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37 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Affenkönig, Chinatown und die Frage nach Gerechtigkeit
Auf der "Boston Ghost Tour" machen Kinder einen gar grauseligen Fund: sie finden eine abgetrennte Hand, als sie den Schauplatz eines 19 Jahre zurückliegenden Amoklaufs, ein chinesisches Restaurant, besichtigen. Hier hatte Anfang der 90er Jahre ein asiatischer Einwanderer namens Wu Feiming, seines Zeichens Koch, vier Menschen getötet und anschließend sich...
Veröffentlicht am 10. März 2012 von Isabelle Klein

versus
12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ich habe von einem "Gerritsen" mehr erwartet...
Zunächst der kurze Hinweis, dass ich alle Tess Gerritsen Bücher gelesen habe. Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie mich insbesondere "die Chirurgin" und - mit Abstrichen "der Meister" fasziniert haben. In diesen Büchern machte Tess Gerritsen keinen Hehl aus ihrer Vorgeschichte als Ärztin. Das hob sie für mich deutlich von ähnlichen...
Veröffentlicht am 19. Mai 2012 von Andreas Lieckfeldt


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37 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Affenkönig, Chinatown und die Frage nach Gerechtigkeit, 10. März 2012
Von 
Isabelle Klein "vintage books" (Hannover & Würzburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REZENSENT)   
Auf der "Boston Ghost Tour" machen Kinder einen gar grauseligen Fund: sie finden eine abgetrennte Hand, als sie den Schauplatz eines 19 Jahre zurückliegenden Amoklaufs, ein chinesisches Restaurant, besichtigen. Hier hatte Anfang der 90er Jahre ein asiatischer Einwanderer namens Wu Feiming, seines Zeichens Koch, vier Menschen getötet und anschließend sich selbst gerichtet.
Die Hand ruft Rizzoli und Partner Frost auf den Plan. Auf dem Dach eines Hauses in der gleichen Straße, finden sie die dazugehörige, fast enthauptete, Frauenleiche, auf deren Kleidung sich merkwürdige weiße Haare finden.
Das Navi der Toten führt die Ermittler zu Iris Fang, Besitzerin einer Kampfschule und zu Dt. Ingersoll, der vor 19 Jahren die Ermittlungen leitete.
Schnell stellt sich heraus, dass alles mit dem Amoklauf zusammenhängt ... Iris verlor damals ihren Mann, der dort als Bedienung arbeitete und ein guter Freund des Mörders war. Sie zweifelt bis heute an der Schuld Wus.

Rizzoli begibt sich mit ihrem Partner und Dt. Tam (neu in Team), tatkräftig unterstützt von Isles, auf eine akribische Spurensuche, die sie tief ins Herz von Chinatown und dessen Mythen und Legenden führt, wie auch zu der Frage: Was geschah vor 19 Jahren wirklich?? Was hat es mit der mysteriösen Iris Fang und dem tragischen Verlust ihrer Tochter auf sich?? Was hat das Ganze mit einem weiteren verschwundenen Mädchen zu tun?

Da geschehen weitere Morde ...

Wie immer wirft Gerritsen den Leser gekonnt ins Geschehen. Man sieht sich unvermittelt diversen Fragen & Toten gegenüber. Großer Pluspunkt des Buches ist die Thematik rund um chinesische Mythen. In diesem Fall geht es um die Frage von Moral und Rache bzw. Gerechtigkeit. Dürfen wir Unrecht selbst richten? Ist Rache das Gleiche wie Gerechtigkeit? Dabei ist nichts so wie es zunächst scheint ...

Wie Gerritsen im Nachwort selbst schreibt: dies ist wohl ihr persönlichstes Buch. Auf rund 440 Seiten entwirft sie einen spannenden und kurzweiligen Fall ohne Längen. Wobei ich trotzdem sagen muss: in der Mitte, als auch kurz vor dem Showdown zieht sich das Geschehen manchmal etwas, v.a. durch die akribische Beleuchtung und Aufarbeitung des Amoklaufes.

