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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nicht ganz so ein glanzvolles Gangster-Epos
Public Enemies erzählt genau genommen das letzte Jahr aus dem Leben des Kriminellen John Dillinger, der eigentlich der erste Mensch war, den das FBI als Staatsfeind Nr.1 bezeichnete. Der Film porträtiert ihn als einen kompromisslosen jungen Mann, den etliche Jahre Haft zu einem Verbrecher gemacht haben. Die Umstände der damaligen Zeit, nach dem Kollaps der...
Veröffentlicht am 19. November 2009 von Lucy M.

versus
9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen ...alleine gelassen ...
Als erstes möchte ich sagen, ich bewundere und honoriere den Mut Michael Manns das übliche Gangsterfilm Hollywoodklischee verlassen zu wollen. Außerdem halte ich den Film für hervorragend fotografiert. Nur daran war für mich zunächst überhaupt erkennbar, dass in der Art der Inszenierung eine Absicht steckt. Michael Mann möchte der...
Veröffentlicht am 18. Februar 2011 von jrgela


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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen ...alleine gelassen ..., 18. Februar 2011
Rezension bezieht sich auf: Public Enemies [Blu-ray] (Blu-ray)
Als erstes möchte ich sagen, ich bewundere und honoriere den Mut Michael Manns das übliche Gangsterfilm Hollywoodklischee verlassen zu wollen. Außerdem halte ich den Film für hervorragend fotografiert. Nur daran war für mich zunächst überhaupt erkennbar, dass in der Art der Inszenierung eine Absicht steckt. Michael Mann möchte der Gangstergestalt John Dillinger und anderen Gestalten seines Kalibers den Zauber nehmen. Er möchte uns den Stumpfsinn vermitteln, der im Handeln dieser Personen steckt. Das Ergebnis ist, dass er ausschließlich mit hervorragenden Bildern agiert und in die Handlung und Dialoge eben diesen Stumpfsinn legt.
Wir sehen hier Anzüge, Hüte, Kleider und Requisiten aus den 30iger Jahren die sich von Bild zu Bild bewegen, ohne das Leben in ihnen steckt. Handlungen, die aneinander vorbeilaufen, ohne dass irgendeine Motivation erkennbar wäre. Dialoge mit dem Tiefgang des Vorabend Fernsehprogramms. Eine Liebe, ohne jede Leidenschaft. In allem und jedem purer Pragmatismus bis hin zu absurd dämlich handelnden Polizisten. Wahrscheinlich kann jemand, der die geschichtlichen Hintergründe kennt oder die Buchvorlage gelesen hat wesentlich mehr damit anfangen, aber ich gestehe, für mich war das irgendwann schlicht nur noch langweilig. Ich fühle mich mit diesem Film völlig alleine gelassen, so als würde ein Maler die Inhaltslosigkeit der Welt darstellen wollen, in dem er einfach eine weiße Leinwand aufhängt. Mir persönlich ist das irgendwie zu wenig.
Einen Punkt, weil ich ihn geben muss, einen für die Kamera und einen für Johnny Depp für die wirklich (und das ist nicht ironisch gemeint) beeindruckende Darstellung des Nichts.
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69 von 76 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nicht was ich erwartet habe., 21. Dezember 2009
Rezension bezieht sich auf: Public Enemies (DVD)
Wie habe ich auf diesen Film gewartet, endlich wieder ein Michael Mann Film. Die Geschichte des berühmt berüchtigten John Dillenger, gefilmt von MM und gespielt von einem großartigen Cast, was soll da noch schief gehen?
Als ich gesehn habe das der Film "nur" 3 Punkte bekommen hat konnte ich es absolut nicht glauben das er nicht doch besser ist, nachdem ich ihn nun gesehen habe musste ich aber leider feststellen das die 3 Punkte leider doch gerechtfertigt sind.
Aber was lief verkehrt? Johnny Depp liefert eine gewohnt solide Vorstellung, weiss allerdings nicht so zu brillieren wie zB in Sweeney Todd; Christian Bale bleibt für seine verhältnisse blaß, bewegt sich damit aber immernoch über dem schauspielerischen Durchschnitt und auch der Rest des Casts liefert eine solide bis gute Performance, die Actionsequenzen sind wie zu erwarten in der einzigartigen Michael Mann manier eingefangen und sind klar die Höhepunkte des Films.
Das Problem des Films ist jedoch schlichtweg das Drehbuch und die trotz der stolzen länge von 140min recht dünn gesähten Hintergründe und Charackterzeichnungen.
So kommen einem Leute wie Pretty Boy Floyd oder Babyface Nelson einfach nur wie ein paar Ganoven unter vielen vor und auch Bales Charackter Melvin Purvis bleibt kaum in Erinnerung, da er einfach zu eindimensional und konturfrei beschrieben wird.

