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5.0 von 5 Sternen Livid - Das Blut der Ballerinas
Hier haben wir einen Film der zu Anfang noch darauf schließen lässt das es sich um einen normalen Mystik Horror handelt.
Im laufe des Filmes bemerkt man aber das die Story doch weit hergeholt ist.

Zum Film:

Die Story ist wirklich gut geschrieben und auch Filmtechnisch super umgesetzt, hier bekommt man Spannung, Gänsehaut und eine...
Vor 21 Monaten von ChromeSkull veröffentlicht

versus
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen WTF???
Die junge und intelligente Halbwaise Lucy Clavell ist Praktikantin für die häusliche Krankenpflege. Die Leiterin des Pflegedienstes versucht sie in diese Welt einzuführen. Die Betonung liegt auf versucht", da Lucy sich eigentlich ganz gut macht. Lediglich in die heruntergekommene Villa der komatösen Mme. Jessel darf sie nicht mitkommen und soll im...
Veröffentlicht am 6. Mai 2012 von Hemeraner


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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen WTF???, 6. Mai 2012
Von 
Rezension bezieht sich auf: Livid - Das Blut der Ballerinas (Uncut) (DVD)
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Die junge und intelligente Halbwaise Lucy Clavell ist Praktikantin für die häusliche Krankenpflege. Die Leiterin des Pflegedienstes versucht sie in diese Welt einzuführen. Die Betonung liegt auf versucht", da Lucy sich eigentlich ganz gut macht. Lediglich in die heruntergekommene Villa der komatösen Mme. Jessel darf sie nicht mitkommen und soll im Auto bleiben. Da ihr langweilig ist, latscht sie trotzdem auf das Grundstück. Ihre Kollegin teilt ihr mit, dass Jessel damals strenge Tanzlehrerin war und stinkreich ist. Wo die Kohle ist, ist ihr aber nicht bekannt. Als sie ihren bereits vorbestraften Freund Bill davon erzählt, dreht der am Rad und will sich das Geld widerrechtlich besorgen. Er sieht es als Chance, seinen Leben als Fischer zu entkommen. Nach anfänglichem Widerstreben und Zögern ist sie dabei. Ihr Freund bringt den gemeinsamen Kumpel Ben mit und obwohl Ben und Lucy kurzerhand den Einbruch abbrechen wollen, drängt Lucys Freund als treibende Kraft. Im Haus begegnet ihnen dann das Grauen...

Ganz zu Beginn des FIlms wird man mit einer kleinen ekeligen Szene beharkt, die sich erst im Laufe des Films erklärt. Bemerkenswert dargestellt sind anfangs die Verhältnisse in der häuslichen Krankenpflege. Während Lucy tatsächlich versucht auf die Leute einzugehen, kotzt die professionelle" Leiterin des häuslichen Pflegedienstes alles an, labert komatöse Patienten zu und nutzt die Einrichtungsgegenstände der Häuser ihrer Patienten" und durchsucht deren Villen nach Kohle. Allerdings muss man bei der Art von Arbeit auch ein dickes Fell haben. Die Maskenbildner haben bei Mme. Jessel ganze Arbeit geleistet. Sie sieht so aus, als hätte man ihren Sarg offengelassen... Da hat es mich allerdings auch gewundert, wie es aber auch angesprochen wird im Film, dass die Frau nicht ins Pflegeheim kommt. Die ersten 25 Minuten passiert erst mal überhaupt nichts. Die Charaktere werden vorgestellt, dabei brilliert die hübsche, junge Hauptdarstellerin. Der Film ist atmosphärisch dicht und düster und im Gegensatz zu amerikanischen Horrorfilmen dieser Art verzichtet er zunächst auf Splatterszenen und setzt stattdessen auf die Charaktere und diverse Schockmomente. Das Bild ist dabei sehr scharf. Absolut glaubwürdig sind die Einbruchsszenen der jungen Leute, die vollkommen stümperhaft agieren und einfach alles antatschen und eine Menge Spuren hinterlassen. Die Horrorszenen um die Ballerinas sind äußerst surreal und kurz, aber blutig dargestellt, hier ist die ab 18 Version durchaus gerechtfertigt. Nach der knappen ersten Stunde fangen dann die Splatterszenen an, es wird allerdings auch keine großartige Erklärung gegeben, woraufhin der Eindruck der Surrealität bleibt und schnell den Faden verloren hat. Ich muss allerdings sagen, dass ich mich trotz der Splatterszenen nicht sonderlich gegruselt habe. Ich fand den Film insgesamt eher langweilig und war drangeblieben, um zu sehen, worum es überhaupt geht. Es waren leider eineinhalb Stunden, die ich gerne wieder haben würde... Eher wirkten die Szenen im Ballerinakleidchen mit viel Blut sogar nur lächerlich. Das Ende habe ich dann überhaupt nicht mehr kapiert...
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13 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Livid - Das Blut der Ballerinas, 30. Dezember 2012
Rezension bezieht sich auf: Livid - Das Blut der Ballerinas (Uncut) (DVD)
Hier haben wir einen Film der zu Anfang noch darauf schließen lässt das es sich um einen normalen Mystik Horror handelt.
Im laufe des Filmes bemerkt man aber das die Story doch weit hergeholt ist.

