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am 28. Januar 2009
Als großer Whisky-Fan und geschichtlich interessierter Laie empfand ich es nur als zwangsläufig, etwas über die geschlossenen und verschwundenen Destillerien Schottlands erfahren zu wollen. Hierzu bieten sich nicht allzuviele Gelegenheiten, also griff ich auf das Buch von Brian Townsend zurück. Zunächst seine Nachteile: es ist auf englisch verfasst und nicht ganz aktuell. Das macht aber nicht wirklich etwas aus, zumal es hier um Destillerien geht, die längst Geschichte sind und bei denen Aktualität meistens eh kein Thema mehr ist. Die Vorzüge des Buches: der Autor beschreibt auf eine interessante, sachliche und bisweilen auch nett anekdotenhafte Art diejenigen Brennereien Schottlands, die im Laufe der letzten 100 Jahren von der Bildfläche verschwanden. Dabei treffen wir auf bekannte Namen (Rosebank, Port Ellen, Millburn, Glenury, etc.), aber auch auf mir bis dahin völlig unbekannte Destillerien, die zum Teil recht unterschiedliche Geschichten haben. Eines eint die meisten der kurzen Kapitel: am Ende bleibt das Gefühl eines unwiederbringlichen Verlustes - und neben der Faszination über die unglaubliche Masse an Destillerien, die Schottland einmal besaß, bleibt eine nicht unerhebliche Melancholie über die verlorenen Juwelen der schottischen Whisky-Historie. Ich habe diesen Whisky-geschichtlichen Ausflug sehr genossen.
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am 25. Januar 2010
Als Malt Whisky Freund und Kenner, habe ich dieses Buch einst in Oban bei einem Stadtbummel entdeckt und war sofort begeistert.
Eine Aufstellung von ehemaligen und nun von der Bildfläche verschwundenen "Distilleries" im gesamten schottischem Gebiet.
Viele herrliche alte Brennereien, mit klangvollen Namen, an einst idylischen Plätzen gelegen und nun meist für immer verschollen. Einige wenige sind noch als Ruinen erhalten.
Interessante Eckdaten, so noch verfügbar, wecken das Interesse eines jeden Whiskyfans. Beschreibungen der geographischen Lage und historische Fotos (sehr sehenswert) runden das Buch ab. Ein wirkliches Kleinod unter der Whiskyliteratur, in englischer Sprache.
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am 11. September 2009
Ich habe dieses Buch auf der Fähre von Islay nach Kintyre gekauft, als Andenken nach einer schönen Whiskytour. Schon im Flieger merkte ich beim Schmökern, dass dieses Buch ein reicher Schatz an Wissen ist, gut und unterhaltsam erzählt, intensiv recherchiert, mit Informationen, die ich sonst nirgends in dieser Dichte gefunden habe. Wer hat schon je über "Bon Accord" gehört, später umbenannt in "North of Scotland Distillerie", die dann kurz vor dem ersten Weltkrieg endgültig geschlossen wurde. Solche Geschichten interessieren wahrscheinlich nur einen kleinen Teil von Historik- und Whiskyfans, doch für diese ist es ein wirklicher Schatz, der uneingeschränkt empfohlen werden kann. Eingeteilt in die wichtigsten (Whisky)Regionen Schottlands und mit einem ausführlichen Index kann man problemlos auch gezielt bestimmte Distilleries suchen, sollte man mal auf eine unbekannte Flasche Single Malt stoßen. Eine wichtige Dokumentation über ein interessantes Stück schottischer Geschichte, mit einem Hauch von Melancholie und Bedauern über die vielen verlorenen Geschmackssensationen.
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am 29. August 2011
Mit diesem englischsprachigen Buch deckt der bekannte Autor Brian Townsend einen faszinierenden Teil über die Entwicklung des schottischen Whiskys ab. Nach einer kurzen Einführung erläutert der Autor im ersten Teil des Buches die Höhen und Tiefen des Whisky-Geschäfts in Schottland im Laufe der Jahre bis in die heutige Zeit. Dieser Ablauf hilft dem Leser, die dann folgenden Beschreibungen korrekt einzuordnen und einen Überblick zu behalten. Im zweiten Teil wird die Geschichte von über 100 schottischen Brennereien erzählt, die heute leider nicht mehr existent bzw. produzierend sind. Der Textumfang pro Brennerei beläuft sich meistens auf eine halbe bis ganze Buchseite, manchmal auch mehr. Einige s/w-Aufnahmen garnieren das Werk.

Einige der vorgestellten Brennereien kennen viele Leser sicherlich vom Namen her (z.B. Port Ellen, Rosebank, Lochside, Glen Albyn), während andere Namen (z.B. Gerston, Towiemore, Joker, Glenfoyle) selbst ausgemachten Experten wenig bis gar nichts sagen. Die Schließungen der Brennereien erfolgten aus sehr unterschiedlichen Gründen (falsche Lage, schlechtes Produkt, Mißmanagement, einfach nur Pech usw.), aber immer wieder muss man wehmütig erkennen, welch ein unwiederbringlicher Verlust jede einzelne Brennerei darstellt. Wie bei der Geschichte der Titanic weiss man beim Lesen, dass die Geschichte nie ein gutes Ende nehmen wird. So stellt sich schnell ein morbider Charme ein. Was mir gut gefallen hat, ist die Tatsache, dass auch auf das Schicksal einiger Grain-Destillen eingegangen wird und nicht immer nur die Malt-Brennereien im Vordergrund stehen. Aufgrund der riesigen Anzahl an ehemaligen schottischen Brennereien stellt das Buch nur eine selektive Auswahl dar.

Trotz des inzwischen älteren Erscheinungsdatums ist das Buch immer noch recht aktuell. Aufgrund der Entwicklung im letzten Jahrzehnt müssten aus dem Buch allerdings Bladnoch und Glengyle (beide wieder in Produktion) entfernt sowie Port Dundas und Tamdhu (beide zumindest temporär stillgelegt) neu aufgenommen werden.

Der Preis ist sehr fair und das Buch lässt sich gut lesen. Insgesamt stellt das Werk eine interessante Bereicherung zum Thema Whisky dar, dass den Horizont beim Leser deutlich erweitert. Ein schöner Blick in die Vergangenheit des schottischen Whiskys, der wehmütig und sentimental stimmt.
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am 9. Dezember 2010
Für Whiskyliebhaber fast ein Muss. Das Buch gibt einen Einblick in die Geschichte der Distillerien in Schottland und was aus den Gebäuden entstand, nachdem sie geschlossen wurden.
Der einzige Minuspunkt ist vielleicht, dass es keine Fotos oder detailliertere Angaben über die Whiskies der "verlorenen" Distillerien gibt.
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