Was bleibt sind eine handvoll guter Schauspieler, sehr gute Kameraführung und hervorragende Actionszenen sowie eine mittelmäßige Storyline in die der Zuschauer einfach ohne jegliche hintergrund Informationen hinein geworfen wird.

So bleibt ein immernoch überdurschnittlicher Film, der allerdings einen faden Beigeschmack hinterlässt, weil einfach soviel mehr drin gewesen wäre und so habe zB ich persönlich von Public Enemies erwartet, dass er zumindest fast an Mann's Meisterwerk Heat herankommen könnte.
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Film ok, Blu-ray & Steelbook ein Witz, 26. März 2012
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Der Film ist nicht so schlecht, wie er in vielen der anderen Rezensionen (bei den übrigen Formaten) gemacht wird. Allein die Leistungen von Johnny Depp und Christian Bale sind es wert, sich den Streifen anzusehen. Das Drehbuch ist aber tatsächlich nicht grandios, da wäre mehr drin gewesen. | Nun aber zum STEELBOOK und der BLU-RAY: Das FSK-Logo wurde auf das Steelbook gedruckt! Warum will man ein Steelbook? Weil man Sammler ist! Und als Sammler will man kein FSK-Logo auf dem Steelbook! Also hat man sich schon vor dem Einlegen der Disc geärgert, aber es kommt viel schlimmer: In guten Momenten ist die Bildqualität der Blu-Ray sehr gut, aber bei fast allen etwas dunkleren Szenen sieht das Bild aus wie auf einer ausgenudelten Videocasette! Und das ist ein Universal-Problem: Gleiches hatte ich bei Robin Hood. Ebenfalls ein Universal-Problem ist die generell schlechte Technik der Blu-Rays und die blöde Menüführung. Man fragt sich wirklich, wie man ernsthaft ein solches Produkt auf den Markt bringen kann.
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22 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Film ok, Ton und Bild der Blu-ray gewöhnungsbedürftig, 7. Februar 2010
Rezension bezieht sich auf: Public Enemies [Blu-ray] (Blu-ray)
Die Filmatmosphäre, Musik, Schauspieler etc. haben mir eigentlich gut gefallen. Johnny Depp hat dieses gewisse Manische, dass ich mir für einen Typen wie John Dillinger vorstelle perekt rüber gebracht. Christian Bale hätte etwas mehr Raum im Film verdient, um seiner Figur mehr Hintergrund zu geben. Ich wurde auf jeden Fall gut unterhalten. Kein Film, den ich mir nochmal ansehen würde, aber für einen verschneiten Samstagnachmittag prima. Einiges hat mich aber an dem Film und insbesondere der Blu-ray gestört:
- Bei Actionszenen wurde eine Handkamera verwendet. Dass das Bild dabei (bewusst) verwackelt, nehme ich als Stilmittel in Kauf. Mühsam ist aber der Videolook, der sich in solchen Szenen mit dem klassischen Filmlook für andere Szenen abwechselt. Das Ganze kommt mir dann sehr zusammengestückelt vor. Die Panorama und ruhigen Aufnahmen sind dafür klassisches Kino pur, mit leichter Körnung und leichtem Sepia-Farbeinschlag. Die Bildqualität an und für sich (Schärfe usw.) ist auf Blu-ray sehr gut.
- Der Ton (bezogen auf HD Master Audio englisch original). Bei den Schiessereien und einigen anderen Szenen macht der Ton riesige Sprünge in der Lautstärke. Manchmal sind die Stimmen laut und fast krächzend, manchmal saufen sie im Soundtrack ab. Ich habe ja nichts gegen grosse Dynamik beim Ton (und gottseidank keine Nachbarn, die es stört), aber ich war dauernd am Nachregeln des Tons.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Wanted dead or dead, 12. Juli 2011
Von 
Stephan Seither (Berg / Rheinland-Pfalz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Public Enemies (DVD)
John Dillinger hat seinerzeit alle Register gezogen, um sich die zweifelhafte Auszeichnung "Staatsfeind No.1" zu verdienen - verliehen von den Ermittlern, welche ihm zwar stets auf den Fersen waren, aber irgendwie immer den berühmten Schritt zu spät waren - im Mittelpunkt des Films steht also das gute alte Katz-und-Maus-Spiel.

