Kundenrezensionen


 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


17 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Old School Agenten Thriller trifft Martial Arts Kämpferin
Die vielen negativen Kritiken wundern mich doch etwas. Natürlich liegt die Messlatte bei Soderbergh sehr hoch, hat er doch Filme wie die Oceans Trilogie, Traffic oder Erin Brokovich gemacht u.a.

Haywire kommt optisch und musikalisch exakt wie die Oceans Filme herüber. Auch die Rückblenden wo man sieht was wirklich passierte ist recht Oceans...
Veröffentlicht am 17. Oktober 2012 von Jason Bond

versus
3.0 von 5 Sternen Der Regisseur und sein Mädchen
Ein Action-Film, den der Regisseur Steven Soderbergh wohl um die ehemalige Mixed-Martial-Arts-Kämpferin Gina Carano aufgebaut hat. Das heißt, so wie es Bruce Lee, Steven Seagal, Jean-Claude van Damme-Filme gibt, soll auch Gina Carano dazu kommen. Ich finde, da hat sie ja auch einen guten Anfang gemacht. Vielleicht gibt es jetzt bald noch mehrere von ihr. Bei...
Vor 14 Monaten von Revilo Sier veröffentlicht


‹ Zurück | 1 218 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

17 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Old School Agenten Thriller trifft Martial Arts Kämpferin, 17. Oktober 2012
Rezension bezieht sich auf: Haywire [Blu-ray] (Blu-ray)
Die vielen negativen Kritiken wundern mich doch etwas. Natürlich liegt die Messlatte bei Soderbergh sehr hoch, hat er doch Filme wie die Oceans Trilogie, Traffic oder Erin Brokovich gemacht u.a.

Haywire kommt optisch und musikalisch exakt wie die Oceans Filme herüber. Auch die Rückblenden wo man sieht was wirklich passierte ist recht Oceans typisch.

Der Film lebt, das muss man eingestehen, auf jeden Fall hauptsächlich durch die optische und aktustische Ähnlichkeit zu den Ocean Filme und durch die vielen Top Stars.
Als krassen Gegensatz steht da nur die bisher unbekannte Hauptdarstellerin, welche ihre Sache recht gut macht aber kaum an Frauen wie Zeta Jones oder Julia Roberts rankommt. Dafür kämpft sie professionell (weil sie ja auch eine MMA Kämpferin ist) und das sieht man sehr gut.

Die echten Schauplätze wie Barcelona z.B. tragen auch viel zum Film bei.

Deshalb gebe ich 4 Sterne. Ein Stern Abzug für die eher dünne und zum Teil etwas konfuse Story.

Vergleicht man diesen Film aber mit Ocean's Eleven so kommt Haywire recht schlecht weg, darum sollte man das lassen und Haywire als das nehmen was er ist, ein guter Agenten Thriller mit deftigen Kampfeinlagen einer kampferprobten Hauptdarstellerin.

Und wer Filme wie Bourne Identity liebt, dem gefällt Haywire evtl. nicht. Denn anders als in den Bourne Filmen und vielen anderen die folgten, hat Haywire keine ausser Kontrolle geratenen ultraschnellen Szenenschnittfolgen das einem der Kopf dreht und das ist gut so.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ich find ihn super., 24. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: Haywire (Amazon Instant Video)
Frau in einer starken Rolle. Intelligent und kämpferisch. Mir hat er sehr gut gefallen. Ich empfehle ihn weiter. Bis zum Nächsten Mal.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gejagt, 14. Juli 2012
Von 
Lothar Hitzges (Schweich, Mosel, Germany) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Haywire (DVD)
Eine Frau befindet sich auf der Flucht. Auf einer kleinen Raststätte zeigt Mallory Kane was sie zu leisten vermag. Ein junger Mann gegleitet sie danach auf ihrer weiteren Fahrt. Ihm erzählt Mallory, was ihr in den letzten Wochen widerfahren ist.

