Kundenrezensionen

208
3,2 von 5 Sternen
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

1-10 von 36 Rezensionen werden angezeigt(3 Sterne)alle Rezensionen anzeigen
6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 10. November 2014
Der Film ist gut, die 3D Effekte sind der Hammer. Wenn man bedenkt das der Film bereits 2007 in 3D in den Kinos lief noch vor Avatar 3D. Der Film hätte von mir durchaus 5 Sterne bekommen wenn es der Directors s Cut gewesen wäre.
So gibt es halt nur drei Sterne für die Kinofassung, aber wie schon gesagt 3D ist der Hammer sehr geile Pop Outs so soll 3D sein.
Ob der Film auch eine 2D Fassung hat weiß ich nicht kann zumindest im Menü nicht wählen wie bei anderen Filmen, ob der Film in 2D oder 3D abgespielt werden soll. Hier muss jeder selbst entscheiden ob sich der Kauf lohnt für mich als 3D Fan sag ich auf jeden Fall ja, dank der coolen Pop Outs, sonst würde ich warscheinlich auch beim Director s Cut in 2D bleiben.
22 KommentareWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
am 18. März 2009
You cannot have too many versions of a classic "Beowulf" handed down verbally for many years and eventually written around 700. It was suggested that the story when written down was by monks and may have been altered for their purpose. Some versions are too far in left field; yet other versions or views can enhance the story. This rendition was just downright fun to watch.

Yep this is the old English story of heroes and monsters. You may find a few differences as who was Grendel's father. In addition, Angelina Jolie gets to play a seductive mother.

Unfortunately, the movie relies too much on the GCI gimmick (with a video game look)and many well-known actors.

The version I watched is the director's cut and Blu-ray. Some good DVD extras help fill in the missing parts of the story.

Beowulf & Grendel [Blu-ray]
Der 13te Krieger [Blu-ray]

Beowulf: A New Verse Translation (Bilingual Edition)
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
TOP 500 REZENSENTam 17. Mai 2012
Das Reich von König Hrothgar wird vom Monster Grendel bedroht. Hrotgar verspricht demjenigen, der Grendel tötet, die Hälfte seines Vermögens. Beowulf und seine Krieger stellen sich dieser Aufgabe. Beowulf lockt Grendel mit Tanz und Gesang in die Königshalle und besiegt ihn. Das findet Beowulfs Mutter nicht sonderlich gut, sie ist stinksauer, sucht Beowulf im Traum heim und tötet bis auch Beowulfs besten Freund Wiglaf alle seine Männer. Beowulf ist davon ziemlich erbost, er geht stracks zu Muttis Höhle, die sich als sexy Dämonin herausstellt und schiebt ihr sein Schwert rein.

Es gibt so einige Verfilmungen von Beowulf. Diese ist nun ein computeranimierter Fantasyfilm und weniger ein Actiongemetzel, wie einige der Vorgänger. So gesehen kann man diesen Film wohl tatsächlich als Literaturverfilmung des antiken Heldengedichtes sehen, zumindest inhaltlich.
Die Animationen wurden mit motion capture Technik gemacht, so gesehen sind die Bewegungen also fast natürlich, aber eben nur fast. Durch diese Technik wirken die Figuren immer noch steif und teils ein wenig wie Marionetten, um das auszugleichen und ihnen Leben einzuhauchen, hätte man sie besser charakterisieren müssen, ihnen Eigenarten geben müssen. Stattdessen hat man lieber 1:1 Schauspieler animiert, wie z. Bsp. Angelina Jolie als Dämonin, statt diese Figuren charaktergerecht neu zu erschaffen. Warum nicht gleich normal verfilmen, wenn man doch nur die Schauspieler exakt im Computer nachbildet? Dadurch wirken die dargestellten Figuren flach, künstlich, zu perfekt, und damit seelenlos und ohne Ecken und Kanten, da haben Barbie Filme mehr Charisma. Das Ergebnis ist durch diese Art der Animation leider langweilig und die dargestellten Figuren persönlichkeitsfrei und austauschbar. Zwischendurch habe ich mich gefragt, warum eine nackte Dämonin Füße mit Absätzen hat.

