Kundenrezensionen

89
4,4 von 5 Sternen
Das blutige Land: Die Götterkriege 3
Format: Kindle EditionÄndern
Preis:8,99 €
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35 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 18. Juli 2012
Mit dem Band kehrt Richard Schwartz wieder zur bewährten Erzählweise der Bände Das Geheimnis von Askir 1-6 zurück.
Das meiste wird wieder aus der Sicht der Hauptperson,Havald, erzählt.
Was mir wesentlich besser gefällt als die Bände Götterkriege 1+2.

Auch der Erzählfluss ist wieder gewohnt fesselnd. Man merkt gar nicht wie man Seite für Seite verschlingt und ist enttäuscht das es dann so schnell vorbei ist, und das bei über 700 Seiten!

Auch ich kann kaum erwarten das Band 4 erscheint und man erfährt wie es weitergeht.

Eine ganz klare Kaufempfehlung für alle die diese Reihe schon kennne, für Quereinsteiger dürfte es schwierig sein sich in das "Askir-Universum" zu diesen Zeitpunkt einzulesen. Lieber mit den Bänden Das Geheimnis von Askir 1-6 anfangen!

Noch eine Bemerkung zur Kindlevariante. Man kann ja mittlerweile auch hier vorbestellen, wird am Erscheinungsdatum per E-Mail informiert das dass Buch vorliegt und per Download hat man es innerhalb von Minuten. Bequemer geht kaum mehr!
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
TOP 500 REZENSENTam 21. September 2012
Die Ostmark liegt seit Jahrhunderten im Kampf gegen die Stämme der Steppe, die sich nun unter dem schwarzen Banner des Nerkomantenkaisers gesammelt haben. Der Wanderer und Lanzengeneral Havald von Thurgau sieht nur eine Lösung gegen den immerwährenden Krieg: Die Stämme müssen geeint, der Tarn gefunden werden, um endlich Frieden in das Reich zu bringen. Zusammen mit seinen Getreuen, Varosch, Serafine und Zokora versucht er alles, um das Unmögliche zu erreichen.

Zu meiner Schande muss ich ja gestehen, dass ich weder die Reihe um das Geheimnis von Askir noch die ersten beiden Bände der Götterkriege kannte. Eigentlich sehr schlechte Voraussetzungen, wenn man mitten in eine vielschichtige Geschichte einsteigt. Anfangs fiel es mir auch schwer, die vielen unterschiedlichen Personen, die Städte und die ungewohnten Begriffe zuzuordnen. Allerdings erleichtert Richard Schwartz das Quereinsteigen, indem er der Geschichte einen kurze Inhaltsangabe der beiden vorherigen Bände voranstellt und am Ende des Buches alle wichtigen Personen mit ihren Funktionen und Beziehungen zueinander, aufführt. So war anfangs viel Hin- und Herblättern angesagt, aber nach rund 80 Seiten hatte ich einen ganz guten Überblick und die Geschichte hatte mich in ihren Bann gezogen.

„Schuld“ daran war vor allem der pralle, bildhafte, farbenprächtige und absolut fesselnde, fantasievolle Schreibstil von Richard Schwartz. Mühelos konnte ich mir die Ostmark wie auch später die Kronstadt Illian oder die Kaiserstadt Askir vorstellen. Die Geschichte steigt verständlicherweise mittendrin ein und wird aus Sicht von Havald, dem Wanderer, erzählt, der anfangs inkognito in der Ostmark unterwegs ist und sich erst im Verlauf als Lanzengeneral und Kommandant der zweiten Legion zu erkennen gibt. Zusammen mit seinen Freunden Serafine, Varosch, Zokora und vielen weiteren Beteiligten erlebt er die unterschiedlichsten, zumeist sehr gefahrvollen Abenteuer, immer mit dem einen Ziel, endlich Frieden in das Reich zu bringen, welches von einem seit Jahrhunderten bestehenden Krieg vollkommen ausgezerrt ist.

