Kundenrezensionen


34 Rezensionen
5 Sterne:
 (15)
4 Sterne:
 (11)
3 Sterne:
 (3)
2 Sterne:
 (5)
1 Sterne:    (0)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sterbestunde - Spannung pur!
Ein tödlicher Unfall in Koblenz lässt einen geplanten Mord vermuten. Kommissar Sven Becker nimmt daher die Ermittlungen auf, die ihn zur Arbeitsstelle des Opfers führen, einem Pflegeheim. Dort hat man offenbar etwas zu verbergen ' doch Svens Nachforschungen verärgern Gegner, die ganz und gar skrupellos sind. Dann stirbt eine weitere Person unter...
Veröffentlicht am 2. Juli 2012 von Hanna91

versus
7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen nicht zu vergleichen mit STIGMA !!!!
Was für ein Reinfall.
Nach seinem Megadebüt „Stigma“ kaufte ich mir gleich „Sterbestunde“ , denn „Stigma“ war ein 5 Sterne Thriller. Ich dachte , dies wird auch wieder ein psychogeladener Spannungsthriller aber weit gefehlt.
Zu viel lahmes Geschwätz , nichts passiert auf den ersten 200 Seiten, so dass ich ganze...
Veröffentlicht am 26. August 2012 von Floxine


‹ Zurück | 1 2 3 4 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sterbestunde - Spannung pur!, 2. Juli 2012
Von 
Hanna91 - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Sterbestunde: Thriller (Taschenbuch)
Ein tödlicher Unfall in Koblenz lässt einen geplanten Mord vermuten. Kommissar Sven Becker nimmt daher die Ermittlungen auf, die ihn zur Arbeitsstelle des Opfers führen, einem Pflegeheim. Dort hat man offenbar etwas zu verbergen ' doch Svens Nachforschungen verärgern Gegner, die ganz und gar skrupellos sind. Dann stirbt eine weitere Person unter verdächtigen Umständen'

Das Cover wirkt durch die ausgestanzten Buchstaben des Titels, welche im Licht rot leuchten, sehr blutig. Dies verspricht einen hochspannenden Thriller, und meine Erwartung wurde nicht enttäuscht!

Das Buch ist von der ersten bis zur letzten Seite spannend und ein echter Pageturner. Durch den Unfall zu Beginn, welcher die grausigen Details recht genau schildert, weiß der Leser früh um die Skrupellosigkeit der Gegner. Auch durch Sätze wie 'Es hatte angefangen. Und jetzt war es nicht mehr aufzuhalten.' [S. 49] wird die Erwartung des Lesers hochgehalten die Gefährlichkeit der Situation dargestellt. Ebenfalls früh werden Andeutungen zur Frage gemacht, wer in den dunklen Machenschaften die Fäden zieht ' so kann der Leser nach Herzenslust spekulieren. Nur schrittweise werden die Hinweise konkreter und offenbaren das ganze Bild. Regelmäßige Spannungshöhepunkte bringen die Handlung in eine neue Richtung, mit der nicht zu rechnen war, und enden schließlich in einem spektakulären Showdown.

Sven Becker steht bei den Ermittlungen im Mittelpunkt, indem er früh Verbindungen entdeckt und Nachforschungen anstellt. Seine mentale Verfassung wird dabei allerdings hart auf die Probe gestellt: Seine Frau möchte die Scheidung, Erinnerungen an einen alten Fall werden wach und der Fortgang der aktuellen Ereignisse zeigt allen Beteiligten, wie gefährlich die Gegner sind.
Gut gefallen hat mir Svens Beziehung zu seinem Kollegen Dennis. Dieser steht ihm nicht nur bei den Ermittlungen zur Seite, sondern führt mit ihm das eine oder andere Gespräch unter Männern, bei dem man durchaus schmunzeln muss. Die beiden ergänzen sich gut und bilden ein sympathisches Ermittlerteam. Svens Nemesis ist der Journalist Koschny, der die Ermittlungen auf Schritt und Tritt verfolgt und Sven mit unangenehmen Fragen verfolgt. Diese Beziehung durchlebt wohl den größten Wandel und stellt die Geduld beider Männer auf die Probe.
Durch häufige Perspektivenwechsel kann man sich gut in die verschiedenen Personen hineinversetzten und ihre Gefühle sowie die Motivation für ihr Handeln nachvollziehen. Die einzelnen Charaktere werden so noch greifbarer.

Das Buch war durchweg spannend und konnte meine Erwartungen an einen guten Thriller voll erfüllen. Stellenweise wurden blutige Details geschildet, dies hielt sich jedoch entgegen meiner Erwartungen in Grenzen, was meinem persönlichen Thrillergeschmack entgegenkam. Gerne empfehle ich das Buch daher an alle weiter, die auf der Suche nach einem spannenden Thriller sind!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannend von der ersten Seite an, 14. Mai 2012
Rezension bezieht sich auf: Sterbestunde: Thriller (Taschenbuch)
Michael Hübner hat mit seinem Debütroman "Stigma" die Messlatte ziemlich hoch gelegt, denn sein Erstlingswerk war ein absolutes Meisterwerk. Umso höher war meine Erwartungshaltung, was den neuen Thriller "Sterbestunde" betraf.
Was soll ich sagen? Michael Hübner hat auch mit seinem zweiten Werk voll überzeugt. Sein Thriller hat mich von Beginn an in einen Sog gezogen, der nie abzureißen drohte. Und so war es mir wirklich erst mit der letzten gelesenen Seite und dem Zuklappen des Buches möglich gewesen, dieses aus der Hand zu legen.
Aber was hat mich so begeistert?
Seine Story hat Hübner nicht nur genial erzählt, sie ist auch hochgradig spannend. Der Autor beginnt seine Geschichte mit einem Rückblick und erzählt, was vor zwei Jahren in einer Scheune eines abgelegenen Bauernhofes passiert ist. Seinerzeit hat Sven Becker, Kommissar bei der Mordkommission in Koblenz, den stark verwesten Leichnam des damals verdächtigen Kindermörders Edmund Heibel, an der Decke baumelnd vorgefunden. Das alles wäre nicht so schlimm, wäre er einst seinem Instinkt gefolgt und hätte seine Ermittlungen in die richtige Richtung gelenkt. Nun scheint ihn die Geschichte in der Gegenwart wieder einzuholen. Was ganz unverblümt mit einem Autounfall und Fahrerflucht begann, endet schließlich in einem Desaster mit einigen Toten. Und alle Toten scheinen etwas mit dem ersten vermeintlichen Unfallopfer gemein zu haben. Denn der junge Zivildienstleistende Erik Jensen arbeitete, genau wie seine folgenden Opfer, im Senioren- und Pflegeheimheim Waldesruh. Und dort scheinen nicht nur Sven Becker und sein Partner Dennis Bergmann hinter das rätselhafte Geheimnis des Heimes gelangen zu wollen sondern auch der unbeliebte Journalist Walter Koschny.
Die Ermittlungen zu den ungewöhnlichen Todesfällen der Heimangestellten und der Patientin hinterlassen nicht nur bei Sven Kopfschmerzen, der zudem durch seine angespannte und in der Krise steckende Ehe, unausgeglichen und gereizt wirkt. Als schließlich ein weiterer Zwischenfall mit Todesfolge geschieht, sieht Becker nur noch Rot und dreht völlig durch.

Michael Hübner hat es verstanden, seinen spannungsgeladenen Plot auf höchstem Niveau zu halten. Ohne Pausen wird der Leser von einem Schauplatz zum nächsten katapultiert. Während der gesamten Zeit spürte ich nicht einen Moment der Langenweile aufkommen. Das Wort "Längen" scheint der Autor nicht zu kennen. Überzeugend hat er seine Protagonisten dargestellt, in die man sich aufgrund seiner ausgezeichneten charakterlichen Beschreibung sehr gut hinein versetzen kann. Was mich allerdings total überrascht hat, war, dass es Hübner sogar schafft, bei der Aufklärung der ganzen Verbrechensfälle humoristische Einlagen zu präsentieren ohne dass die Ernsthaftigkeit der Handlung dabei verloren geht.
Bei der Aufklärung der Mordfälle lässt Hübner nichts unversucht um den Leser zu verwirren. Obwohl die Hintergründe der Taten sich dann allmählich zu einem klaren Bild formten und die Machenschaften zwischen Politik, Wirtschaft und Staatsgewalt immer offensichtlicher wurden, blieb die Spannung nicht auf der Strecke.
Was ich irgendwie zu Beginn der Handlung erahnt habe, dass sich die Feindschaft zwischen dem Ermittler Sven Becker und dem Journalisten Walter Koschny noch zu einer Freundschaft ändern würde, hat mir in der Darstellung sehr gut gefallen. Auch die kleinen eingebauten Klischees, wie bröckelnde Polizistenbeziehung oder die Trinkereien fand ich nicht ganz so schlimm. Im Gegenteil, irgendwie gehören sie dazu um der Handlung Glaubwürdigkeit einhauchen zu können.

Fazit: "Sterbestunde" ist ein Thriller, wie er sein muss. Spannend, packend, fesselnd. Mit jeder Zeile, die Hübner zu Papier gebracht hat, steckt die Leidenschaft eines sprachlich begabten Schriftstellers dahinter, dessen Buch unbedingt auf die Bestsellerliste gehören sollte.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen nicht zu vergleichen mit STIGMA !!!!, 26. August 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Sterbestunde: Thriller (Taschenbuch)
Was für ein Reinfall.
Nach seinem Megadebüt „Stigma“ kaufte ich mir gleich „Sterbestunde“ , denn „Stigma“ war ein 5 Sterne Thriller. Ich dachte , dies wird auch wieder ein psychogeladener Spannungsthriller aber weit gefehlt.
Zu viel lahmes Geschwätz , nichts passiert auf den ersten 200 Seiten, so dass ich ganze 2 Wochen für die ersten Seiten brauchte und schon abbrechen wollte. Es war zu langatmig, Klischees wurden zu viel bedient, von psychologischer Thrillerspannung fehlte jeder Spur.
Erst ab Seite 350 wurde es spannender, doch wirkte es auch gekünstelt nach den vielen ruhigen Seiten zuvor. Die Storryidee ist sehr gut aber nur eine gute Idee schafft keinen Thriller. Sein Schreibstil ist auch diesmal wieder angenehm und ich hoffe auf sein Zitat: „In meinem nächsten Buch wird es wieder härter zur Sache gehen,versprochen! „ denn ich werde ihm definitiv noch eine Chance geben, weil „Stigma“ mich wirklich beeindruckt hatte.
Leider kann ich nicht mehr als 2,5 Sterne geben, denn bei einem Buch,welches ich fast abbrechen wollte, es nun ins Regal stelle und sofort vergessen habe ,kann es nicht mehr geben.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Langatmig, 20. September 2012
Rezension bezieht sich auf: Sterbestunde: Thriller (Taschenbuch)
Die Kommissare Sven und Dennis ermitteln in einem mutmaßlichen Auftragsmord an einem jungen Mann. Alle Spuren führen in das Altenheim in dem der Tote als Pfleger tätig war. Der Leiter des Heimes wirkt während der polizeilichen Untersuchung übernervös und verschwindet einige Tage später spurlos.
Die Thematik des Buches ist gut und interessant, doch trotz zahlreicher Erzählperspektiven und Handlungsstränge so wie ausschweifender Beschreibungen ( die den Leser atmosphärisch leider nicht weiterbringen,aber einen lähmenden Einfluß haben) kommt die Geschichte nur mühsam in Gang. Die Protagonisten sind steif , unglaubwürdig und klischeebeladen. Sven ist ein ziemlicher Jammerlappen, der sich seitenlang über seine gescheiterte Ehe auslässt .Seine Dialoge mit seinem Intimfeind Koschny sind an Peinlichkeit nicht zu überbieten, die beiden zicken sich an wie Teenies. Nach der Hälfte kommt ein bisschen Schwung in die Story, doch der Schreibstil des Autors ist zu steril und schlicht um zu fesseln, der Verlauf ist unglaubwürdig.Lohnt sich nicht.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nicht so blutrünstig wie 'Stigma', 22. Mai 2012
Von 
Andrea Koßmann "Kossis Welt" (Marl, NRW) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Sterbestunde: Thriller (Taschenbuch)
Nachdem ich im letzten Jahr vom Debüt des Autors ('Stigma') mehr als begeistert war, freute ich mich jetzt natürlich umso mehr auf seinen zweiten Thriller. Irgendwie erhoffte ich mir erneut einen blutigen Thriller, der meine Finger an den Seiten kleben lässt, als würde Blut aus ihnen tropfen. Aber diesmal geht es weitaus harmloser zu.

Kommissar Sven Becker (relativ frisch getrennt von seiner Ehefrau und deshalb teilweise noch sehr an Liebeskummer leidend) wird mit einem Fall betreut. Ein Krankenpfleger wurde von einem Auto überfahren und obwohl es zunächst den Anschein eines normalen Unfalls hat, kommt Sven mit seinen Kollegen schon bald auf die Idee, dass es sich um Mord gehandelt haben könnte. Der Tote hatte nämlich ein kleines Notizbüchlein in seiner Hand, deren Notizen die Polizei unter anderem zum Altersheim führt, in dem er gearbeitet hat. Ob es Zufall ist, dass auch Svens Ex-Frau dort arbeitet?

Als sich Sven und sein Kollege im Altersheim umhören und -sehen stoßen sie auf immer mehr Ungereimtheiten. Unter anderem soll dort ein Virus grassieren, der komischer Weise nur die Bewohner befallen hat und nicht die Ärzte bzw. die Pfleger. Je mehr die Polizei sich in den Fall vertieft, desto ominöser wird er und schon bald geraten sie selber ins Ziel geheimer Machenschaften.

Wie ich oben schon schrieb, hatte ich einen blutigen Thriller erwartet, doch setzte Michael Hübner in diesem Fall eher auf Spannung, als auf Blutrünstigkeit. Anfangs empfand ich den Roman ein wenig als schleppend, doch wenn man weiterliest, wird man erkennen, dass das, was zuvor beschrieben wurde, irgendwann wieder wichtig wird und deshalb zwingend notwendig war.

Alles in allem ein Thriller, den man getrost an zwei Abenden verschlingen wird, der mir aber leider nicht soooo doll in Erinnerung bleiben wird wie 'Stigma', dessen einzelne Szenen mir heute noch im Kopf herumspuken und die ich vielleicht nie so ganz vergessen werde.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Der ganz grosse Thrill ist leider ausgeblieben, letztendlich war ich aber für ein paar Lesestunden gut unterhalten, 2. Oktober 2013
Rezension bezieht sich auf: Sterbestunde: Thriller (Taschenbuch)
Ein junger Altenpfleger wird nachts von einem Auto angefahren und so tödlich verletzt. Sterbend wird er auf der Strasse zurück gelassen bis er am nächsten morgen von einem Spaziergänger tot aufgefunden wird. Weil der Fall so schon Fragen aufwirft nehmen sich die Kommissare Sven Becker und sei Kollege Dennis des Falles an.
Schnell wird klar, daß es sich nicht um einen Unfall handelt. Bei den Umfragen im Umfeld des Mannes machen sich mehrere Personen verdächtig. Unter anderem der Leiter des Altenheimes, der schon bald darauf als eine der Hauptfiguren ins Licht tritt, mehr oder weniger freiwillig.
Während Sven sich ausserdem noch mit der Trennung von seiner Ehefrau belastet sieht, rückt ihm der hartnäckige Reporter Koschny immer weiter auf die Pelle, weil dieser eine grosse Story in dem Fall wittert. Bald stellt sich raus, das dieser nicht so falsch liegt.
Mit "Sterbestunde" hat der Autor Michael Hübner einen soliden Krimi verfasst, der sich flüssig und angenehm lesen lässt. Die ganz grosse Spannung kommt allerdings leider nicht wirklich auf. Vielleicht dann am Ende der ca 420 Seiten. Bis dahin jedoch dümpelt die Story immer recht seicht vor sich hin. Es wird ermittelt, es wird das ein oder andere Geheimnis gelüftet, aber oftmals eher als Randerscheinung, so kam es mir vor.
Der ganz grosse Thrill ist bei "Sterbestunde" leider ausgeblieben, letztendlich war ich aber für ein paar Lesestunden gut unterhalten.

Rezension © 2013 by Elocin Icelandiscalling für BookOla.de
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nicht besonders fesselnd, 6. August 2012
Rezension bezieht sich auf: Sterbestunde: Thriller (Taschenbuch)
Ein junger Mann wird von einem Auto überfahren. Unfall oder Mord? Aufgrund der rätselhaften Aufzeichnungen, die bei dem Opfer gefunden werden, ermitteln die Kommissare Sven Becker und Dennis Bergmann in dem Altenheim, in dem der junge Mann gearbeitet hat. Beliebt war das Opfer offensichtlich nicht, außer bei den alten Leuten, um die er sich vorbildlich gekümmert hat. Hat er in dem Heim irgendetwas entdeckt, das er nicht hätte mitbekommen dürfen und hat ihn dieses Wissen das Leben gekostet?

Leider bin ich in das Buch überhaupt nicht reingekommen. Sven Becker lamentierte mir zu viel herum, gerade am Anfang haderte er mehr wegen seiner gescheiterten Ehe als dass er sich um den Fall gekümmert hätte. Das war mir zu sehr Klischee des Bullen mit Beziehungsproblemen, die dann auch noch in viel Alkohol ertränkt werden. Auch die anderen Hauptfiguren konnten mich nicht richtig überzeugen, am ehesten noch Reporter Koschny. Sven und er waren offensichtlich während eines früheren Falls aneinandergeraten, aber irgendwann raufen sie sich nun doch zusammen. Trotz der Andeutungen auf vorherige Ereignisse ist Sterbestunde ein Einzelroman und hat inhaltlich nichts mit dem Erstlingswerk des Autors "Stigma" zu tun.

Die zugrundeliegende Idee hinter dem Fall fand ich spannend und gruselig zugleich. Leider war die Umsetzung für mich einfach nicht fesselnd. Die Tätersuche zieht ziemlich große Kreise (die Opfer werden auch noch recht zahlreich) und zeitweise hatte ich dadurch auch leichte Probleme, die Figuren auseinanderzuhalten und richtig zuzuordnen.

Am Schluss gibt es dann noch wilde Actionszenen, die mir beim Lesen gut gefallen haben, aber irgendwie auch nicht so ganz zu dem vorher eher ruhigen Verlauf der Handlung gepasst haben.

"Stigma" steht noch ungelesen in meinen Regalen, daher werde ich dem Autor wohl noch eine Chance geben, mich zu überzeugen ' mit diesem Buch ist ihm das leider nicht gelungen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Michael Hübner zeigt das er es wirklich drauf hat!, 28. Juli 2012
Rezension bezieht sich auf: Sterbestunde: Thriller (Taschenbuch)
Kommissar Sven Becker ist Ermittler in einem sehr brisanten Fall. Ein junger Mann wurde auf einer öffentlichen Straße überfahren, er trägt rätselhafte Einträge in seinem Notizbuch bei sich und es sieht alles nach einem Mord aus. Doch wer steckt dahinter und vor allem was bedeutet "Columbus-Projekt"?
Sven hat zur Zeit eigentlich genug mit sich selber zu tun, seine Frau hat sich von ihm getrennt, er hat immer wieder Albträume und der Alkohol ist sein bester Freund. Es ist ein Teufelskreis, aus dem er nicht rauszukommen scheint. Als die Tragödie weitere Opfer fordert gerät er immer tiefer hinein, da taucht sein größter Feind, oder doch eher Freund?, auf. Wer steckt hinter dem ganzen und die wichtigste aller Fragen: Warum?

Michael Hübner hat schon bei seinem ersten Thriller "Stigma" gezeigt das er einiges auf dem Kasten hat und auch bei seinem neusten Werk "Sterbestunde" kommen Thriller Fans voll und ganz auf ihre Kosten. Auch wenn es, meiner Meinung nach, anders ist als "Stigma", ist es absolut genial.

Sven Becker ist ein sehr interessanter Charakter, den ich zu gern in weiteren Büchern begleiten würde. Auf der einen Seite ist er ein stahlharter Kommissar und kämpft für Recht und Ordnung. Doch schon einmal hat ihn ein Fall nicht los gelassen, hat er damals einen Fehler gemacht? Ausserdem hat er sehr mit der Trennung von seiner Frau zu kämpfen, was ihn sehr echt und Gefühlvoll wirken lässt. Mir haben die Charaktere super gefallen und bei dem ein oder anderen Ereigniss musste ich wirklich Schlucken. Der Protagonist Sven Becker wirkt echt und macht ihn mit seinen Ecken und Kanten sehr sympatisch. Doch auch die anderen Charaktere in diesem Buch haben es mir angetan, nicht zuletzt der Journalist Koschny.

Der Schreibstil ist, schon wie bei "Stigma", flüssig und einfach zu lesen. Die Spannung baut sich immer und immer mehr auf, bis man es nicht mehr aus der Hand legen kann. Die Ermittlungen, genauso auch die Passagen aus Sven's Privatleben, sind super aufeinander aufgebaut und man liest immer weiter, auch wenn einem die Augen zufallen wollen. Das es hier nicht nur um den eigentlichen Fall geht, sondern auch um das Privatleben von Sven Becker, hat mir besonders gut gefallen, es hat mir den Kommissar noch näher gebracht.

Für mich ist es ein absolut toller und empfehlenswerter Thriller, den ich nur so verschlungen habe. Auch wenn mir "Stigma" teilweise ein ganz klein bisschen besser gefallen hat, eigentlich kann man die beiden Bücher gar nicht so mit einander vergleichen. Ich kann nur sagen: Kaufen, kaufen, kaufen!!! Und nun heisst es wieder warten, auf den nächsten atemraubenden Thriller von Michael Hübner.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2.0 von 5 Sternen Geschmackssache, 9. Dezember 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Sterbestunde: Thriller (Kindle Edition)
Das positive an dem Buch war sein schreibstil, wie auch in Stigma. jedoch kann ich nur zwei Sterne vergeben da das Buch leider sehr langatmig war. Die Handlung an sich war leider auch nicht sehr spannend.
Ab und zu dachte ich mir ich müsste das Buch abbrechen. es ist Geschmackssache wie man dieses Buch findet. Meins war es leider nicht. Schade
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5.0 von 5 Sternen sehr kurzweilig, 29. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Sterbestunde: Thriller (Taschenbuch)
Spannung von der ersten bis zur letzten Seite. Ein riesiger Lese Spass für kurzweilige Abende auf der Terrasse oder Balkon
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


‹ Zurück | 1 2 3 4 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

Sterbestunde: Thriller
Sterbestunde: Thriller von Michael Hübner
EUR 7,99
Auf meinen Wunschzettel Zahlungsmöglichkeiten ansehen
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen