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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die Ruhe nach dem Sturm
Teil 4 bekommt von mir gute 4 Sterne.

Auch in diesem Teil der Saga ist mir folgendes aufgefallen (positiv wie auch negativ):
- Die Verwandschaftsbeziehungen der Häuser und Lords zu durchblicken wird immer schwieriger. Das hat offensichtlich auch GRRM gemerkt, denn diese Beziehungen werde immer wieder sehr ausführlich erklärt.
- Vieles...
Veröffentlicht am 4. Februar 2008 von Claire Ann Lage

versus
49 von 55 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen nur noch Nebenfiguren
Nachdem sechs Bände des Epos verschlungen worden sind und begeistert haben, geht man eigentlich nicht davon aus, dass sich daran etwas ändern könnte. Um so schwerer wiegt die Enttäuschung nach diesem siebenten Band. Ich weiß noch, dass ich beim ersten Lesen richtig wütend geworden bin über den extremen Abfall an Spannung und Spaß...
Veröffentlicht am 18. Juni 2012 von M. Thiessen


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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die Ruhe nach dem Sturm, 4. Februar 2008
Teil 4 bekommt von mir gute 4 Sterne.

Auch in diesem Teil der Saga ist mir folgendes aufgefallen (positiv wie auch negativ):
- Die Verwandschaftsbeziehungen der Häuser und Lords zu durchblicken wird immer schwieriger. Das hat offensichtlich auch GRRM gemerkt, denn diese Beziehungen werde immer wieder sehr ausführlich erklärt.
- Vieles wird nicht direkt beschrieben (vor allem Schlachten), sondern nur in Rückblenden und Gesprächen indirekt erwähnt. Daher muß man jederzeit höllisch aufpassen, daß man kein Detail verpaßt.
- Die Geschichte ist inzwischen so komplex geworden, daß es nicht schadet, die bisherigen Lebensläufe der Protagonisten noch einmal im Internet nachzulesen.

Die Handlung wird in diesem Band nur mäßig vorangetrieben, wie immer gibt es aber einige Überraschungen und Aha-Effekte zu bestaunen.
Ich finde es schade, daß viele Hauptfiguren (vor allem Tyrion und Jon) in diesem Band keine Rolle spielen. Es dreht sich hauptsächlich um die Lannisters.

Auch wenn das Buch ein bißchen wie ein Lückenfüller zwischen zwei Kriegen wirkt, wird man trotzdem gut unterhalten.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Der Spannungsbogen fällt aber es macht Sinn !, 4. Oktober 2013
Von 
S. Ziesel "ZAB656MC" (Regensburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Zeit der Krähen (Das Lied von Eis und Feuer, Band 7) (Kindle Edition)
Dies hier ist meine zweite Rezension nachdem ich Band 1 bereits mit der Bestwertung von 5 Sternen versehen habe. Der Grund warum ich gerade Band 7 nach dem absolut unglaublich packenden Band 6 hier bewerte ist folgender.

Ich möchte wie einige andere bereits vor mir dem Autor meine Hochachtung aussprechen und mein Verständnis äussern für den zugegeben wirklich bemerkenswerten Abfall des Spannungsbogens nach den hervoragenden 6 Bänden die bereits hinter mir liegen. Es stimmt schon ! Einige bereits lieb gewonnene Charaktere kommen im Buch nur noch als Randnotizen vor wie z.B Tyrion oder John und wiederum neue Charaktere werden eingeführt was die ganzen Handlungstränge weiter aufbläht und erweitert. Dennoch kann ich schön langsam das große Ganze erkennen bei diesem phänomenalen Meisterwerk und ich staune immer wieder wie gekonnt Martin die Fäden bei dieser rießigen epischen Geschichte zusammenhält. Am besten wäre es noch Band 7 und Band 8 (bei dem die Geschwindikeit langsam wieder anzieht) als Ruhe vor dem großen Sturm zu bezeichnen. Für meinen Geschmack wäre das aber noch zu simpel ausgedrückt und wird der Komplexität der Story nicht gerecht. Ich finde es einfach hervorragend das Martin auch noch die kleinste Kleinigkeit seiner von mir aus noch ewig weitergehenden Geschichte bedenkt und in späteren Verlauf der Geschichte sogar noch auf Personen eingeht auf die er nicht unbedingt müsste jedoch zum besseren Verständnis des Innenlebens der einzelnen Personen und deren Verknüpfungen untereinander trotzdem macht. Dies passiert in oftmals kleineren Nebensträngen und manchmal scheinbar zufällig passierenden Gegebenenheiten die bei mir oft für den AHA Effekt gesorgt haben nach dem Motto jetzt erfährt man ja doch noch was es mit dem und dem auf sich hat und ob der und der aus dem und dem Grund verwundet oder getötet wurde. Toll den keine Frage blieb mir so bisher auf Dauer unbeantwortet von ihm was ich großartig finde.