Der Fantasy-Roman nimmt immer wieder neue Wendungen an, viele neue aber auch alte Bekannte tauchen im Verlauf der Geschichte auf, man lernt ein wenig das Leben der Barbaren kennen, begleitet Havald und seine Getreuen im Kampf gegen Dämonen und vielen weiteren Gegnern und immer wieder geht Richard Schwartz auch auf die Vergangenheit der einzelnen Personen ein. So wurden für mich persönlich zwar nicht alle Fragen beantwortet, dafür aber ein Großteil und der Rest würde sich wahrscheinlich durch Kenntnis der Vorgängerbände ergeben. Die Mischung, immer mal wieder Persönliches seiner Protagonisten mit einfließen zu lassen, nimmt zwar zwischenzeitlich die Spannung aus der Story, dennoch sind gerade diese Szenen auch sehr unterhaltsam und für das Verständnis der Geschichte auch notwendig.

Gelungen sind dem Autor auch die Charakterbeschreibungen der einzelnen Mitwirkenden, die wirklich jetzt nicht gerade Wenige sind und hierdurch gelang es mir gut, diese bald gut auseinanderhalten zu können. Am meisten erfährt man natürlich über Havald, dem Mann, der einfach nicht sterben kann, zwar Lanzengeneral ist, aber von Rangabzeichen und Uniformen nicht viel hält. Er steht lieber an vorderster Front, als nur Befehle zu erteilen, sehr zum Leidwesen von Serafine. Den Dunkelelfen Varosch und Zokora räumt Richard Schwartz ebenfalls viel Raum ein und gerade die trockene, direkte Art von Zokora regt immer mal wieder zum Schmunzeln an und lockert die öfter schon ziemlich düstere Stimmung des Buches etwas auf.

Fazit: Für Fantasy-Fans ist die Götterkriege-Reihe ein absolutes Muss. Eine hervorragend durchdachte und durchweg sehr spannend erzählte Geschichte; eine Welt voller Fantasie, Abenteuer, Mystik, Dämonen und Götter.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 19. Juli 2012
Ich habe das Buch am 16.07. (Erscheinungsdatum) geladen und bin leider abends schon fertig gewesen... Aber anders geht es nicht.

Das Buch fesselt wie die Vorgängerbände auch und ich habe es lange nicht mehr gehabt, dass ich ein Buch an einem Stück lesen musste...

Einzige Wermutstropfen m.E. nach sind, dass einige vielversprechende Charaktere (Desina/Santer, Wiesel/Marla) und Storyansätze wie der Aufenthalt der Dunkelelfen nach deren Gefangennahme quasi nur im Nebensatz erwähnt werden. Ich hatte den Eindruck, dass hier versucht wurde, einige angefangene Geschichten "abzuhaken" und abzuschließen. Schade.

Ich hoffe hier allerdings darauf, dass dieses vielleicht als Rückblende oder eigenes Buch (wie die Eule von Askir) noch einmal näher beleuchtet wird - die Charaktere und deren Story sind es wert! Auch Kennard/Askannon hätte ich zumindest noch einmal wieder kurz getroffen. Denn die Persönlichkeit (deren Umfang) der Charaktere sind eine der ganz großen Stärken in dieser Saga. Ich ertappte mich ebend genau deswegen immer wieder dabei, zu hoffen, dass im nächsten Kapital zumindest etwas aufgegriffen und weitergeführt wird, weil ich so mit den Charakteren fiebere.

Aber auch die Komplexität nimmt etwas zu - bedingt dadurch, dass vieles noch offen ist und immer neue Ereignisse hinzukommen.

Meiner Meinung nach ist es fast zwingend erforderlich (und es auch wert!) die komplette Reihe zu lesen.

Ich hoffe jetzt nur noch, dass das nächste Buch nicht lange auf sich warten lässt. Allerdings auch die Zeit bekommt, die es braucht.

