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34 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Kaviar und Möhren
Da ist es also, das neue Scheibchen der Symphonic-Giganten Epica. Mit großer Vorfreude habe ich es erwartet. Die Ankündigung, es würde den Weg von "Design Your Universe" konsequent weiterverfolgen, hatte mich äußerst optimistisch gestimmt. Was ich nun in Händen halte, ist jedoch etwas völlig anderes, das zwar stilistisch an den...
Veröffentlicht am 12. März 2012 von faelicks

versus
12 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gut, aber teilweise unnötig verschachtelt
Nach einem orchestralen Intro, beginnt das etwas über 7 minütige "Monopoly On Truth" mit heftigen Speed, beim ersten Gesangspart gibt man sich midtempolastiger, dann gute Chöre, wieder ein Knüppeleinsatz, Grunts, Orchestralpart, balladesker Einsatz, hektisches Geschwurbel und schlussendlich auch noch ein kurzes Gitarrensolo.

Hört sich...
Veröffentlicht am 9. März 2012 von Kaktus


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34 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Kaviar und Möhren, 12. März 2012
Rezension bezieht sich auf: Requiem for the Indifferent (Audio CD)
Da ist es also, das neue Scheibchen der Symphonic-Giganten Epica. Mit großer Vorfreude habe ich es erwartet. Die Ankündigung, es würde den Weg von "Design Your Universe" konsequent weiterverfolgen, hatte mich äußerst optimistisch gestimmt. Was ich nun in Händen halte, ist jedoch etwas völlig anderes, das zwar stilistisch an den Vorgänger anknüpft, aber eine völlig andere Wirkungsweise aufweist.

Beim ersten Hördurchlauf blieb - bis auf die vorab veröffentlichten und etwas eingängigeren Songs "Storm the Sorrow" und "Monopoly on Truth" - beinahe nichts im Ohr hängen... Wie war nochmal der Refrain des Titeltracks?
Also: Ein paar Stücke herausgepickt und nochmals reingehört. So richtig überzeugen konnte mich (abgesehen von den oben erwähnten) keines, auch wenn das träumerische "Delirium" und der "Gastauftritt" Muammar al-Gaddafis in "Deter the Tyrant" beim zweiten Durchgang positiv auffielen. Sollte das neue Werk aus den Händen der Meister Jansen und Simons etwa ein Fehlschlag sein? Sollte es denn wirklich einfallslos, chaotisch und langweilig geworden sein und nicht mehr?

Diese Vorstellung passte nicht so recht in mein Weltbild, also habe mich weiter mit der Materie auseinandergesetzt. Die vermehrten progressiven Einschläge ("Internal Warfare") und die noch dichtere Vermischung der verschiedenen Facetten der Band machen es dem geneigten Hörer nicht gerade leicht. Des Weiteren setzt man hier stark auf (z.T. schwer greifbare) Atmosphäre und Abwechslung. Der Ohrwurmfaktor wurde - ob beabsichtigt oder versehentlich - extrem zurückgeschraubt; radioreife Hits wie "Never Enough" oder "Tides of Time" sucht man hier vergeblich. Viele Refrains sind etwas flach und geradlinig gehalten. Aber auch wenn man nicht viel eingängige Melodien findet, sind diese gefühlvoller gestaltet als je zuvor. Sängerin Simone Simons hat erneut an ihren Gesangskünsten gefeilt und singt in einem viel breiterem Spektrum, sowohl in tiefen ("Delirium") also auch in hohen Lagen ("Avalanche"). Mark Jansens Growls wurden etwas vermindert, was Simons mehr Raum zur Entfaltung bietet. Arabische Klänge tauchen dagegen wieder zahlreicher auf, was der klanglichen Vielfalt zugute kommt. Und auch die Chöre haben nie epischer und tiefgreifender gewirkt als auf dieser Scheibe - hervorzuheben sind hiebei unter anderem der Titeltrack und die Übergänge im etwas einfacher erfassbaren "Guilty Demeanor". Im Großen und Ganzen haben Epica einen neuen Mix aus den Stimmungen ihrer alten Alben (vor allem "Design Your Universe" und "Consign to Oblivion") kreiert, der sich eigentlich nicht einmal so schlecht macht.