Oft passiert das in einzelnen Randnotizen oder Dialogen (Tischgesprächen z.B) in denen man zugegeben teils auch langatmige und manchmal (für mich) auch uninteresante Informationen erhält. Der schiere Wille zum Detail ist aber herausragend und absolut Anerkennenwert wie ich finde. Klar wird oft und viel ausgeschmückt und die Handlung geht gerade im siebten Buch nur langsam voran aber mich persönlich stört das nicht. Ich persönlich sehe die Geschichte in den nächsten 5-6 Büchern zuende gehen kann mich aber auch täuschen. Meiner Meinung nach waren bisher jedenfalls keine Irationalen Entscheidungen und Wendungen seitens des Autors dabei die man kritisieren könnte. Für mich ist jede Entscheidung und jeder Handlungsstrang ja auch jeder bereits verschiedene Charakter absolut nachvollziehbar selbst wenn man das bei dem ein oder anderen etwas bedauert.

Ich gebe zu ich habe damit gehadert dem Buch 3 Sterne zu geben weil es im Vergleich gerade zu Band 5 und 6 wirklich nachlässt in Sachen Spannung und Charakteren. Letzendlich sind die in etwa gesamt ca. 200-300 langatmigen Seiten in Band 7+8 (wo es auch durchaus sehr spannende und interesante Kapitel gibt) wirklich zu verschmerzen und nur ein Staubkorn wenn man sie rückwirkend auf das Gesamtpaket hin betrachtet.

An dieser Stelle wird es auch noch Zeit meine Aussage der Rezension von Band eins zurück zu ziehen. Wer also zufällig hier reinliest und bisher nur die Serie kennt dem sei nochmal ausdrücklich gesagt unbedingt mit Band 1 beginnen ! Band 1 ist der Serie wohl noch am ähnlichsten und ich habe zu dieser Zeit noch bewundert wie nahe die wirklich tolle Serie dem Buchformat kommt. Im späteren Verlauf der Geschichte gibt es aber zahlreiche Änderungen bei denen sich die Serie einige Interpreationsfreiheiten nimmt und gerade in der Buchversion wird extrem viel interesantes Nebenbei erzählt und erwähnt wofür in der Serie natürlich aus Platz und Zeitgründen kein Möglichkeiten bestehen. Wer also vorhat in die Game of Thrones Welt vollends einzutauchen der kommt an den Büchern vom Eis und Feuer Lied nicht vorbei !