Die chronologischen Sprünge der Geschichte erhöhen die Aufmerksamkeit. Nicht ganz ausgeleuchtet werden die Figuren und so bleibt ihnen eine gewisse Ambivalenz bis zum Schluss erhalten. Gut ausgestattete Szenenbilder mit reichlich Execatchern generieren Atmosphäre. Überraschende Wendungen sorgen für Spannungsschübe. Regie und Schauspielern ist ein ordentlicher Thriller gelungen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen ordentlicher Film, 19. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: Haywire (Amazon Instant Video)
der Film war nicht weltbewegend aber doch ganz gut.
Die Geschichte war recht cool nur hat mir der richtige höhe Punkte gefehlt. Die Handlung war durchweg spannend aber es war keine Steigerung drin.
Besonders gut haben mir die Kampfszenen gefallen, sehr authentisch. Nicht so ein Kamera rumgezucke und so viele unmögliche moves wie bei Hollywoodfilmen. Auch die Schießerei war für mein empfinden recht realistisch.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Für Mainstream etwas zu trocken..., 1. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: Haywire (Amazon Instant Video)
also wer jetzt einen klassischen Actionfilm / Agententhriller erwartet, wird wohl eher enttäuscht. Die Story bzw. die Verschwörung ist recht verzwickt und in manchen Punkten sicherlich auch etwas optimierungswürdig.

Wer Sonderbergh Filme kennt, den wird das nicht überraschen, wer sie mag, wird auch diesen Film mögen.
Ansonsten gibts ja auch noch genug andere Filme, die das klassische Actionklischee bedienen...
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


3.0 von 5 Sternen Der Regisseur und sein Mädchen, 13. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Haywire (DVD)
Ein Action-Film, den der Regisseur Steven Soderbergh wohl um die ehemalige Mixed-Martial-Arts-Kämpferin Gina Carano aufgebaut hat. Das heißt, so wie es Bruce Lee, Steven Seagal, Jean-Claude van Damme-Filme gibt, soll auch Gina Carano dazu kommen. Ich finde, da hat sie ja auch einen guten Anfang gemacht. Vielleicht gibt es jetzt bald noch mehrere von ihr. Bei diesem Film hatte sie aber alles vom Feinsten. Einen erstklassischen Regisseur Steven Soderbergh und erstklassische Schauspieler in Nebenrollen, wie zum Beispiel Ewan McGregor, Michael Douglas, Michael Fassbender, Channing Tatum und Antonio Banderas, die mich alle hier überzeugten. Dies wird wohl nicht immer so sein, wenn sie weitere Filme macht. Übrigens fand ich sie auch sehr gut. Falls sie schauspielerische Schwächen hat, wurden sie hier nicht aufgedeckt.
In diesem Actionfilm hat man das Gefühl, dass auf Realismus wert gelegt wird, was ich immer als einen positiven Aspekt sehe, wenn es keinen Ansatz von Satire in einem Film gibt. Da es dann aber hier in der Kürze der Zeit (90 Minuten lang) doch Handlungen gibt, die in der Story nicht immer glaubhaft, oder besser gesagt nachvollziehbar sind, verliert dieser Film auch etwas an Klasse. Für mich war am Anfang fast alles unverständlich. So konnte ich auch die Actionszenen nicht so "genießen". Ich versuchte beim Zusehen irgendwie einen "Start" zu bekommen. Das Verständnis für diesen Film wird dann durch Rückblenden erklärbar gemacht. Zuerst kommt der Barcelona-Teil. Dann der Dublin-Teil, den ich nicht so 100% direkt kapiert hatte. Aber alle diese Rückblenden zusammenbetrachtet waren schon fast grenzwertig für die Qualität des Filmes.
Diese Rückblenden erzählt die Spezialagentin Mallory Kane (Gina Carano) einem jungen Mann Scott (Michael Angarano), während der Flucht, der ihr im Diner (der Start des Filmes) bei einem Kampf geholfen hat, und dann zusammen mit ihr als Beifahrer in seinem Allrad-Mitsubishi auf den schneebedeckten Straßen das Weite sucht. Übrigens, wenn ich in jedem Film einen Oscar verleihen müsste, würde er (Scott) ihn hier bekommen. Es sieht super aus, als er bei der Diner-Schlägerei ohne viel Nachzudenken auf den Rücken von Aaron (Channing Tatum) springt, um Mallory Kane (Gina Carano) zu helfen. Vielleicht hat das Mallory Kane (Gina Carano) auch so beindruckt, dass sie ihm dann danach ihre Lebensgeschichte erzählt. Bei dem, was ihre Feinde so drauf haben, habe ich keine andere Erklärung. Denn wenn sie nicht überlebt, dann überlebt der Scott (Michael Angarano) bestimmt auch nicht.
Als genug in den Rückblenden bei der Beichte von Mallory Kane (Gina Carano) erklärt ist, läuft der Film schnell seinem Ende entgegen. Vielleicht zu schnell, vor allem für den Realismus hier in diesem Film. Die Kampfszenen sind super. Einige Male jedoch bekommt man das Gefühl, dass der Regisseur Teile des Films opfert, für solche Kampfszenen. Die Letzte mit Ewan McGregor hätte es für mich nicht geben müssen. Da hat mir das Ende mit Antonio Banderas viel, viel besser gefallen.

Das Fazit hier ist für mich. Sollten es noch mehr Filme geben mit der Mixed-Martial-Arts-Kämpferin in diesem Genre und folgt sie dann Steven Seagal, Jean-Claude van Damme oder auch Wesley Snipes auf deren Niveau, dann wird dieser Film unvergessen werden im Bezug auf die Filme von Gina Carano. Aber noch ist es nicht so.

Meine Schulnote: 3
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen The Evil That Men Do, 13. Mai 2014
Von 
Eddie Lomax - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Haywire (DVD)
Mallory Kane (Gina Carano), Ex-Marine, arbeitet mittlerweile für einen privaten Dienstleister, der wiederum Aufträge von der Regierung übernimmt, um durch geheime Aktionen die Interessen der USA zu sichern. Sie ist also eine Art Spionin oder Söldnerin. Eines Tages erhält sie gemeinsam mit ihrem Kollegen Aaron (Channing Tatum) von ihrem Boss Kenneth (Ewan McGregor) den Auftrag in Barcelona einen entführten Whistleblower zu befreien, um ihn anschließend an den spanischen Geheimdienst, vertreten durch Rodrigo (Antonio Banderas), zu übergeben. Die Sache geht trotz einiger Probleme erfolgreich über die Bühne. Zurück zu Hause wartet bereits die nächste Aufgabe. In Irland soll Mallory einen anderen Kollegen, Paul (Michael Fassbender) unterstützen, der sich dort mit dem undurchsichtigen Geschäftsmann Studer (Mathieu Kassovitz) trifft. Als sie während der Mission auf die Leiche des Whistleblowers stößt, weiß sie das ihr Leben in Gefahr ist. Spätestens nach der tödlichen Auseinandersetzung mit Paul hat sie keinen Zweifel mehr daran, das sie selbst das nächste Opfer sein soll. Sie wendet sich an Kenneth' Kontakt bei der Regierung Coblenz (Michael Douglas), der scheinbar auf ihrer Seite steht und sie nun gegen Kenneth und dessen Leute einsetzen will. Mallory geht erst einmal auf den Deal ein, versichert sich aber daneben der Hilfe ihres Vaters (Bill Paxton).

Kick Ass

Die Männer sind so böse oder zumindest sehr undurchsichtig in HAYWIRE von Steven Soderbergh, das eine echte Powerfrau kommen muss, um ihnen zu zeigen wo die Keule hängt. Acht Jahre nach Uma Thurman's Braut in Quentin Tarantino's Doppelschlag KILL BILL (2004/05) ist das nun die Mixed-Martial-Arts-Fighterin Gina Carano in ihrer ersten (und einzigen?) Hauptrolle. Womit wir auch gleich bei der von Soderbergh angestrebten Authentizität, im Gegensatz zum rein cineastisch geprägten KILL BILL, angekommen sind. Die Story des TRAFFIC-Machers ist bewusst schlicht gehalten, allein das Wie steht hier im Vordergrund. Dabei sehen wir einen klassischen Steven-Soderbergh-Film mit all seinen Szenen-Arrangements, Überblendungen und raffinierten Parallel-Montagen, die der in Rückblenden erzählten Geschichte ihren künstlerischen Rahmen geben. Kein Wunder, saß der Meister auch hier wieder nicht nur am Schnittpult, sondern stand auch höchst selbst hinter der Kamera. Stilistisch orientiert sich sein Werk dieses Mal am Exploitation-Kino der siebziger Jahre, doch kommt HAYWIRE darüber hinaus auch recht selbstreferentiell daher. So präsentiert der umtriebige Steven Soderbergh eine Art Best-Of seiner Kunst, womöglich bereits im Hinblick auf das mittlerweile vollzogene Ende seiner Regie-Karriere. Wer sich also an seinen Filmen wie OUT OF SIGHT (1998), dem Meisterwerk THE LIMEY (1999) oder OCEANS ELEVEN (2001) nicht satt sehen konnte, wird auch hier wieder voll auf seine Kosten kommen.

