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239 von 240 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Update 21.10. "Ein Tablet mit tollen Funktionen und Kinderkrankheiten bitte..."
"... Ah verdammt, ich meinte ohne!"
Wie es scheint war der Ober zu dem Zeitpunkt schon nicht-mehr in Hörreichweite.

Zuerst einmal die Positiven Aspekte:

-Die OLEDs sind weg!

Warum das Positiv sein soll?
Weil stattdessen eine viel praktischere Funktion eingebaut worden ist: sobald man eine Taste leicht berührt wird...
Veröffentlicht am 8. April 2012 von Matthias

versus
38 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nur PSE als Bundle-Software
Über die Qualität des Wacom Grafiktabletts wurde bereits genug gesagt und ich kann das bestätigen. Warum dann nur 3 Sterne? Weil von der beworbenen Bundle-Software nur ein Download verfügbar ist (PSE 10). Autodesk SketchBook Express 2011 und Corel Painter Sketch Pad werden zwar bei Wacom auf der deutschen Webseite beworben, stehen dann aber nicht zum...
Vor 21 Monaten von Hans Gretel veröffentlicht


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239 von 240 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Update 21.10. "Ein Tablet mit tollen Funktionen und Kinderkrankheiten bitte...", 8. April 2012
"... Ah verdammt, ich meinte ohne!"
Wie es scheint war der Ober zu dem Zeitpunkt schon nicht-mehr in Hörreichweite.

Zuerst einmal die Positiven Aspekte:

-Die OLEDs sind weg!

Warum das Positiv sein soll?
Weil stattdessen eine viel praktischere Funktion eingebaut worden ist: sobald man eine Taste leicht berührt wird angezeigt welche Funktion diese Taste hat.
Außerdem sind die Tasten besser gekennzeichnet als beim Intuos4er sodass man durch bloßes ertasten sofort weiß welche Taste welche ist.
Ich persönlich schaue nämlich nie auf mein Grafiktablett wenn ich zeichne, schreibe oder sonst-wie kreiere.

-Die Tablett Oberfläche ist weniger rau als das intuos4

Empfinde ich als angenehmer zu dem in diesem Zusammenhang eigentlichen erwarteten Vorteil "Minenverbrauch" komme ich aber noch.

-Touch

Ja es bereichert das Tablet ungemein, allerdings wird dieser Punkt nicht allein positiv bleiben, und das nicht nur wegen den, von vielen bereits bemängelten Lags sondern auch aus einem anderen Grund aber dazu später mehr.

-Die Tablett Oberfläche ist durchgehend über den spezifizierten Mal-bereich hinaus aus einer einzigen Fläche!

Hier hat Wacom eindeutig auf die Kunden gehört, denn nichts ist nerviger als spürbare Ränder an deiner Zeichenfläche, stattdessen geht man jetzt den Weg mit der Markierung der Malfläche durch beleuchtete Dreiecke, ein gelungener Schritt!

-Alles was Wacom schon immer ausmachte:

Von der Buildquality der Ware über die feine Druckpunkt Erkennung, bis zur Präzision hier ist alles beim Alten und alles wie immer Positiv.

Neutrale Punkte wären dann:

-Der gummierte Rahmen

Beim Vorgänger hatten wir eine Kratzer-anfällige Klavierlack Optik, hier haben wir eine Verbrauchs-anfällige Gummischicht wie bei einigen Computermäusen. Hier muss sich noch zeigen wie diese durchhält, leicht zu säubern ist sie jedenfalls nicht.

-Das neue Wireless

Mag ja besser sein als beim Vorgänger, aber 40 Euro mehr muss ich bei diesem Preis nicht auch noch in Kauf nehmen sorry.

-Alles beim Alten

Der Stift ist der gleiche wie bei der Vorgängergeneration, dies hat zwar den Vorteil der abwärts Kompatibilität mit alten Minen, aber das technisch neue fehlt einfach wie schon beim ganzen Pad, klar es gibt jetzt Touch und ja es gibt etliche Detailverbesserungen die das Tablet definitiv als würdigen Nachfolger hinstellen, da teilweise auch genau auf die Kritik der Kunden eingegangen wurde, aber was Druckempfindlichkeit oder die Generelle Designentscheidung angeht hat man eben auch nichts neues gewagt, dies ist aber in meinen Augen weder als wirklich gut noch als wirklich schlecht zu werten.

Die Negativen Punkte sitzen dabei wahrscheinlich vor allem in der Software, hoffen wir einfach mal, vorab aber erstmal noch 2 Hardwaremängel:

-Nach 2-3 tägiger Nutzung bereits sehr feine Kratzer auf der Oberfläche
-Minen verbrauchen sich trotz glatterem Feld ähnlich schnell wie beim Intuos4

Dies gilt zwar nur für harte Drücker (jaja ich weiß :P) aber davon gab es ja schon beim Intuos4 einige, deshalb sollte das hier nicht unerwähnt bleiben, tatsächlich rede ich hier über den normalen Anpressdruck eine normalen Füllers, um beim schreiben das nötige Maß an Kontrolle zu gewinnen, bereits jener ließ die Standardmine innerhalb von ca. 4-5 Tagen stark abnutzen, normalerweise Arbeite ich mit sanfterem Druck, aber für Testzwecke ist fast alles heilig was das Gerät nicht droht zu zerstören, Ersatzminen waren eh schon geordert.
Was die Kratzer angeht, so bin ich ernsthaft verwirrt. Diese sind zwar sehr fein und nur aus einem einzigen Blickwinkel wirklich zu sehn, aber das Oberflächenmaterial schätzte ich eigentlich als noch härter ein als das Oberflächenmaterial des Intuos4. Mann muss aber dazu sagen, dass die Kratzer noch feiner sind als ein Haar, der Langzeittest muss zeigen wo uns das noch hinführt.

Nun zur Software:

- Hier muss ich derzeit einen noch recht desolaten Zustand feststellen.