Mein Fazit: Das Buch Band 7 liest sich nach wie vor großartig und Martin bleibt seinem Schreibstil treu. Einige langatmige Kapitel und viele neue Figuren und auch Handlungsstränge erfordern aber von neuem die volle Aufmerksamkeit des Lesers und den Willen diese neu kennenzulernen. Trotzdem sind Martins Bücher für mich eine Offenbarung und ein großes Geschenk nicht nur für Fans dieses Genres. Ein Mittelalter Fantasy Epos meiner Meinung nach ausschließlich nur für Erwachsene geeignet (mindestens ab 16) hochgradig interesant geschrieben. Was soll ich sagen gut 5000 Seiten liegen hinter mir und ich kriege immer noch nicht genug davon !!
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49 von 55 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen nur noch Nebenfiguren, 18. Juni 2012
Von 
M. Thiessen (Hamburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Nachdem sechs Bände des Epos verschlungen worden sind und begeistert haben, geht man eigentlich nicht davon aus, dass sich daran etwas ändern könnte. Um so schwerer wiegt die Enttäuschung nach diesem siebenten Band. Ich weiß noch, dass ich beim ersten Lesen richtig wütend geworden bin über den extremen Abfall an Spannung und Spaß. Jetzt, da ich wusste, was auf mich zukommt, habe ich den Band unvoreingenommen zu lesen versucht und fand ihn gar nicht so schlecht wie damals. Allerdings ist "gar nicht so schlecht" auch kein gutes Urteil über den Band einer Reihe, die ich bis dahin für das beste Fantasy-Epos überhaupt gehalten habe.
Zunächst einmal ist da die Entscheidung, fast alle jener Figuren, die dem Leser am meisten ans Herz gewachsen sind, nicht mehr vorkommen zu lassen. Jon Snow, Daenerys, Tyrion und Bran Stark - alle abgetaucht, Wiedersehen später im Band 9. Das ist für jemanden, der das Buch jetzt liest, wohl zu verkraften. Als ich es 2005 gelesen habe, fand ich es extrem enttäuschend, und ich hätte es noch schlimmer gefunden, wenn man mir gesagt hätte, dass ich weitere sieben Jahre warten müsste, bis es mit den Lieblingscharakteren weitergeht. Stattdessen lesen wir über Cersei, Jaime und Brienne. Alles gute Figuren, keine Frage, aber Nebenfiguren, zu denen man gerne mal ein Kapitel zwischendurch liest, aber nicht ein ganzes Buch mit ihnen. Dass Martins Lektoren es nicht geschafft haben, den Autor von dieser absoluten Schnapsidee abzubringen, einen kompletten Band (im deutschen zwei Bände) den Randfiguren zu widmen, ist mir unbegreiflich.
Und dann gibt es weitere Handlungsstränge, die auf den Iron Islands oder in Dorne spielen. In diesen Kapiteln werden jeweils zwanzig bis fünfzig weitere unbekannte Figuren kurz vorgestellt, und es passiert sehr, sehr wenig. Vor allem die Dorne-Kapitel habe ich sogar ein wenig quergelesen. So tragen diese Kapitel sogar dazu bei, dass man sich wieder über das nächste Jaime- oder Brienne-Kapitel freut.
Es passiert überhaupt die ganze Zeit sehr wenig. Die Handbremse ist angezogen. War Band 6 noch voller Höhepunkte, ist Band 7 so handlungsarm, dass mir kaum etwas einfällt, was man hervorheben könnte.
Was ist gut? Es gibt immerhin Arya- und Sansa-Kapitel, wenn auch nur wenige. Und am Stil lässt sich ebenso wie an der Charakterisierung der Figuren nichts aussetzen. Der Stil liest sich sehr schön, lässt sich oft deutlich mehr Zeit als noch in Band 6 für Details und Kleinigkeiten. Aber jetzt ist dieser siebte Band (ebenso wie der achte) für mich einfach etwas, was ich hinter mich bringen will, um den lang ersehnten neunten Band beginnen zu können.
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105 von 120 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Anders, aber trotzdem großartig, 11. Februar 2006
