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40
4,2 von 5 Sternen
Zardoz
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56 von 65 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 1. März 2005
Unüblicherweise gibt es hier keine Raumschiffe, keine Sterne sind zu besichtigen, keine neuen Planetensysteme zu erkunden, es findet alles auf unserer guten alten Erde statt.
Die Umgebung ist eine gelungene Mischung aus Antiquitäten, Wohlbekanntem und futuristischen Elementen.
Das Vortex ist ein strengstens abgeschotteter Ort, in dem die Menschen unsterblich sind; aber statt eines unendlichen Aufblühens erleben sie dort Stagnation, ewige Wiederholung desselben, ohne Ausweg.
Sir Sean Connery spielt die Rolle des Z, der letzte Buchstabe unseres Alphabets, der Letzte, der Befreier, der alles beendet. Vielleicht eine Anspielung auf das Alpha und das Omega der Bibel, aber statt des Lebens, das Jesus gefördert hat, wird hier der Tod als die größte Sehnsucht dargestellt; der Tod als Befreier von Leid.
Dabei macht die Darstellung Sinn, ohne nur destruktiv zu sein, denn die geschilderte Befreiung ist eindeutig ein Akt der Liebe und der Intelligenz.
Dieser Film stellt einen starken Kontrast zwischen Leben und Tod dar. Nietzsche ist im Zarathustra wortgewaltig, dieser Film ist bildgewaltig.
Manche Szenen sind geradezu brutal, andere sind sehr attraktiv und liebenswert. Er hat dabei einen derartigen Tiefgang, daß es schwierig wird, darüber zu schreiben.
Wer hier nur reine "Action" sehen will, wird enttäuscht werden, wer aber gerne über philosophische und soziale Themen reflektiert, bekommt durch den Film garantiert viele Anregungen, so viele, wie es sonst nur in Büchern beschrieben werden kann.
Meine Ansicht: ein Meilenstein der Filmgeschichte: absolut empfehlenswert!
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27 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 23. Mai 2007
Zed (Sean Connery) ist ein Barbar. Von seinem steinernen Gott Zardoz wird er mit Waffen versorgt um Jagd auf seines Gleichen zu machen. Stirbt er, kommt er in den Vortex, dem Ort an dem die Unsterblichen wohnen. Eines Tages versteckt er sich jedoch in dem gigantischen steinernen Kopf seines Gottes und fliegt mit ihm in den Vortex. Dort trifft er tatsächlich auf die Unsterblichen. Diese sind ihres Daseins leid und betrachten Zed zunächst als interessantes Anschaungsobjekt. Zed spielt das Spiel zu Anfang mit, doch auch ein Barbar wie er, hat einen eigenen Willen. Und seine "Gabe" sterben zu können, macht ihn für Teile der Unsterblichen zum Messias...

Wie aus meiner kleinen Zusammenfassung ersichtlich wird, ist es nicht einfach "Zardoz" in Worte zu fassen. Philosophische Fragen wie, wonach streben wir und wenn wir alles haben, wonach kann man dann noch streben werden aufgeworfen. Diese und noch viele mehr, werden dem Zuschauer Gott sei dank nicht mit der Holzhammermethode präsentiert. Wer einen kurzen, kleinen Sci-Fi-Film für zwischendurch erwartet, der sollte um "Zardoz" einen großen Bogen machen, denn Anspruch wird hier ganz groß geschrieben.

Auch die Präsentation ist sehr ungewöhnlich, denn der Vortex befindet sich in einem abgeschiedenen Landstrich irgendwo in England und eben nicht in einer hochtechnisierten Welt. Die einzigen Ausstattungsmerkmale des Films, die auf Science-Fiction hindeuten, sind die kuppelartigen Gebilde, die in der friedlichen Gegend stehen und die skurilen Kostüme der Protaganisten, die heute eher belustigend wirken. Dennoch kommt gerade dieser ungewöhnliche, fast schon psychedelische Stil der ruhigen Gangart des Filmes zu gute und unterstreicht das Unwirkliche des Vortex sogar noch.

Obwohl man sich an den Anblick von Sean Connery in Unterhosen erst gewöhnen muss, ist er die ideale Besetzung des vermeintlich anarchischen Barbaren. Die Spezialeffekte sind logischerweise nicht mehr auf der Höhe der Zeit, doch erfüllen sie ihren Zweck voll und ganz. Einen großen Pluspunkt, den der Film verbuchen kann, ist, dass man bei jedem Ansehen immer irgendetwas neues entdeckt oder neue Impulse geliefert bekommt.