Zuerst mal stürzt ständig die Touch-Funktion in Corel Paint oder Photoshop ab (JA, BEIDE SIND GEKAUFT! nur um das gleich vorab zu klären :P). DAS kann meiner Meinung nach bei einem so teuren Gerät einfach nicht angehen! Um dieses Problem zu beheben muss man das Gerät komplett vom PC entfernen und neu anschließen, ein einfaches De- und Aktivieren der Touch Funktion reicht nicht aus. Ist zwar eine Sache von Sekunden stört den Zeichenfluss aber wirklich sehr!
Dies passiert übrigens auf 32 und 64 bit Systemen gleichermaßen.

Ein weiteres hoffentlich Software basierendes Problem findet man ebenfalls bei der Touch Funktion vor.
Ich bin im Besitz eines Lappis mit i7-2640M, lediglich 4GB Ram (ich denke das hier das Problem liegt) und einer 525iger M Geforce alles mit Win7 Prof. 32-bit.
Die Touchfunktion ist hier keine echte Freude, da sie schlicht und ergreifend zu grob und zu laggy Arbeitet, zumindest letzteres Problem habe ich jedoch bei meinem Rechner mit i7-2600k @4.5, 6GBRam und HD5850 Ati/AMD Karte nicht, hier läuft alles über Win7 Ultimate 64-bit.

Also braucht die Touch Funktion entweder enorm viel Leistung, oder sie arbeitet mit mehr Ram und unter 64bit besser, wer weiß...

Als wäre das noch nicht genug scheint die Touch Funktion unter Corel Paint (und nur dort) unabhängig vom System teilweise Geister-befehle zu erhalten, zwar arbeitet sie meist dann nicht wenn man es will (in Verbindung mit Corel übrigens häufiger Abstürze als mit Photoshop CS5, kann aber auch Zufall sein)aber sie macht beim Wechsel von Radierer auf Stift oder umgekehrt plötzlich unerklärliche Dinge, selbst dann noch wenn die Hand sich bereits vom Tablet entfernt hat.

Lustige Beobachtung am Rande ist übrigens dass einzig und allein PS Elements keines dieser Probleme aufzuweisen scheint.

Was also halte ich von dem Tablet, ist es empfehlenswert?

JA definitiv

Auch wenn man bereits ein Intuos4 hat?

Nur wenn man partout kein Keyboard oder Maus auf dem Tisch haben will, so wie ich. Seit Tagen habe ich nicht ein einzige Mal meine Maus oder meine Tastatur benutzt einzige Ausnahme stellt dabei die Kennworteingabe beim Benutzerkonto dar, sonst wirklich nie, nicht einmal zum Schreiben.
Erst jetzt habe ich mich zugunsten der Reviews wieder meiner Tastatur zugewandt, da das dann doch deutlich flotter geht als alles per Hand in die Schrifterkennung zu schreiben.

Eine Maus ist momentan aber nicht-einmal angeschlossen.

Jetzt kaufen oder warten oder gar zum Intuos4 greifen da die Software eh fehlerhaft ist?

Eine Frage die ich schlecht beantworten kann, Wacom Tablets fallen aufgrund mangelnder Konkurrenz eher langsam im Preis, somit sehe ich eher keinen Grund noch zu warten, ein Neukauf eines Intuos4 wäre aber purer Unsinn, da somit die bessere Wireless Lösung komplett entfällt, man sich mit vielen Kleinigkeiten herumärgert die beim Intuos5 einfach besser gelöst wurden (Knopfbedienung, Rahmen neben der Malfläche etc.) und zu guter Letzt Software Updates definitiv kommen werden! Da würde ich mir bei Wacom keine Sorgen machen, dennoch muss sich das Tablet erstmal seinen 5ten Stern verdienen, sollten sich die Unzulänglichkeiten auflösen werde ich meine Wertung nochmal anheben, wenn dies nicht der Fall ist werde ich einen Stern abwerten, denn es kann nicht sein dass eins der Main features nicht funktioniert wie es soll.

Update: 25.04.2012

Unter direktem Lichteinfall sind die Gebrauchsspuren mittlerweile sehr deutlich zu erkennen. Funktions-technisch hat dies bisher jedoch keine Auswirkungen gehabt, auch ist es unter normaler Beleuchtung jetzt nicht so dass es sofort ins Auge springen würde.
Die Kratzer-Anfälligkeit ist jedoch definitiv stärker als beim Intuos 4, schade, natürlich gab es auch dort Kratzer aber nicht nach so kurzer Zeit in diesem Ausmaß.

Ein neuer Treiber ist vorläufig ebenfalls noch nicht in Sicht, allerdings ist das Tablett auch noch neu und noch nicht sehr verbreitet, noch heißt es also abwarten.
Wacom sollte sich mit der Fehlerbereinigung allerdings trotzdem nicht zu viel Zeit lassen!

Update: 16.07.2012

#Der 6.32 Treiber war leider nicht das gelbe vom Ei, zwar wurden sich einiger Fehler angenommen andere verbleiben jedoch und wieder andere sind neu aufgetreten.
Keiner der Bugs die in meiner Rezension beschrieben worden sind wurden korrigiert, abgesehen von den Geisterbefehlen in Corel Paint die nun scheinbar nicht mehr auftreten, jedoch stürzt die Touch Funktion nach wie vor ab etc.

Im Verlaufe der Arbeit sind mir noch 2 andere Bugs aufgefallen, einer davon ist allerdings mit 6.32 erst dazu gekommen.

Dieser betrifft die Zoom-Funktion in Corel Paint.
Egal was man für Einstellungen vorgenommen hat, Pinch to Zoom funktioniert nicht mehr, stattdessen wird plötzlich das 2 Finger-Scrollen als Zoom Eingabe erkannt und die PtZ Geste versucht die Eingabe irgendwie als Scrollbefehl zu interpretieren was natürlich misslingt.
Ich habe mich nicht weiter damit beschäftigt, es ist möglich dass es dafür bereits einen Workaround in einem der Foren gibt aber ich sehe hier Wacom im Zugzwang.