Fazit: Mehr Schein als Sein. Eine Technikverliebte Umsetzung, die sich in Kulisse und Animationsdetails verzettelt und dabei die Charakterisierung der Figuren aus den Augen verliert.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
14 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 23. Februar 2008
Als ich mir Beowulf im Kino anguckte, ging ich mit gemischten erwartungen darauf zu. Was soll man von einer Epen-Verfilmung á la Siegfried & Co erwarten... bestimmt keine besonders neue Story oder überraschende Handlungstwists. Diese Erwartung wurde leider auch ziemlich genau erfüllt. Alte Sagen sind halt schon ein bisschen abgetreten...
Was diesen Film allerdings sehenswert machte war einerseits der hohe Unterhaltungsfaktor und die absolute geniale Optik, In manchen Szenen hatte ich nicht das Gefühl in einem Animationsfilm zu sitzen. Da waren Kamerafahrten, hunderte von Kilometern durch die Landschaft... zwischen Bäumen Felsen und Tieren hindurch. Klar sieht man das ein oder andere mal, zum beispiel in punkto (See-) Drachen, das das Ganze doch aus dem Computer stammt. Aber dass man die Menschen so realistisch darstellen kann, ist wirklich faszinierend. Und diesen ganzen optischen Stil des Films fand ich ziemlich mitreißend. Auch, dass er sich selbst nicht immer zu ernst nimmt und manchmal maßlos übertreibt (wieder: Seedrachen) Oder in einer Szene kämpft Beowulf gegen Grendel, so wie ihn die Natur geschaffen hat... also nackt. Mehr will ich nicht verraten denn da gibt es einiges zu lachen, obwohl der Film insgesamt wirklich düster und brutal ist. (FSK 12 ist da wirklich schon fragwürdig, wie bereits erwähnt)
Insgesamt hat mir der Film schon gefallen. (3,5 Sterne wären angebracht)
Also: Wem der Sinn nach Unterhaltung ohne nachzudenken steht... mit trashiger Handlung und grandioser Optik ( bei Sin City ist es ähnlich) dem sei zu diesem Film geraten.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
13 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 22. Februar 2008
.... wurde hier um einiges besser umgesetzt als in dem primitiven B-Movie mit Christopher Lambert. Der Film beeindruckt, auch wenn ich persönlich mit der Tricktechnik nicht so gut klarkomme. Aber die Kreatur Grendel zeigt sogar mit altdeutschen (?) Dialogen mit seiner Mutter auf, woher die Sage stammt. Hat mich positiv überrascht.

Insgesamt aber ein Film, der nichts für 12 jährige ist. Lasst die DVD bitte dann in der Videothek, der Film ist extrem brutal und düster, dass die Kids danach einige Nächte schlecht schlafen werden.
33 KommentareWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 1. April 2012
Dies ist der ideale Film nach einem langen frustrierenden Arbeitstag: testosteronlastig, brutal, blutig, mit einer nicht überfordernden Handlung, die eher am Rande stattfindet
und daher nicht weiter stört. Wer es mag, kann so prima Aggressionen abbauen, zumal einige unfreiwillig komische Szenen einen schon mal schmunzeln lassen.
Die Geschichte basiert wohl auf einer uralten Sage; immerhin gelingt dem düsteren Film, eine mystische und "sagenhafte" Atmosphäre aufzubauen, die durchaus
reizvoll ist. Das ist mir 3 Sterne wert.
Leider kann der Film diese faszinierende Atmosphäre nicht durchgehend halten. Es gleitet öfters ins Lächerliche ab, spätestens wenn Angelina Jolie als Untiermama ihre
Mütterlichkeit voll ausleben darf.
Schade. Man hätte mehr aus dem Thema machen können: Etwas weniger Blut, dafür mehr Sage...mir zumindest hätte das besser gefallen.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Wie bei fast allen Zuschauern hat Beowulf auch bei mir einen zwiespältigen Eindruck hinterlassen. Das Hauptproblem war das für mein Empfinden keine wirkliche Tiefe und kein Zugang zu den Charakteren entstanden ist. Sobald man das klassische Wunschdenken nach einem guten und reinen Helden weglässt, bleibt von Beowulf nicht mehr sehr viel übrig.

