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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spannender Roman über das Mittelalter
Philipp Vandenberg versteht es wieder einmal, Fakten und Fantasien zu einem Meisterwerk zu verknüpfen, was man in einem Rutsch durchlesen möchte. Auch wenn er den Leser in den ersten Kapiteln teilweise im Dunkeln darüber lässt, wohin denn nun die Reise gehen soll.

Da ist ein Schatz, den die weibliche Hauptdarstellerin von ihrem Vater geerbt...
Veröffentlicht am 20. März 2007 von Michael Kurmies

versus
32 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Erinnert doch sehr stark...
... an "Die Säulen der Erde" von Ken Follett. Die ganze Lokation, das Thema, die Charaktere sind Follett's Roman doch recht ähnlich. Beim Hörbuch hat man sich auch noch für die gleiche Titelmusik entschieden wie beim "Konkurrenz-Roman". Blöder Zufall oder Sparmaßnahme des (übrigens gleichen) Verlags?

Die Story selbst ist zwar...
Veröffentlicht am 21. März 2007 von M. Armer


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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein typischer Vandenberg Roman, 27. Dezember 2006
Von 
callisto (Freiburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Das vergessene Pergament (Gebundene Ausgabe)
Ein typischer Vandenberg Historienkrimmi. Vandenberg ist wieder einmal ein Garant für Spannung und auch die üblichen Seitenhiebe auf die Katholische Kirche kommen nicht zu kurz: bigotte Nonnen, die sich gegenseitig das Leben zur Hölle machen und sich auch schon mal in Anfällen von Hysterie gegenseitig Umbringen. Lüsterne Bischöfe die sich eine "Heiligengalierie" malen lassen wie Gott sie schuf. In all das ist die Liebesgeschichte zwischen Afra und Ullrich eingewoben, er unglücklicherweise verheiratet und sie zu schön.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Summa sumarum ein lesenswertes Buch, 3. Oktober 2013
Rezension bezieht sich auf: Das vergessene Pergament: Roman (Taschenbuch)
Wie immer spannend. Afra, eine Magd, muss vom Hof ihres Herrn verschwinden und kommt so nach Ulm, wo sie Ulrich von Ensigen kennenlernt. Die beiden verlieben sich, aber die Liebe steht unter keinem guten Stern. Schließlich beschließt Afra, die Hinterlassenschaft ihres Vaters, ein scheinbar leeres Pergament, zu Hilfe zu nehmen. Ein Alchimist hilft ihr dabei, die Schrift sichtbar z machen, allerdings kann sie mit dem Inhalt nichts anfangen. Von da an wird sie aber gejagt. Denn der Alchimist hatte dem Papst von der Existenz des Pergaments erzählt und dafür mit seinem Leben bezahlt. Afra muss durch halb Europa reisen. Immer mit der Befürchtung, von einem der zahlreichen Häscher geschnappt zu werden. Sie und Ulrich wurden getrennt. Afra nutzte den Tod einer angeblichen Freundin, ihren eigenen Tod vorzutäuschen und unter deren Namen weiterzureisen. Und eines Tages steht sie in Konstanz wieder Ulrich von Ensingen gegenüber. Auch andere bekannte und unbekannte Gesichter hatten sich dort eingefunden. Auch der Papst, denn dieser hatte das Konstanzer Konzil einberufen. Ach ja, es war Papst Johannes XXIII. Schließlich gab es zu jener Zeit drei Päpste. Nämlich noch Papst Benedikt XIII. Und Papst Gregor XIII. Die hatten es aber wohl alle nicht so wirklich mit Armut, Demut und dergleichen. Sie lebten im Wohlstand und waren wohl auch den Reizen des anderen Geschlechts nicht abgeneigt, übrigens auch nicht den Reizen des eigenen Geschlechts.
Dieses ganze Leben und Wirken der Päpste und anderer hochrangiger Kirchenvertreter brachte wiederum Jan Hus auf den Plan. Dieser wetterte nur allzugern gegen die Kirche und durfte dies mit offizieller Bestätigung von König Sigismund auch auf dem Konzil, ohne das er dafür zum Tode verurteilt würde.

Eine spannende Geschichte, die, wie so oft, im Großen und Ganzen auf Tatsachen beruht. Zumindest die dargestellten Päpste waren wohl nicht ganz so heilig, dafür Jan Hus wohl genauso ehrlich wie beschrieben. Selbst Ulrich von Ensingen gab es und hielt sich wohl auch immer gerade da auf, wo der Autor des Buches ihn brauchte. Einzig Afra, die Hauptfigur, ist erfunden, passt sich aber wunderbar in die Geschichte ein.
Die Charaktere sind glaubwürdig geschildert. Man leidet mit Afra und bangt um sie. Auch die anderen, wie Ulrich von Ensingen, werden so beschrieben, dass man sie sich gut vorstellen kann und je nach Bedarf Mitgefühl oder eher Abneigung empfindet. Das Ganze wird natürlich durch die Wortwahl, die einen automatisch in die Zeit versetzt, verstärkt.