Wacom hat vor drei Tagen in ihrem Forum geantwortet das Update 6.33 in kürzester Zeit erwartet wird und viele der Probleme lösen soll sie sind dabei auch teilweise explizit auf die Probleme eingegangen und haben definitive Aussagen getroffen was gefixt sein wird, z.B. ein Bug bei dem das drücken eines Buttons eine Verzögerung in der Stifteingabe verursacht die mit Pech bewirkt das die erste Stifteingabe die danach folgt nicht wahrgenommen wird.
Leider wurde dies alles in separaten Threads und teilweise sogar Wacom fremden Foren von Mitarbeitern beantwortet ohne einen Sammelthread für das Thema zu erstellen, dass ist bedauerlich da ich sonst eine Übersicht über die Fixes bieten könnte.

Sobald das Update erschienen ist werde ich meine Gedanken dazu hier niederschreiben, ebenfalls zu erwarten ist ein Photo Update auf dem ihr den derzeitigen Zustand der Arbeitsfläche meines Intuos5 genauer begutachten könnt.
Ein Vergleichsfoto mit dem Zustand der Intuos4 Oberfläche ist leider nicht mehr möglich, da sich jenes nicht mehr in meinem Besitz befindet.

Sollte Update 6.33 Zufriedenstellend sein werde ich die Wertung so belassen wie sie jetzt ist, nur bei starken Verbesserungen in der Touch Bedienung werde ich über eine Aufwertung nachdenken.

Eine Abwertung hingegen ist dann wahrscheinlich sollten die Probleme die in meiner Rezension angesprochen sind immer noch nicht gefixt werden, unter 3 Sterne wird es vorläufig aber nicht fallen.

Ich werde abwarten und mit dem Update abwägen was ich tun werde, Wacom ist sich der Kritik im Internet bewusst und kennt die meisten Probleme durch negative Tests im Internet zur genüge, ich hoffe also vorläufig das beste. Drückt die Daumen. ;)

Ein kleines Update zur Gummierung nebenbei:
Bisher hält diese sehr gut durch und zeigt noch keine Abnutzungserscheinungen, somit würde ich sie zumindest auf eine Stufe mit den hochwertigsten PC-Maus Gummiehrungen am Markt stellen, mal sehen wie lange sie noch so bleibt.

Update: 30.09
Nach langer Abstinenz bin ich zurück um ein paar Dinge zu vermelden.
Erst einmal entschuldige ich mich, dass das angekündigte Update bezüglich der neuen Treiber sowie Fotos ausblieb. Aus Privaten Gründen war meine Aufmerksamkeit in den letzten Monaten auf gänzlich andere Themen gerichtet, und außerhalb meiner freien Zeit war das Tablet eine Zeit lang ebenfalls nicht mehr von Nöten so habe ich seit über einem Monat nicht-einmal mehr den Stift in die Hand genommen, es wirkt mittlerweile schon fast surreal.
Ich wollte vorrangig zwei Dinge vermelden: für MacOS ist mittlerweile die Treiberversion 6.34-3 erhältlich, wenn man jedoch einmal in die Kommentarecke vorbeischaut so fällt einem ein neuer Kommentar auf nach dem die Software unter Mountain Lion immer noch leicht fehlerhaft zu sein scheint.

Alles in allem werde ich mich bemühen ein paar frische Infos bereit zu stellen sobald ich mehr getestet habe. ;)

Update 21.10.12:

Nach dem im letzten Update erwähnten Patch hat sich in der Tat einiges geändert, auch wenn meine Testzeit immer noch wesentlich eingeschränkter war als mir lieb ist sind mir doch einige Dinge sehr positiv aufgefallen.

-Die Touch Funktion:
... ist jetzt DEUTLICH direkter, man kann es gar nicht genug betonen. Scheinbar wurde einiges in der Hinsicht erledigt, zumindest hat man nun spürbar mehr Kontrolle über das Drehen und Zoomen z.B. unter Corel Paint. Ich bin wirklich erstaunt, dass dieses Problem tatsächlich einigermaßen behoben worden ist, da ich gegen Ende selber meine Zweifel hatte, ob es nicht doch an der verbauten Hardware im Tablet liegt.

-Die Kompatibilität:
... mit anderen Gerätetreibern wie z.B. den Logitech Keyboards ist nun endlich gegeben, so stürzt nicht jedes mal das Manager Programm für die Tastatur ab sobald man das Tablet mit dem PC Verbindet.

-Die Funktionalität:
... hier bin ich mir nicht sicher ob es an meiner mittlerweile angewöhnten Bedienung des Tablets liegt oder aber an der Tatsache, dass Wacom tatsächlich Abhilfe geschaffen hat, aber Fehler wie Geisterbefehle und Ähnliches das man noch ein zwei mal die Woche erlebte scheinen mittlerweile gänzlich der Vergangenheit anzugehören.

Bezüglich der Bewertung habe ich mich jedoch entschieden diese vorerst so zu belassen wie sie ist, da ich noch immer von ein paar Leuten Beschwerden vernehme die ich bei mir bisher nicht nachstellen konnte, entweder aus Hard-/Software technischen Gründen (Dinge die mir zurzeit nicht zur Verfügung stehen wie z.B. ein MAC OS betriebenen Computer) oder für die ich noch nicht die Zeit hatte sie zu prüfen.

Wacom hat auf jeden Fall einen klaren Sprung Richtung 5 Sterne vollzogen.
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16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Monopolist zu sein, ist eine schöne Sache., 9. Dezember 2012
Wacom ist im Bereich der professionellen Grafiktabletts schon seit geraumer Zeit der Platzhirsch. Die geplante Marktinvasion
des chinesischen Konkurrenten Hanvon, der mit ähnlich qualitativen Produkten mit Kampfpreisen punkten wollte, ist gescheitert.
Ein Bekannter hat sich das Wacom Intuos 5 M gekauft und ich habe das Gerät gründlich getestet. Es macht schon auf den ersten Blick
einen hochwertigen Eindruck. Die Materialien wirken hochwertig, das Gerät ist gut verarbeitet. Ob man das Gerät
mit Multi-Touch oder ohne diese Fähigkeit kauft, ist eine Glaubensfrage. Ich habe nur die Multi Touch Version des Tablets getestet,
aber die Fähigkeit meist nicht praktischbenutzen können. Die Softwareunterstützung für die Multi-Touch-Funktionalität ist kaum vorhanden.
Generelle Treiberprobleme habe ich nicht festgestellt. Im Moment ist das noch relativ selten. Die Zusatztasten sind sicher für Viele User
nützlich und durch die erhabenen Strukturen gut ertastbar, aber ich gehöre zu denen, die sie gar nicht benutzen würden. Ich selbst habe
noch ein Gerät aus der Intuos 3-Serie und bin sehr zufrieden damit. Mir kommt es auf den Kern eines Grafiktablett an, die Zeichenfläche.
Die ist beim Intuos 5 M hervorragend und auch ausreichend groß. Der Genauigkeitszuwachs gegenüber meinem älteren Tablet fällt dagegen kaum
ins Gewicht. Der Stift ist ebenfalls gut verarbeitet und wie üblich mit dem Radierer auf der Rückseite versehen. Die Option, das Gerät mit
dem Upgrade-Kit drahtlos betreiben zu können, ist eine sinnvolle Idee, besonders wenn man mit einem Notebook arbeitet. 256 Euro für die Version
ohne Multi Touch sind für ein Profigerät nicht wenig, aber angemessen. Für Hobbyzeichner und andere, die nicht so viel ausgeben wollen, würde
ich die Bamboo-Serie von Wacom empfehlen. Die Materialqualität ist hier auch sehr gut, aber die Anschaffungskosten sind im Schnitt nur halb so hoch,
für ein Gerät mit ähnlich großer Zeichenfläche.

Mein persönliches Fazit ist: Als kreativer Profi kommt man an der Wacom Intuos Serie nicht vorbei.
Mir reicht mein vier Jahre altes Intuos 3 vollkommen aus und ich werde es wohl noch eine ganze Weile benutzen.
Aber wer nach einer Neuanschaffung sucht, wird bestens bedient.
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38 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nur PSE als Bundle-Software, 27. Oktober 2012
Über die Qualität des Wacom Grafiktabletts wurde bereits genug gesagt und ich kann das bestätigen. Warum dann nur 3 Sterne? Weil von der beworbenen Bundle-Software nur ein Download verfügbar ist (PSE 10). Autodesk SketchBook Express 2011 und Corel Painter Sketch Pad werden zwar bei Wacom auf der deutschen Webseite beworben, stehen dann aber nicht zum Download zur verfügung. Es ist schwierig genug zum Bundle-Download zu finden, da der im dem Booklet angegebene Link im Installationsprogramm schlicht nicht vorhanden ist ("Registration, Tips and Tricks, Software"). Über die Produktregistrierung auf der Webseite (deren Navigationskonzept eine Katastrophe ist, hauptsache bunt) kommt man dann zum über Umwege und nach einem unfreiwilligen Suchspiel zum Download, den man laut Anweisung genau ein mal (!) durchführen kann (nach fünf Stunden funktioniert der Link dann nicht mehr). Also besser den Download gut lokal sichern - warum das schlecht gelöst ist weiss vermutlich nur Wacom, da habe ich schon erheblich kundenfreundlichere Lösungen gesehen. Der Download ist zudem eine Zip-Datei, kein Installer, auch nicht gerade kundenfreundlich, aber darüber sieht man dann schon hinweg wenn man erst mal geschafft hat zum Download zu finden...

Im Downloadbereich sind drei Buttons vorgesehen für die drei beworbenen Bundle-Programme, aber nur PSE ist verfügbar. Das ist dann der erste Ort wo man das erfährt - also *nach* dem Kauf, *nach* der Produktregistrierung. Hier fällt dann auch der Hinweis auf, dass die Bundleprogramme jederzeit ohne Ankündigung geändert werden können. Beworben werden sie allerdings weiterhin. Das mag legal sein, aber man kommt sich trotzdem sehr geleimt vor. Es wird kein Programm beigelegt, mit dem man schnell und einfach etwas skizzieren und das Tablett ausprobieren kann... PSE eignet sich nicht wirklich zum zeichnen, seine Stärke ist digitale Bildbearbeitung.

Wie gesagt, das Tablett ist von guter Qualität und durchdacht, aber mit der unübersichtlichen Webseite, dem nicht existenten Link im Installationsprogramm und dem überraschenden Rückzieher bei der Bundle-Software fängt die Partnerschaft mit Wacom für mich schon mal mit einem ärgerlichen Vertrauensbruch an. So etwas erwartet man nicht, wenn man ein teures Qualitätsprodukt kauft.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nicht billig, aber die Referenz in Sachen Grafiktablett, 29. Mai 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Beim Preisvergleich und Kauf hält sich die Freude in Grenzen, denn die professionellen Wacom-Grafiktabletts sind in Sachen Preis immer noch eine spürbare Hausnummer. So gab ich dem Intuos 5 M seine Chance als Gebrauchtgerät aus dem Amazon.de-Warehouse, was auch eine gute Entscheidung war: 50 Euro billiger und mit etwas über 200 Euro spielt das Tablett wirklich in einer Liga, in der man mit deutlich besserem Gewissen mitspielt.

