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65 von 74 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen The Dement Lady
Es ist ja beruhigend, dass hier so vielen Rezensenten das politische Wirken der Margaret Thatcher lebhaft in Erinnerung geblieben ist und man nicht verschont davon bleibt, die näheren Zusammenhänge hier auch noch dargelegt zu bekommen. Aber wenn man doch schon alles über Mrs. Thatcher weiß, fragt sich: Warum ein solcher Film?
Den wenigsten...
Veröffentlicht am 12. September 2012 von Thorsten Müller

versus
10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Unter den Erwartungen
Gerne hätte ich mehr über M. Thatcher erfahren. Dies war leider überhaupt nicht der Fall. Ein wenig Werdegang, der eine oder andere Zwischenfall in ihrer Regierungszeit, das wars auch schon. Der Film zieht sich dahin, man erhält keine tieferen Einblicke in das Schaffen der Eisernen Lady. Schade um die vertane Chance. Einzig M. Streep glänzt in...
Veröffentlicht am 11. November 2012 von Sheldon


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65 von 74 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen The Dement Lady, 12. September 2012
Rezension bezieht sich auf: Die Eiserne Lady (DVD)
Es ist ja beruhigend, dass hier so vielen Rezensenten das politische Wirken der Margaret Thatcher lebhaft in Erinnerung geblieben ist und man nicht verschont davon bleibt, die näheren Zusammenhänge hier auch noch dargelegt zu bekommen. Aber wenn man doch schon alles über Mrs. Thatcher weiß, fragt sich: Warum ein solcher Film?
Den wenigsten dürfte wirklich bewusst sein, dass Mrs. Thatcher an der Alzheimer Demenz erkrankt ist ... aber ich vergaß: so etwas möchte man natürlich eigentlich überhaupt nicht wissen.
Aber genau hierum geht es doch in diesem Film! Er schildert das gegenwärtige Leben der ehemaligen englischen Premierministerin von Großbritannien - oder besser gesagt: das von vor 5-6 Jahren. Damit zeigt der Film eindrücklich, was im Kopf eines an Demenz erkrankten Menschen vorgeht. Wichtige Dinge werden erinnert, Unwichtiges vergessen. Wichtig schien Mrs. Thatcher ihr Mann Dennis. Immer wieder gleiten die Erinnerungen bruchstückhaft zu ihm zurück, sei es im privaten, sei es im politischen Bereich. Er schien in ihrem Leben eine immanent herausragende Rolle gespielt zu haben, so bedeutend, dass er ihr als Halluzinationen (völlig typisch für ihre Erkrankung!) das Leben schwer macht ... oder vielleicht doch wieder leicht und erträglich? In diesem Zusammenhang von nervigen Geisterszenen zu sprechen hinterlässt bei mir Unverständnis.
Mrs. Thatcher erinnert sich nur ungenau und unzusammenhängend. Mal besser, mal schlechter. Als eine prägende Erfahrung neben ihrem Mann dürfte dabei mit Sicherheit ihre Entscheidung über den Falklandkrieg angesehen werden. Gleichwohl der Hass der eigenen Bevölkerung, ihr Rücktritt. Und so gleiten die Erinnerungen in zugegeben ruhigen, wenig spektakulären Bilden (auch diese Langsamkeit ist wieder typisch für eine Demenz) an der "Eisernen Lady" vorbei. Sie entgleiten ihr. Noch nicht! ... Ich will nicht, dass Du schon gehst! ... Ich will nicht auf einmal ganz allein sein!" Es hilft nichts: Sie gehen.
So steht Mrs. Thatcher letztendlich stellvertretend für die vielen Menschen mit Demenz, deren Leben sich eben grundlegend ändert und wogegen sie nichts tun können. Und sie steht stellvertretend für Menschen, die in ihrer Lebensrückschau vielleicht andere Schwerpunkte sehen, als wir von ihnen erwarten. Aber ich vergaß: Man will das ja eigentlich nicht wissen.
Wer also einen Film über das politische Leben von Margaret Thatcher sehen will, der lasse die Finger hiervon. Wer aber einen Film über das Leben sehen will, das Leben mit einer Krankheit, der findet hier, nicht zuletzt wegen einer unglaublichen Meryl Streep, eine grandioses Lehrstück im Hinblick auf die persönliche Gewichtung eigener Lebenserfahrungen. Mich berührt das, mir macht das Angst.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Unter den Erwartungen, 11. November 2012
Rezension bezieht sich auf: Die Eiserne Lady (DVD)
Gerne hätte ich mehr über M. Thatcher erfahren. Dies war leider überhaupt nicht der Fall. Ein wenig Werdegang, der eine oder andere Zwischenfall in ihrer Regierungszeit, das wars auch schon. Der Film zieht sich dahin, man erhält keine tieferen Einblicke in das Schaffen der Eisernen Lady. Schade um die vertane Chance. Einzig M. Streep glänzt in ihrer Rolle.
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22 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Als eisern, 29. Oktober 2012
Von 
Jogu (Schleswig-Holstein) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Die Eiserne Lady (DVD)
galt sie, die erste weibliche Premieministerin in einem westlichen Land. Dieser Film zeigt NICHT wie ich zuerst erwartet hatte, eine einigermaßen vollständige (politische) Biographie oder eine filmische Dokumentation ihres wirkens. Der Film zeigt Ausschnitte aus MTs Leben, und Ausschnitte ihres politischen Handelns. Im Vordergrund steht aber das Leben der MT als Greisin, als Seniorin. Es ist ein Melodram, das zeigt, wie Thatcher immer weiter in die Verwirrtheit aufgrund ihrer Demenz gleitet. Ihrer Erinnerungen verweben sich dann ganz typisch mit tatsächlichem, aktuellen Geschehen. Auch das Langzeitgedächtnis bleibt auf Dauer nicht völlig verschont.

Ob man dem Thatcherismus etwas abgewinnen kann oder nicht: Meryl Streep macht auch in diesem Film einen großartigen Job wie ich finde. Der Film mag auch eine Idee davon vermitteln, wie die eiserne Lady wurde wie sie war. "Hart" in einer männerdominierten Welt, die gezeigte Emotionen dazu nutzt, das konkurrierende Gegenüber wegzubeissen. Gerade eine Frau, die sich da durchsetzen wollte und immerhin ca. 11 Jahre durchgesetzt hat, musste eine gewisse Härte mitbringen und eine gewisse "Kälte" entwickeln.

Ich hatte vom Film mehr, anderes erwartet. Deutlich zu kurz gekommen sind mir z.B. die Darstellung, wie schwierig die damaligen Lebensverhältnisse der Menschen waren. Gezeigt wurde meist nur die Reaktion der Bevölkerung auf die Regierungstätigkeit. Auch das - dem vernehmen nach - angespannte Verhältnis zur Queen wurde nicht oder kaum thematisiert.

Der Film ist die Beschreibung des persönlichen Demenzdramas von Marghret Thatcher. Sehenswert in dieser Hinsicht auf jeden Fall. Als politischer Film hätte ich allerdings mehr, sogar vielmehr erwartet.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen so viel Kritik?, 16. Oktober 2014
Was heißt denn man erfährt nichts über sie?
Das kann ich nicht bestätigen.
Ich liebe die Geschichte solcher Frauen
Alleine die Antwort auf den Heiratantrag ihres Mannes gibt mir ein klares Bild über eine starke Frau.
Auch der "Sicht eine dementen Greisin" kann ich einiges entnehmen.
An solche geschichten sollten wir uns langsam gewöhnen.
Für mich war der Film eine Bereicherung!
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehenswerte Biographie, 23. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die eiserne Lady (Amazon Instant Video)
Der Film schildert die eindrucksvolle Lebensgeschichte der "eisernen Lady". Der Film ist auch wegen der detaillierten Darstellung des zeitgeschichtlichen Kontexts in Großbritannien sehr empfehlenswert.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Tolle Meryl Streep, grauenerregend langweilige und nichtssagende Inszenierung, 19. April 2013
Rezension bezieht sich auf: Die Eiserne Lady [Blu-ray] (Blu-ray)
"Die eiserne Lady" kommt ähnlich daher wie "Die Queen" mit Helen Mirren. Beide erzählen nur einen kurzen und unbedeutenden Moment aus dem Leben ihrer Protagonistinnen. Wo "Die Queen" aber wenigstens etwas unterhalten konnte, langweilt "Die eiserne Lady" trotz relativ kurzer Laufzeit ohne Ende. Den ganzen Film hindurch sieht man sie halluzinierend, alt und dappig durchs Haus schlendern. Gelegentlich wird dies durch Rückblenden unterbrochen. Wer glaubt dadurch etwas über Thatcher, ihren Aufstieg und ihr Regiment zu erfahren, liegt falsch. Man bekommt lediglich Bruchstücke, mit denen ein Nicht-Thatcher-Kundiger, so wie ich, kaum etwas anfangen kann. Erst nach dem Film habe ich mich über sie schlau gemacht und war mittelschwer entsetzt, dass fast nichts davon im Film Ansprache fand.

Ich hatte mir zu Anfang eine Art Biographie vorgestellt, die ihr Leben von Anfang bis Ende beleuchtet. Jeder, der biographische Hollywoodfilme kennt, weiß wie flott und/oder spannend so etwas inszeniert werden kann. Selbst der fast doppelt so lange "Ghandi" weiß kurzweiliger zu fesseln.
Mit einer Nicht-Biographie kann ich leben, denn "The King's Speech" erzählt auch nur einen kleinen Abschnitt, ist aber um WELTEN besser und spannender als "Die eiserne Lady"!
Schade um die, wie immer, grandiose Darstellung Meryl Streeps. Sie rettet den Film vor der völligen Katastrophe. Ich bin kein Fan von ihr, aber sie spielt phantastisch. Und ohne sie hätte ich nach einer halben Stunde abgeschaltet.

Was bleibt sonst noch zu sagen? Bild und Ton der Blu Ray sind gut, da gibt es nichts zu meckern. Der Film selbst ist bis auf Meryl Streep, wegen der ich zwei Sterne statt einen Stern vergeben habe, ein Reinfall. Er langweilt und sagt nichts aus. Am Ende war ich genauso schlau wie vorher, jedoch genervt und müde. Ein klarer Fall von Überbewertung durch Medien. Aber das kennen wir ja mittlerweile von den filmischen Oscaranwärtern. Die Anzahl der nominierten Filme, die objektiv betrachtet für die Tonne sind, hat in den letzten Jahren auffällig zugenommen. "The Hurt Locker" oder deutsch "Tödliches Kommando" ist wohl das krasseste Beispiel für einen extrem überbewerteten und völlig unverdient gelobten Film.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Meryl Streep in einer ihrer besten Rollen, 24. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Eiserne Lady (DVD)
Dieser Film hat mir gut gefallen, auch wenn ich mir mehr erzählte Lebensgeschichte von Margaret Thatcher erhofft hatte. Ihre Rückblicke als Seniorin in einem Heim sind zwar stimmig, nehmen aber irgendwie immer etwas Fahrt aus dem Verlauf der Geschichte. Dennoch - alle Daumen hoch für Meryl Streep, sie spielt umwerfend. Wer die englische Fassung ansieht, wird mir vor allem zustimmen, wie genial sie die Stimme der Eisernen Lady zu imitieren in der Lage ist.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Am Ende sagt Dir das Leben was wirklich wichtig ist, 9. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: Die Eiserne Lady (DVD)
Ich selber bin ein großer Gefühlsmensch und Ihr könnt mir glauben, dass man damit in einer erfolgsorientierten Gesellschaft überall aneckt - es sei denn man ist Künstler o. Ä.

Nun wird hier der Hauptcharakter als eine Führungspersönlichkeit dargestellt, die anscheinend gänzlich ohne Gefühle so ein Amt auch sehr gut ausfüllen kann. Doch was bleibt nach der beruflichen Hülle über, wenn wir nach Hause kommen und im Schoß der Familie die Batterie wieder aufladen können. Es kommt der Mensch zum Vorschein, der wir eigentlich auch sind.

Auch MT hat einen wirklich sehr liebenswerten Mann, obwohl ihm schon lange bewusst geworden ist, dass er eigentlich überflüssig ist ("Du kommst ganz gut alleine klar").

Nun aber, da sie Ihre berufliche Hülle verloren hat, findet sich MT nicht mehr zurecht. Auch im Alter erkennt Sie immer noch nicht was wirklich von Bedeutung ist. Immer wieder werden die geschichtsträchtigen großen Kapitel einer Margaret Thatcher eingeblendet - unterbrochen von den zurückliegenden privaten Szenen, die einfach nur Glück ausstrahlen. Aber auch jetzt kann diese gebildete Frau durch Ihre sich immer wiederholende Eigenschaft 'Sturheit' nicht erkennen, was wirklich zählt. Das sie am Ende ganz alleine da steht, hat sie sich aus Überzeugung selbst zu zuschreiben.
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15 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen so schade, 16. Juli 2013
Von 
Rezension bezieht sich auf: Die Eiserne Lady (DVD)
Ich habe mich so sehr auf den Film auf DVD gefreut, weil ich ihn im Kino verpasst habe. Ach je, und dann das!
Meryl Streep spielt großartig, es ist ein Genuss ihr zuzuschauen. Aber die Handlung des Films ist mir persönlich nicht einleuchtend gewesen. Ich denke MT war wohl mehr als eine senile Frau um die 80 Jahre. Man hat sich hier auf die letzten Jahre dieser Frau konzentriert, und die "bekannte, umstrittene" Vergangenheit ruhen lassen. Ich denke, dieser Film hätte mehr Leben bekommen, wenn man ein wenig mehr von ihren bekannten Taten in den Vordergrund hätte stellen können. Wer MT nicht kennt, weiß auch nach diesem Film nicht mehr.
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19 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Thema verfehlt!, 26. Juli 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Eiserne Lady (DVD)
Schwerpunktmäßig lernen wir in diesem Film die "Eiserne Lady" als
gebrechliche und senile alte Frau kennen, was zweifelsohne auch
ein Teil ihres Lebens ist, aber erst in der Zeit danach und
sie alles andere als eine "eiserne Lady" portraitiert.
Ihr eigentliches politisches Wirken kommt nur bruchstückhaft
und oberflächlich in Rückblenden zum tragen. Und gerade das
was ihr den Titel "Eiserne Lady" eingebracht hat, wird in
meinen Augen nicht ausführlich genug dargestellt, oder halt
nur in Fragmenten, die natürlich entsprechend wirken(für diese
Szenen vergebe ich auch gern 5 Sterne). Nur davon hätte man
sich noch viel mehr gewünscht, statt der mehr als überzähligen
Szenen im hohen Alter. Auch wie sie Großbritanien innenpolitisch
verändert hat, läßt sich für Laien nur erahnen. Somit hinterläßt
der Film viele offene Fragen, d.h. um sich ein abgerundetes Bild
über ihr politsches Wirken machen zu können, muß man erst ein
Geschichtsbuch aufschlagen. Ein großes Versäumnis dieses Films.
Statt Making of etc. hätte man der DVD noch ein echtes politisches
Portrait mit Originalaufnahmen hinzufügen sollen, das die
Schwächen des Filmes kompensiert hätte.
Ob ich den Film einem sechsjährigen Kind zeigen würde, glaube ich
wegen der zahlreichen gewalttätigen Szenen in diesem Film auch
nicht. FSK 12 wäre in diesem Zusammenhang wohl angebrachter gewesen.
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Die Eiserne Lady
Die Eiserne Lady von Phyllida Lloyd (DVD - 2012)
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