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Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen6
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am 13. April 2012
Sehr ausführliche Rezensionen finden sich ja bereits oben. Hier darum vielleicht noch einmal in kürzer: Die Platte besticht (und das meine ich mit "nur halb vermutet") nicht nur durch Ranaldos Gitarrenarbeit, sondern vor allem durch die Qualität des Songmaterials. An den besten Stellen ist das Ganze eine mich sehr glücklich machende Mischung aus Sonic Youth (ca. Sonic Nurse / Rather Ripped), Wilco (der Beitrag von Nels Cline zum Gesamtsound ist immens und kommt in den Rezensionen oben viel zu kurz) und -- ELLIOTT SMITH, Gott hab ihn selig. Und wer das alles in einem Song möchte: bitte, "Fire Island". Geschmackvolles Klappcover, sehr ordentliche Pressung (keine 180 Gramm, aber dafür plan und frei von Schmier und Beschädigungen). Den MP3-Voucher gibt's nicht gratis dazu, aber dafür hat Matador neben MP3 auch FLAC zum vernünftigen Preis im Angebot.
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am 26. Mai 2013
Ranaldos erstes richtiges Rock Album - aha... Das fängt ja an wie Paint it Plack??
Uff - kleiner Scherz vom Meister....Los geht's mit sehr coolen Rocksongs und das bleibt auch
so bis zum Schluß. Hatte es ja nicht anders erwartet von Mr. Ranaldo.
Zwar etwas zahmerer Sound als sonic youth aber warum sollte er auch genau da weiter machen,
das kann er ja schon...
Angeblich ist ja ein Nachfolger in der Mache - bin sehr gespannt.
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am 17. März 2012
Eine sanft modulierende Keyboard-Fläche, dann eine aus vier Tönen bestehende, einmal die Tonleiter hoch, wieder hinunter und nochmal halb hinauf springende lakonische Kinderliedmelodie, dann ein extrem gut abgehangenes Halbriff, die Band steigt ein, und Lee Ranaldo singt: "Coming in from Colorado/Taking a late night jet out of the snow" - und da ist er, dieser verführerisch dramatische, coole Sog, der einem die Nackenhaare aufstellt, den Blick leert und die sofortige Bereitschaft erzeugt, sich in die Welle fallen zu lassen, denn man weiß: Sie trägt. SONIC YOUTH haben wahrscheinlich Hunderte solcher Momente im großen, reichen Katalog ihrer Musik. Lee Ranaldo ist Gitarrist und Sänger bei Sonic Youth, und über dieses neue Solo-Album von Lee Ranaldo zu schreiben geht nicht, ohne daß man immer wieder auf Sonic Youth kommt (weswegen sie für den Rest dieser Rezension nur noch mit ihren Intialen "SY" bezeichnet werden sollen). Bei SY ist Lee Ranaldo das tief braunäugige und subtil silberblickende Pendant zu THURSTON MOOREs extrovertierter New-York-Nerdness. Für die von ihm gesungenen Songs, und das waren pro SY-Album selten mehr als einer oder zwei, hatte ich immer eine besondere Schwäche, nicht zuletzt wegen seiner Stimme; kein spektakulärer Sänger, das nicht. Aber Ranaldos sonorer Bariton hatte immer eine charismatische Präsenz und etwas In-sich-Ruhendes, auch im kakophonischsten Feedback-Gewitter.
Davon wiederum gibt es auf "Between The Times And The Tides" so gut wie gar nichts zu hören. Bei SY brachten Ranaldo und Moore surreale Soundskulpturen zum Flirren (Ich weiß, solche Metaphern sind hilfloser Quatsch, aber im Fall v. SY kann man das mal sagen.), "Between The Times And The Tides" klingt dagegen wie moderner Rock-Indie amerikanischer Prägung. Der Vergleich mit WILCO wurde schon an anderer Stelle gebracht, und passenderweise spielt hier neben Alan Licht Wilcos NELS CLINE eine ziemlich prominente Gitarre. STEVE SHELLEY sitzt am Schlagzeug, und das hat geradezu etwas Rührendes, denn er hat auch schon auf den Rock-orientierteren Solo-Alben von Thurston Moore getrommelt. "Wen soll man denn sonst nehmen?" werden sie sich gedacht haben, schließlich macht man seit fast 20 Jahren zusammen Musik. Aber auch der frühere SY-Drummer BOB BERT kommt zum Einsatz; daneben JIM O'ROURKE als üblicher Verdächtiger und ehemaliges 5. Rad am Sonic-Youth-Wagen sowie JOHN MEDESKI, dessen Hammond-Orgel sich fast überall unter die Gitarren legt und den detailreichen Soundteppich erst so richtig dickflüssig macht. Musik zum Darin-Schwelgen. Den sympathisch understated'en liner notes kann man entnehmen, daß alle 10 Songs auf der Akustischen geschrieben wurden und die Elektrifizierung erst später stattfand. "Stranded" und "Hammer Blows" basieren auch in ihren endgültigen, hier zu hörenden Versionen auf kontrolliert gespielten Westerngitarren, und vor allem "Hammer Blows" geht ans Herz: Ein Song übers Abschiednehmen, übers Loslassen, vielleicht auch über das Scheitern einer Beziehung, deren einer Teil immer wieder "...on the road..." ist. "Shine up your nails/Feel the wind in your sails" singt Lee Ranaldo abschließend, der Schlußakkord ertönt, und Ranaldo klopft arhythmisch auf den Gitarrenkorpus, so daß das Instrument dröhnend resoniert und man den Atem anhält; nicht der einzige NEIL YOUNG-Moment auf dieser Platte: Auch der Refrain von "Xtina As I Know Her" erinnert in seiner 2-Akkord-Einfachheit an den Alten. Die Strophen dagegen bleiben auf einem Ton und gewinnen ihren harmonischen Reichtum allein durch die Texturen, die aus dem Zusammenspiel der Gitarren entstehen. Hypnotisch und abgründig. Auf dem Textblatt dazu die typische SY-Schreibe: "Xtina", und "your" wird mit "yr" abgekürzt. Man kennt das alles, und die farbenfrohen Fotos erinnern beinah an das Innencover von "Goo", SYs 1990er Mainstream-Durchbruchsplatte. Aber darauf wies ich ja schon hin, und ich persönlich finde es klasse, daß Ranaldo endlich mal eine straighte Rockplatte gemacht hat.
"Off The Wall", was für ein fluffiger Indie-Hit! "Lost" klingt fast wie eine poppige BOB MOULD-Nummer! Und am Ende kommt ein Song namens "Tomorrow Never Comes": Stark synkopierter Rhythmus und eine lässig angeschlagene E-Gitarre, ein Akkord, dazu drony Feedback-Sounds und Rückwärtsspuren, die fast wie, genau, Tape-Loops klingen - eine BEATLES-Reminiszenz, genauer gesagt ein Tribut an "Tomorrow Never Knows". Später kriegt der Song doch noch einen richtigen Refrain, aber der Einfluß ist klar zu erkennen. "Shouts" hingegen ist vielleicht der SY-hafteste Song auf "Between The Times And The Tides". Es gibt einen längeren C-Teil mit gesprochenen Passagen, die gerade eben durch den Krach der Instrumente hindurchdringen. Der Text wurde inspiriert durch ein Foto, auf dem im Mittelgrund ein Paar zu sehen ist, das engumschlungen auf dem Asphalt liegt. Er küßt sie. Im Vordergrund steht ein Polizist in Kampfmontur, im Hintergrund sieht man die Rücken einer Kollegen. Den Blicken des Betrachters entzogen: Der Riot in Vancouver, den die Ordnungskräfte im Zaum halten sollen und der sich 2011 nach einem Eishockeyspiel entzündete. Nein, kein Song über Eishockeyriots. Vielmehr hat Ranaldo beim Schreiben der Lyrics an die "Occupy Wallstreet"-Bewegung gedacht, in der er sich auch selbst engagiert. Und so entstand ein Song über die globale Protestwelle aus der partikularen Sicht dieses Paares. Daß es sich dabei in der Realität am Ende eben NICHT um ein Liebespaar handelte, sondern darum, daß sie verletzt und außer Kontrolle war und er versuchte, sie runterzubringen, indem er sie umarmte und küßte - nun, daß fällt wohl in die Kategorie "Mißverständnisse, die zu großer Kunst führten".
Lee Ranaldo hat mit "Between The Times And The Tides" ein meisterhaftes modernes Rock-Album vorgelegt, das auch ohne den mächtigen SY-Bezug Gültigkeit hat. Im Hinblick auf die ungewisse Zukunft seiner Heimat-Band macht es Hoffnung, und es ist besser als vergleichbare Alleingänge von Thurston Moore. Es wäre schön, wenn dies keine einmalige Sache bleibt.
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am 8. Januar 2013
Der Gitarrist der Sonic Youth hat auf "between the times and the tides" ein abwechslungsreiches Rock-Album mit schönen Melodiebögen eingespielt. Natürlich wird der Vergleich zu SY gezogen. Die Songs von Lee Ranaldo sind fokussierter, etwas mehr am klassischen Songschema eines Rocksongs orientiert als bei SY. Aufgrund der hohen Songwriterqualitäten von LR werden die Songs aber nie langweilig, indem z. B. jeder Song in ein Strophe-Refrain-Strophe-Refrain-Bridge-Refrain Schema fällt.

Es braucht ein paar Durchläufe bis die Songs nach und nach im Ohr hängenbleiben, doch für mich einer der positiven Überraschungen in 2012! Reinhören lohnt sich!
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am 31. Mai 2013
Sehr schöne Platte auch ohne die anderen vermutlich eher ehemaligen Bandmitglieder. Steht eienr Sonic Youth Platte kaum nach, daher kaufen,
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am 19. September 2012
ein entäuschendes album- vorhersagbare lyrics, musikalische läufe, die schon oft zu hören waren. dabei diese schöne stimme, überall die anzeichen, was das hätte werden können. da ist der ansatz und spätestens nach 2 min wird jeder song peinlich. schade.
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