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5.0 von 5 Sternen Trust me.. These Vampires aren't the "sexy" kind!
This book surprised and impressed me. I was surprised that I was so impressed. I really went into this with mixed expectations. I first thought "bleh, vampires...boring" but then I thought "Julie Kagawa is an author that everyone seems to enjoy, she will bring it". The world building in this story is perfectly executed. As soon as you start reading you will be in this...
Veröffentlicht am 17. Mai 2012 von Nana

versus
3.0 von 5 Sternen Nicht so spektakulär wie erhofft...
Das Buch hatte ich schon für eine längere Zeit auf meinem Radar und irgendwann habe ich dann einfach zugeschlagen und auch gleich angefangen zu lesen. Leider muss ich sagen, das sich nicht ganz so begeistert war, wie erhofft.

Allie ist an sich eigentlich ein ganz sympathischer Charakter, aber irgendwie fand ich sie etwas langweilig. Sie ist zwar eine...
Vor 3 Monaten von Lesemaus veröffentlicht


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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Trust me.. These Vampires aren't the "sexy" kind!, 17. Mai 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Immortal Rules (Blood of Eden - Book 1) (Kindle Edition)
This book surprised and impressed me. I was surprised that I was so impressed. I really went into this with mixed expectations. I first thought "bleh, vampires...boring" but then I thought "Julie Kagawa is an author that everyone seems to enjoy, she will bring it". The world building in this story is perfectly executed. As soon as you start reading you will be in this desperate world, and feel the hopelessness of this place ruled by vampires. The rabids are truly terrifying as well. They are I guess half zombie, half vampire, and 100% creeped me the F out! The romance was actually beautifully done, and this is from someone who doesn't usually care about romance much at all.

The story itself was often quite intense and engaging. When you get into this book you will need to keep reading, because this book does a fantastic job at sucking you in. As soon as one little issue is resolved she throws something else at you. Her writing is just fantastic, and she is the queen of suspense.

I am one of the rare people who loves YA yet has never read the Iron Fey series by Miss Kagawa. I'm not sure why, really, because it is highly praised my all of my friends, and has decent ratings and whatnot. Either way my point is just that I can't compare this to her other series, but I have been seeing other reviewers say that this series is much darker.

I can't think of any YA lover that I would NOT recommend this to. Part Paranormal Romance, Fantasy, Dystopia, Vamp, Zombie, and much more, it has so much to offer.
Awesome read. Definitely one of my most favorite books this year!
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Immortality is a lonely road.", 23. Mai 2012
Von 
Beaches (DE) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Immortal Rules (Blood of Eden - Book 1) (Kindle Edition)
Dies ist der Auftakt einer neuen Trilogie und ich bin schwer begeistert. Dystopie trifft auf Vampirroman trifft auf Zombies - eine fesselnde, erschreckende Welt mit der unglaublich sympathischen Heldin, Allison Sekemoto.

Kagawas Welt spielt in einer düsteren Zukunft, in der ein Großteil der Menschheit durch einen Virus vernichtet wurde. Vampire haben sich aus den Schatten erhoben, um ihre Nahrungsquelle zu schützen. Versuche, erkrankte Menschen mit Hilfe von Vampirblut zu retten, erschufen weitaus fürchterlichere Kreaturen (sog. Rabids) als die Blutsauger, die nun über den kläglichen Rest der Menschheit - eingepfercht wie Vieh in Vampirstädten - herrschen.

Allison Sekemonto ist in der Vampirstadt New Covington geboren und lebt dort als "Unregistrierte" - Menschen können sich einem Vampir anschließen und werden gegen regelmäßige Blutspenden mit Nahrungsmitteln versorgt. Wer sich nicht als Blutspender registriert, muss für sich selbst sorgen - was in Kagawas Welt äußerst schwierig ist und so kämpft Allie sich Tag für Tag durch aber ihr Hass auf Vampire ist stärker als der ständige Hunger. Als sie jedoch tödlich verletzt wird, steht sie vor der Wahl zu sterben oder selbst zu eines der Geschöpfe zu werden, die sie ihr Leben lang verachtet hat.