Der Ruf des Regisseurs allein schien jedenfalls zu genügen um die Besetzungsliste beinahe jeder männlichen Sprechrolle mit prominenten Namen zu füllen. Selten sah man in den vergangenen Jahren derartige Starpower in einem Film. Da mutet es fast schon ein wenig sadistisch an, was Soderbergh seinen Jungs hier antut. Denn wenn Mallory erst loslegt hat keiner der zumeist miesen Typen eine Chance. Leider wurde der Film Opfer einer Werbe-Kampagne die einen reinen Actionfilm suggeriert, was schlicht falsch ist. HAYWIRE kommt betont ruhig und übersichtlich daher, geradezu elegant. Die Zweikämpfe sind originell und hart inszeniert, dabei aber nicht übermäßig brutal und effekthascherisch. Alles wirkt realistisch und nachvollziehbar. Die Schauplätze sind rund um die Welt angesiedelt und ansprechend inszeniert. Es entsteht einige Spannung, welche durch einen funky Soundtrack angeheizt wird. Einzig ein emotionales Zentrum fehlt dem Film, dafür wäre dann wohl doch eine richtige Schauspielerin a'la Uma Thurman in der Hauptrolle nötig gewesen. Aber sei es, wie es ist, wenn die Carano zeigt was sie kann, dann hat das was.

Fazit: Ein männlicher All-Star-Cast bekommt die volle Ladung Frauenpower in Person von Gina Carano zu spüren. Das hat was.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


24 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein eigenartiger Film, 26. August 2012
Rezension bezieht sich auf: Haywire (DVD)
Ich kann die Faszination verstehen, die Gina Carano auf Soderbergh ausgeübt haben muss, da sie neben ihren kämpferischen Fähigkeiten wirklich ausgesprochen sexy ist.

Dementsprechend ist der Film auch aufgebaut. Auf die Gefahr hin, hier etwas zu flapsig zu sein, erinnert die Struktur des Films an die von P*rnofilmen der alten kalifornischen Schule (nicht, dass ich mir sowas anschauen würde, aber man hört so dies und das darüber ;-) ), d.h. man bekommt im wesentlichen eine Abfolge von Kampfszenen zu sehen, um die lose eine meist nicht sehr interessante "Handlung" gestrickt ist.

Besonders interessant ist letztere, die Handlung nämlich, im Fall von "Haywire" deshalb nicht, weil die zugrundeliegende Geschichte schon oft erzählt wurde: autonome Auftrags-Kampfmaschine wird von Auftraggebern aus undurchsichtigen Gründen verraten und tritt zum unaufhaltsamen Rachefeldzug an. Die einzige Neuerung bei "Haywire" liegt darin, dass der Protagonist eine Frau und die Darstellerin auch im wirklichen Leben Kampfmaschine ist.

Das deutet darauf hin, dass Soderbergh hier vor allem wichtig war, das Objekt seiner Bewunderung und dessen kampftechnische Qualitäten so elegant wie möglich in Szene zu setzen und, falls möglich, gleichzeitig zu demonstrieren, dass GC durchaus über schauspielerische Fähigkeiten verfügt. Ob letzteres gelungen ist, ist etwas zweifelhaft. Man muss aber eingestehen, dass GC in späteren Werken durchaus grosse Fortschritte gemacht hat.