DVD: An Extras hat die DVD außer dem wirklich gelungenen Adiokommentar von Regisseur John Boorman nicht viel zu bieten. Der ist dafür aber wirklich hörenswert. Neben allerhand interessanten Fakten zur Entstehung des Films, geht Boorman vor allem auf darauf ein, was er mit bestimmten Szenen beabsichtigt hat. Dadurch erschließt sich sich einem der Film nicht unbedingt leichter, aber durch die neuen Denkanstöße erkennt man oftmals ganz neue Seiten an dem Film.

Fazit: Eine so ungewöhnliche, wie auch anspruchsvolle und vielschichtige Science-Fiction-Perle. Man muss für "Zardoz" Geduld mitbringen, aber wenn man sich wirklich auf den Film einlässt, werden die Ideen und Denkanstöße, die er liefert einen für lange Zeit nicht mehr loslassen.
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16 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 20. April 2012
Mal eine Rezension der etwas anderen Sorte:

Habe Zardoz über die letzen 25 Jahre immer mal wieder im Fernsehen gesehen und war immer fasziniert von der eigentümlichen Atmosphäre sowie der audiovisuell absolut brillanten Inszenierung. Und das alles ohne riesiges Budget!

Dieser Film ist absolut unkommerziell, unüblich, vielseitig interpretierbar und allein deswegen schon interessant um den eigenen Horizont zu erweitern und den Denkapparat anzukurbeln.
Insbesondere die vielen Szenen- und Handlungssprünge erfordern aber einiges an Aufmerksamkeit die dem Massenmarkt-Filmgucker den Zugang verwehren dürften.

Nachdem ich den Film nach längerer Pause jetzt aber endlich mal wieder geniessen durfte, drängt sich mir jedoch ein etwas anderer Eindruck auf als der "künstlerisch wertvolle" den ich bisher hatte.

Kurz zusammengefasst:
Intellektuell massiv degeneriertes Kollektiv wird von Neanderthaler wieder auf den "richtigen" Weg gebracht und zwar mit SEX, GEWALT UND TOD!

Dieser Film wendet sich in seiner Machart an den intellektuellen geneigten Zuschauer und schlägt ihm dann mit geballter Faust ins Gesicht!!!

Unfassbar brilliant und damit sicherlich einzigartig! :-D

Dies gewinnt zusätzliche Brisanz dadurch, dass zur Entstehungszeit des Films die 68er Generation in ihrer Blüte stand und weite Teile der Gesellschaft mit ihren abstrusen Ideen traktierte.

Hatte ich Sean Connery damals immer eher als "Fast-Fehlbesetzung" wahrgenommen, so muss ich dies jetzt revidieren. Der Kontrast zwischen den "intellektuellen 68er Vortexbewohnern" sowie dem "testosterongeschwängerten Macho von vorgestern" könnte nicht größer sein und gibt dem Film die richtige Würze.

Dafür 5 Sterne!

Zur Bildqualität:
2.35:1 anamorph, Farbe und Kontrastwerte durchegehend gut und natürlich.
Lediglich der Filmprint hat hie und da mit Flecken und Flackern zu kämpfen, aber in sehr geringem Umfang.
Kaufen!
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30 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 12. Januar 2005
Dieser Film ist sicher nichts für Leute, die Judge Dredd oder das 5-te Element allen Ernstes als Science Fiction bezeichnen würden oder seichte Unterhaltung erwarten.
Sicher merkt man dem Film einen Hippie-Touch an, und er ist auch nicht durchzogen mit Special-Effects - aber die hier zu lesenden Rezensionen tun ihm absolut unnrecht!
Zardoz ist ein wohldurchdachter Science Fiction Film, bei dem in jeder Sekunde und in jeder Szene etwas passiert, das es Wert wäre Stundenlang darüber nachzudenken. Wie bei 2001 oder Blade Runner baut sich der Inhalt des Films erst bei mehrmaligem Anschauen so richtig auf, und man entdeckt jedes Mal neu Facetten.
Nicht nur Sean Connery sondern auch die anderen Schauspieler spielen ihre Rollen absolut hervorragend und glaubwürdig. Ich kann nur sagen, daß dieser Film für mich eines des größten Meisterwerke aller Zeiten darstellt. Und selbst die, die ihn hassen, werden nicht bestreiten können, daß er einzigartig ist!
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 23. Januar 2014
Ich habe diesen Film mit 9 Jahren gesehen, im Rahmen der Science Fiction - Reihe der ARD am 20.01.1979, also vorgestern vor 35 Jahren. Das muss man sich mal vorstellen: ich habe diesen Film nur ein einziges mal in meinem Leben gesehen, also vor 35 Jahren, und kann sagen, dass es bisher in meinem Leben keinen anderen Film gegeben hat, der mich so beeindruckt hat. Viele, die hier ihre Rezension abgeben, verreißen dieses einzigartige Meisterwerk, weil sie sich nicht darauf einlassen wollen oder diesen nicht als Kind gesehen haben. Meine Eltern sind damals schon auch am Samstagabend um 22.00 Uhr ins Bett gegangen, und ich in meinem zarten Alter (Jahrgang Okt. 1969) habe die Science Fiction - Reihe ab 1978 gesehen. Diese Filmreihe war zur damaligen Zeit absolut einzigartig und "Zardoz" ist mir aus diesen gezeigten ca. 40 Filmen mit Abstand als der Film in Erinnerung geblieben, der so einzigartig, überdreht und ungewöhnlich war, wie nichts jemals wieder gesehene. Leider habe ich diesen einzigartigen Film über die vielen Jahre aus den Augen verloren, und jetzt vor kurzem bin ich wieder darauf aufmerksam geworden. Dieses einzigartige Meisterwerk wird mich immer an meine wundervolle Kindheit erinnern, die absolut einmalig war.
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20 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 2. Februar 2005
Diesen Film, der oft als Kultfilm bezeichnet wird, habe ich mir trotzdem angesehen, auch, wenn ich den Filmen, die einen solchen Titel tragen, sonst eher kritisch gegenueberstehe.
Der Film ist seltsam. Es gibt zwar eine geschlossene Handlung, die in etwa an Orwells "1984" oder Huxley"s "Brave New World" anknuepft, insofern als er eine Zukunftsvision verfolgt - dennoch aber hat man als Zuschauer nicht den Eindruck eines geschlossenen Ganzen, sondern vieler kleiner lokaler Szenen.
Und diese Szenen sind bunt, schrill, skurril, manchmal auch langsam und leise und lang.
Sean Connery spielt einen Menschen, der aus einer kontrollierten Welt erwacht und in die Welt der gelangweilten Uebermenschen eindringt. Was diese sogenannte "Elite" der Zukunft dann noch ausmacht, wie es sich lebt, wenn man unsterblich ist, was zu tun ist in einem Paradies, in dem eigentlich alles bereits existiert, davon erzaehlt der Film. Und davon, wie der wilde Mensch dieses Paradies erlebt. Wie man sich denken kann, ist der Film ueberfuellt mit Motiven, Andeutungen und psychologischen (von Freud manchmal ein bisschen zu offensichtlich inspirierten) Ideen.
Ob ich den Film wirklich gut finden soll, kann ich nicht sagen. Sicher ist aber, dass er in der Tat ungewoehnlich ist, weder abstossend noch langweilig oder unertraeglich, eigentlich interessant, teilweise fesselnd, zum Nachdenken anregend, ein bisschen verwirrend manchmal, manchmal ein bisschen uebertrieben - aber eigentlich durch seine Andersartigkeit in Musik, Farben, Szenen und sogar in der Uebertriebenheit ist es sicherlich insgesamt ein interessanter Film. Man kann ihn sich sicherlich einmal ansehen, allein schon aus filmhistorischem Interesse.
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am 15. Oktober 2005
This movie is satisfying on many dimensions from social commentary to sci-fi to visual impact to mystery and so forth.
It is impossible to extract much logic from it when watched on commercial TV as every word and gesture has a meaning and an answer as to what will come next.
Being permeated with flashbacks and revelations that come later in the movie it is not practical to tell the story as it needs to be revealed in the proper order for the cohesion to take place.
The story takes place in the future sometime after the un-named calamity has divided humans into those in enclaves, called vortexes and others that live outside.
Arthur Frayne (Niall Buggy) a resident of Vortex Four and has reason to travel outside to the brutels. There he poses as a god (Zardoz). The meaning of Zardoz may be reveals in time.
On one of the trips Arthur does not return; instead ZED (Sean Connery) a genetically designed assassin returns in his place. This leads to many questions as where is Arthur and is there a purpose or just coincidence that Zed is here?
