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Kundenrezensionen

3,1 von 5 Sternen31
3,1 von 5 Sternen
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Nachdem das Essen ja sozusagen immer ein Thema für uns Menschschlein, ganz klar daher, dass auch immer wieder Dokumentationen das Thema der Nahrung eingehend beleuchten. Das hat sich auch Christopher Taylor gedacht, der sonst unter anderem als Serienregisseur tätig ist, und hat sich dem Thema mit seiner Doku "Food Fight" beschäftigt.
Ansich dreht sich die Geschichte um den Werdegang des Essens. Vom militärischen Fertigfraß für Kampfeinsätze und Manöver, über die Haltbarmachung von Nahrungsmitteln und Gerichten für Jedermann, also inklusive und insbesondere auch Fertiggerichte. Also jene welche, und das viel gelobte frische Essen, was ist nun besser? Viel auslassen möchte ich mich hierzu nicht, da sich die komplette Szenerie leider nur auf die nördlichen USA beschränkt, und stellenweise auch ziemlich dumpf und platt argumentiert wird. Natürlich sind gute Ansätze vorhanden, und auch viel Wahrheitsgehalt an Bord! Aber alles in allem gab mir die Dokumentation und deren Art und Weise einfach nichts.
Für Doku-Fetischisten vielleicht mal nen Blick wert, für die breite Masse einfach zu unkonkret und ohne wirklich großartigen Wissensgehalt.
Neben dem Trailer befindet sich nichts an Extras auf der Scheibe.
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TOP 500 REZENSENTam 30. Juni 2012
Format: DVD|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Food Fight schildert die geschichtliche Entwicklung und Hintergründe des Ernährungssystems der USA zwischen 20. und 21. Jahrhundert. Der teilweise Kriegs- teilweise Profit-/Bequemlichkeitsbedingte und politisch geförderte Wandel von vielen Kleinbauern zu wenigen Großbauern und industrieller Nahrungsproduktion incl. deren negative Auswirkung auf Qualität und Geschmack.
Im Gegensatz zur Covergestaltung fokussiert sich der Film mehr auf planzliche Nahrungsmittel.

Die Dokumentation verbindet hauptsächlich Interviews mit "Bioaktivisten", die mit cleveren Ideen und persönlichem Engagement Strukturen schaffen, Personen wieder Zugang zu lokalen bezahlbaren Bionahrungsmittel und Lebensgrundlage für Kleinbauern zu schaffen, und historischem Nachrichten- und Werbematerial. Dabei wird auch das politische Umfeld beleuchtet, wissenschaftliche Gutachten und ähnliches bleiben weitestgehend aber aussen vor.

Die Dokumentation handelt von den Zuständen in Amerika. Diese sind nicht 1:1 auf Deutschland übertragbar. Bauernmärke gibt es hier schon lange, auf der anderen Seite kopiert unsere Industrie mit leichtem Zeitverzug gern von den Amerikanern, so dass diesbezüglich die Dokumentation für uns aktueller ist denn je. Auch die Idee in die Speisekarte eines Restaurants die Namen der lokalen Lieferanten aufzunehmen gehört dazu.

Zu Tonqualität lässt sich nicht viel sagen, da Interviews keine Audioeffekte haben. In den meisten Fällen wird bei den Interviews und historischen Clips die originale englische Audiospur gedimmt und von einem deutschem Dub überlagert. Also ähnlich wie bei Interviews in Nachrichtensendungen.
Die aktuellen Interviewaufnahmen sind sauber und detailreich in Widescreen. Clips aus der Vergangenheit dagegen meist ein bisschen verwaschen und in Letterbox.

Ich war hin- und hergerissen, ob ich drei oder vier Punkte geben soll, da sich viel wiederholt und manches oberflächlich bleibt. Allein, dass der Film trotzdem einem breiten Publikum die Erkenntnis vermittelen kann, dass die Entscheidung was ich kaufe nicht am Regal im Discounter, sondern bereits mit der Entscheidung wo ich kaufe, verbunden ist, ist mir dabei der Extrastern wert.

PS: Es lohnt sich ein Blick auf das Cover der DVD zu werfen. Dort findet man, was der DVD selbst fehlt: Hintergrundinformationen zu den Verhältnissen in Deutschland.
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Format: DVD|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
FALSCHE ERWARTUNGEN
Das Cover von "Food Fight - Was kommt auf Ihren Teller?" zeigt in der Bildmitte ein Schwein mit Strichcode auf einer grünen Wiese. Da drängt sich als erstes die Vermutung auf, dass es hier um die Machenschaften der Fleischindustrie und um Massentierhaltung geht. Richtig? Falsch. Treffender als der Haupttitel und der deutsche Untertitel ist das, was sich ganz oben unter den Awards findet: "Fresh Food Contra Fast Food". Genau darum geht es, bleibt allerdings auf Obst und Gemüse beschränkt.

INHALT
"Food Fight" ist eine 2008 gedrehte amerikanische Dokumentation, die die Verflechtung zwischen Krieg, Landwirtschaft und Nahrungsmittelproduktion herausarbeitet. Was einst als kalorienreiche Soldatennahrung gedacht war, wurde zum praktischen Fertigmenü und hat längst seinen Siegeszug rund um die Welt angetreten. Interessant sind die Rückblicke in die amerikanische Geschichte, Werbung und erste Vermarktungsstrategien.

Ein weiterer Schwerpunkt sind das Entstehen der "Regional Food"-Bewegung in Kalifornien und das 1971 von Alice Waters gegründeten Restaurant Chez Panisse. Am Pranger stehen die Konzerne, für die nichts zählt als Profit, und die amerikanische Regierung, die mit fehlgeleiteten Subventionen dafür sorgte, dass kleine Bauern nicht mehr überleben konnten und die Essgewohnheiten der Bevölkerung nachhaltig ruinierte.

Vorgestellt werden auch Wochenmärkte und unterschiedliche Bürgerinitiativen, die sich für gutes, gesundes Essen stark machen. Das zeigt, dass die Bevölkerung kritischer wird.

KRITIKPUNKTE
Der Film nimmt ausschließlich die USA in den Blick und ist vor allem historisch interessant. Auch das "aktuelle" Filmmaterial ist mindestens 4-5 Jahre alt.

Die gesamte Fleischindustrie wird ausgeklammert. Dabei bildet Fleisch eine Hauptzutat, wenn es um Fast Food geht. Gezeigt wird es auch recht häufig, aber die Herstellung nicht thematisiert.

Man vermisst harten Zahlen, Daten, Fakten. Einiges wird zu sehr in die Länge gezogen, z.B. der "essbare Schulhof" oder auch der Werdegang des Chez Panisse.

Immer wieder wird die Geschmacklosigkeit von Supermarkt-Gemüse und -Obst betont, das zu früh geerntet oder aber falsch gelagert wird. Es heißt, Fertigmenüs sähen aus wie Essen, schmeckten aber nach nichts. Für die Anfänge dieser Industrie mag das zutreffend sein. Die in der 50ger Jahre Werbung gezeigte Pampe in Aluschachteln sieht in der Tat überaus abschreckend aus. Heute ist doch aber eher das Problem, dass sehr gezielt hergestellt wird, was der Verbraucher mit Gier haben will: Die "richtige" Kombination aus Zucker, Salz und Fett. Das soll den Umsatz steigern. Längst ist auch die unappetitliche Optik von einst bunten, fröhlichen Verpackungen gewichen, die suggerieren: Alles frisch, alles lecker, alles gut!

DVD-HÜLLE
Die DVD-Hülle bringt im Inlay schließlich das, was man als deutscher Zuschauer in der Dokumentation vermisst: Die Informationen, wie es eigentlich hierzulande aussieht. Man erfährt etwa, dass sich die Produktivität der Landwirtschaft auch hierzu lange stark erhöht hat: Schaffte es um 1900 ein Landwirt, Nahrung für fünf Personen zu produzieren, versorgte er 1950 schon 10 Personen. 2004 waren es dann bereits 143 Menschen. Wie viele mögen es dann wohl 2012, immerhin acht Jahre später, sein? Aktuelle Zahlen und Quellenangaben wären vorteilhaft gewesen.

FAZIT
Die Dokumentation hat insgesamt etwas Geschöntes. Vielleicht auch, weil ein Hauptproblem, die Massentierhaltung, hier völlig ausgeklammert bleibt. Fast Food, damit verbindet man vor allem Fleisch. Den amerikanischen "Yes-We-Can!"-Touch kann "Food Fight" ebenfalls nicht abschütteln. Eine optimistische Haltung ist sicher ein guter Anfang, reicht aber nicht für tatsächliche Veränderungen.

Wer sich bereits mit der Thematik befasst hat, findet hier nichts Neues. Da liefen in den öffentlich-rechtlichen Programmen deutlich bessere Dokumentationen. Für Neueinsteiger ist das Ansehen von "Food Fight" zumindest keine Zeitverschwendung, weil das Wissen auf angenehme und leicht zu erfassende Art vermittelt. In der Schule kann der Film ab Klasse 9/10 eingesetzt werden.

Pluspunkte:
- Die Dokumentation ist leicht verständlich, abwechslungsreich gestaltet und für ein großes Publikum geeignet.
- Es gibt interessante geschichtliche Rückblicke in die Entwicklung der USA.
- sehr interessantes historisches Filmmaterial
- informatives DVD Inlay
- anschaubar in Deutsch oder Englisch
- deutsche Untertitel sind verfügbar

Neutrales:
- Die Vermittlung von Sachinhalten über Comicelemente ist nicht jedermanns Geschmack.
- keine Extras

Negativpunkte:
- Das Cover weckt falsche Erwartungen.
- Die wichtigsten Informationen über deutsche Verhältnisse befinden sich im Innern der DVD-Hülle. Eine Quellenangabe fehlt. Die Zahlen sind offenbar nicht aktuell.
- starker Fokus auf das Chez Panisse
- wenig straffe Präsentation
- unnötige Längen
- Für Menschen mit Vorkenntnissen gibt es wenig/nichts Neues.
- Hauptprobleme (Massentierhaltung, Suchtpotential von Lebensmitteln, Fleischproduktion)werden nicht angesprochen
- zu wenig Zahlen, Daten, Fakten und zu viel Meinung
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TOP 500 REZENSENTam 2. Juli 2012
Format: DVD|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Die Dokumentation befasst sich mit der amerikanischen Lebensmittelindustrie und der Entwicklung der Esskultur im letzten Jahrhundert. Die Beispiele sind alle auf die USA zugeschnitten und zeigen keine Vergleiche oder historische Fakten von Europa, auch wenn die Entwicklung eine ähnliche war.

Insgesamt wirkt die Dokumentation zu einseitig, da weder die Lebensmittelindustrie, noch die Politiker die mit der Gesetzgebung die Richtung gewiesen haben, zu Wort kommen. Gleichzeitig bleibt sie doch sehr oberflächlich und geht nicht in die Tiefe. Hier ist viel verschenktes Potential.

Nach dem wirklich sehr starken Anfang, wird durch immer mehr Interviews und keine neuen Fakten dem Film viel von seiner wirklich starken Aussage genommen. Erst am Ende kommt Chris Taylor wieder auf dem Punkt zurück, der Mittelteil plätschert ein wenig ziellos dahin.

Leider geht die Dokumentation nur kurz auf die Auswirkungen von Fast Food auf die Gesundheitssysteme ein, das wäre für mich noch ein wichtiger Punkt, ob sich das ganze außer für die Industrie für sonst jemanden rechnet. Genauso wenig geht er auf die Tierindustrie ein, dass ist nicht nur schade, sondern auch aufgrund der Hülle mit dem Schwein auf dem Cover, mehr als verwirrend.

Bild und Ton sind durchschnittlich, aber auch für eine Dokumentation nicht so wichtig.

Natürlich hat Chris Taylor Recht wenn er anmerkt, dass biologisch angebautes Essen beim Farmer / Bauer von nebenan besser und geschmackvoller ist. Das ist aber auch keine wirklich neue Erkenntnis, sondern mehr die Ermahnung dass es so ist und dass wir vom recht der Auswahl Gebrauch machen sollen.

Als Bonusmaterial befinden sich noch diverse Trailer, aber nichts Atemberaubendes mehr, auf der DVD.

Fazit:
Alles in allem eine nette Dokumentation die einem das Wissen über gesunder Ernährung wieder mal näher bringt, aber es fehlt doch der große Wurf. Ein wenig mehr Tiefe wäre hierbei sehr wünschenswert gewesen, aber so bleibt es beim Versuch was zu bewegen.
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Format: DVD|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Der Anfang der Dokumentation ist vielversprechend, beginnt sie doch wie auch Stanley Kubricks "2001 - Odyssee im Weltraum" mit Richard Strauß' imposantem Musikstück "Also sprach Zarathustra". Und auch die Filmclips aus den früher 50er Jahren machen Laune, sich auf das Thema "Food Fight" einzustellen. Doch bekanntlich ist nichts so heiß, wie es gekocht wird - und das trifft leider auch auf die Dokumentation zu.

Nach dem interessanten Einstieg bleibt Regisseur Cristopher Taylor nämlich sehr an der Oberfläche - und weit weg von einem wirklichen Food Fight, also Kampf ums Essen. Und auch die Aussagen, die die Dokumentation trifft, bleiben oberflächlich. Letztendlich transportiert der bereits 2008 abgedrehte Film nur bereits weitestgehend bekannte Erkentnisse, wie beispielsweise, dass Nahrungsmittel nach regionalen und saisonalen Kriterien ausgewählt werden sollen. Darüber hinaus stört mich, dass sich "Food Fight" komplett auf den amerikanischen Essens-Markt konzentriert. Da wundert das Zitat einer Schülerin auch fast gar nicht, die meint, dass Pfefferminze wie Zahnpasta schmeckt (und eben nicht umgekehrt). Auch handelt die Doku zu lange vom Feinschmecker-Restaurant "Chez Panisse", das eben aus regionaler Bioproduktion versorgt wird, und sich einen Ring an zuliefernden Bauern aufgebaut hat.

Die DVD "Food fight - Was kommt auf ihren Teller" bleibt harmlos und geht nicht in die Tiefe. Leider wurde auch nicht mit Humor oder Sarkasmus gearbeitet, es reiht sich Interview an Interview. Die hierzulande von Sunfilm vertrieben DVD hat neben der deutschen Voiceover-Tonspur (die weiblichen Stimmen werden von der bekannten Synchronsprecherin Regina Lemnitz gesprochen, die auch schon Whoppi Goldberg, Roseanne und Kathy Bates ihre deutsche Stimme lieh) auch noch den englischen Originalton an Bord. Einblendungen sind komplett in Deutsch. Als magere Extras hat die Scheibe leider nur weitere Trailer zu bieten.

Insgesamt somit ein mageres, witzloses und auch oberflächliches Menü, das uns Regisseur Christopher Taylor mit "Food fight" anrichtet. Ich habe mehr erwartet - und bin dementsprechend enttäuscht.

Von mir nur zwei Sterne für ein interessantes Thema, das für meinen Geschmack zu USA-bezogen aufgemacht, flach und oberflächlich serviert wurde. Und der Preis für diese knapp 70-minütige Doku ist auch noch gesalzen...

PS: Thematisch nicht mal am Rande gestreift: Industrialisierte Tierhaltung. Wenngleich das Covermotiv mit dem Strichcode-Schwein eine andere Erwartungshaltung speist. Hauptsächlich geht es um den regionalen Anbau von Obst und Gemüse in der Food-fight-Dokumentation.
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Format: DVD|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Es soll um Fast Food und Fertiggerichte im Vergleich zu "gesundem" Essen gehen, aber weder wird Fleischproduktion untersucht, noch Massentierhaltung, noch Suchtstoffe. Ebenso fehlen mir konkrete Daten und Zahlen. Stattdessen wird viel mit Platitäden und Allgemeinfloskeln gerarbeitet, sodass sich am Ende ein fahler Beigeschmack in das Fazit mischt: hier erfährt man wenig Neues, was einem der gesunde Menschenverstand nicht eh schon rät. Zudem wird nur Nordamerika behandelt und die interviewten Personen werden in ihrer Funktion nicht erläutert, sodass sie für mich total beliebig werden.
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am 14. November 2014
Bei dem Titel "Food Fight - Fresh Food contra Fast Food" habe ich einen harten Vergleich zwischen frischem,gesundem Essen und Massenproduzierten Lebensmitteln erwartet. Ich hatte mir harte Zahlen und Fakten erhofft, mit denen klargemacht wird, wie schlecht Fast Food ist - nicht nur für Produzenten (Kleinbauern), sondern auch den Menschen: was schlechtes Essen mit dem Körper anstellen kann und was wirklich drinsteckt.

Stattdessen dreht es sich aber letzendlich nur um die Promotion von regional angebautem Obst und Gemüse.

Das erste Drittel des Films, in dem es um (Land-)wirtschaftliche Geschichte Amerikas und die Anfänge des Fertigessens geht, ist noch ganz interessant, eine nette Einführung sozusagen, doch danach handelt die Dokumentation nur noch von der Geschichte des Restaurants Chez Panisse, Wochenmärkten und anderen kleinen Veranstaltungen, die sich mit dem Kauf und Anbau von saisonalem Obst und Gemüse beschäftigen. Fleisch wird hierbei auch vollkommen ausser Acht gelassen. Das ganze auch nur auf Nordamerika fixiert.

Ich habe aus dieser Dokumentation leider nichts neues mitnehmen können, fand sie daher auch eher uninteressant (bis auf den ersten Teil).
Man sollte den Film komplett anders betiteln um falsche Erwartungen zu vermeiden. Dann hätte er vielleicht auch eine bessere Wertung hier.
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TOP 1000 REZENSENTam 3. Juli 2012
Format: DVD|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Diese Dokumentation über blasse Tiefkühlkost und der glorreichen Erkenntnis,
dass Gemüse vom Händler doch besser schmeckt und vitaminreicher ist, bringt
uns nicht wirklich neue Weisheiten.

Der Wechsel zwischen früheren Aufzeichnung und Werbungen zu Beginn der
Tiefkühlgeneration ist nicht wirklich unterhaltsam oder besonders lehrreich.

Die Doku ist auch auf Amerika beschränkt und bietet wenig Einblick in die
europäische Entwicklung in den gezeigten Epochen. Vieles ist auf uns nicht
ummünzbar.

Deshalb hat sich bei mir auch recht schnell Langeweile eingestellt. Die Doku
gestaltete sich als zäh und plätscherte so vor sich hin...

Da können auch die ganzen Lobeshymnen und Auszeichungen auf dem Cover nicht
weiterhelfen.

Schon alleine der Spruch:

"Gehört zu den zehn besten Dokumentationen über
"Unser Essen" aller Zeiten!

lässt einen nur schmunzeln.

Die Ocar-Nominierung als beste Doku lässt sich in meinen Augen nicht nach-
vollziehen.

Als Fazit der Doku lässt sich beim Abstand sehr wohl feststellen, dass
frisches Essen dem Fast Food vorzuziehen ist - dies hat der Zuschauer
aber sicher schon vorher gewusst...
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Format: DVD|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Da ich ein großer Fan von Dokus aller Art bin, vor allem wenn es um Umweltschutz/Ökologische Landwirtschaft/Gentechnik geht und somit nicht ganz neutral bin, wurde mein Mann zwangsverpflichtet, den Film "Food Fight" mit mir zusammen anzusehen. Die zahlreichen schlechten Bewertungen hier haben mich etwas schockiert.
Leider kann ich nach dem Ansehen des Films nachvollziehen, warum der Film nicht gut angekommen ist. Mit keiner Silbe wird in der Beschreibung auf der DVD darauf eingegangen, daß es sich um eine Doku handelt, die zum größten Teil die Verhältnisse in Nordkalifornien abhandelt, und dort noch genauer das Restaurant "Chez Panisse" und dessen Werdegang beschreibt.
"Chez Panisse" ist ein gehobenes Restaurant, welches sehr viel Wert legt auf regionale und ökologisch erzeugte Nahrungsmittel. In Berkeley Ende der 1960-iger Jahre gegründet, ist die Chefin und ihr Verlangen nach schmackhaften Zutaten eine der Keimzellen für die Besinnung weg von der industriellen Ernährung, hin zu Qualität und kleinteiliger Nahrungsversorgung aus der Nähe des eigenen Wohnortes.
Mehr so nebenbei fliessen dann Infos ein, wie es zur großen Umstellung der Nahrungsversorgung der Bevölkerung kommt, von der Versorgung von Soldaten im ersten und zweiten Weltkrieg, hin zum Essen aus Dosen und der Tiefkühltruhe.
Es kommen viele Food-Aktivisten zu Wort, unter anderem der Sterne-Koch Wolfgang Puck, der in den USA sehr bekannt ist, da er dort für das Essen nach der Oscar-Verleihung kocht, oder auch mal für den Präsidenten. Hier in Europa kennt den Herrn Puck halt leider keine Sau, um es mal deutlich zu sagen. Der deutsche Zuseher kann somit nicht einordnen, warum jetzt wieder dieser seltsame kleine, ältere Herr mit Arnie-Akzent in die Kamera schwaffeln darf, wie wichtig gutes Essen ist.
Es fehlt komplett die Einführung der interviewten Personen, bis auf die Chefin von "Chez Panisse" wird niemand vorgestellt. Für die Glaubwürdigkeit einer Dokumentation erachte ich dies aber als elementar, wenn sie denn mehr Zuschauer ansprechen soll, als das Publikum auf amerikanischen Independent-Film-Festivals.
Erst wenn der Zuschauer weiß, welche Personen hier zu ihm sprechen, was ihre Stellung in der Gesellchaft, ihre Berufe betrifft, ihre politischen Aktivitäten, erst dann kann er deren Aussagen auch etwas abgewinnen.

Erst gegen Ende des Films kommt dann der Schwenk auf das große Ganze, wenn ein Politiker aus Washington beschrieben wird, der versucht, eine Umstellung der Agrar-Subventionen zu erreichen, weg von der großen, industriellen Landwirtschaft hin zur kleinteiligeren, hochwertigeren Landwirtschaft durch kleine Farmer.
Aber auch werden dann wieder Zahlen einfach so hingeworfen, Fakten stichwortartig dem Zuschauer als Häppchen ohne großen Nährwert präsentiert, so daß man am Ende des Films nicht wirklich klüger geworden ist.

Mein Mann hat dann aber einen Punkt angesprochen, der mir gar nicht so aufgefallen wäre und warum der Film doch durchaus sehenswert ist: es werden verschiedene Bürgeriniativen gezeigt, welche einen eigenständigen Weg gehen, und es schaffen, Essen in guter Qualität auch für den kleinen Geldbeutel anzubieten.
Nicht nur Farmer Markets werden gezeigt, sondern auch ein paar der Farmer, die auf kleinen Parzellen eine Menge anbauen, Städte Gärten, wo sich jeder mit Gemüse versorgen kann, etc..
Und dies alles wird in sehr hoffnungsvollen Farben präsentiert.
Hier hätte ich mir mehr davon in dieser Doku gewünscht, weil es etwas ist, daß wir hier gerade in Deutschland noch zu wenig haben. Nämlich das Bewußtsein dafür, daß gutes Essen nicht viel kosten muß. Oder was überhaupt die Qualität von gutem Essen bedeutet.

Zur DVD selber: der Ton ist zweimal während des Ansehens ausgefallen, und es gibt keine Extras. Man darf wohl dankbar dafür sein, daß es den englische O-Ton gibt, der um Längen besser anzusehen ist, als die deutsche Übersetzung.

Fazit: wer hier einen Film erwartet à la Food,Inc. wird enttäuscht werden. Es geht eher um eine Bestandsaufnahme der alternativen Esskultur in Amerika, die nur wenig Überschneidungspunkte findet mit der Esskultur in Europa. Dass wir hier auch zuviel industrielle Nahrungsmittel auf unserem Tisch haben, kann man sich halt denken. Aber der Film bietet keine richtige harte Datenlage zu den Massenabfertigern wie Fast-Food-Restaurants und Kantinen, etc. Der Film an sich ist nicht schlecht, kann man gesehen haben, aber die Verpackung der DVD passt halt gar nicht. Hier hätte ein Bauernblumenstrauß, umrandet von heimischen Gemüse, eher gepaßt.
3,5 chemiefreie Sterne.
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TOP 1000 REZENSENTam 4. Juli 2012
Format: DVD|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Sicher, in Europa leben wir, was die Möglichkeit angeht, frisches Obst und Gemüse zu kaufen im Vergliech zu den USA relativ im Paradies. Da mutet es etwas sonderbar an, wenn im Film "Food Fight" die Entwicklung von Bauernmärkten, die es bei uns in jedem Dorf gibt als revolutionäre Bewegung gefeiert wird.

Dennoch sind auch wir nicht sicher davor, aus Bequemlichkeit hoch verarbeitetes, qualitativ minderwertiges Essen zu verzehren, weil uns der Gang auf den Markt und die anschließende Zubereitung des Essens zu aufwändig ist. Insofern ist das Plädoyer in "Food Fight" dafür, den Hintern hochzubekommen, regionale, frische Kostzu kaufen und damit die Bauern vor Ort zu unterstützen auch bei uns ein wichtiges Thema, das nicht oft genug angesprochen werden kann.

Umso mehr bedauere ich es, dass der Film in gerade mal 64 Minuten mit spärlichen Fakten aufwartet, weder zum Nährstoffgehalt von frischem Obst und Gemüse im Vergleich zu "Industriegemüse" noch zu gesundheitlichen Auswirkungen gibt es irgendwelche Daten. Alles bleibt sehr an der Oberfläche und wird manchmal übertrieben schwarz/weiß dargestellt, keiner macht sich z.B. Gedanken, ob und wie es wirklich möglich wäre 200+ Mio Amerikaner mit Bio-Gemüse zu ernähren. Die Quintessenz des gesamten Films beschränkt sich auf "lokal angebaut - gesund und lecker, Industriell hergestellt - ungesund und böse". Über den gesamten Themenkomplex "Fleisch" wird ebenfalls kein Wort verloren.

Dass sich eine amerikanische Doku ausschliesslich mit amerikanischen Ernährungsproblemen auseinandersetzt, will ich ihr nicht vorwerfen, dass ein so wichtiges Thema inhaltlich so dünn dargestellt wird hingegen schon! Als Werbefilm, der zum Nachdenken anregen soll ist "Food Fight" gelungen und sollte breite Aufmerksamkeit erhalten, für eine ernsthafte Dokumentation hat der Film einfach zu wenig Substanz. Drei Sterne für die gute Sache!
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