sich einmal an das alte tasten-system gewöhnt hat, ist es eine riesige umstellung und verkomplizierung sich an die neue tastenbelegung zu gewöhnen, so war es jedenfalls bei mir. Das waren jetzt so die 3 hauptpunkte, die mich einfach dazu verleiteten, keine lust mehr auf dieses spiel zu haben. Im folgenden will ich jetzt noch auf weitere negativ aspekte eingehen, die ich ebenfalls nicht gut finde, weil sie schlecht umgesetzt wurden oder nicht gut durchdacht sind. 4. Die siedlung. Eigentlich eine sehr gute idee, ähnlich, wie die villa monteriggioni in teil 2 und rom in teil 2.1, einen eigenen rückzugsort zu schaffen, an dem man sich ein bisschen austoben kann, den man entweder durch geld oder missionen aufwerten kann usw.. der unterschied zur villa monteriggioni allerdings ist, dass man in AC3 nicht automatisch geld nach einer gewissen zeit bekommt, je weiter man die siedlung ausbaut, sondern man gesonderte konvois verschicken muss, also beladene kutschen, die mit erarbeiteten waren der siedlung in die städte fahren, um dies dort zu verkaufen. Eigentlich eine schöne idee. Eigentlich. Aber was einem zu beginn noch das euphorische gefühl verleiht: „wow, ich hab' ne eigene siedlung, eigene angestellte, eine produktionskette, wie cool ist das denn?!“ verfliegt schnell. es bringt einfach nichts die siedlung weiter auszubauen, siedlungsmissionen zu machen oder konvois zu verschicken. Es bringt nichts in dem sinn, dass man nichts davon hat, außer das es zeit kostet. Geld bringt es kaum ein und wenn man wirklich einmal geld braucht, stellt man sich 10 minuten in den wald, erlegt 10 bären und verkauft deren felle. Das ist jetzt vielleicht blöd zu verstehen, wenn man es selbst noch nicht gespielt hat aber es ist einfach so. das menü, um die konvois zu verschicken ist dermaßen bes*** aufgebaut und wird wirklich kein bisschen erklärt, man hat nach den ersten 30 sekunden keine lust mehr sich weiter mit diesem menü und dem verschicken der konvois auseinander zu setzen. Also idee gut, umsetzung langweilig und nicht zu ende gedacht, hätte man mehr rausholen können, wenn nicht sogar müssen. Die villa monteriggioni und deren aufbau war da um einiges besser. 5. Es gibt nur noch einen einzigen gemischtwarenladen. Ähnlich wie bei der steuerung, wollte man es dem spieler wohl einfach leichter machen und sämtliche händler die es in 2.0 – 2.2 noch gab (künsthändler, schmied, schneider, apotheker…) in einen einzigen laden zusammenfassen. Aber warum ist das eigentlich so schlecht? Nach kurzem überlegen hatte ich für mich eine antwort gefunden. Es nimmt dem spiel zwei ganz wichtige dinge: Charme und leben. Wie herrlich war es noch in teil 2, wenn man sich eine neue waffe kaufen wollte, schnell über die karte den nächsten schmied ausfindig gemacht hatte und dieser seine waren mit einem flotten spruch angekündigt hatte. man hat sich auf gewohnt lässige ezio auditore art bedankt und hat das nächste dach erklommen. Jetzt gibt es pro stadt vielleicht 2 oder 3 läden. Ewige laufzeiten, auf die man mal wieder keine lust hat, nur um sich die ein oder andere sache zu kaufen. Zudem kann man mit viel, viel, viel wenigeren menschen interagieren. Es ist zwar einiges los auf den straßen des noch jungen amerikas aber wirkliches leben, ein wohlfühlen kommt nicht auf. 6. Was mich auch schon direkt zu meinem nächsten punkt bringt. Dem assasins creed-, eher gesagt dem „ezio auditore charme“. Wenn man mal ehrlich ist, denkt man in erster linie, wenn der name assasins creed fällt an ezio. Natürlich