Lange hat George R.R. Martin gebraucht, um den vierten (oder im deutschen: siebenten) Band seiner Saga zu schreiben. Grund dafür war eine Neuplanung des Plots.
Doch was lange währt, wird endlich gut und so ist er nun (fast) hier, der vierte (siebte) Band des Eis-und-Feuer-Liedes. Der Bürgerkrieg in Westeros ist vorbei und auch Danearys Feldzüge durch die Freien Städte haben ein Ende gefunden.
Die Bevölkerung von Westeros hungert, ist traumatisiert und feindselig. Jeder Fremde ist eine Bedrohung. Keine gute Zeit für Brienne von Tarth, sich auf die Suche nach Sansa zu begeben. Ihr Auftraggeber, Jaime Lannister, hingegen muß sich im sicheren King's Landing mit seiner Schwester Cersei herumärgern, oder, wie sie es sieht, sie sich mit ihm. Tommen, der kindliche König, sitzt unschuldig in einem Wirbelsturm aus Intrigen zwischen Lannistern und Tyrells, in denen er mit Katzenwelpen bestochen wird. Sansa muß sich derweil vor den Lannisters verstecken. Doch Lord Petyrs Absichten mit seinem jungen Schützling sind ebenfalls nicht eben koscher. Arya hingegen hat es zu den Faceless Men in die Freien Städte verschlagen, wo sie hofft, die Fähigkeiten für ihre Rache erwerben zu können. Doch die Faceless Men morden nicht aus persönlichen Gründen. Samwell hingegen verschlägt es auf eine abenteuerliche Reise von der Mauer bis nach Oldtown, wo er Maester werden soll. Und in Dorne steht ein Ritter der Königsgarde davor, seine kleine Prinzessin zu verraten...
Viele Fans waren nach dem Erscheinen des vierten Bandes enttäuscht. Zu wenig Action, zu langwierige, zu psychologische Handlungsstränge. Ich verstehe das Argument, kann mich jedoch nicht anschließen. Der Krieg ist nunmal vorbei, auch wenn der Blutzoll von den kleinen Leuten weiter entrichtet wird. Dieser Band zeigt die ganze desolate Stimmung im Land, er beschäftig sich mit den Menschen, vertieft Charakterbildung, gibt Einblicke. Und wirft düstere Schatten voraus...
Negativ zu bemerken ist jedoch, da dieser Band im Prinzip nur ein halbes Buch ist. Es konzentriert sich einzig und allein auf die Geschehnisse südlich des Neck. Jon, Tyrion, Danaerys - keiner von ihnen findet mehr Erwähnung als in einem Nebensatz. Nur Danearys bekommt ganz am Ende ein Kapitel, daß allerdings schon vor Jahren im Internet zu lesen war. Mehr von diesen Personen erfahren wir erst im nächsten Band, "A Dance with Dragons". Der Grund dafür liegt in der Fülle der Seiten. Hätte man die beiden Bücher in eines gefaßt, hätte man einen Türstopper von der Größe einer Bibel mit hauchdünnen Seiten.
Doch ein Buch von Martin kann, wenn man die allgemeine Bücherqualität in Betracht zieht, nie weniger als 5 Sterne erreichen. Schon gar nicht, wenn es auf der Nummer 1 der amerikanischen Bestseller-Listen landen.
Also bleibt nichts weiter, als mit den Zähnen zu knirschen und sich auf den nächsten Band zu freuen. Und den übernächsten, in dem dann die Personen dieses Bandes erneut auftauchen und ihre Geschichten weitererzählen dürfen.
Bis dahin muß das Herzhämmern notgedrungen gezähmt werden. Viel Spaß beim Eintauen in eine fremde und doch so vertraute Welt.
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17 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gemischt, 22. November 2006
Hm, es scheint als ob die Fangemeinde kritische Kommentare hier nicht sehr wohlwollend aufnimmt. Trotzdem möchte ich hier nicht mehr als drei Sterne vergeben. Ich hab die ersten sechs Bände verschlungen und dieser Band (und der achte) sind eher etwas zum Durchschnaufen, nachdem sich die Ereignisse im sechsten überschlagen haben.

