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Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen138
4,3 von 5 Sternen
Format: Kindle Edition|Ändern
Preis:3,49 €
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TOP 100 REZENSENTam 26. November 2012
Nachdem ich schon Teil 1 regelrecht verschlungen habe, musste natürlich auch die Fortsetzung her. Für den Kindle bekommt man die Bücher ja (zum Glück) regelrecht nachgeschmissen.

Das Buch knüpft direkt da an, wo "Winterwelt" aufgehört hat. Man sollte sich also nicht zu lange Zeit zwischen den beiden Büchern lassen, denn es wurden derart viele Charaktere eingeführt, dass man überhaupt nicht mehr durchblickt, wenn man zu lange wartet. Selbst ich musste anfangs bei einigen Namen überlegen, wer das nun nochmal war, obwohl bei mir nur ein paar Wochen dazwischen lagen.

Wer Teil 1 verwirrend fand, für den dürfte Teil 2 die Krönung der Verwirrung sein. Denn die Autorin bedient sich wirklich aller erdenklichen Fabelwesen. Zu den Wettergeistern, Elfen, Zwergen, Kobolden, Kelpies, Phönix, Minotaurus etc. aus "Winterwelt" gesellen sich nun auch noch Figuren aus der nordischen Mythologie. Hier wird man mit derart vielen verschiedenen Welten und Arten konfrontiert, dass es manchmal schwer ist, den Überblick zu behalten. Vor allem, da diese Fantasiewelten eigentlich überhaupt nichts miteinander zu tun haben. Wann trifft schon ein Wettergeist zusammen mit einer Muse auf den Fenriswolf? Odin und Zwerge in ein- und demselben Buch? Nicht ganz einfach, aber man gewöhnt sich daran - der Vorgänger mixte ja auch schon einiges zusammen.

Auch die Zahl der Charaktere wird nochmal ein wenig gesteigert, das jedoch nur unerheblich - damit dürften Leser von Teil 1 keine Probleme haben.

Die Geschichte ist wiedermal spannend, lustig, traurig und auch teilweise sehr kitschig. Tränen fließen wieder in Strömen, und die Liebe spielt auch wieder eine zentrale Rolle. Wie auch bei Teil 1 könnte ich mir diese Geschichte wohl als Film nicht ansehen - als Buch geht es aber. Man wird förmlich aufgesogen und fühlt wieder mit Arrow, als wäre man sie selbst... wäre man denn eine Frau :D . Ihre sture, vorlaute, teils naive Art verzaubert nach wie vor.

Ein anderer Rezensent schrieb, dass Arrow es viel zu leicht hat, und wie Superwoman durchmarschiert. Das stimmt - etwas Ähnliches habe ich mir beim Lesen auch gedacht. Ihr passiert eigentlich nie wirklich etwas, aber muss das denn sein? Das Buch wird auch nicht spannender, nur weil ein Gegner Arrow krankenhausreif prügelt. Ich kenne andere Fantasyromane, in denen die Protagonistin ständig verwundet wird und am Ende ihrer Kräfte ist - das ist ziemlich anstrengend, auch für den Leser. Natürlich hat Arrow es sehr leicht, und es mag auch unglaubwürdig rüberkommen, dass sie es versteht, selbst die "gefährlichsten" Wesen wie Minotauren oder den Fenriswolf zu Verbündeten zu machen, aber was soll's - es ist eben eine sehr harmonische Geschichte, ist doch auch mal was Schönes. Wer wünscht sich denn nicht, dass bei ihm mal alles am laufenden Band so glatt läuft? Wobei natürlich auch Arrow mit herben Rückschlägen zu kämpfen hat, aber die sind mehr psychischer als physischer Natur, und das fesselt den Leser viel mehr - mich zumindest.