Zum Film:

Die Story ist wirklich gut geschrieben und auch Filmtechnisch super umgesetzt, hier bekommt man Spannung, Gänsehaut und eine menge Blut geboten.
Obwohl der Film im Verlauf immer weiter hergehohlt wird ist er dennoch Spannend und es kann sein das er so manche Leute das Gruseln lehren wird.

Die Schauspieler sind meiner Meinung nach sehr gut, ich habe auf jeden Fall nichts davon gemerkt das hier nur gespielt wird und genau das ist ja Sinn und Zweck von einem Film und von daher kann ich sagen das die Schauspieler alle gute Arbeit geleistet haben.

Die Deutsche Synchro hat mir auch sehr gut gefallen und lässt keine Wünsche offen, hier gab es keinerlei Fehler oder ähnliches und von daher wird man im Verlauf des Filmes auch nicht gestört.

Die Bildqualität ist super, hier wurde nicht mit billigen Equipment gearbeitet und das hat sich auf jeden Fall auch ausgezahlt.
Die satten Farben im Film harmonieren einfach Perfekt und passen somit genau in den Film.

Die Effekte sind wirklich wundervoll umgesetzt, wirklich alle Effekte sehen wirklich Realistisch aus und manche sind sogar ziemlich hart.
Ich frage mich ja sowieso warum der Film eine FSK 18 und "Keine Jungedfreigabe" bekam, andere Filme die nicht annähernd so hart sind werden Indiziert, komisches verfahren, aber ich bin froh das wir den Film Uncut zu sehen bekommen.

Alles in einem ist der Film wirklich super, Spannung pur, hat man den Film erst mal angefangen möchte man auch wissen wie dieser zu Ende geht.
Schauspieler Top, Kameras Top, Ton Top, hier stimmt einfach alles und für einen Filmabend die beste Wahl.

5 Sterne
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4.0 von 5 Sternen BLACK SWAN meets TANZ DER DÄMONEN - hochwertig inszenierter und spannend-blutiger Genremix, 7. April 2012
Von 
Retro Kinski - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REZENSENT)   
FILM (OHNE SPOILER !):

Die Regisseure von LIVID haben zuvor den radikalen INSIDE abgeliefert und präsentieren mit dem vorliegenden Werk einen ebenso spannenden und handwerklich hochwertigen und - insbesondere durch den guten gewählten Genremix aus Horror und Fantasy - überzeugenden Beitrag. Die Kreativität geht den Machern fast etwas übertrieben von der Hand den sie bauen auch noch Haunted House und Vampir/Zombie Elemente gleich noch nebenbei mit ein. Für Freunde von gothic-geprägtem Horror mit Fantasy und Romantik Touch sollte der Film ein must-see sein ! Andere werden ggf. den Film wegen Überfrachtung aller o.g. Elemente und der fehlenden Geradlinigkeit ablehnen.

Zur Story (OHNE SPOILER !) nur kurz um die durchaus bissige Spannung zu erhalten. Lucie (C. Coulloud) verdient ihren Lebensunterhalt als Krankenpflegerin in der häuslichen Pflege. So kommt sie auch zu der Beschäftigung in der Villa von Mrs. Jessels (M.-C. Pietragalla). Diese liegt bereits seit vielen Jahren im Koma, weshalb der Job recht einfach zu sein scheint. So erfährt sie auch von einem Schatz, der innerhalb der alten Gemäuer versteckt sein soll und macht sich mit 2 Freunden daran das Geheimnis zu erkunden...sie treffen aber auf Dinge die alle Vorstellungen sprengen....der deutsche Untertitel des Films mit "dem Blut der Ballerinas" ist dabei wie so hirnlos platt wie unnötig und beschreibt nicht im Geringsten die Orgie von Schauer, psychologischem und physiologischen Schrecken den der Film gekonnt verbreitet. Er spielt sogar gekonnt mit archaisch geprägten Urängsten und verbreitet durch seine perfekte und detailreiche Ausstattung eine unglaublich packende Atmosphäre der man nicht entrinnen kann.

Dazu kommenden noch nicht geahnte Wendungen und Verknüpfungen die einem vollends in dem wilden Bilderstrudel versinken lassen. Vom Überraschungs- und Fesselungs-Faktor her ging es mir so wie beim ersten Sehen von GOTHIC ca. Mitte der 80er Jahre wem das was sagt. In LIVID werden Bilder aus der Zeit der Schauerromantik a la E.T.A. Hoffmann und klassischer Gruselfilme ebenso geweckt wie Assoziationen zu Filmen von Dario Argento oder Guillermo del Toro. Zu diesen Qualitätsmerkmalen gesellt sich noch eine sehr überzeugende und präsente schauspielerische Leistung der Hauptdarstellerin Lucie.

Ich kann aber auch Stimmen verstehen die dem Film die fehlende Linie aberkennen und ihn aufgrund seiner rücksichtslosen, teils logik-freien und überbordenden Verknüpfung aller oben genannten Phantastik Elemente ablehnen. Für mich war es allerdings ein sehr spannender und lohnender Film-Rausch in den man sich schön fallen lassen konnte und der durch kompromisslose Optik, harte aber nicht überzogene Gore-effekte und wirklich gut gesetzte Schockelemente überzeugen konnte.

4/5 Ballettstunden....äh,...Sternen

MEDIUM (Blu-ray/DVD):

- BILD: gutes Bild, bewußt leicht fahl-blaue Farben, Schärfe könnte besser sein
- TON: Dialogabstimmung ok, etwas zu viel Lautstärke bei Action, Blu-ray: DTS-HD MA 7.1 (!), DVD: DTS 5.1 + DD 5.1
- EXTRAS: Deutscher Trailer, Trailer zu 8 weiteren Titeln
- SONSTIGES: UNCUT, 3D Version nur nachträglich umgerechnet und nicht hochwertig
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9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein bizarrer Danse Macabre in die böse Welt des Märchens, 22. Oktober 2013
Rezension bezieht sich auf: Livid - Das Blut der Ballerinas (Uncut) (DVD)
Lieber Interessent, lassen Sie die Logik der täglichen Realität hinter sich, in "Livid" öffnet sich ein Vorhang in die Nachtseite, in das groteske Reich makaberer Poesie.
Mal schwebend, bizarr, zerbrechlich filigran, dann wieder in blutige Schockbilder getaucht, die einem Hieronymus Bosch entsprungen sein könnten.
"Livid" ist pure magisch böse Fabulierkunst, fern ab jeglicher trocken, sachlicher Erklärungsweise und doch vollkommen in seinem eigenen delirierendem Universum nachvollziehbar.
Verständlich das hier der ein oder andere aussteigt.
"Livid" ist kein Film für den hektischen Konsum.
Der Film ist ein schwarz, funkelnder Diamant, fast losgelöst, nur Anfangs trügerisch verankert in der modernen Welt.
Wenn Märchenmythen und Schauerromantik in unsere so geordnete Welt einbrechen, dann fängt die Phantasie des Zuschauers zu staunen und zu schweben an.
Ein leuchtend giftiger Sinnenrausch wie der Hexentanz "Suspiria" ist nicht weit entfernt.
Un tatsächlich nehmen die beiden genialen Regisseure Julien Maury und Alexandre Bustillo in vielen finsteren Hinweisen auf diesen ewigen Klassiker Bezug.
Die schreckerregende, röchelnde, monströse alte, schlafende Ballettlehrerin in ihrem fast an eine ägyptische Gruft erinnernden prächtigem Schlafgemach, die lolitahaften Szenen mit den Ballerinas, eine spinnwebverhangene Urkunde auf der der Stadtname "Freiburg" zu erkennen ist.
Eine kleine Verbeugung an den ersten der "Drei Mütter Filme", auch Hinweise auf meinen persönlichen Lieblings- Argento "Phenomena" kann man erkennen.
Sehr einfach hätte es sich das Regiegespann nach ihrem Erstling "Inside" machen können.
Doch hatten sie richtigerweise erkannt, daß hier in Sachen Grauen und makaberer Drastik keine Steigerung mehr möglich scheint.
"Inside" in Deutschland beschlagnahmt, nur über Österreich erhältlich ist ein einmaliges Erdbeben an Blut, Schock und Wahnsinn.
Doch wie Regiekollege Pascal Laugier nach seinem "Martyrs" ebenfalls andere Wege ging, so machten auch Bustillo/Maury eine 180 Grad Wendung hin zur schwarzen, morbiden Phantastik,die, zwar immer noch blutdurchtränkt, jedoch die Atmosphäre eines feinsinnigen, alptraumhaften Surrealismus atmet.
Ein Vexierspiel an Phantasmagorien, Traumfetzen inspiriert von Brüder Grimm" Hänsel und Gretel", E.T.A.Hoffmanns: "Der Sandmann", David Lynch und Sigmund Freud.
Schwer verständlich ist der Film nur für denjenigen, der sich nicht auf seine eigene Märchenlogik einlassen kann.
Wer sich in seine arabesken Wahnvorstellungen fallen lässt, wird belohnt wie weiland in den früheren Dario Argento, Mario Bava Meisterwerken- leise flüsternd,grauenerregend, abstrus, poetisch, tragisch und mit dem Hang zu schrecklich schöner Exzentrik.
Grosse Warnung an diejenigen, die eine Geschichte mundgerecht vorgekaut benötigen.
"Livid" muss erfahren werden, jede Rationalität ist hinderlich.
Ein gefühltes Mysterium, keine in allen Teilen herkömmlich nachvollziehbare Story saugt uns hier ein.
Durch seine schillernde Verschachtelung bietet er weit über den Abspann immer neue Sichtweisen, schräge Zusammenhänge.
Dadurch ,daß er so vieles nur andeutet, läßt er sich wie die Filme eines David Lynch immmer wieder anschauen, entdecken, -böse glitzernd wie eine lauernde Eidechse auf die nächste Sichtung wartend.
Der französische Horror- und Gruselfim ist zumindest zur Zeit unübertroffen in seiner Wirkungskraft, in seiner Inovation, in seiner traumwandlerisch meisterhaften Fähigkeit das Genre in verschiedenste Richtungen neu zu definieren, die Grenzen zu sprengen.
Grell, entsetzlicher hochintelligenter Bluthorror in "Martyrs", "Inside","Mutants", "High Tension", Gore und Hinterwäldler Splatter in "Frontiers", brütender Wahnsinn in den phantastischen "Calvaire", "Them", "Sheytan", "Vinjan" und Schauerromantik in "Livid".
Zur Story: Es war einmal das junge Mädchen Lucy.
An einem verregneten Oktobertag hat sie ihren ersten Tag als häusliche Krankenpflegerin. Vorerst zur Einführung wird sie von einer älteren Kollegin begleitet.
"Lucy, du bist ungewöhnlich mein Kind, du hast verschiedenfarbige Augen. Wusstest du das in den Menschen mit diesen Augen die Seelen der Verstorbenen ein und aus gehen können?"
Das Spiel mit den verschiedenen Augenfarben wird noch der Schlüssel sein zu Doppelgängertum, Manifestationen, Körperwanderung, Dualität in den Personen, Unsterblichkeit, Erlösung.
Lucy begleitet nun ihre ältere Kollegin zu uralten, dahinsiechenden Menschen, zu einsamen bettlägerigen Kranken.
Und schlußendlich auch in das finstere, riesige Anwesen der uralten Mrs. Jessel.
Hier in dieser Einleitungsphase versetzt einen der Film schon in unheilvolle Nervosität.
Niemand besser als die Franzosen können einfach durch seltsame Blicke, Gesten, bedrohlich wirkende Szenerien, Ausleuchtung schon von Anfang an das unfassbare Gefühl von Morbidität entwickeln.
Mrs. Jessels Anblick ist schon der erste Schock.
Wie in einem riesenhaften Mausoleum liegt sie bewusstlos, röchelnd in ihrem riesigen Bett.
Die Krallenhände mit gefährlich langen Fingernägeln zum Gebet gefaltet.
Schwere Teppiche, dunkle Zimmerfluchten, riesige Bücherregale, ausgestopfte Tiere an den Wänden.
Ein Anwesen wie ein endloses Labyrinth in eine andere Welt.
Die Ausstattung, die beeindruckende Detailliertheit der Villa, das finster makabere Interieur mit durchlässigen Spiegeln, phantastisch krankhaften Puppenszenerien, spiralförmigen Treppengeländern ist einfach nur unglaublich düster, beeindruckend..
Schon längst haben wir hier als Zuschauer den Boden der Realität verloren.
Und wie in einem bösen surrealen Märchen geht es weiter.
Die alte Mrs. Jessel ist unvorstellbar reich.
Ein Schatz soll irgendwo hier in diesen Gängen, Zimmern, Keller- Gewölben verborgen sein.
Lucy wird am Abend in der Runde ihrer Freunde auf eine verhängnisvolle Idee kommen.
Gemeinsam bricht das Grüppchen in tiefer Nacht in das einsame Anwesen ein um den Schatz der im oberen Stockwerk dahinsiechenden Mrs. Jessel zu finden.
Auf sie wartet der Abstieg in tiefenpsychologisches Grauen, in Vampirismus, skurrile Alpträume, in Tod, Seelenwanderung und Phantasmagorien des Entsetzens.
Wer ist der furchtbare von Krabben zerfressene Leichnam, der am düsteren Strand in der allerersten Szene sich langsam zersetzt?
Was hat es mit den vielen verschwundenen Kindern in dem kleinen Küstenort auf sich?
"Livid" ist vor allem eins, ein hypnotisch- schillerndes Meisterwerk, das erlebt, verinnerlicht, gedeutet werden will.
Ein Mysterium, was immer wieder in den Bann zieht.
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Was schön anfängt, muss nicht schön weitergehen..., 13. Dezember 2012
Von 
Kaito "a.k." (Europa) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Livid macht eigentlich alles von Anfang an richtig. Mit tristen Bildern, die von einer dezenten und atmosphärischen Musik begleitet wird, wird der Film eröffnet.
Die Darsteller wirken unverbraucht und natürlich. Der visuelle Look ist alles andere als glatt, sondern kühl und schmuddelig. Die Dialoge zwischen den Figuren wirken ebenso natürlich, spritzig und alles andere als monoton. Die Charakterisierung wurde recht authentisch entworfen. Wir bekommen hier nicht wirklich wahre Identifikationsfiguren zu Gesichte. Und das lässt den Film um so rauer wirken. Eine unangenehme, unheilvolle Atmosphäre entsteht im weiteren Verlaufe des Films. Die gut eingesetzte Filmmusik unterstützt das ganze sehr passend und baut nicht auf konventioneller, aufgeblasener Lärmmacherei auf, sondern wirkt hier wirklich sehr psychologisch auf den Zuschauer.
Was ebenfalls sehr positiv ins Gewicht fällt ist, dass der Film bis zur ersten Hälfte sich keiner oder kaum der altbekannten, vorhersehbaren Klischees bedient. Es ist beinahe so, als hätten die Macher gezielt darauf geachtet ihren Zuschauern etwas erfrischend neues zu bieten, in dem sie die Klischees einfach umgehen oder die Figuren über die jeweiligen Situationen diskutieren lassen.
Bis dahin dachte ich: "Das wird ein grandioser Film werden...".

Doch dann, was ist zum Teufel nochmal dann passiert? Hat hier plötzlich ein anderer Autor und Regisseur die zweite Hälfte des Film fertiggestellt? Was ist mit der Atmosphäre passiert? Was ist mit den Klischees? Die treffen ja jetzt alle auf einmal ein! Billige Schockeffekte und kleine Splatterorgien? Warum spielt die Darstellerin auf einmal so schlecht? Warum ist das alles so konfus und unlogisch?? Ich möchte absichtlich nicht direkt auf die jeweiligen Szenen eingehen. Wem der Film trotz allem interessiert, sollte ihn sehen. Aber vielleicht lieber ausleihen, statt kaufen.

Drei Sterne für die erste Hälfte. Schade das sich wohl die beiden Regisseure den Film aufgeteilt haben. Man merkt die zwei verschiedenen Persönlichkeiten ohne große Mühe.
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41 von 57 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Ding dong, die Hex ist tot..., 1. November 2012
Die folgende Rezension bezieht sich auf die Bluray "Livid - Das Blut der Ballerinas" in 3D und Uncut (schade, man hätte mehr schneiden sollen!!!).

Wow !!! Wie ich sehe, bin ich der einzige hier, der das Vorgängerwerk "Inside" der beiden Regisseure nicht gesehen hat.
Aber darum geht es hier ja auch gar nicht !!

Sondern um den Film "Das Blut der Ballerinas", für den Sie übrigens den 3D-Effekt mitbezahlen, den es nicht gibt. Wirklich nicht ? Nein !

Aber der Reihe nach.

Ich habe den Trailer zu diesem Film nie gesehen.

Ich weiß nichts über die beiden Regisseure.

Aber der "Klappentext" auf der Bluray-Hülle interessierte mich.

FSK ab 18. Uh. Dabei kann ich gar nicht so viel ab...

Egal. Ich traue mich, leihe mir diesen Film sogar in 3D aus.

Wenn, dann gebe ich es mir so richtig...

Ich lege die Bluray ein, bin aufgeregt.

Irre.

Die erste halbe Stunde.

Ich wurde völlig in den Bann der Geschichte gezogen.
Keine flachen Charaktere, ein glaubhaftes Drehbuch, ein dicht gewobener Spannungsbogen.
Und vor allem: kein Hollywood-typischer Klischee-Sülz.

ACHTUNG: ICH VERRATE JETZT VIELES (auf Englisch: SPOILER). Bitte nicht mehr weiterlesen, wenn Sie den Film noch sehen möchten (graben Sie lieber Ihren Garten um, dann haben Sie wenigstens etwas Bewegung...)

Wir erleben den ersten Arbeitstag einer Praktikantin, die mit einer erfahrenen Kollegin mitfährt und somit vom Schicksal einiger Patienten berührt wird.
Zum Beispiel von der im Koma liegenden ehemaligen Tanzlehrerin, die seit dem Tod ihrer stummen Tochter vor sich hinvegetiert.
Irgendwo in ihrem schaurigen Anwesen soll es auch einen Schatz geben.
Die Praktikantin, ihr Freund und sein Bruder brechen ins Haus ein, um den Schatz zu bergen.
Oh Gott, spinnen die???
Wie blöd sie sich anstellen.
Alles wirkt so authentisch.
Sie holen sich den Schlüssel der Komapatientin, der ihr an einer Kette um den Hals hängt.
Ich kann da gar nicht mehr hinschauen.
Hä?
Ist da jetzt einer der Brüder in einem geheimen Labor verschwunden, welches weder einen Ein- noch einen Ausgang hat?
Ja. Tatsächlich.
Weil er in einen Spiegel geschaut hat !!!
Oh, oh, hier bekomme ich den starken Eindruck, dass der Film gekippt ist.
Äh...
Schwupps...
Ein paar kleine Ballerinen kommen angehopst und bringen ihn um.

Zerfleischen ihn.
Mit allem drum und dran.

Wenige Szenen später steht er vor seinem Bruder und ein Kampf entfacht.
Wie jetzt ?
Und so geht das weiter!
Szene um Szene werden Bilder aneinandergereiht, die keinen Zusammenhang haben.

Müssen sie auch nicht, denn wir haben es hier ja mit einem "Horrormärchen der besonderen Art" zu tun, wie die "Fachpresse" diesen Schinken feiert. Aber jedes Märchen enthält eine eigene innewohnende Logik, erzählt eine Geschichte in einem kohärenten Universum. Gibts hier alles nicht. Nur Wust...

Wieso ermordet die Altenpflegerin kleine Mädchen?
In welchem Zusammenhang steht sie zur Koma-Oma?
Ist die Ballettlehrerin ein Zombie, ein Vampir?
Warum fliegt Ihre Tochter im Garten herum?
Warum frisst sie die Tanzschülerinnen ihrer Mutter, wie sollen beide denn dann die Handwerkerrechnungen bezahlen?
Warum findet ein Seelentausch statt?
Sind Sie noch da?
Warum schwebt die Vampir-Tochter mit abbröckelnder Haut gen Himmel?
Warum FSK 18?
Wozu dient das Laboratorium?
Warum wurden der Tochter die Augen zugenäht?
Wieso ist das Haus plötzlich verrammelt, warum schwebt es?
Was soll die Leiche gleich zu Filmbeginn?
Sind Sie schon eingeschlafen?
Warum kämpfen Ballettlehrerin und Tochter plötzlich unerbittlich gegeneinander.
Schere rein, Treppe runtergefallen, warum stirbt die Ballettlehrerin nicht, egal, was man macht?

Wenn ich all die Online-Lobpreisungen lese, die sich in den höchsten Tönen über diese französische Kunstkacke auslassen, dann sehe ich mich fassungslos den Kopf schütteln.
Dort ergeht man sich in hochtrabendem pseudo-akademischem Geschwafel über Ästhetik und Stilrichtungen des Films, der einem das "Blut in den Adern gefrieren lässt".
Warum eigentlich?
Wie kann man sich gruseln, wenn es einem unmöglich gemacht wird, einer Geschichte zu folgen, sich in Charaktere einzufühlen und das Filmteam einem jede aber auch wirklich JEDE Erklärung schuldig bleibt?

Ein Hoch auf den neuen französischen Horrorfilm.

Ein Fest für Leute, die sich in Bildern ohne Sinn und Verstand suhlen möchten, denn da kann man so schön viel hineindeuten.

Ach ja... Der 3D-Effekt, den Sie mitbezahlen... Der ist zugegebenermaßen das Grauenhafteste am ganzen Film, denn er ist derart schlecht (da nicht existent), dass einem die Haare zu Berge stehen.

Nein, das stimmt nicht ganz. Das Bluray-Menü ist noch einen Tick mieser und liebloser.
Unter "Extras" gibts ein paar Trailer. Das war es.
Na, was hätten die Macher bei einem "Making Of" auch erklären sollen, wenn sie das schon im Film nicht gebacken bekommen?

Achja. Die Bildqualität. Super, sofern ich das beurteilen kann. Scharf und kontrastreich.
Da gibt es nichts zu meckern.
Ausstattung. Klasse. Detailverliebt und atmosphärisch.

Wenn ich aber Bildqualität und Ausstattung ohne was "dahinter" sehen mag, dann schaue ich mir lieber Star Wars: Episode 1 an.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Klingt spannender als er ist, 24. Oktober 2013
Rezension bezieht sich auf: Livid - Das Blut der Ballerinas (Uncut) (DVD)
Der Titel klang spannend und auch das Cover waren ansprechend. Der Anfang des Filmes war auch wirklich spannend doch im Laufe des Filmes kamen immer mehr Fragen auf, die auch leider unbeantwortet geblieben sind. Schreckmomente habe ich keine feststellen können. Ich fand den Film einfach nicht schön und kann Ihn nicht weiter empfehlen.
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4.0 von 5 Sternen Livid - A piece of Art, 25. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
"Livid" ist ein sehr liebevoller gedrehter Horrorfilm aus Frankreich;
zugegebenermaßen ist nicht alles Logisch in sich geschlossen, der Zuschauer muss sich eine annehmbare Menge dazureimen,
dass alle Handlungen halbwegs einen Sinn ergeben, das muss ich zugeben.
Allerdings empfinde ich persönlich diese schlechten Rezensionen nichts desto trotz als unbegründet.

Das Bild spielt mit dem Farben, mit Schärfe und Unschärfe, auf die Charaktere wird genau eingegangen
und die Schauspieler machen ihren Job um einiges mehr als Zufriedenstellend.
Bis wirklich mal was horrormäßiges passiert muss man mehr als eine halbe Stunde warten,
wogegen ich nichts auszusetzen habe; schließlich muss es nicht mit totalen Gemetzel anfangen nur weil es ein Gruselstreifen ist.

In den meisten negativen Bewertungen liest man ein ständiges "Warum passiert das?" oder ein
"dunkle Kulissen für weniger Arbeit!"; meiner Ansicht nach lassen sich diese Fragen/Aussagen auf so ziemlich alle Horrorfilme reflektieren, nicht viele Filme dieses Genres besitzen zwangsweise einen tieferen Sinn.
Nebenbei bemerkt wird in "Livid" keine einzige Kulisse so dunkel gehalten, dass man kaum/nichts erkennen kann,
als dass es irgendwie an Ausgaben gespart hätte - im Gegenteil - diese wurden sehr detailreich und authentisch gehalten.

Die Atmosphäre des Films war recht angespannt, ich finde das haben die Macher dieses Films sehr gut hinbekommen.
Ich hatte Spaß daran, mir diesen Film anzusehen, einen Stern Abzug gibt es jedoch für die partielle Unstimmigkeit der Geschichte.
Als "Kunst" empfinde ich hier eher die Leistung der Schauspieler, die Kulissen, die Atmosphäre und das Spiel der Kamera mit den Farben/Schärfe/Unschärfe. Die Story ist bei mir ehrlicherweise eher etwas in den Hintergrund gerückt.
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4.0 von 5 Sternen War gut, 20. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Livid - Das Blut der Ballerinas (Uncut) (DVD)
Der Film ist gut, es dauert allerdings etwas lange, bis hier mal was passiert, aber zur Mitte des Filmes sollte man es nicht gerade dunkel im Zimmer haben.
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4.0 von 5 Sternen Zitatenallerlei, das extremst unterhaltsam ist, 11. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
aber zum Schluss nicht weiss wohin mit sich (daher 1 Stern minus). Da hat aber jemand ganz oft Supiria geschaut und sich über Terza Madre genau so geärgert wie ich. Und da die alte Lady im Speicher hier mit ihrem Freiburger Ballettdiplom (eben: siehe Suspiria) immer noch das Blut der jungen Tänzerinnen braucht, schließt sich der Kreis. Auch optisch ein Leckerbissen. Narrativ eher Erratisch (das ist ja nun bei den Vorbildern auch so) aber das muss ja kein Hinderungsgrund für gute Scares und Gore sein. Ist es auch nicht. Eben bis zum Schluss. Da wird es doch platter und vorhersehbar. Unerwartete Reise in die glorreiche Welt der Drei Mütter. Schön.
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Livid - Das Blut der Ballerinas (Uncut)
Livid - Das Blut der Ballerinas (Uncut) von Chloé Coulloud (DVD - 2012)
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