Ich fange nun nach fünf Tagen an, das Album zu mögen, und habe das Gefühl, dass es so schnell nicht langweilig werden wird. Die schwer zugänglichen Songs sind meistens die, die man sich am laufenden Band anhören kann, ohne bald einen nervigen Parasit im Ohr stecken zu haben. Die zuvor verstörende Komplexität und Mischung wird langsam zum Genuss. "Requiem for the Indifferent" benötigt zwar viel Zuwendung, diese zahlt sich allerdings zur rechten Zeit auch gebührend aus. Somit haben Epica auf jeden Fall einen Schritt nach vorne gemacht - wobei "vorne" die Richtung der Professionalität und nicht unbedingt die jedes Hörers ist.

Und letztenendes ist ohnehin alles Geschmackssache. Wo wir gerade beim Schmecken sind: "Requiem for the Indifferent" ist wie Kaviar und Möhren. So wie auch Kaviar mag es nicht jeder, obwohl es etwas sehr edles und feines ist, und viele kommen nur auf den Geschmack, wenn sie sich auf die befremdliche Konsistenz einlassen. Und ebenso wie eine Möhre entfaltet es erst dann seine süße Note, wenn man geduldig ist und lange genug darauf herumkaut.
Genau so verhält es sich mit diesem Album. Es ist ein Album für Feinschmecker.

P.S.: Auf meiner limitierten Mailorder-Edition fehlte beim 13. Track "Serenade of Self-Destruction" die kompletten Gesangsspuren (bis auf den Chor). Ich weiß nicht, welche Ausgaben noch davon betroffen sind, und Nuclear Blast sind bereits dabei, sich eine Lösung für dieses Missgeschick auszudenken, aber das ist mit ein Grund, warum ich hier nur 4 Sterne gebe.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Dauert ein wenig aber dafür umso mehr!!!, 13. März 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Requiem for the Indifferent (Audio CD)
Wie schon in einigen anderen Rezesionen beschrieben habe ich die Erfahrung auch gemacht. Beim ersten Durchgang bleibt nur die schon bekannten Songs im Gedächtnis. Ich habe in den letzten Tagen die CD immer wieder angehört. Aus Erfahrung weiß ich das eine Epica CD bei mir immer ein wenig länger braucht damit ich die ganze Schönheit erfassen kann. So auch bei dem neuen Meisterwerk.
Bei jedenm neuen Durchgang fallen mit andere Einzelheiten auf. Ich bin echt sehr begeistert von dieser CD und kann nur raten sich Zeit zu lassen um es sacken zu lassen. Der Genuss der einen erwartet ist es wert. Diese CD unterstreicht wieder einmal warum ich Epica einfach liebe.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine typische Epica-Platte, 17. April 2012
Von 
Andreas Grois "Nerd, und stolz darauf" (Ampflwang, Oberösterreich) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Requiem for the Indifferent (Audio CD)
Wer erwartet, dass das neue Album wie die älteren Werke von Epica klingt, wird nicht enttäuscht. Wieder findet man den für Epica typischen Mix aus Gänsehaut verursachenden Balladen und zum Mitgrölen anregenden härteren Songs, wobei erstere auf diesem Album deutlich überwiegen. Aber keine Angst, es wird nicht nur Bekanntes wieder aufgewärmt. Statt dessen entwickelt die Band auf diesem Album ihren Stil konsequent weiter, so schmiegen sich zum Beispiel die beim ersten Mal anhören möglicherweise verstörend wirkende Synthesizer-Einlagen nach mehrmaligem Hören gut ins Gesamtkonzept ein.
Warum ich trotz meiner Begeisterung nur 4 Sterne vergebe? Die CD, die ich erhielt, ist, wie die gesamte erste Auflage, eine Fehlpressung, auf der sich eine nicht richtig gemischte Version der Serenade of Self-Destruction, bei der die Vocals fehlen, befindet. Als Trostpflaster gibt es die vollständige Version des Liedes aber beim Label gratis zum Herunterladen.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen zwischen Genie und Wahnsinn, 17. April 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Requiem For The Indifferent (MP3-Download)
Als ich mir das Album als mp3-download zulegte gabs erst eine Hand voll Rezensionen die allerdings sehr gemischt waren. Ich dachte -eh wurscht- die 10Euros habe ich übrig. Was gleich ins Ohr ging monopoly of truth, Storm the sorrow und avalanche. Allein für diese 3 hätte ich die Kohle schon ausgegeben. Nach dem 5. mal hören kam delirium und serenade of selfdestruction dazu. Der Rest war halt erst so nach dem 20.ten mal richtig auf meinem Frequenzbereich draufgebügelt worden. Mit 2 Songs habe ich immer noch so meine kleinen Schwierigkeiten. Aber Hand auf's Herz, die Quote ist doch extrem gut. Bei anderen Gruppen kannst du von 13 Songs 2 - 3 hören und den Rest in die Tonne drücken. Musik ist und bleibt halt auch eine Geschmackssache. Was mich allerdings ein wenig stört sind die meiner Meinung nach etwas zu oft eingesetzten growls (nennt man so glaub ich), was die Hörbarkeit doch teilweise etwas negativ beeinträchtigt. Ein ganz großes Plus ist die Stimmfrequenzbreite von Simone, sie ist eindeutig noch mal eine Nr. besser geworden. Ich hoffe sie bringt das auch live so rüber. Das werde ich mir am 11.Mai in München mal anschauen.