Zum anderen erklärt diese Prioritätensetzung Soderberghs vielleicht auch, warum die Handlung des Films eben nicht sehr interessant oder in vielen Details auch nicht wirklich schlüssig ist. Beispielsweise geschieht eine der Kampfszenen so unmotiviert, dass etwas später sogar der Versuch gemacht wird, eine Begründung mit ein paar Dialogzeilen nachzuliefern ("I don't like loose ends.").

Die Inszenierung der Kampfszenen selbst hingegen ist durchaus beeindruckend, da hier nicht wie sonst üblich durch hohe Schnittfrequenz verschleiert werden muss, dass der Darsteller eigentlich kein Kampfsportler ist. Im Fall von Haywire bleibt vielmehr die Kamera in ungewöhnlich langen Einstellungen auf dem teilweise durchaus ansprechend choreographierten Geschehen, das den beinahe unglaublichen Körpereinsatz von GC mehr als deutlich macht. Das allerdings gelingt nicht in jeder Szene überzeugend, wie z.B. der Strandszene mit Ewan McGregor, dem man in dieser Darstellungsweise den Nahkämpfer einfach nicht abnimmt (umso beeindruckender übrigens die Performance von Fassbender in einer ähnlichen Situation).

Was mir allerdings schleierhaft bleibt, ist, wie es Soderbergh gelungen ist, für dieses eher krude Stück einerseits ein derartiges Starensemble zu versammeln (Michael Douglas, Ewan McGregor, Antonio Banderas, Channing Tatum, Mathieu Kassovitz und nicht zuletzt Michael Fassbender in einer tollen Kampfszene) und es andererseits in halbherziger Manier als reine Nebenchargen zu verheizen.

Alles in allem ein sehr merkwürdiger Film, dessen Handlung für einen Soderbergh-Film seltsam unausgegoren wirkt und der stellenweise auch sichtlich sehr hastig und in mancher Einstellung wirklich schlampig gemacht ist. Man merkt dem Film an vielen Stellen (abseits der Kampfszenen) deutlich an, dass er an allen Ecken und Enden an die doch etwas eingeschränkten darstellerischen Möglichkeiten von GC angepasst werden musste.

Bedingt sehenswert ist der Film aber durch die schiere physische Präsenz von Gina Carano, sowie auch als Studienobjekt für alle Arten von inszenatorischen Tricks, die etwas unbefriedigenden Ausdrucksmöglichkeiten einer Nicht-Schauspielerin zu verschleiern.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


4.0 von 5 Sternen Typischer und doch irgendwie anders seiender Agenten-/ Actionfilm, 7. Juni 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Haywire (Amazon Instant Video)
Gina Carano ist ziemlich umwerfend. Buchstäblich, wenn man sieht, wie sie ihre männlichen Gegner reihenweise flachlegt. Nein, im Ernst, Gina ist natürlich keine Megaschauspielerin, aber macht ihren Job als gelernte MMA-Fighterin ziemlich gut. Ich denke dabei an eine Szene, wo sie die persönlichen Sachen ihres Agentenkollegen während dieser sich im Bad befindet, ausspioniert und die Mimik in ihrem Gesicht fiel mir dabei auf, das diese irgendwie nicht billlig wirkte, sondern so, wie es auch ihre Profikolleginnen machen würden. Natürlich ist sie/man dabei angespannt, weil man ja nicht entdeckt werden will. Und das war nicht GNTM-like,sondern echt nicht schlecht.

Einen Punkt muß ich dann doch abziehen, weil der Film aufhört, als sie endlich den Hauptbösewicht trifft. Lieber Regisseur und alle angehenden Regisseure: Niemals so ein Mist machen! Bitte laßt jeden Film vernünftig erzählt enden. Niemals den Zuschauer das Ende selber denken lassen. Das ist Mist sowas. Wenn es andere Menschen hier anders sehen, kuckt Euch doch einen Kunstfilm an.
Dies ist nun mal ein verdammter Actionfilm und kein Kunstprojekt.

Also die Gina ist wirklich eine Hammerfrau, kein Mannsweib oder Muskelberg. Also alleine wegen ihr kann man sich den Film getrost anschauen.