Das Pergament gab es wohl in dieser Form nicht. Zumindest ist es nicht belegt. Wäre ja aber auch nicht das erste Mal, dass die katholische Kirche etwas unter den Teppich kehrt, was ihrem „guten Ruf“ abträglich wäre.

Fazit:
Summa sumarum ein lesenswertes Buch.

Rezension © 2013 by Ute Spangenmacher für BookOla.de
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Abenteuerliche Mittelalterodyssee, 5. September 2012
Von 
Rezension bezieht sich auf: Das vergessene Pergament: Roman (Kindle Edition)
Die Bibliothekarstochter Afra ist sowohl ungewöhnlich schön als auch gegen alle Regeln des 15. Jahrhunderts belesen und gebildet. Als sie von ihrem Lehnsherren missbraucht wird, flieht sie mit ihrem einzigen Besitz: einem verblichenen Pergament, das nur mit Hilfe alchimistischer Geheimtinkturen kurz sichtbar gemacht werden kann.

Geheimnisvolle Bruderschaften, Mönche, Spitzel und bewaffnete Schergen des römischen Papstes wollen an das Papier kommen und jagen die schöne Maid von Ulm über Strassburg nach Venedig bis Konstanz. Offenbar kann der Inhalt des Pergaments die Grundfesten der katholischen Kirche erschüttern, und so werden weder Mord noch Totschlag noch Intrige gescheut, um an das wertvolle Dokument zu gelangen.

Afra bewältigt indes souverän alle Gefahren und trickst instinktsicher die ihr unbekannten Gegner aus, um schließlich den Papst erzittern zu lassen. Philipp Vandenberg schildert eine abenteuerliche Mittelalterodyssee im Schatten mächtiger Dome, lüsterner Popen, grimmiger Piraten und Wegelagerer und eines stets gewaltbereiten Pöbels. Der Historienkrimi ist spannend und unterhaltsam im Fahrwasser von »Säulen der Erde« geschrieben, zum deutschen Ken Follett reicht es allerdings leider nicht. Deshalb nur vier Sterne.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein spannender und unterhaltsamer Ausflug ins Mittelalter, 20. November 2009
Ich habe gerade gestern das letzte Kapitel gehört und werde das Hörbuch vermissen!
Die Geschichte ist spannend und schlüssig - für meinen Geschmack viel weniger langatmig als Säulen der Erde und weniger absurd als die Iny Lorentz Geschichten die ich als ähnliches Genre sehen würde.

Man begleitet Afra und das vermalledeite Pergament mehrere Jahre und der Autor schafft es - zumindest für meine Phantasie - das Mittelalter ins Leben zu rufen. Man leidet und bangt mit der Hauptfigur durch alle Lebenslagen.

Katrin Fröhlich empfand ich als sehr angenehm und engagiert. Ihre Stimme passte gut zur Hauptfigur Afra.

Aus meiner Sicht sehr empfehlenswert, hat mich von der ersten CD an gefesselt, auch wenn ich mich einigen anderen Rezensionen anschliessen muss: die Anfangsszene mit der Geburt des Kindes war völlig belanglos für die Handlung. Man hatte den Eindruck, dass das Kind ursprünglich eine Rolle bekommen sollte und der Autor es dann vergessen hat.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Nun ja, stört zwar nicht es gelesen zu haben, mehr auch nicht, 25. Januar 2009
Rezension bezieht sich auf: Das vergessene Pergament: Roman (Taschenbuch)
Schöner Erlebnisroman einer weiten Reise einer Frau im 15. Jahrhundert. Wenn mehr von der Umgebung erwähnt worden wäre, dann wäre es eine Reisedokumentation geworden.
Ich habe übrigens breits bei erstem erwähnen (Seite 153) etwas gemacht, was die Hauptdarstellerin auf Seite 480 auch tut, zu erfahren was das "constitutum constantini" ist. Das ist mein Hauptargument warum das Buch wenig Punkte bekommt. 330 Seiten widmet sich das Buch um den Verlust und das Wiedererlagen eines Pergamentes, von dem nur bekannt ist, das es enorm wichtig ist, aber warum interessiert wohl niemanden. Vor ein paar hundert Jahren war sicherlich der Bildungsstand niedrig, aber warum niemand nachforscht, wenn doch scheinbar dieses Dokument riesen Probleme auslöst im eigenen Umfeld ist schon merkwürdig.
Das Buch fällt für mich in die Kategorie: Strandbuch, nicht denken, wird schon alles werden. Sollte man mal was vergessen haben oder sich nicht an alles erinnern, kein Problem, kein Buch bei dem man dabei bleiben muss und viel denken muss, es wird einem eh bald irgendwie serviert.
Also: eher keine Kaufempfehlung, hat man das Buch allerdings, so sollte man auf den nächsten Urlaub warten, wenn dieses Buch voller Sand und Sonnencreme ist und man einige Seiten nicht lesen kann kein Problem.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Guter Durchschnitt !, 19. April 2008
Rezension bezieht sich auf: Das vergessene Pergament (Gebundene Ausgabe)
Kein schlechtes aber auch kein gutes Buch ! Die mittelalterliche Stimmung wird dem Leser recht gut vermittelt, aber die Handlung ist zu gleichförmig und der Spannungsbogen wird nur durch das Schicksal des Pergaments und Afra aufrecht erhalten. Da das Ende nach 500 Seiten vergleichsweise banal ausfällt, muss man wohl davon ausgehen, dass für den Autor der Weg das Ziel war.