auch irgendwo an altair, aber ich setze jetzt einfach mal voraus, dass man eher an den helden der letzten 3 teile denkt, als an den des ersten teils. Es ist schwer zu beschreiben, wie genau das spiel seinen charme verloren hat, wenn man die ezio triologie nicht gespielt hat. Es war natürlich vom grundthema das gleiche, ein brutaler kampf auf leben und tod, templer gegen assasinen. Aber irgendwie, war die ezio triologie, auch wenn er im laufe seines lebens immer wieder herbe rückschläge erleiden musste, um einiges humorvoller, lustiger, einfach um einiges charismatischer, als die geschichte von connor. Die fehde mit den borgias zu beginn des zweiten teils, ist natürlich blutiger ernst aber alles ist so stimmig in szene gesetzt, dass man sich sofort in ezios welt und im charakter, ezio selbst, verliert. Bei connor ist das leider überaupt nicht so. connor wird, vor allem in den hauptmissionen wie ein brutaler schläger, von a nach b geschickt, um die „drecksarbeit“ für die jeweiligen parteien zu erledeigen. Ezio beispielsweise war die meiste zeit sein eigener herr, spätestens seit brotherhood, als er die gilde gründete. Auch altair, hat sich gegen seinen orden verschworen, weil er sein eigener herr sein wollte. Aber connor nicht. seine ziele sind irgendwie die ganze zeit unklar, er ist sauer auf die templer, weil diese seinen stamm angegriffen haben, und seine mutter dabei umkam. Nur deswegen tritt er überhaupt dem assasinen orden bei, um ausgebildet zu werden und seine mutter zu rächen. Er hat keinen persönlichen bezug zum assasinen orden. Ezio hingegen ist mit leib und seele ein assasine, er ist stolz darauf, das erbe seine vaters fortführen zu dürfen. Am undurchsichtigsten wird es, als connor sogar irgendwann den templern hilft, aufträge auszuführen. Warum sollte er das tun?, es sind seine erzfeinde, seit hunderten von jahren sind beide parteien verfeindet. Vielleicht schütteln die, die bisher nur teil 3 gespielt haben jetzt mit dem kopf und denken, was gibt der denn hier von sich aber es ist einfach so, die ezio reihe war um LÄNGEN besser, was den charme, die tiefgründigleit der charaktere und die spielwelt betrifft. Allein schon in diesen kleinen, lieblichen italienischen städten konnte man sich stundenlang aufhalten, ohne dass es einem langweilig wurde. Boston oder new york hingegen wirken trist, einsam und veränsgtigt. Dazu kommt noch, dass man sich auf den dächern italiens rasend schnell bewegen konnte, zügig vorankam und durch fast nichts aufgehalten wurde. In AC 3 allerdings kommt man alle 2-3 häuser ca. an einen unüberwindbaren punkt, da die häuser zu weit auseinander stehen, und man diesen punkt durch keinen sprung der welt überwinden kann. Also muss man entweder runterklettern oder außenrum laufen. Und was passiert dabei mit dem spielspaß? Geeeenau…! Klar, ist es vielleicht realitätsbezogener, weil sich die stadt mitten im bürgerkrieg befindet und dann KANN einfach keine lustig-lockere stimmung wie zur zeit der renaissance in italien aufkommen oder boston und amerika hatten eben eine ganz andere architektur als noch 200 jahre zuvor die italiener mit ihren engen gassen. Trotzdem bin ich mir sicher hätte man das ganze in dieser hinsicht besser, freundlicher in szene setzen können, sodass man sich in diesen orten auch wirklich WOHL FÜHLT. 