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am 18. März 2012
Ich bin durchaus der Meinung, dass ökologisches Handeln und Wirtschaften notwendig ist. Allergisch reagiere ich inzwischen aber auf den sektenartigen Meinungsmonopolismus, den sich die "Guten" leisten dürfen um die "Bösen" abzustrafen. Derjenige, der angeblich im Sinne der Umwelt argumentiert hat einen moralischen Freifahrtschein. Er darf jedes noch so abstruse Klimaszenario bemühen um letztlich ur-konservative politische Steuerungsmechanismen in Gang zu setzen. In diesem Buch wagt es ein SPIEGEL Autor einmal, u.a. solche Mechanismen klar herauszustellen und bisweilen humorvoll zu kommentieren. Wahrscheinlich wird er dafür Schmähbriefe vom PIK, vom Katstrophenmeteorologen Latif und seiner eigenen Redaktion bekommen und als "Klimaleugner" beschimpft werden. Da kann man ihm nur raten, die Nerven zu behalten.
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am 15. August 2013
Endlich mal ein Buch, dass nicht davon schreibt, dass Öko so richtig toll ist und das wir am besten alle nur noch mit Hybridautos rumfahren sollen und am besten Solar- und Windkraft für die Stromerzeugung nutzen sollen. Auch wird hier Kritik an dem ganzen Ökowahn geäußert, welcher in Deutschland derzeit vorherrscht.

Man hört ja eigentlich gar nichts anders mehr wie:

- Kauf bio
- Verwertet alle Stoffe wieder
- Nutz natürlichen Strom
- Verursacht keine Abgase mehr
usw.

Und dieses Buch greift genau dieses Thema auf. Es wird endlich klar definiert, dass es nichts bringt, wenn man in einer Gemeinschaft (EU von mir auch die ganze Welt oder auch das ganze Universum!) meint, dass wenn der einzelne ökologisch unterwegs ist, dann auf einmal alles viel besser wird.

Wenn man nämlich mal nachdenkt, merkt man, dass nicht alles so toll ist, wie es in den Medien verbreitet wird.

Nur ein kleines Beispiel hierzu:

Was bringt es, wenn in Deutschland jeder auf Ökostrom umsteigt und dann von sogenannten Ökostromanbietern beliefert wird, welche nur anhand irgendwelcher eingekauften Zertifikate theoretisch Ökostrom verkaufen.

Schlussendlich ist die Masse des Strombedarfes so nicht zu decken und dann wird im Ausland Kernenergie nachgekauft.

Aber egal.....ich komme etwas von Thema ab.

Das Buch deckt ganz klar mal ein paar Themen auf und man wird angeregt mal wieder ein bisschen zu überlegen.

Ich finde das Buch wirklich sehr informativ, wirklich gut lesbar und vor allem sehr gut rescheriert.
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am 17. April 2012
Der Titel kommt recht burschikos daher. Trotzdem wurde für das Buch weitgehend recherchiert. Das Literaturverzeichnis enthält Quellenangaben auf 6 eng bedruckten Seiten. Zahlreiche Zeitzeugen werden benannt und zitiert. Es handelt sich um ein fundiertes Sachbuch, welches durch eine Portion sarkastischem Humor zum Lesevergnügen wird. Wer das Buch niedermachen möchte, bleibt in der Sache auf der Strecke.
Man kann darüber diskutieren, um welche Art von Strom es sich handelt, wenn z.B. in Österreich das Wasser eines Stausees (Kaprun) mit billigem tschechischem Atomstrom nach oben gepumpt wird, um anschließend damit Wasserkraftstrom zu erzeugen, der gewinnbringend nach Deutschland exportiert wird. Ebenso, ob die Energiewende aus Steuern zu finanzieren sein sollte, statt dem steuerbefreiten Hartz IV-Empfänger oder der steuerbefreiten Rentnerin die Kaufkraft über den Strompreis aus dem Geldbeutel zu holen. Zahlreiche Fragen kommen mit der Lektüre auf einen zu.
Wenn es Ihnen inzwischen auch zu viel geworden ist, wie das Leben mit Öko und Bio zugekleistert wird, dann merken Sie: Andere denken auch so. Dieses Buch beweist, dass aufklärendes Sachbuch und Lesevergnügen kein Widerspruch ist. Sehr empfehlenswert.
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am 6. Juni 2013
Spiegel Büchern begegne ich mit Vorbehalten, da sie oft etwas geschwätzig und mit wenig inhaltlicher Tiefe daherkommen, so wie das Magazin auch. Das ist hier anders. Der Autor kennt sein Metier, was ihn aber nicht hindert, trotzdem locker und spannend zu schreiben. Selten habe ich ein Fachbuch so rasch gelesen. Was man schon immer irgendwie ahnte, breitet Neubacher nun detailliert aus: Es macht wirklich keinen Sinn, in einem Land, das ständig von Überschwemmungen heimgesucht wird, auf der Toilette Wasser zu sparen. Es ist auch unlogisch, die Bürger zur Anschaffung giftiger Energiesparbirnen zu zwingen, zugleich aber den Autoverkehr, ja sogar den Fahrradverkehr, elektrisch betreiben zu wollen. Und warum eine Temperatursteigerung von 1,9 Grad noch akzeptabel sein soll, 2,1 Grad aber den Weltuntergang bedeuten, wurde auch noch nie so richtig geklärt.
Sicherlich kann man dem Buch Einseitigkeit und hier und da Polemik vorhalten. Auch ist mir die neoliberale Grundhaltung des Autors nicht sympathisch. Was er zur ökologischen Bewegung schreibt, ist inhaltlich aber überzeugend. Man kann den Stil oberflächlich und verkürzt nennen. Ich würde eher sagen, er spitzt zu und bringt die Dinge auf den Punkt. Eine echte Provokation für den grünen comon sense. Aber eine überfällige.
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am 25. Mai 2012
Seit Jahrzehnten ließ man es sich einbläuen. Energiesparen, Umweltschutz, Wasser abschalten beim Zähneputzen, Fahrrad statt Auto.... und das alles nicht in erster Linie, um den eigenen Geldbeutel zu schonen, sondern quasi 'um die Welt zu retten'.