Die Geschichte wird von Allison erzählt und Kagawa nimmt sich anfangs Zeit, die Welt gut zu erklären. Kagawas Vampire sind kalt, berechnend und als Allison auf den Vampir Kanin trifft, war ich mir sicher, dass nun die übliche Vamp-Lovestory einsetzen würde aber wie auch bei vielen anderen, überraschenden Wendungen lag ich hier mehr als falsch. Allison versucht Frieden mit ihrer neuen Existenz zu schließen und ist anfangs überzeugt davon, ihre Menschlichkeit beibehalten zu können. Ein schmerzlicher Verrat zwingt Allison die Stadt zu verlassen und mit ihrer ereignisreichen Reise beginnt ihre Suche nach ihrer neuen Identität.

Kagawa stellt ihre Heldin vor schweren Prüfungen. Sie lässt Allison - die ich anfangs als äußerst kühl und herzlos empfand - wachsen, macht jedoch keine unschlagbare Superheldin aus ihr. Im Gegenteil, Allison macht Fehler, überschätzt sich und ihre neuen Kräfte. Sie kämpft mit Blutlust, Vorurteilen der Menschen, Einsamkeit und muss einige Verluste durchmachen. Romantik spielt eine eher recht kleine Rolle aber auch hier hat Kagawa mich positiv überrascht, denn dieser Teil überlagert die Geschichte nicht und das in diesem Genre mittlerweile leider übliche Liebesdreieck bleibt dem Leser zumindest in diesem Teil erspart.

Das Buch erinnert an eine Mischung aus Hunger Games, Delirium und den Morganville Vampiren - hat aber dennoch seinen ganz eigenen Charakter und Charm. Kurzum ein fesselndes, erschreckendes aber auch berührendes Buch mit einer tollen Heldin, dessen Fortsetzung "The Eternity Cure" leider erst im nächsten Jahr erscheinen wird.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Endzeit mit Vampiren, 6. August 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Immortal Rules (Blood of Eden - Book 1) (Kindle Edition)
Eigentlich fast mehr eine Endzeit-Story als eine Vampirgeschichte, aber nur fast.
Die Menschheit wurde vor Jahrzehnten durch einen Seuche dezimiert. Durch Experimente mit, und an, Vampiren sollte eine Heilung gefunden werden.
Ging natürlich schief, stattdessen entstanden die Rabidds, Vampire ohne Verstand die schon durch einfache Bisswunden Menschen infizieren können.
Es enstanden durch die Seuche von Rabidds belagerte Städte die von Vampiren beherrscht wurden mit Menschen die zum Blutspenden genötigt werden.
In einer solchen Stadt lebt Allison genannt Allie.

Hätte mir als Einführung in die Geschichte mehr Zeit mit Allie gewünscht, da kennt man sie erst 2-3 Tage und schon stirbt sie, aber das ist erst der Anfang.
Der Vampir der sie "rettet" gibt ihr auch eine Kurzausbildung zum Überleben als Vampir, bevor sie getrennt werden.
Allie stösst auf eine Gruppe wanderner Menschen denen sie sich, als Mensch getarnt, anschliesst.
Diese Gruppe ist auf der Suche nach EDEN einer Stadt in der Menschen sicher vor Vampiren und Rabbids leben können.

Rest bitte selber lesen.

Ich werde einen weiteren Teil der Serie auf jeden Fall holen, mich jetzt aber mal um die "Iron Fey Serie" der Autorin kümmern ;)

5 von 5 Sternen
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5.0 von 5 Sternen Großes Potential, 7. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Immortal Rules (Blood of Eden - Book 1) (Kindle Edition)
Ich habe ehrlich gesagt nichts besonders Gutes erwartet und mich mit dem Inhalt im Vorhinein nicht besonder vertraut gemacht. Gerade darum hat es mich positiv überrascht. Endlich mal kein 200 Seiten TeenieFantasy Roman, in dem alles gleich abläuft. Es gibt zwei Parellelen: Zun den AshesBüchern (weil veränderte Welt, in der es kaum noch Technik gibt, dafür verseuchte Zombies, die vor den Städten und in dunklen Wäldern warten) und zur AmorTriologie (wegen den verwahrlosten Unregistrierten und anderen Einzelkämpfern, die versteckt in den Stadträndern bzw. außerhalb der Städte leben und um ihr Überleben kämpfen). Allerdings geht es eben um Vampire, also doch irgendwie etwas anderes.
Achtung Spolier!: Was mich etwas überrascht hat, war dass die Liebesgeschichte nicht zwischen Kanin, Allies Vampirschöpfer und Allie selbst entsteht, sondern zwischen Allie und einem menschlichen Jungen, den sie nach ihrer Flucht aus N.C. trifft. Auch ist es keine glatte, schöne Liebesgeschichte - sondern durchzogen von vielen Tiefen. Es fließt sehr viel Blut (wie in Ashes) und Allie entwickelt sich zu einem starken Vampir - sie beschützt Zeke (den Jungen) und nicht umgekehrt. Zumindest meistens. Die Persönlichkeiten sind gsd nicht nur schwarz und weiß und manche Monster werden im zweiten Teil sogar recht symphatisch.
Das einzige, das mich stört, ist diese Rückradlosigkeit der ganzen Menschheit in dieser Geschichte. Ja - die meisten Menschen sind wohl so - aber eine Bande, die außerhalb der ganzen Vampirmeute lebt und sich trotz des ständigen Hungers und der Kälte wehrt, sich diesem System unterzuordnene - denen traue ich doch mehr zu, als sich ständig gegenseitig auszuliefern (dann könnten sie auch gleich zu den Vampiren gehen). Und - wo sind die ganzen Kinder? Im Prinzip kommen nur zwei Kinder vor - diejenigen, die mit Zeke reisen. Aber es muss doch auch andere geben? Babies? Familien? Wenn es kaum noch Nachwuchs gibt (was verständich wäre), wäre es trotzdem gut, ein zwei Worte darüber zu verlieren. Denn im Prinzip besteht die Welt nur aus halbwüchsigen Fringeleuten und älteren Vampiren. Ahja - nicht zu vergessen, die ganzen Rapids (Zombies), die ja eigentlich einmal Menschen waren - also müssten auch da Kinder dabei sein?
Nunja - das ist in Wahrheit kein wirkliches Problem. Die Geschichte ist auf jeden Fall wirklich gut und hat Potential, das sie hoffentlich nicht verspielt. Bin schon in der Mitte des zweiten Teils - absolut empfehlenswert.
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3.0 von 5 Sternen Nicht so spektakulär wie erhofft..., 26. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Immortal Rules (Blood of Eden - Book 1) (Kindle Edition)
Das Buch hatte ich schon für eine längere Zeit auf meinem Radar und irgendwann habe ich dann einfach zugeschlagen und auch gleich angefangen zu lesen. Leider muss ich sagen, das sich nicht ganz so begeistert war, wie erhofft.

Allie ist an sich eigentlich ein ganz sympathischer Charakter, aber irgendwie fand ich sie etwas langweilig. Sie ist zwar eine sehr starke Person, jedoch trotzdem sehr typisch. Sie jammert sehr viel und bedauert ihr Vampir-Dasein. Das fand ich auf die Dauer etwas nervig. Ich hätte mir gewünscht, dass sie grausamer gewesen wäre. Das hätte sie wirklich von anderen Protagonisten dieses Genres unterschieden.

Die Handlung an sich hätte ich mir etwas actionreicher vorgestellt. Leider war dem nicht wirklich so. Hier geht es eher um die Gefühlswelt der Protagonistin. Normalerweise mag ich sowas ja auch, aber hier bin ich einfach mit den falschen Erwartungen herangegangen.

Am besten hat mir Kanin als Charakter gefallen, also Allies Schöpfer. Er ist wirklich eine sehr interessante Persönlichkeit und hat einiges zu verbergen. Ich hätte gerne mehr über ihn erfahre, das geschieht aber wohl erst im Folgeband.

Die Liebesgeschichte fand ich nicht ganz so mitreißend. Ich konnte leider nicht wirklich mitfiebern, obwohl ich den Love-Interest eigentlich ganz sympathisch fand. Jedoch fand ich die Romanze recht unspektakulär.

Insgesamt ein ganz gutes Buch für zwischendurch, jedoch kann ich hier nicht sagen, dass dieses Buch ein Muss für jeden Bücher-Liebhaber ist. Ich finde, es ist sehr gut für zwischendurch geeignet und außerdem scheinen ja sehr viele von dieser Buchreihe total begeistert zu sein.
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4.0 von 5 Sternen Etwas eindimensionale Charaktere, aber jede Menge Potenzial!, 26. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Immortal Rules (Blood of Eden - Book 1) (Kindle Edition)
Am Anfang hatte ich so meine Probleme mit diesem Buch. Es begann sehr spannend, etwa in der Atmosphäre von "The Hunger Games" (was ich sehr geliebt habe). Die Charaktere entwickelten sich dann leider für meinen Geschmack zu einseitig. Insbesondere Allisons Sire und Mentor gab sich gähnend langweilig mit seinem von vorn herein heiligen, ewig mit sich selbst hadernden Gehabe. Dass die mutige Allie vor so viel Berechenbarkeit Angst haben sollte, leuchtete mir nicht recht ein, Vampir hin oder her.
Andererseits war die Zukunftswelt, in der das Ganze spielt, insgesamt spannend und in sich stimmig beschrieben (wenn auch ohne den Tiefgang von "The Hunger Games"). Und Allison selbst ist eine sympathische, sehr authentische Figur -- ihr nehme ich die innere Zerrissenheit vollkommen ab.
Allie war es wohl auch, die mich dann doch neugierig darauf machte, wie es weitergeht. Ich hoffe noch immer, dass sich aus dem Pool der vielen (immer nur) guten und (immer nur) bösen Gestalten irgendwann ein wirklich faszinierender Charakter (außer Allie) entwickelt. Der zweite Band (The Eternity Cure), den ich gerade lese, bietet jede Menge Potenzial dafür -- ich hoffe, ich werde nicht enttäuscht!
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5.0 von 5 Sternen ein großartiger Auftakt zu einer Trilogie, die mit erfrischenden Ideen überzeugen kann, 31. August 2013
Nachdem die Rote Schwindsucht fast die gesamte Menschheit dahin gerafft hat und die Vampire deshalb befürchteten ihre wertvollste Nahrungsquelle zu verlieren, haben manche von ihnen ganze Städte eingenommen. Eine unüberwindbare Mauer schützt deren Bewohner zwar vor der Außenwelt und damit den Verseuchten, verhindert aber gleichzeitig auch jede Flucht vor der Versklavung sowie der Kontrolle durch die Vampire.

Die siebzehnjährige Allison Sekemoto ist ebenfalls in einer Stadt aufgewachsen, die seit sie denken kann von Vampiren regiert wird. Als Unregistrierte gehört sie zwar zu denjenigen, die nicht regelmäßig zum Aderlass müssen, bekommt allerdings auch keine Essensmarken oder ähnliches und muss daher täglich um ihr Überleben kämpfen. Es ist also kein Wunder, dass sie die Untoten zutiefst verabscheut. Doch eine tödliche Verletzung zwingt sie ihre Einstellung noch einmal zu überdenken, denn sie muss unvermittelt eine folgenschwere Wahl treffen: Tod oder Unsterblichkeit?

The Immortal Rules ist ein packender Serienauftakt, der trotz der Fokussierung auf die wohl bekanntesten Wesen der Phantastik mit neuen, erfrischenden Ideen überzeugen kann. Julie Kagawa gelingt es den Leser mit ihrem mitreißenden Schreibstil vom ersten bis zum letzten Kapitel an die Seiten zu fesseln und bietet ihm durch ihre Kombination einer Dystopie mit phantastischen Elementen eine sehr gelungene sowie äußerst willkommene Abwechslung.

Die Vampire in diesem Roman sind alles andere als glitzernd oder kuschelig, sondern größtenteils die Monster, für die sie die Menschen, die sie teilweise regelrecht versklavt haben, halten. Dabei sollte man allerdings nicht zu voreilig alle in eine Schublade stecken, denn natürlich gibt es solche und solche, sodass manche wesentlich schlimmer sind als andere, die zumindest versuchen sich unter Kontrolle zu halten.
Daneben gibt es außerdem noch die Verseuchten, die einmal menschlich waren, doch nach ihrem Tod als etwas vollkommen anderes, animalisches zurückgekehrt sind, das sie im Grunde sogar noch gefährlicher als die Blutsauger macht. Besonders interessant ist vor allem ihre Entstehungsgeschichte und was sie mit den Vampiren verbindet.

Die Heldin Allison Sekemoto ist, trotz ihrer innigen Liebe zu Büchern, vielleicht nicht immer die sympathischste Protagonistin - dazu ist sie manchmal einfach zu abgebrüht, was man ihr jedoch nicht zu sehr verübeln kann, da es sich dabei vermutlich um eine unvermeidbare Konsequenz der Art und Weise handelt, wie sie aufgewachsen ist - dafür aber eine sehr authentische. Sie scheut sich nicht davor harte Wahrheiten auszusprechen oder Risiken einzugehen, denn sie weiß aus ihren vielen schlimmen Erfahrungen zu gut, dass man nur den wenigsten Menschen vertrauen kann - falls überhaupt jemandem - , weil jeder sich selbst der nächste ist und nicht vor Verrat zurückschreckt, wenn das eigene Leben auf dem Spiel steht. Trotzdem ist sie anderen gegenüber nicht immer völlig gleichgültig, sondern durchaus hilfsbereit und setzt sich für andere ein. Zumindest, wenn es Sinn macht, denn sie bewahrt auch in gefährlichen Stresssituationen einen kühlen Kopf und erkennt dadurch, wann die Lage aussichtslos und eine Rettung nicht mehr möglich ist. Sie trauert um ihre Verluste, versinkt deswegen aber nicht in Selbstmitleid, sondern macht weiter, weil sie ohnehin keine andere Wahl hat, wenn sie überleben will.
Und ihr Überlebensinstinkt ist sehr ausgeprägt, denn vor die Wahl gestellt, wird sie lieber selbst zu einem Vampir als zu sterben - ohne wieder aufzuwachen. Manchmal bereut sie diese Verwandlung, gibt allerdings offen zu, dass sie sich in der gleichen Situation wieder genauso entscheiden würde, weil sie immer das Überleben wählen würde, auf welche Art auch immer. Obwohl sie die Blutsauger abgrundtief verabscheut, nimmt sie ihr neues Dasein an und versucht das Beste aus der Chance zu machen, die ihr Schöpfer Kanin ihr damit gegeben hat, selbst wenn das bedeutet, dass sie ihr altes Leben hinter sich lassen muss.
Sie lernt von ihm, was es heißt ein Vampir zu sein, muss sich aber selbst entscheiden, welchen Weg sie einschlagen will und somit in gewisser Hinsicht zu sich selbst finden. Will sie das Monster sein, für das sie alle Menschen - einschließlich ihres vergangenen Ichs - halten oder sich ihre Menschlichkeit so gut es geht bewahren und die Lebenden nicht nur als Nahrung betrachten? Sie kann nicht auf Blut verzichten, will jedoch keinesfalls die Kontrolle über sich verlieren und jemanden töten, auch wenn Kanin das für unausweichlich hält. Dieser Wunsch ist nur allzu verständlich, allerdings geht ihr Mitgefühl für ihre Opfer manchmal ein wenig zu weit. Wenn sie Männer aussaugt, die sie, wäre sie noch ein Mensch, vergewaltigt und dann vermutlich sogar getötet hätten, muss sie nun wirklich keine Schuldgefühle haben oder sich wegen solcher Vorwürfe gar selbst den Tod wünschen!

Allie ist aber nicht die einzige erwähnenswerte Figur, ihr Schöpfer Kanin ist nämlich ebenfalls ein sehr interessanter Charakter. Er erscheint manchmal sehr kaltherzig und gleichgültig, versteckt hinter seiner Fassade jedoch einige Emotionen. Er verbirgt ein dunkles Geheimnis und lässt die Vergangenheit, entgegen seiner eigenen Ratschläge, nicht wirklich hinter sich, sondern versucht seine Fehler wieder gutzumachen. Obwohl er seinem Abkömmling beibringt, dass Menschen nur Nahrung seien, tötet er seine Opfer nicht einfach, stattdessen hinterlässt er ihnen manchmal sogar eine Gabe als Ausgleich für das, was er sich von ihnen genommen hat. Abgesehen von seiner wahren Identität erfährt man im ersten Teil leider nicht viel mehr über ihn. Doch die Chancen stehen gut, dass man ihn in der Fortsetzung noch etwas besser kenne lernt.

Neben der Frage, was Allison nun mit ihrer neuen Existent anfangen soll, steht in The Immortal Rules auch das Thema (In-)Toleranz stark im Mittelpunkt. Während Allison durch ihre Verwandlung praktisch dazu gezwungen wird ihre eigenen Vorurteile gegenüber Vampiren zu überwinden, wenn sie sich nicht selbst verlieren will, sind die meisten Menschen nicht gewillt irgendetwas anderes in ihnen zu sehen als seelenlose Monster. Leider trifft das teilweise sogar auf diejenigen zu, die Allie ihr Leben verdanken.
Glücklicherweise gibt es daneben jedoch solche, die in der Lage sind ihre Vorurteile zu überwinden und sich selbst ein Bild zu machen -einen Vampir ebenfalls nach seinen Handlungen zu beurteilen und nicht nur nach seinem Wesen - statt stur der Denkweise zu folgen, die man ihnen eingetrichtert hat. Es gibt gute und schlechte Menschen, warum also nicht auch gute und schlechte Vampire?

Zwischen einer solchen Person und Allie entwickelt sich im Verlauf der Handlung langsam eine zarte und glaubwürdige Liebesgeschichte, die aber alles andere als ungefährlich ist, vor allem für den Sterblichen. Doch wie sagt man so schön? Das Herz geht Wege, die der Verstand nicht kennt. Keiner von Beiden kann sich daher auf Dauer gegen seine Gefühle wehren, so unterschiedlich sie sein mögen und so undenkbar eine gemeinsame Zukunft erscheint.

Neben einigen ruhigen, gleichwohl interessanten Passagen, kommt die Spannung allerdings nicht zu kurz. Immer wieder befindet sich Allie - allein oder zusammen mit anderen - auf der Flucht, in riskanten Situationen oder in gefährlichen Kämpfen, deren Ausgang ungewiss ist. Es fällt einem daher sehr schwer das Buch wieder aus der Hand zu legen sobald man es einmal aufgeschlagen hat, weshalb man diesen Roman erst beginnen sollte, wenn man ausreichend Zeit dafür hat.
Das Ende ist Julie Kagawa ebenfalls sehr gut gelungen und man ist dankbar dafür, dass sie auf einen richtigen Cliffhanger verzichtet hat. Nichtsdestotrotz wird man sich den zweiten Teil auf keinen Fall entgehen lassen, denn es bleiben genügend Handlungsstränge und Fragen offen, die einen neugierig machen und den Wunsch nach mehr wecken.

*FAZIT*
The Immortal Rules ist ein großartiger Auftakt zu einer Trilogie, die mit erfrischenden Ideen überzeugen kann und garantiert noch für die eine oder andere Überraschung sorgen wird. Insbesondere die Figuren, allen voran die Protagonistin Allison, sind alles andere als gewöhnlich und bleiben einem gerade deshalb in Erinnerung.

Julie Kagawa erzählt mit dieser Reihe eine Geschichte, die von der ersten Seite an mitreißend ist und einen selbst nach dem Ende weiterhin beschäftigt. Allies Abenteuer ist aber zum Glück noch nicht vorbei, weshalb man es kaum erwarten kann den zweiten Teil dieser außerordentlichen Reihe in die Finger zu bekommen!
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4.0 von 5 Sternen Vampire novel? Dystopian novel? Both!, 24. Juni 2013
Von 
Alexandra Gottstein "Bloggt Buchkritiken / Bl... (Deutschland / Germany) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
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The young orphan Allie lives in the "Fringe", the run-down outer districts of the city New Covington - one of the last cities on earth still populated by humans. A terrible disease has almost wiped out humanity sixty years prior. But the humans are not alone in New Covington... Vampires rule the city, the all-powerful Masters whose whims decide over life and death. To them, humans are little more than servants, pets or food.

The registered humans pay with their blood twice a month for food rations and some degree of security. The Unregistereds, like Allie and her gang, have to fight for their lives day after day. Hunger and the vampires are not their only enemies - there are also the Rabids, insane zombies lusting for blood, who lurk in the dark ruins surrounding the city. Only the desperate dare go there, past the wall protecting New Covington, on their search for food and items that can be traded for clothes and other necessities.

Allie is half-starved and desperate enough to brave the ruins... And then she makes the find of her life: a trapdoor, leading to a cellar full of canned food! There's enough to last her and her friends for months... The prospect of such a long time with a blissfully full stomach makes them careless. Even though darkness is fast approaching -and with it the time when the Rabics come out of their hiding places-, they try to carry their treasure back to the city before some other scavenger can steal it from them.

A fatal decision that changes Allie's life in the cruelest way imaginable, within one single night. It's the start of a long, dangerous journey for her.

Pros:
There are more vampire novels than you can shake a stake at, and dystopian novels are popping up all over the place, too - but Julie Kagawa has managed the awe-inspiring feat to mix them together and create something completely new. The world she leads us into is alien and menacing, full of inhuman creatues, but still believable and densely constructed. The author describes everything in such vivid detail that I often felt like I could not only SEE what was happening, but also smell, feel and hear. The action scenes especially felt almost like watching a movie, so easy was it to "see" in my head what was going on.

I liked the writing style a lot: easy and fluid to read, but never predictable.

The story gripped me from the very first page. In my opinion, the suspense was maintained even in the calmer parts of the novel. And I was so happy that the vampires were real vampires who don't sparkle...

In my eyes, Allie is a great main character with some serious flaws and rather sharp edges, who is still likable enough to find her way into your heart. She is brave, intelligent and full of a wild, determined energy. Her difficult life has made her harsh and sometimes even a bit calluous. She's fiercely loyal towards her friends, and willing to risk her life for them - but she has learned over the years that she has better chances of survival if she doesn't care about other people's problems as well.

Most of the minor characters were full of life and three-dimensional. True, you don't learn a lot about Kanin the vampire, but that makes sense for how his character is portrayed: closed-off, guarding his secrets. I hope that we'll learn more about him in the next book!

There is no love triangle, hooray! (I'm so fed up with love triangles!)

Cons:
Umm, there's precious little that comes to mind. I have to admit that I wasn't that fond of Zeke; for a young man who has grown up in such a bleak, dangerous world, he seemed a bit overly naive and soft-hearted.

Summary:
This book had me glued to my Kindle and I read it in one go! I'll definitely pick up the next novel in english rather than wait for the german translation - I can't wait!
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3.0 von 5 Sternen Kein spektakulärer Auftakt..., 6. Juni 2013
Von 
Buchtastisch - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
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Rezension bezieht sich auf: The Immortal Rules (Blood of Eden - Book 1) (Kindle Edition)
"I really had done the unthinkable. I'd become that which I hated most in the world. A vampire." (S. 75)

Inhalt:

Allison Sekemoto - kurz Allie - lebt in einer Welt in der die Vampire herrschen. Sie halten sich die Menschen als Nutztiere, die regelmäßig Blut abgeben müssen. Zu Beginn des Buches wird die 17jährige Allie - als sie kurz vor dem Sterben ist - aus Angst vor dem Tod auf ihren Wunsch in einen Vampir verwandelt. Nun muß sie damit zurecht kommen ein Wesen zu sein, das sie hasst...

Die Buch-Abrechnung:

+ Weltbild: Die Autorin Julie Kagawa lässt sich Zeit ihr Weltbild zu erläutern und das macht sie sehr gut. Es ist wirklich durchdacht, gut strukturiert und interessant. Bei anderen Büchern, die in der Zukunft spielen, wird die Erklärung einfach oft durch "Virus" oder "Welt-Krieg" abgetan. Auch hier steckt ein Virus dahinter, dass sich die Welt so verändert hat, aber alles ist gut erklärt und die Welt entsprechend darauf aufgebaut.

+ Böse Vampire: Nach einer Welle der netten Vampire (hallo Twilight), sind die Blutsauger in "The Immortal Rules" / "Unsterblich - Tor der Dämmerung" erfrischend böse. Das war für mich erstmal eine willkommene Abwechslung, wenn auch nichts komplett Neues. Warum das Konzept für mich jedoch nicht ganz aufging, werde ich im weiteren Verlauf der Buch-Abrechnung erläutern.

+ Toller Einstieg: Der Beginn des Buches hat mir recht gut gefallen. Wie schon erwähnt wird man in die Realität von Allie eingeführt. Auch Allies Verwandlung und damit einhergehende Lebensumstellung waren so weit ganz interessant zu lesen.

- Liebesgeschichte: Erstmal möchte ich positiv hervorheben, dass es in diesem Band kein Liebes-Dreieck gibt - anders als in so vielen anderen Büchern dieses Genres. Dafür hat mich die Liebesgeschichte ansich nicht wirklich überzeugt. Der männliche Part ist einer von der Sorte "zu nett für diese Welt" und so konnte ich den ersten Anreiz zwischen den beiden nicht spüren (außer man steht auf die Kombination, dass beide ja sooo nett sind). Zwar treten irgendwann Schwierigkeiten auf, aber dies habe ich recht emotionslos gelesen, da ich einfach nicht in die Gefühle der beiden abtauchen konnte. Es gab für mich keine Leidenschaft zwischen den beiden, keine prickelnde Chemie und keine Anziehung.

- Entwicklung von Allie: Leider hat es mir nicht so recht gefallen wie Allie sich entwickelt hat. Da ist man froh über etwas bösere Vampire, aber hey: Die Protagonistin will eben nicht ein solcher sein. Sie war mir viel zu oft menschlich, zu nett, zu gut. Richtige Probleme hat sie auch nicht. Sie muß vielleicht mal kurz gegen etwas ankämpfen, hat sich aber ständig unter Kontrolle, schlägt nie über die Stränge. Ja, sie findet sogar eine Menschengruppe, denen sie sich anschliesst, die praktischerweise nachts durch die Welt wandern. Das war mir alles zu glatt. Selbst in extremen Situationen reagiert Allie nicht nach ihren neuen Vampirinstinkten, sondern menschlich, brav und langweilig *gähn*! Das fand ich echt schade.

- Etwas zu lang: An manchen Stellen fehlt einfach Tempo und Spannung. Teilweise war es für mich zu zäh und ausführlich, so dass ich zwar nicht oft, aber dennoch stellenweise, geneigt war, einige Seiten nur zu überfliegen. Hier hätte doch ein bißchen was gekürzt werden können und nicht jede Szene hätte so ausschweifend sein müssen. Das hätte der Geschichte nicht geschadet und wäre sogar positiv gewesen, um die Aufmerksamkeit der Leser (oder zumindest meine) zu halten.

- Die Story: Leider ist auch der Plot ansich für mich zu schwach. Nachdem die Autorin eine tolle und glaubwürdige Welt erschaffen hat, habe ich mir von der Geschichte mehr erhofft. Doch diese ist recht lasch und besteht aus Allies Verwandlung und der damit verbundenen Umstellung ... und danach erfolgt ziemlich ziel- und planloses Rumwandern in der Welt (natürlich gibt es hier eine Geschichte, die dahinter steckt - die ich jedoch nicht erzähle, da ich nicht spoilern will). Mir hat der Pfiff und das gewisse Etwas gefehlt. Ich habe mir einfach mehr erwartet.

FAZIT: Ein durchwachsener erster Band. Julie Kagawa punktet - wie auch bereits in ihrer Iron-Fey- / Plötzlich-Fee-Reihe - mit ihrer wunderbar ausgearbeiteten Welt. Doch die Story, die Charaktere und auch die Liebesgeschichte haben in diesem Buch teilweise deutliche Schwächen. Der Start in den ersten Band ist toll, doch dann lässt es nach. Alles in allem ist der Auftakt leider nicht so überragend spektakulär wie erwartet. Aber zumindest lässt das Platz für eine Steigerung im zweiten Band?! (Hoffentlich!).
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5.0 von 5 Sternen Nervenaufreibende Spannung bis zum letzten Satz ..., 8. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Immortal Rules (Blood of Eden - Book 1) (Kindle Edition)
Ein großartiger Auftakt einer neuen Trilogie!
Grausames, ungeschöntes und absolut realistisches Szenario.
Vielschichtige Charaktere und eine nur allzu menschliche Heldin. ;-)
Das genaue Gegenteil von “Plötzlich Fee“, aber genau so detailiert geschrieben und mindestensgenauso lesenswert.
Klare Kaufempfehlung, ihr werdet es nicht mehr aus der Hand legen können! ;-)
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