Ein Hinweis noch: Unter dem Namen Carl A. DeWitt veröffentlicht Der Autor eine andere Trilogie. Die Krone von Lytar. Diese ist auch sehr lesenswert! Und mag manchem die Wartezeit etwas verkürzen, denn der Autor schafft es hier ebenso, die Charaktere lebhaft zu gestalten.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
... denn in diesem Band geht es nicht NUR um das blutige Land (wie der Titel vielleicht vermuten lässt), sondern die Geschichte in Illian wird auch voran getrieben.

Nicht dass ich die Ideen an diesem Schauplatz schlecht fand, aber ich hatte mich auf einen Handlungsort und einen Handlungsstrang gefreut. Der Roman begann exzellent und hatte einen hervorragend gezogenen Spannungsbogen, bis plötzlich der Fokus komplett woanders hin gebracht wurde und dann wirr hin und hersprang, um zum Schluss wieder in die Blutigen Lande zu gehen.

Positiv: Havald spricht wieder aus der Ich-Perspektive.
Negativ: Ständiges Hin- und Herspringen von einem Ende zum anderen Ende des Kontinents.

Irgendwie werden die Helden dadurch mehr zu Superhelden als zu Helden.

Was hätte ich mir gewünscht? Hm... was wäre denn gewesen, wenn der zeitliche Ablauf es erlaubt hätte, die Geschichte im Blutigen Land abzuschließen und dann den Fokus wieder auf Illian zu legen? Dann hätte der Band sogar mehr als 5 Sterne verdient.
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 2. September 2012
Über den Inhalt wurde ja bereits genug gesagt, also komm ich gleich zur Sache:

Was mir an dem Buch sehr gut gefallen hat, war, dass die Dinge wieder aus Havalds Sichts geschildert werden. Ich fand zwar die Erzählweise in den ersten beiden Bänden von "Die Götterkriege" auch nicht schlecht, aber die Ich-Perspektive ist man halt doch schon von das "Geheimnis von Askir" gewöhnt. Also geht der Autor mit dieser Erzählweise quasi zurück zu den Anfängen.

Auch gut fand ich die Handlung an sich: es dreht sich ja diesmal um einen bisher unbekannten Teil von Askir, die Ostmark. Ich hab mich drauf gefreut, endlich mehr davon zu lesen, besonders über die Barbaren und ihre Legenden und Sitten.

Allerdings hat es mich gestört, dass man auf einmal zurück in Illian ist - nicht, dass ich diesen Teil schlecht fand, im Gegenteil. Aber es passt meiner Meinung nach einfach nicht in ein Buch, das den Titel "Das blutige Land" trägt. Denn dadurch wurden viele Dinge nur kurz angesprochen, aber nicht ausreichend erklärt. Zum Beispiel die Schlacht von Miran. Da hat es mich wahnsinnig gestört, dass sich Havald und Co "verkriechen", anstatt mitten im Getümmel zu sein. Klar, wäre Herr Schwartz jedem Ansatz genauer nachgegangen, wäre das Buch dicker geworden. Was ich nicht schlimm fände. Hätte man die Geschehnisse weiter verfolgt und daraus zwei Bücher gemacht, wäre das vielleicht zufriedenstellender gewesen, als ein Buch, in dem die Handlung immer mal wieder hin und her springt, um alles Wichtige abzudecken, aber mehr auch nicht. Dafür gibts also einen Stern Abzug.

Den zweiten Abzug gibts, weil es mich jetzt wirklich aufregt, dass der Autor anscheinend seine eigenen Figuren nicht kennt! Bereits in "Das Geheimnis von Askir" wechselte Havalds Schiff mal zwischen "Die Lanze der Ehre" und "die Lanze des Ruhms". Dann wurde aus dem Blutigen Macrus der Blutige Marcus. Das jetzt aber Serafine Havald gegenüber verneint, dass sie und Jerbil Kinder hätten, während sie in im Buch "Die Weiße Flamme" erzählt, sie hätten eine Tochter gehabt, die sie aber kaum sah, da diese bei ihrem Vater, dem Gouverneur, aufwuchs. Hätte ich die Bücher davor nicht nocheinmal gelesen, klar, ich hätte es auch nicht mehr gewusst. Aber wenn man die Vorgänger so direkt davor liest, fällt es eben doch auf. Und es regt einen dann auch auf.