Anfangs dachte auch ich wie viele meiner Vorredner hier, dass die Scheibe wohl nicht an design your universe rankommt. Allerdings denke ich jetzt, dass sie einfach nur anders ist und sie die genialen Fähigkeiten der Künstler unterstreicht. Man macht nicht nur einen ähnlichen Abklatsch vom Vorgänger weil man mehr drauf hat. Allerdings ging mir design your universe schon um einiges eher ins Ohr. Doch die neue CD wird einen wirklich nicht leicht langweilig. Ich entdecke noch heute in den Songs immer wieder neue geniale Tonsequenzen. Und 1 ist sicher. Eine Coverband wird sowas wohl nicht nachspielen können. Auf dem Beipackzettel sollte jedenfalls stehen: Achtung nicht nebenbei hören. Das klappt nicht. Lange Rede kurzer Sinn: Geniale Sache mit ein bischen Wahnsinn :-))
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8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ...es braucht ZEIT!, 13. März 2012
Rezension bezieht sich auf: Requiem for the Indifferent (Audio CD)
Mann, hab ich mich gefreut auf dieses Album!
Und genau deswegen habe ich auch am 9.3. bereits um 8:00 zugeschlagen und das Album via Amazon-mp3-Downloader heruntergeladen. Voller Vorfreude machte ich es mir unmittelbar danach gemütlich im Bett und stellte mich auf ein neues wunderbares Meisterwerk epischen Ausmaßes ein.

...Doch so sehr ich mich bemühte, bei diesem ersten Mal hören blieb einfach so gut wie nichts hängen! Der Funke sprang also nicht gleich richtig über, wie das beim Vorgängeralbum der Fall war.
Etwas enttäuscht startete ich also in den Tag...
Am Abend gab ich dem Album eine neue Chance, aber wieder erging es mir ähnlich. Beinahe wäre ich schon zum PC gestürmt und hätte hier eine wohl nicht sehr positive Rezension abgetippt, wenn mir nicht ein kleines Quäntchen Hoffnung geblieben wäre:
Die Hoffnung auf wirklich GUTE Musik! Musik von dieser Art braucht Zeit, um sie wirklich zu verstehen und auch ins Herz schließen zu können... Also entschloss ich mich, dem Album noch MEHRERE Chancen zu geben.
Und siehe da: Nach 5 Tagen, an denen keiner davon verging ohne mindestens einen Durchlauf von "Requiem for the Indifferent", fange ich an, die Scheibe wirklich zu mögen!
Ja, es ist ganz sonderbar: Mit der Zeit glaube ich, dass die balladesken Sequenzen, welche ich beim ersten Mal hören noch für dahinplätschernd gehalten habe, wohl noch nie so gefühlvoll waren, Chöre und orientalische Klänge nie zuvor so eindringlich und bombastisch und der Wechsel von langsamen und rasenden Tempi bisher noch nie so gekonnt eingesetzt wurden auf einem Epica-Album!