Meiner Meinung nach wurde zu wenig Wert auf den Gewissenskonflikt und die Last auf Beowulfs Schultern gelegt. Viele eigentlich elementare Dinge bleiben im Verborgenen und dürfen vom Zuschauer nur erahnt werden.

Positiv hingegen war die Atmosphäre des Films, das Gefühl etwas "heroisches" gerade zu betrachten kam einige Male auf und auch die Musik war gelungen. Die Kämpfe waren ebenfalls gut organisiert und fesselnd, Langweilig fand ich ihn keinesfalls.

Historisch gesehen ist es als positiv zu bewerten das die nordische Mythologie für jüngere Generationen am leben erhalten wird. Wo wir auch direkt bei der Altersfreigabe wären. Für meine Begriffe ist der Film deutlich zu heftig für 12 jährige. Das liegt einfach daran das man bei dieser Animationstechnik gar nicht damit rechnet das Köpfe abgebissen und Körper zerrissen werden. Die Darstellung ist realistisch genug um selbst mich, einen fast drei Jahrzehnte alten Horror-Fan, kurz schaudern zu lassen. Nur weil es kein Photorealismus ist halte ich es für lächerlich andere Bewertungsrichtlinien an den Tag zu legen. Andere Filme (als Beispiel Troja mit Brad Pitt) sind wesentlich "lehrreicher" und weniger brutal, dafür aber erst ab 16 freigegeben.

Als Schlusswort zu Beowulf sei gesagt das es ein durchaus guter, sehenswerter Film ist. Der fade Beigeschmack ist nur das man manches relativ einfach hätte wesentlich besser machen können. Weniger "Gemetzel", mehr Tiefe bei den Charakteren, mehr auf die Emotionalität und Zwiespältigkeit, die Reue des Helden, die Entscheidungen, etc. eingehen...
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
7 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 5. Juni 2008
Hwæt. We Gardena in gear-dagum" - Dem Sprachwissenschaftler, der sich mit Angelsächsisch (oder genauer dem Spätwestsächsischen) auseinandersetzt, geht das Herz auf, wenn er die erste Zeile des Heldengedichts Beowulf" liest. Keine andere Quelle gibt so ausführlich und in einem einzigen Sinnzusammenhang die Feinheiten dieser untergegangenen Sprache wieder, wie das mehr als dreitausend Zeilen lange Epos aus dem Jahre 700 nach Christus (so die ungefähre Datierung).
Dies zum Ausgangspunkt nehmend, versuchte Robert Zemeckis einen Kinofilm zu kreieren, der das Tragische, Epische, Rohe dieser Zeit dokumentieren und variieren sollte. Doch anstatt mit Schauspielern in die Welt zu ziehen und Szene für Szene aneinander zu reihen, zieht es ihn ins Studio. Unter Zuhilfenahme neuester Computertechnik, einer blauen Leinwand und einer Handvoll Weltstars versucht er, den düsteren Stoff rund um Grendel und Beowulf auf gänzlich andere Art umzusetzen, als viele es erwartet haben.
Er digitalisiert die Gesichter der Stars, rendert im Computer Hintergründe und Settings und lässt eine spezielle Software daraus bewegte Bilder erzeugen. Dem wird nur noch Ton und Musik hinzugefügt - und fertig ist der Film.
Zwar ist es nicht ganz so einfach, doch im Endergebnis bekommt der Zuschauer einen Film zu sehen, der große Ähnlichkeit mit einem Computerspiel hat. Dank der Liste der Stars, enormer Werbung und riesiger Vorschusslorbeeren, nebst der werbewirksamen 3-D-Technik für speziell dafür eingerichtete Kinos, ist dem Film auch ein großes Publikum sicher. Allein das Versprechen, eine nackte Angelina Jolie zu sehen zu bekommen, wirkt wie kostenlos verteiltes Viagra auf einer Junggesellenabschiedsparty.