Gut gelungen ist ihr mal wieder die Schwerpunktverlagerung der Protagonisten: diesmal bleibt Maura außen vor. Trotzdem erfährt man einiges über sie, sie kommt nicht zu kurz; Rat besucht sie. Sie ist wie immer gut gezeichnet in ihrer Pflichtbesessenheit und privaten Problemen.
Gelungen auch ihr Kampf zwischen Anspruch des Berufes (Maura) und Menschlichkeit (Jane). `
"'Nein, sie würde das nicht verstehen', pflichtete Jane ihm bei. Was Maura verstand, waren Fakten (...). Ja oder nein, schwarz oder weiß - für Maura war die Unterscheidung immer sonnenklar." (420)
Nicht zuletzt dieser Unterschied macht die beiden Hauptfiguren so interessant.

Im Mittelpunkt steht diesmal allerdings Rizzoli und ihre Suche nach den Hintergründen, die sie fast das Leben kosten. Sehr zum Verdruss ihres Göttergatten lässt sie aber nicht locker und verfolgt mit der ihr eigenen Verbissenheit die Aufklärung der Morde. Auch die private häusliche Situation um "Mum und Korsak" unterhält bestens.

Fazit:
Gelungener Fall, der allerdings nicht ganz an die ersten "atemberaubend" spannenden Falle heranreicht (Die Chirurgin, Der Meister, Schwesternmord). Großes Plus ist für mich immer noch ihre unterschiedliche Fokussierung auf Isles und Rizzoli.
Während ich in der Mitte zu 4* neigte, muss ich sagen: das Ende hat es in sich! Wer denkt er ahnt, worauf das Alles hinausläuft, der wird so mach unerwartete Überraschung erleben. Ich jedenfalls fühlte mich bestens unterhalten.
Deswegen 5* mit Tendenz zu 4,5. Gerritsen schafft es auch nach Jahren noch, in ihrem 9. Fall, die Hauptfiguren wieder überzeugend ermitteln zu lassen. Deswegen ist und bleibt sie meine #1 in Sachen Pathologie & Thriller!

Tipp fürs Kindle/die Kindle App (auch für den PC): Freaks: A Rizzoli & Isles Short Story
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ich habe von einem "Gerritsen" mehr erwartet..., 19. Mai 2012
Zunächst der kurze Hinweis, dass ich alle Tess Gerritsen Bücher gelesen habe. Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie mich insbesondere "die Chirurgin" und - mit Abstrichen "der Meister" fasziniert haben. In diesen Büchern machte Tess Gerritsen keinen Hehl aus ihrer Vorgeschichte als Ärztin. Das hob sie für mich deutlich von ähnlichen Autoren dieses Genres ab. Vielleicht ist es "ungerecht", aber ich suche seitdem in jeder ihrer Neuerscheinungen erneut nach diesem Mix aus medizinischem Background, verwobener Story und teilweise irrwitziger, atemloser Spannung.... und finde ihn nicht.

"Grabesstille" - seltsamer Titel übrigens - hat mich streckenweise gelangweilt bis hin zu genervt. Schon der Vorgänger "Totengrund" wirkte auf mich seltsam überkonstruiert.
Nun heißt es ja am Ende des Buches, dass dieses "ihr bislang persönlichstes sei", weil darin Aspekte ihrer chinesischen Vorgeschichte verarbeitet wurde. In der Umsetzung habe ich das so erlebt, dass - ausgehend von Boston's chinesischem Viertel - chinesische Mythologie in die Story einfließt, was nach meinem Eindruck zu seltsamen Handlungssträngen und bisweilen unfreiwillig komischen Situationen führt. (ich kann das hier leider nicht konkreter darstellen, ohne den Inhalt vorweg zu nehmen) Aber o.k., vielleicht ist es nur das mir Fremde, was zu einer gewissen Irritation führte.