Die Verarbeitung ist gut und die Haptik edel und vertrauenserweckend. Nichts knarzt, klemmt oder klebt, der Stift bewegt sich wunderbar über die Oberfläche, deren Ecken beleuchtet sind, so dass man auch im Dunkeln gut mit dem Board arbeiten kann. Die Treiberinstallation ist völlig unproblematisch und so war ich nach zehn Minuten schon beim ersten Test mit Adobe Illustrator. Und ich muss sagen: Ich bin geplättet. Das Digitizing erfolgt so präzise, wie ich es eigentlich nur von teuren Touch-Bildschirmen gewohnt bin. Während man als Tablett-Anfänger normalerweise am Anfang mit der Augen-Hand-Koordination gut zu schaffen hat und daher in den ersten Tagen kaum vernünftige Ergebnisse zustande bringt, hat mich das Board hier sofort überzeugt. Die Werkzeuge flattern nicht, der Stift liegt gut in der Hand und es gibt auch keine sonderlich großen Fehlinterpretationen. Ich bin schlicht begeistert.

Von Hause aus ist eine relativ harte Spitze im Stift eingesteckt, die lässt sich mit anderen Spitzen austauschen. Um die zu finden musste ich tatsächlich die Kurzanleitung bemühen, denn die stecken im Stifthalter, den man unten aufschrauben kann. Darauf muss man auch erst einmal kommen. Ich habe nun eine weichere Spitze, aber die Wahl der passenden Spitze ist Geschmackssache.

Was ich empfehlen kann und auch gekauft habe: Eine Schutzfolie für die Eingabeoberfläche. Damit fühle ich mich einfach etwas "sicherer", außerdem ist die gekaufte Folie ein kleinwenig rauher, als die Oberfläche des Boards, das gefällt mir persönlich einen Tick besser.

Aber ansonsten: Echte Kaufempfehlung, wenn der relativ hohe Preis nicht abschreckt.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Großartig, 4. Januar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Als Hobby-Photoshop-Benutzer habe ich mir nun auch ein Grafiktablett geleistet. Um nicht einmal günstig und dann nochmal teuer kaufen zu müssen, habe ich mich gleich für ein gutes Tablett, nämlich für das Intuos 5 touch S entschieden. Bisher bin ich sehr begeistert. In Photoshop erlebe ich mit dem Intuos einen ganz neuen Stil des Arbeitens - alles geht viel besser als mit Maus oder Touchpad, und viele Features wie drucksensitive Deckkraft oder Pinselgröße konnte ich ohne das Tablett bisher gar nicht nutzen. Für mich ist das eine Revolution der Photoshopverwendung - man kann wie auf einem Zeichenblock arbeiten.

Hier noch ein paar Hinweise, die mir vor dem Kauf auf Basis der Informationen hier bei Amazon nicht sofort klar waren:

* Das Intuos Small kommt mir alles andere als klein vor. Die aktive Zeichenfläche ist zwar nur etwa DIN A6, aber das ganze Gerät ist etwas größer als DIN A4. Ich bin froh, dass ich nicht das Intuos M oder L gewählt habe: Da man beim Zeichnen und bei der Verwendung von Photoshop den Cursor über den ganzen Bildschirm fahren muss, muss man auch die gesamte aktive Zeichenfläche nutzen. Dazu müsste man bei einem größeren Tablett sehr viel weiträumigere Handbewegungen machen als bei dem Intuos S. Ich glaube, damit würde ich nicht gut zurechtkommen - mir kommt dabei schon die Zeichenfläche des Intuos S recht groß vor. Da man sehr leicht zoomen kann, wüsste ich auch nicht, was ich mit mehr Zeichenfläche anfangen sollte. Ein größeres Intuos als das Intuos Small sollte man m.E. nur nehmen, wenn man weiß, dass man mit der größeren Zeichenfläche klar kommt - ggf. sollte man sich vorher mal bei youtube Videos zu den Geräten anschauen; das hat mir bei der Entscheidung wider das Intuos M und für das Intuos S geholfen.

* Bei dem Intuos liegen verschiedene Ersatzstiftspitzen bei, es ist also nicht erforderlich, sofort Ersatzstiftspitzen zu kaufen (die Spitzen nutzen sich prinzipbedingt langsam ab).

* Gut gefällt mir, dass das beiliegende USB-Kabel recht lang ist (schätzungsweise 1,5 Meter). Es ist daher ohne weiteres möglich, den Rechner auf den Schreibtisch und das Intuos auf den Schoß zu nehmen und darauf wie auf einem Zeichenblock zu zeichnen. Wer noch mehr Bewegungsfreiheit möchte, kann sich das Wireless Kit dazu kaufen.

* Was ich auch noch loben möchte: Ich fand die Verpackung des Intuos sehr gelungen - das ist zwar für die Funktionsweise unerheblich, es zeigt sich dabei aber eine gewisse Liebe zum Detail, die ich bei technischen Geräten ansonsten nur von Apple kenne.

Ansonsten gefällt mir noch vieles weiteres, das aber bereits in anderen Rezensionen beschrieben wurde.

Leider gibt es auch einen kleinen Minuspunkt: Bei mir funktionierten nicht auf Anhieb alle Funktionen der grundsätzlich sehr gelungenen Software (Mac OS 10.8, Photoshop CS 6, aktueller Wacom-Treiber). So habe ich es z.B. noch nicht hinbekommen, die Stiftgröße oder die Ebenenwahl in Photoshop über den "Drehknopf" des Intuos zu verändern (wohl aber funktionieren andere Funktionen wie bspw. Drehen der Arbeitsfläche oder Zoom des Drehrades). Vielleicht muss ich da noch etwas tüfteln - vorerst gebe ich dafür jedenfalls keinen Abzug in der Wertung.
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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gutes und zuverlässiges Tablet (mit einem aber), 14. September 2012
Ich bin von meinem Intuos3 auf das Intuos5 umgestiegen, weil mein altes schon ziemlich in die Jahre gekommen war und nach täglichem Gebrauch auch ziemlich abgegriffen war (ich bin Illustratorin und Grafikdesignerin und benutze es hauptsächlich zum digitalen zeichnen/malen).