7. Der letzte Punkt, sind die zum Teil riesigen anhäufungen von wachen und soldaten und die damit verbundenen EWIG dauernden kämpfe. in den vorherigen teilen war es ein „versehen“ wenn man innerhalb einer mission mal den offenen kampf suchen musste (außer es war missionsbedingt vorgegeben). In AC 3 kann man zum teil nicht, obwohl man icognito ist, an wachen vorbeilaufen ohne dass man gleich 10-15 wachen am hals hat. Dazu kommt, wenn man sich ihnen stellt, dass ständig noch eine weitere Patrouille hinzustößt und der kampf nur noch weiter in die länge gezogen wird. Des weiteren braucht connor eine gefühlte ewigkeit bei 90% seiner konter oder angriffe, bis er seinen gegner getötet hat. Wenn man gerade vorhat eine mission zu beginnen, ausversehen eine wache anrempelt und schnell mal entkommen will, ist es quasi unmöglich innerhalb der nächsten 30 sekunden aus dem blickfeld aller wachen zu verschwinden, weil es wirklich SO VIELE sind. Klettert man irgendwo hoch, stehen dort 3 wachen, rennt man um eine ecke, läuft man in eine patroullie von 7 wachen usw… im vergleich mit AC 2, dort kam es natürlich auch des öfteren zu kämpfen aber diese waren dann nach vielleicht 30-60 sekunden abgeharkt und ezio hatte wieder seine ruhe oder man sprang kurzerhand in einen heuhaufen oder einen brunnen. connor hingegen wird in einer tour verfolgt und selbt wenn er die erste welle ausschalten konnte, geht er 3 meter weiter, wird er von den nächsten wachen sofort erkannt und der spaß beginnt von vorne. Ein beispiel dazu noch: in AC 2 oder 2.1 konnte ich es kaum erwarten, wenn ich einmal außerhalb des animus war, wieder in die italienischen städte zu gelangen und mich dort durchzuschlagen, weil ich mich einfach so pudelwohl gefühlt habe und riesigen spaß hatte die welt dort zu erkunden. Sobald man drin war, war man wortwörtlich wieder MITTENDRIN. In AC 3 kommt dieses gefühl kein bisschen auf. zu sehr trüben sowohl die ewigen laufwege die man erst absolvieren muss, als auch die düstere stimmung den spielspaß. Ich könnte jetzt noch stundenlang so weiterschwafeln, was mir alles nicht gefällt aber es ist vielleicht auch ein bisschen unfair, hier nur negative punkte (grandiose seeschlachten, gut inszenierte kämpfe, mit flüssigem kontern, habe ich gänzlich ausgelassen, obwohl solche sachen ein dickes lob verdienen) aufzuzählen, weil das ist wirklich meckern auf ganz hohem niveau. Ich finde einfach, dass man hier gute ideen gehabt hat und eine menge hätte rausholen können. Leider wurde der schwerpunkt allerdings auf masse statt klasse gelegt. Viel zu viele kleine nebenmissionen, die einem nicht wirklich helfen, einen nicht weiterbringen, noch nichtmal spaß machen zu spielen, sondern einfach nur da sind, um die lücken zu stopfen. Es kommt mir fast so vor, wie damals beim ersten teil – geniale idee, bes*** umsetzung. So in der art ist das hier auch. Thema (amerikanische revolution) geniales thema, unverbraucht, neu, aber einfach nicht gut umgesetzt. Man hat es einfach zu gut gemeint und wollte so viel neues und spannendes mit hineinpacken, dass das eigentliche AC feeling, das, was die reihe bisher ausgemacht hat, verloren ging. Schade. Aber es ist ja bekannt, was für einen sprung die entwickler vom ersten bis zum zweiten teil gemacht haben und wie genial sie aus ihren fehlern gelernt haben. Also bitte bitte bitte, schenkt uns in „black flag“ wieder qualität statt quantität, dann bin ich auch gerne wieder bereit dafür 50 euro auszugeben. Hätte ich damals gewusst, dass ich das spiel nichtmal mehr zu ende spielen werde, hätte ich es frühstens für 20 euro gekauft. Mein tipp an alle, die gerne einmal die AC reihe spielen wollen und mit diesem teil liebäugeln. Holt euch auf jedenfall zuerst die „ezio-triologie“. Spielt die erstmal durch und wartet bis das spiel hier, noch 10,15 euro billiger geworden ist. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen
Warte noch drauf, herauszufinden, wie man es spielen kann,
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen
Rezension bezieht sich auf: Assassin's Creed 3 (100% uncut) (Computerspiel)
Wie schlecht kann man ein Spiel für die Installation programmieren?Ubisoft scheint hier neue Maßstäbe setzen zu wollen. Hab das spiel gekauft und es installiert. Erstmal hat es bei 20 GB Inhalt unverhältnismäßig lange gedauert, aber erst danach ist mir das dümmste passiert, was ich bei spielen, die zudem dann auch noch Plattform gebunden sind: Nach der Installation gab es weder die Möglichkeit, das Spiel direkt zu starten, noch gab es ein Icon auf dem Desktop. Es gab nur das neue Icon vom UPlay. Naiv wie ich scheinbar zu sein schein hab ich da drauf geklickt in der Hoffnung, so das SPiel starten zu können. Von wegen, es werden die alten Spiele aufgelistet und man kann das Spiel AC3 im shop erneut kaufen und herunterladen, es gibt keinen Button, auf dem man klicken kann, um ein SPiel hinzuzufügen, das man bereits in Besitz hat. Han den ganzen Quatsch ertmal wieder geschlossen und dann nach DVD-Wechsel wieder di eErste DVD eingelegt, um mit dem Autostart, der jetzt allerdings ausblieb zu starte. Also über den Rechner auf die DVD und manuell den Autostart aufgerufen. Da war dann zumindest erstmal der Button mit "Spiel starten" aber die Zeit, die bis jetzt verging, während das Spiel sich mal eben Minutenlang wieder updatet und einen dazu auffordert erneut 3.000. Seiten Lizenz zuzustimmen, denen man eben schon zustimmen musste, dachte ich mir, nutze ich nun, um Ubisoft kurz darzustellen: "SO BITTE NICHT" alle andern Platformen (Blizzard, Steam...) können doch auf benutzerfreundlich programmieren. Bitte schaut mal den Begriff "Benchmarking" nach... es ist nicht alles schlecht in der BWL... Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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2.0 von 5 Sternen
Spiel toll ABER,
Von
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen
Rezension bezieht sich auf: Assassin's Creed 3 (100% uncut) (Computerspiel)
in ganz kurzen Worten, das Spiel an sich ist toll. leider viele bugs und der SUPPORT IST EINE TOTALE UNVERSCHÄMTHEIT, man fragt man wird ignoriert, nicht beachtet und man bekommt KEINERLEI ABER AUCH KEINERLEI HILFE!!!!!
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2.0 von 5 Sternen
Kein Assassin's Creed Feeling,
= Spaßfaktor:2.0 von 5 Sternen
Rezension bezieht sich auf: Assassin's Creed 3 (100% uncut) (Computerspiel)
Assassin's Creed 3 versucht in die Fußstapfen der anderen beiden Teile zu treten, allerdings tut es dies ohne Erfolg.Die ersten Missionen nach dem Schiff nervten mich so das ich es nicht weiter spielen wollt. Der Missionsablauf war immer der folgende: -Gehe zum de Auftraggeber- (von dem man vlt 20 m entfernt ist) ----Video--- -du kommst sofort zu dem Typen den du für den Auftrag ansprechen musst- --Video-- du kämpfst gegen 10 Feinde --Video-- du fliehst von dem Ort --Video-- Was mich einfach nur daran stört ist das kein richtiges Feeling aufkommt. Kaum denkt man "jetzt kann ich mal mich durch die Stadt bewegen" wird das nächste Video eingespielt und man ist am Ort des Geschehens. Jetzt mal im Ernst was soll dieser Scheiß? Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen |
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