Im letzten Drittel häufen sich leider wieder die Rechtschreib- und Grammatikfehler extrem. Warum erst ab da, weiß wohl nur der Korrektor, falls es diesmal einen gab. So trifft man auf seltsame Fehler wie "unter" statt "und der" oder "Tod" statt "tot". Das sind schon sehr unschöne Fehler, die nicht sein müssen. Aber bei einer fesselnden Geschichte wie dieser sieht man trotzdem darüber hinweg.

Gegen Ende wurde das Buch sehr traurig. Es ist selten, dass ein Buch mich so traurig macht. Vielleicht liegt es auch an der komischen dunklen Jahreszeit im Moment, aber eigentlich kenne ich das eher von Filmen mit gewaltiger Bild- und Soundkulisse. Dass einen Buchstaben bzw. die eigene Fantasie so mitnehmen können, ist erstaunlich. Natürlich gibt es aber wieder ein Happy End.

FAZIT:
Wie auch schon "Winterwelt" hat mich "Frühlingserwachen" von Anfang bis Ende gefesselt. Man sollte unbedingt den Vorgänger lesen, denn sonst blickt man nicht durch. Der Mix aus verschiedenen Mythologien ist mal was Neues und funktioniert erstaunlich gut. Man merkt, dass die Autorin sich eingehend mit dieser Thematik beschäftigt, und sie versteht es wunderbar, all das in eine wunderschöne Geschichte zu verpacken, die einen oft nachdenklich stimmt.

Ich freue mich sehr auf Teil 3 und hoffe, dass ich bis dahin nicht die ganzen Charaktere vergessen habe ;)
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am 12. März 2012
nachdem ich den 1. Teil "Winterwelt" in einem Ratsch durchgelesen hatte. War ich schon gespannt auf den 2. Teil und wurde nicht entäuscht.
Ein wirklich schön geschriebenes Buch - mit Romantik, Liebe , Abenteuer und Fantasy. Toll und flüssig geschrieben, eine schöne Geschichte mit sehr fantasievollen, glaubhaften Charakteren.

Der Teil kann sich fast mit anderen grossen Büchern, wie z. B. die von Lyn Raven messen.
Ich freue mich schon auf den 3. Teil und warte ungeduldig auf dessen erscheinen.
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am 4. März 2012
ich kann dieses Buch nur weiterempfehlen, es liest sich wunderbar, wie auch schon das erste Buch "Winterwelt", konnte ich auch dieses schlecht weglegen, es war einfach zu interessant und hat mir schlaflose Nächte bereitet, ich hoffe es kommt bald das nächste Buch raus, bin sehr begeistert von dieser Autorin und hoffe sie schreibt noch viele, viele weitere solcher schönen Bücher
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am 16. März 2012
Ich habe schon sehr viele Fantasyromane gelesen, doch auch wenn es hier, unter Anderem, auch um Elfen geht, ist dieses Buch einfach nur toll!

Ich habe beide Bände innerhalb kürzester Zeit gelesen und hoffe auf das baldige Erscheinen des dritten Bandes.
Von Anfang bis Ende blieb die Geschichte spannend. Die Autorin hat unglaublich viel Gefühl in beide Bücher gesteckt und es fällt einem überhaupt sehr einfach in diese Welt abzutauchen.

Beide Bücher kann ich uneingeschränkt empfehlen!
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am 21. Januar 2014
ich habe es noch nicht zu Ende gelesen, aber würde ein Schüler der 9. Klasse einen derartigen stilistischen Wirrsinn abliefern, wäre die Note allenfalls ein genügend. Die Autorin gibt sich alle Mühe einen Fantasyroman zu schreiben, aber leider verliert sich der gute Wille in zu vielen Handlungssträngen und plötzlich auftauchenden Personen. Ich hatte zeitweise das Gefühl mehr als ein Buch zu lesen. In den Zeiten von Kindle und E Book Formaten haben es junge Autoren sicher einfacher an ein geneigtes Puplikum zu kommen, aber es sollte doch die Frage im Vordergrund stehen, will ich unterhalten oder meine eigne Eitelkeit befrieden. Aufgrund des geringen Preises werde ich mir sicher noch den zweiten oder dritten Teil ansehen, einfach um meine Neugier zu befriedigen und weil ich nichts erwarte. Schade, denn es gibt Passagen, die wirklich gut gelungen sind. Ich denke ein vernünftiges Lektorat hätte dem Buch sehr gut getan. Allerdings weiss ich auch um die Steine, die jungen Autoren in den Weg gelegt werden und um die Vielzahl von Personen, die auf dem hier vorgestellten Niveau unterhalten werden wollen. Nun es nimmt ja kein Platz im Bücherregal weg.
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am 14. Januar 2014
dachte ich mir, nachdem ich gefühlte 41 Mal "das Gesicht ist ihr entglitten" lesen musste und kämpfte mich tapfer weiter durch seitenlange, sich immer wiederholende Selbstvorwürfe von Melchior über Keylam, Arrow und Harold etc. Pausenloses Schuldgefühle-Durchkauen aller Protagonisten war der Handlung sehr abträglich. Diese Geschichte kam irgendwie nicht in Fluß - da nützten auch die recht gut erdachten Welten mit ihren seltsamen Wesen nichts

Der erste Teil machte (trotz vieler Rechtreibfehler, ebenso im zweiten) noch "Appetit" die Fortsetzung lesen zu wollen. Dieser Appetit ist mir nun vergangen, den dritten Teil schenk ich mir.

Fazit: Gutes Lektorat hätte wahrscheinlich viel geholfen, doch so, leider ...
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am 26. Mai 2012
Ein toller zweiter Teil einer Trilogie, der die Spannung auf den dritten Teil in die Höhe treibt.
Die Geschichte ist schön flüssig geschrieben (auch wenn nur gerade annähernd so gut wie im ersten Teil) und es macht spaß die Entwicklung Arrows zu verfolgen. Die Ereignisse überschlagen sich und überall warten Abenteuer.
Schade nur, dass es teilweise so scheint als könnte Arrow "einfach so" alle Probleme lösen. Es fehlen ein wenig die Überaschungen und unerwarteten Wendungen. Ebenso hat es leicht gestört, dass so viel immer und immer wieder aufgegriffen wurde. Das führte im Nachhinein dazu, dass ich Seitenweise die Geschichte überflogen habe, obwohl ich es normalerweise liebe die Bücher Wort für Wort zu "verschlingen" ;)
Sonst ist das Buch allerdings wirklich zu empfehlen und ich freue mich auf die Fortsetzung, die hoffentlich genauso gut ist, wie die ersten beiden Teile.
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am 23. Dezember 2012
Nach einem wunderbaren Sommer ist nun wieder der Winter zurückgekehrt. Doch dieses Mal ist es anders. Die kalte Jahreszeit ist nur von kurzer Dauer und darauf soll der erste Frühling seit vielen hunderten von Jahren folgen. Als Keylam und sein Phönix aus ihrer Asche nicht wieder auferstehen, droht der Welt erneut ein nicht enden wollender Winter. Schon glaubt Arrow sich und alles was sie liebt verloren. Eines Tages erfährt sie jedoch von der Möglichkeit, jemanden, der unrechtmäßig in die Unterwelt verschleppt wurde, zurückholen zu können. Aber die Reise birgt große Gefahren in sich. Eine lebende Seele, die sich zu lange im Reich der Toten aufhält, beginnt zu vergessen. Und vergessen bedeutet sterben. Doch als wäre diese Tatsache allein nicht schon beunruhigend genug, taucht plötzlich auch noch eine Muse auf ..