Martin hat sich entschlossen nach diesen Ereignissen, die folgende Zeit regional zu splitten. Das heisst im Band 7 und 8 (im englischen 1 Buch) kommt ein Teil der Charaktere vor, in den nächsten beiden, dann diejenigen die im aktuellen Buch ausgelassen wurden. So treffen wir also in 7 und 8 Cersei, Jaime, Brienne, Sansa, Arya, Littlefinger, Samwell, die Dornischen und die Eisenmänner wieder.

So weit so gut, die Handlung beruhigt sich in diesem Band erst einmal wieder, der Krieg hat gewütet, zahlreiche führende Personen sind in Band 6 zu Tode gekommen und nun sortiert sich alles wieder neu.

Leider musste auch ich erst einmal vieles für mich neu sortieren. Zum Teil wird man mit der Fülle an Personen ein wenig erschlagen (es gibt immer noch dankenswerter weise im Anhang das Personenverzeichnis). Aber zum Teil hatte ich auch das Gefühl dass unnötige Charaktere erwähnt werden (zB bei den Eisenmännern, wo mich die Fülle der Charaktere erst einmal erschlagen hatte, bevor ich dann langsam wieder den Überblick bekam).

Zum anderen fand ich zumindest einzelne Kapitel ein wenig sehr Füllmittel-mässig. Die Stories von Samwell und insbesondere Brienne hätte man auch kürzer fassen können.

Das Tempo der Erzählung ist hier wesentlich langsamer, dafür wird die Breite der Handlungsstränge nocheinmal grösser, insbesondere wenn man bedenkt dass noch zwei weitere Bände mit weiteren Charakteren kommen.

Insgesamt wird jemand der vom Virus Eis und Feuer befallen ist wie ich, sicher hier trotzdem weiterlesen und sich auch auf die folgenden Bücher freuen. Aber für mich erreicht dieser Band nicht die Brillianz der Vorgänger.
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16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Was war nochmal die Handlung?, 26. Juli 2012
...ich muss noch mal im ersten Band nachschauen. Aha! Es ging also darum, dass in Westeros ein unerbitterlicher Winter naht, der die große Bedrohung aus dem Norden hinter der Mauer mit sich bringen wird. Das Reich zerfällt, wegen Machtgier und Intrigen und die eigentliche Protagonisten, nämlich die Stark Familie, zerstreut sich in ganz Westeros. Außerdem werden die Drachen wiedergeboren und man darf vermuten dass die Drachen ne größere Rolle spielen werden wenn es um die Gefahr aus dem Norden geht.
Okey ich weiß wieder um was es eigentlich ging, aber wenn ich so den siebten Band lese bin ich mir da nicht mehr so sicher. Es fehlen beinahe alle Hauptcharaktere die man lieben und hassen gelernt hat und wenn ihnen ein ( kläglich kleines ) Kapitel gewidmet wurde so passiert darin nicht sonderlich viel. Dafür gibt es einen "Hauptmann der Wache", " Die Königinnenmacherin" und viele weitere Personen, bei denen man sich fragt warum IHNEN ein Kapitel gewidmet wird und sie nicht einfach nebensächlich erwähnt werden.

Die Geschichte wird nicht mehr fortgesetzt, nein, sie wird in die Breite gezogen wie ein Kaugummi, was zwangsläufig dazu führt dass der Kaugummi reißt. Heißt : wenns so weiter geht, ist der rote Faden ganz verloren und man hat absolut keine Übersicht mehr wer jetzt wenn bekämpft, wer sich wo aufhält, wer die Guten sind wer die Bösen. Ich kann mir die meisten Namen wirklich nicht mehr merken und schau regelmäßig ins Namensverzeichnis, was ziemlich lästig ist. Aber vielleicht ist das Namensverzeichnis bald länger als die Handlungsgeschichte, da ja laufend neue, ach-so-wichtige-Personen hinzukommen und irgendwelche Personen sterben. Wer waren nochmal die Starks? Gibt es die noch? Wenn ja , wie viele? War da nicht eine hübsche junge Frau die Anspruch auf den Thron hatte und mit ihren drei Drachen Westeros erobern wollte?

Mhm...ich glaub ich verwechsle da was...oder nicht? Oder doch?

Kurz um:

Ich war froh als das Buch zu Ende war. Die Handlung wird schlicht in die Breite gezogen und nicht fortgeführt. Man kommt als Leser kaum mehr mit. Ich hoffe das nächste Buch wird besser bzw die nächsten.

Gut ist weiterhin der hervorragende Schreibstil und die Ideenvielfalt von Martin. Daran gibt es nichts zu rütteln, doch sollte er mehr die ursprüngliche Handlung verfolgen und keine unendliche Geschichte schreiben die sich in sich verliert, denn das wäre bei einem so gigantischen Auftakt wirklich jammerschade!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Teil 7: Zeit der Krähen? Eher ein Festschmaus!, 24. März 2014
Von 
St. S. - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Nachdem ich die ersten Teile verschlungen habe, setzte der siebte Teil meine hohen Erwartungen voll und ganz fort. Dabei bleibt Martin seinem Stil treu, als dass die Mittelalterumgebung weitestgehend, aber nicht komplett realistisch bleibt und die Geschichte durch die Blickwinkel der jeweiligen Hauptakteure aufgezogen wird. Das “Spiel der Throne”, wie es im englischen Original heißt, setzt sich in weiteren Schlachten weiter fort, setzt sich aber zunehmend bei Handlungen aus Pflicht, Ehre und Liebe weiter fort.

Wer bei dem Titel “Zeit der Krähen” hofft, dass es Geschichten von der Mauer, oder wenigstens aus dem Norden gibt, wird enttäuscht werden. Denn der heiße Krieg im zerbrochenen Königreich ist vorbei und die Krähen (die gefiederten) laben sich an den Überbleibseln der Schlachten. Aber auch dies ist nur ein Symbol für das Aufräumen nach den Gemetzeln und es werden nur solche Protagonisten (aber auch ein paar neue) beschrieben, die im Südlichen beheimatet sind. Cersei, Jamie, Sansa, Brienne, Lord Davos Seewert. Jon, Bran, Tyrion und Daenerys fehlen, sollen aber in Das Lied von Eis und Feuer 08: Die dunkle Königin wieder verstärkt teilhabe haben.

Ich möchte den guten Inhalt nicht vorwegnehmen, aber Martin versteht es zu überraschen. Es gibt zwar einiges was vorhersehbar ist, aber auch etliche Überraschungs- und Aha-Momente. Wobei der Schwerpunkt hier (noch) weniger in den militärischen Auseinandersetzungen liegt, als vielmehr in den emotionalen und politisch strategischen.

Wer allerdings ein Abgleiten in Märchen-Kitsch oder eine Vereinfachung der Geschichte durch das Wegsterben einiger Hauptpersonen fürchtet, darf beruhigt sein, denn es gibt weiter politische Intrige und es rücken neue Intriganten nach. Dies ist nie langatmig und dröge, sondern absolut spannend.

Das Folgen der jeweiligen Handlungsstränge bleibt weiter spannend und macht den Reiz dieses Epos aus. Dies schafft die Fernsehserie stilistisch nicht so gut. Wenn es einen schwachen Part gibt, ist es der von Brienne. Aber das passt vielleicht auch zum Intellekt des Charakters.

Und so ist auch der siebte Teil ein Page-Turner.

Zu beachten ist auch hier, dass die neue Übersetzung weniger gut ist als die alte, und wer es kann sollte eh das englische Original lesen (was auch günstiger ist). Bei Lesen im elektronischen Format sollte man sich ein Soziogramm genauso wie Landkarten separat ausdrucken.

Ich freue mich auf Das Lied von Eis und Feuer 08: Die dunkle Königin.

5 Sterne.
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32 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Warteschleife, 18. März 2007
Ich habe lange überlegt, ob ich drei oder vier Sterne vergebe, eigentlich sind es so 3,5.