Was mich außerdem noch störte, waren zum einen, dass Havald plötzlich von Rellins Sohn wusste (klar, ist für die Handlung auch nicht wichtig, aber woher wusste er von Rellins bestgehütetem Geheimnis?) und vor allem das Ende. Das hängt einfach total in der Luft! Die anderen Bücher hatten ja auch Cliffhanger, aber die waren wenigstens spannend. Dieses Ende hingegen vermittelte mir das Gefühl, als ob der Autor keine Lust zum Weiterschreiben hatte.

Das Buch ist trotz allem lesenswert und spannend (bis auf die "Durstphase" in Illian, die irgendwie nicht so richtig reinpasst). Für den nächsten Teil wünsch ich mir aber, dass den Dingen wieder mehr auf den Grund gegangen wird.
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13 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 18. Juli 2012
Sch... ich bin schon wieder fertig.

Ich habe jahrelang so gut wie keine 'normalen' Bücher gelesen. Einig Fachbücher habe ich verschlungen. Irgendwann hat mir was gefehlt bzw wollte ich einfach mal was anderes lesen.

Nun; Angefangen habe ich damit, als ich mir ein 'Kindle' vergönnt habe. Und jetzt lese und lese ich.

Ich habe mit 'das erste Horn' begonnen und war recht schnell von der spannenden und humorigen Erzählweise gefangen und wie man sieht hat sich das durchgezogen. Mir gefällt der Stil des Autors sehr. Spannung und Humor halten sich die Waage. Bis auf ein paar kleinere Fehler, über die man darüber sehen kann einfach wundervoll zu lesen.

Und was mach ich jetzt? Wann kommt den der 4 Band heraus? Das blutige Land: Die Götterkriege 3
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Was mit dem „Geheimnis von Askir“ wie ein Kammerspiel anfing hat sich zu einer episch, heroische Fantasyreihe von überraschender Qualität entwickelt.
Bei dem Klappentext des ersten Bandes von mittlerweile 10 Romanen in dieser Welt bin ich noch zurückgeschreckt, weil ich dachte hier wolle schon wieder so ein hoffnungsfroher Rollenspieler seine mehr oder weniger gelungenen Abenteuer-Geschichten als Roman vermarkten.
Doch nachdem mich ein Fantasy-Freund dazu überredete mal einen Versuch zu wagen, bin ich ein Fan dieser Welt und seines Autors geworden. Schwartz hat nicht das Genre neu erfunden, eigentlich im Gegenteil. Ich wurde und werde immer wieder an andere Autoren und Bücher beim Lesen der Abenteuer seiner Hauptperson (Havald) und dessen Gefährten erinnert. Diese Inspirationen hat der Autor mit viel Liebe zum Detail und Geschick zu neuen Geschichten verwoben. Am meisten erinnert mich sein Schreibstil und auch einige Figuren an R. Feist mit seiner Midkemia-Saga und D. Eddings Belgariad-Saga, wer also diese Autoren mag, für den ist auch Schwartz eine Empfehlung und umgekehrt.
Schwartz Figuren sind Helden mit Fehlern und viel Humor, die meisten wichtigen Figuren verfügen über magische Fähigkeiten und er hat eine Abneigung Sympathieträger wirklich sterben, bzw. aus der Geschichte verschwinden zu lassen. Er schafft es gekonnt der Falle allzu stereotyper Charaktere zu entgehen, u.a. dadurch dass die meisten Protagonisten keinen Schwarz/Weiß Zeichnungen sind. Häufig haben auch die Bösen gute Seiten oder stellen sich als besser als gedacht heraus und auch einige vermeintlich Gute führen Böses im Schilde. Dazu gesellt sich ein gutes Gespür für Spannungsbögen und überraschende Wendungen, auch wenn man eigentlich überzeugt ist, dass die Guten gewinnen werden.

Der vorliegende Band befasst sich wieder mit der eigentlichen Hauptfigur, dem Wanderer (Havald), aus dessen Sicht auch die ganze Handlung erzählt wird. Havald eilt, nachdem er wieder einmal dem Tode entronnen ist, von Brennpunkt zu Brennpunkt in dem Versuch dem dunklen Kaiser und seinen Seelenreitern zuvor zu kommen. Er sucht auf einfallsreiche Weise neue Verbündete und steht Alten bei, dies klappt nicht immer und manchmal nur zum Teil.
Er ist also nicht der Überheld, dem alles gelingt und wird mir immer sympathischer, obwohl ich mich natürlich schwer in einen nahezu unsterblichen, magisch begabten Helden hineinversetzen kann. ;)
Im Laufe der Erzählung werden viele alte Begebenheiten aus seinem langen Leben beleuchtet und so sein Charakter vielschichtiger und verständlicher. Daneben geht der Überlebenskampf gegen die Invasion der schwarzen Legionen weiter und auch einige Nebenfiguren können sich erneut beweisen.

Fazit: Einfach gute Unterhaltung, locker und dabei doch nicht völlig vorhersehbar geschrieben. Im Herbst folgt erfreulicherweise der nächste Band aus seiner Feder, aber leider nicht aus dieser Reihe.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 21. Juli 2012
Vorab: Für mich das Beste Buch der Götterkrieg-Reihe bis anhin. Vielleicht liegt es an der Ich- Perspektive von Havald, die mich schon nach der ersten Seite in die Geschichte eintauchen lässt und ich ihn auch nach 700 Seiten nur mit Bedauern aus der Hand lege, weil die Geschichte erst im Folgeband weitererzählt wird. Wie in den Bänden vorab glänzt der Band mit überraschenden Wendungen und neuen Erkenntnissen zur Geschichte und den bereits vorab eingeführten oder den neu hinzugekommenen Figuren wie Yoshi, die mich mit viel Vorfreude auf die nächsten Bände warten lassen.

Im mittlerweilen 10. Band ist die Familie von Schwarz's Figuren auf eine beträchtlich Anzahl angewachsen. Glücklicherweise sind alles eigene Individuen mit Stärken und Schwächen, so dass man sich ihre Geschichte gerne merkt und sich freut, wenn die eigenen Lieblingsfiguren möglichst lange im Zentrum der Erzählung stehen. Dass dann nicht mehr alle Figuren den Raum erhalten können, den man sich als Fan (Marla, Santer, Wiesel) wünschen würde, ist spätestens nach dem Blick in den Anhang auf die Figurenliste nachvollziehbar, zeigt jedoch auch klar auf, wie interessant die verschiedenen Figuren sind. Ist dies eine Schwäche des Buches? Ich finde klar nein, durch die teilweise knapp gehalten Erklärungen zu den Ereignissen um liebgewonnenen Figuren (Varosch, Zokora) bleibt der Spannungsbogen erhalten und die Geschichte läuft in atemberaubenden Tempo weiter. Genau das liebe ich so an der für mich zur Zeit mit Abstand besten deutschen Fantasy-Reihe. Der vom Autor bedauerte häufige Ortswechsel vom Wanderer empfinde ich nicht als schlimm, da er a) logisch erklärt ist und man b) sowiese wissen möchte, wie sich die Geschichte an den anderen Orten weiterentwickelt.