"Frühlingserwachen" ist der Nachfolger von "Winterwelt" und somit der zweite Band der gleichnamigen Trilogie.
Nahezu nahtlos setzt die Handlung da ein, wo Band eins aufhörte, wodurch man wieder leichter in diese märchenhafte Geschichte hineinfindet und dieses gewisse Gefühl dieser einzigartigen Welt dem Leser einmal mehr zu Teil wird.
Während der Leser in Band eins den vielen Handlungssträngen zu folgen versuchte, ist Band zwei in sich nun geschlossener. Der Fokus bleibt auf dem roten Faden und verliert sich nicht in Nebensächlichkeiten, dadurch bleibt die Handlung spannender und schlüssiger.
Auch hier lässt sich das Gesamtkonstrukt keineswegs als stereotyp bezeichnen, Nicole Stoye verknüpft viele unterschiedliche Elemente diverser Sagen so miteinander, dass eine Geschichte entsteht, die zum Einen einzigartig ist und zum Anderen wie ein Märchen vergangener Zeiten anmutet.
Aufgrunddessen entsteht eine äußerst angenehme, mysteriös und geheimnisvoll angehauchte Atmosphäre, die den Leser zum Lesen einlädt und Wohlfühlmomente beschert.
Nicole Stoye beweist ein ums andere Mal wieder viel Kreativität und Phantasie in der Erarbeitung ihrer Geschichten, die eine wundervolle Lebendigkeit ausstrahlen.
Stellenweise hätte ich mir die eine oder andere Szene gestraffter gewünscht, da der Lesefluss ein wenig gebremst wurde, allerdings aber nicht das Lesevergnügen geschmälert hat.
Das Ende hält die eine oder andere Überraschung bereit. Doch auch wenn "Frühlingserwachen" in sich abgeschlossen ist, machen diese Überraschungen Lust auf den dritten und finalen Band.

Der Großteil der Protagonisten ist bereits bekannt, doch kommen auch weitere hinzu; die einen Böse, die anderen Gut und bei dem letzten Rest, lässt sich diese Zuteilung nicht genau vornehmen.
Aufgrund der Menge an Charakteren hätte ich mir ein Personenverzeichnis gewünscht, um den einen oder anderen Protagonisten wieder stärker ins Gedächtnis zu rufen.
Ansonsten sind die Charakterdarstellungen wieder einmal sehr treffend und äußerst passend für diese Geschichte gestaltet worden; sie fügen sich perfekt ein und bereichern die Handlung jeder auf seine Weise.

Auch der Schreibstil von Nicole Stoye hat sich stark verbessert. Er ist nun feiner und runder, wodurch ein flüssig zu lesendes Lesevergnügen gegeben ist und die Stärken dieses Buches umso stärker hervorgehoben werden.
Die kleinen Details, die die Autorin in ihre Geschichte immer mal wieder einfügt, machen einen elementaren Teil des Charmes dieses Buches aus. Auch der gewählte Erzählstil, der ebenfalls sehr märchenhaft anmutet, lässt diese Geschichte zu einem einmaligen phantasievollen und kreativen Lesespaß werden.
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am 13. Juni 2012
Inhalt:
Arrow fühlt sich wohl in der Winterwelt. Einzig Melchior und sein Tot geht ihr nicht aus dem Kopf und schlägt ihr trotz allem Glücks aufs Gemüt. Sie feiert gerade ihren Geburtstag, als ihr erzählt wird das die Prechta um ein Verhandlungsgespräch bittet. Sie möchte die Nyriden, die in Verbannung leben, frei lassen. Arrow reist zu ihr um mit ihr darüber zu sprechen als sie die Nachricht bekommt das Keylam und sein Phoenix nicht wieder aus der Asche auferstanden sind. Erneut fällt Arrow in ein tiefes Loch. Wieder sieht es danach aus das es keinen Frühling geben wird und der Winter bleibt...