Für mich ist "Requiem for the Indifferent" ein Musikwerk ganz großer Klasse!
Ich möchte alle, die anfangs Schwierigkeiten hatten mit dem Album, ermutigen, ihm Zeit zu geben. Es wäre schade, dieses Werk nach zweimaligem Hören zur Seite zu legen, ohne es je wirklich genießen können zu haben!

Achja, bevor ichs vergesse:
Den zweiten Bonustrack "Twin Flames" habe ich erst gestern entdeckt! Eine wundervolle romantische Ballade, fast an der Grenze zum Kitschigen, aber es lohnt sich auf alle Fälle hineinzuhören!
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5.0 von 5 Sternen Tolles Album!, 18. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Requiem for the Indifferent (Audio CD)
Es ist das meiner Meinung nach schwächste Album von Epica. Und dennoch war es das erste Album von der Band, das ich gehört habe und es gefiel mir auf anhieb.
Es bleibt natürlich Geschmackssache, aber was mich betrifft, kann ich dieses Album weiterempfehlen.
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5.0 von 5 Sternen Requiem for the indifferent von Epica, 22. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Requiem for the Indifferent (Audio CD)
Eine sehr gute CD. Musikalisch durchgearbeitet, wie man es eigentlich von epica erwartet. Überraschend war für mich allerdings die Tatsache, dass diesmal die Lyrik nicht überwiegend von der Frontfrau S.Simons kommt. Dennoch ein Gesamtwerk um darin zu versinken.
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4.0 von 5 Sternen Für Fans das bisherige Non-plus-ultra, 27. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Requiem for the Indifferent (Audio CD)
Ich mag dieses Album gerne und höre es so kurz vor Veröffentlichung des nächsten wird es wieder öfter gehört...
Man muss es mehrmals hören, um die Komplexizität zu erfassen.
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4.0 von 5 Sternen 3.5 von 5, 19. November 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Requiem for the Indifferent (Audio CD)
Ich kann nur sagen man muss sich reinhören kein schlechtes album aber ... ich mochte das magische von The Divine Conspiracy das hat mir hier leider etwas gefehlt wie eine gute fortsetzung von "Desing your Universe"
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4.0 von 5 Sternen Gutes Album, 18. März 2012
Von 
RJ + YDJ (Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 100 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Requiem for the Indifferent (Audio CD)
Die Niederländer Epica sind für mich nicht direkt vergleichbar mit den vielen anderen Metalbands welche ebenfalls eine Sängerin im Line Up haben. Das liegt zu einem großen Teil daran, dass Simone Simons und ihre Band um einiges progressiver und weniger bombastisch zu Werke gehen als andere Bands aus dem Female Fronted Lager.

Auf dem neuen Album Requiem For The Indifferent hat man allerdings in Bezug auf die Progressivität ein wenig zurückgesteckt und hat Songs geschrieben, welche ein wenig straighter klingen. Bombast gibt es allerdings nicht mehr oder weniger als früher. Wobei das Minimum an ausufernden Arrangements auch sehr gut zum Mezzosopran von Simons Stimme passt. Zum gradlinigeren Bandsound passt auch, dass Mark Jansen sehr viel weniger zum Gesang beiträgt, als zum Beispiel auf dem letzten Album. Da wo seine Growls hingehören, da sind sie auch zu finden. Perfekt gelingt die Balance zwischen Sängerin und Growler bei "Monopoly Of Truth".

Die Songs sind durchgängig auf hohem Niveau. Besonders das leicht orientalisch angehauchte "Requiem For The Indifferent" und das abschließende "Serenade Of Self-Destruction" stechen heraus. "Serenade Of Self-Destruction" ist mit seinen fast zehn Minuten Laufzeit der längste, epischste und auch bombastischste Song des Albums.

Für Epica Fans ist das Album wahrscheinlich genau das was sie erwartet haben. Gutes Album!
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