Regisseur Michael Mann hat sich den legendären Bankräuber John Dillinger ausgesucht, um den Zuschauer an dessen Seite, über 140 Minuten lang, in die 1930er Jahre zu werfen - der actionreiche Beginn weckt große Hoffnungen auf einen Volltreffer - am Ende bleibt jedoch die Erinnerung an einen Film, der großartig fotografiert wurde, erstklassig besetzt war - meiner Meinung nach jedoch mit 30 Minuten Handlung einen besseren Eindruck hinterlassen hätte - die eingebaute "Liebesgeschichte" hat dem Film leider zunehmend den Wind aus den Segeln genommen.

Welche Bilder laufen bei den folgenden Begriffen vor Ihrem geistigen Auge ab: 30er JAHRE, CHICAGO, GANGSTER, MASCHINENPISTOLE, BANKRAUB - Filme wie The Untouchables - Die Unbestechlichen, aus dem Jahr 1987, werden Ihnen evtl. einfallen und genau diesen Vergleich hält vorliegender Film nicht Stand - die Inszenierung von The Untouchables hat bei kürzerer Laufzeit nämlich mehr zu bieten!
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14 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Leider zu dünn und zu lang, 1. Februar 2011
Rezension bezieht sich auf: Public Enemies (DVD)
Als großer Fan von Johnny Depp, der ihn nur aus seinen besten Filmen kennt,dachte ich mir, dass der Film schon nicht schlecht sein könnte. In der Kurzbeschreibung stand etwas von einem "aufregenden Katz- und Mausspiel"
Es war ein Katz- und Mausspiel, ja; aber es ist sicher nicht aufregend oder gar atemberaubend.
Ich fand, dass der Film sehr widersprüchlich ist:

Auf der einen Seite bemüht er sich, reale Bedingungen zu schaffen, da die Geschichte auf der realen begebenheit beruht... auf der anderen Seite ist der Film sehr oberflächlich. Viel zu wenig Hintergrundinfos zu Dillinger, sondern nur den oberflächlichen Lebenslauf. Auch andere Charackter wie babyface Nelson wurden kaum mit Infos präsentiert.

Der Film will dezente Actionszenen schaffen und diese nicht zu übertrieben zu gestalten... auf der anderen Seite schien das Theaterblut gerade im Sonderangebot gewesen zu sein. Nicht, dass an ein bisschen Filmblut etwas auszusetzen wäre, aber dieser Film legt es geradezu darauf an und erinnerte mich teilweise an den Film "Wanted". Ich fragte mich nur: "Was soll das?"

Darüber hinaus kam bei mir einfach keine Spannung auf, weil es irgendwie viel zu einfach für den "Staatsfeind Nummer 1" war. Er spaziert locker in die Bank, plündert sie und ist schon wieder weg, bevor die Polizei eingreifen kann (das passierte zwei Mal, nur beim dritten Mal war es etwas schwerer). Und auch aus dem Gefängniss bricht er zweimal ganz locker aus, obwohl er ja der "Staatsfeind Nummer 1" ist(Woher kam überhaupt die Waffe beim zweiten Ausbruch).
Auch bei den Actionszenen im Wald sind Dillinger und seine Gang im klaren Vorteil, also fand ich das auch nicht vesonders spannend.