Verglichen mit den vorherigen Bänden, passiert hier tatsächlich nicht allzuviel. Das macht es insgesamt weniger spannend, andererseits verleiht es dem Ganzen auch etwas Tiefe und Hintergrund.

Was mir grosse Sorgen bereitet, ist, dass Martin immer noch mehr Figuren ins Spiel bringt und immer neue Handlungsstränge strickt. Es ist mir ein Rätsel, wie er irgendwann dies alles wieder am Ende logisch zusammenführen will. Er wäre vielleicht besser beraten gewesen, sich auf die bisherigen Figuren und Schaupätze zu konzentrieren. Ich habe die Befürchtung, dass er sich verzettelt und das Ende der Story irgendwann ziemlich platt und enttäuschend ausfällt.

Dies wird vielleicht auch dadurch unterstrichen, dass Martin sich mit dem fünften Originalband "A dance with dragons" sehr schwer tut. Er schreibt wohl schon ca. 5 Jahre daran und nach neuesten Meldungen wird es auch in diesem Jahr wieder nichts mit der Veröffentlichung.

Übrigens, wer es noch nicht weiss, es sind derzeit von Martin sieben Originalbände geplant, macht also vierzehn Blanvalet-Ausgaben.

Nur, wenn sich dies weiter so hinzieht, wann werden wir dann endlich den letzten Band in den Händen halten ? In zehn Jahren ?

Martin ist auch schon 60 Jahre alt; können wir nur hoffen, dass er gesund bleibt und das Lied von Eis und Feuer keine unvollendetes Werk wird.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Der Siebente Teil schwächelt leider, 28. Oktober 2012
Die in einigen Rezensionen erwähnten grammatikalischen und zum Teil krassen Ausdrucksfehler kann ich bestätigen, möchte aber nicht weiter drauf eingehen.

Zum Inhalt (kein Spoiler):

Das siebente Werk geht mehr auf die Häuser Graufreud, Martell (Dorne) ein, was die gesamte Handlung natürlich wesentlich komplexer macht, als sie ohnehin schon ist.
Ich fand das Buch anfangs sehr irritierend, aber mit der Zeit machen die neuen Figuren und deren Absichten durchaus Sinn. Leider hat es George R. R. Martin nicht geschafft
die neuen Figuren mit der Handlung der alt bekannten Protagonisten gut zu verknüfen. Dadurch entsteht der Eindruck, dass eine seperate, neue Geschichte, mit wenig Bezug zu
den Bänden 1-6 geschrieben wurde.

Fazit: Die Idee der Handlung und neuen Figuren macht Sinn, die Umsetzung ist aber nicht gut gelungen. Der Leser muss sehr geduldig sein, da erst nach mehr als 200 Seiten
die vermeintliche Logik des siebenten Bands erkennbar ist.

Einen Punkt Abzug für die schlechte Grammatik und den schlechten Ausdruck, einen weiteren für die schlechte Anbindung der vorausgegangen Werke = 3 Punkte
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Autor droht den Faden zu verlieren, 8. Dezember 2010
Die ersten sechs Bände sind wirklich spannend. Obwohl mann m.E. die Handlung insgesamt auf wenigen Seiten zusammen fassen könnte, sind die bisherigen Bände unterhaltsam. Die Charaktere sind sehr gut gezeichnet. Warum aber der Autor jetzt im siebten Band auf die Idee kommt nochmals neue Handlungsstränge zu beginnen und diverse Charaktere ziellos auf Westeros herumeiern lässt(Brinne, Arya), anstatt mit den bisherigen Protagonisten die ohnehin komplexe Geschichte fortzuschreiben, ist mir ein Rätsel. Ich möchte endlich wissen, was mit den Anderen im Norden geschieht und wie es mit der Drachenkönigin weitergeht. Der siebte Band hat überflüssige Passagen und lässt befürchten, dass der Autor nie zu einem Ende kommt. Hoffentlich wird es wieder besser.
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