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Kundenrezensionen

38
4,1 von 5 Sternen
Chinese zum Mitnehmen
Format: DVDÄndern
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 24. Januar 2013
Roberto ist mürrisch, vom Leben und den Erfahrungen gezeichnet. Er hat sich in seinem Eisenwarenladen in Buenos Aires in seiner Einsamkeit eingerichtet: ein kleiner, nicht unglücklicher Kosmos inmitten von Gewohnheiten und Hobbies wie z.B. dem Sammeln von skurrilen Meldungen aus aller Welt, die Roberto sorfältig aus der Zeitung ausschneidet und in sein Album klebt. Er ist überzeugt: Das Leben ist im Kern absurd und irgendwo ohne Sinn.

Der Zufall will es, dass ihm das Schicksal genau so eine skurrile Geschichte beschert, von denen er sonst nur liest: Jun, ein junger Chinese, der auf der Suche nach seinem Onkel in Argentinien gestrandet ist, fällt ihm buchstäblich vor die Füsse. Und da weder das chinesische Konsulat noch sonst jemand Unterstützung bietet und Jun kein Wort Spanisch spricht, kann sich Roberto - auch wenn er das am liebsten täte - nicht aus der Verantwortung ziehen. Jun erhält vorübergehend Asyl in Robertos vier Wänden. Konflikte und Missverständnisse sind vorprogrammiert. Aber es findet auch Verständigung statt, sodass man am Schluss gar nicht mehr so genau weiss, wer von beiden sich Schritt für Schritt mehr integriert in das Leben und den argentinischen Alltag ganz allgemein.

Auch wenn das Aufeinandertreffen der Kulturen und zweier einsamer Seelen von der Situationskomik lebt und der Trailer ein bisschen klamaukig wirkt: Der Film setzt mehr auf das Lächeln als auf laute Lachter, ist eine herzerwärmende Komödie mit melancholischen und ruhigen Zwischentönen. Sie ist all jenen empfohlen, denen z.B. Anna Gavaldas "Zusammen ist man weniger allein" gefallen hat und die Independent Filme aus Lateinamerika mögen. Ein Tipp: Auch den Abspann gucken, weil da auch noch ein Puzzlestein folgt...

Als Bonusmaterialien sind auf der DVD eine Featurette sowie die Originaltrailer dabei. Der Film ist in Argentinien mehrfach ausgezeichnet worden und hat u.a. auch die Publikumspreise bei den Festivals in Mannheim und Rom gewonnen.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 19. Juni 2014
Eine Parabel von der Sinnlosigkeit des Lebens. So sieht es der Eisenwarenhändler Roberto (Ricardo Darin). Er sagt ‘Das Leben ist unsinnig, völlig absurd‘. Deshalb sammelt er völlig unsinnige Nachrichten aus der Zeitung. Wie die vom Anfang des Films: ‘Kuh fliegt in China vom Himmel und erschlägt die Verlobte.‘
Wir sehen im Verlauf des Films mehrere sinnlose Unfälle, wobei die bisher bekannten Darsteller stets die Rollen übernehmen.
Konkret fällt Roberto hier ein aus dem Taxi geworfener Chinese buchstäblich vor die Füße. Es folgen die üblichen Verständigungsschwierigkeiten und Robertos Versuche Jun loszuwerden. Das wird mit leiser Ironie erzählt. Ricardo Darin spielt den grantelnden alten Mann als Sympathieträger, der zwar psychologisch immer noch an Mutters Rockzipfel hängt (redet mit der Toten und macht ihr Geschenke) und völlig unempfindlich ist für die Avancen von Mari (Muriel Santa Ana).
Es wird aber auch erzählt, warum Roberto so geworden ist: Das argentinische Trauma des verlorenen Falkland Krieges. Hier hat Roberto wohl töten müssen. Das ist ernst, aber nicht wirklich traurig und tut der Komödie keinen Abbruch.
Am Ende erfahren wir, warum die Kuh geflogen ist. Bedeutungsschwanger leitet sie Roberto zu Mari, dann die hat ihm zuvor erzählt, dass sie eine Kuh hat. So fügt sich alles nett in einander. Das Sinnlose bekommt einen Sinn. Und das längst fällige Happy End wird nur angedeutet. So nimmt der Zuschauer zwar nicht den Chinesen mit, aber die verbliebene gute Laune.
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 12. April 2013
(Kinoversion)

Und schon wieder ein Film, der auf einer wahren Begebenheit beruht. Ich mag das ja, wenn man sich vorstellen kann, dass die Dinge, die man auf der Leinwand sieht, tatsächlich mal so oder so ähnlich passiert sind und es die Menschen, um die es im Film geht, wirklich gibt oder gegeben hat. Besonders schön ist das, wenn es um eine so ungewöhnliche wie herzige Geschichte geht wie in "Chinese zum Mitnehmen". Der argentinische Regisseur und Drehbuchautor Sebastián Borensztein hat hier mit nur 5 Millionen Dollar Budget einen ruhigen, kleinen Film geschaffen, für den sich der Zuschauer während seiner 93 Minuten Dauer langsam aber sicher erwärmt und anschließend das Kino mit einem Anflug von Melancholie verlässt. Die gelassene, manchmal fast stoische Erzählweise wird sicherlich nicht jedem gefallen und verhindert ab und an auch, dass einem die Figuren so nahe kommen, wie man es sich vielleicht gewünscht hätte, aber dennoch entfaltet "Chinese zum Mitnehmen" seine eigene, kleine Magie, der man sich nicht verschließen kann.

Roberto (Ricardo Darín, "In ihren Augen", "XXY") führt in Buenos Aires ein sehr beschauliches, eigentlich schon eintöniges Leben. Der Misanthrop führt den Eisenwarenladen seines verstorbenen Vaters weiter, hat keine Freunde und stößt seine Bekannte Mari (Muriel Santa Ana), die sich in ihn verliebt hat, nach einer gemeinsamen Nacht wieder von sich, weil er jeglichen emotionalen Anforderungen, die das Leben an ihn stellt, nicht gewachsen ist. Er zählt pedantisch die gelieferten Schrauben in seinem Laden nach und macht dem Lieferanten regelmäßig die Hölle heiß, wenn mal wieder ein paar zu wenig geliefert wurden. Er geht jeden Abend um Punkt elf Uhr ins Bett und frühstückt jeden Morgen das Gleiche (Tee und ein Stück trockenes Brot). Lediglich sein einziges Hobby ist etwas ungewöhnlich. Roberto sammelt Zeitungsausschnitte von bizarren Katastrophenmeldungen oder Unfällen, die er ausschneidet und in Alben klebt. Als er eines Tages beobachtet, wie der Chinese Jun (Ignacio Huang) aus einem Taxi geworfen wird, nimmt er sich erstaunlicherweise seiner an und versucht, ihm zu helfen. Jun ist wegen einer schrecklichen Katastrophe aus China geflüchtet und nun in Buenos Aires auf der Suche nach seinem Onkel. Da dieser aber unter der angegebenen Adresse nicht mehr zu finden ist und Roberto weder bei der Polizei noch der chinesischen Botschaft und auch in Chinatown nicht weiterkommt, lässt er Jun erstmal bei sich wohnen. Da Jun aber kein Wort Spanisch spricht und Robert natürlich kein Wort Chinesisch, erschwert die Sprachbarriere den Umgang der Beiden noch mehr, als es Robertos wortkarge und mürrische Art sowieso schon tut. Dennoch findet eine, wenn auch zunächst widerwillige, Annäherung zwischen diesen beiden unterschiedlichen Menschen statt, die Robertos Leben verändert. Und das, wo Roberto doch nichts so sehr hasst wie die Abweichung von seinen jahrzehntelang ausgeübten Gewohnheiten…

"Chinese zum Mitnehmen" ist ein leiser Film, ein Film der sehr feinen Zwischentöne, die zu hören und zu sehen man sich bemühen muss. Letztendlich passiert nicht viel in diesem Film und Vieles wiederholt sich auch, dennoch sollte man nicht den Fehler begehen, diesem Film mit Unaufmerksamkeit oder Langeweile zu begegnen. Denn gerade in dem scheinbar Alltäglichen, den gewohnten Abläufen in Robertos trostlosem Leben und dem Wandel, dem diese durch Jun auf einmal unterworfen sind, liegt das Geheimnis dieses kleinen argentinischen Werkes.

Aufgepeppt werden die sich wiederholenden Abläufe durch Mari, die mit ihrem sonnigen, optimistischen Gemüt immer wieder in Robertos Leben auftaucht und versucht, diesem grummeligen Einzelgänger ein Lächeln oder ein paar nette Worte zu entlocken. Da ihr dies nur selten gelingt, verlagert sie ihren Fokus auf Jun, dem sie Buenos Aires zeigt und für den sie sogar einen Lieferjungen als Dolmetscher auftreiben kann. Parallel dazu versucht Roberto alles, um Jun wieder loszuwerden und dessen Onkel ausfindig zu machen. Die unterschiedlichen Emotionen, die hier generiert werden, verleihen dem Film seinen ganz besonderen Charme. Darüber hinaus werden einige von Robertos gesammelten Unglücksmeldungen von Borensztein visuell umgesetzt, was gleichermaßen absurd und komisch ist.

Die Darsteller überzeugen durch die Bank weg. Besonders Ricardo Darín, dessen schöne Augen immer so traurig blicken, ist ein bis in die letzte Faser authentischer Misanthrop, der nach und nach sein Herz für seine Mitmenschen entdeckt. Ingnacio Huangs Jun ist durch die Sprachbarriere natürlich für den Zuschauer etwas schwerer zugänglich, da sein Chinesisch auch in der deutschen Version nicht übersetzt wurde, kann aber dennoch durch Gestik und Mimik nachvollziehbar den traumatisierten und verzweifelten Immigranten verkörpern. Und auch Muriel Santa Ana als Mari überzeugt mit ihrer ungezügelten Leidenschaft für das Leben und für Roberto, den sie sanft, aber beharrlich umwirbt. Die weiteren Nebenrollen, die sich aus Bekannten und Kunden Robertos zusammensetzen, runden das Darstellerbild ab.

"Chinese zum Mitnehmen" erzählt eine ungewöhnliche Geschichte, wie sie wohl so nur das Leben schreiben kann. Deshalb wirkt alles sehr realistisch, aber natürlich auch ab und an nicht sonderlich spektakulär, was in diesem Fall der Natur der Charaktere zuzuschreiben ist. In Ricardos Leben geschieht nicht viel, dies kann auch Jun nur bedingt bzw. temporär beeinflussen. Für jene Sequenzen im Film braucht man ein wenig Geduld, wobei für mich zu keinem Zeitpunkt Langeweile aufkam. Es muss nicht immer spektakulär, rasant und aufregend sein, oftmals bescheren einem solch kleine, unaufgeregte Filme einige sehr schöne Kinomomente. "Chinese zum Mitnehmen" ist ein solcher Film, der zwar nicht allzu lange im Gedächtnis bleibt, einem aber angenehme 93 Minuten beschert. Somit gerne sehr gute drei von fünf ungewöhnlichen Zeitungsmeldungen, die einem schneller als man denkt selbst widerfahren können.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 10. August 2012
Für den Durschnitts-DVD-Konsumenten eher nicht zu empfehlen, zeigt sich das kleine argentinische Kammerspiel als netter Cineastentreffer.
Ricardo Darin spielt seine Rolle als verschrobener Einsiedler, in seiner abgeschlossenen Inselwelt, einer Eisenwarenhandlung, klassisch runter (war aber natürlich in anderen Produktionen schon weitaus stärker).
Der ihm "zugelaufene" Chinese Jun, auf der Suche in Argentinien nach seinem einzigen Verwandten, weckt in Roberto (sprich: Robinson) unweigerlich Verantwortung für seine Mitmenschen, außerhalb seines verschrobenen kleinen Lebens. Die mit der Zeit aufkommenden Zerwürfnisse und sozialen Spannungen des Zusammenlebens mit dem neugewonnenen Freitag, der des Spanischen nicht mächtig ist, lässt den Eigenbrötler Roberto an sich selbst (ver)zweifeln. Robertos Eintönigkeit, sein gemütlich eingerichtetes Leben im heimischen Kokon wankt und das alte Eisentor seines Lebens/Ladens scheint gebrochen.
Letztlich auch Robertos -trostlose- Lebensweisheit, dass alles dem Zufall unterliegt und er so seinem Leben eben nichts mehr abgewinnen kann, da alles Bemühen des Menschen -natürlich aus seiner Sicht- zwecklos ist, kommt durch eine für ihn unmögliche und nicht begreifbare, in der Vergangenheit liegende, kleine Schicksalsverbindung mit Jun, der seine Braut in China durch eine fliegenden Kuh verlor, einzigartig ins Wanken.

Eine kleine, eine nette, eine ruhig erzählte Abwandlung einer Robinsonade, mit einem großen Schauspieler.

3,5 (dicke) Sterne, von einem großen Ricardo-Darin-Fan.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 19. Juli 2012
Gestern Abend sah ich den Film in einem Schweizer OpenAir-Kino und ... war begeistert und berührt. Was für ein schöner Film. Die Handlung, ganz nüchtern betrachtet ist banal. Die Inszenierung, die Schauspieler, das Spieltempo, die Bildfolgen und -schnitte, die kleinen bewusst gesetzten Gesten und Mimiken (u. a.) sind genial arrangiert. Ich fühlte mich nie manipuliert sondern hatte das Gefühl etwas "echtes" zu sehen, wenn es um die dargestellten Gefühle geht. Die Anfangshandlung, die dazu führt, dass der junge Chinese nach Argentinien gespült wird, ist etwas abstrus. Bis man am Schluss eine relativ plausible Erklärung dafür bekommt. Sehr lang mit der Frage, was soll dieser etwas merkwürdige Anfang, hält man sich m. E. aber eh nicht auf. Die Tatsache, dass der junge Chinese in Argentinien ist und dort hoffnungslos überfordert und alleine ist, nimmt einen sehr bald in seinen Bann. Roberto, der kauzige argentinische Eisenwarenhändler, bei dem der junge Chinese "landet" ist eine Inszenierung für sich. Ebenfalls wunderbar glaubhaft gespielt und vorgängig überzeugend uns als Zuschauer nahe gebracht. Ich sah den Film im Original mit Untertiteln. Nur Roberto wird in den Zweiergesprächen untertitelt. Juan nicht. Erst als ab und an ein Übersetzer ins Spiel kommt, erfahren wir mehr über Juan. Es reicht völlig aus, um den Film zu verstehen. Das Juan mit seiner eher tragischen Geschichte Roberto hilft der Liebe in seinem Leben Raum zu geben macht aus dem Film ein richtig guter Feelgood-Movie. Wie und worum es hier geht, sei aber noch nicht verraten.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 15. Mai 2014
Klar mußte ich den auf DVD kaufen, und ich hab es nicht bereut.

Das Bild ist glasklar, die Farben und der Schwarzwert perfekt. Wenn man das Alters des Filmes bedenkt ist das Ergebnis umwerfend gut.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 14. April 2014
Einfach anschauen und lachen und nachdenken über eigene eingefahrene Gewohnheiten (und hier wieder unnötige Arbeit für die Mindestanzahl an Wörtern, die man schreiben muss für eine Amazon-Rezension)
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 18. Juni 2014
Ein sehr schöner, sensibler Film mit einem subtilen Humor und einer sehr nüchternen Betrachtungsweise des Lebens.
Die zwei Hauptdarsteller spielen einfach genial.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 13. April 2014
Eine Geschichte voller Humor über unsere verschiedenen menschlichen Seiten: über Mitmenschlichkeit und deren Grenzen; über unsere Berwertungssysteme in unseren Beziehungen; über verschiedene Kulturen......und ein Blick ins soziale Gefüge zweier so verschiedener Menschen. Und nicht zuletzt handelt die Geschichte dieser zwei Männer von Respekt für die Andersartigkeit des Mitmenschen.
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Ein knurriger Einzelgänger namens Roberto nimmt schicksal(?)-gedrungen einen Chinesen bei sich auf, der ihm quasi vor die Füße fällt. Ab da gerät sein mechanisches, ereignisarmes Leben aus den Fugen und sein Seelenfrieden bekommt Risse …

Dabei wird der Zuschauer Zeuge eines beinahe minutiösen Filmerlebnisses, das sich in erster Linie auf den Grantler Roberto bezieht (und seine zwischenmenschliche Ungeschicktheit), um einige schräge Züge seines Charakters offenzulegen (die teilweise aus seiner Vergangenheit resultieren). Der Regisseur porträtiert einen Mann mit sozialen Defiziten: behutsam, ihm Freiraum lassend. Und die Schauspieler machen ihre Sache gut. Nicht immer ist der Film witzig; der Witz wird von den Machern auch nicht aus der Geschichte gepresst. Viel mehr passieren einige Dinge, die amüsant sind.

Das Tempo ist gemächlich, der Ablauf festgelegt: Roberto ist halt ein Gewohnheitsmensch. Deshalb mag man etwas enttäuscht sein, weil der Trailer eine launige Komödie suggeriert. Dem ist nicht so. Meines Erachtens ist der Film ein ungewöhnliches, ruhiges Drama – zum einmal Schauen. ("Sie sind ein schöner Mann" ist dramaturgisch ähnlich, berührte mich aber mehr.)

Die DVD enthält u.a. 8 Trailer – da hat man sich wohl was dabei gedacht (8 = Glückszahl in asiatischen Ländern). Glücklich wird jedoch nur der sein, der sich auf den Film einlässt, Zeit, Geduld und Einfühlungsvermögen mitbringt. Dann wird man auch ein wenig Spaß ernten.

3,5* von mir.
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