Ach ja, nebenher plätscherte da auch noch die Lovestory freudig hin ohne dass man die Motivation hinter Dillingers Verhalten verstand.

Und als die letzte Bank ausgeraubt und der letzte Verbündete geflohen ist vergeht nocheinmal eine halbe Stunde, in der das Ende völlig klar ist, um dann ein - nicht ganz so episch wie geplantes - Finale zu setzen mit Blut Zeitlupe und allem was dazugehört.

Ach nein, danach ging der Film noch weitere zehn Minuten, in der einem nocheinmal klischeehaft übertrieben vor Augen geführt wird, dass der Film aus Amerkia kommt.

Fazit: zu lang, zu wenig Handlung, zu wenig Spannung, zu wenig Tiefe, allein gute Schauspieler immerhin war es ein Versuch
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Staatsfeind Nr.1, 30. Januar 2010
Rezension bezieht sich auf: Public Enemies (DVD)
Zwar glänz der Film durch gute und bekannte Schauspieler doch die Story wird leider ohne großen Tiefgang viel zu schnell runtergeschruppt. Trotz passenden Kostümen, Waffen und Autos aus dieser Zeit kommt leider keine wirkliche 30er jahre Gangster atmosphäre zum Zusauer durch. Die öfters mal wackelnden Kameraszenen sollen vermutlich die Action verstärken und sind nicht das Werk eines Auszubildende am Kamera-Set, im Gegenteil die Bild und Ton Qualität ist den ganzen Film über sehr gut. Zusammenfassend ist zu sagen das Public Enemies ein recht guter Film mit aufregender Story ist, anschauen ja, kaufen eher nein.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Was denn da los?, 6. März 2014
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Public Enemies (DVD)
Leider einer der schlechtesten Filme die ich (von/mit Johnny Depp) je gesehen habe. Es passiert nichts, die Charakter bleiben blass und der Film wird dadurch ewig lang.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Solider Gangster-Film, 3. Januar 2011
Von 
fictionmaster (Nürnberg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Public Enemies [Blu-ray] (Blu-ray)
In der 2009er Neuverfilmung der Jagd auf Dillinger liefern sowohl Johnny Depp als John Dillinger und Christian Bale als aristokratischer Verbrecherjärger Melvin Purvis gewohnt gute Arbeit ab. Regie führte Michael Mann, der spätestens mit "Heat" bewiesen hatte, dass er gute Gangsterfilme drehen kann. In einem ähnlichen Stil ist auch "Public Enemies" gehalten. Es gibt jede Menge gut fotografierter Action und eindrucksvolle Bilder, der Rest ist solide Krimi-Handwerksarbeit mit vielleicht ein, zwei Längen. Schade fand ich, dass Bales Rolle lediglich auf die berufliche Strafverfolgungsarbeit beschränkt war. Dadurch fällt es nicht leicht, mit dem Guten warm zu werden. Als Highlight würde ich den 140 Minuten langen Streifen nicht bezeichnen, aber eine interessante Unterhaltung ist er allemal. Eindrucksvoll fand ich, dass ein Großteil der Szenen an Originalschauplätzen gedreht wurde.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Ta-ta-ta-ta-ta!!!, 17. Januar 2010
Von 
Monsta (Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Public Enemies (DVD)
Die folgende Bewertung ist rein subjektiv.

Vorweg:
Ich mag Gangster Streifen, die in den 20ern oder 30ern spielen, dieser jedoch...

Kurzum:
Der Film besteht zu gefühlten 40% aus Klischees und 40% Geballer. Die anderen 20% erzählen eine sich über 134 Minuten ziehende, größtenteils lahme, unrealistische und langweilige Geschichte. Das hätte man auch mit weitaus weniger bekannten Schauspielern geschafft, man hätte nicht extra Johnny Depp, Christian Bale oder Giovanni Ribisi (die die Story auch nicht rausreißen) bemühen müssen.

Ich jedenfalls war eher enttäuscht.

PS: Buh! Christian Bale hat nichtmal seine Original Sychronstimme!
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