Meine Meinung:
Erstmal muss ich sagen das ich es Schade finde das noch kein Verlag die Bücher von Nicole Stoye entdeckt hat, denn wie Winrterwelt finde ich auch Frühlingserwachen wieder ganz große Klasse. Nachdem ich Winterwelt gelesen habe war irgendwie schon die Hoffnung da das noch ein Band folgt, das eine Trilogie draus wird finde ich umso besser. Netterweise bekam ich dieses Buch von Nicole zur Verfügung gestellt nachdem ich Winterwelt schon mit als Erste gelesen und rezensiert habe und so war die Überraschung sehr groß als ich mich in der Danksagung wieder fand. Das ist schon etwas besonderes, aber natürlich möchte ich trotzdem versuchen so objektiv wie möglich dieses Buch zu rezensieren.
Der Anfang war für mich etwas schwierig, die ersten Seiten hatten mich schon etwas enttäuscht denn ich hatte den Vorgänger als großartiges Märchen im Kopf und hier musste ich erstmal wieder rein kommen. Als mir das gelang verflog meine Enttäuschung recht schnell und auch die anfängliche Verwirung war recht schnell verflogen. Es war schön sich die ganzen Szenen im Kopf vorzustellen. Ein Highlight für meine Fantasie. bis ins kleinste Detail wurde vieles beschrieben so das die Bilder im Kopf recht schnell da waren. Manchmal allerdings fand ich es etwas zu viel weil es mich von der eigentlichen Geschichte etwas ablenkte. Trotzdem ist es Nicole Stoye gut gelungen die Märchenwelt von Winterwelt fort zu führen und den ersten Band nahtlos weiter gehen zu lassen. Ich finde man sollte Winterwelt unbedingt gelesen haben so lernt man die Figuren besser kennen und kann ihre Handlungen in Frühlingserwachen besser nachvollziehen.
Das Taschenbuch was mir zur Verfügung gestellt wurde gibt es so nicht zu kaufen. Bei Amazon ist die Kindle Edition zu haben. Ich weiß nicht wie es dort ist, aber im Buch fand ich die Schriftgröße einen tick zu klein und etwas ermüdend. Allerdings hat das keinen Einfluss auf die Wertung denn der Schreibstil, der Plot, die Protagonisten sind wieder wunderbar ausgearbeitet und machen Lust auf den dritten Band der Trilogie rund um die Winterwelt.
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am 9. Juli 2014
Den guten Rezensionen hier kann ich mich leider nicht anschließen. Die Idee hinter der Geschichte ist ja ganz nett, allerdings musste ich mich durch das Buch mehr durchquälen als es mit Spannung zu verschlingen.
Auf mich wirkte es so, als ob die Autorin zu viele Ideen in ein Buch hineinpacken wollte. Dauernd verliert sich die Handlung in Nebensträngen, die zudem nicht gut ausgebaut sind und meiner Meinung an manchen Stellen einfach überflüssig, weil der rote Faden dadurch etwas verloren geht. An einigen Stellen habe ich zurückgeblättert, weil ich dachte den Handlungs-/Ort-/Personenwechsel überlesen zu haben. Aber nein, da war einfach plötzlich ein Sprung in der Handlung...
Was mich zudem gestört hat, waren die vielen Beschreibungen des Gefühlslebens von Arrow. Oder besser gesagt, dauernd wird mit einem Adjektiv erwähnt wie sie sich gerade fühlt, aber keinerlei Erklärung gegeben warum das so ist und oftmals stimmt die erwähnte Gefühlslage nicht wirklich damit überein, wie sich Arrow im folgenden Moment verhält. Insgesamt wirkte Arrows Verhalten auf mich zu unstimmig und inkonsistent. Zum Beispiel ist sie in einem Moment fast schon depressiv, im nächsten handelt sie entschlossen und schafft es ihre Trauer einfach so abzustellen? Die plötzlichen Stimmungswechsel sind für mich einfach nicht nachvollziehbar und machen es schwierig, sich in Arrow hineinzuversetzen und in die Geschichte einzutauchen.
Ein flüssiges Lesen war für mich bei diesem Buch wirklich nicht möglich. Dafür gab es zu viele Unstimmigkeiten und Wirrungen, der Schreibstil wirkte auf mich oft zu gewollt und gekünstelt. Den dritten Teil werde ich mir dann wohl sparen....
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