Zudem finde ich, dass die Zeichnung der Protagonisten Maura Isles und Jane Rizzoli seltsam statisch wirkt; als wenn es dort kaum Entwicklung in den Persönlichkeiten gäbe. (Allerdings immer noch um Längen besser als die unterirdische Darstellung der Beiden, wenn Sie durch die gleichnamige TV-Serie stöckeln.)
Was mir erneut gut gefallen hat, ist z.B. die Detailverliebtheit, mit der TG und ihre Berater zu Werke gehen; ob es sich dabei um ein Primatenhaar oder den Stahl eines Säbels handelt. Das wirkt alles ungemein sorgfältig recherchiert und aufbereitet.
Insgesamt für mich ein eher "unterdurchschnittlicher" Gerritsen-Roman.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen etwas verblendet, aber das stört nicht, 15. April 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe an diesem Buch verhältnismäßig lange gelesen. Das lag zum einen daran, dass ich aufgrund äußerer Einflüsse recht wenig Zeit hatte, zum anderen daran, dass das Buch einfach nicht spannend war. Der Schreibstil von Tess Gerritsen ist super, aber die Story war langweilig, stellenweise musste ich mich zum Weiterlesen zwingen.
Dass das Hauptaugenmerk dieses Mal auf der Ermittlungsarbeit lag, wurde ja nun schon lange und breit dargelegt, leider wurde aber für meinen Geschmack zu lange ermittelt, ohne dass etwas Spannendes passierte. Manche Handlungsstränge wurden auch aufgebauscht, ohne dass sie aber dann in der Auflösung genug Beobachtung geschenkt bekommen hätten. Vom Schluss war ich daher richtig überrascht. Ja es stimmt, dass dieser dem eines anderen Buches sehr ähnlich ist (gelesen haben muss man dieses andere Buch nicht, aber es war spannender als das hier - und der aufmerksame Leser findet aufgrund meiner Rezi heraus, welches Buch es ist ;)), aber hier finde ich, hat der Schluss gepasst, weil er das Buch spannender machte (bei dem anderen fand ich den Schluss hingegen 08/15).
Besonders angetan war ich von dem neuen Mitglied des Ermittlungsteams. =) Ich hoffe, er bleibt auch in den neueren Romanen erhalten.

Insgesamt hat mir dieses Buch weniger gefallen. Ich hätte es ohnehin gelesen, da ich Tess Gerritsen Fan bin, aber schön langsam bin ich immer mehr von ihr enttäuscht und ich überlege, ob ich beim nächsten Buch auch noch ein Leser "der ersten Stunde" sein werde.
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20 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Hier spielt die Ermittlungsarbeit die Hauptrolle, 11. März 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Grabesstille: Roman (Rizzoli-&-Isles-Thriller 9) (Kindle Edition)
In der Bostoner Chinatown wird von einer Touristengruppe eine sauber abgetrennte Hand gefunden. Als Detective Jane Rizzoli und ihr Kollege Frost eintreffen, finden sie auch die dazugehörige Frauenleiche. Rizzoli und ihr Team (zu dem in diesem Fall auch Johnny Tam, ein junger chinesisch-stämmiger, offensichtlich aber auch sehr hitzköpfiger Kollege gehört, der hier allerlei Wissenswertes zur chinesischen Kultur und Mythologie beitragen kann), tappen zunächst im Dunkeln, dann aber wird der Fokus doch recht schnell auf ein Massaker gelenkt, das 19 Jahre zuvor sich ganz in der Nähe in dem chinesischen Restaurant "Red Phoenix" zugetragen hat.

Tja nun, Leichen gibt es viele in diesem wie immer spannenden Fall um Jane Rizzoli und Pathologin Maura Isles (die dieses Mal eine nicht ganz so große Rolle spielt). Anders als im letzten Fall Totengrund steht hier aber tatsächlich die Ermittlungsarbeit im Vordergrund, nur am Rande das Privatleben von Isles und ein bisschen mehr noch von Rizzoli, deren - freundschaftliche - Beziehung sowieso etwas zu stagnieren scheint.