Dies alles gibt es seit dem 4. März 2008 auch auf DVD zu sehen, inklusive einigen Extras, von denen ein zwanzigminütiges Special über die cgi-Technik herausragend ist.
Doch schon nach wenigen Minuten scheiden sich an dem Film die Geister. Für die einen ist es ein unglaublich gut gemachter Animationsfilm, für die anderen ist es ein seelenloses, deprimierend von seiner Vorlage entfremdetes Produkt. Ein Blick in die Augen der Menschen" reicht aus - kein Gefühl, kein Ausdruck, keine Seele. Auch die Bewegungen der Menschen, Tiere und Monster sind lange nicht so perfekt wie erhofft oder versprochen. Gesichter verändern sich wie eine Wachsmaske, die zu nah ans Feuer gerät, Menschen bewegen sich wie unter Drogen, Tiere wie Gummienten. Nur Grendel, eigentlich das Monster, das Untier, das Schreckliche, wirkt menschlich", tief verstört und lässt den Zuschauer vor Mitgefühl erbeben.
Auch die Geschichte an sich wird im Verlauf des Films immer unlogischer, zusammengestückelt und unmotiviert. Die fünfzigjährige Herrschaft Beowulfs wird in einer einzigen Minute abgehandelt, Grendel zum Beiwerk, der Drache nur im Finale sichtbar.
Doch gerade dieses Finale zeigt auch, welche Stärken in der verwendeten Technik schlummern. Die Kamerafahrten neben, unter, hinter, über dem Drachen, die Dramatisierung des Geschehens durch Zoom-, Dreh- und Schwenkeffekte ist atemberaubend. Solch einen Drachen haben das Kino und der DVD-Betrachter noch nicht gesehen.

Dieser Film ist grandios. Und grandios gescheitert. Wer die reine Unterhaltung durch Computereffekte sucht, sich an der Grafikpracht nie gesehener, virtueller Hintergründe ergötzen kann und miterleben will, wie ein ganzer Film aus einer Software heraus entstehen kann, das alles garniert mit epochaler, beeindruckender Musik, muss sich Beowulf" ansehen. Wer aber diese seltsame Art der Schauspielerführung - und es handelt sich wirklich um ausgesucht gute Mimen - als ein Trauerspiel ansieht, auf kitschige, vorhersehbare und ziemlich dämliche Dialoge verzichten kann und nichts Erotisches an digitalen Brüsten findet, sollte sich dieser DVD nicht nähern - er wird sonst Schüttelfrost bekommen. Und wer das epische Heldengedicht Beowulf" kennt, schätzt und seinen Inhalt und dessen Wirkung als wichtig erachtet, muss am Film Beowulf" vorübergehen, denn bis auf einige wenige Motive hat dieses cgi-Spektakel nichts mit der Sage des fehlbaren Helden zu tun.

Noch ein Wort zur FSK-12. Diese Einordnung ist ein grober Schnitzer. In Anbetracht der brtualen Gewalt, die immer wieder als reiner Selbstzweck zu sehen ist, wäre FSK-16 angemessener. Von Sex kann allerdings keine Rede sein - das halten auch Sechsjährige spielend aus.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
7 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 5. November 2008
FSK 12?
Schon nachdem ich die ersten Szenen gesehen habe, in denen Menschen zerstückelt und zerrissen werden und alles nur so umher spritzt, habe ich einen erneuten Blick auf das Cover geworfen.
Tatsächlich: FSK 12!
Das kann doch nicht wahr sein. Mindestens FSK 16 ist hier angebracht.
In vielen Horrorfilmen wird Brutalität nicht so offen zur Schau gestellt - und die sind dann teilweise ab 18!
Inhaltlich ist der Film ganz nett.
33 KommentareWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 27. November 2007
Was soll man von einer deutschen Kinofassung halten, für die in den U.S.A. mindestens zwei Filmtrailer-Versionen existieren? Eine für die ganze Familie - also "PG 13" - und eine für Erwachsene - "Restricted"!

Und welcher Sinn mag wohl darin liegen sich ausgiebig zu streiten, ob es besser gewesen wäre richtige Darsteller zu verwenden, wenn es sich nun mal um einen Animationsfilm, ich wiederhole ANIMATIONSFILM handelt?

Die eigentlichen Fragen, die man sich stellen sollte, bevor man überlegt, sich diese irgendwann erhältliche DVD zu erwerben sind doch folgende:

Sehe ich darüber hinweg, dass ein dicker grüner Oger über mehr Mimik verfügt, als so mancher Recke in Zemeckis dargebotener, tricktechnisch aufgepeppter Heldensage mit Überlänge? Einem Film, der ein breites Publikum bedienen will - und nicht die Anhänger des "Arthaus Kinos" oder oscarreifer Drehbucharien!

Gehöre ich zu denen, die von der optischen Wucht eines 3-D Imax Kinos geblendet wurde, sehe aber bereitwillig über 2-D Charaktere hinweg? Und das, obwohl so mancher Anime im Vergleich zu Beowulf drehbuchtechnisch "grottenschlecht" abschneidet? Die "Grotte" in vorliegendem Film, in der unser pixeliger Held seine Versuchung erleidet ist so schlecht nämlich nicht...

Wobei wir auch schon bei der nächsten Frage wären...Gehöre ich zu denen, die schon immer mal erleben wollten, wie Angela Jolie auf glitschigem Untergrund versucht, mit implantierten High Heels einen "Sean Bean look-a-like" animierten Ray Winstone zu verführen? Immerhin ist sie nicht die einzige mit digitalisiertem Schwanz - man denke nur an den Drachen und...

Gehöre ich ferner zu denen, für die ein imposanter Soundtrack einen wesentlichen - wenn nicht sogar DEN Teil des Vergnügens ausmacht? Es soll sogar Leute geben, die ihn für besser als den Film halten!

Ob man nun an vorliegenem Film Gefallen findet, hängt wie sooft von den Erwartungen ab, mit denen man an ihn heran geht. Wer "300" zu den besten Filmen aller Zeiten zählt, vor allem was die machomässigen Sprüche betrifft, der kommt bei "Beowulf" - wenn auch begrenzt - auf seine Kosten. "Ruhm und Ehre" waren schon immer etwas für Liebhaber ganz "spezieller" Filmkost! Mancher Freund anglophiler Tonspur rümpft allerdings die Nase, ob des "Helden"-haften Cockney-Dialekts Beowulfs. Bestes Beispiel: "They say u have eh monstah here"!

Ob man aber mit angekündigter DVD seine Freude haben wird, hängt zumindest für mich davon ab, welche Fassung letztlich geboten wird. Die unausgegorene Kinofassung, die ich - was die Altersfreigabe betrifft - für zu brutal halte, falls die FSK nicht doch noch nachträglich Hand anlegt. Oder vielleicht doch irgend einen "Directors Cut", indem Beowulf dann auch wirklich nackt durch die Gegend kämpft...

Warten wir es ab...
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
     
 
Kunden, die diesen Artikel angesehen haben, haben auch angesehen
Beowulf
Beowulf von Christopher Lambert (DVD - 2014)
EUR 11,30

10.000 BC
10.000 BC von Steven Strait (DVD - 2008)
EUR 4,99

Beowulf & Grendel
Beowulf & Grendel von Gerard Butler (DVD - 2006)
EUR 4,99