Gute Unterhaltung für einen Wochenend-Abend

Also insgesamt ist der Film gute Wochenendabend-Unterhaltung. Man sollte von der Story nicht zuviel erwarten
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


23 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Das war wohl nichts ..., 17. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Haywire (Amazon Instant Video)
Durch einen Zufall sah ich neulich den Trailer zu „Haywire“ im Internet, fand diesen ganz interessant, las daraufhin die Besetzungsliste (Michael Douglas, Antonio Banderas, Ewan McGregor, Channing Tatum und Michael Fassbender) und fragte mich auch gleich wieso dieser Film bisher nicht schon längst auf meinem Radar aufgetaucht ist. Nach gut 92 Minuten hatte ich da so einen Verdacht …

„Haywire“ gehört leider zu den Werken, bei denen die spannendsten Szenen bereits im Trailer enthalten sind und die einmal mehr beweisen, dass viele große Namen noch lange keine guten Filme ausmachen.
Absolut (positiv) bemerkenswert sind jedoch die Kampfszenen. Diese sind 1A durchchoreografiert und wirklich extrem gut umgesetzt. Auch die Kulissen sind gut gewählt. Was sehr auffällig ist, ist das nahezu komplette Fehlen eines Soundtracks. Wenn mal ein paar Töne zu hören sind, dann auch nur sehr dezent und leise im Hintergrund. Mit dem Einsatz von Musik wird hier wirklich maximal sparsam umgegangen.

Der Streifen hat schlicht und ergreifend ein Handlungsproblem. Ich würde mich schon als Fan von Agentenfilmen bezeichnen und habe deswegen auch bereits viele Werke dieser Art gesehen, aber hier bin ich selbst zum Schluss, als alle Zusammenhänge erklärt wurden (was meiner Meinung nach eine der plumpesten Erzählmethoden überhaupt ist), nicht so ganz durchgestiegen. Warum wurde Mallory Kane (Gina Carano) gleich nochmal verraten? Um den Mord an Jiang (Anthony Brandon Wong) zu vertuschen? Wo ist da denn der Sinn? Seit wann brauchen die Geheimdienste einen Sündenbock, wenn sie einen umlegen wollen? Auch wieso Kenneth (Ewan McGregor), der Drahtzieher des ganzen Schlamassels und Chef von Mallory seine beste Agentin (sein Kapital!) umbringen lassen will, um mit seiner privaten Firma weitere CIA-Aufträge zu erhalten, erschließt sich mir genauso wenig wie die Tatsache, dass ein Großteil des Films aus der Erzählperspektive der Mallory spielt, die ihre Geschichte einem völlig Fremden (Scott [Michael Angarano]) erzählt, während sie in seinem Auto vor ihren ehemaligen Teammitgliedern flüchtet.

Auch die sonstige Umsetzung ist so ziemlich in die Hose gegangen. Der Anfang ist noch sehr actionreich und macht Hunger auf mehr, aber dann driftet der Film immer wieder in Minuten lange, nahezu lautlose Passagen ab, in dem die Hauptprotagonistin durch Häuser, oder über Dächer läuft und versucht z.B. der örtlichen Polizei zu entkommen, die es zwar mit einer Hand voll Beamter schafft innerhalb von zwei Minuten ein ganzes Hotel, inklusive Nachbargebäude zu stürmen, dann aber ausgerechnet den mysteriösen Typen im grünen Kapuzenpullover nicht beim Verlassen des Gebäudes kontrolliert und ihm sogar noch die Richtung weißt.

Fazit:
„Haywire“ ist meiner Meinung nach ein eher langweiliger Agentenfilm, in dem nichts von der typischen Atmosphäre (Geheimdienste, Verschwörungen, Einsatz von moderner Abhörtechnik etc.) aufkommt. Trotz einer sportlich sehr engagierten Hauptdarstellerin geht dieses Werk im Vergleich zu anderen, deutlich am Genre typischen Stil vorbei und kommt in den anderthalb Stunden nicht aus den Hufen und das was präsentiert wird, wirkt mehr als wirr.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


‹ Zurück | 1 218 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

Haywire
Haywire von Steven Soderbergh (DVD - 2012)
EUR 9,90
Auf Lager.
In den Einkaufswagen Auf meinen Wunschzettel
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen