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37 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Frisch
Was mich an Wibke Bruhns Buch fasziniert, ist die erzählerische Frische. Frank und frei, jenseits aller Eitelkeit, erzählt Bruhns aus ihrem bewegten Leben als deutsche Journalistin. Es ist dieser weibliche, unbestechliche Blick, dem sich oft ein Augenzwinkern beimischt, das die Lektüre kurzweilig, manchmal atemberaubend spannend macht. Bruhns war dicht...
Veröffentlicht am 1. März 2012 von Janne Hoffmann

versus
5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Nah dran und doch weit weg...
Ich war von diesem Buch mehr als enttäuscht. Mir kommt es vor, als hätte die Autorin ihren Schreibtisch aufgeräumt, dabei alte, unveröffentlichte Texte gefunden, diese dann durch neue Texte ergänzt und so mit wenig Aufwand eine Art Biografie zusammengestoppelt. Vom Leben der Journalistin erfährt man fast nichts, sogar ihr Ehemann wird nur ein...
Veröffentlicht am 27. September 2012 von Christian R.


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37 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Frisch, 1. März 2012
Von 
Janne Hoffmann (Bad Schwalbach) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 1000 REZENSENT)   
Was mich an Wibke Bruhns Buch fasziniert, ist die erzählerische Frische. Frank und frei, jenseits aller Eitelkeit, erzählt Bruhns aus ihrem bewegten Leben als deutsche Journalistin. Es ist dieser weibliche, unbestechliche Blick, dem sich oft ein Augenzwinkern beimischt, das die Lektüre kurzweilig, manchmal atemberaubend spannend macht. Bruhns war dicht dran. Sie drang vor in die Zirkel der Macht, sei es in der Politik oder in den oberen Etagen der Medienwelt. Aber sie war auch draußen, auf der Straße, mittenmang dabei. Zum Beispiel während der Studentenproteste 1968. Oder wenn sie als Korrespndentin für den Stern in der ganzen Welt unterwegs war. Höhepunkt des Buches ist für mich der Aufstieg und Fall Willy Brandts, geschildert aus der Sicht einer klugen, nachdenklichen Frau, die dem Politiker (und auch Rut Brandt) menschlich nahe war. Auch wie Bruhns von der unglaublichen Blamage des Sterns im Fall der gefälschten Hitler-Tagebücher erzählt, ist spannend wie ein Krimi. Ein so facettenreiches Leben, eine so neugierige und mutige Journalistenseele und ein solches Talent, zu erzählen - einfach großartig. Das Buch ist ein Glücksfall für alle Leser, die bei einem journalistischen Autor - bzw. einer Autorin - Frische, Unbestechlichkeit und einen klaren Blick auf die Welt schätzen.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die interessante Autobiographie einer außergewöhnlichen Frau und Journalistin, 9. Mai 2012
Von 
Winfried Stanzick (Ober-Ramstadt, Hessen Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Sie war die erste Nachrichtensprecherin des ZDF, damals 1971 eine Sensation, für Wibke Bruhns, die hier nach den Erinnerungen an ihren Vater Georg Klapproth ("Meines Vaters Land") ihre eigenen "unfertigen Erinnerungen" vorlegt, schon bald ein eher langweiliger Job. Hatte sie schon zuvor eine hervorragende journalistische Fähigkeit entwickelt, kritische Fragen zu stellen, war sie nun auf das Ablesen vorgefertigter fremder Texte reduziert. So wunderte es nicht, dass sie schon drei Jahre später das ZDF verließ und zum STERN wechselte, für den sie ab 1979 aus Jerusalem und ab 1984 aus Washington berichtete. Auch ihre weiteren beruflichen Stationen zeigten Wibke Bruhns immer als eine hervorragende und unabhängige Kennerin aktueller weltgeschichtlicher Vorgänge genauso wie deren historischer Wurzeln.

So sind auch für mich die Teile des Buches am wichtigsten gewesen, in denen sie über den israelisch-palästinensischen Konflikt schreibt, seine Geschichte und seine Lösungsmöglichkeiten.

Die Teile über ihre angebliche Liason mit Willy Brandt habe ich überschlagen. Solcher Klatsch interessiert mich nicht. Gebannt aber habe ich gelesen ihre Beschreibungen von Höhepunkten der bundsrepublikanischen Geschichte, von den Studentenprotesten 1968 ff., dem Misstrauensvotum gegen Brandt, der Ära Kohl und der Karriere von Angela Merkel.

"Nachrichtenzeit" ist nicht nur die interessante Autobiographie einer außergewöhnlichen Frau und Journalistin, sondern auch eine kurzweilige Lektüre mit viel Informationen und Einblicken in die Politik der Bonner Republik und die Zeit danach.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Süchtig danach !, 26. Juni 2012
Ich habe natürlich auch das erste Buch schon gelesen und konnte nicht umhin, auch dieses zweite Buch von Wibke Bruhns zu kaufen und zu lesen. Ich muss schon sagen, dieser Stil und diese Familie machen auf irgendeine Art und Weise süchtig. Was noch fantastisch wäre, wäre ein drittes Buch über die Mutter Else, die ja wohl vom Strahlegemüt und ihrem inneren menschlichen Reichtum eine Gigantin gewesen sein muss. Was diese Frau vor allem nach dem 2.Weltkrieg geleistet hatte mit dem Existenzkampf und der Erziehung ist finde ich ungeheuer faszinierend. Dieses dritte Buch würde ich auch sofort kaufen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Anschauliche Sachinformation, 25. August 2012
Von 
Britta Von Velsen "vV" (Regensnburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
einer Autorin, welcher der Leser anmerkt, dass sie die Materie beherrscht und in verständlichem Stil `rüberbringt.
Besonders ihre Zeit als Auslandskorrespondentin in Israel und Palästina ist so beeindruckend - und auch in keiner Weise einseitig beschönigend -, dass ich mir vollkommen sicher in meinem ablehnenden Verhältnis zu Israel wurde.
Das Buch hat mir so gut gefallen, dass ich mir sofort ein weiteres Exemplar für meine Schwester als Geburtstagsgeschenk gekauft habe (und der Schwager wird es als Nächster lesen).
Ist das nicht Empfehlung genug?
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Anregung zum Nachdenken, 28. Juli 2012
Von 
Jaroschek - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Bruhns, Wibke: Nachrichtenzeit
Anregung zum Nachdenken
Der Untertitel verwirrt: 'Meine unfertigen Erinnerungen.' Warum wartet Frau Bruhns nicht mit der Veröffentlichung, bis sie fertig ist mit dem Erinnern ? Oder distanziert sie sich vorsichtig von manchen Aussagen, weil sie mit der Beurteilung des Gestern noch nicht fertig ist? Beide Annahmen sind möglich. Frau Bruhns ist Jahrgang 1938, Tochter eines Opfers des NS-Unrechtsstaates. Diesen Staat verabscheut sie mit recht, aber da ihre Familie anfangs diesem Regime nahe stand, hat sie oder hatte sie zunächst ein sehr distanziertes Verhältnis zur eigenen Familie. Sie wurde dann Journalistin, war die erste Nachrichtensprecherin im Fernsehen. Hörfunk-TV- Zeitschriften waren Stationen ihres bewegten Lebens, die sie zu einer sehr bekannten Frau machten. Von Eins bis Sechzehn sind die Abschnitte nummeriert, denen sie jeweils einen das nachfolgende Kapitel einleitenden Text voranstellt. So entstand ein Buch, das in den einzelnen Abschnitten zwar der Chronologie des Lebens folgt, aber jeder Abschnitt berichtet über ein spezielles Thema. In den ersten drei Abschnitten erzählt sie von Kindheit und Jugend, äußerst lesenswert vor allem für die später Geborenen, die sich die Schwierigkeiten dieser frühen Jahre kaum vorstellen können. Hier erfahren wir auch, wie sich allmählich dieses 'schwierige' Kind Wibke zu einer Journalisten mit einem doch recht ausgeprägten Links-Touch entwickelte. Früh verstand sie es, durch gespielte Ohnmachten Situationen zu ihren Gunsten zu manipulieren. Diese Neigung zur Beeinflussung folgt sie auch ein bisschen in ihrem Buch. Denn die nötige Neutralität einer Nachrichtensprecherin hat sie hier nicht. Die Guten stehen links, die Nicht-Guten, die Nieten, die korrupten, in Intrigen Verwickelten stehen rechts. Hier wäre das Bemühen um Objektivität angebrachter gewesen. Brandt ist ihre Lichtgestalt, und da gibt es dann bei den Linken doch einen, dem gegenüber Skepsis angebracht zu sein scheint: Wehner.
Ihr wurde eine Affäre mit Brandt nachgesagt. Hier dementiert sie heftig und vielleicht ausführlicher, als unbedingt nötig. Sie schreibt schließlich nicht für 'Bild'. Dass Brandt ein zu starkes Faible für Frauen hatte, versucht sie zu minimieren. Erfolg wird sie dabei nicht haben. Hoch interessant ist ihre Schilderung der Guillaumes-Affäre. Ihre Vermutung, Guillaume hätte lieber die Font gewechselt, könnte durchaus zutreffen.
Eine recht zweischneidige Sache ist ihre Behandlung der Juden und Palästinenser-Frage. Was sie an Einzelschicksalen von Palästinensern berichtet, ist wirklich erschreckend. Aber der Leser läuft Gefahr, zu oberflächlich und zu ungerecht mit der Schuldfrage umzugehen. Die zu klären, ist vermutlich gar nicht möglich; aber für eine annähernd richtige Antwort bedürfte es einer gründlichen Analyse. Einzelschicksale verwirren hier nur
Als Journalistin steckte Frau Bruhns vielleicht zu stark in der Gegenwart und zu stark beschränkt auf das Gebiet, in dem sie gerade tätig war: Mal Israel, mal USA. Und so ist man erstaunt zu lesen, wie wenig Ahnung sie von der Unterdrückung und materiellen Eingeschränktheit der Bürger in der DDR hatte. Etwas süffisant zitiert sie Kohls 'blühende Landschaften', um einige Seiten später deren Vorhandensein zu bestätigen. Dass sie Frau Ranke-Heinemann für eine bedeutende und bewundernswerte Frau hält, sei ihr verzahne. Vielleicht hat sie deren Auftritte im TV nie gesehen.
Trotz kleiner Einschränkungen ist das Buch sehr empfehlenswert, nur sollte der Leser kritisch sein.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein Journalistinnenleben, 5. April 2012
Man täte der Lebensleistung von Wibke Bruhns unrecht, würde man sie nur auf die zwei (vermeintlich) prominentesten Ereignisse in dieser langen Journalistenlaufbahn reduzieren. Weder war sie 'nur' die erste weibliche Nachrichtensprecherin des ZDF noch war sie 'nur' jene Journalistin, die bis spät in die Nacht alleine mit Willy Brandt in einem Hotelzimmer sich aufhielt (mit entsprechenden Folgen der öffentlichen Interpretation dieses Aufenthaltes).

Sieht man übrigens diese Nacht im Zusammenhang mit späterer gemeinsamer Zeit mit Brandt (und dessen damaliger Frau, Bruhns erzählt auch von einem gemeinsamen Urlaub), sind die Worte der Journalistin im Buch durchaus glaubwürdig, dass hier keine Form der Liaison im Raume stand. Wie Bruhns in einem Interview sagte, neben der menschlichen Sympathie stand vor allem damals im Raum: 'Den habe ich jetzt mal alleine für mich als Journalistin'.

Eine Aussage, die viel eher die Nähe von Bruhns zur Politik beschreibt. Professionell, interessiert, politisch aktiv, als Zeitungsjournalistin im Ausland vielfach unterwegs, das sind die spannenden, interessanten Momente, Erlebnisse und Eindrücke, die Wibke Bruhns sachlich-nüchtern, nachvollziehbar und hoch informativ im Buch beschreibt.

Ebenso, wie sie unprätentiös aufräumt mit 'alten Gerüchten', erläutert sie auch nüchtern das zweite (nur vordergründig in der öffentlichen Wahrnehmung) 'prägende' Ereignis ihrer Karriere, die Zeit als erste weibliche Nachrichtensprecherin des ZDF. 'Langweilig' fand sie das Ablesen von Meldungen und wechselte nach einer absehbaren Zeit in den Print-Bereich.

Als 'Journalistin von Ruf' dann legt Bruhns im Buch im Blick auf die zweite Hälfte der 70er Jahre und die 80er Jahre des letzten Jahrhunderts vielfache interessante, spannende Eindrücke vor. Der Nahe Osten, andere Orte, an denen 'die (politische) Luft brannte'. Viele Türen öffneten sich der Journalistin und sie vermag durchaus, die inneren Zusammenhänge, die politisch wegweisenden Entscheidungen und die daran beteiligten Personen intensiv zu erläutern. Ein gutes Stück politischer Zeitgeschichte ist es, welches Wibke Bruhns noch einmal frisch in Erinnerung ruft, samt einer ganzen Reihe persönlicher Eindrücke und Hintergrundinformationen. Eindrücke und Informationen, welche die Lektüre des Buches zu einem Gewinn machen. So bietet sie u.a. einen eindrucksvollen Einblick in die Geschichte des israelisch-palästinensischen Konfliktes und öffnet den Blick für die Härte dieser Geschichte.

'Und wenn man mir das Paradies anböte, ich will zurück in mein Dorf', ist ein Satz aus einem palästinensischen Flüchtlingslager, der zusammen mit den knappen Beschreibungen im Buch ein tieferes Verständnis für die unnachgiebige Gewalt in der Region bis heute eröffnet.

Ein wenig persönliche Geschichte (mit Längen) kommt noch hinzu, ergänzt werden die Erinnerungen von Wiebke Bruhns durch hier und da illustrierende Fotografien.

Das Buch bietet einen vielfachen Blick auf die 'inneren Abläufe' der damaligen Bonner Politik und ebenso eine journalistische Aufarbeitung des brodelnden Konflikts im Nahen Osten der 70er und 80er Jahre des letzten Jahrhunderts. Nüchtern und uneitel im Stil trifft Bruhns sprachlich immer den Punkt und bietet mit dem Buch eine interessante und informative Lektüre mitsamt einem profunden Einblick in die Zeitgeschichte der kleinen Medienwelt und der großen Politik ihrer Zeit.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Nah dran und doch weit weg..., 27. September 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich war von diesem Buch mehr als enttäuscht. Mir kommt es vor, als hätte die Autorin ihren Schreibtisch aufgeräumt, dabei alte, unveröffentlichte Texte gefunden, diese dann durch neue Texte ergänzt und so mit wenig Aufwand eine Art Biografie zusammengestoppelt. Vom Leben der Journalistin erfährt man fast nichts, sogar ihr Ehemann wird nur ein oder zweimal erwähnt, den Töchtern ergeht es nicht viel besser. Vor allem über die Zeit im Umfeld von Willy Brandt hätte man gerne mehr erfahren, Frau Bruhns war da ja wirklich nah dran - aber leider gibt es dazu nichts Neues, alles hat man schon mal irgendwo gelesen. Am Schlimmsten fand ich den Abschnitt über die Korrespondenten-Jahre in Israel: Hier hatte ich mir eine Einschätzung der Entwicklung des Palästina-Konflikts und der prägenden Persönlichkeiten gewünscht. Auch hier aber Fehlanzeige: Von Jassir Arafat erfährt man zwar, dass er Interviews bevorzugt im Morgengrauen führte, leider erfährt man nicht, was er sagte. Weiter quält man sich durch viele, viele Seiten persönlicher Schicksale, die halt alle mehr als 30 Jahre zurück liegen. Das ist weder spannend noch interessant und einfach nur nervig; bestimmt sind das aneinandergereihte, unveröffentlichte Reportagen von damals. Auch die USA-Korrespondentenzeit bleibt sehr blass, hier wird eine Reportage über die Amish-People aufgewärmt, das war es dann auch weitgehend schon. Wenn man sich vor Augen hält, was diese Frau in ihrem Journalistinnenleben erlebt hat, wen sie kannte und sprach - dann ist dieses völlig an der Oberfläche bleibende Buch eine totale Enttäuschung. Warum man solche "unfertigen Erinnerungen" veröffentlicht, ist mir ein völliges Rätsel.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach toll!, 30. März 2013
Von 
Annette Tmmler (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Heute früh habe ich das Buch ausgelesen. Also ich fand es unglaublich interessant. Man erfährt vieles aus der neueren Geschichte Deutschlands. Einiges wußte man sicher schon, hat es aber wieder vergessen. Der Blickwinkel einer Journalistin macht die Begebenheiten oft sehr spannend. Die Zeit in Israel ist ebenfalls super erzählt und man bekommt wieder neue Einblicke in den dortigen Konflikt. Ebenso interessant ist die Darstellung des Kalten Krieges incl. Wettrüstens auf beiden Seiten. Man erschrickt richtig, wie nah am Krieg die Welt vor dem Mauerfall schon wieder stand. M.E. nach gehört dieses Buch in den Geschichts- bzw. Politikunterricht an den Schulen.
Neben dem Weltgeschehen kommt auch das spannende und interessante persönliche Leben der Autorin nicht zu kurz. Alles in allem: wirklich gelungen und lesenswert!!! Viele Dank an Frau Bruhns!
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Frisch erzählte Antizionismen, 20. Januar 2013
Von 
Martin Voigt (Düsseldorf) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Man muß Wibke Bruhns bescheinigen, daß sie sich eines lockeren Stiles zu befleißigen versteht. Die Lektüre ist nicht nur kurzweilig, sondern zudem auch lehrreich: sofort erkennt man den Nutzen davon, daß eine gute Frau sich mutig in den "Wilden Nahen Osten" vorgewagt hat: so bietet wenigsten ein Guter Mensch den bösen Israelis Paroli. Gott und Frau Bruhns sei Dank!

Die Zusammenstellung der in diesem Buch geschilderten - und sicherlich wahren - herausgepickten Begebenheiten, bei denen sich Israelis an ihren Nachbarn vergangen haben, darf man in dieser unkritischen Auswahl getrost antizionistisch nennen. Sie sind auch kaum von Antisemitismus zu unterscheiden. Diese Blindheit auf einem Auge läßt mich nach der Lektüre des Buches etwas fassungslos zurück. Dem, der zur Rechtfertigung seines eigenen Antizionismus oder Antisemitismus nur noch einen "guten Namen" braucht, sei die Lektüre anempfohlen. Wer sich aber ernsthaft und objektiv mit dem komplexen Thema des Nahostkonflikts befaßt hat und Wibke Bruhns weiterhin mögen will, sollte dies Buch besser nicht lesen.
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5.0 von 5 Sternen Nachrichtenzeit, 16. November 2013
Nachrichtenzeit
Meine unfertigen Erinnerungen

Von: Wibke Bruhns

Titel: Nachrichtenzeit
Meine unfertigen Erinnerungen
Autor: Wibke Bruhns
Einband: gebunden
Erscheinungsjahr: März 2012
Verlag: Dromer Verlag
Dromer Knaur Verlage
Seiten: 420
Größe/Gewicht: 21,6 x 15 x 3,4 cm
Auflage: 1.
Preis: 22,99€
ISBN:978-3-426-78483-9

Die Autorin Wibke Bruhns wurde 1938 in Halberstadt geboren. Als erste Frau präsentierte sie 1971 die "heute"-Nachrichten, später ging sie als "Stern"-Korrespondentin nach Israel und in die USA und wurde Kulturchefin des ORB. Das Leben ihres Vaters, der 1944 in Folge des Attentats auf Hitler hingerichtet wurde, verarbeitete sie in ihrem Bestseller „Meines Vaters Land“, der in 12 Sprachen übersetzt wurde. Wibke Bruhns lebt in Berlin.

Als eine der bedeutendsten deutschen Journalistinnen, hatte es die Autorin W. Bruhns nicht immer leicht. Sie wurde im Jahre 1938 in Halberstadt geboren und konnte von Glück sprechen, den sie konnte sehr früh beim Fernsehn beginnen. Im Jahre 1971 beim ZDF die erste Nachrichtensprecherin der Bundesrepublik – damals eine Sensation und trotzdem ein ungeheuerlicher Skandal.
Um nur einige Themane zu nennen, welche ihr wichtig waren, hier eine kleine Darstellung:
Studentenproteste 1968
der Aufstieg und Fall Willy Brandts
die Guillaume-Affäre
der Skandal um die vermeintlichen Hitlertagebücher
die Auseinandersetzungen im Nahen Osten
die Gipfeltreffen zwischen Ronald Reagan und Michail Gorbatschow
der Mauerfall

Hier in diesem Buch: "Nachrichtenzeit" erzählt W. Bruhns auf sehr Anschauliche und ebenso von herzen kommende Weise, von ihren eigenen Erinnerungen, von ihrem Leben und wie sie zu dem geworden ist, was sie heute ist: eine außergewöhnlich starke Frau.

Rezension von: Das Schreibstübchen
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