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am 12. November 2012
Ich werde den Inhalt nur sehr grob zusammenfassen, um euch das Buch nicht zu "verderben":

Wer die beiden ersten Rosenromane gelesen hat, kennt bereits Seamie und Willa. Ihre Liebe ist ungebrochen und die beiden sehnen sich immer noch nach einander - bloß dass sie sich jahrelang nicht gesehen haben, Willa im Himalaya klettert und fotografiert und Seamie ein Expeditionsreisender und Entdecker in der Arktis ist. Als Willas Vater stirbt, kommt sie jedoch nach London zurück, sie treffen erneut aufeinander und sehen ein, dass sie nicht ohne einander leben können. Ihre Liebe muss allerdings auf noch viele weitere harte Proben gestellt werden - und wer glaubt, dass die Beziehung zwischen Willa und Seamie der einzige Gegenstand dieses Romans ist, hat weit gefehlt! Der Krieg bricht aus, es gibt zahlreiche Charaktere und Verwicklungen, gefährliche Situationen, Entführungen, Morde, Hochzeiten...

Meine Meinung: Es ist ein schöner historischer Schmöker mit Dramatik, Spannung, Liebe und einigen interessanten politischen und historischen Hintergründen. Jennifer Donnellys Schreibstil ist wie immer wunderbar zu lesen und die vielen Seiten fliegen nur so dahin. Warum hat es trotzdem nicht zum fünften Stern gereicht? Weil ich mit der Hauptperson nicht richtig warm werden konnte. Laut Jennifer Donnelly ist Willa ihre liebste Protagonistin aus der Rosentrilogie, doch das fällt mir schwer nachzuvollziehen. Sie ist zwar stark, mutig, tapfer und selbstständig, aber man erfährt irgendwie so wenig von ihr und sie geht bei den ganzen anderen Nebenhandlungen und Figuren etwas unter. Erst im letzten Drittel bin ich ihr etwas näher gekommen. Außerdem konnte ich bei ihrer Liebe zu Seamie nicht so richtig mitfühlen, weil diese Liebe so etwas schrecklich Verzweifeltes und Auswegloses hat.

Trotzdem ist es insgesamt ein schönes Buch und ein absolutes Muss für alle Donnelly-Fans und Leser der ersten beiden Rosen-Romane. :)
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am 29. Mai 2012
"Vor langer Zeit hatte Willa ihr Bein verloren und gelernt, mit dem Verlust zu leben. Er [Seamie] hatte sein Herz verloren. Zum zweiten Mal nun. Und musste lernen mit dem Verlust zu leben. Ohne sie ' ohne die Frau, die seine Seelenverwandte war." (S. 313)

Diese drei Zeilen bringen das Leitmotiv bzw. den Plot des Romans 'Die Wildrose' von Jennifer Donnelly auf den Punkt. Zwar ist der knapp 750-Seiten-starke Schmöker in der Tradition eines Familienromans gehalten; das heißt, dass auch der dritte Teil der Rosen- Trilogie unterschiedliche Erzählstränge beinhaltet, in denen das Schicksal bzw. das Leben verschiedener Familienmitglieder weitererzählt wird.

Im Mittelpunkt der 'Wildrose' steht aber die 'wahnsinnige und rücksichtslose Liebe' zwischen den Protagonisten Willa und Seamie. Ich bediene mich an dieser Stelle bewusst eines Zitats, denn besser könnte man diese Liebe nicht beschreiben. 'Die Wildrose' ist aus meiner Sicht keine Liebesgeschichte. Vielmehr beschreibt Donnelly über einen Zeitraum von mehreren Jahren hinweg die zerstörerische und an Besessenheit grenzende Beziehung zwischen Willa und Seamie, eine unheilbare emotionale Bindung, die mit den Worten von Willas Bruder Albie gesprochen nur mit 'Wahnsinn' beschrieben werden kann und durch ihre 'Rücksichtslosigkeit' andere Menschen ins Unglück stürzt.