Positiv erwähnenswert ist hier der Hintergrund des Falles: Er spielt in Bostons Chinatown, und das finde ich sehr interessant, aber auch ein sehr respektvoller Umgang mit Opfern und Angehörigen von Opfern und dass das Hauptaugenmerk auf den Ermittlungen selbst liegt, die oft mit überraschenden Wendungen aufwarten, immer aber nachvollziehbar geschildert werden, machen diesen Thriller lesenswert.

Nicht ganz so gut gefallen hat mir hingegen die Auflösung: Die war für meinen Geschmack allzu früh vorhersehbar; auch, weil es hier unübersehbare Parallelen zu einem anderen recht bekannten Thriller gibt. Verraten kann und will ich da natürlich nichts, aber wer den Roman kennt, den ich meine, wird nach dem Lesen und vermutlich auch schon während des Lesens von "Grabesstille" wissen, worum es geht.

Das soll potenzielle Leser keineswegs abhalten, diesen trotzdem spannenden, aber auch konventionellen und - trotz angedeuteter Mystery-Elemente - bodenständigen Thriller zu genießen, denn Tess Gerritsen hat auch hier wieder ganze Arbeit geleistet und mit bekannten, aber bewährten Zutaten einen packenden neunten Fall für Rizzoli und Isles geschaffen.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein mystischer Jane Rizzoli-Fall, 9. Juni 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Endlich: Der langersehnte neue Teil der Rizzoli/Isle Reihe. (Die vorherigen Bände sollte man auf jeden Fall gelesen haben)
Wie immer, ein spannender Pageturner, in dem diesmal Jane die Hauptdarstellerin ist und Maura eher im Hintergrund bleibt. Das passende Pendant zum vorherigen Band.
Diesmal wirkt die Geschichte sehr mystisch - aber keine Angst, es ist KEIN Science-Fiction-Roman.
Der neueste Fall von Jane führt uns diesmal in die fernöstliche Kultur. Schauplatz ist Boston's Chinatown. Wir bekommen auch einen kleinen Einblick in die sensiblen, asiatischen Gepflogenheiten. (kein Mankell!)
Zu Beginn werden mehrere Geschichten angeschnitten, die auf den ersten Blick nichts miteinander zu tun haben, aber wir wissen genau: NATÜRLICH hängen sie in irgendeiner Art und Weise zusammen... nur wie...?
Geschickt fügt Tess in knisternder Atmosphäre nach und nach die verschiedenen Puzzleteilchen zusammen, in dem sie dem Leser immer wieder kleine, spannende Häppchen vorwirft. Es macht Spass zu rätseln und die Seiten rasen nur so dahin.
Das Ende lässt sich zwar erahnen, was der Spannung hier aber keinen Abbruch tut.
Sensibel. Gruselig. Mystisch. Spannend. Respektvoll. - Das ist der neue Fall von Jane.
Absolute Leseempfehlung.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Guter 9. Band der Rizzoli/Isles-Reihe, 7. Juli 2012
Von 
INHALT:
Während einer "Boston Ghost Tour", die auf den Spuren von Schauplätzen grausamer Verbrechen wandelt, stöbert ein zahlender Kunde eine abgetrennte Hand auf, die zunächst alle für eine lebensechte Requisite halten. Kurz darauf werden Detective Jane Rizzoli und ihr Partner Barry Frost an den Tatort nach Chinatown gerufen, wo sie auf dem Dach des Nachbarhauses die restliche Leiche entdecken. Im Auto der toten Unbekannten finden die Ermittler ein Navigationsgerät mit zwei eingespeicherten Adressen in Boston. Eine gehört dem pensionierten Polizisten Lou(is) Ingersoll, die andere Anschrift führt in die Kampfsportschule von Ines Fang, deren Mann bei einem Amoklaufvor 19 Jahren getötet wurde. Außerdem kommt an Tageslicht, dass die Familien der damaligen Opfer an jedem Todestag Nachrichten erhalten - der wahre Täter soll noch frei herumlaufen. Jane Rizzoli vermutet einen Zusammenhang und rollt, gemeinsam mit dem frischgebackenen Detective Johnny Tam, den alten Fall wieder auf...