Muss man die gesamte Serie gelesen haben? Ich denke, die Charaktere und die ganze Geschichte gewinnt damit an Tiefe, mindestens die beiden ersten Bänd der Götterkriege sind fürs Verständnis notwendig. Aber weshalb man auf die ersten Bände freiwillig verzichten soll, kann ich auch nicht verstehen, also fangt mit dem ersten Horn an, es lohnt sich!
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 6. August 2012
Als ich mir ein neues Buch in der Fantasy Reihe suchte bin ich eher zufällig im Kindle shop auf eines der "Das Geheimnis von Askir" Bücher gestoßen. Nachdem ich das erste durch hatte (in Rekordzeit für meine Verhältnisse) gab es kein halten mehr und die anderen Bücher wurden in Windeseile gelesen (Suchtpotential!). Das Ende von "Das Geheimnis von Askir" war ja nicht wirklich befriedigend und da musste Kindle noch einmal ran um mir die Fortsetzung aufzuzeigen. Und jetzt klebe ich an der "Die Götterkriege" Reihe und könnte heulen dass die Reihe noch nicht komplett ist.
Ganz klar ist die Götterkriege-Reihe keine Einstiegsreihe und man sollte unbedingt die Askir Bücher zuvor gelesen haben.

Zu diesem Buch nun, im Gegensatz zu den vorherigen 2 Büchern ist dies eher ein Charakter-Buch wo fast jede Person die in dieser (und der vorherigen Reihe) eine Rolle spielt, genauer beschrieben oder Zeit erhält seine Sicht der Geschehnisse den anderen mitzuteilen. Havald wird als (anti)Held natürlich etwas tiefer erklärt oder besser da dieses Buch wieder in der "ich" Form geschrieben ist, erfahren wir es vom Wanderer selbst. Und so langsam werden Zusammenhänge, die man vorher geahnt hat oder aber nicht verstand, klar.

Die "Aktion" kommt dennoch nicht zu kurz obwohl manche Szenen doch etwas schnell beschrieben wurden.
Was ich diesem Buch als einziges Negativ anrechne ist der Schluss. OK, mit einem offenen Schluss kann ich leben, ich weiß ja dass es noch 3 Bücher gibt. Aber dennoch! Offener Schluss aber die Mission zu ende abgebracht und Offener Schluss und mitten in der Mission aufhören sind doch zwei paar Schuh!
Das ist echt Folter und wollte es auch zuerst wahrhaben als ich den letzten Satz gelesen hatte. Ich hätte heulen können. Daher auch -1 Stern.

Die Geschichte die sich der Autor hier ausgedacht hat, ist enorm und so langsam wird es schwer alles im Kopf zu behalten was bisher geschah. Die wichtigsten Elemente werden noch einmal im Buch kurz erläutert, bei den anderen muss man entweder scharf nachdenken oder nachlesen.
Wenn der vierte Teil nun wirklich erst Anfang 2013 raus kommt werde ich wohl vorher die Bücher noch einmal lesen. Was jetzt nicht weiter schlimm ist, denn auch beim 2ten, 3ten,.... -mal sind die noch spannend und der Witz immer noch zum lachen komisch.
Oder aber, ich sammele sie bis zum letzten Buch und dann wird noch einmal alles gelesen. Denn diese Art "ende" ist brutal und möchte ich in dem nächsten Buch nicht noch einmal haben.

Dennoch ich bleibe dabei, seit langem wieder eine hervorragende Fantasie Roman-Reihe die ich nicht missen möchte und kann sie jedem nur empfehlen der diese Art Bücher mag.
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12 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 17. Juli 2012
Moin,

ich bin bei Kapitel 7 und bin bisher begeistert!

Ich verrate nichts vom Inhalt. Nur als Anmerkung damit nicht andere genauso verwirrt sind wie ich!

Die ersten 2-3 Kapitel greifen der Geschichte aus "Der Kronrat" vor und die Geschichten laufen dann zusammen!

Außerdem - scheint bisher so - das wieder Havald erzählt! Es ist wie in den ersten 6 Bänden! Der Humor, dieses in Ihn versetzen von Havald der in den ersten beiden Teilen von "Die Götterkriege" mir und auch sicherlich anderen gefehlt hat, ist wieder da!
Außerdem ist es wie immer bei Schwartz von Anfang an Spannend!

Ich bin begeistert und lese schon langsam damit ich nicht allzulange auf Band 4 warten muss!

Herr Schwartz, bitte beeilen sie sich!

Klare Kaufempfehlung!
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