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Ein Garant für musikalische Stilsicherheit, ein vollkommenes Klangerlebnis und das Erzeugen eines Stimmungsgemischs aus Melancholie, unkonkreter Nachdenklichkeit und subtiler Erotik, war Chris Botti vom ersten Album an. "First wish" ist mittlerweile 17 Jahre her und bis zum nun neuen Album "Impressions" wich er von diesem ihn prägenden Konzept niemals ab. Warum auch?
Er ist der Ästet unter den großen Jazz-Trompetern unserer Zeit, absolut Meisterhaft sowohl an seinem Instrument als auch in der Auswahl der Stücke, um einem Album einen dramaturgischen Bogen zu geben. Auf "Impressions" nun einmal mehr, zum insgesamt zwölften Mal bisher (zehn Studio- und zwei Live-Alben).

Was er spielt, ist nicht von der Struktur her kompliziert, keine verrückten Sessions in gut verqualmten Jazz-Kellern, sondern feingliedrige Melodiebögen, die verführen wollen, die die Sinne behutsam aus der Rationalität der Wirklichkeit locken. Und es ist immer wieder faszinierend, welch unendlich sanfte Klänge er diesem Instrument entlockt - das ist die Kunst! Der immer wieder in Kritiken aufkommende Vergleich mit Miles Davis in den 1950er und frühen 1960er Jahren ist geradezu zwingend. Wie auch Davis und der nicht minder legendäre Chet Baker spielt auch Botti eine "Martin Committee" Trompete und sein Spiel hält den Vergleich zu den beiden Jahrhundert-Trompetern mühelos stand.

Auf "Impressions" verneigt sich Botti mit dem ewig schönen "Concierto de Aranjuez" vor Miles Davis, der dieses bereits 1939 von Joaquin Rodrigo komponierte Stück 1960 zum zentralen Thema seines legendären "Sketches of Spain" Albums und damit weltberühmt machte.

Eine weitere Querverbindung zu Miles Davis auf diesem Album ist das Gastspiel von Herbie Hancock (von 1963-1968 bei Davis am Piano), der für das von ihm komponierte Stück "Tango suite" zu Botti ins Studio kam, um den Klavierpart selbst einzuspielen.

Auch auf seinem neuen Album schlendert Chris Botti gelassen über Genre-Grenzen hinweg und fügt zusammen was zum Teil Jahrhunderte auseinander liegt. Das Album beginnt mit Chopins "Prelude No. 20 in c-minor" aus 1838 und ist nur drei Stücke weiter in der Zeit schon fast 160 Jahre später im Jahr 1995 bei Michael Jacksons "You are not alone" angekommen. Es funktioniert und fügt sich aneinander, ohne bemüht oder erzwungen zu klingen.

Neben einigen anderen Gästen, Instrumentalisten wie Sänger, ist der Abschluss des Albums wahrlich dann der überraschende Höhepunkt der Platte. Überraschend, weil "What a wonderful world" sicherlich schon weit öfter aufgenommen wurde als dem Lied gut tut, und ein skeptisches Hochziehen einer Augenbraue, bei erstmaligem Überfliegen der Titelliste, ist auch völlig verständlich. Die Augenbraue beruhigt sich aber sobald man das Stück gehört und genossen hat. Mark Knopfler kam als Gast nebst Gitarre und spielte gemeinsam mit Botti und seinen Musikern eine Version dieses überstrapazierten Klassikers ein, die jeden der es hört das Lied neu entdecken lässt. Die Wechselwirkung von silbrig funkelnden Trompeten-Tönen, Knopflers weinender Gitarre und vor allem die Art, wie Knopfler den Text mehr spricht als singt, befreit die Nummer von jedem Kitsch - eine magische Aufnahme.
Und auch insgesamt bleibt nur zu resümieren: "Impressions"? What a wonderful record!
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am 17. Dezember 2015
Ich habe vorher noch nie etwas von Chris Botti gehört, habe ein Stück von seiner neuen CD "December" im Fernsehen gesehen und fand es einfach nur gut. Da ich aber nicht noch eine Weihnachts CD - denn darauf werden natürlich auch Weihnachts-Klassiker gespielt - sicher ganz hervorragend - wollte aber keine weitere weihnachtliche Musik-CD. Daraufhin habe ich mich erst mal schlau gemacht: Wer ist überhaupt Chris Botti, da ich kein Kenner der Jazz - oder Blues-Szene bin, da ich sie nicht so oft höre, wenn , wenn aber, dann gerne. Ich höre gern Jazz und Blues und auch Soulmusik, aber eben nicht so oft. Dann habe ich mich hier informiert, welche CDs er herausgebracht hat und mir einzelne angehört. Daraufhin war ich sofort von "Impressions" sehr begeistert. Wie gesagt , ich bin kein Kenner der Trompeter- und Jazz-Szene, aber sie interessiert mich schon. Til Brönner, Nils Wülker, sind die neuesten , die ich kenne und von denen ich auch eine CD besitze. Ich habe diese CDs gekauft, weil sie mir gefallen und kann auch keine grossen Abhandlungen darüber schreiben. aber natürlich schaue ich mir zusätzlich auch vor einem Kauf die Rezensionen an. Aber wenn ich voll überzeugt bin, dann auch schon mal nicht. Und diese hier habe ich auch voll aus dem Bauch heraus gekauft, nachdem ich etwas über den Hintergrund von Chris Botti erfahren habe. Sie ist sehr schön, wenn man einfach nur eine bestimmte Stimmung hat und auch mal allein sein möchte . Ist sehr schön bei Kerzenschein zu hören . Ein Teil der Titel war mir bekannt in anderen Versionen. Aber er spielt die Trompete so wunderbar, dass es eine ganz andere Version ist und auch kaum auffällt. das man diesen Titel schon zigmal gehört hat. Daneben auch mir unbekannte Titel, die er aber mit so viel Einfühlsamkeit spielt, Eine ganz tolle CD. Da ich die anderen CDs nicht kenne, habe ich keine Vergleichsmöglichkeit. Aber diese hier ist etwas für Abende, an denen man vielleicht auch mal allein sein möchte oder ist. Wunderbar ruhige Musik. Und as hat mir am meisten gefallen. Die Ruhe, mit der er seine Trompete spielt Die Stücke gehen auch angenehm ineinander über - sehr stimmig. Oder eben für eine Abend zu Zweit. Aus dieser Musik kann man viel machen. Oder seinen Weltschmerz verarbeiten. Fazit: zu dieser Musik gehört einfach Kerzenlicht und ein guter Espresso eventuell auch noch, ob allein oder zu Zweit . Sie ist wunderschön. Das ist für mich Trompete in ihrer schönsten Form. Und zum Schluss auch noch eines meiner frühen Lieblingslieder : What a wonderful world. .
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am 18. September 2014
Ein Traum von schöner Musik. Ich hörte und sah Chris Botti das erste mal im Konzert mit Barbra Streisand. Dort begeisterte ich mich so sehr, das ich mir unbedingt eine CD kaufen wollte. Mittlerweile habe ich 4 CD s von Botti - einfach klasse!!!
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