MEINE MEINUNG:
"Grabesstille" heißt der 9. Band der Jane Rizzoli/Maura Isles-Reihe, der mit einem verwirrenden Prolog 7 Jahre zuvor beginnt und uns danach in die Gegenwart führt. Den Schauplatz hat Tess Gerritsen erneut nach Boston verlegt. Drehte sich im Vorgänger "Totengrund" fast alles um Dr. Maura Isles, ist es hier umgekehrt. Diesmal steht Jane Rizzoli im Mitttelpunkt. Die toughe Polizistin mit dem Lockenkopf arbeitet noch immer beim Boston PD und bringt sich mit ihrer impulsiven Art gern in Gefahr, was ihrem Ehemann Dean Gabriel nicht gefällt, denn wird Jane von Dean und der gemeinsamen 2-jährigen Tochter Regina gebraucht. Währenddesssen hat sich die zielstrebige, etwas unterkühlt wirkende Gerichtsmedizinerin Maura Isles von Pater Daniel Brophy getrennt und muss in einem Prozess gegen einen Polizisten aussagen, wobei dort die furchtbaren Ereignisse von Wyoming ans Licht kommen und Maura das Leben schwer machen.

Die mitwirkenden Protagonisten, allen voran die Hauptpersonen Jane Rizzoli und Maura Isles, sind mir nach 9 Bänden ans Herz gewachsen und haben sich über die Jahre ansprechend weiterentwickelt. Die Charaktere sind facettenreiche, authentische Persönlichkeiten mit liebenswerten Macken, Ecken & Kanten. Allerdings hätte ich gern ein wenig mehr aus dem Privatleben des ungleichen Duos erfahren... Eine interessante Nebenfigur ist der chinesische Detective Johnny Tam, der unbedingt zur Mordkommission will und sein Wissen zur chinesischen Kultur bei diesem schwierigen Fall einbringt.

Nach einem leicht holprigen Start legt die Geschichte in Sachen Spannung schnell einen Zahn zu, obwohl es zwischendurch ein paar langatmige Szenarien gibt und mir die gewohnte Hochspannung fehlt. Die Idee, den Schauplatz in das chinesische Stadtviertel Bostons zu verlegen und die chinesische Kultur samt Mythologie einzubringen, gefällt mir sehr gut und wurde auch ansprechend umgesetzt. Die Story verwebt mehrere Handlungsstränge miteinander, die zu guter Letzt ein schlüssiges Bild ergeben. Bis zum leicht unrealistischen Ende wurden auch alle offenen Fragen beantwortet, was bei Serien-Bänden nicht immer der Fall ist.

Erzählt werden die rasanten Begebenheiten vorwiegend in der Ich-Form von Jane, aber auch von Maura, der Chinesin Iris Fang und anderen Nebenfiguren. Allerdings weiß man manchmal nicht auf Anhieb, wer nun über die jeweiligen Geschehnisse berichtet, was etwas stört. Weiters hört man ungefähr ab der Hälfte nur mehr sehr wenig über Maura Isles, was ich sehr schade finde. Natürlich hat Tess Gerritsen die Messlatte sehr hoch gelegt und sollte sich mit jedem weiteren Teil dieser brillanten Thrillerserie übertreffen, doch dieses Kunststück ist der Bestsellerautorin dieses Mal trotz des fesselnden Schreibstils nicht ganz gelungen.

FAZIT:
"Grabesstille" ist sicherlich nicht der beste Band dieser Thriller-Serie, unterhält jedoch auf knapp 450 Seiten dank des interessanten Handlungsschauplatzes samt mystisch angehauchter Atmosphäre, falscher Fährten & Überraschungen und wegen der sympathischen Hauptpersonen. Der 9. Band der Rizzoli/Isles-Reihe erhält trotz kleiner Mankos spannende 4 STERNE.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen hatte besseres erwartet, 9. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
bin auf hörbücher angewiesen wegen meiner blindheit und war diesmal enttäuscht--ich hatte noch nie solche probleme gehabt beim zu hören, weil die stimme von mechthild großmann für mich!!! schrecklich ist--sie hat eine tiefe- rauchige immer gleichbleibende stimme ( obwohl sie versucht die stimmlage der person die sie spricht zu ändern) --leider ist das sooo anstrengend, dass ich das hörbuch mehrmals weglegen muste--und das bei tess gerritsen--geht garnicht!!!
leider war der inhalt des hörbuches auch nicht soo typisch und soo berauschend--sehr langgezogen--leider
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen „Wie tief unter der Erde lag dieses Kellerverlies?“, 12. Juni 2013
Von 
ginnykatze - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Zum Inhalt:

Als bei einer Touristenführung in Chinatown, zwei Kinder den Führer extrem nerven und ihn immer wieder von seinen Gruselgeschichten ablenken, endet er seine Vorführung und geht weiter zum nächsten Anlaufpunkt. Die ganze Horde, die ihm folgt, glaubt nicht wirklich, was der gute Mann da von sich gibt. Doch als dann einer dieser Jungen mit einer Hand auftaucht, sind sich Alle einig: Jetzt ist es doch gruselig und die Hand sieht extrem echt aus. Tja, das täuscht nicht; denn die Hand ist tatsächlich echt und trieft noch vor Blut.

Nun stehen sogleich Detective Jane Rizzoli und Rechtsmedizinerin Maura Isles auf dem Plan. Maura, die gerade in einer Ermittlung gegen einen Polizisten ins Fadenfeuer der Kollegen geraten ist, weil sie ihn als Schuldigen entlarvt hat, wird hier mit bösen Blicken empfangen. Jane, die auch nicht gerade begeistert von Maura's Aussage ist, hält sich aber bedeckt. Die Ermittlungen unterstützt hier ein Kollege, der chinesischer Abstammung ist und die Sprache der Bewohner hier perfekt beherrscht. Detective Tam ist ein junger Mann und möchte unbedingt in der Mordabteilung Fuß fassen.

Auf dem Dach des Hauses wird der Rest der Leiche gefunden, es handelt sich um eine Frau, der auch noch die Kehle durchschnitten wurde. Die Feststellung der Mordwaffe ist schwierig und wird dann als extrem scharfer Säbel ermittelt. Als dann ein zweiter Mord passiert, der auch mit einem Säbel ausgeführt zu sein scheint, führt die Spur zu einem vor neunzehn Jahren zurückliegenden Massaker, wo der Täter sich selbst richtete.

Aber irgendetwas stimmt an der ganzen Geschichte nicht und als dann noch der pensionierte Detective Ingersoll bei Jane anruft und ihr wichtige Details mitteilen möchte, wittert Jane, dass hier ein Zusammenhang mit ihren Morden vorliegen könnte. Leider kann Ingersoll ihr nicht mehr helfen; denn als sie bei ihm eintrifft, ist er bereits tot.

Wie die ganzen losen Fäden zu einem großen Ganzen zusammengeführt werden und warum hier so tief in der Vergangenheit gewühlt werden muss, werde ich nicht verraten. Lest selbst diesen überaus spannenden Thriller.

Fazit:

Wieder überzeugt mich die Autorin Tess Gerristen auch mit dem nun schon 9. Fall der Rizzoli/Isels-Serie. Ich fange an zu lesen und bin gefesselt. Keine Sekunde möchte ich das Buch aus der Hand legen; denn ich muss unbedingt wissen, wie es weitergeht.

Der Schreibstil ist gewohnt leicht zu lesen. Die Spannung, die von Anfang an zu spüren ist, hält das ganze Buch über und endet mit einem fetten Knall. So hatte ich es nicht erwartet, war ich doch dem Täter überhaupt nicht auf die Schliche gekommen. Immer wieder werde ich von einer Sackgasse in die nächste geführt, nur um festzustellen, dass ich wieder völlig daneben gelegen habe.