How did he get here?
More important is he what he appears to be?
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12 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 14. Januar 2008
Das Stärkste an dem Film ist der Anfang: der Riesenkopf, der vom Himmel schwebt und den Männern, die sich vor ihm niederwerfen, bestätigt: "Ihr seid die Erwählten" und "Töten ist gut" (und dann eine Ladung Gewehre auskotzt) - da mußte ich gleich an den Terrorismus unserer Tage denken, aber auch daran, daß man hier sieht: ein Science-Fiction-Film kann auch mit wenigen, aber gut eingesetzten Spezialeffekten auskommen. Es ist ein britischer Film, das heißt, er ist anspruchsvoller, erotischer und makabrer als das, was man aus den USA gewöhnt ist, und er steckt voller Anspielungen auf die englische Literatur. Die Handlung wirkt etwas zerfasert, vor allem in der zweiten Hälfte; man hat den Eindruck, daß der Film - dem Geist der Zeit entsprechend - im Kollektiv entstanden ist und man am Anfang des Drehs auch noch nicht genau wußte, wie er enden würde. Vielleicht hat man auch zu viele Einfälle eingebaut. Aber trotzdem lohnt es sich, den Film auf DVD zu haben und ihn mehrmals anzuschauen. Es ist kein Fim über die Zukunft; er hält der Gegenwart einen Spiegel vor, und nicht nur einen. Das gilt, wie das oben genannte Beispiel des Terrorismus zeigt, auch heute noch, mehr als dreißig Jahre nachdem er entstanden ist.
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13 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 7. Oktober 2002
Endlich erscheint dieser mich stark beeindruckende Film auf DVD.
Von den Mitteln eher schlicht und nicht sonderlich anspruchsvoll gehalten liegt der Schwerpunkt in der Geschichte. Sean Connery spielt in fast schon naiver Art und Weise einen Primitiven, der
anfängt, sich selbst und damit das ganze in Frage zu stellen.
Er sucht nach einer Antwort, und gerade er, der als primitiver Naivling dennoch philosophische Fragen stellt entreißt den Menschen gerade durch seine brutale Naivität Antworten.
Für mich ein Meisterfilm, welcher von der göttlichen Musik Beethovens in Kombination von schönen wie auch teilweise kuriosen Bildern vor dem Hintergrund einer auf der einen Seite hoch entwickelten wie auch degenarierten Welt lebt.
Die TAZ widmete diesem Film ein ganzes Kapital, wo sie die Kritik
des Regieseurs aufgreift und ihn für seine Darstellung lobt.
und wer die TAZ kennt...
Psychologisch, philisophisch und metaphysich betracht ein Kunstwerk, welches sich wohltuuend abhebt von den übertrieben effektvollen Hollywooddarbietungen, ein Film der zum Nachdenken anregt und zum lesen.. Ich denke da an schöne neue Welt von Aldous Huxley. Dieser Film braucht keine High-Tech-Effekte!!!
Kann aber auch verstehen, dass der durchschnittliche SF Film eher
auf Ballerware der Fantastischen Art abfährt als sich philosophische oder religiöse Fragen zu stellen.
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6 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Sir Sean Connery in meiner Meinung nach besten Film seines Lebens: Voller Saft und Kraft haut er als archáische Naturgewalt einer dekadenten Hightechgesellschaft die Beine weg und setzt der intellektuellen Inzucht mit seiner Manneskraft ein Ende:
In einer fernen Zukunft hat sich die Welt getrennt in denen, die sie durch Wissenschaft beherrschen (leben in einer abgeschlossenen Enklave) und denen,die dieser Upperclass in Unwissenheit dienen sollen. Scheinbare Götter (Exwissenschaftler, die den Tod überwunden haben) sind sie, die ihre Experimente mit den "Untermenschen" treiben, bis hin zu "Erbmassenverändeungen". Das sich aus diesen Experimenten der "Befreier" (Sonderspezie von Sklaventreiber und Gefolgsmann) entwickelt, um letztlich nicht nur die Unterklasse, sondern auch die in Verfalllserscheinungen dahinsiechende Oberschicht zu befreien, ist ein scheinbar ungewollter aber nötiger "Zufall". Der Züchter ist ein rénitenter Utopist in den eigenen Reihen, der mit seinen Experimenten das Problem der Dekadenz und psychischen Morbidität heimlich in der "Außenwelt" lösen will und dabei selber Opfer seiner Schöpfung wird! Sein Produkt "ZED" ist der geborene markige unmanipulierbare Macho, der nichts weiter kennt, als instinktiv seine Mischung "intelligenter Urgewalt" zu leben. Schließlich entpuppt er sich in seiner Vorgehensweise nicht als Primitiver, sondern als "Neuer Mensch"!
Boorman ahnte wahrscheinlich nicht, wie nahe er mit seiner Fiktion an heutige Möglichkeiten heranreicht.
Der Film ist ein ganz großer Wurf der Filmgeschichte, ein Meisterwerk, mit fast seherischen Qualitäten! Ein Film, der mit seiner eigenwilligen Erzählweise (meandernde Schnitttechnik) in keine Kategorie so recht passen will und zu seiner Zeit in einem atemberaubenden Tempo Tabus brach und dennoch ein Kassenflop war: Das notwendige Recht alt zu werden und sterben zu können, als Erneuerungsprozeß der Natur zu sehen, war damals irgendwie "unbegreiflich"!
...die letzten Sequenzen des Films sind einfach nur noch majestaetisch herrlich! Und natürlich für den damaligen Zeitgeschmack zu "naturidentisch"!
Das Witzige, Hintergründige an dem Film ist seine Anspielung an "Der Zauberer von Oz": Magie als Ausdruck unserer "Machtbesessenheit", die in den Naturwissenschaften
ihren Endausdruck findet: Alle Alchemie ist letztlich Chemie! Und damit Versuchung der Hybris.
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