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Kundenrezensionen

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am 23. September 2012
Der eingeschüchterte und weltfremde Bubby ist inzwischen 35 Jahre alt und lebt mit seiner schlampigen Mutter (die dennoch für ihn sorgt!) in einer inzestuösen Mutter-Sohn Beziehung in einem kahlen und dreckigen Kellerloch auf einem Fabrikgelände. Nie hat er die Außenwelt gesehen oder gehört, sein einziger Freund ist eine Katze, die er aber bald "aus Versehen" tötet.
Als eines Tages sein Vater, ein saufender Tramp, an die Tür des Verlieses klopft und sich in die "Familie" drängt, nimmt die Katastrophe seinen Lauf: Bubby wagt den Schritt in die Welt und erlebt dort die für ihn unglaublichsten Dinge, und seine Umwelt reagiert durchaus völlig unterschiedlich auf den seltsamen Sonderling. Kann er dort zurechtkommen, wird er von den Menschen angenommen?
Herrlich schräges Außenseiterdrama mit genialen Darstellern: hart, gnadenlos, mitleiderregend. Ein ungeschliffener Diamant aus Australien; zu Unrecht zu unbekannt, unbedingt ansehen!
("Bildstörung", deutsch/engl., ca.110min., FSK 16)
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am 17. Dezember 2008
Endlich! Mit "Bad Boy Bubby" wird nun also auch hierzulande eine (unverzeihliche) Heimkino-Lücke geschlossen. Verantwortlich hierfür zeichnet sich ein neues Label namens Bildstörung, das mit seiner angekündigten Veröffentlichungspolitik nicht nur mein Herz im Sturm eroberte, sondern auch das Kunststück fertig brachte, mit "Bad Boy Bubby" einen der wohl eigenwilligsten Filme der Neunziger Jahre, der auf DVD bislang eben "nur" in den Staaten erschien, auszugraben und diesen einem rein deutschsprachigen Publikum zugänglich zu machen.

"Bad Boy Bubby" ist eine (verstörende) Perle von einem Film. Beschäftigt sich der morbide Streifen, der in seinen Grundzügen an die Verbrechen des Österreichers "Familienschänders" Josef Fritzl erinnert, doch mit dem an sich traurigen, anderseits aber auch unfreiwillig komischen Leben des 35-jährigen Bubby (famos: Nicholas Hope). Besagter Bubby wurde von der eigenen Mutter (s)ein Leben lang malträtiert; manch kranker Geist wird hierzu wohl "Mutterliebe" sagen. Völlig von der Außenwelt abgeschottet, wird Bubby von der eigenen Mutter rasiert, gewaschen und nach ihren Vorstellungen aufgezogen. Dem nicht genug: auch Inzest ist hier (wie im Falle Fritzl) ein Thema. Spätestens jetzt wünscht man dem in seiner Entwicklung so dermaßen zurück gebliebenen Mann entweder den Gnadenschuss oder die Flucht nach vorn. Letzteres ist der Fall - Bubby kann seiner privaten Hölle entkommen. Das zu einem Mann gereifte Kind entdeckt fortan die große weite Welt; ein Happy End sieht jedoch anders aus - überzeugt Euch selbst!

Noch eine kleine Anmerkung zur DVD: Das gute Stück kommt als Doppel-DVD im feschen Papp-Schuber daher. Die Bonus-Disc beinhaltet u.a. den Kurzfilm "Confessor Caressor", den man als ausgewiesener Cineast ebenfalls gesehen haben sollte.

Genug gebrabbelt: Kaufen!
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am 26. Mai 2010
Bin sehr froh, daß ich diesen Film gesehen habe ! Dieser lief bei Arte unter der Rubrik "Trash". Sry, vielleicht verstehe ich unter diesem Begriff etwas anderes, aber der Film ist nicht "trashig". Es ist eine Mischung aus Drama und Komödie, und das lieb ich ja über alles ! Genau dieser Punkt, wo man nicht weiß, ob man lachen oder weinen soll ! Diese Balance wird hier PERFEKT getroffen und bis zum Schluß gehalten.

Der Beginn ist verstörend und noch am ehesten als "trashig" zu bezeichnen.

Wie es dann weitergeht, können eigentlich nur Leute verstehen, die "reinen Herzens" sind:-), denn das ist unser lieber, uns ans Herz gewachsener Bubby. Dem Himmel sei Dank sind in diesem Film die meisten Mitmenschen gutartig und eher die Minderzahl bösartig, und aus dem Filmfluß entspinnen sich wundervolle, phantasievolle, lustige, traurige, krasse, liebevolle Geschichten. Alles ist jederzeit möglich. Für mich hätte der Film noch viel mehr Stunden dauern können. Ein Film über "Menschlichkeit" aus ungewohntem, aber positivem Blickwinkel.
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am 19. September 2015
Jep, Rolf de Heer drehte mit dem Film BAD BOY BUBBY einen der schrägsten und skurilsten Filme, die je gedreht wurden. Ein Kultfilm, der zum Nachdenken anregt und lange nachwirkt!

Die Story ist schnell erzählt: MOM haust mit Ihrem 35 Jahre alten Sohn BUBBY in einem Kellerloch, zusammen mit KATZE, einem Jesuskreuz und Kakerlaken.
Sie teilt mit Ihm Bett und Bad, schikaniert und missbraucht Ihn auf übelste, körpeliche und vor allem psychische Art. Mom verlässt die Behausung nur mit Gasmaske, um Bubby vor der Welt zu "schützen"! Nach einer Weile klopft es und POP kommt dazu und stellt eine direkte Konkurenz zu BUBBY dar, was übel ausgeht.
Schlußendlich krabbelt BUBBY aus dem Kellerloch und ... ENTDECKT DIE WELT MIT SEINEN AUGEN - HERRLICH!!!

Ein sehr sehr schräger, kranker, aber sehenswert nachdenklicher Film, der unsere Welt und die Werte in Frage stellt. Rolf de Heeer brauchte 10 Jahre um den Film endgültig auf Zelluloid zu bringen.
GENIAL UND EXTREM GESELLSCHAFTSKRITISCH! NICHTS WIRD AUSGELASSEN... SELBST DIE FRAGE DER TODESSTRAFE FÜR DEN MÖRDER BUBBY, WIRD INDIREKT "BEANTWORTET"!

Ein sehenswerter und mehrfach ausgezeichneter Kultfilm mit einem Hauptdarsteller, der 4 Jahre vor Filmdreh noch im Postamt arbeitete. Genial!

Satte 5 Sterne für dieses Sammlerexemplar von Film - HERZERGREIFEND, SCHRÄGER PFAD VON DER DUNKELHEIT AN'S LICHT!!!
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am 31. Januar 2004
Was für ein Film: Beginnend in irgendeiner Katakombe in autistisch-klaustrophobischer Stimmung (Plus: der Ton! [macht die Musik]) über die Beseitigung von ein paar eh' nicht guten Menschen mittels Plastikfolie zur Eroberung der "Außenwelt" durch Bubby -die noch ein paar Menschenleben (sic: Eltern!) fordert! Spitzenleistung: Die Auftritte Bubbys (bzw. Pops) mit der Band. Ein Film, der so stark beginnt, muß schwächer werden und wird leider (mit der "Sprache der Geistig-Behinderten" in Analogie zur "Sprache der Tiere" [die einen bei Ice-Age aber auch nicht störte]) punktuell sogar etwas märchenhaft. Aber "Bad Boy Bubby" läßt einen sprachlos und glücklich zurück: Bilder, Ton, Geschichte,Plot, Musik top -einzig Actionfreaks dürften ihn langweilig finden: zu ruhig.
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am 9. September 2009
Die Geschichte eines armen Jungen, der von seiner Mutter festgehalten wurde, mit ihr sex hatte, und sie schliesslich umbrachte und nun das "Licht der Welt erblickte".
Kling so, als wäre das ziemlich schwer zu verfilmen. Ich denke mal, das war es auch, jedoch ist ein sehr gutes Ergebin dabei rausgekommen.
Was Herr. Hope hier über sich ergehen lassen musste, ist schrecklich, doch er tat es trotzdem. Wow.

Wie der kleine Bubby die Welt entdeckt, ist prima in Szene gesetzt, wenn gleich sehr surreal. Trotzdem realistisch rüber gebracht. Versteht man nur, wenn man den Film gesehen hat, ist ein wenig schwer zu erklären, entschuldigung.

Fazit: Klasse Film mit guten Schauspielern.
Film: *****
Sound: *****
Extras: *****

Viel spass beim Trip in das leben des Bad Boy Bubby
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am 7. März 2014
Der Film verdankt das Meiste der schauspielerischen Leistung des Hauptdarstellers, der dann zu seinem Unglück auch danach ständig auf diesen Typ festgelegt wurde. Anfangs schwer erträglich, entwickelt der Film durch seine wahnsinnige Konsequenz - Kinderblick und kindliche Nachahmung des Erlebten - einen starken Sog. Man langweilt sich keine Minute. Wenn der Regisseur ganz mutig gewesen wäre, hätte er die erwähnte Schlußvariante "Bubby wird gehenkt" gewählt. So wirkt es ein klein wenig als Zugeständnis an angloamerikanische Happy-end-Erwartungen.
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am 24. März 2009
"Bad Boy Bubby" ist ein sehr intensiv gespieltes und raffiniertes Drama um einen Mann, der 35 Jahre von der Mutter eingesperrt wurde und nun die Welt kennen lernen muss. Der Film besitzt anfangs eine sehr beklemmende Atmosphäre. Mit zunehmender Laufzeit wechselt sich dann Tragik mit beißendem Humor ab. "Bad Boy Bubby" ist ein unbeschreiblicher und außergewöhnlicher Film, der sich unmöglich in eine Schublade stecken lässt und definitiv nichts für den Mainstream-Zuschauer ist.

Lobenswert ist hier auch wieder die tolle Veröffentlichung des Labels Bildstörung.
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am 29. Mai 2010
Hatte schon einige Filme von Rolf de Heer gesehen. Seine Art Streifen zu drehen, die Form der Erzählung, der Cast und der Plot wussten mich stets zu begeistern, ob es sich nun um Misterwerke wie "Alexandras Projekt", "10 Kanus, 150 Speere und 3 Frauen" oder "Incedent At Raven's Gate" handelte, die allesamt nicht unterschiedlicher sein können. Die Anschaffung "Bad Boy Bubby" war von daher nur eine logische Schlussfolgerung und ich muss sagen, er hat mich mächtig umgehauen und gehört für mich zur Creme de la Creme des Schaffens Rolf de Heers.

Erzählt wird die Geschichte von Bubby, der von seiner Mutter seit über 30 Jahre in einem Loch eingesperrt mit ihr zusammenleben muss. Rausgehen vor die Tür darf er nicht, das Argument gefährliche Giftgase würden ihn sonst ersticken lassen, genügen zusammen mit der Drohung Gott würde ihn sonst bestrafen aus, um der Neugier auf die "Welt ausserhalb der vier Wände" nicht nachzugehen. Liebevoll tötet er nicht nur seine Katze sondern auch seine Mutter, mit der in einer inzestiösen Beziehung lebte, um schlussendlich das erste Mal in die Realität ausserhalb der Gefangenschaft zu gehen. Dort trifft Bubby auf gute und böse Menschen. Eine eigene Sprache besitzt er nicht, er redet in den Worten anderer.

Der Film ist zu Beginn extremst beängtigend und intensiv, die moderne Form des Kaspar Hausers Thema wird, insbesondere durch den beschriebenen, immer ähnlichen Tagesablauf, zu einer emotionalen Talfahrt in dem der Gipfel immer weiter weg zu sein scheint. "Bad Boy Bubby" entwickelt sich im Laufe zu einer grossartigen Charakterstudie, er findet seine Sprache, das Vertrauen, die Liebe und den Glauben an eine Zukunft. Nicholas Hope spielt so dermaßen großartig, dass man zwischenzeitlich vergisst, dass es sich bei Bubby um eine Rolle handelt. Auch hier hat es De Heer erneut geschafft, einen stimmungsvollen, dichten und authentischen Film zu drehen, in künstlerischen Bildern und sagenhaften Fotigrafien, der die Hoffnung auf Hoffnung nährt und den Streifen zuversichtlich und in Frieden enden lässt. Ein wirkliches Meisterwerk.

Das noch relativ junge Label Funkstörung unterstreicht mit "Bad Boy Buddy" erneut, dass es zu den innovativsten und experimental-freudigsten dieser Zeit gehört, in einer Zeit, in der man den Eindruck hat, das der Versuch etwas neues, individuelles anderes zu transportieren nur noch unter ferner läuft. Nahezu sämtliche Filme dieses Verleihs wie "Bad Boy Bubby", "Possession", "Ein Kind zu töten...." und "Im Glaskäfig" sind ausnahmslos zu empfehlen, für jeden, der genug hat von weichgezeichneten, weichgespühlten Massenproduktionen, mit den immer gleichen Geschichten, bei deren Sehen man sein Hirn und sein Herz an der Garderobe zurücklassen soll, zurücklasen will.....Bitte mehr von solchen Filmen!
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am 24. Januar 2009
Ich hab den Film vor vielen Jahren gesehen, und er hat immer noch seinen Eindruck hinterlassen. Ich warte darauf, dass er mal wiederholt wird, oder auf DVD erscheint, aber bislang leider vergebens. Ein außergewöhnlicher Film, in jeder Hinsicht.
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