Willa und Seamie kennen sich bereits seit Kindertagen. Aus einer innigen Freundschaft entsteht zwischen den Heranwachsenden Liebe. Sie teilen nicht nur die Gefühle füreinander, sondern auch ein Lebensgefühl. Denn beide sind Abenteurer und wollen die Welt entdecken. Auf einer gemeinsamen riskanten Bergtour in Afrika verliert Willa jedoch ihr Bein. Für diesen Verlust macht sie ihren Geliebten verantwortlich und beginnt ein neues Leben am Himalaya, um dort in der Einsamkeit Tibets ihre 'Wunden zu lecken'. Seamie, inzwischen ein berühmter Polarforscher ' war er doch an der ersten erfolgreichen Expedition an den Südpol beteiligt ' kann seine große Liebe Willa nicht vergessen. Trotz dieses Wissens heiratet er Jennie, denn an ihrer Seite ' so glaubt er ' kann er seine Besessenheit zu Willa zumindest betäuben. Keine guten Voraussetzungen für Jennie, die sich heftig in Seamie verliebt hat. Und wie es nicht ander sein kann, tritt Willa kurz nach der Hochzeit des Paares wieder in Seamies Leben und das Schicksal nimmt seinen tragischen Lauf'

Die Rosentrilogie von Jennifer Donnelly hat besonders unter Frauen eine große Fangemeinschaft in Deutschland. Ich habe die beiden Vorgängerromane nicht gelesen, sondern bin direkt mit dem dritten Teil in die Familiensaga eingestiegen. Die große Stärke des Buches liegt darin, dass man den Roman auch ohne Kenntnis der beiden anderen Bücher gut lesen kann.

Dennoch hat mich 'Die Wildrose' nicht hundertprozentig überzeugt. Zu tragisch, zu konstruiert und auch zu polarisierend empfinde ich die Geschichte um Willa und Seamie.

Zu tragisch deshalb, weil beim Lesen stets ein bitterer Beigeschmack geblieben ist. Zu offensichtlich war für mich von Anfang an, dass diese 'Liebesgeschichte' ihre 'Bauernopfer' fordert: So z.B. die Lückenbüßerin Jennie, die aus meiner Sicht zu sehr zum Statisten degradiert wird.

Zu konstruiert deshalb, weil der Zufall aus meiner Sicht zu oft und zu offensichtlich den Verlauf der Geschichte lenkt. So tritt der Bösewicht Max nicht nur rein zufällig im Himalaya und in London in Erscheinung, sondern trifft Willa letztlich auch in den Wirren des 1. Weltkriegs im fernen Damaskus wieder ' rein zufällig, nur um eines von zahlreichen Beispielen zu nennen.

Zu polarisierend deshalb, weil das Heldentum der Charaktere in 'Die Wildrose' zu ausgeprägt ist. Da haben wir Seamie, den allseits bekannten Polarforscher; Willa, die todesmutige Abenteuerin, die nicht nur allein am Himalaya zu recht kommt, sondern mit nur einem Bein und als 'Frau' (zur Erinnerung: wir bewegen uns Anfang des 20. Jahrhundert) zur Kriegsheldin, Spionin und erfolgreichen Kartografin mutiert. Nebenbei erobert sie die Herzen einer ganzen Riege von Männern ' auch der vermeintlichen Feinde. Und nicht zu vergessen Willas Bruder Albie, der Stille und Unscheinbare. Freilich geht das Heldentum auch an diesem Denker nicht vorüber ' Im Verborgenen versucht er schon seit Jahren sein Vaterland als Geheimdienstler zu retten'

Trotz meines relativ nüchternen Urteils ist 'Die Wildrose' ein gut zu lesender Roman für diejenigen, die sich nicht an diesen märchenhaften Elementen stören lassen, denn das Buch hat auch auch seine Stärken. Ganz besonders hervorzuheben sind hier die historischen Hintergründe und Figuren, die Donnelly immer wieder gut recherchiert einfließen lässt.

Mein persönliches Highlight ist das Ende des Romans. Donnelly hat mit dem vermeintlichen Bösewicht Max von Brandt alle Register gezogen ' und all ihre Leser getäuscht. Dieses unvorhersehbare Ende fand ich bemerkenswert und sehr versöhnlich. Damit hat Donnelly es geschafft die Einteilung in Gut und Böse ' schwarz und weiß ' selbst zu verwischen und hat ihr persönliches Statement zum sinnlosen Blutvergießen im ersten Weltkrieg gegeben. Respekt für diesen Kniff!
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am 22. Januar 2013
Seamus und Willa lieben sich schon seit ihren Jungendjahren. Aber keiner der beiden traut sich es dem anderen zu sagen und so müssen sie erst eine riskante Klettertour machen um dem anderen ihre Gefühle zeigen zu können. Doch bei Abstieg verliert Willa ihr Bein und trennt sich von Seamie. So gehen beide unglücklich ihrem Leben nach und sehnen sich nach dem Anderen. Willa kehrt nicht mehr heim: sie sucht das Abenteuer bis in die Wüste und auch den Tod. Seamie heiratet Jennie, weil diese schwanger ist und entgegen seinen Gefühlen. Doch immer wieder kreuzen sich die Wege von Seamius und Willa und auch der 1. Weltkrieg kann sie nicht trennen.