Das Buch ist angenehm zu lesen und kann auch mal längere Zeit auf die Seite gelegt werden, da er sich bei seinen Protagonisten nur auf die unmittelbar für die Handlung notwendigen Personen beschränkt.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen ...wo findet die "Jagd durch die größten europäischen Kirchen" statt?, 14. Februar 2008
Rezension bezieht sich auf: Das vergessene Pergament: Roman (Taschenbuch)
Vielleicht wäre als Buchtitel "Das verlorene Pergament" treffender gewesen, schildert Vandenberg in seinem Buch in der Hauptsache die Jagd der schönen Bibliothekarstochter Afra nach dem (besser: ihrem) abhanden gekommenen Pergament, dem nach Angaben ihres Vaters eine "rettende" Bedeutung zukommen soll. Die auf dem Buchrücken avisierte Jagd durch die größten Kirchen Europas findet dabei allerdings nicht statt (unerklärlich, wie eine solch irreführende Aussage getroffen werden kann).

Über zu wenig wechselnde Schauplätze kann sich der Leser allerdings nicht beklagen. So geht Afras Reise über Ulm, Straßburg und Salzburg in das von der Pest heimgesuchte Venedig. Die Erzählung erfolgt chronologisch, wobei die Ereignisse geradezu nahtlos ineinander übergehen. Man kann durchaus von einer gewissen Action sprechen; für Atempausen bleibt keine Zeit. Der Unterhaltungswert ist daher groß bei einem angenehmen Erzählstil. Jedoch ist der Handlungsverlauf an einigen Stellen vorhersehbar und weist Märchencharakter auf, da Afra in Notlagen ausnahmslos sofortige Hilfe von dritter Seite erfährt. Hier wäre es besser gewesen, Vandenberg hätte Afra einige Male (oder für einen längeren Zeitraum) sich selbst überlassen. Auch die in allen Details geschilderte Piratenschlacht auf See während der Reise von Venedig nach Neapel erinnert eher an ein Jugendbuch.

Der Spannungsbogen ist über das gesamte Buch in gelungener Weise aufrechterhalten. Leider verläuft insofern das Ende bzw. die Auflösung der Geschichte (sprich die Verwendung des Pergaments) - das kann leider nicht unerwähnt bleiben - eher enttäuschend. Hier hätte ich angesichts der aufgebauten Spannung wesentlich mehr erwartet, wenngleich die Idee des Autors nicht schlecht ist (hätte man meines Erachtens aber noch ausbauen sollen). Insofern findet sich im Schluss des Buches der oben erwähnte Märchencharakter wieder. Selbst das so genannte "Happy-End" findet statt und hinterlässt die Möglichkeit einer Fortsetzungsgeschichte.

Trotz allem ein unterhaltsames Buch der leichteren Kost (ohne großen Tiefgang), auch für Erwachsene.
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13 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Hinter den Erwartungen zurück, 13. August 2006
Von 
Rezension bezieht sich auf: Das vergessene Pergament (Gebundene Ausgabe)
Wer andere Romane Vandenbergs kennt, in denen Geheimnisse der Kirche entlarvt werden sollen, etwa "Die Sixtinische Verschwörung" oder "das 5. Evangelium" (lange vor Dan Browns Bestsellern geschrieben) ist von dem neusten Werk eher enttäuscht.

Die ersten Seiten mögen noch mitreißend geschrieben sein und
spannen den neugierigen Leser auf die Folter...
Aber danach wird die Handlung durchschaubar (der Inhalt des geheimnisvollen Pergaments wird früh klar und ist für den Leser vergleichbarer Vandenberg-Romane kaum überraschend).

Darüber hinaus weist die Handlung sonderbare Zufälle auf (das Wiedersehen Afras mit dem geliebten Baumeister und dem ausgesetzten Sohn am Schluss); historisch ist manches ungenau, z. B. wird es im behandelten Zeitraum wohl noch keine Seeschlacht
mit Kanonen gegeben haben.

Trival wirkt auch das Hin und Her der Schauplätze, als wolle der Verfasser seinem Leser etwas gezwungen Abwechslung bieten.
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3.0 von 5 Sternen Philipp Vandenberg mit viel Fantasie, 24. Januar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
gut und spannend zu hören - ein "Historien-ROMAN" mit viel Fantasie und geringer historischer Grundlage.
Aber für Unterhaltung mal geeignet
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5.0 von 5 Sternen Der deutsche Ken Follet, 12. Dezember 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das vergessene Pergament: Roman (Taschenbuch)
Habe dieses Buch erst zur Hälfte gelesen, absolut fesselnd,sehr gut geschrieben, inhaltlich sehr gut,empfehlenswert für jeden Leser. Der Kauf des Buches hat sich gelohnt.
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Das vergessene Pergament: Roman
Das vergessene Pergament: Roman von Philipp Vandenberg
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