Unbestritten, bei aller Auseinandersetzung der Fachleute, Veränderungen sind beobachtbar, der Planet ächzt unter der Last der Menschen, Handlungsänderungen wären nötig in fast jeder Hinsicht, von Monokulturen über Ölabhängigkeit, vom C02 Ausstoß bis zum hemmungslosen Roden von Wäldern und der stetig steigenden Weltbevölkerung. Handlungsänderungen sind nötig. Auf einem ganz anderen Blatt aber steht, wieweit das individuelle Verhalten im Haushalt, von der Energiesparlampe bis zur Mülltrennung mitsamt dem Einsparen von Wasser wirklich seinen Teil zur Schonung des Planenten hinzufügt. Oder eher schadet.
Und dies ist das Thema des (flüssig, humorvoll und zudem genau beobachtend) vorgelegten Buches von Alexander Neubacher.

Ein Buch zur passenden Zeit. Denn gerade in den vergangenen Wochen und Monaten wurde informativ und breit auf all das hingewiesen, was eben auch die Folgen des durchstrukturierten 'individuellen Umweltschutzes' sind. Das die alte Glühbirne ausdienen musste für neue, teurere Energiesparlampen, die allerdings mit solchen Schadstoffen 'gefüllt' sind, dass ihre Entsorgung eigentlich jeden Energiegewinn und Nutzen wieder verliert. Das gesamte Rohrsystem und die Kanalisation sind auf eine bestimme Grundmenge an Wasserdurchlauf angelegt. Bleibt dieser aus, werden tausende von Litern Wasser 'nachgespült'. Wo ist der Gewinn?

So passt der gewählte Untertitel des Buches wie die Faust aufs Auge:
'Wie wir versuchen, die Welt zu retten ' und was wir damit anrichten'.

Er selbst übrigens auch, denn natürlich nimmt er das Rad zum Brötchenhalten und natürlichen sind die Toiletten seines Hauses mit Wasserstopptasten ausgestattet und ebenso natürlich liegt dem Spiegel Mitarbeiter Alexander Neubacher an der Umwelt. Gerade daher ist es ja durchaus bedenkenswert und in Teilen auch beeindruckend, dass hier jemand mit Irrtümern und Folgen auch des eigenen Verhaltens aufräumt, die in Teilen mehr Schaden anrichten, als dass sie der Umwelt Nutzen erbringen. In durchaus flüssigem Stil legt Neubacher Seite für Seite Bedenkenswertes vor. Dass Wasserwerfer gegen Demonstranten in Stuttgart durchaus legitim sind, aber der seltene Juchtenkäfer auf dem Gelände des neuen Bahnhofes umgehend für einen Baustopp sorgte ist nur eine der kaum nachvollziehbaren Merkwürdigkeiten der deutschen Umweltpolitik.

Das Buch zeigt eklatante Beispiele auf, wie in bester Absicht die Umwelt nachhaltig geschädigt wird. Weder wird die verheerende Umweltbilanz von Biolebensmitteln ausgespart noch die 'klimakillende' Funktion von Biosprit. Neubacher nimmt die Unweltpolitik durchaus überzeugend argumentiert ins Visier. 'Wir tun nicht zu wenig, um die Welt zu retten, sondern in übertriebenem Eifer vom Falschen zuviel'.
Das Buch bildet einen deutlichen Appell gegen 'Symbolpolitik' und 'Aktionismus' und will vor allem einem besonnenen, nachhaltigen und überlegten Wandel eine Lanze brechen. Dies gelingt Neubacher auf sehr informative und gut lesbare Weise, auch wenn er kein 'anderes' Programm im Einzelnen vorlegt.
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am 8. Februar 2013
Das Buch kann einem nicht nur den Tag, sondern auch ganze Abendessen vermiesen :-) Wenn man nämlich anfängt, über das neu gewonnene Wissen mit Anderen zu diskutieren - das kann ganz schön ins Auge gehen. Im Ernst: Es sind viele Dinge komprimiert zusammengefasst, die man als aufmerksamer Bildungsbürger gerne mal übersieht (auch wenn man sie latent weiß). Es wird an die Oberfläche gekehrt, was nicht viele Lobyisten gerne hören. Sehr unterhaltsam in jedem Fall.
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am 1. Juni 2012
Ich habe dieses Buch geradezu verschlungen, abgesehen von den Pausen, in denen ich mir mit der Hand an die Stirn geschlagen habe, wie wir von unseren Politikern veräppelt und für dumm verkauft werden. Fassungslos macht mich die Passage im Buch, als beschrieben wird, wie des Autors Wechsel von Vattenfall zum Ökostromanbieter nicht ein einziges Gramm CO² spart, weil stattdessen die entsprechenden Emissionsrechte an ein polnisches Kohlekraftwerk übergehen, das das CO² dann in die Luft pustet!
Solche Momente gibt es in dem Buch Seite für Seite.

Unbedingt lesen!
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am 22. September 2013
Die Thematik des Buchs ist nicht nur extrem ideologisiert sondern auch höchst komplex und vielschichtig sowie massiv von wirtschaftlichen und sonstigen Interessen geprägt. So verwundern die sehr unterschiedlichen Rezensionen nicht. Doch genau aus diesen Gründen läuft im Umweltschutz mittlerweile so vieles falsch. Es werden Gelder und Ressourcen verschwendet, unsinnige Sachen gemacht und mittlerweile meist über das Ziel hinausgeschossen.

Ein einzelnes Buch kann diese riesige und komplexe Thematik nicht abdecken. Ich habe das Buch als Zusammenstellung und Bewertung der verschiedenen Maßnahmen gelesen, die derzeit verfolgt werden. Aus dieser Sicht bietet das Buch eine Fülle von Informationen und legt komplexe Sachverhalte dar. Der Autor vertritt hier seine Meinung, ob er immer Recht hat ist fraglich, doch vielfach steht er mit seiner Meinung wahrlich nicht alleine.

Es gibt auch einige Stellen an denen die Informationen nicht richtig oder oberflächlich sind, so z.B. die Thematik Biogas, die hier mit Biosprit etwas zu sehr vermischt wird, wobei die Aussagen zum Biogas, das auf unsere Landwirtschaft, unsere Landschaft und die dörflichen Strukturen katastrophale Auswirkungen hat, zu sehr nach hinten gedrängt.

"Ökofimmel" ist bestimmt nicht der Weisheit letzter Schluss, aber es liefert viele Argumente, zeigt Probleme bei den getroffenen Maßnahmen und regt zum Nachdenken an. Umweltschutz ist eine zentrale Frage, aber mit der gegenwärtig völlig überideologisierten Situation und den oftmals wenig in ihren Auswirkungen durchdachten Lösungen werden wir letztlich scheitern und unsinnig Geld für geringen Erfolg ausgeben.
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am 30. März 2012
Das Buch ist wirklich gut recherchiert und liefert wichtige Fakten für den Alltag. Trotz einiger blinder Flecken ist es gut und verständlich geschrieben. Was mir allerdings fehlt, ist der Zusammenhang. Das war auch ganz sicher nicht das Ziel dieses Buches. Deswegen soll es auch die verdienten fünf Sterne bekommen.
Wer sich für die Zusammenhänge und weitere, nicht minder wichtige Fakten interessiert, dem sei Ökolution 4.0: Wirtschaftliche und gesellschaftliche Imperative in Zeiten ökologischer und ökonomischer Krisen empfohlen. Es liefert die besten Gegenwartsanalyse, die ich je gelesen habe.
Vor allem haben diese ganzen "Missverständnisse" handfeste Gründe. Und es ist aus meiner Sicht wichtig, diese Gründe zu verstehen.
Neubacher spricht die Menschen an, die ohnehin schon daran interessiert sind, sich zu engagieren. Denen, die es nicht sind, liefert er Gründe, so weiter zu machen, wie bisher. Denn eine Plastiktüte mag einen schlechteren CO2-Fußabdruck haben. Trotzdem lässt sich auch eine Papiertüte wiederverwenden und im Zweifel ein Stoffbeutel benutzen...
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am 3. Mai 2013
Es ist lustig geschrieben, wenn das Thema nur nicht so traurig wäre. All die vergeudeten Milliarden für ein paar Leute, die glauben alles besser zu wissen und gern das Geld anderer Leute ausgeben. Ein tolles Buch.
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