Nachdem ich vor dem Buch die beiden Teile davor gelesen habe, muss ich sagen, dass die Wildrose schon etwas abfällt gegen die anderen Bücher. Seamie kommt ja schon häufig in den anderen Büchern vor und scheint einem bekannt. Willas Charakter bleibt mir oft zu oberflächlich und langweilig. Ihr Leben scheint nur aus Schmerz, der Sehnsucht nach dem Tod oder Seamie zu bestehen. Teilweise störte mich das auch beim Lesen. Während in den anderen Büchern Fiona und India starke Frauen darstellen, finde ich Willa nicht sympathisch. Die Ideen schienen der Autorin dann auch auszugehen, weil man das Gefühl hatte am Ende war jeder und jede mindestens einmal für Tod erklärt worden.

Trotzdem mag ich den Schreibstil der Autorin sehr gerne und würde einen 4. Teil auch lesen. Die schon bekannten Charaktere haben Willa ausgeglichen und ich hatte ein schönes Leseerlebnis wie ich es bei der Autorin gewohnt bin.
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VINE-PRODUKTTESTERam 29. August 2012
Nachdem Fiona und Joe, sowie India und Charlie nach etlichen Schwierigkeiten ihr gemeinsames Glück gefunden haben, geht es jetzt im dritten Teil um Seamie und Willa. Seamie ist der kleine Bruder von Fiona und träumt davon bei der Antarktis-Expedition von Scott auf der Discovery anzuheuern. Willa ist die abenteuerlustige Schwester von Seamies bestem Freund und eine leidenschaftliche Bergsteigerin. Beide sind sehr voneinander angetan, gehen jedoch erst mal ihre eigenen Wege. Als sich die Beiden nach Jahren wiedersehen, kommt es zu einer Wette in deren Folge Willa einen schweren Unfall erleidet, was die Beiden wiederum entzweit.

Auch der dritte Teil der Rosentrilogie ist wieder eine hochdramatische Liebesgeschichte mit etlichen Verwicklungen, deren Auflösung spannend zu lesen war. Es tauchen einige historische Persönlichkeiten auf die das Ganze noch zusätzlich würzen. Natürlich gibt es wieder unglaubliche Zufälle und Begegnungen, aber es handelt sich ja schließlich um einen Unterhaltungsroman und spannend unterhalten hat mich das Buch allemal.

Die Bücher haben zwar an sich eine abgeschlossene Handlung, wenn man aber mit Band 3 anfängt und danach die anderen Bücher liest, dürfte viel von der Spannung verloren gehen, da man dann ja schon den Ausgang der Geschichten kennt.

Teil 1 - Die Teerose (Fiona + Joe)
Teil 2 - Die Winterrose (India + Charlie)
Teil 3 - Die Wildrose (Seamie + Willa)
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am 19. Dezember 2014
"Die Wildrose" erzählt die Geschichte um Seamus und Willa vor dem Hintergrund des Ersten Weltkrieges.
Seamus Finnegan und Willa Alden kennen sich seit ihrer Kindheit und teilen die gemeinsamen Leidenschaften des Bergsteigens und wanderns. Seamus Finnegan und Willa Alden beschliessen somit gleichsam mit vielen anderen Bergsteigern diverser Nationen Anfang des 20. Jahrhunderts eine Bergtour zum Kilimandscharo zu unternehmen. Dieses Unterfangen endet jedoch tragisch, denn Willa stürzt ab und erleidet einen offenen Beinbruch. Ihr Bein kann nicht mehr gerettet werden und wird amputiert. Willa ist untröstlich, sie wird nie mehr Bergsteigen können. In ihrer Trauer und Wut wendet sie sich von Seamus ab und bricht ihm damit das Herz.
Im Laufe der Jahre versuche beide ihr Glück mit anderen Partnern, doch so richtig kommt keiner zur Ruhe. Nach einem zufälligen Widersehen, brechen alle alten Wunden wider auf und beide verfallen einander erneut. Alledings wird Seamus Vater und ist bereits verheiratet ....
Diese traurige Liebesgeschichte berühte mich tatächlich. Man konnte die ewge Rastlosigkeit und Unruge der Protagonisten spüren, die Verzweiflung und den Schmerz über das Schicksal. Hoch interessant hat die Autorin ein detailiertes Bild der Gesellschaft des beginnenden 20. Jahrhunderts gezeichnet, mit all seinen Konventinen und Regeln.

Ein gutes Buch, auch für Leser wie mich, die selten Liebesromane lesen.
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am 1. Mai 2012
Fast 8 Jahre nach Erscheinen des ersten Teils aus der Rosen-Trilogie, habe ich nun den dritten und wohl letzten Teil gelesen. Und wieder, wie schon bei den beiden Vorgängern, war es ein einziges Lesevergnügen. In diesem letzten Teil geht es in der Hauptsache um die beiden Personen Seamie Finnegan und Willa Alden. Die Geschichte spielt in den Jahren 1913 bis 1919 und somit in einer schweren Zeit, im ersten Weltkrieg. Nachdem Willa nach ihrem Unfall am Kilimandscharo ein Bein verloren hat, verlässt sie ihre große Liebe Seamie. Beide können einander nicht vergessen und wissen, dass sie die Liebe ihres Lebens verloren haben. Willa geht nach Nepal. Seamie hält sich in London auf. Dort lernt er Jennie kennen, die Tochter eines Pfarrers, und endlich glaubt er vielleicht doch noch ein einigermaßen glückliches Leben führen zu können. Dann stirbt Willas Vater und sie kehrt zur Beerdigung nach London zurück. Seamie und Willa begegnen sich und wieder meint das Schicksal es nicht gut mit den beiden.

Ein weiterer sehr interessanter Charakter ist Max von Brandt. Die ganze Geschichte über wusste ich manchmal nicht was ich von diesem Menschen halten sollte. Als Doppelagent für Deutschland hält er sich in London auf. Er kennt keine Skrupel und scheut auch keinen Weg den er gehen muss um seine Zeile zu erreichen. Und doch hat man immer mal wieder das Gefühl, das auch er ein Herz hat. Ein Herz das für Willa schlägt?

Ich bin traurig das die Trilogie nun zu Ende ist. Ich würde auch wieder ein paar Jahre auf ein weiteres Buch warten. Die Geschichte war so angelegt, dass man überhaupt keine Probleme hatte hineinzufinden. Die Personen waren einem gleich wieder geläufig und wichtige Fakten wurden noch mal erklärt. Vielleicht überlegt es sich die Autorin ja doch noch!?!
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am 7. Juli 2012
Zum Inhalt sage ich jetzt nicht mehr viel, das kann ja jeder selbst nachlesen.

Auch ich habe mich wie viele sehr gefreut, als ich hörte, es gibt einen dritten Band zu den Rosen-Büchern. Die ersten beiden hatte ich regelrecht verschlungen. Leider kann ich das von der Wildrose nicht behaupten. Ich hatte mich wirklich sehr auf dieses Buch gefreut, weil ich die Personen in den ersten beiden Bänden sehr ins Herz geschlossen habe. Außerdem hat Jennifer Donnelly tatsächlich das Talent, die Handlungsstränge aus den anderen Bändern mit einzubinden, sodass man sich schnell erinnert, was passiert ist und der aktuellen Geschichte vorausging.

Jedoch konnte ich mich mit Willa überhaupt nicht anfreunden. Ich kann nicht mal sagen, woran es genau lag. Sie war mir irgendwie immer fremd, ich konnte ihre Handlungen nicht nachvollziehen und wurde einfach nicht warm mit ihr. Seamie hingegen fand ich total sympathisch, trotz seinen Fehlern. Willa hingegen kam mir sehr egoistisch vor und auch irgendwie... ich kann es gar nicht genau sagen, aber irgendwie war sie eine Person, mit der ich im wirklichen Leben glaube ich nicht wirklich eine Beziehung hätte. Da waren mir Fiona und India als Frauenpersonen um einiges lieber, und auch mit Katie (hieß sie so?) und Jenny konnte ich mich anfreunden. Ich kann es wirklich nicht genau sagen, aber die fand ich alle sympathischer. Willa war mir einfach zu hart, zu egoistisch, zu unweiblich... Ich weiß es nicht.

Das ist auch der Grund, wieso mir dieses Buch am wenigsten von den dreien gefallen hat. Es ist ja nicht so, dass das Buch schlecht war. Die Hintergrundgeschichten (die eigentlich fast auch Vordergrundgeschichten sind) um Krieg, die 20-er Jahre, Spionage usw. waren wie immer sehr gut. Jennifer Donnelly schafft es immer wieder, alle Charaktere in diese geschichtlichen Ereignisse einzubinden.

Alles in allem ein schönes Buch, bei dem ich mir eine mir sympathischere Hauptdarstellerin gewünscht hätte ;)
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am 3. Juni 2012
Sowohl bei Seamus als auch bei Willa schlägt das Herz für die grenzenlosen Weiten der Natur. Das Bedürfnis die Ersten zu sein, die einen neuen Ort betreten, führte sie auch auf den Kilimandscharo und Willa verliert dort durch einen unglücklichen Unfall die Möglichkeit die Berge zu besteigen. Körperlich gezeichnet, und trotz der Liebe die die Beiden verbindet, wendet sich Willa verbittert von Seamus ab, obwohl es nicht nur ihm das Herz bricht. Wieder und wieder kreuzen sich ihre Wege, doch Emotionen, Vernunft, Seamus Ehe mit Jennie und der 1. Weltkrieg stehen zwischen ihnen'

Das Cover finde ich nicht ganz passend, wenn man bedenkt, um wen es in der Geschichte geht. Willa ist zwar eine sinnliche Frau, auf die das Cover anspielt, aber noch wichtiger ist ihre Stärke, ihr unbeugsamer Charakter, den ich hier nicht so gut umgesetzt sehe.

Sprachlich hat mich das Buch gut unterhalten. Es ist gut zu lesen, wird nicht langweilig und ist auch nicht unpassend für die Zeit in der es spielt.

Die vielen unterschiedlichen Charaktere und auch besonders die vielen Ortswechsel, die die doch recht ereignisreichen Leben von Willa und Seamus mit sich bringen haben mir gut gefallen. Man konnte in die unterschiedlichsten Gegenden mitreisen, von der Wüste bis in die Berge, von England bis nach Paris.

Alle Charaktere betrachtend wird deutlich, dass sich Jennifer Donnelly viel Mühe bei deren Gestaltung gegeben hat. Kein Charakter ist mir zu oberflächlich und ihm wird ausreichend 'Raum' in der Geschichte gelassen. Meine zwei Lieblingscharaktere, unabhängig davon ob es jetzt Sympathieträger waren oder nicht sind Max von Brandt und Joe. Joe gefällt mir so gut, weil er eine starke Persönlichkeit ist, der für seine Überzeugungen eintritt und dabei die Menschen um sich herum in den Vordergrund stellt. Max von Brandt dagegen war für mich zu keinem Zeitpunkt wirklich sympathisch, ich war mir nicht mal sicher ' und das bis zur letzten Seite ' was ich von ihm halten soll. Gut ' böse, böse ' gut? Es ist das Undurchdringliche, das so gut herausgearbeitet wurde, das mich an ihm gefesselt hat.

Ein weiter schöner Aspekt war, dass auch die Sicht auf die Soldaten aus dem 1. Weltkrieg gezeigt wurde. Die traumatisierten jungen Männer, die Familien, die damit umgehen müssen.

Was ich etwas schade fand, was aber auch die Kernessenz der Geschichte war ist, dass sich Seamus nie auf die Liebe von Jennie einlassen konnte und so beide auf ihre Art unglücklich waren. Immer und zu jedem Zeitpunkt geistert Willa durch das Zimmer und verhindert so, wenn auch nicht gewollt, das Eheglück der Beiden. Zumindest temporär hätte ich einer so herzensguten Frau das Glück der Liebe gegönnt.
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Endlich ist er da...Der Abschluß der Rosen-Trilogie..

Man muß aber die übrigen Teile nicht unbedingt gelesen haben, denn gleich zu Beginn des Buches gibt es immer mal wieder Rückblicke und so weiß man, was in der Vergangenheit passiert ist.
Allerdings wäre es ein großer Fehler, wenn man die anderen Bände nicht lesen würde. Da verpaßt man wirklich zwei richtig schöne Bücher.
Im Grunde jedoch ist es ein abgeschlossener Roman mit einer eigenen Geschichte.

In "Die Wildrose" geht es um Seamus Finnegan, den Bruder Fionas und seine große Liebe Willa.

Seamus Finnegan und Willa Alden sind ein Paar; gemeinsam erforschen und erklettern sie die höchsten Berge. Doch durch einen tragischen Unfall verliert Willa ein Bein; die Schuld daran gibt sie Seamus und verschwindet aus seinem Leben.
Lange kann Seamus die Trennung nicht überwinden, aber genau in dem Moment, als er eine andere Frau heiratet, taucht Willa wieder auf.

Und alle Gefühle, die so lange verdrängt wurden, sind auf einen Schlag wieder da.
Doch für eine gemeinsame Zukunft scheint es inzwischen zu spät zu sein...

Das Buch handelt aber nicht nur von der Liebesgeschichte der beiden, sondern hat verschiedene Handlungstränge; es gibt ein Wiedersehen mit Sid und India, den beiden Hauptpersonen aus "Die Winterrose" und natürlich mit Fiona und Joe aus "Die Teerose".

Es geht um Mord und Spionage im ersten Weltkrieg und es tobt ein heißer Kampf um das Wahlrecht der Frauen.
Tom Lawrence, ein enger Freund Willas, erobert Arabien und wird weltweit berühmt als "Lawrence von Arabien".
Der geschichtliche Hintergrund hat mir sehr gut gefallen, denn zu Beginn des Krieges war doch einiges los.

Diese Handlungsstränge laufen eigentlich nebenher und sind doch alle miteinander verbunden.

Ich habe mich so lange auf dieses Buch gefreut und bin nicht enttäuscht worden.

Jennifer Donnelly hat einen wunderbaren Schreibstil, man gewinnt nach wenigen Seiten schon den Eindruck, als kenne man die Protagonisten bereits ewig.
Ich habe mich schnell eingelesen in die verschiedenen Handlungen und das Buch nur ungern aus der Hand gelegt.
Mit über 740 Seiten ist es ein schöner dicker, gefühlvoll und trotzdem spannend geschriebener Schmöker, und ich finde es sehr schade, dass es das letzte Buch der Trilogie ist.
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am 9. Mai 2012
Zum Inhalt: Seamus und Willa kennen sich seit ihrer Kindheit, wachsen zusammen auf, stacheln sich in ihrer Abenteuerlust immer gegenseitig an und werden zum Liebespaar. Doch bei einer Klettertour passiert ein tragisches Unglück, das Willa nur durch die Amputation ihres Beines überlebt. Willa gibt Seamie die Schuld ' immerhin musste er diese Entscheidung treffen, um ihr Leben zu retten ' und verlässt ihn. Er leidet unter der Trennung, ist Willa doch seine einzige große Liebe. Und auch sie ist unglücklich und bereut ihre Entscheidung. Keiner der beiden wagt den ersten Schritt des Wiedersehens. Dies geschieht Jahre später bei der Beerdigung von Willas Vater. Seamus ist inzwischen verheiratet und glaubt, in Jennie eine neue Liebe gefunden zu haben ' doch die Liebe zu Willa flammt wieder auf.

Zum Buch: Ich habe die Vorgängerbände zu 'Die Wildrose' vor einigen Jahren gelesen und mich nicht mehr an alle Begebenheiten erinnern können. Doch dies hat dem Lesespaß keinerlei Abbruch getan (und ein paar Erinnerungen kamen beim Lesen doch zurück). In gewohnter Manier hat Jennifer Donnelly die Menschen, Lieben und Leiden um die Familien Bristow und Finnegan wieder aufgenommen und eine wunderschöne Familiensaga weitergehen lassen.

Personen und Orte sind anschaulich und lebendig beschrieben, man kann mit allen Protagonisten mitfiebern und mitleiden. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig zu lesen und sehr gefühlvoll, ohne kitschig zu werden. Außerdem schafft sie es, eine Liebesgeschichte so mit politischen Themen, den Kriegswirren und Spionage zu verweben, dass man auf keiner Seite gelangweilt wird. Auch die Ortswechsel und damit beschriebenen unterschiedlichen Szenerien haben das Ganze aufgelockert.

Das Einzige, was mir ein klein wenig zu viel war, waren die immer wieder neuen Wendungen bei Willa und Seamus.

Fazit: Ein gelungener Abschluss der Rosen-Trilogie! Ich habe das Buch leider durch Zeitmangel wesentlich weniger schnell lesen können, als ich eigentlich gewollt habe ' das 'aus der Hand legen' fiel mir schwer. Definitiv ein Buch zum Weiterempfehlen und zum nochmal lesen.
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