Die Charaktere beschreibt die Autorin weiterhin mit viel Einfühlungsvermögen und verleiht ihnen ein eindeutiges Gesicht. Jane und Maura liebe ich schon die ganze Serie über, aber auch der neu hinzugekommene Kollege Tam, der doch etwas undurchsichtig erscheint, gefällt mir sehr gut. Allen Protagonisten kann ich sofort über die Schulter schauen, mit ihnen lachen, weinen, fühlen und hassen. Ja ich denke, ich hätte auch so reagiert.

Sehr gut hat mir auch gefallen, dass wir noch etwas über Maura's Erlebnis aus dem letzten Teil erfahren. Rat, der Junge, der ihr da das Leben rettete, besucht sie und ist ein kluges Köpfchen; denn er sieht die Tatortfotos zu dem Massaker und gibt seine Meinung aus einem ganz anderen Blickwinkel wieder.

Alles in Allem wieder ein toller Thriller, den ich gerne weiterempfehlen werde.

Hier kommen von mir 5 verdiente Sterne.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Chinesische Mythen und Legenden, 8. November 2012
Von 
Belles Leseinsel (Mainz, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Mitten in Bostons Chinatown wird vor einem Gebäude eine abgetrennte Hand gefunden. Auf dem Dach des Hauses entdecken Jane Rizzoli und ihr Kollege Barry Frost die Leiche einer Frau, der offensichtlich die Hand mit nur einem Schwertstreich abgetrennt wurde. Bei den Ermittlungen stoßen Rizzoli und Frost auf ein 19 Jahre zurückliegendes Massaker, welches damals im Chinaviertel stattgefunden hatte. Der Fall wurde als Amoklauf mit anschließendem Suizid des Täters zu den Akten gelegt. Doch irgendjemand ist auch heute noch der Meinung, dass der wahre Täter noch frei herumläuft. Hinzu kommt noch, dass Rizzoli wie auch Frost oftmals das Gefühl haben, einen Gegner zu suchen, der nicht unbedingt unter den Lebenden zu finden ist.

Im mittlerweile 9. Band der Rizzoli & Isles-Reihe beginnt Tess Gerritsen - nach einem rätselhaften Prolog - erst einmal mit einem Gerichtsverfahren, bei der Dr. Maura Isles als Zeugin gegen einen Polizisten aussagt. Ihre Aussage könnte entscheidend darüber sein, ob der Polizeikollege ins Gefängnis kommt. Jedoch für Maura kein Grund zu einer Falschaussage und so ist ihr die Feindschaft der Arbeitskollegen sicher. Doch schon schnell steigt die Autorin in den eigentlichen Fall ein und man ist bei dem rätselhaften Leichenfund in Chinatown dabei.

Überhaupt konzentriert sich Tess Gerritsen dieses Mal größtenteils auf die reine Ermittlungsarbeit, die sich im Verlauf immer komplizierter und auch ziemlich mysteriös gestaltet. Nur ganz selten gewährt die Autorin einem einen kleinen Einblick in das Privatleben der Rechtsmedizinerin Dr. Maura Isles und Detective Jane Rizzoli vom Boston PD, wobei diese dann ziemlich ausgewogen zwischen den beiden Protagonisten aufgeteilt ist.

Die Ermittlungen gestalten sich stetig komplexer, besonders als sich Rizzoli und Frost immer mehr mit chinesischen Legenden und Mythen auseinandersetzen müssen, immer merkwürdigere Spuren sich auftun und viele davon sich auf Chinatown und deren Einwohner konzentrieren. Um die Mentalität der dort lebenden Menschen besser verstehen zu können, erhalten die beiden Ermittler tatkräftige Unterstützung von dem jungen, engagierten und sympathischen Kollegen Johnny Tamm.