Eine absolut richtige Entscheidung! Ich kann zwar nur mit dem Intuos3 vergleichen, aber was mir sehr gut gefällt:
- Kein festes USB Kabel
- der Touchring ist super - ich benutze ihn immer zum vergrößern bzw. verkleinern der Pinselspitze
- Schönes Design, angenehme Oberfläche
- Die Touchfunktion ist toll, insbesondere zum Drehen der Leinwandfläche beim Zeichnen in Photoshop

In Verbindung mit dem Wireless Kit von Wacom hab ich endlich alle Funktionen, die ich beim Intuos3 vermisst habe. Der Langzeittest steht noch aus, aber ich bin optimistisch, dass es genauso zuverlässig funktioniert wie mein altes Wacom.

EDIT: Nachdem ich das Intuos5 Touch jetzt einige Monate in Gebrauch hatte, muss ich leider einen Stern abziehen. Ich bin immer noch zufrieden, habe aber einige Punkte gefunden, die meine Begeisterung etwas schmälern:

- Die Oberfläche zerkratzt leichter als bei meinem alten Wacom. Durch die rauere Oberfläche zeichnet es sich zwar angenehmer, aber sie nutzt sich schneller ab.
- Folgernd daraus nutzen sich die Stiftspitzen viel schneller ab als bei meinem Intuos3. So kann man natürlich auch Geld machen.
- Wie es scheint, kann man bei der Touch Variante das Cover Sheet nicht selber austauschen. Ganz toll. Dann kann ich mein Tablet also in 2 Jahren (oder früher) zum Austausch des Cover Sheets einschicken, weil es dann sicher abgenutzt ist.

Ich liebe die Touchfunktion zwar immer noch, würde bei einem Neukauf allerdings darauf verzichten, weil die Basisversion alles hat was man braucht. Wahrscheinlich würde ich sogar zum Vorgängermodell greifen und Geld sparen. Abgesehen von den 3 Punkten bin ich dennoch sehr zufrieden. Vor allem die Akkulaufzeit beim Wireless-Betrieb hat mich positiv überrascht.
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26 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gute Fortsetzung, doch einige vermeidbare Mankos, 13. März 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe mir vor wenigen Tagen dieses, eigentlich gute, Grafiktablett in der Größe A5 (Medium/M)- Non Touch, bestellt.

Zunächst einmal ein paar Fakten über den Lieferumfang:
- Grafiktablett
- USB Kabel
- Treiber CD
- Stift
- Stifthalter mit Minenextraktor und Ersatzminen
- Farbliche Plättchen für den Stift
- Schnellstartanleitung
- eine Postkarte die mit "Hier fängt alles an" in verschiedenen Sprachen bedruckt ist.

Alles ist gut und sauber verpackt, man braucht eigentlich nie eine Schere zur Hand zu nehmen, außer beim Siegel/"Ich wurde noch nicht geöffnet-Aufkleber".

Hat man das Tablet ausgepackt kann man auch schon loslegen:
Usb Kabel anschließen und den Treiber installieren.
Wer jetzt denkt, er sollte den neusten Treiber auf der Wacom Homepage runterladen, der kann das getrost lassen, denn der
aktuelle Treiber wird bei der Installation von der CD, sowie ein Benutzerhandbuch (dessen runterladen man abbrechen kann), eh runtergeladen und installiert.

Hat man nun alles eingerichtet und Konfiguriert, kann man auch schon loslegen.

Jedoch habe ich hier zur Software/Treiber einige Kritikpunkte:
- Man bekommt keine Möglichkeit das Erscheinen der aktuellen Einstellungen auf dem Bildschirm, in zwar schlichtem schwarz, dennoch nervig,
beim betätigen einer Funktionstaste auszublenden, auch funktionieren manche Funktionstasten nicht immer, man muss dann das System neu starten, dann funktionieren diese komischerweise wieder.
(Ich spreche hier von Windows 7 64bit, bei 32bit oder Mac OS kann das durchaus anders sein)

(Bei einigen mit der Touch-Version des Tablets sollen Touch-Eingaben sehr ruckeln. Das kann ich natürlich nicht bestätigen, da ich nur die Pen-Version habe)

Auch zum Tablett selbst kann ich einige negative Punkte aufzählen:
- Die Funktionstasten: Diese sind mir wohl der größte Dorn im Auge, denn wenn man diese betätigt muss man schon ein wenig Kraft auf den Finger aufwenden, das kann
auf Dauer zwar nicht schmerzen, aber eben nervig sein, auch weil der Druckpunkt bei keiner Taste so wirklich gleich sein will und man sich immer vorsichtig "antasten" muss.

- Der Touchring: Ich habe zwar nicht den Vorgänger Intuos4 bessesen oder benutzen können, sondern lediglich das Intuos3er Modell einige Tage ausgiebig testen können (bei diesem gibt es aber noch keinen Ring, sondern "Streifen"), doch kommt mir dieser sehr ungenau vor, was ich auf diese matte Gummierung der Bedienelemente zurückführe.
Wenn man an diesem dreht, um z.B. zu zoomen oder die Pinselgröße zu ändern, bringt das Gummie viel Wiederstand auf den Finger auf, wodurch der Ring leider etwas ungenau wird.#

Neutraler Punkt:

- Die Oberfläche ist immer noch wie beim Intuos4 Modell papierähnlich rau. Natürlich gibt das einem ein Papier-ähnlicheres Gefühl, allerdings nutzen sich auch die Minen schneller ab.
- Wireless wird unterstützt, man muss sich aber ein, nunja Preislich nicht besonders angemessenes, Wireless Kit kaufen.

Positiv:
- Höchste Präzision, wie gar nicht anders bekannt bei allen Intuos Modellen

- Bei den mitgelieferten Minen hat man eine sehr große Auswahl.
- Beim Berühren der Funktionstasten bekommt man auf den Bildschirm eingeblendet, welche Funktionstaste man da eigentlich gerade benutzen möchte, ohne diese drücke zu müssen
- Die Touchringanuzeige ist jetzt übersichtlicher, denn es gibt jetzt, anstatt nur rechts LED Leuchten, diese nun Oben rechts und links, Unten rechts und links.
- Die aktive Fläche wird durch die beleuchteten Ecken noch übersichtlicher und ist leichter zu handhaben, da diese jetzt keine Kanten mehr direkt an den Kanten hat (ich weiß jetzt nicht, wie ich das formulieren soll, aber wenn man sich Bilder von den älteren Modellen und dem hier ansieht, wird das denke ich ganz klar.)

Wenn einem diese Kritikpunkte nicht wichtig sind, kann man getrost zum Intuos5 greifen, gerade wenn man eine Touchversion möchte,
und man erhält eine gute Fortsetzung mit der gleichen Präzision und Bedienung wie bei den älteren Modellen.
Ich persönlich bin dennoch sehr zufrieden mit meinem Tablett, und wenn ich bedenke, dass man das Intuos5 Non-Touch Modell günstiger als ein aktuelles Intuos4 Modell bekommt,
bereue ich den Kauf auch nicht.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Profigerät zu fairem Preis!, 24. Januar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich hatte mir vorweg das Wacom Bamboo bestellt und war etwas unzufrieden damit - irgendwas hat mir gefehlt! Als ich die ersten Momente mit dem Intuos von Wacom gearbeitet hatte wusste ich auch was.

Ich arbeite an einem 23 Zoll Bildschirm, der mit dem M-Tablet super abgedeckt wird. Der Stift liegt sehr gut in der Hand und hat eine tolle Verbindung mit dem Tablet. Man kann ein ganzes Stück über dem Tablet schweben und die Maus läuft auf dem Bildschirm mit. Bei dem Bamboo musste man schon fast auf dem Tabet kratzen um eine Reaktion zu bekommen. Die Bedienung ist anfangs natürlich bei eine Tablet Gewöhnungsache. Ein Bild das ich in wenigen Minuten mit der Maus bearbeite hat deutlich länger gedauert - aber da muss man sich reinarbeiten.

Das Intuos ist solide verarbeitet - die Knöpfe sind fest und lassen sich gut drücken. Die Instalation war in wenigen Minuten geschehen, das Arbeiten ist beinahe intuitiv! Ein tolles Gerät zu einem fairen Preis!
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Klasse Tablet und mit einem simplen Trick bewahrt man die Zeichenfläche vor Kratzern!, 11. August 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich fasse mich kurz was das tablet selbst (Wacom Intuos 5M ohne Multi-Touch) betrifft:

Ein klasse Tablet (mein erstes seit langem, verwende es zum digitalen Zeichnen)! Super Haptik, einfach Bedienung & Installation. Man kann auf Wunsch Stift & Tablet-Tasten für jede Anwendung separat konfigurieren - das ist besonders hilfreich wenn man bspw. mit mehreren Grafikprogrammen arbeitet. Bei mir funktioniert es problemlos mit: Paint Tool SAI, Manga Studio 5 und Photoshop.

Nun gibt es aber ein Problem: Die Pen Nibs nutzen sich sehr schnell ab und bereits nach 2 Monaten gelegentlicher Nutzung war meine Zeichenfläche ziemlich zerkratzt. Die Pen Nibs nutzen sich naturgemäß meist einseitig ab (da ich die Pen-Tasten verwende, kann ich den Pen nur auf eine Art halten) und hauen dann mitunter ordentliche Kratzer in die Zeichenoberfläche.

Irgendwann kam mir die Idee einfach ein DIN A4 Papier auf die Zeichenfläche zu kleben (mit Tesa an jeder Ecke am Tablet befestigt) und was soll ich sagen: Ich hab seit 2 Monaten den gleichen Pen Nib und er schaut fast aus wie unbenutzt! Und die Zeichenfläche wird durch das Din A 4 Papier vor weiteren Kratzern geschützt. Die Haptik gefällt mir nun sogar noch besser, als die glatte, ursprüngliche Zeichenfläche. Beim Intuos 5M passt exakt ein A4 Blatt auf die Zeichenfläche - bei einem kleineren oder größeren Tablet, kann man sich das Papier einfach entsprechend zuschneiden. Zudem ist diese Lösung absolut billig (der Preis eines Blattes Papier) und man spart Geld für teure Displayfolien (falls es die gibt). Ich möchte nicht wissen wie mein Intuos 5M ohne das Blatt Papier nach 2 Jahren Nutzung ausgesehen hätte ...

Mit diesem kleinen Trick bin ich 100% zufrieden mit dem Tablet. Schade nur, das Wacom selbst keine bessere Lösung anbietet, und wenn es nur die Möglichkeit wäre, weiterhin die Zeichenflächen-Folie auszutauschen. Ohne den Papier-Trick nutzen sich die Nibs wie gesagt sehr schnell ab und ein 5er Set Nibs kostet derzeit ca. 7€ bei amazon.de oder 5€+Versand bei Wacom direkt.

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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Mit Vorsicht gut..., 11. Oktober 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Das Intous 5 ist ein erneuter Versuch, mich mit einem Grafiktablett anzufreunden. Ich hatte vor 10 Jahren mal ein günstiges Aiptek-Tablett, bei dem sich der Stift auf dem Monitor verhielt wie ein Maus-Curser: Man befand sich immer am letzten Eingabepunkt, egal, an welcher Stelle des Tabletts man den Stift aufsetzte, man musste den Stift also immer in Schwebehaltung zum nächsten gewünschten Punkt weiterführen, bevor man weiterzeichnen konnte... kein Wunder, dass Skizzieren und Zeichnen so nur völlig verkrampft und spaßfrei möglich waren und ich lieber wieder mit Bleistift und Scanner arbeitete.

Da hat sich viel getan, gottseidank! Das Intuos sieht sehr wertig aus, die Spuren, die Finger und Hand hinterlassen, lassen sich einfach mit einem feuchten Tuch entfernen. Der Stift hält sich sehr angenehm in der Hand, die Eingabe ist äusserst exakt und das Gefühl auf der Eingabefläche angenehm. Und: das gewählte Werkzeug setzt immer exakt an der der Tablettposition entsprechenden Stelle am Monitor auf. Nach einer kurzen Umstellung arbeitet man am Monitor wie auf Papier. Für den Anfang ist gelegentlich die Option "Präzisionsmodus" recht hilfreich, da dann die Eingabe 1 zu 1 auf den Bildschirm / das Dokument übertragen wird.

Die Anzeige der Express-Keys bei Berührung ist praktisch, kommt aber öfter mal verzögert, ich habe meine Belegung aber mittlerweile eh im Kopf. Die Touch-Eingaben arbeiten sehr direkt, von Programm zu Programm unterschiedlich ist allerdings die Ansprechzeit: Photoshop zeigt z.B. vor dem Drehen erst einen Kompass, bevor man die Arbeitsfläche dann tatsächlich drehen kann, und verzögert auch gerne mal das Zoomen oder Scrollen - Corel Painter wiederum reagiert auf alle diese Eingaben völlig verzögerungsfrei. Evtl. Unterschiede liegen also wohl an den Programmen, nicht am Intous. Eingaben im Radialmenue werden oft erst beim zweiten Versuch angenommen - da ich vorwiegend mit Express-Keys arbeite, stört mich das nicht sonderlich.

Vorsicht ist allerdings bei den ersten Versuchen mit dem Tablett geboten! Die Stift-Eingabeempfindlichkeit ist im Menue so eingestellt, dass nur 100%iger Druck auf den Stift auch 100% Eingabe auslöst! Um diese 100% zu erhalten, muss man den Stift also wie eine Graviernadel aufs Tablett pressen, und: JA, es kann verkratzen (jedes Papier wäre da durch)! Durch den am Stift befindlichen Schalter ist man gezwungen, ihn immer in der gleichen Position zu halten, die Spitze nutzt sich also völlig einseitig ab und bildet scharfe Kanten. Dann einmal den Stift leicht gedreht (auf die scharfe Kante) aufgesetzt, und schon hört man ein seltsames Scratch-Geräusch und hat den ersten Haar-Kratzer im Tablett!!

Dagegen hilft:
1. Im Stiftmenue in die Feineinstellung gehen und den Punkt oben rechts im Diagramm nach links schieben - dadurch verstellt man die 100%-Schwelle, der Stift löst als dann z.B. bei 80% Druck schon 100% Signal aus. Dann fühlt sich das Ganze schon mehr nach Bleistift oder Pinsel an.
2. Den Stiftgriff entfernen und durch den Griff ohne Schalter ersetzen, durch die nun zwangsläufige ständige (und natürliche) Positionsänderung werden die Spitzen gleichmäßig - und rund - abgenutzt.
3. Einfach mal einen Bogen Druckerpapier unterlegen, mit der Standardspitze im Stift hat man dann ein herrliches Bleistift-auf-Papier-Gefühl und schont zugleich das Tablett, die Touch-Funktion und die Eingabeempfindlichkeit bleiben nach meiner Erfahrung voll erhalten.

Kleiner Kritikpunkt Nr.1 ist das mitgelieferte Kabel: Das ist wohl lediglich als Hinweis gedacht, sich doch schnellstmöglich ein Wireless-Set zu bestellen: Zu lang (man hat das Tablett vor bzw. neben der Tastatur liegen, also steckt man's auch dort an. Dazu ist allerdings ein sage und schreibe zwei Meter langes, relativ starres Kabel gänzlich ungeeignet, das sich mit vielen Schlaufen auf dem Schreibtisch breit macht. Es ist also wirklich nur als Ladekabel zu gebrauchen, da sollte sich Wacom einen Ruck geben und das Wireless-Set gleich mit in die Schachtel legen... bei dem Preis wäre das sicher noch drin ;)

Kleiner Kritikpunkt Nr.2 ist die Software, die man sich mit dem Erwerb des Intous freischalten kann:
- Sketchbook Express: Tolles kleines Zeichenprogramm, ist allerdings eh kostenfrei für Mac und PC im Internet erhältlich (sozusagen als Appetithappen für den großen Bruder Sketchbook Pro)
- Corel SketchPad: Eigentlich ein tolles Programm zum Skizzieren, ist allerdings von Corel aus dem Programm genommen, d.h. das Update, welches das Programm beim Starten laden will, wird nach kurzer Zeit abgebrochen, einfach weil Corel keinen Support mehr bietet, lediglich auf der englischsprachigen Corel-Website taucht es überhaupt noch im Archiv auf.
- Bleibt also nur noch Photoshop Elements, ein gutes Programm für alle Bildbearbeiter... Zeichner, Maler und Illustratoren gehen leider leer aus... schade!

Trotzdem bin ich begeistert von meinem Tablett, das Wireless-Set ist bestellt und wird in kurzer Zeit das Kabelgewirr vom Schreibtisch verbannen, die Umstellung vom Papier auf's Tablett war spielend und überraschend einfach. Ich würde es nicht mehr hergeben wollen!

Update 17.10.12: Seit einigen Tagen arbeite ich nun mit dem Stiftmantel aus dem Accessory Kit, also ohne störendem Schalter am Stift, ein ganz neues und wesentlich natürlicheres Stiftgefühl, wenn beim Zeichnen und Kolorieren nicht ständig der Schalter im Weg ist - und die Stiftspitze nützt sich - wie erwartet - wesentlich gleichmäßiger ab. Sehr empfehlenswert!
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