Tess Gerritsen beginnt ihren Thriller schon einmal recht spannend und steigert diese dann kontinuierlich bis die Spannung sich bald auf einem extrem hohen Niveau befindet und einem kaum noch eine Chance lässt, das Buch vor dessen Ende aus der Hand zu legen. Mit ein Grund ist auch wieder der überaus fesselnde und flüssige Schreibstil der Autorin wie auch der Verlauf der Story, die ständig neue Wendungen annimmt, dadurch für Überraschungen sorgt und einen in Bezug auf Motiv und Täter fast bis zum Schluss vollkommen im Dunkeln lässt.

Da Tess Gerritsen ihre Charakter wieder hervorragend herausgearbeitet hat, diese durchweg schnell Konturen annehmen, dabei aber auch stellenweise sehr undurchsichtig und schwer einschätzbar bleiben und die Autorin wenig auf das Privatleben von Maura und Jane eingeht, kann der Thriller auch problemlos von Nicht-Kennern der Serie gelesen werden. Allerdings hätte man dann aber auch einige tolle Thriller verpasst.

Fazit: Ein überaus spannender und komplexer Thriller mit einer unvorhersehbaren, interessanten Story und wieder prima herausgearbeiteten Charaktere.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen 9. Rizzoli Fall in Chinatown, 1. April 2012
Von 
Auch ich habe den neunten Teil der Reihe mehr als nun herbei gesehnt und wurde keinesfalls enttäuscht. Tess Gerritsen schließt nahezu am Vorgängerband der Reihe an und katapultiert den Leser in einen neuen Fall für Jane Rizzoli und Maura Isles.

Auf einer nächtlichen Tour durch Chinatown finden die Kinder von Touristen eine abgetrennte Hand. Zunächst halten sie diese für eine Attrappe, doch als noch warmes Blut aus ihr fließt, wird die Polizei zum Tatort gerufen. Diese findet auf dem Dach eines Hochhauses eine Frauenleiche, die ganz in schwarz gehüllt ist. Alsbald findet man den Wagen der Toten und das Navigationsgerät des Fahrzeuges führt Rizzoli und ihr Team zu einer Kampfkunstschule und dem ehemaligen Polizisten Ingersoll. Was haben die Besitzerin der Kampfkunstschule Iris Fang und der pensionierte Detective mit dieser Frau zu tun? Bald stellt sich heraus, dass beide an einem Massaker von vor 19 Jahren im Red Phoenix, einem chinesischen Restaurant, beteiligt waren. Iris Fang verlor dort ihren Mann und Ingersoll leitete damals die Ermittlungen. Doch war es einst wirklich ein erweiterter Suizid des Kochs, wie die Polizei vermutete und den Fall zu den Akten legte oder steckt vielleicht doch mehr dahinter?

In diesem Fall spielt Maura Isles eher eine Gastrolle, was auch nach dem letzten Band völlig ok ist. Im Mittelpunkt des Geschehens stehen dieses Mal die Ermittlungsarbeit und Jane Rizzoli.

Wie immer hat mir gut gefallen, dass der Fall nicht nur spannend war, sondern auch witzige Kommentare unter den handelnden Protagonisten beinhaltete. Auch dass der Roman an den Vorgänger anschließt und Geschehen/ Ereignisse aus Vorgängerbänden aufgreift, war sehr gelungen und rundet das Ganze ab. Besonders gut fand ich, dass der Fall in Chinatown spielt und sehr mysteriös angehaucht war. Mythen und Legenden des alten China mit einzuweben, verpasste dem Roman den nötigen Schliff.

Fazit: Eine gelungene Fortsetzung der Reihe, die ich nur wärmstens empfehlen kann. Klar hat es schon spannendere Fälle gegeben, was diesen Roman aber nicht schlechter dastehen lässt. Mir hat er jedenfalls stark Lust gemacht, auch mal wieder die älteren Rizzoli und Isles Romane zu lesen.

P.S.: Mir ist kein Roman/ Thriller bekannt, der eine ähnliche Geschichte schildert, weshalb ich von dem Buch sehr angetan war. Ich musste mich ehrlich gesagt ab und zu am Lesen hindern, sonst hätte ich den Roman an einem Wochenende durch gehabt.
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